Preisentwicklung

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Tiefstpreis im Zeitraum: 1.499,00 € (18.08.2026)

DUOTTS

DUOTTS C29-K E-Bike

Trekking-Pedelec mit Doppelakku-System, 1.800 Wh Gesamtkapazität und 21-Gang-Schaltung

4,0 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Doppelakku aus 15 Ah und 22,5 Ah, zusammen 1.800 Wh bei 48 V
  • Bis 170 km Reichweite laut DUOTTS, der höchste Wert im Programm der Marke
  • Shimano Tourney 3x7 mit 21 Gängen für eine breite Übersetzungsbandbreite
  • Hydraulische Scheibenbremsen und Federgabel mit 100 mm Federweg
  • Scheinwerfer mit 300 Lux, der hellste im DUOTTS-Programm
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Stand: 11.10.2026, 20:34 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Typ
E-Trekkingbike / Pedelec (bis 25 km/h)
Modellname
C29-K
Motor
Nabenmotor im Hinterrad, 250 W (EU-Version), 65 Nm
Akku
Doppelakku, 48 V mit 15 Ah und 22,5 Ah, zusammen 1.800 Wh
Reichweite
bis 170 km laut DUOTTS
Gewicht
32,5 kg
Schaltung
Shimano Tourney 3x7-Kettenschaltung, 21 Gänge
Bremsen
Hydraulische Scheibenbremsen, 160 mm vorn und hinten
Federung
Aluminium-Federgabel, 100 mm Federweg
Laufräder
29 Zoll
Bereifung
Chaoyang 29 x 2,125 Zoll, 30 TPI, mit Schlauch
Rahmen
Aluminiumlegierung, Sitzrohr 42 cm
Display
2,4 Zoll HD-Display, Bluetooth für die DUOTTS-App
Beleuchtung
Scheinwerfer mit 300 Lux, Rücklicht
Ladezeit
6 bis 8 Stunden
Sensorik
Geschwindigkeitssensor
Unterstützungsstufen
5
max. Steigung
bis 30 Grad laut Hersteller
Zuladung
150 kg Systemgewicht
Körpergröße
170 bis 200 cm laut DUOTTS
Sattelhöhe
95 bis 103 cm
Schutzart
IPX4
Maße
1.860 x 1.080 x 680 mm
Ausstattung
Gepäckträger, Beleuchtung vorn und hinten, Ständer
Lieferumfang
Ladegerät, 16-in-1-Werkzeug, Gasgriff, Pedale, Schnellspanner, Motorachs-Schutz, Luftpumpe, Handytasche

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das C29-K ist das Reichweiten-Modell im DUOTTS-Programm und löst die Frage nach der Kapazität auf ungewöhnliche Weise: Statt eines großen Akkus trägt es zwei Akkus mit zusammen 1.800 Wh, einen im Rahmendreieck und einen auf dem Gepäckträger. Für ca. 1.499,00 € ergibt das eine Kapazität, die sonst erst weit über 3.000 Euro beginnt. Dazu kommen 21 Gänge, Hydraulikbremsen und ein 300-Lux-Scheinwerfer. Grundlage der Einordnung sind das DUOTTS-Datenblatt, die Ausstattung und der Preis.

Spricht dafür

  • 1.800 Wh sind ein Spitzenwert, der sonst Rädern jenseits von 3.000 Euro vorbehalten ist
  • Zwei getrennte Akkus geben Redundanz: fällt einer aus, fährst Du mit dem anderen weiter
  • 21 Gänge decken eine breitere Übersetzungsbandbreite ab als die üblichen 7-Gang-Systeme
  • Hydraulische Scheibenbremsen und 100 mm Federweg gehören in dieser Klasse nicht zum Standard
  • 300-Lux-Scheinwerfer taugt auch für unbeleuchtete Radwege

