ADO Air Carbon Pro E-Bike
Faltbares 20-Zoll-E-Bike mit Carbonrahmen, 16,2 kg, Zweigang-Automatik, Bafang H700 mit 50 Nm und NFC-Entriegelung
- 16,2 kg mit Rahmen und Gabel aus Carbonfaser
- Zweigang-Automatik: das Getriebe schaltet ohne Schalthebel selbst
- Bafang H700 mit 50 Nm, 15 Nm mehr als im Air Carbon
- NFC-Entriegelung, GPS-Ortung und Tektro-Hydraulikbremsen
- Rad nach IPX6 geschützt, Display nach IPX7
* Affiliate-Link: Für Käufe über diesen Link erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Technische Daten
- Motor
- Bafang H700 Heckmotor, bürstenlos, 250 W Nenndauerleistung
- Drehmoment
- 50 Nm
- Sensorik
- Doppelseitiger Drehmomentsensor
- Akku
- 37 V / 10 Ah, 370 Wh, in der Sattelstütze, entnehmbar
- Ladegerät
- 42 V / 2 A
- Ladezeit
- 4 bis 6 Stunden
- Reichweite
- bis 100 km
- Höchstgeschwindigkeit
- 25 km/h
- Antrieb
- Carbon-Zahnriemen
- Schaltung
- Zweigang-Automatik
- Fahrmodi
- Eco und Sport, dazu 3 Unterstützungsstufen
- Bremsen
- Tektro hydraulische Scheibenbremsen, 160 mm
- Federung
- Keine, Carbongabel
- Laufräder
- 20 Zoll
- Bereifung
- 20 x 1,75 Zoll
- Rahmen
- Carbonfaser, faltbar
- Gabel
- Carbonfaser
- Display
- 2,4 Zoll IPS-Farbdisplay mit NFC, nach IPX7 geschützt
- Schutzart Rad
- IPX6
- Beleuchtung
- Integrierter Scheinwerfer DH011-W mit 170 Lumen, integriertes Rücklicht
- Gepäckträger
- Aluminium mit MIK-Aufnahme, bis 15 kg
- Frontschnittstelle
- ADO AQS 2.0
- Diebstahlschutz
- GPS-Ortung, ADO Smart App
- Gewicht
- 16,2 kg
- Zulässiges Gesamtgewicht
- 120 kg
- Körpergröße
- 150 bis 200 cm
- Sattelhöhe
- 760 bis 1.010 mm
- Überstandshöhe
- 650 mm
- Radstand
- 1.000 mm
- Gesamtlänge
- 1.500 mm
- Betriebstemperatur
- -10 bis 50 °C
- Prüfung
- SGS CE
- Garantie
- 2 Jahre
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das ADO Air Carbon Pro ist die stärkere Ausbaustufe des Air Carbon. Rahmen und Gabel bestehen weiterhin aus Carbonfaser, dazu kommen ein Bafang H700 mit 50 Nm und ein Automatikgetriebe mit zwei Gängen, das ohne Schalthebel auskommt.
Für ca. 2.499,00 € liegt das Rad rund 500 € über dem Air Carbon und damit in einer Klasse, in der leichte Falträder etablierter Marken mitspielen. Grundlage der Einordnung sind das ADO-Datenblatt, die Händler-Listung und der Vergleich innerhalb der Air-Reihe.
Spricht dafür
- 50 Nm statt 35 Nm im Air Carbon: der Antrieb hat am Berg spürbar mehr Reserve
- Zweigang-Automatik ohne Schalthebel, das Getriebe wählt die Übersetzung selbst
- 16,2 kg mit Carbonrahmen und Carbongabel, damit einhändig tragbar
- Tektro-Hydraulikbremsen mit 160-mm-Scheiben an beiden Rädern
- MIK-Gepäckträger und AQS-Frontaufnahme: Taschen und Körbe rasten werkzeuglos ein
- IPX6 am Rad und IPX7 am Display, eine Stufe über dem Air Carbon
Spricht dagegen
- 370 Wh sind für 2.500 € wenig, günstigere Air-Modelle tragen denselben Akku
- Beim Gewicht widersprechen sich die Quellen: ADO nennt 16,2 kg, die Amazon-Listung 15 kg
- Keine Federung, gefedert wird allein über die schmalen 20 x 1,75 Zoll
- Die vollen Smart-Funktionen kosten laut ADO nach dem ersten Jahr 10 € jährlich
- Zwei Gänge sind an langen Steigungen wenig Auswahl, auch mit Automatik
Das ADO Air Carbon Pro im Detail
Der Bafang H700: 50 Nm an einem 16-Kilo-Rad
Im Heck sitzt ein Bafang H700 mit 250 W Nenndauerleistung und 50 Nm. Laut ADO-Datenblatt liegt die Spitzenleistung ebenfalls bei 250 W, der Motor liefert also konstant genau das, was auf dem Typenschild steht.
