Preisentwicklung

DOTBLUE
1.259 €1.352 €1.446 €1.539 €29.07.2620.08.2612.09.2605.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 1.299,00 € (29.07.2026) · Höchstpreis: 1.499,00 €

Blaupunkt

Blaupunkt FRANZI E-Bike

20-Zoll-Falt-E-Bike mit sehr tiefem Einstieg, Frontmotor und Rücktrittbremse

3,4 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Durchstiegshöhe auf Höhe des Tretlagers, der tiefste Einstieg im Blaupunkt-Faltprogramm
  • 375-Wh-Akku (36 V, 10,4 Ah) mit eigenem Batteriemanagement, entnehmbar
  • AKM-Frontnabenmotor mit 250 W und 50 Nm, wartungsfrei und bürstenlos
  • Drei Bremsen: V-Brakes vorn und hinten plus Rücktritt
  • Faltmaß von 800 × 430 × 700 mm, gefederte Sattelstütze serienmäßig

* Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Kaufst Du über einen solchen Link, erhalten wir ggf. eine Provision. Für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Als Amazon-Partner verdienen wir zudem an qualifizierten Verkäufen.

Technische Daten

Typ
Falt-E-Bike / Tiefeinsteiger (Pedelec bis 25 km/h)
Modellname
Blaupunkt Franzi Mod. 24
Modellnummer
2008024000003
Motor
AKM Frontnabenmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlos
Akku
375 Wh (36 V, 10,4 Ah) Lithium-Ionen mit integriertem BMS
Reichweite
bis zu 80 km
Ladezeit
ca. 4 bis 6 Stunden
Schaltung
Shimano 3-Gang-Nabenschaltung mit Revo-Shift-Drehgriff
Bremsen
V-Brakes vorn und hinten, zusätzlich Rücktrittbremse
Display
KD21C LC-Display, 3 Tasten, hintergrundbeleuchtet
Laufräder
20 Zoll
Reifen
20 × 2,125 mit braunen Seitenwänden und Reflexstreifen
Rahmen
Aluminium, faltbar, Tiefeinsteiger
Faltmaß
800 × 430 × 700 mm
Sattelstütze
gefedert
Beleuchtung
LED vorn und hinten, über den Fahrakku gespeist
Gewicht
22 kg
Zuladung
100 kg
Farbe
titanium matt
Modelljahr
2024
Lieferzustand
vormontiert

Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das Blaupunkt FRANZI löst eine Aufgabe, an der die meisten Falträder scheitern: Es lässt sich falten und trotzdem mühelos besteigen. Der Rahmen zieht das Oberrohr bis auf Tretlagerhöhe herunter, dazu kommen ein 375-Wh-Akku, ein Frontmotor mit 50 Nm und eine Rücktrittbremse. Diese Rezension ordnet ein, für wen diese Kombination aufgeht.

Spricht dafür

  • Sehr tiefer Einstieg, das Bein muss praktisch nicht angehoben werden
  • Rücktrittbremse zusätzlich zu zwei Felgenbremsen, vertraut für Umsteiger vom klassischen Hollandrad
  • Faltmaß von 800 × 430 × 700 mm passt quer in einen Kompaktwagen-Kofferraum
  • Gefederte Sattelstütze und 2,125 Zoll breite Reifen federn kurze Stöße ab
  • Akku mit eigenem Batteriemanagement, entnehmbar und getrennt vom Rad ladbar
  • Vormontiert geliefert, es bleiben nur Lenker und Pedale

Spricht dagegen

  • Zulässige Zuladung von 100 kg laut Blaupunkt, das ist der engste Wert dieser Klasse
  • Drei Gänge decken Steigungen kaum ab, an längeren Anstiegen trägt der Motor die Arbeit allein
  • Frontantrieb zieht am Vorderrad, auf nassem Untergrund kann es beim Anfahren durchdrehen
  • V-Brakes verschleißen die Felge und greifen bei Nässe verzögert
  • Preis liegt spürbar über vergleichbar ausgestatteten Falträdern
Preis-Leistung 3,0
Ausstattung 3,0
Akku & Reichweite 3,3
Komfort & Einstieg 4,4

Das Blaupunkt FRANZI im Detail

Der Einstieg ist das eigentliche Produktmerkmal

Falträder haben konstruktionsbedingt ein Problem: Das Scharnier sitzt in der Rahmenmitte und braucht Material, deshalb liegt bei den meisten Modellen ein kräftiges Rohr genau dort, wo das Bein beim Aufsteigen hin will. Das FRANZI löst das mit einem Rahmen, der vom Steuerrohr in einem tiefen Bogen bis zum Tretlager fällt und erst dahinter wieder ansteigt.