Spricht dagegen

  • 32,5 kg plus zwei Akkus machen Tragen und Verladen aufwendig
  • Sattelhöhe ab 95 cm laut Hersteller: für Fahrer unter 175 cm wird es eng
  • Geschwindigkeitssensor statt Drehmomentsensor, die Unterstützung setzt schaltend ein
  • Der zweite Akku besetzt den Gepäckträger und schränkt den Stauraum ein
  • Der beiliegende Gasgriff ist in Deutschland nur als Anfahrhilfe bis 6 km/h zulässig
  • Hersteller und Händler nennen unterschiedliche Reichweiten (170 km gegen 180 km)
Preis-Leistung 4,3
Ausstattung 3,6
Akku & Reichweite 4,9
Alltagstauglichkeit 3,0

Das DUOTTS C29-K im Detail

1.800 Wh aus zwei Akkus: wie das System funktioniert

Das C29-K trägt zwei getrennte Akkus: einen mit 15 Ah im Rahmendreieck und einen mit 22,5 Ah auf dem Gepäckträger. Bei 48 V Systemspannung ergibt das 720 Wh plus 1.080 Wh, zusammen 1.800 Wh. Zum Vergleich: Ein gut ausgestattetes Marken-Trekkingrad fährt mit 625 oder 750 Wh, erst Räder mit optionalem Zusatzakku kommen auf ähnliche Werte, und die kosten dann 3.500 Euro und mehr.

Der praktische Vorteil geht über die reine Kapazität hinaus. Zwei getrennte Akkus bedeuten Redundanz: Fällt einer aus oder ist er defekt, kommst Du mit dem anderen nach Hause. Und Du kannst den kleineren allein mitnehmen, wenn eine kurze Runde ansteht, das spart 5 bis 6 kg am Rad. Wie ein Zusatzakku grundsätzlich funktioniert, erklärt der Ratgeber E-Bike-Range-Extender.

Die Reichweite in Alltagsgrößen gerechnet

DUOTTS nennt bis zu 170 km im Unterstützungsmodus, die OTTO-Listung wirbt mit 180 km. Wir führen den Herstellerwert, weil er der konservativere und damit belastbarere ist.

Für die Planung rechnest Du ohnehin besser über den Verbrauch. Ein 29-Zoll-Trekkingrad mit 2,125 Zoll schmaler Bereifung und rund 32 kg Eigengewicht liegt auf Asphalt bei 9 bis 13 Wh pro Kilometer. Aus 1.800 Wh werden damit realistisch 138 bis 200 km, bei viel Gegenwind, Kälte und hoher Unterstützungsstufe eher 100 bis 120 km. Damit fährst Du eine Tagestour im Flachland ohne Ladestopp oder pendelst zwei Wochen lang 15 km pro Richtung. Deine eigenen Werte rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach, wie stark Kälte die Kapazität drückt, steht im Ratgeber E-Bike im Winter.

Was der zweite Akku im Alltag kostet

Die Bauweise hat zwei Kehrseiten, die vor dem Kauf klar sein sollten. Die erste betrifft den Gepäckträger: Dort sitzt der große Akku, der Platz für Taschen und Körbe ist damit weitgehend belegt. Wer Einkäufe transportieren will, plant Lenkertasche, Rucksack oder einen Anhänger ein. Die Möglichkeiten stehen im Ratgeber E-Bike-Gepäckträger und im Ratgeber E-Bike-Anhänger.

Die zweite betrifft die Gewichtsverteilung. Ein 1.080-Wh-Akku wiegt rund 6 kg, und er sitzt hoch und weit hinten über dem Hinterrad. Das hebt den Schwerpunkt und macht das Rad beim Rangieren im Stand kopflastig nach hinten. Beim Fahren gleicht sich das aus, beim Aufbocken und Schieben merkst Du es deutlich.

21 Gänge: die Bandbreite ist der eigentliche Gewinn

Geschaltet wird über eine Shimano Tourney in 3x7-Ausführung, also drei Kettenblätter vorn und sieben Ritzel hinten. Das ergibt rechnerisch 21 Gangkombinationen und vor allem eine deutlich größere Übersetzungsbandbreite als die verbreiteten 1x7-Systeme.

