Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 1.499,00 € (06.08.2026)
Blaupunkt FIENE E-Bike
20-Zoll-Falt-E-Bike mit Magnesiumrahmen, Scheibenbremsen und 378-Wh-Akku
- Rahmen und Felgen aus Magnesiumlegierung, 21 kg fahrbereit
- 378-Wh-Akku mit LG-Zellen, im Rahmen verbaut und nur 1,5 kg schwer
- Tektro-Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben vorn und hinten
- Xiongda-Heckmotor mit 250 W und 50 Nm
- Faltmaß von 850 × 500 × 600 mm, das niedrigste Packmaß der Baureihe
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Technische Daten
- Typ
- Falt-E-Bike (Pedelec bis 25 km/h)
- Modellname
- Blaupunkt Fiene
- Motor
- Xiongda XD-20GS Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlos, IP54
- Akku
- 378 Wh (36 V, 10,5 Ah) Lithium-Ionen mit LG-Zellen und integriertem BMS
- Reichweite
- bis zu 70 km
- Ladezeit
- ca. 4 bis 6 Stunden
- Schaltung
- Shimano 6-Gang-SIS-Kettenschaltung (44T, 14-28T)
- Bremsen
- Tektro Scheibenbremsen, mechanisch, 160 mm vorn und hinten
- Unterstützungsstufen
- 3 Stufen, abschaltbar
- Display
- LC-Display mit 3 Funktionstasten, hintergrundbeleuchtet
- Laufräder
- 20 Zoll, 5-Speichen-Magnesiumfelgen
- Reifen
- 20 × 2,125 mit Reflexstreifen
- Rahmen
- Magnesiumlegierung, faltbar
- Faltmaß
- 850 × 500 × 600 mm
- Maße fahrbereit
- 1.530 × 570 × 1.080 mm
- Sattelhöhe
- 870 bis 930 mm
- Beleuchtung
- LED-Scheinwerfer über den Fahrakku, Rücklicht mit eigenem USB-Akku
- Gepäckträger
- nein
- Gewicht
- 21 kg
- Zuladung
- 100 kg
- Farbe
- Racing-orange/schwarz
- Norm
- EPAC DIN EN 15194:2017
- Lieferzustand
- vormontiert
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das Blaupunkt FIENE fällt in der Blaupunkt-Faltserie sofort auf: geschwungener Magnesiumrahmen, 5-Speichen-Felgen, kein Gepäckträger. Es ist mit 21 kg das leichteste Modell der Reihe und das einzige mit Scheibenbremsen an beiden Rädern. Diese Rezension ordnet ein, was der Designrahmen im Alltag bringt und wo er Kompromisse verlangt. Grundlage sind das Blaupunkt-Datenblatt, die Händlerlistung und der Vergleich innerhalb der Serie.
Spricht dafür
- Mit 21 kg das leichteste Rad der Blaupunkt-Faltserie
- Tektro-Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben bremsen bei Nässe ohne Verzögerung
- 378-Wh-Akku mit LG-Zellen wiegt nur 1,5 kg und sitzt geschützt im Rahmen
- Faltmaß von 850 × 500 × 600 mm ist nur 60 cm hoch und passt unter viele Sitzbänke
- Magnesiumrahmen und Gussfelgen fallen optisch auf und sind wartungsarm
Spricht dagegen
- Kein Gepäckträger, damit fehlt die Grundlage für Korb, Tasche oder Kindersitz
- Nur drei Unterstützungsstufen, die Feinabstimmung der anderen Modelle fehlt
- Rücklicht läuft über einen eigenen USB-Akku und muss separat geladen werden
- Sattelhöhe startet bei 870 mm, für kleine Fahrer ist das Rad damit knapp
- Preis liegt über besser ausgestatteten Falträdern mit Gepäckträger
Das Blaupunkt FIENE im Detail
Magnesium statt Aluminium: was das bringt
Rahmen und Felgen bestehen aus einer Magnesiumlegierung, die im Druckguss verarbeitet wird. Daraus folgen zwei Dinge, die man dem Rad ansieht: Der Rahmen ist aus einem Stück geformt statt aus Rohren geschweißt, und die Felgen sind massive 5-Speichen-Räder ohne einzelne Speichen.