Für Dich bedeutet das: Du steigst auf wie bei einem klassischen Hollandrad, ohne das Bein über einen Sattel oder ein Oberrohr zu heben. Genau das ist der Grund, warum dieses Rad existiert. Wer beim Aufsteigen Einschränkungen hat, sei es durch Hüfte, Knie oder schlicht durch einen langen Mantel, bekommt hier eine Bauform, die es sonst fast nur bei großen City-Rädern gibt. Das schwesterliche Blaupunkt HENRI ist mit 21 kg leichter, verlangt beim Aufsteigen aber den üblichen Schwung über den Rahmen.

Frontmotor: was die Bauform im Alltag bedeutet

Der AKM-Motor sitzt im Vorderrad und liefert 250 W Nenndauerleistung bei 50 Nm. Diese Bauform hat handfeste Vorteile bei einem Faltrad mit Nabenschaltung: Der Hinterbau bleibt frei für Rücktritt und Nabenschaltung, das Gewicht verteilt sich zwischen Vorderrad und dem Akku am Gepäckträger, und ein Plattfuß hinten lässt sich ohne Motorkabel reparieren.

Der Nachteil zeigt sich beim Anfahren. Ein Frontmotor zieht das Rad, während die Last des Fahrers hinten liegt. Auf nassem Kopfsteinpflaster, auf Laub oder an einer steilen Rampe kann das Vorderrad deshalb kurz durchdrehen, bevor der Vortrieb greift. Im normalen Stadtbetrieb auf Asphalt merkst Du davon wenig. Die Unterschiede zwischen den Motorbauarten erklärt der Ratgeber zum E-Bike mit Nabenmotor.

Drei Gänge: der Punkt, an dem Du ehrlich sein musst

Geschaltet wird über eine Shimano 3-Gang-Nabenschaltung mit Drehgriff. Eine Nabenschaltung passt zu diesem Rad, weil sie im Stand schaltbar, wartungsarm und mit Rücktritt kombinierbar ist. Die Frage ist die Anzahl der Gänge.

Drei Gänge decken eine Spanne ab, die für ebene Stadtfahrten zwischen etwa 12 und 22 km/h passt. Sobald es länger bergauf geht, hast Du keinen Gang mehr zum Ausweichen und der Motor arbeitet allein gegen die Steigung. Bei 50 Nm an einem 20-Zoll-Laufrad ist das für kurze Rampen und leichte Hügel machbar. In hügeligem Gelände oder bei längeren Anstiegen wirst Du an die Grenze kommen. Wer regelmäßig Steigungen fährt, ist mit einem Mittelmotor besser bedient, wie ihn der Ratgeber E-Bike mit Mittelmotor beschreibt.

375 Wh in Alltagsgrößen gerechnet

Der Akku fasst 375 Wh (36 V, 10,4 Ah) und sitzt am Gepäckträger, entnehmbar und mit eigenem Batteriemanagementsystem. Blaupunkt nennt bis zu 80 km Reichweite, das ist der Bestwert unter günstigen Bedingungen.

Realistisch rechnest Du auf ebener Strecke in mittlerer Unterstützung mit 8 bis 12 Wh pro Kilometer, das ergibt 31 bis 47 km. Kommen Gegenwind, Zuladung oder Steigungen dazu, steigt der Verbrauch auf 14 bis 18 Wh/km und es bleiben 21 bis 27 km. Für Einkaufswege, den Weg zum Bahnhof und Touren rund um den Wohnmobilstellplatz reicht das gut. Eine volle Ladung dauert vier bis sechs Stunden. Deine eigene Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner durch.

Drei Bremsen, davon zwei mit Einschränkung

Gebremst wird über V-Brakes vorn und hinten sowie eine Rücktrittbremse. Der Rücktritt ist bei diesem Rad mehr als Nostalgie: Wer aus der Hollandrad-Generation kommt, bremst reflexhaft mit dem Fuß, und diese Gewohnheit lässt sich schwer abtrainieren. Zusätzlich hilft er, wenn die Hände kalt oder die Finger kraftlos sind.

