ADO

ADO Air 28 Pro E-Bike

City-E-Bike mit 28 Zoll, Bafang-Automatikgetriebe mit zwei Gängen, Carbon-Riemenantrieb und 370-Wh-Akku

3,7 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Bafang-Motor mit integriertem Zwei-Gang-Automatikgetriebe, schaltet ohne Zutun
  • Carbon-Zahnriemen statt Kette, wartungsfrei und rostfrei
  • 3,5-Zoll-IPS-Display mit ECO- und SPORT-Modus, Rad nach IPX5 geschützt
  • Hydraulische Scheibenbremsen, Federgabel mit Lockout, pannenhemmende Reifen
  • 370-Wh-Akku von DMEGC zum Entnehmen, Ladezeit 4 bis 6 Stunden
ca. 1.799,00 € Amazon-Preis, Stand: 05.10.2026, 15:00 Uhr MESZ
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Technische Daten

Motor
Bafang Heckmotor mit integriertem Automatikgetriebe, 250 W Nenndauerleistung
Drehmoment
40 Nm
Getriebe
Zwei Gänge, automatisch schaltend
Sensorik
Drehmomentsensor
Akku
37 V / 10 Ah, 370 Wh, Zellen von DMEGC, entnehmbar
Ladezeit
4 bis 6 Stunden
Reichweite
bis 100 km
Höchstgeschwindigkeit
25 km/h
Unterstützungsstufen
3 Stufen plus Aus, dazu ECO- und SPORT-Modus
Antrieb
Carbon-Zahnriemen
Bremsen
Hydraulische Scheibenbremsen
Federung
Federgabel, verstellbar mit Lockout
Laufräder
28 Zoll
Bereifung
Pannenhemmende Reifen
Rahmen
Aluminium, Dutch-Style mit tiefem Einstieg
Laufräder
Aluminium
Display
3,5 Zoll IPS-Farbdisplay, nach IPX7 geschützt
Schutzart Rad
IPX5
Beleuchtung
E-Mark-Scheinwerfer mit Sensorautomatik, integriertes elektrisches Rücklicht
Schutzbleche
Aluminium
App
ADO Smart App, Halterung für AirTag und SmartTag
Gewicht
24,5 kg
Zulässiges Gesamtgewicht
120 kg
Körpergröße
160 bis 210 cm
Gesamtlänge
1.935 mm
Garantie
2 Jahre

Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das ADO Air 28 Pro ist die Ausbaustufe des Air 28 und unterscheidet sich in einem Punkt grundlegend: Im Hinterradmotor von Bafang sitzt ein automatisches Zwei-Gang-Getriebe. Es schaltet selbstständig, ohne Schalthebel und ohne Zug am Rahmen, und macht damit möglich, was ein Riemenantrieb sonst ausschließt.

Für ca. 1.799,00 € bekommst Du zusätzlich ein 3,5-Zoll-Farbdisplay mit zwei Fahrmodi, hydraulische Scheibenbremsen und pannenhemmende Reifen. Grundlage dieser Einordnung sind das ADO-Datenblatt, die Händler-Listung und der Vergleich mit dem Schwestermodell.

Spricht dafür

  • Automatisches Zwei-Gang-Getriebe im Motor: Steigungen und Anfahren werden spürbar leichter, ohne dass Du schalten musst
  • Carbon-Riemenantrieb bleibt erhalten, dadurch kein Kettenöl und kein Kettenverschleiß
  • Umschaltbare Charakteristik über ECO- und SPORT-Modus direkt am Display
  • Rad nach IPX5 und Display nach IPX7 geschützt, damit ist Fahren im Regen abgedeckt
  • Vollständige Straßenausstattung mit E-Mark-Scheinwerfer, integriertem Rücklicht und Alu-Schutzblechen

Spricht dagegen

  • Der Akku bleibt bei 370 Wh, obwohl das Rad 1,5 kg schwerer ist als das Air 28 und dadurch mehr verbraucht
  • 24,5 kg sind viel, beim Tragen in den Keller oder beim Verladen macht sich das deutlich bemerkbar
  • Rund 500 € Aufpreis gegenüber dem Air 28 für im Wesentlichen ein Bauteil
  • 40 Nm sind etwas weniger als die 42 Nm des einfacheren Air 28, das Getriebe gleicht das über die Übersetzung aus
Preis-Leistung 3,4
Ausstattung 3,9
Akku und Reichweite 3,1
Alltagstauglichkeit 4,3