Die 50 Nm sind der eigentliche Sprung gegenüber dem Air Carbon mit 35 Nm. Drehmoment entscheidet darüber, wie kräftig ein Rad aus dem Stand und am Berg zieht, und 15 Nm mehr sind an einem Rad mit 16,2 kg deutlich zu merken. Zum Einordnen: Das Air 20 Pro kommt auf 40 Nm bei rund 21 kg. Das Air Carbon Pro bewegt also weniger Masse mit mehr Kraft. Wie ein Nabenmotor grundsätzlich arbeitet, erklärt der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor.
Zweigang-Automatik: schalten ohne Schalthebel
Das Air Carbon Pro fährt mit einem Automatikgetriebe mit zwei Gängen. Am Lenker gibt es keinen Schalthebel, die Übersetzung wechselt selbsttätig anhand der Geschwindigkeit.
Für ein Faltrad ist das eine sinnvolle Bauweise. Ein Rad, das im Stadtverkehr ständig an Ampeln anfährt, profitiert von einer kurzen Übersetzung beim Losfahren und einer längeren ab etwa 18 km/h, und genau diese zwei Zustände deckt die Automatik ab. Der Preis dafür ist fehlende Kontrolle: An einer langen Rampe kannst Du nicht weiter herunterschalten, weil es keinen dritten Gang gibt. Das Rad hält den kurzen Gang, und ab da hängt es an Deiner Beinkraft und den 50 Nm. Innerhalb der Air-Reihe ist das trotzdem ein Fortschritt, denn das Air Carbon fährt eingängig.
370 Wh: die Schwachstelle in dieser Preisklasse
Der Akku misst 37 V und 10 Ah, also 370 Wh, und ist damit identisch zu allen anderen Modellen der Air-Reihe, auch zum deutlich günstigeren Air 28. ADO nennt bis zu 100 km Reichweite.
Diese 100 km sind ein Bestwert unter Idealbedingungen. Rechne im Alltag mit 6,5 bis 9,5 Wh pro Kilometer, dann bleiben 39 bis 57 km. In der sparsamsten Stufe auf flacher Strecke sind 60 bis 70 km erreichbar, mit voller Unterstützung, Gegenwind und Gepäck bleiben 28 bis 35 km. Das reicht für den Arbeitsweg und die Stadtrunde, für eine Tagestour reicht es nicht. Geladen wird über ein 42-V-Netzteil mit 2 A in 4 bis 6 Stunden.
Untergebracht ist der Akku in der Sattelstütze, eine Bauweise, die ADO als Merkmal seiner Falträder ausweist. Zum Laden ziehst Du die komplette Stütze samt Sattel nach oben heraus und nimmst sie mit in die Wohnung, ein Spiralkabel verbindet sie im eingesetzten Zustand mit dem Rahmen. Der Vorteil ist die Bauhöhe: Das Rahmendreieck bleibt frei, was das Faltmaß klein hält und den Carbonrahmen schlank aussehen lässt. Wer den Akku entnimmt, verstellt allerdings jedes Mal seine Sattelhöhe neu, sofern er sich die Markierung nicht merkt. Deine eigene Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch.
16,2 kg: was die Quellen sagen und was daraus folgt
ADO gibt im Datenblatt 16,2 kg Nettogewicht an, ausdrücklich inklusive der Standardanbauteile, und 21,5 kg als Versandgewicht mitsamt Verpackung. Die Amazon-Listung führt an derselben Stelle 15 kg. Das Herstellerdatenblatt ist hier die verlässlichere Quelle, ADO weist zusätzlich eine Toleranz von 3 bis 5 % aus.