Die Felgenbremsen sind der schwächere Teil. Sie greifen bei Nässe erst nach einer kurzen Verzögerung, weil die Beläge das Wasser von der Felge wischen müssen, und sie tragen die Felgenflanke über die Jahre ab. Bei einem Rad, das mit 100 kg Systemfreigabe und 20-Zoll-Laufrädern in der Stadt bewegt wird, ist die Bremsleistung ausreichend. An langen Gefällen ist eine hydraulische Scheibenbremse klar überlegen.

100 kg Zuladung: der Wert, den Du zuerst prüfen solltest

Blaupunkt gibt die Zuladung mit 100 kg an, die Amazon-Listung nennt 110 kg als empfohlenes Maximalgewicht. Wir halten uns an die Herstellerangabe, weil sie die verbindliche Freigabe ist.

Damit bleiben für Fahrer, Kleidung und Gepäck rund 100 kg abzüglich dessen, was Du transportierst. Das ist der Punkt, an dem das FRANZI für einen Teil der Interessenten ausscheidet, gerade weil es als Komfortrad für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit beworben wird und diese Gruppe nicht selten mehr wiegt. Wer hier Reserve braucht, findet sie bei Rädern mit 120 bis 150 kg Freigabe, eine Übersicht gibt der Ratgeber E-Bike für Übergewichtige.

Falten, tragen, verstauen

Zusammengeklappt misst das FRANZI 800 × 430 × 700 mm. Der Kofferraum eines VW Golf ist etwa 100 cm breit und 80 cm tief, das Rad passt also quer hinein und lässt Platz daneben. In einer Wohnmobil-Heckgarage steht es aufrecht.

Beim Tragen wird es ehrlicher: 22 kg mit Akku sind für ein Faltrad viel, und dieses Gewicht musst Du beim Verladen bewegen. Nimm den Akku heraus, dann sinkt das Gewicht auf rund 19 kg. Über mehrere Treppenstufen ist das trotzdem eine Last. Wer das Rad häufig hebt, sollte das vorher realistisch einschätzen, wie schwer E-Bikes je nach Bauart ausfallen, zeigt der Ratgeber zum E-Bike-Gewicht.

Preisgefüge und Einordnung

Das FRANZI kostet ca. 1.499,00 € und liegt damit im oberen Bereich der Falt-E-Bikes mit dieser technischen Ausstattung. Falträder mit hydraulischen Bremsen, sieben Gängen und ähnlicher Akkugröße gibt es ab etwa 700 bis 900 €. Der Aufpreis geht auf das Rahmenkonzept, den Rücktritt und den Vertrieb über einen deutschen Händler mit Ersatzteilversorgung.

Innerhalb des Blaupunkt-Programms steht das FRANZI zwischen EMMI und LOTTE auf der Komfortseite, während HENRI und FIENE auf Leichtbau setzen. Das Rad läuft bei Amazon und im DOTBLUE-Shop, dem offiziellen Vertrieb der Blaupunkt-E-Bikes, beide Wege stehen oben als eigener Button. Der direkte Vergleich mit anderen Modellen steht in der Liste der besten E-Klappräder, wie sich Falträder generell gegen Kompakt- und City-Räder schlagen, ordnet der Ratgeber E-Bike-Klapprad ein.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Preisca. 1.499,00 €ca. 1.499,00 €ca. 1.499,00 €ca. 1.499,00 €
MotorAKM Frontnabenmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlosXiongda XD-20GS Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, IP54Bafang Heckmotor mit integriertem Automatikgetriebe, 250 W NenndauerleistungXiongda XD-20GS Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlos, IP54
Akku375 Wh (36 V, 10,4 Ah) Lithium-Ionen mit integriertem BMS36 V, 10,5 Ah (378 Wh), LG-Zellen mit BMS, entnehmbar und abschließbar37 V / 10 Ah, 370 Wh, entnehmbar378 Wh (36 V, 10,5 Ah) Lithium-Ionen mit LG-Zellen und integriertem BMS
Reichweitebis zu 80 kmbis zu 70 kmbis 100 kmbis zu 70 km
Gewicht22 kgca. 21 kg21 kg21 kg
Bewertung3,4 / 53,7 / 53,7 / 53,6 / 5

Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.

