Preisentwicklung

OTTO
1.079 €1.126 €1.172 €1.219 €18.08.2603.09.2619.09.2605.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 1.099,00 € (05.09.2026) · Höchstpreis: 1.199,00 €

DUOTTS

DUOTTS C29-L E-Bike

29-Zoll-Trekkingrad mit 720-Wh-Akku, 21 Gängen und Hydraulikbremsen

4,1 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 720-Wh-Akku im Unterrohr, entnehmbar und mit rund 3,95 kg gut zu tragen
  • Shimano Tourney 3x7 mit 21 Gängen für eine breite Übersetzungsbandbreite
  • Hydraulische Scheibenbremsen an beiden Rädern
  • Federgabel mit 100 mm Federweg und Lockout
  • Mit 26,5 kg das leichteste der vier aktuellen DUOTTS-Modelle
ca. 1.099,00 €
Bei OTTO ansehen*

* Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Kaufst Du über einen solchen Link, erhalten wir ggf. eine Provision. Für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht.

Technische Daten

Typ
E-Trekkingbike / Pedelec (bis 25 km/h)
Modellname
C29-L
Motor
Nabenmotor im Hinterrad, 250 W (EU-Version), 65 Nm
Akku
48 V, 15 Ah, 720 Wh, entnehmbar, ca. 3,95 kg
Reichweite
bis 90 km laut DUOTTS, 50 bis 60 km ohne Mittreten
Gewicht
26,5 kg
Schaltung
Shimano Tourney 3x7-Kettenschaltung, 21 Gänge
Bremsen
Hydraulische Scheibenbremsen, 160 mm vorn und hinten
Federung
Aluminium-Federgabel, 100 mm Federweg, mit Lockout
Laufräder
29 Zoll
Bereifung
Chaoyang 29 x 2,125 Zoll, 30 TPI, mit Schlauch
Rahmen
Aluminiumlegierung, Sitzrohr 42 cm
Display
2,4 Zoll LCD, Bluetooth für die DUOTTS-App
Beleuchtung
Scheinwerfer mit 300 Lux, Rücklicht mit Bremslichtfunktion
Ladezeit
6 bis 8 Stunden (Ladegerät 54,6 V, 2 A)
Sensorik
Geschwindigkeitssensor
Unterstützungsstufen
5
max. Steigung
bis 30 Grad laut Hersteller
Zuladung
150 kg Systemgewicht
Körpergröße
170 bis 200 cm laut DUOTTS
Sattelhöhe
85 bis 103 cm
Lenkerbreite
68 cm
Gepäckträger
Stahl, 56 x 15 x 40,5 cm
Schutzart
IPX4
Maße
1.860 x 1.080 x 680 mm
Ausstattung
Gepäckträger, Beleuchtung vorn und hinten, Ständer
Lieferumfang
Ladegerät, 16-in-1-Werkzeug, Gasgriff, Pedale, Schnellspanner, Motorachs-Schutz, Luftpumpe, Handytasche

Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das C29-L ist das ausgewogenste Modell im aktuellen DUOTTS-Programm: ein 29-Zoll-Trekkingrad mit 720 Wh, hydraulischen Scheibenbremsen und 21 Gängen für ca. 1.099,00 €. Es teilt sich Rahmen, Motor und Ausstattung mit dem Doppelakku-Modell C29-K, bleibt mit 26,5 kg aber rund 6 kg leichter und lässt den Gepäckträger frei. Grundlage der Einordnung sind das DUOTTS-Datenblatt, die Ausstattung und der Preis.

Spricht dafür

  • 720 Wh liegen über dem, was Trekkingräder dieser Preisklasse üblicherweise mitbringen
  • Hydraulische Scheibenbremsen statt der klassenüblichen mechanischen Scheiben
  • 21 Gänge decken eine breite Übersetzungsbandbreite ab, kleiner Gang am Berg inklusive
  • Mit 26,5 kg das leichteste der vier DUOTTS-Modelle und noch handhabbar
  • 300-Lux-Scheinwerfer, Gepäckträger und Ständer gehören zum Lieferumfang

Spricht dagegen

  • Geschwindigkeitssensor statt Drehmomentsensor, die Unterstützung setzt schaltend ein
  • Shimano Tourney ist die unterste Schaltungsstufe und verlangt sauberes Einstellen
  • Schutzbleche weist DUOTTS nicht aus, für Alltagsnutzung musst Du nachrüsten
  • Der beiliegende Gasgriff ist in Deutschland nur als Anfahrhilfe bis 6 km/h zulässig
  • Hersteller und Händler nennen unterschiedliche Reichweiten (90 km gegen 110 km) und Gewichte
Preis-Leistung 4,6
Ausstattung 3,8
Akku & Reichweite 4,5
Alltagstauglichkeit 3,5

