Preisentwicklung

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Tiefstpreis im Zeitraum: 70,35 € (11.10.2026, Bike-Mailorder) · Höchstpreis: 70,99 € (BOC24)

Bosch

Bosch Intuvia 100 Display

2,5-Zoll-Schwarz-Weiß-Display für Bosch-E-Bikes mit dem smarten System, 63 g leicht und mit eigener Knopfzelle

4,0 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 2,5-Zoll-Schwarz-Weiß-Display mit großen Segmentziffern, gut ablesbar bei Sonne
  • günstigstes Display im smarten System von Bosch, der passende Halter kostet rund 8 €
  • eigene Stromversorgung über eine Knopfzelle CR2450 statt über den E-Bike-Akku
  • 63 g Gewicht bei 6,4 x 7,4 x 1,8 cm Gehäusemaß
  • Bluetooth 5.0 Low Energy zur App-Anbindung, Walk-Assist-Unterstützung
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Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Typ
Display ohne integrierte Bedienelemente
Typennummer
BHU3200
System
Bosch das smarte System
Display
2,5 Zoll, Segment- und Matrixdisplay, Schwarz-Weiß
Auflösung
100 x 25 Pixel
Maße
6,4 x 7,4 x 1,8 cm
Gewicht
ca. 63 g
Stromversorgung
Knopfzelle CR2450
Konnektivität
Bluetooth 5.0 Low Energy
Bedienung
über separate Bedieneinheit: LED Remote oder System Controller, mit oder ohne Mini Remote
App
eBike Flow, kompatibel ab Android 7.1 und iOS 14.0
Halterung
separat erhältlich für 25,4 / 31,8 / 35 mm Lenkerdurchmesser
Funktionen
Geschwindigkeit, Akkustand, Reichweite, Unterstützungsstufe, Schiebehilfe
Farbe
Schwarz
EAN
4054289008789
Lieferumfang
nur das Display, ohne Halter und ohne Bedieneinheit
Nachrüst-Kit
als Set mit Halter erhältlich, wahlweise für 31,8 oder 35 mm Lenker

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das Bosch Intuvia 100 ist das günstigste Display im smarten System von Bosch. Es zeigt Geschwindigkeit, Akkustand, Reichweite und Unterstützungsstufe auf einem 2,5 Zoll großen Schwarz-Weiß-Display mit großen Segmentziffern und wiegt dabei 63 g.

Eine Eigenheit hebt es von allen anderen Bosch-Displays ab: Es zieht seinen Strom aus einer Knopfzelle CR2450 statt aus dem E-Bike-Akku. Für ca. 70,35 € ist es damit der einfachste Weg zu einer vollwertigen Anzeige am Lenker.

Spricht dafür

  • günstigster Einstieg ins Display-Programm des smarten Systems, deutlich unter Kiox 300 und Kiox 500
  • große Segmentziffern in Schwarz auf Hell, bei direkter Sonne unproblematisch ablesbar
  • der passende Halter kostet rund 8 €, beim Kiox sind es 40 € und mehr
  • 63 g am Lenker, praktisch nicht spürbar
  • Bluetooth 5.0 Low Energy zur Kopplung mit der App eBike Flow
  • auch als Nachrüst-Kit mit passendem Halter erhältlich

Spricht dagegen

  • Die Knopfzelle CR2450 muss irgendwann getauscht werden, während Kiox 300 und Kiox 500 den E-Bike-Akku nutzen
  • 100 x 25 Pixel lassen keine Karte, keine Grafik und keine Farbdarstellung zu
  • Die Bedieneinheit liegt nicht bei, im Lieferumfang steckt allein das Display
  • Auch der Halter fehlt im Lieferumfang, sofern Du nicht das Nachrüst-Kit wählst
  • Läuft ausschließlich an Bosch-E-Bikes mit dem smarten System, ältere Bosch-Generationen sind ausgeschlossen
  • Zur Schutzart gegen Wasser und Staub machen die Händler-Listungen keine Angabe
Ablesbarkeit 4,2
Bedienung und Ergonomie 3,8
Funktionsumfang 3,6
Preis-Leistung 4,4

Das Bosch Intuvia 100 im Detail

Wo das Intuvia 100 im Bosch-Programm steht

Bosch führt im smarten System vier Anzeigen: Purion 200, Intuvia 100, Kiox 300 und Kiox 500. Das Intuvia 100 ist darin die günstigste vollwertige Display-Einheit. Es zeigt mehr als das kompakte Purion 200 und verzichtet auf die Farbgrafik der beiden Kiox-Modelle.