Das ADO Air 28 Pro im Detail

Das Automatikgetriebe im Motor: der Unterschied zum Air 28

Bafang baut in diesen Heckmotor ein Zwei-Gang-Getriebe ein, das automatisch zwischen zwei Übersetzungen wechselt. Die Elektronik entscheidet anhand von Geschwindigkeit und Tretkraft, wann umgeschaltet wird. Nach außen sieht das Rad aus wie ein Singlespeed: kein Schalthebel am Lenker, kein Schaltzug am Rahmen, kein Schaltwerk am Hinterbau.

Der praktische Nutzen liegt an genau den zwei Stellen, an denen ein eingängiges Rad an seine Grenzen kommt. Beim Anfahren aus dem Stand liegt der kürzere Gang an, das Rad kommt leichter in Bewegung. Bei höherem Tempo wechselt es in den längeren Gang, damit Du nicht ins Leerdrehen kommst. ADO gibt an, dass sich der Kraftaufwand am Berg dadurch um rund 24 Prozent reduziert. Das ist eine Herstellerangabe ohne offengelegtes Messverfahren, die Richtung stimmt aber: Zwei Übersetzungen sind an einer Steigung immer besser als eine.

250 W und 40 Nm: der Antrieb in der Einordnung

Der Motor liefert 250 W Nenndauerleistung und 40 Nm. Auf dem Papier sind das 2 Nm weniger als beim Air 28, was zunächst widersprüchlich wirkt. Der Grund liegt in der Bauform: Ein Getriebe im Motorgehäuse braucht Bauraum, den sonst der Stator einnimmt. Die zwei fehlenden Newtonmeter holt das Getriebe über die kürzere Übersetzung am Berg mehrfach zurück.

Für die rechtliche Einordnung ändert sich nichts. Das Rad bleibt bei 25 km/h Unterstützungsgrenze und 250 W ein Pedelec, das ohne Versicherungskennzeichen und ohne Führerschein gefahren werden darf. Welche Grenzen dabei gelten, fasst der Ratgeber E-Bike-Kennzeichen zusammen.

ECO und SPORT: zwei Charakteristiken auf Knopfdruck

Über das Display schaltest Du zwischen zwei Grundmodi um. Der ECO-Modus arbeitet zurückhaltender und streckt die Reichweite, der SPORT-Modus gibt laut ADO rund 30 Prozent mehr Leistung frei. Diese Umschaltung liegt über den drei Unterstützungsstufen, Du hast also faktisch sechs Abstufungen.

Im Alltag ist das mehr als eine Spielerei, weil die beiden Modi unterschiedliche Aufgaben lösen. Auf dem täglichen Weg zur Arbeit fährst Du im ECO-Modus und kommst weiter, für die Steigung auf dem Rückweg oder für den Anhänger schaltest Du auf SPORT. Der Preis dafür steht auf der Verbrauchsseite, denn 30 Prozent mehr Leistung bedeuten auch spürbar mehr Wattstunden pro Kilometer.

370 Wh am schwersten Modell der Reihe

Der Akku ist mit 37 V und 10 Ah, also 370 Wh, identisch zum Air 28 und stammt von DMEGC, einem chinesischen Zellhersteller, der auch Solarmodule und Speicherzellen fertigt. Entnehmen lässt er sich zum Laden, voll wird er in 4 bis 6 Stunden.

Weil das Air 28 Pro mit 24,5 kg schwerer ist, liegt der Verbrauch etwas höher als beim Schwestermodell. Rechne in der Stadt mit 9 bis 13 Wh pro Kilometer, daraus werden 28 bis 41 km. Im ECO-Modus auf flacher Strecke sind 7 bis 9 Wh/km und damit 41 bis 53 km realistisch, im SPORT-Modus mit Steigungen sinkt die Reichweite auf 20 bis 26 km. Die genannten 100 km bleiben ein Bestwert unter Idealbedingungen. Deine Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch, die Stromkosten der Kosten-Rechner.