Praktisch heißt das weniger Wartung. Speichen können sich nicht lockern, es gibt kein Nachzentrieren, und die geschlossene Felge nimmt keinen Dreck auf. Magnesium ist zudem leichter als Aluminium bei vergleichbarer Steifigkeit, das FIENE kommt damit auf 21 kg statt der 22 bis 22,5 kg der Alu-Modelle. Die Kehrseite: Ein Guss-Bauteil lässt sich nach einem Schaden nicht richten oder schweißen, und ein Gussrad ist im Ersatzfall teurer als ein Speichenlaufrad.
378 Wh in Alltagsgrößen gerechnet
Der Akku fasst 378 Wh (36 V, 10,5 Ah) und arbeitet laut Blaupunkt mit LG-Zellen. Er sitzt im Rahmenrohr, ist abschließbar, entnehmbar und wiegt lediglich 1,5 kg. Blaupunkt nennt bis zu 70 km Reichweite.
Realistisch rechnest Du auf ebener Strecke in mittlerer Unterstützung mit 8 bis 12 Wh pro Kilometer, das ergibt 31 bis 47 km. Mit Gegenwind, Gepäck und Steigungen steigt der Verbrauch auf 14 bis 18 Wh/km, dann bleiben 21 bis 27 km. Eine volle Ladung dauert vier bis sechs Stunden. Für den Arbeitsweg und Stadtrunden reicht das gut, deine Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach.
Scheibenbremsen: der stärkste Ausstattungspunkt
Vorn und hinten arbeiten mechanische Tektro-Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben. Das ist in dieser Baureihe die Ausnahme, FRANZI, LOTTE und EMMI fahren mit Felgenbremsen.
Der Unterschied zeigt sich bei Nässe. Eine Scheibenbremse greift sofort, während Felgenbremsen erst das Wasser von der Felge wischen müssen. Dazu kommt: Die Felge bleibt vom Bremsverschleiß verschont, was bei einem Gussrad besonders wichtig ist. Mechanische Scheibenbremsen brauchen im Gegenzug etwas mehr Handkraft als hydraulische und wollen nachgestellt werden, wenn der Belag dünner wird.
Drei Stufen statt fünf
Die Unterstützung lässt sich in drei Stufen regeln, die anderen Modelle der Serie bieten fünf. In der Praxis heißt das gröbere Sprünge: Stufe 1 für flaches Rollen, Stufe 2 für den Alltag, Stufe 3 für Steigungen und Gegenwind.
Wer bewusst Akku sparen will, hat weniger Werkzeug dafür in der Hand. Für ein Rad, das überwiegend kurze Stadtwege fährt, ist das verschmerzbar. Für lange Touren, bei denen man die Reichweite über eine sparsame Stufe streckt, fehlt die Feinabstimmung.
Kein Gepäckträger: die Entscheidung hinter dem Design
Das FIENE hat keinen Gepäckträger, und nachrüsten lässt sich an diesem Rahmen kaum etwas. Damit entfallen Korb, Packtasche, Kindersitz und der klassische Einkauf hinten drauf.
Das ist die konsequente Folge des Konzepts: Der Rahmen soll frei stehen, der Akku sitzt im Rohr statt auf dem Träger, und das spart Gewicht. Wer Gepäck transportieren möchte, arbeitet mit Rucksack oder Lenkertasche, oder greift innerhalb der Serie zum FRIDA und EMMI, deren Träger für 25 kg freigegeben ist.
Das Rücklicht mit eigenem Akku
Der Scheinwerfer läuft über den Fahrakku, das Rücklicht dagegen über einen eigenen USB-Akku an der Sattelstütze. Ein Netzteil liegt nicht bei, geladen wird über ein Micro-USB-Kabel.