Wichtig ist die Abgrenzung zum alten Intuvia: Das klassische Intuvia mit der Typennummer BUI255 gehört zur Vorgängergeneration von Bosch und ist mit dem smarten System nicht kompatibel. Das Intuvia 100 trägt die Typennummer BHU3200 und arbeitet ausschließlich mit dem smarten System. Die beiden Geräte sehen sich ähnlich und lassen sich trotzdem nicht gegeneinander tauschen.

100 x 25 Pixel: was ein Segmentdisplay kann

Die Anzeige misst 2,5 Zoll in der Diagonale und löst mit 100 x 25 Pixeln auf. Dahinter steckt eine Kombination aus festen Segmenten und einer schmalen Matrixzeile. Zum Vergleich: Das Kiox 300 bringt 240 x 320 Pixel in Farbe auf 1,9 Zoll.

Der Vorteil dieser Bauart liegt in der Ablesbarkeit. Eine Segmentanzeige stellt Geschwindigkeit und Unterstützungsstufe mit sehr großen Ziffern dar, und Schwarz auf hellem Grund bleibt bei direkter Sonneneinstrahlung kontrastreich. Genau dort haben farbige TFT-Displays ihre Schwäche, weil sie gegen das Umgebungslicht anleuchten müssen.

Der Nachteil ist ebenso klar: Karten, Höhenprofile und Diagramme sind mit 25 Pixeln Höhe nicht darstellbar. Wer Navigation am Lenker sehen will, braucht das Kiox 500.

Die Knopfzelle: der ungewöhnlichste Punkt

Das Intuvia 100 versorgt sich über eine Knopfzelle CR2450. Alle anderen Displays im smarten System ziehen ihren Strom aus dem E-Bike-Akku. Das hat zwei Seiten.

Praktisch bedeutet es, dass das Display unabhängig vom Rad arbeitet und die Datenverbindung über Bluetooth läuft statt über ein Kabel im Halter. Es bedeutet aber auch, dass die Zelle irgendwann leer ist und getauscht werden muss. Eine Laufzeitangabe macht Bosch in den Händler-Listungen nicht. Plane den Batteriewechsel als Wartungspunkt ein, ähnlich wie bei einem Fahrradcomputer. Wenn Du ohnehin ein Display abnehmen und mitnehmen willst, lohnt ein Blick in unseren Ratgeber E-Bike-Display abnehmen.

Was Du zusätzlich brauchst

Der Lieferumfang besteht allein aus dem Display. Zwei Teile kommen dazu, bevor das Cockpit funktioniert.

Erstens die Bedieneinheit. Das Intuvia 100 trägt keine eigenen Tasten. Gesteuert wird es über die LED Remote oder über den System Controller, wahlweise ergänzt um die Mini Remote. An einem Bosch-E-Bike mit dem smarten System ist eine dieser Einheiten in aller Regel schon verbaut, beim Nachrüsten von Grund auf gehört sie in die Rechnung.

Zweitens der Halter. Er kostet je nach Lenkerdurchmesser rund 8 € für 31,8 und 35 mm sowie etwa 2,50 € für 25,4 mm. Das ist ein spürbarer Unterschied zum Kiox-Halter, der mit über 40 € zu Buche schlägt. Wer beides zusammen kaufen will, greift zum Nachrüst-Kit, das Display und passenden Halter bündelt.

