Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 1.299,00 € (10.08.2026) · Höchstpreis: 1.599,00 €
Blaupunkt LOTTE E-Bike
20-Zoll-Falt-E-Bike mit sehr tiefem Einstieg, Frontmotor, Rücktritt und 3-Gang-Nabe
- Durchstieg auf Tretlagerhöhe, der tiefste Einstieg im Blaupunkt-Faltprogramm
- 375-Wh-Akku (36 V, 10,4 Ah) mit eigenem Batteriemanagement, entnehmbar
- AKM-Frontnabenmotor mit 250 W und 50 Nm, wartungsfrei und bürstenlos
- Shimano-3-Gang-Nabenschaltung, im Stand schaltbar und mit Rücktritt kombiniert
- Drei Bremsen: V-Brakes vorn und hinten plus Rücktrittbremse
Stand: 11.10.2026, 20:34 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details
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Technische Daten
- Typ
- Falt-E-Bike / Tiefeinsteiger (Pedelec bis 25 km/h)
- Modellname
- Blaupunkt Lotte Mod. 24
- Motor
- AKM Frontnabenmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlos
- Akku
- 375 Wh (36 V, 10,4 Ah) Lithium-Ionen mit integriertem BMS
- Reichweite
- bis zu 80 km
- Ladezeit
- ca. 4 bis 6 Stunden
- Schaltung
- Shimano 3-Gang-Nabenschaltung mit Revo-Shift-Drehgriff
- Bremsen
- V-Brakes vorn und hinten, zusätzlich Rücktrittbremse
- Display
- KD21C LC-Display, 3 Tasten, hintergrundbeleuchtet
- Laufräder
- 20 Zoll
- Reifen
- 20 × 2,125 mit braunen Seitenwänden und Reflexstreifen
- Rahmen
- Aluminium, faltbar, Tiefeinsteiger
- Faltmaß
- 800 × 430 × 700 mm
- Maße fahrbereit
- 1.600 × 610 × 1.100 mm
- Sattelhöhe
- 710 bis 890 mm
- Sattelstütze
- gefedert (Promax, justierbar)
- Beleuchtung
- LED vorn und hinten, über den Fahrakku gespeist
- Gepäckträger
- ja, bis 25 kg
- Gewicht
- 22 kg
- Zuladung
- 100 kg
- Farbe
- Cremeweiß mit braunem Sattel, Griffen und Reifen
- Norm
- EPAC DIN EN 15194:2017
- Lieferzustand
- vormontiert
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das Blaupunkt LOTTE ist ein Faltrad, das sich wie ein Hollandrad bedienen lässt: Durchstieg auf Tretlagerhöhe, Rücktrittbremse und eine im Stand schaltbare 3-Gang-Nabe. Technisch teilt es sich die komplette Plattform mit dem Blaupunkt FRANZI, unterschieden werden beide über Farbgebung und Preis. Diese Rezension ordnet ein, für wen die Kombination aufgeht und welches der beiden Räder Du nehmen solltest.
Spricht dafür
- Sehr tiefer Einstieg, das Bein muss praktisch nicht angehoben werden
- Rücktrittbremse zusätzlich zu zwei Felgenbremsen, vertraut für Umsteiger vom Hollandrad
- Nabenschaltung ist im Stand schaltbar, praktisch an jeder Ampel
- Faltmaß von 800 × 430 × 700 mm passt quer in einen Kompaktwagen-Kofferraum
- Gefederte Promax-Sattelstütze und 2,125 Zoll breite Reifen federn kurze Stöße ab
- Akku mit eigenem Batteriemanagement, entnehmbar und getrennt vom Rad ladbar
Spricht dagegen
- Drei Gänge decken Steigungen kaum ab, an längeren Anstiegen trägt der Motor allein
- Zulässige Zuladung von 100 kg lässt wenig Reserve für Fahrer plus Gepäck
- Frontantrieb zieht am Vorderrad, auf nassem Untergrund kann es beim Anfahren durchdrehen
- V-Brakes verschleißen die Felge und greifen bei Nässe verzögert
Das Blaupunkt LOTTE im Detail
Der Einstieg ist das eigentliche Produktmerkmal
Falträder haben ein bauliches Problem: Das Faltscharnier sitzt in der Rahmenmitte und braucht Material, deshalb liegt bei den meisten Modellen ein kräftiges Rohr genau dort, wo das Bein beim Aufsteigen hin will. Das LOTTE führt das Rahmenrohr stattdessen vom Steuerrohr in einem tiefen Bogen bis zum Tretlager und erst dahinter wieder nach oben.