Im Alltag bedeutet das eine zusätzliche Ladeaufgabe, die man vergessen kann. Wer abends regelmäßig im Dunkeln fährt, sollte sich angewöhnen, das Rücklicht zusammen mit dem Rad zu laden. Rechtlich ist die Kombination StVZO-konform, das Rad hat zusätzlich Z-Rückreflektor, Pedalreflektoren und Reflexstreifen an den Reifen.
Sattelhöhe und Rahmengeometrie
Die Sattelhöhe reicht von 870 bis 930 mm, die Rahmenhöhe beträgt 600 mm. Das ist deutlich höher als bei den Tiefeinsteigern der Serie und der Punkt, an dem das FIENE für kleinere Fahrer ausscheidet.
Als grobe Orientierung: Bei einer Sattelhöhe von 870 mm passt das Rad ab etwa 1,65 m Körpergröße. Blaupunkt bietet für dieses Modell eine längere Sattelstütze mit 400 mm statt 300 mm an, was nach oben Luft schafft. Nach unten bleibt die Grenze bestehen. Welche Maße zu welcher Körpergröße passen, rechnet der Rahmengrößen-Rechner aus.
Falten und tragen
Gefaltet misst das FIENE 850 × 500 × 600 mm. Bemerkenswert ist die geringe Höhe von 60 cm: Das Paket passt damit unter viele Sitzbänke und in Kofferräume, in denen ein 70 cm hohes Faltrad ansteht. Der Lenker klappt über einen Schnellspannmechanismus mit ab.
Mit 21 kg ist es das leichteste Rad der Serie, ohne Akku bleiben rund 19,5 kg. Zum Bahnsteig hochtragen ist damit machbar, aber keine Kleinigkeit. Eine Transporttasche für Räder bis 20 Zoll gibt es als Zubehör. Wie Falträder sich generell gegen Kompakt- und City-Räder schlagen, ordnet der Ratgeber E-Bike-Klapprad ein.
Preisgefüge und Einordnung
Das FIENE kostet ca. 1.499,00 € und liegt damit im oberen Bereich der Falt-E-Bikes dieser Leistungsklasse. Falträder mit hydraulischen Bremsen, sieben Gängen und ähnlicher Akkugröße gibt es ab etwa 800 bis 1.000 €, dann allerdings mit Alu-Rahmen und ohne das Gussrad-Design.
Der Aufpreis geht auf den Magnesiumrahmen, die Scheibenbremsen und den Vertrieb über einen deutschen Händler mit Ersatzteilversorgung. Innerhalb der Baureihe ist das FIENE das Designstück und der Leichtbau-Vertreter, während FRANZI und LOTTE auf den bequemen Einstieg setzen. Das technisch fast identische Schwestermodell HENRI unterscheidet sich vor allem in Farbgebung und Preis. Der direkte Vergleich steht in der Liste der besten E-Klappräder.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 1.499,00 € | ca. 1.499,00 € | ca. 1.499,00 € | ca. 1.499,00 € |
| Motor | Xiongda XD-20GS Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlos, IP54 | Xiongda XD-20GS Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, IP54 | Bafang Heckmotor mit integriertem Automatikgetriebe, 250 W Nenndauerleistung | AKM Frontnabenmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlos |
| Akku | 378 Wh (36 V, 10,5 Ah) Lithium-Ionen mit LG-Zellen und integriertem BMS | 36 V, 10,5 Ah (378 Wh), LG-Zellen mit BMS, entnehmbar und abschließbar | 37 V / 10 Ah, 370 Wh, entnehmbar | 375 Wh (36 V, 10,4 Ah) Lithium-Ionen mit integriertem BMS |
| Reichweite | bis zu 70 km | bis zu 70 km | bis 100 km | bis zu 80 km |
| Gewicht | 21 kg | ca. 21 kg | 21 kg | 22 kg |
| Bewertung | 3,6 / 5 | 3,7 / 5 | 3,7 / 5 | 3,5 / 5 |
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Fazit: Für wen lohnt sich das Blaupunkt FIENE?
