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DERUIZ

DERUIZ Peridot 2.0 E-Bike

Faltbares Fat-Bike-Pedelec mit 500 Wh, 180 kg Systemgewicht und Bremslicht

3,6 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 180 kg zulässiges Gesamtgewicht, das erreicht kaum ein anderes Klapprad
  • Gepäckträger bis 50 kg belastbar, damit auch für schwere Lasten geeignet
  • Rücklicht mit Bremsfunktion und 100-Lux-Frontlicht, beides nach StVZO
  • GA-950E hydraulische Scheibenbremsen mit 180 mm vorn und hinten
  • 20 x 3,0 Zoll Fat-Reifen plus Federgabel und Federsattelstütze
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Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Typ
E-Klapprad mit Fat-Reifen (Pedelec bis 25 km/h)
Modellname
Peridot 2.0 Gen.
Motor
DERUIZ Hinterrad-Nabenmotor, 48 V, 250 W, max. 55 Nm
Sensorik
5 Unterstützungsstufen, Bluetooth-Anbindung
Akku
48 V, 500 Wh
Ladezeit
5 bis 6 Stunden
Reichweite
bis 143 km je nach Fahrweise und Zuladung
Gewicht
27,95 kg (24,7 kg ohne Akku)
Schaltung
Shimano Altus, 8-Gang, Kassette 11-32
Bremsen
GA-950E hydraulische Scheibenbremsen, 180 mm vorn und hinten
Federung
Federgabel mit 60 mm Federweg und mechanischem Lockout, dazu Federsattelstütze
Laufräder
20 Zoll
Reifen
Chaoyang H5183, 20 x 3,0 Zoll (76-406)
Display
TFT-Farb-LCD mit Bluetooth
Beleuchtung
Frontlicht mit 100 Lux, Rücklicht mit Bremsfunktion, beides nach StVZO
Rahmen
Aluminium 6061, faltbar, tiefer Durchstieg, Einheitsgröße RH 36 cm
Faltmaß
98 x 73 x 50 cm
Gepäckträger
zugelassen bis 50 kg
Zul. Gesamtgewicht
180 kg

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das DERUIZ Peridot 2.0 Gen. ist ein faltbares Pedelec mit 20 x 3,0 Zoll Fat-Reifen, das eine Zahl mitbringt, die in dieser Kategorie sonst nirgends steht: 180 kg zulässiges Gesamtgewicht. Dazu kommen hydraulische Scheibenbremsen mit 180 mm, ein Rücklicht mit Bremsfunktion und ein Gepäckträger, der 50 kg tragen darf. Diese Rezension ordnet ein, für wen sich das Konzept rechnet und warum das Falten hier eher ein Nebenaspekt bleibt.

Spricht dafür

  • 180 kg Systemgewicht, ein Spitzenwert unter den Klapprädern
  • Gepäckträger bis 50 kg zugelassen, das doppelte des Üblichen
  • Rücklicht mit Bremsfunktion, an E-Bikes dieser Preisklasse selten
  • Hydraulische Scheibenbremsen mit 180 mm rundum, passend zum hohen Systemgewicht
  • Fat-Reifen, Federgabel und Federsattelstütze federn die kurzen 20-Zoll-Laufräder gut ab
  • 100-Lux-Frontlicht, deutlich heller als die übliche Grundausstattung

Spricht dagegen

  • 27,95 kg machen das Rad zum schwersten Vertreter seiner Klasse, Tragen scheidet praktisch aus
  • Faltmaß von 98 x 73 x 50 cm ist groß, in kleine Kofferräume passt es nur schwer
  • 55 Nm aus dem Hinterrad reichen an steilen Anstiegen nur begrenzt
  • Nur eine Rahmengröße, die Sitzposition lässt sich allein über Sattel und Lenker anpassen
Preis-Leistung 3,8
Ausstattung 3,8
Akku & Reichweite 3,8
Falt- & Transporttauglichkeit 2,9

Das DERUIZ Peridot 2.0 im Detail

180 kg Systemgewicht: die eigentliche Besonderheit

Der auffälligste Wert im Datenblatt ist das zulässige Gesamtgewicht von 180 kg. Bei 27,95 kg Eigengewicht bleiben rechnerisch rund 152 kg für Fahrer, Kleidung und Gepäck. Zum Vergleich: Klappräder und Kompakt-Pedelecs liegen üblicherweise bei 100 bis 120 kg Systemgewicht, was schwereren Fahrern rechnerisch kaum Reserve lässt.