63 Gramm und die Maße am Lenker

Das Gehäuse misst 6,4 x 7,4 x 1,8 cm und wiegt rund 63 g. Damit ist es etwa doppelt so schwer wie das Kiox 500 mit seinen 30 g, was an der Knopfzelle und dem größeren Gehäuse liegt. Am Lenker spielt der Unterschied keine Rolle.

Relevanter ist die Fläche: Mit 7,4 cm Höhe belegt das Intuvia 100 mehr Platz im Cockpit als die kompakten Kiox-Gehäuse. An schmalen Lenkern mit Klingel, Bremshebeln und Schalteinheit sollte die Position vorher abgemessen werden.

App-Anbindung und Funktionen

Die Verbindung zum Rad und zum Smartphone läuft über Bluetooth 5.0 Low Energy. Gekoppelt wird die App eBike Flow, kompatibel ab Android 7.1 und iOS 14.0. Über sie laufen Updates, Fahrmodi und die Aktivitätsaufzeichnung.

Auf dem Display selbst siehst Du Geschwindigkeit, Akkustand, Reichweite und die gewählte Unterstützungsstufe. Die Schiebehilfe wird unterstützt, was besonders an Rampen und mit beladenem Rad hilft. Alles, was eine grafische Darstellung braucht, bleibt der App vorbehalten.

Nachrüsten: Kosten und Werkstattfrage

Rechne beim Nachrüsten von Grund auf mit ca. 70,35 € für das Display, etwa 8 € für den Halter und, falls noch keine vorhanden ist, mit den Kosten für eine Bedieneinheit. Bosch bietet außerdem ein Nachrüst-Kit an, das Display und Halter zusammenfasst.

Ein Punkt bleibt: Bosch-Komponenten müssen am Rad angemeldet werden. Beim Kiox 500 ist dafür das Bosch DiagnosticTool im Fachhandel nötig. Kläre vor dem Kauf mit Deiner Werkstatt, ob für Deinen konkreten Fall ein Termin nötig wird, insbesondere wenn Du von einer anderen Anzeige auf das Intuvia 100 wechselst.

Einordnung gegen die Geschwister

Die vier Anzeigen im smarten System lassen sich klar sortieren. Das Purion 200 vereint Anzeige und Bedienung in einem kleinen Gehäuse und eignet sich für alle, die möglichst wenig am Lenker haben wollen. Das Intuvia 100 liefert eine große, kontrastreiche Anzeige der Kernwerte zum niedrigsten Preis. Das Kiox 300 bringt Farbe und Grafik auf 1,9 Zoll, das Kiox 500 dasselbe auf 2,8 Zoll samt Wegführung.

Preislich liegen zwischen Intuvia 100 und Kiox 500 rund 50 €, dazu kommt der teurere Halter. Wer nur wissen will, wie schnell er fährt und wie viel Akku bleibt, findet im Intuvia 100 das passende Gerät.

Für wen sich das Intuvia 100 lohnt

Passend ist es für Fahrer eines Bosch-E-Bikes mit dem smarten System, die eine große, einfach ablesbare Anzeige der Fahrdaten wollen und auf Navigation am Lenker verzichten können. Auch als Ersatz für ein defektes Display ist es der günstigste Weg zurück zu einem vollständigen Cockpit.

Weniger passend ist es für alle, die am Rad navigieren wollen, die Farbgrafik und Diagramme erwarten oder die eine Batterie im Cockpit grundsätzlich vermeiden möchten. In diesen Fällen führt der Weg zum Kiox 300 oder Kiox 500.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Bauteil gegen vergleichbare Komponenten aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung4,0 von 54,2 von 54,3 von 54,0 von 5
Preisab 70,35 €ab 90,99 €ab 119,02 €ab 139,99 €
TypDisplay ohne integrierte BedienelementeDisplay ohne integrierte BedienelementeDisplay ohne integrierte BedienelementeBedieneinheit mit integriertem Display
Display2,5 Zoll, Segment- und Matrixdisplay, Schwarz-Weiß1,9 Zoll, Farbdisplay2,8 Zoll, transmissives TFT-Farbdisplay1,6 Zoll, TFT-Farbdisplay
Auflösung100 x 25 Pixel–240 x 320 Pixel320 x 160 Pixel
TypennummerBHU3200BHU3600BHU3700BRC3800
Gewichtca. 63 g–ca. 30 gca. 267 g laut Handelsangaben

Stand: 11.10.2026, 20:34 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das Bosch Intuvia 100?