Das FIENE ist ein Faltrad für Pendler, die Wert auf Optik, geringes Gewicht und verlässliche Bremsen legen. 21 kg, Scheibenbremsen an beiden Rädern und ein Packmaß von nur 60 cm Höhe ergeben zusammen ein Rad, das den täglichen Wechsel zwischen Bahn, Auto und Straße gut mitmacht. Der Magnesiumrahmen macht es dabei wartungsärmer als ein klassisches Speichenrad.
Zwei Punkte grenzen den Einsatz ein: der fehlende Gepäckträger und die Sattelhöhe ab 870 mm. Wer regelmäßig einkauft oder unter 1,65 m groß ist, fährt mit dem FRIDA oder dem EMMI besser. Wer mit Rucksack unterwegs ist und das Rad oft heben muss, findet hier das passendste Modell der Serie.
Häufige Fragen
Blaupunkt nennt bis zu 70 km als Bestwert. Realistisch sind bei mittlerer Unterstützung auf ebener Strecke 31 bis 47 km, mit Gegenwind, Gepäck und Steigungen 21 bis 27 km. Der Akku fasst 378 Wh und arbeitet laut Hersteller mit LG-Zellen.
Magnesium ist leichter bei vergleichbarer Steifigkeit, deshalb wiegt das FIENE 21 kg statt der 22 bis 22,5 kg der Alu-Modelle. Der Rahmen wird im Druckguss aus einem Stück geformt, ebenso die 5-Speichen-Felgen. Das spart Wartung, weil sich keine Speichen lockern können. Ein Gussteil lässt sich nach einem Schaden allerdings nicht richten.
Nein, und nachrüsten lässt sich am Gussrahmen praktisch nichts. Gepäck transportierst Du mit Rucksack oder Lenkertasche. Wer einen Träger braucht, findet ihn beim FRIDA und beim EMMI derselben Serie, dort ist er für 25 kg freigegeben.
Die Sattelhöhe reicht von 870 bis 930 mm, die Rahmenhöhe liegt bei 600 mm. Als Orientierung passt das Rad ab etwa 1,65 m Körpergröße. Blaupunkt bietet optional eine 400 mm lange Sattelstütze statt der serienmäßigen 300 mm an, das schafft nach oben Luft.
Gefaltet misst es 850 × 500 × 600 mm. Die Höhe von 60 cm ist der niedrigste Wert der Baureihe, dadurch passt das Paket unter viele Sitzbänke und in flache Kofferräume. Der Lenker klappt über einen Schnellspannmechanismus mit ab.
Ja. Der Scheinwerfer läuft über den Fahrakku, das Rücklicht an der Sattelstütze hat einen eigenen USB-Akku. Ein Micro-USB-Kabel liegt bei, ein Netzteil dagegen nicht. Gewöhne Dir an, das Rücklicht zusammen mit dem Rad zu laden.
Die Tektro-Bremsen mit 160-mm-Scheiben greifen auch bei Nässe sofort, während Felgenbremsen erst das Wasser abwischen müssen. Gegenüber hydraulischen Scheibenbremsen brauchen sie etwas mehr Handkraft und müssen nachgestellt werden, wenn die Beläge dünner werden.
Blaupunkt setzt bei diesem Modell auf eine einfachere Steuerung, die anderen Räder der Serie bieten fünf Stufen. Im Alltag bedeutet das gröbere Sprünge zwischen den Stufen. Für kurze Stadtwege reicht das, für lange Touren fehlt die Feinabstimmung zum Reichweitesparen.
Ja. Mit 250 W Nenndauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h gilt es als Pedelec und damit rechtlich als Fahrrad. Führerschein, Versicherungskennzeichen und Helmpflicht entfallen. Die Beleuchtung entspricht der StVZO, geprüft ist das Rad nach EPAC DIN EN 15194.
Beide teilen sich Rahmenkonzept, Motor, Akku und Schaltung. Die Unterschiede liegen in der Farbgebung und im Preis, das HENRI wird als schlichtere Variante geführt. Wer die orange-schwarze Optik mag, greift zum FIENE, ansonsten entscheidet der Tagespreis.