Damit ist das Air Carbon Pro 0,3 kg schwerer als das Air Carbon mit 15,9 kg. Der stärkere Motor, das Automatikgetriebe und der Aluminium-Gepäckträger kosten Masse. In der Praxis ändert das wenig: Bei 16,2 kg bleibt ein Faltrad einhändig tragbar, und die Grenze, ab der es unhandlich wird, liegt eher bei 20 kg. Wie sich E-Bike-Gewichte generell einordnen, zeigt der Ratgeber E-Bike-Gewicht.
Carbon am Faltrahmen: Stärken und Grenzen
Rahmen und Gabel bestehen aus Carbonfaser. Das Material hat ein besseres Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht als Aluminium, und der Hersteller kann die Fasern in Belastungsrichtung legen. Am Faltrad ist das anspruchsvoll, weil der Rahmen ein Scharnier braucht und die Kräfte dort zusammenlaufen.
Im Alltag folgen daraus zwei Punkte. Carbon reagiert empfindlicher auf punktuelle Schläge als Aluminium. Kippt das gefaltete Rad im Kofferraum um oder schlägt es gegen eine Bordsteinkante, gehört die Stelle angesehen, auch wenn außen nur ein Kratzer zu sehen ist. Dafür rostet Carbon nicht, was bei einem Rad zählt, das nass in den Keller wandert. ADO gibt zwei Jahre Garantie und nennt SGS CE als Prüfung.
NFC, GPS und die Folgekosten der App
Entriegelt wird über NFC: Karte oder Telefon an das Display halten, laut ADO ist das Rad nach 1,7 Sekunden fahrbereit. Dazu kommt eine GPS-Ortung im Rahmen, die über die ADO Smart App abgefragt wird.
Bei einem Rad, das sich falten und in einen Kofferraum heben lässt, ist eine Ortung mehr als eine Spielerei, weil genau diese Handlichkeit es auch für Diebe attraktiv macht. Wichtig ist die Kostenseite, die ADO offenlegt: Nach einem kostenlosen ersten Jahr kostet der volle Zugriff auf die smarten Funktionen laut Hersteller 10 € pro Jahr. Der Betrag ist überschaubar, gehört aber vor dem Kauf gewusst, weil eine Ortung ohne Mobilfunkverbindung nichts leistet. Ein Schloss ersetzt sie ohnehin nicht, sie hilft erst nach dem Diebstahl. Passende Modelle vergleicht die Übersicht Fahrradschloss fürs E-Bike, weitere Maßnahmen nennt der Ratgeber E-Bike-Akku vor Diebstahl schützen.
Bremsen, Wetterschutz und Gepäck: wo der Aufpreis ankommt
Verzögert wird über Tektro-Hydraulikbremsen mit 160-mm-Scheiben vorn und hinten. Tektro ist ein etablierter Zulieferer, und eine benannte Bremsanlage ist in dieser Klasse mehr wert als die bloße Angabe "hydraulische Scheibenbremse", weil sich Beläge und Ersatzteile eindeutig zuordnen lassen. Was ein Belagwechsel kostet, steht im Ratgeber E-Bike-Bremsbeläge wechseln.
Der Wetterschutz liegt bei IPX6 am Rad und IPX7 am Display, beim Air Carbon sind es IPX5 und IPX7. IPX6 bedeutet Schutz gegen starkes Strahlwasser aus jeder Richtung. Der Gepäckträger besteht aus Aluminium, trägt bis 15 kg und hat eine MIK-Aufnahme, vorn sitzt die hauseigene AQS-2.0-Schnittstelle. Beides sind Klick-Systeme: Korb oder Tasche rasten ohne Werkzeug ein. Worauf es bei der Zuladung ankommt, erklärt der Ratgeber E-Bike-Gepäckträger.
Ohne Federung auf 1,75 Zoll: das Komfortprofil
Das Air Carbon Pro fährt ohne Federung, die Gabel ist ebenfalls aus Carbon. Dazu kommen schmale Reifen mit 20 x 1,75 Zoll, während Air 20S und Air 20 Pro auf 1,95 Zoll rollen.