Das DUOTTS C29-L im Detail

720 Wh: die Rechnung für den Alltag

Der Akku sitzt im Unterrohr, fasst 48 V bei 15 Ah, also 720 Wh, und lässt sich entnehmen. Mit rund 3,95 kg ist er leicht genug, um ihn zum Laden mit in die Wohnung oder ins Büro zu nehmen. In dieser Preisklasse ist das ein guter Wert, viele Trekkingräder um 1.200 Euro fahren mit 500 bis 630 Wh.

DUOTTS nennt bis zu 90 km im Unterstützungsmodus und 50 bis 60 km ohne Mittreten, die OTTO-Listung wirbt mit 110 km. Wir führen den Herstellerwert. Für die Praxis rechnest Du besser über den Verbrauch: Ein 29-Zoll-Rad mit 2,125 Zoll schmaler Bereifung liegt auf Asphalt bei 9 bis 13 Wh pro Kilometer. Aus 720 Wh werden damit realistisch 55 bis 80 km, bei Kälte, Gegenwind und höchster Unterstützungsstufe eher 40 bis 50 km. Für einen Arbeitsweg von 15 km pro Richtung reicht eine Ladung über zwei Tage. Deine Werte rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach, die Kapazität für Deine Strecke schätzt der Akku-Rechner ein.

26,5 kg: warum das Gewicht hier zählt

Mit 26,5 kg ist das C29-L das leichteste der vier aktuellen DUOTTS-Modelle, das Doppelakku-Schwestermodell C29-K wiegt 32,5 kg, die Fatbikes F26 Lite und F20 kommen auf 34,8 und 38,0 kg. Hier lohnt ein Hinweis auf die Quellenlage: DUOTTS führt für die Basisversion C29 25,5 kg und für das C29-L 26,5 kg, die OTTO-Listung nennt 25,5 kg. Wir führen den höheren Herstellerwert für genau diese Variante.

Praktisch heißt das: Das Rad bleibt handhabbar. 26,5 kg lassen sich zu zweit eine Kellertreppe hinuntertragen, und die meisten Heckträger mit einer Grenze von 30 kg pro Rad nehmen es auf. Ein normales Trekking-E-Bike mit Mittelmotor liegt bei 24 bis 28 kg, das C29-L bewegt sich also im üblichen Rahmen. Was das Gewicht generell bedeutet, ordnet der Ratgeber E-Bike-Gewicht ein, passende Transportsysteme stehen im Ratgeber E-Bike-Fahrradträger.

65 Nm und 29 Zoll: die Kombination hat einen Haken

Der Nabenmotor im Hinterrad liefert in der EU-Ausführung 250 W Nenndauerleistung bei 65 Nm. Das ist für einen Nabenmotor ordentlich, Einstiegsmodelle liegen bei 40 bis 50 Nm.

Die 29-Zoll-Laufräder relativieren den Wert allerdings. Ein Drehmoment wirkt über den Radhalbmesser als Hebel: Je größer das Laufrad, desto weniger Vortriebskraft kommt bei gleichem Drehmoment am Boden an. Ein 29-Zöller braucht deshalb mehr Drehmoment als ein 26-Zöller, um gleich kräftig anzuziehen. Am Berg merkst Du das, dort hilft die 21-Gang-Schaltung: Im kleinen Gang trittst Du mit höherer Frequenz und weniger Kraft, das entlastet den Motor. Die Bauart ordnet der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor ein.

Hydraulikbremsen und Federgabel mit Lockout

Verzögert wird über hydraulische Scheibenbremsen mit 160 mm an beiden Rädern. Das ist bei einem Rad für 1.200 Euro keine Selbstverständlichkeit, viele Wettbewerber sparen hier und verbauen mechanische Scheiben, die mehr Handkraft brauchen und regelmäßig nachgestellt werden müssen. Bei 26,5 kg Radgewicht ist die 160-mm-Dimensionierung passend, deutlich schwerere Räder profitieren von 180 mm.

Vorn arbeitet eine Aluminium-Federgabel mit 100 mm Federweg und Lockout. Der Lockout ist der praktische Teil: Auf glattem Asphalt sperrst Du die Gabel und verlierst keine Tretenergie an die Federung, auf Schotter und Waldwegen gibst Du sie wieder frei. 100 mm sind mehr als die 60 bis 80 mm, die klassische Trekkingräder mitbringen, und machen das Rad auf Feldwegen deutlich komfortabler.