Fazit: Für wen lohnt sich das Blaupunkt FRANZI?

Das FRANZI ist ein Faltrad für Menschen, denen das Aufsteigen wichtiger ist als das Tragen. Der Einstieg auf Tretlagerhöhe, die Rücktrittbremse und die im Stand schaltbare Nabenschaltung ergeben zusammen ein Rad, das sich wie ein vertrautes Stadtrad bedienen lässt und trotzdem in den Kofferraum passt. Für Einkaufswege, kurze Pendelstrecken und den Urlaub mit Wohnmobil oder Boot ist das eine schlüssige Kombination.

Zwei Punkte grenzen den Einsatz ein: die Zuladung von 100 kg und die drei Gänge, die in hügeligem Gelände schnell an ihre Grenze kommen. Wer flach wohnt, das Rad überwiegend auf Asphalt bewegt und den bequemen Einstieg zum Hauptkriterium macht, bekommt für ca. 1.499,00 € genau das passende Rad. Wer Steigungen fährt, viel zulädt oder das Rad regelmäßig Treppen hoch trägt, sollte sich in der Klasse darüber umsehen.

Blaupunkt FRANZI E-Bike ca. 1.499,00 €
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Häufige Fragen

Der Rahmen fällt vom Steuerrohr in einem Bogen bis auf Tretlagerhöhe ab. Du steigst also praktisch ebenerdig auf, ohne das Bein über ein Oberrohr oder den Sattel zu heben. Unter den Falt-E-Bikes ist das die tiefste verbreitete Bauform, weil das Scharnier bei den meisten Konkurrenten ein kräftiges Rohr genau im Durchstieg verlangt.

Blaupunkt nennt rund 22 kg inklusive Akku, ohne Akku sind es etwa 19 kg. Die Amazon-Listung führt 21 kg. Wir folgen der Herstellerangabe. Für ein Faltrad ist das viel, beim Verladen solltest Du den Akku vorher entnehmen.

Blaupunkt gibt bis zu 80 km an, das ist ein Bestwert. Realistisch sind auf ebener Strecke 31 bis 47 km bei 8 bis 12 Wh pro Kilometer. Bei Gegenwind, Zuladung oder Steigungen steigt der Verbrauch auf 14 bis 18 Wh/km, dann bleiben 21 bis 27 km.

Auf ebener Strecke ja, die Spanne deckt etwa 12 bis 22 km/h ab. An längeren Steigungen fehlt Dir ein Gang zum Ausweichen und der Motor muss die Arbeit übernehmen. Für kurze Rampen reicht das, in hügeligem Gelände wird es zäh.

Blaupunkt gibt 100 kg Zuladung an, Amazon nennt 110 kg als empfohlenes Maximalgewicht. Verbindlich ist die Herstellerangabe. Das ist der engste Wert in dieser Radklasse und sollte vor dem Kauf geprüft werden, weil er Fahrer und Gepäck zusammen betrifft.

Im Stadtbetrieb auf Asphalt kaum. Der Frontmotor lässt den Hinterbau frei für Nabenschaltung und Rücktritt und macht einen Plattfuß hinten leichter reparierbar. Auf nassem Kopfsteinpflaster oder an steilen Rampen kann das Vorderrad beim Anfahren durchdrehen, weil das Fahrergewicht hinten liegt.

Das Faltmaß beträgt 800 × 430 × 700 mm. Damit passt es quer in den Kofferraum eines Kompaktwagens, steht aufrecht in einer Wohnmobil-Heckgarage und lässt im Kombi Platz für Gepäck daneben.

Ja. Der 375-Wh-Akku sitzt am Gepäckträger, ist entnehmbar und lässt sich in der Wohnung laden. Eine volle Ladung dauert vier bis sechs Stunden. Das ist besonders im Winter praktisch, weil der Akku dann nicht in der Kälte steht.

Ja. Mit 250 W Nenndauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h gilt es als Pedelec und damit rechtlich als Fahrrad. Führerschein und Versicherungskennzeichen entfallen, Beleuchtung und Reflektoren sind ab Werk montiert.