Beides zahlt auf das Gewicht ein und kostet Komfort. Auf glattem Asphalt und Radwegen bleibt das folgenlos, auf Kopfsteinpflaster kommt bei 20 Zoll ohne Federung einiges am Lenker an. Wer täglich über schlechten Belag fährt, ist mit dem gefederten Air 20 Pro besser bedient. Gefahren wird über einen Carbon-Zahnriemen, der ohne Kettenöl auskommt und im Anzug leiser läuft als eine Kette.
Passform und Geometrie
ADO gibt eine Körpergröße von 150 bis 200 cm an. Das ist die weiteste Spanne der Air-Reihe und deutlich großzügiger als beim Air Carbon mit 155 bis 190 cm. Möglich macht das die Sattelstütze, die von 760 bis 1.010 mm reicht.
Die Überstandshöhe liegt bei 650 mm, der Radstand bei 1.000 mm und die Gesamtlänge bei 1.500 mm. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 120 kg, gemeinsam mit dem Rad bleiben also rund 104 kg für Fahrer und Gepäck. Wer schwerer ist, findet im Ratgeber E-Bike für Übergewichtige Modelle mit höherer Freigabe. Als Betriebstemperatur nennt ADO -10 bis 50 °C, für die Akkupflege im Winter gilt trotzdem der Ratgeber zum Akkulagern.
2.500 € für ein Faltrad: die Preiseinordnung
Der Aufpreis gegenüber dem Air Carbon beträgt rund 500 €. Dafür bekommst Du 15 Nm mehr Drehmoment, ein Automatikgetriebe, benannte Tektro-Bremsen, eine Schutzartstufe mehr und den MIK-Gepäckträger. Das ist eine nachvollziehbare Liste, die den Abstand rechtfertigt.
Gegen die Preisklasse gerechnet sieht es enger aus. Falträder mit Carbonrahmen unter 17 kg beginnen bei etablierten Marken zwar eher bei 2.500 bis 3.500 €, dort steckt dann aber meist ein größerer Akku oder ein Mittelmotor im Rad. Die 370 Wh sind der Punkt, an dem das Air Carbon Pro seinen Preis am schlechtesten verteidigt. Wo das Rad in der Klasse steht, zeigt die Liste der besten E-Klappräder, weitere Modelle stehen auf der ADO-Herstellerseite. Warum leichte E-Bikes generell teurer sind, erklärt der Ratgeber Warum sind E-Bikes so teuer.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ADO Air Carbon Pro E-Bike*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | 2.499,00 € | 2.499,00 € | ab 2.454,95 € | 1.999,00 € |
| Motor | Bafang H700 Heckmotor, bürstenlos, 250 W Nenndauerleistung | AKM 100SX Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlos, IP65 | SachsenRAD XCruise V8 Mittelmotor am Tretlager, 250 W, 85 Nm, bürstenlos | Bafang Heckmotor, bürstenlos, 250 W Nenndauerleistung |
| Akku | 37 V / 10 Ah, 370 Wh, in der Sattelstütze, entnehmbar | 580 Wh (36 V, 16 Ah) im Rahmenrohr, entnehmbar und abschließbar, Smart BMS | 36 V, 540 Wh / 15,0 Ah, im Unterrohr, abnehmbar und abschließbar, 3,0 kg | 37 V / 10 Ah, 370 Wh, entnehmbar |
| Reichweite | bis 100 km | bis zu 110 km | bis 150 km bei optimalen Bedingungen laut Datenblatt | bis 100 km |
| Gewicht | 16,2 kg | 27 kg | 24,2 kg | 15,9 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das ADO Air Carbon Pro?
Das ADO Air Carbon Pro ist ein Faltrad für Pendler, die es täglich tragen und dabei Antriebskraft behalten wollen. 16,2 kg, 50 Nm und ein Automatikgetriebe ergeben ein Rad, das sich in die Bahn heben lässt und trotzdem an der Ampel und am kurzen Anstieg souverän anzieht. Carbonriemen, Tektro-Bremsen und IPX6 machen es dazu pflegeleicht.