Das Intuvia 100 ist der günstigste Weg zu einer vollwertigen Anzeige am Bosch-E-Bike mit dem smarten System. Für ca. 70,35 € bekommst Du eine 2,5 Zoll große Schwarz-Weiß-Anzeige, die bei Sonne besser lesbar bleibt als manches Farbdisplay, dazu einen Halter für rund 8 € statt für über 40 €. Wer Geschwindigkeit, Akkustand und Unterstützungsstufe im Blick haben will, braucht nicht mehr.

Zwei Punkte gehören in die Entscheidung. Die Auflösung von 100 x 25 Pixeln schließt Karten und Grafiken aus, Navigation bleibt dem Smartphone oder dem Kiox 500 vorbehalten. Und die Knopfzelle CR2450 ist ein Wartungspunkt, den die anderen Bosch-Displays nicht haben. Wenn Du damit leben kannst, ist das Intuvia 100 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Display-Programm von Bosch.

Häufige Fragen

Nein. Es arbeitet ausschließlich mit Bosch das smarte System zusammen. Ältere Bosch-Generationen nutzen ein anderes Protokoll und sind ausgeschlossen. Prüfe vor dem Kauf, ob Dein Rad zum smarten System gehört, erkennbar an der App eBike Flow statt eBike Connect.

Es sind zwei Generationen. Das klassische Intuvia trägt die Typennummer BUI255 und gehört zur Vorgängergeneration von Bosch. Das Intuvia 100 trägt BHU3200 und arbeitet nur mit dem smarten System. Trotz ähnlicher Optik lassen sich beide nicht gegeneinander tauschen.

Ja, es läuft über eine Knopfzelle CR2450. Das unterscheidet es von Kiox 300 und Kiox 500, die ihren Strom aus dem E-Bike-Akku ziehen. Eine Angabe zur Laufzeit der Zelle machen die Händler-Listungen nicht, plane den Wechsel als Wartungspunkt ein.

2,5 Zoll in der Diagonale bei einer Auflösung von 100 x 25 Pixeln, ausgeführt als Segment- und Matrixdisplay in Schwarz-Weiß. Das Gehäuse misst 6,4 x 7,4 x 1,8 cm und wiegt rund 63 g.

Nein. Mit 100 x 25 Pixeln lassen sich weder Karten noch Abbiegepfeile sinnvoll darstellen. Navigation läuft über die App eBike Flow auf dem Smartphone. Wer eine Wegführung direkt am Lenker möchte, braucht das Kiox 500.

Nein, geliefert wird allein das Display. Bedient wird es über die LED Remote oder den System Controller, wahlweise ergänzt um die Mini Remote. An Bosch-E-Bikes mit dem smarten System ist eine solche Einheit meist bereits verbaut.

Beim Display allein nicht. Der passende Halter kostet je nach Lenkerdurchmesser rund 8 € für 31,8 und 35 mm sowie etwa 2,50 € für 25,4 mm. Wer beides zusammen braucht, greift zum Nachrüst-Kit, das Display und Halter bündelt.

Die Bauart spricht dafür. Ein Schwarz-Weiß-Segmentdisplay stellt große Ziffern kontrastreich dar und muss nicht gegen das Umgebungslicht anleuchten wie ein farbiges TFT. Genau hier liegt die Stärke gegenüber den beiden Kiox-Modellen.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 79 €, aktuell kostet das Display ca. 70,35 €.

Die Montage am Halter ist einfach. Bosch-Komponenten müssen aber am Rad angemeldet werden, beim Kiox 500 ist dafür das Bosch DiagnosticTool im Fachhandel nötig. Kläre mit Deiner Werkstatt, ob für Deinen Fall ein Termin nötig wird, besonders beim Wechsel von einer anderen Anzeige.