21 Gänge: was die Bandbreite bringt

Geschaltet wird über eine Shimano Tourney 3x7, also drei Kettenblätter vorn und sieben Ritzel hinten. Die Bandbreite ist der eigentliche Gewinn gegenüber den verbreiteten 1x7-Systemen: kleiner Gang für steile Anstiege, großer Gang für Tempo oberhalb der 25-km/h-Abregelung.

Genau dort zeigt sich der Nutzen, denn ab 25 km/h schaltet der Motor ab und Du trittst das Rad allein. Ohne großen Gang dreht die Kurbel dann leer. Tourney ist Shimanos unterste Gruppe: Sie schaltet zuverlässig, verlangt aber sauberes Einstellen und arbeitet unter Last hakeliger als höhere Gruppen. Mit drei Kettenblättern bedienst Du zwei Hebel und meidest extreme Gangkombinationen, damit die Kette nicht schräg läuft. Wann ein Kettenwechsel fällig ist, steht im Ratgeber E-Bike-Kette wechseln.

Der Geschwindigkeitssensor als spürbarer Sparposten

Die Unterstützung läuft über einen Geschwindigkeitssensor. Er erfasst, ob und wie schnell sich die Kurbel dreht, und gibt dann die am Display gewählte Leistung frei. Ein Drehmomentsensor misst stattdessen Deinen Pedaldruck und dosiert die Motorleistung proportional dazu.

Im Fahren bedeutet das eine kurze Verzögerung beim Antritt und einen Motor, der mit voller eingestellter Kraft schiebt, auch wenn Du nur locker mittrittst. Beim Rangieren und in engen Kurven verlangt das Aufmerksamkeit. Geregelt wird über die Unterstützungsstufe, nicht über den eigenen Krafteinsatz. Was die beiden Sensorarten unterscheidet und wann der Unterschied wirklich zählt, erklärt der Ratgeber Drehmomentsensor am E-Bike.

Was fehlt und was Du nachrüsten solltest

DUOTTS liefert das C29-L mit Gepäckträger, Beleuchtung und Ständer aus, der Scheinwerfer leistet 300 Lux und taugt damit auch für unbeleuchtete Radwege. Das Rücklicht hat eine Bremslichtfunktion.

Zwei Lücken bleiben. Schutzbleche weist der Hersteller nicht aus, für die Fahrt bei Nässe rüstest Du sie nach, 29 x 2,125 Zoll ist eine gängige Breite mit großem Angebot. Und ein Schloss gehört nicht dazu. Bei einem Rad dieser Klasse lohnt ein hochwertiges Modell, die Kandidaten stehen im Vergleich der besten Fahrradschlösser fürs E-Bike. Rechne für beides zusammen mit 80 bis 180 Euro.

Der beiliegende Gasgriff und die deutsche Rechtslage

Im Lieferumfang liegt laut DUOTTS ein Gasgriff, mit dem sich das Rad ohne Pedalieren bewegen lässt. Das ist rechtlich der Punkt, den Du vor der Montage klären solltest.

Ein Pedelec gilt in Deutschland nur dann als Fahrrad, wenn der Motor beim Mittreten unterstützt und bei 25 km/h abregelt. Ohne Treten sind 6 km/h als Anfahr- und Schiebehilfe zulässig. Schiebt ein Gasgriff darüber hinaus, wird aus dem Fahrrad ein Kleinkraftrad mit Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und Führerscheinpflicht. Frag deshalb beim Händler nach, auf welchen Wert der Gasgriff in der EU-Ausführung begrenzt ist. Die Einordnung steht in den Ratgebern E-Bike-Anfahrhilfe und E-Bike-Kennzeichen.

Einordnung: was ca. 1.099,00 € in dieser Klasse bedeuten

Bei rund 1.200 Euro bekommst Du bei Marken mit Händlernetz ein Trekkingrad mit Heckmotor, 400 bis 500 Wh und meist mechanischen Scheibenbremsen. Das C29-L legt bei Akku, Bremsen und Federweg jeweils eine Stufe drauf und bleibt dabei im gewohnten Gewichtsbereich.