Zurückhaltender fällt das Urteil aus, wenn Reichweite Dein Hauptkriterium ist. 370 Wh sind für ca. 2.499,00 € wenig, und daran ändern weder Carbon noch Automatik etwas. Fährst Du regelmäßig über 50 km am Stück oder überwiegend auf grobem Belag, bekommst Du beim Air 20 Pro für rund 900 € weniger eine Federgabel und breitere Reifen. Geht es Dir dagegen um jedes Kilogramm beim Tragen, ist das Air Carbon Pro innerhalb der Reihe die konsequenteste Wahl.
Häufige Fragen
ADO nennt im Datenblatt 16,2 kg Nettogewicht inklusive der Standardanbauteile, dazu 21,5 kg als Versandgewicht mit Verpackung. Die Amazon-Listung führt abweichend 15 kg. Das Herstellerdatenblatt ist die verlässlichere Quelle, ADO weist zusätzlich eine Toleranz von 3 bis 5 % aus.
Vier Punkte: Der Bafang H700 liefert 50 statt 35 Nm, das Rad fährt mit einer Zweigang-Automatik statt eingängig, die Schutzart steigt von IPX5 auf IPX6, und der Gepäckträger trägt eine MIK-Aufnahme. Dafür wiegt es 0,3 kg mehr und kostet rund 500 € Aufpreis. Akku, Rahmenmaterial und Riemenantrieb sind identisch.
Das Getriebe wechselt die Übersetzung selbsttätig anhand der Geschwindigkeit, einen Schalthebel gibt es nicht. Beim Anfahren liegt die kurze Übersetzung an, ab etwa Stadttempo die längere. An einer langen Steigung lässt sich nicht weiter herunterschalten, weil nur zwei Gänge zur Verfügung stehen.
ADO nennt bis zu 100 km. Realistisch sind 39 bis 57 km bei gemischter Nutzung, in der sparsamsten Stufe auf flacher Strecke 60 bis 70 km und mit voller Unterstützung gegen den Wind 28 bis 35 km. Der 370-Wh-Akku ist derselbe wie in den günstigeren Air-Modellen.
In der Sattelstütze. Zum Laden ziehst Du die Stütze samt Sattel nach oben heraus, im eingesetzten Zustand verbindet ein Spiralkabel sie mit dem Rahmen. Das hält das Rahmendreieck frei und das Faltmaß klein. Nach jedem Entnehmen gehört die Sattelhöhe neu eingestellt, sofern Du Dir die Markierung nicht merkst.
Nein. Rahmen und Gabel bestehen aus Carbonfaser, eine Federgabel gibt es nicht. Gefedert wird allein über die Reifen in 20 x 1,75 Zoll, die schmaler ausfallen als bei Air 20S und Air 20 Pro. Auf Kopfsteinpflaster kommt dadurch spürbar mehr am Lenker an.
Das erste Jahr ist kostenlos. Danach kostet der volle Zugriff auf die smarten Funktionen laut ADO 10 € pro Jahr. Dazu gehören GPS-Ortung und Diebstahlschutz über die ADO Smart App. Ohne Verlängerung bleiben die Grundfunktionen des Rades erhalten, die Ortung entfällt.
ADO gibt 150 bis 200 cm an, die weiteste Spanne der Air-Reihe. Die Sattelstütze reicht von 760 bis 1.010 mm, die Überstandshöhe liegt bei 650 mm. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 120 kg, für Fahrer und Gepäck bleiben damit rund 104 kg.
Ja. Die Unterstützung endet bei 25 km/h und der Motor leistet 250 W Nenndauerleistung. Damit gilt das Rad als Pedelec und braucht weder Versicherungskennzeichen noch Führerschein. ADO nennt SGS CE als Prüfung, gefahren werden darf auf allen Radwegen.
Ja. ADO gibt für das Rad IPX6 und für das Display IPX7 an. IPX6 steht für Schutz gegen starkes Strahlwasser aus jeder Richtung. Nach der Fahrt gehört die Ladebuchse trocken gehalten, der Akku wird erst im Trockenen eingesteckt.