Riemen und Automatik: eine seltene Kombination

Riemenantriebe scheitern normalerweise an der Schaltung, weil eine Kettenschaltung den Riemen seitlich verschieben müsste. Der übliche Ausweg ist eine Nabenschaltung, die den Preis um mehrere hundert Euro erhöht. ADO löst das anders und verlegt die Übersetzung in den Motor.

Damit bekommst Du zwei wartungsarme Bauteile gleichzeitig: einen Riemen, der laut ADO 30.000 km ohne Pflege schafft, und ein gekapseltes Getriebe ohne Zug und Schaltwerk. Was dabei entfällt, ist die freie Wahl der Übersetzung. Zwei Gänge sind kein Ersatz für acht, sie decken aber genau die Bandbreite ab, in der ein Stadtrad mit 25-km/h-Grenze bewegt wird.

Ausstattung: Bremsen, Gabel, Reifen und Wetterschutz

Verzögert wird über hydraulische Scheibenbremsen, die bei 24,5 kg Radgewicht das passende Niveau darstellen. Vorn arbeitet eine Federgabel mit verstellbarem Lockout, die sich auf glatter Straße sperren lässt.

Bemerkenswert ist der Wetterschutz: ADO gibt für das Rad IPX5 und für das Display IPX7 an. IPX5 bedeutet Schutz gegen Strahlwasser aus jeder Richtung, IPX7 sogar zeitweiliges Untertauchen. Für ein Rad, das im Regen zur Arbeit gefahren und draußen abgestellt wird, ist das eine belastbare Zusage. Was beim Abstellen im Regen trotzdem zu beachten ist, steht im Ratgeber E-Bike im Regen. Dazu kommen pannenhemmende Reifen, Alu-Schutzbleche, ein E-Mark-Scheinwerfer mit Sensorautomatik und ein integriertes Rücklicht.

24,5 kg: was das Gewicht im Alltag bedeutet

ADO nennt 24,5 kg netto mit Akku und 32 kg, wenn sämtliche Anbauteile mitgewogen werden. Beim Fahren trägt der Motor diese Masse, sie stabilisiert das Rad sogar. Spürbar wird sie beim Tragen über eine Treppe und beim Verladen.

Zwei praktische Folgen: Nimm für solche Wege den Akku heraus, das spart rund 2 kg. Und prüfe die zulässige Radlast Deines Fahrradträgers, viele Modelle sind pro Schiene auf 20 bis 25 kg begrenzt. Details dazu stehen im Ratgeber E-Bike-Fahrradträger. Wie sich das Gewicht in der Klasse einordnet, zeigt der Überblick E-Bike-Gewicht.

Einordnung: Air 28, Air 28 Pro und Air 28 Ultra

ADO staffelt die 28-Zoll-Reihe in drei Stufen. Das Air 28 fährt eingängig, das Air 28 Pro bekommt das Automatikgetriebe, darüber steht im Direktvertrieb noch ein Air 28 Ultra. Alle drei teilen sich Rahmen, Akku und Displaykonzept, der Unterschied liegt im Antrieb.

Der Aufpreis vom Air 28 auf das Pro beträgt rund 500 €. Ob sich das lohnt, hängt an Deiner Topografie: In einer flachen Stadt fährst Du mit dem einfacheren Modell praktisch gleich gut, in hügeligem Gelände ist das Getriebe jeden Euro wert. Auffällig ist außerdem, dass der Händlerpreis hier unter dem Preis im ADO-Direktshop liegt, der das Modell mit 1.899 € führt. Weitere Modelle der Marke stehen auf der ADO-Herstellerseite, die Klasseneinordnung liefert die Liste der besten City-E-Bikes.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Preisca. 1.799,00 €ca. 1.799,00 €ca. 1.818,95 €ca. 1.776,25 €
MotorBafang Heckmotor mit integriertem Automatikgetriebe, 250 W NenndauerleistungMivice X700 Mittelmotor, 250 W NenndauerleistungBosch Active Line Plus Mittelmotor, 250 W, max. 50 NmBafang M210 Mittelmotor, 250 W, 65 Nm
Akku37 V / 10 Ah, 370 Wh, Zellen von DMEGC, entnehmbar48 V, 644 Wh, in den Rahmen integriert und entnehmbarBosch PowerPack 400, 36 V, 11 Ah (396 Wh), Gepäckträgerakku, abnehmbar36 V, 17,5 Ah (630 Wh), vollintegriert, seitlich entnehmbar
Reichweitebis 100 kmbis 161 km laut Hersteller50 bis 130 km je nach Fahrweise und Zuladungbis zu 150 km
Gewicht24,5 kg26,2 kg inklusive Akku26 kg32,9 kg laut Amazon, FISCHER nennt kein Nettogewicht
Bewertung3,7 / 54,4 / 54,0 / 54,2 / 5

Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.