Damit wird das Peridot zu einer der wenigen belastbaren Optionen in einer Kategorie, in der die Zuladung sonst der Engpass ist. Der Grund liegt in der Konstruktion: verstärkter Aluminiumrahmen, 20-Zoll-Laufräder mit kurzen Speichen und breite Reifen, die die Last auf eine größere Aufstandsfläche verteilen. Wer nach Rädern mit hoher Tragfähigkeit sucht, findet weitere Kandidaten im Ratgeber E-Bike für Übergewichtige.

Der Gepäckträger, der 50 kg trägt

Passend dazu ist der Gepäckträger bis 50 kg zugelassen. Üblich sind 25 kg, gute Trekkingräder erreichen 27 kg. 50 kg heißen praktisch: schwere Einkäufe in Doppelpacktaschen, ein Getränkekasten plus Rucksack, Werkzeug oder ein Kindersitz mit älterem Kind, sofern der Sitz selbst dafür freigegeben ist.

Zusammen mit den 180 kg Systemgewicht ergibt das ein Rad, das eher in Richtung leichtes Transportrad geht als in Richtung Falt-Zweitrad. Was ein Gepäckträger im Alltag aushalten muss, ordnet der Ratgeber E-Bike-Gepäckträger ein.

27,95 kg: warum das Falten hier zweitrangig ist

Das Gewicht ist die Kehrseite der Belastbarkeit. Mit 27,95 kg gehört das Peridot zu den schwersten Klapprädern am Markt, kompakte Falt-Pedelecs liegen bei 17 bis 22 kg. Ohne Akku bleiben immer noch 24,7 kg.

Für die Praxis heißt das: Das Rad in den ICE zu heben oder eine Treppe hochzutragen, scheidet für die meisten aus. Auch das Faltmaß von 98 x 73 x 50 cm ist groß, ein kompaktes Faltrad kommt auf etwa 80 x 65 x 40 cm. In einen Kombi-Kofferraum passt es, in einen Kleinwagen nur mit umgeklappter Rückbank. Der Faltmechanismus taugt hier vor allem zum platzsparenden Abstellen im Keller, in der Garage oder im Wohnmobil-Stauraum. Wer ein Faltrad zum Mitnehmen in Bahn und Bus sucht, findet passendere Kandidaten in der Liste der besten E-Klappräder und im Ratgeber E-Bike-Klapprad.

500 Wh in Alltagsgrößen gerechnet

Der Akku fasst 48 V bei 500 Wh, DERUIZ gibt die Reichweite mit bis 143 km an. Dieser Bestwert setzt niedrigste Unterstützung, flaches Gelände und geringes Gewicht voraus.

Rechne für den Alltag mit dem realen Verbrauch. Fat-Reifen mit 3,0 Zoll Breite rollen schwerer als schmale Stadtreifen, und die 20-Zoll-Laufräder brauchen mehr Umdrehungen pro Kilometer. Kalkuliere deshalb eher 11 bis 15 Wh pro Kilometer statt der 8 bis 12 Wh eines schmalen Citybikes. Aus 500 Wh werden damit 33 bis 45 km. In der höchsten Stufe, mit voller Zuladung oder bei Kälte sinkt das auf 25 bis 30 km. Für Pendelstrecken bis 15 km pro Richtung reicht eine Ladung, geladen wird in 5 bis 6 Stunden. Deine Werte rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach.

Fat-Reifen und Federung: der Komfort-Baustein

20-Zoll-Laufräder haben einen bauartbedingten Nachteil: Sie fallen tiefer in Schlaglöcher und übertragen Stöße härter als 28-Zoll-Räder. DERUIZ gleicht das an drei Stellen aus.