Praktisch steigst Du damit auf wie bei einem klassischen Hollandrad, ohne das Bein über Sattel oder Oberrohr zu heben. Die Rahmenhöhe liegt bei 424 mm, die Bodenfreiheit bei 95 mm. Wer wegen Hüfte, Knie oder eines langen Mantels nicht mehr über den Rahmen steigen will, bekommt hier eine Bauform, die es sonst fast nur bei großen City-Rädern gibt.
LOTTE oder FRANZI: derselbe Rahmen, zwei Namen
Beim Vergleich der Datenblätter fällt auf, dass sich LOTTE und FRANZI in keinem technischen Wert unterscheiden: gleicher Alu-Faltrahmen mit 424 mm Rahmenhöhe, gleicher AKM-Frontmotor mit 50 Nm, gleicher 375-Wh-Akku, dieselbe Shimano-3-Gang-Nabe mit Rücktritt, dasselbe Faltmaß von 800 × 430 × 700 mm und 22 kg Gewicht.
Der Unterschied liegt in der Farbgebung. Das LOTTE kommt cremeweiß mit braunem Sattel, braunen Griffen und braunen Reifenflanken, das FRANZI in titanium matt. Für Deine Kaufentscheidung heißt das: Nimm das Rad, dessen Optik Dir zusagt, und vergleiche am Kauftag beide Preise. Wir führen zu beiden eine eigene Rezension, weil sie als eigenständige Modelle mit eigener Artikelnummer verkauft werden. Die technische Einordnung fällt für FRANZI und LOTTE identisch aus.
Frontmotor: was die Bauform im Alltag bedeutet
Der AKM-Motor sitzt im Vorderrad und liefert 250 W Nenndauerleistung bei 50 Nm. Bei einem Faltrad mit Nabenschaltung und Rücktritt hat das handfeste Vorteile: Der Hinterbau bleibt frei für beides, das Gewicht verteilt sich zwischen Vorderrad und dem Akku am Gepäckträger, und ein Plattfuß hinten lässt sich ohne Motorkabel reparieren.
Der Nachteil zeigt sich beim Anfahren. Ein Frontmotor zieht das Rad, während die Last des Fahrers hinten liegt. Auf nassem Kopfsteinpflaster, auf Laub oder an einer steilen Rampe kann das Vorderrad deshalb kurz durchdrehen, bevor der Vortrieb greift. Im normalen Stadtbetrieb auf Asphalt merkst Du davon wenig. Die Unterschiede der Motorbauarten erklärt der Ratgeber zum E-Bike mit Nabenmotor.
Drei Gänge: der Punkt, an dem Du ehrlich sein musst
Geschaltet wird über eine Shimano-3-Gang-Nabenschaltung mit Revo-Shift-Drehgriff. Eine Nabenschaltung passt gut zu diesem Rad: Sie ist im Stand schaltbar, wartungsarm, gegen Schmutz gekapselt und mit Rücktritt kombinierbar. Die Frage ist die Anzahl der Gänge.
Drei Gänge decken eine Spanne ab, die für ebene Stadtfahrten zwischen etwa 12 und 22 km/h passt. Sobald es länger bergauf geht, hast Du keinen Gang mehr zum Ausweichen und der Motor arbeitet allein gegen die Steigung. Bei 50 Nm an einem 20-Zoll-Laufrad ist das für kurze Rampen und leichte Hügel machbar. In hügeligem Gelände wirst Du an die Grenze kommen. Wer mehr Spielraum braucht, findet ihn beim EMMI mit sechs Gängen auf demselben Rahmen.
375 Wh in Alltagsgrößen gerechnet
Der Akku fasst 375 Wh (36 V, 10,4 Ah) und sitzt am Gepäckträger, entnehmbar und mit eigenem Batteriemanagementsystem. Blaupunkt nennt bis zu 80 km, das ist der Bestwert unter günstigen Bedingungen.
Realistisch rechnest Du auf ebener Strecke in mittlerer Unterstützung mit 8 bis 12 Wh pro Kilometer, das ergibt 31 bis 47 km. Kommen Gegenwind, Zuladung oder Steigungen dazu, steigt der Verbrauch auf 14 bis 18 Wh/km und es bleiben 21 bis 27 km. Für Einkaufswege, den Weg zum Bahnhof und Touren rund um den Stellplatz reicht das gut. Eine volle Ladung dauert vier bis sechs Stunden, optional gibt es Akkus mit 13 Ah für laut Hersteller bis zu 100 km. Deine Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner durch.