Praktisch heißt das: kleiner Gang für steile Anstiege mit Gepäck, großer Gang für die Abfahrt und für Tempo oberhalb der 25-km/h-Abregelung. Genau dort zeigt sich der Unterschied, denn wenn der Motor abschaltet, trittst Du das Rad allein weiter. Tourney ist dabei Shimanos unterste Gruppe: Sie schaltet zuverlässig, verlangt aber sauberes Einstellen und arbeitet unter Last hakeliger als höhere Gruppen. Bei drei Kettenblättern kommt die Bedienung an zwei Hebeln dazu, und extreme Gangkombinationen solltest Du meiden, damit die Kette nicht schräg läuft. Wie oft ein Kettenwechsel ansteht, steht im Ratgeber E-Bike-Kette wechseln.

65 Nm im Hinterrad: passend, aber nicht üppig

Der Nabenmotor im Hinterrad liefert in der EU-Ausführung 250 W Nenndauerleistung bei 65 Nm und regelt bei 25 km/h ab. DUOTTS bietet dasselbe Rad international mit 750 W an, diese Variante ist in Deutschland auf öffentlichen Wegen ohne Zulassung nicht fahrbar.

Die 65 Nm sind für einen Nabenmotor ein guter Wert und reichen für ein Rad, das mit Fahrer und Gepäck schnell 120 kg bewegt. An längeren Steigungen ab etwa 8 Prozent musst Du dennoch spürbar mittreten, weil ein Nabenmotor seine Kraft direkt am Rad abgibt und dabei von der Schaltung nicht übersetzt wird. Genau hier zahlen sich die 21 Gänge aus: Der kleine Gang hilft dem Motor, indem Du selbst mit höherer Trittfrequenz und weniger Kraft arbeitest. Die Bauart ordnet der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor ein.

Bremsen, Gabel und Reifen: solide Mittelklasse

Verzögert wird über hydraulische Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben an beiden Rädern. Hydraulik in dieser Preisklasse ist ein Pluspunkt, sie braucht weniger Handkraft und hält den Druckpunkt stabil. Bei 160 mm und einem Systemgewicht von gut 120 kg bleibt die Dimensionierung knapp, für lange Passabfahrten mit Dauerbremsung wären 180 mm die bessere Wahl.

Vorn arbeitet eine Aluminium-Federgabel mit 100 mm Federweg. Das ist mehr als die 80 mm, die viele Trekkingräder mitbringen, und passt zu einem Rad, das auch auf Schotter und Waldwegen unterwegs sein soll. Die Chaoyang-Reifen in 29 x 2,125 Zoll sind eine sinnvolle Breite: schmal genug zum Rollen, breit genug, um mit niedrigem Luftdruck selbst zu dämpfen.

Der Geschwindigkeitssensor und die Sitzhöhe

Zwei Punkte verlangen vor dem Kauf Aufmerksamkeit. Der erste ist die Sensorik: Die Unterstützung läuft über einen Geschwindigkeitssensor, der erfasst, ob sich die Kurbel dreht, und dann die eingestellte Leistung freigibt. Ein Drehmomentsensor würde stattdessen den Pedaldruck messen und proportional dosieren. Die Unterschiede erklärt der Ratgeber Drehmomentsensor am E-Bike.

Der zweite ist die Sitzhöhe. DUOTTS gibt für das C29-K einen Bereich von 95 bis 103 cm an, die OTTO-Listung nennt 85 bis 103 cm. Selbst mit dem niedrigeren Wert bleibt das ein hohes Rad, die 29-Zoll-Laufräder und das 42-cm-Sitzrohr geben die Geometrie vor. Bei einer Körpergröße unter 175 cm solltest Du vorher Probe sitzen. Welche Rahmenhöhe grundsätzlich zu Dir passt, zeigt der Rahmengrößen-Rechner.