Erstens über die Chaoyang H5183 in 20 x 3,0 Zoll. Bei dieser Breite lässt sich der Luftdruck weit absenken, dann federt der Reifen selbst kräftig mit und schluckt Kopfsteinpflaster und Bordsteinkanten. Zweitens über die Federgabel mit 60 mm Federweg und mechanischem Lockout, die auf Asphalt gesperrt werden kann. Drittens über eine Federsattelstütze, die Stöße vom Hinterrad abfängt, bevor sie im Rücken ankommen. Zusammen ergibt das für ein 20-Zoll-Rad ein erstaunlich ruhiges Fahrgefühl.

Bremsen und Bremslicht: mehr Sicherheit als üblich

Verzögert wird über GA-950E hydraulische Scheibenbremsen mit 180 mm vorn und hinten. Bei einem Systemgewicht von bis zu 180 kg ist diese Dimensionierung zwingend, mechanische Bremsen oder kleinere Scheiben wären hier überfordert. Hydraulik hält den Druckpunkt konstant und braucht wenig Handkraft.

Dazu kommt ein Detail, das man in dieser Preisklasse selten findet: Das Rücklicht hat eine Bremsfunktion. Es leuchtet beim Bremsen heller auf und signalisiert nachfolgenden Verkehrsteilnehmern, dass Du verzögerst. An einem 20-Zoll-Rad, das im Verkehr ohnehin niedriger und schlechter sichtbar ist, zahlt das direkt auf die Sicherheit ein. Vorn sitzt ein 100-Lux-Scheinwerfer nach StVZO, gegenüber den verbreiteten 15 bis 40 Lux ein deutlicher Unterschied.

Antrieb und Schaltung: solide Basis, klare Grenze

Der Hinterrad-Nabenmotor liefert 250 W bei 55 Nm und wird über fünf Unterstützungsstufen gesteuert. Die Position im Hinterrad sorgt für Traktion, weil das Fahrergewicht über dem angetriebenen Rad liegt. Ein Vorteil der kleinen Laufräder kommt dazu: Bei 20 Zoll wirkt dasselbe Drehmoment über einen kürzeren Hebel, das Rad zieht am Berg spürbar besser an, als die 55 Nm zunächst vermuten lassen.

Geschaltet wird über eine Shimano Altus mit acht Gängen und 11-32-Kassette. Das ist Shimanos Einstiegsklasse: zuverlässig, überall erhältlich, ohne Extras. Für Stadtprofile passt die Bandbreite, an sehr steilen und langen Rampen fehlt der ganz kleine Gang. Wie sich Nabenmotoren grundsätzlich schlagen, steht im Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor.

Einordnung: was das Paket für den Preis wert ist

Für ca. 1.699,00 € bekommst Du ein Rad, das die Kategorie eher dehnt als bedient. Es faltet zwar, aber die eigentlichen Stärken liegen woanders: 180 kg Systemgewicht, 50 kg Gepäckträger, hydraulische 180er-Bremsen und ein Bremslicht. Wer ein leichtes Faltrad für Bahn und Bus sucht, ist mit einem 18-kg-Modell besser bedient. Wer ein robustes, komfortables Kurzstreckenrad braucht, das viel tragen darf und sich platzsparend abstellen lässt, findet hier ein ungewöhnlich stimmiges Angebot. Weitere Modelle der Marke stehen auf der DERUIZ-Herstellerseite.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,6 von 54,4 von 53,5 von 53,4 von 5
Preis1.699,00 €ab 1.699,00 €1.599,00 €1.599,00 €
MotorDERUIZ Hinterrad-Nabenmotor, 48 V, 250 W, max. 55 NmMivice X700 Mittelmotor, 250 W, 48 V, 100 NmAKM Frontnabenmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlosShengyi Heckmotor, 36 V, 250 W, 55 Nm, bürstenlos, IPX5
Akku48 V, 500 Wh48 V, 15 Ah (720 Wh), 21700-Zellen (LG oder Samsung), integriert375 Wh (36 V, 10,4 Ah) Lithium-Ionen mit integriertem BMS468 Wh (36 V, 13 Ah) Lithium-Ionen mit BMS und RGB-LED-Statusanzeige
Reichweitebis 143 km je nach Fahrweise und Zuladung140 km (Stufe 1), 110 km (Stufe 3), 96 km (Stufe 5); Labortest 160 kmbis zu 80 kmbis zu 80 km
Gewicht27,95 kg (24,7 kg ohne Akku)32,8 kg22 kg32 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das DERUIZ Peridot 2.0?