Drei Bremsen, davon zwei mit Einschränkung
Gebremst wird über V-Brakes vorn und hinten sowie eine Rücktrittbremse. Der Rücktritt ist bei diesem Rad mehr als Nostalgie: Wer aus der Hollandrad-Generation kommt, bremst reflexhaft mit dem Fuß, und diese Gewohnheit lässt sich schwer abtrainieren. Zusätzlich hilft er, wenn die Hände kalt oder die Finger kraftlos sind.
Die Felgenbremsen sind der schwächere Teil. Sie greifen bei Nässe erst nach einer kurzen Verzögerung, weil die Beläge das Wasser von der Felge wischen müssen, und sie tragen die Felgenflanke über die Jahre ab. Bei einem Rad, das mit 100 kg Systemfreigabe und 20-Zoll-Laufrädern in der Stadt bewegt wird, ist die Bremsleistung ausreichend. An langen Gefällen ist eine Scheibenbremse klar überlegen, wie sie das FRIDA mitbringt.
100 kg Zuladung: der Wert, den Du zuerst prüfen solltest
Blaupunkt gibt die Zuladung mit 100 kg an. Davon geht alles ab, was mitfährt: Fahrer, Kleidung, Rucksack, Einkauf. Bei 85 kg Körpergewicht bleiben rund 15 kg für Gepäck, während der Gepäckträger allein für 25 kg freigegeben wäre.
Das ist der Punkt, an dem das LOTTE für einen Teil der Interessenten ausscheidet, gerade weil es als Komfortrad für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit gedacht ist. Wer hier Reserve braucht, findet sie bei Rädern mit 120 bis 150 kg Freigabe, eine Übersicht gibt der Ratgeber E-Bike für Übergewichtige.
Falten, tragen, verstauen
Zusammengeklappt misst das LOTTE 800 × 430 × 700 mm. Der Kofferraum eines VW Golf ist etwa 100 cm breit und 80 cm tief, das Rad passt also quer hinein und lässt Platz daneben. In einer Wohnmobil-Heckgarage steht es aufrecht.
Beim Tragen wird es ehrlicher: 22 kg mit Akku sind für ein Faltrad viel, und dieses Gewicht bewegst Du beim Verladen. Nimm den Akku heraus, dann sinkt es auf rund 19 kg. Über mehrere Treppenstufen bleibt das eine Last. Wie schwer E-Bikes je nach Bauart ausfallen, zeigt der Ratgeber zum E-Bike-Gewicht.
Einordnung
Mit ca. 1.599,00 € liegt das LOTTE im oberen Bereich der Falt-E-Bikes mit dieser technischen Ausstattung. Falträder mit Scheibenbremsen, sechs oder sieben Gängen und ähnlicher Akkugröße gibt es ab etwa 800 bis 1.000 €. Der Aufpreis geht auf das Rahmenkonzept, den Rücktritt und den deutschen Vertrieb. Innerhalb der Serie steht das LOTTE zusammen mit FRANZI auf der Komfortseite, während FIENE und HENRI auf Leichtbau setzen. Der direkte Vergleich steht in der Liste der besten E-Klappräder, die Bauform ordnet der Ratgeber E-Bike-Klapprad ein.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | 1.599,00 € | 1.599,00 € | ab 1.699,00 € | ab 1.499,00 € |
| Motor | AKM Frontnabenmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlos | Shengyi Heckmotor, 36 V, 250 W, 55 Nm, bürstenlos, IPX5 | Mivice X700 Mittelmotor, 250 W, 48 V, 100 Nm | Xiongda XD-20GS Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, IP54 |
| Akku | 375 Wh (36 V, 10,4 Ah) Lithium-Ionen mit integriertem BMS | 468 Wh (36 V, 13 Ah) Lithium-Ionen mit BMS und RGB-LED-Statusanzeige | 48 V, 15 Ah (720 Wh), 21700-Zellen (LG oder Samsung), integriert | 36 V, 10,5 Ah (378 Wh), LG-Zellen mit BMS, entnehmbar und abschließbar |
| Reichweite | bis zu 80 km | bis zu 80 km | 140 km (Stufe 1), 110 km (Stufe 3), 96 km (Stufe 5); Labortest 160 km | bis zu 70 km |
| Gewicht | 22 kg | 32 kg | 32,8 kg | ca. 21 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das Blaupunkt LOTTE?