Der beiliegende Gasgriff und die deutsche Rechtslage

Im Lieferumfang liegt laut DUOTTS ein Gasgriff, mit dem sich das Rad ohne Pedalieren bewegen lässt. Rechtlich ist das der kritischste Punkt am Rad.

Ein Pedelec gilt in Deutschland nur dann als Fahrrad, wenn der Motor beim Mittreten unterstützt und bei 25 km/h abregelt. Ohne Treten sind maximal 6 km/h als Anfahr- und Schiebehilfe zulässig. Schiebt ein Gasgriff darüber hinaus, wird aus dem Fahrrad ein Kleinkraftrad mit Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und Führerscheinpflicht. Kläre deshalb vor der Montage beim Händler, auf welchen Wert der Gasgriff in der EU-Ausführung begrenzt ist. Die Einordnung steht in den Ratgebern E-Bike-Anfahrhilfe und E-Bike-Kennzeichen.

Einordnung: was ca. 1.499,00 € in dieser Klasse bedeuten

Bei rund 1.500 Euro bekommst Du bei Marken mit Händlernetz ein Trekkingrad mit Mittelmotor und 500 Wh oder ein gut ausgestattetes Citybike mit Nabenschaltung. Das C29-K argumentiert stattdessen über eine einzige Zahl: 1.800 Wh.

Diese Kapazität ist im Markt sonst nicht für dieses Geld zu haben, und für Vielfahrer ist sie das stärkste Argument. Bezahlt wird sie über Gewicht, Sensorik, Schaltgruppe und den belegten Gepäckträger. Wer 30 km am Tag fährt, braucht sie nicht und ist mit dem leichteren Schwestermodell C29-L besser bedient. Wer 80 km und mehr am Stück fährt oder im Winter mit halbierter Reichweite kalkulieren muss, findet hier ein ungewöhnliches Angebot. Der Vergleich steht in der Liste der besten E-Trekkingbikes, weitere Räder der Marke auf der DUOTTS-Herstellerseite.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung4,0 von 54,2 von 53,9 von 54,4 von 5
Preis1.499,00 €ab 1.499,00 €1.429,00 €1.399,00 €
MotorNabenmotor im Hinterrad, 250 W (EU-Version), 65 NmAEG ComfortDrive II Mittelmotor mit Drehmomentsensor, 250 W, 70 NmAnanda M60 Mittelmotor, 250 W; das Drehmoment geben die Quellen mit 70 Nm bzw. 90 Nm anMittelmotor, 36 V, 250 W Nenndauerleistung, laut Amazon-Listung Bafang M210
AkkuDoppelakku, 48 V mit 15 Ah und 22,5 Ah, zusammen 1.800 Wh599,9 Wh (36 V, 16,7 Ah), Lithium-Ionen, im Rahmen integriert36 V, 522 Wh, vollintegriert im Unterrohr36 V / 18 Ah, 648 Wh, entnehmbar
Reichweitebis 170 km laut DUOTTSbis zu 170 km laut Prophetebis 90 km110 bis 130 km
Gewicht32,5 kg27,9 kgweist SAXONETTE nicht aus (die Handelsangabe von 36 kg entspricht dem Versandgewicht)28 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das DUOTTS C29-K?

Das C29-K passt zu Vielfahrern, für die Reichweite das entscheidende Kriterium ist. 1.800 Wh aus zwei Akkus ergeben Tagestouren ohne Ladestopp, eine Pendelwoche ohne Steckdose und im Winter noch genug Reserve, wenn die Kapazität um ein Drittel einbricht. Dass beide Akkus getrennt arbeiten, gibt zusätzlich Ausfallsicherheit. 21 Gänge, Hydraulikbremsen und ein 300-Lux-Scheinwerfer runden das Paket ab.

Wer Gepäck transportieren will, sollte bedenken, dass der zweite Akku den Gepäckträger besetzt. Und bei einer Körpergröße unter 175 cm lohnt eine Probefahrt, DUOTTS gibt die Sattelhöhe ab 95 cm an. Für kürzere Strecken reicht das leichtere DUOTTS C29-L mit 720 Wh, das rund 300 Euro weniger kostet und 6 kg weniger wiegt.