Fazit: Für wen lohnt sich das ADO Air 28 Pro?

Das ADO Air 28 Pro löst das Kernproblem des eingängigen Air 28, ohne dessen Vorteile aufzugeben. Das Automatikgetriebe im Bafang-Motor macht Anfahren und Steigungen leichter, der Riemen bleibt wartungsfrei, und der Wetterschutz nach IPX5 passt zu einem Rad, das täglich draußen steht. Für ca. 1.799,00 € ist das eine schlüssige Kombination.

Empfehlen lässt es sich Pendlern in hügeligem Gelände, die nicht schalten wollen und Wert auf geringen Pflegeaufwand legen. Wer flach fährt, spart mit dem Air 28 rund 500 €. Wer regelmäßig über 50 km am Stück fährt, braucht ein Rad mit deutlich größerem Akku.

ADO Air 28 Pro E-Bike ca. 1.799,00 € · Amazon-Preis, Stand: 05.10.2026, 15:00 Uhr MESZ
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Häufige Fragen

Im Bafang-Heckmotor sitzt ein Zwei-Gang-Getriebe, das selbstständig zwischen zwei Übersetzungen wechselt. Beim Anfahren liegt der kürzere Gang an, bei höherem Tempo der längere. Einen Schalthebel gibt es nicht, ADO nennt rund 24 Prozent weniger Kraftaufwand am Berg.

Der Antrieb. Das Air 28 fährt mit einem Gang, das Pro bekommt das automatische Zwei-Gang-Getriebe im Motor und ein 3,5-Zoll-Display mit ECO- und SPORT-Modus. Rahmen, Akku mit 370 Wh, Bremsen und Straßenausstattung sind gleich, der Aufpreis liegt bei rund 500 €.

ADO nennt bis zu 100 km. Realistisch sind 28 bis 41 km bei gemischter Stadtnutzung, im ECO-Modus auf flacher Strecke 41 bis 53 km und im SPORT-Modus mit Steigungen 20 bis 26 km. Der Akku fasst 370 Wh.

Ja. ADO gibt für das Rad IPX5 und für das Display IPX7 an. IPX5 bedeutet Schutz gegen Strahlwasser aus jeder Richtung, IPX7 zusätzlich zeitweiliges Untertauchen. Nach der Fahrt solltest Du die Ladebuchse trocken halten und den Akku nicht nass einstecken.

ADO weist 24,5 kg netto mit Akku aus und 32 kg mit sämtlichen Anbauteilen. Damit ist es das schwerste Modell der Air-Reihe. Für Treppen und den Fahrradträger nimmst Du den Akku heraus, das spart rund 2 kg.

Weitgehend. Der Carbon-Zahnriemen muss weder geölt noch nachgespannt werden und rostet nicht, ADO gibt 30.000 km an. Verschleiß entsteht weiterhin an Bremsbelägen und Reifen, und der Akku verliert nach 700 bis 1.000 Ladezyklen an Kapazität.

ADO gibt 160 bis 210 cm an. Das Rad kommt mit einer Rahmengröße im Dutch-Style mit tiefem Einstieg aus, die Gesamtlänge beträgt 1.935 mm. Eingestellt wird über die Sattelhöhe.

Er gibt laut ADO rund 30 Prozent mehr Motorleistung frei und liegt über den drei Unterstützungsstufen. Damit hast Du sechs Abstufungen. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei 25 km/h, der Verbrauch steigt spürbar.

Hydraulische Scheibenbremsen an beiden Rädern und vorn eine Federgabel mit verstellbarem Lockout, die sich auf glatter Straße sperren lässt. Bei 24,5 kg Radgewicht plus Fahrer ist die hydraulische Bremse die passende Wahl.