Das Peridot 2.0 passt zu allen, die ein belastbares Kurzstreckenrad mit viel Zuladung suchen und den Faltmechanismus vor allem zum Platzsparen nutzen: im Keller, in der Garage, im Wohnmobil oder im Kombi-Kofferraum. Die 180 kg Systemgewicht und der 50-kg-Gepäckträger machen es zur seltenen Option für schwerere Fahrer und für alle, die regelmäßig große Lasten bewegen. Die hydraulischen 180er-Bremsen und das Bremslicht passen konsequent zu diesem Einsatzprofil.

Wer sein Faltrad in die Bahn heben, eine Treppe hochtragen oder in einem Kleinwagen verstauen will, sollte weitersuchen. Mit 27,95 kg und einem Faltmaß von 98 x 73 x 50 cm ist das Peridot dafür zu schwer und zu groß. Leichtere Alternativen stehen in der Liste der besten E-Klappräder.

Häufige Fragen

Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 180 kg. Bei 27,95 kg Eigengewicht bleiben rechnerisch rund 152 kg für Fahrer, Kleidung und Gepäck. Das ist unter Klapprädern ein Spitzenwert, üblich sind dort 100 bis 120 kg Systemgewicht.

Mit Akku wiegt es 27,95 kg, ohne Akku bleiben 24,7 kg. Damit gehört es zu den schwersten Klapprädern am Markt, kompakte Falt-Pedelecs liegen bei 17 bis 22 kg. Tragen über Treppen oder in die Bahn scheidet damit für die meisten aus.

Das Faltmaß beträgt 98 x 73 x 50 cm. Ein kompaktes Faltrad kommt auf etwa 80 x 65 x 40 cm. In einen Kombi-Kofferraum passt das Peridot, in einen Kleinwagen nur mit umgeklappter Rückbank. Zum platzsparenden Abstellen im Keller oder Wohnmobil reicht es gut aus.

DERUIZ gibt bis 143 km an. Realistisch liegt der Verbrauch bei Fat-Reifen und 20-Zoll-Laufrädern eher bei 11 bis 15 Wh pro Kilometer, aus 500 Wh werden damit 33 bis 45 km. In der höchsten Stufe, mit voller Zuladung oder bei Kälte sinkt das auf 25 bis 30 km.

Es leuchtet beim Bremsen heller auf und zeigt nachfolgenden Verkehrsteilnehmern, dass Du verzögerst. An einem 20-Zoll-Rad, das im Verkehr niedriger und schlechter sichtbar ist als ein 28-Zöller, ist das ein spürbarer Sicherheitsgewinn. In dieser Preisklasse gehört diese Funktion nicht zum Standard.

Bei 20-Zoll-Laufrädern ja. Kleine Räder fallen tiefer in Schlaglöcher und übertragen Stöße härter. Ein 3,0 Zoll breiter Reifen lässt sich mit niedrigem Luftdruck fahren und federt dann selbst kräftig mit. Der Preis dafür ist ein höherer Rollwiderstand, der die Reichweite kostet.

GA-950E hydraulische Scheibenbremsen mit 180 mm Scheibendurchmesser an beiden Rädern. Bei einem Systemgewicht von bis zu 180 kg ist diese Dimensionierung notwendig, kleinere Scheiben oder mechanische Bremsen wären damit überfordert.

Der Gepäckträger ist bis 50 kg zugelassen und damit von der Tragfähigkeit her geeignet. Entscheidend ist zusätzlich die Freigabe des jeweiligen Kindersitzes für Gepäckträger dieser Bauart und für E-Bikes. Prüfe die Angaben des Sitzherstellers vor der Montage.

Ja. Mit 250 W Nenndauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h gilt es als Pedelec und damit rechtlich als Fahrrad. Führerschein und Versicherungskennzeichen entfallen. Die Beleuchtung mit 100 Lux vorn und Bremslicht hinten entspricht der StVZO.