Häufige Fragen

Das Rad trägt zwei getrennte Akkus: einen mit 15 Ah im Rahmendreieck und einen mit 22,5 Ah auf dem Gepäckträger. Bei 48 V ergibt das 720 plus 1.080 Wh, zusammen 1.800 Wh. Beide arbeiten unabhängig voneinander, Du kannst also auch nur mit einem fahren und sparst dabei Gewicht.

DUOTTS nennt bis zu 170 km, die OTTO-Listung wirbt mit 180 km. Realistisch rechnest Du bei einem 29-Zoll-Trekkingrad mit 9 bis 13 Wh pro Kilometer, aus 1.800 Wh werden damit 138 bis 200 km. Bei Kälte, Gegenwind und hoher Unterstützungsstufe sinkt der Wert auf 100 bis 120 km.

Nur eingeschränkt. Der große 22,5-Ah-Akku sitzt auf dem Gepäckträger und belegt den Platz weitgehend. Für Einkäufe planst Du deshalb Lenkertasche, Rucksack oder einen Anhänger ein. Wer den Stauraum braucht, kann den zweiten Akku abnehmen und fährt dann mit 720 Wh.

Das Rad wiegt 32,5 kg mit beiden Akkus. Der zweite Akku allein bringt rund 6 kg mit und sitzt hoch über dem Hinterrad, was das Rad beim Schieben und Aufbocken kopflastig nach hinten macht. Beim Fahren gleicht sich das aus.

DUOTTS nennt 170 bis 200 cm und gibt die Sattelhöhe mit 95 bis 103 cm an, die OTTO-Listung setzt die Untergrenze bei 85 cm an. Mit 29-Zoll-Laufrädern und 42 cm Sitzrohr ist das ein hohes Rad. Bei unter 175 cm Körpergröße solltest Du vorher Probe sitzen.

Vor allem Bandbreite. Die Shimano Tourney 3x7 kombiniert drei Kettenblätter mit sieben Ritzeln und deckt damit einen deutlich größeren Bereich ab als ein 1x7-System. Praktisch heißt das: kleiner Gang für steile Anstiege mit Gepäck, großer Gang für Tempo oberhalb der 25-km/h-Abregelung, wo Du das Rad allein trittst.

Die EU-Ausführung mit 250 W Nenndauerleistung und Abregelung bei 25 km/h gilt rechtlich als Fahrrad. Die international angebotene 750-W-Variante ist auf öffentlichen Wegen ohne Zulassung nicht fahrbar. Im Lieferumfang liegt zudem ein Gasgriff, der ohne Treten nur bis 6 km/h schieben darf, sonst wird aus dem Rad ein Kleinkraftrad.

DUOTTS gibt 6 bis 8 Stunden an. Weil beide Akkus getrennt geladen werden, verdoppelt sich die Zeit, wenn Du nur ein Ladegerät nutzt und nacheinander lädst. Wer beide über Nacht voll haben will, lädt sie parallel mit zwei Ladegeräten oder plant den Ladevorgang über anderthalb Nächte.

DUOTTS weist im Datenblatt Gepäckträger, Beleuchtung und Ständer aus, Schutzbleche werden nicht genannt. Bei einem Rad, das auf Reichweite und Touren ausgelegt ist, lohnt die Nachrüstung: 29 x 2,125 Zoll ist eine gängige Breite, für die es Steckschutzbleche und feste Modelle im Fachhandel gibt.

Beide teilen sich Rahmen, Motor, Bremsen, Federgabel und die 21-Gang-Schaltung. Das C29-K trägt zwei Akkus mit zusammen 1.800 Wh und wiegt 32,5 kg, das C29-L einen Akku mit 720 Wh bei 26,5 kg. Der Aufpreis von rund 300 Euro kauft also reine Reichweite und kostet 6 kg Gewicht sowie den freien Gepäckträger.