Das LOTTE ist ein Faltrad für Menschen, denen das Aufsteigen wichtiger ist als das Tragen. Der Einstieg auf Tretlagerhöhe, die Rücktrittbremse und die im Stand schaltbare Nabenschaltung ergeben ein Rad, das sich wie ein vertrautes Stadtrad bedienen lässt und trotzdem in den Kofferraum passt. Für Einkaufswege, kurze Pendelstrecken und den Urlaub mit Wohnmobil oder Boot ist das schlüssig.
Zwei Punkte grenzen den Einsatz ein: die Zuladung von 100 kg und die drei Gänge, die in hügeligem Gelände schnell an ihre Grenze kommen. Und ein dritter Hinweis gehört dazu: Das FRANZI ist technisch dasselbe Rad in anderer Farbe. Vergleiche am Kauftag beide Preise und nimm das günstigere, sofern Dir die Optik zusagt.
Häufige Fragen
Technisch nichts. Beide nutzen denselben Alu-Faltrahmen mit 424 mm Rahmenhöhe, denselben AKM-Frontmotor mit 50 Nm, denselben 375-Wh-Akku, dieselbe 3-Gang-Nabe mit Rücktritt und wiegen 22 kg. Der Unterschied liegt in der Farbe: LOTTE ist cremeweiß mit braunen Anbauteilen, FRANZI titanium matt. Vergleiche am Kauftag beide Preise.
Blaupunkt nennt bis zu 80 km als Bestwert. Realistisch sind bei mittlerer Unterstützung auf ebener Strecke 31 bis 47 km, mit Gegenwind, Zuladung und Steigungen 21 bis 27 km. Der Akku fasst 375 Wh, optional gibt es eine 13-Ah-Variante für laut Hersteller bis zu 100 km.
Der Rahmen fällt vom Steuerrohr in einem Bogen bis auf Tretlagerhöhe ab, ein Oberrohr gibt es nicht. Die Rahmenhöhe beträgt 424 mm, die Bodenfreiheit 95 mm. Du steigst also durch, statt das Bein anzuheben. Die Sattelhöhe lässt sich zwischen 710 und 890 mm einstellen.
Für ebene Stadtfahrten zwischen etwa 12 und 22 km/h ja. An längeren Steigungen fehlt ein Gang zum Ausweichen, dann arbeitet der Motor allein gegen den Anstieg. Bei 50 Nm an einem 20-Zoll-Laufrad ist das für kurze Rampen machbar, in hügeligem Gelände stößt die Kombination an ihre Grenze.
Der Motor sitzt im Vorderrad, der Rücktritt wirkt über die Nabenschaltung aufs Hinterrad. Beide arbeiten unabhängig voneinander. Zusätzlich schaltet die Steuerung den Motor ab, sobald ein Bremshebel gezogen wird. Für Umsteiger vom klassischen Hollandrad bleibt die gewohnte Bremsbewegung damit erhalten.
Gefaltet misst es 800 × 430 × 700 mm. Ein Kompaktwagen-Kofferraum ist etwa 100 cm breit und 80 cm tief, das Rad liegt also quer hinein und lässt Platz daneben. In der Heckgarage eines Wohnmobils steht es aufrecht.
Fahrbereit wiegt es 22 kg, davon entfallen etwa 3 kg auf den Akku. Ohne Akku bleiben rund 19 kg. Beim Heben in den Kofferraum ist das spürbar, über mehrere Treppenstufen anstrengend.
Weil der Motor am Vorderrad zieht, während das Gewicht des Fahrers hinten liegt. Auf nassem Kopfsteinpflaster, Laub oder an steilen Rampen fehlt dem Vorderrad dann kurz die Traktion. Auf trockenem Asphalt und im normalen Stadtbetrieb merkst Du davon wenig. Sanftes Antreten beim Losfahren hilft.
Ja. Mit 250 W Nenndauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h gilt es als Pedelec und damit rechtlich als Fahrrad. Führerschein, Versicherungskennzeichen und Helmpflicht entfallen. Die Beleuchtung entspricht der StVZO, geprüft ist das Rad nach EPAC DIN EN 15194.
Es kommt vormontiert an, zu tun bleiben im Wesentlichen Lenker und Pedale. DOTBLUE bietet gegen Aufpreis eine Endmontage an, bei der Bremsen, Nabenschaltung und Schraubverbindungen eingestellt und geprüft werden und eine Probefahrt stattfindet.