Gespart wird an der Sensorik, der Schaltgruppe und den Schutzblechen, dazu kommt der Direktvertrieb ohne Werkstatt vor Ort. Wer eine fein dosierte Unterstützung und ein Händlernetz erwartet, zahlt dafür ab etwa 2.000 Euro. Wer ein solides Tourenrad mit spürbarer Akkureserve sucht, bekommt hier ein stimmiges Paket. Braucht es mehr Reichweite, steht mit dem DUOTTS C29-K dasselbe Rad mit Doppelakku bereit. Der Vergleich steht in der Liste der besten E-Trekkingbikes, weitere Räder der Marke auf der DUOTTS-Herstellerseite.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Preisca. 1.099,00 €ca. 1.099,00 €ca. 1.099,99 €ca. 1.104,00 €
MotorNabenmotor im Hinterrad, 250 W (EU-Version), 65 NmVinka RH30 Heckmotor, 250 W, 36 V250 W Ananda-Heckmotor, Drehmoment nicht ausgewiesenFISCHER Heckmotor, 50 Nm
Akku48 V, 15 Ah, 720 Wh, entnehmbar, ca. 3,95 kg36 V, 14,7 Ah, 529,2 Wh, Samsung Lithium-IonenGreenway Lithium-Ionen, 36 V, 11,6 Ah (417,6 Wh), vollintegriert im Unterrohr, abnehmbar48 V, 9,8 Ah (459 Wh), entnehmbar
Reichweitebis 90 km laut DUOTTS, 50 bis 60 km ohne Mittretenbis 110 km laut GRUNDIGbis zu 100 kmbis zu 120 km (je nach Modus)
Gewicht26,5 kg25 kg24 bis 25 kg (Händlerangaben abweichend)26 kg
Bewertung4,1 / 53,7 / 53,5 / 53,9 / 5

Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.

Fazit: Für wen lohnt sich das DUOTTS C29-L?

Das C29-L passt zu Pendlern und Tourenfahrern, die ein ausgewogenes 29-Zoll-Trekkingrad ohne Extremwerte suchen. 720 Wh reichen für Strecken bis rund 60 km sicher, die hydraulischen Bremsen und die 100-mm-Federgabel mit Lockout sind in dieser Preisklasse überdurchschnittlich, und mit 26,5 kg bleibt das Rad handhabbar. Die 21 Gänge helfen genau dort, wo der Nabenmotor an seine Grenzen kommt: am Berg und oberhalb der Abregelung.

Wer regelmäßig über 80 km am Stück fährt, greift zum Doppelakku-Modell DUOTTS C29-K. Wer Wert auf eine fein dosierte Unterstützung legt, sollte ein Rad mit Drehmomentsensor wählen. Und für die Fahrt bei Nässe planst Du Schutzbleche mit ein, die weist DUOTTS für dieses Modell nicht aus.

DUOTTS C29-L E-Bike ca. 1.099,00 €
Bei OTTO ansehen*

Häufige Fragen

DUOTTS nennt bis zu 90 km im Unterstützungsmodus und 50 bis 60 km ohne Mittreten, die OTTO-Listung wirbt mit 110 km. Realistisch rechnest Du mit 9 bis 13 Wh pro Kilometer, aus 720 Wh werden damit 55 bis 80 km. Bei Kälte, Gegenwind und höchster Unterstützungsstufe sinkt das auf 40 bis 50 km.

Ja, verbaut sind hydraulische Scheibenbremsen mit 160 mm an beiden Rädern. Sie brauchen weniger Handkraft als mechanische Scheiben, halten den Druckpunkt stabil und stellen den Belagverschleiß selbst nach. Für ein Rad mit 26,5 kg ist die Größe passend dimensioniert.

DUOTTS gibt für das C29-L 26,5 kg an, die OTTO-Listung nennt 25,5 kg, was dem Wert der Basisversion C29 entspricht. Wir führen den Herstellerwert für diese Variante. Damit ist es das leichteste der vier aktuellen DUOTTS-Modelle und bleibt für Treppen und Heckträger handhabbar.

Ja. Der 720-Wh-Akku sitzt im Unterrohr und lässt sich entnehmen. Mit rund 3,95 kg ist er leicht genug, um ihn zum Laden mit in die Wohnung oder ins Büro zu nehmen. Eine volle Ladung dauert 6 bis 8 Stunden mit dem beiliegenden 2-A-Ladegerät.

DUOTTS weist Gepäckträger, Beleuchtung und Ständer aus, Schutzbleche stehen nicht im Datenblatt. Für Fahrten bei Nässe rüstest Du sie nach. Die Reifenbreite von 29 x 2,125 Zoll ist gängig, passende Steckschutzbleche und feste Modelle gibt es im Fachhandel ab etwa 25 Euro.

Beide teilen sich Rahmen, Motor, Bremsen, Federgabel und die 21-Gang-Schaltung. Das C29-L fährt mit einem Akku und 720 Wh bei 26,5 kg, das C29-K trägt zwei Akkus mit zusammen 1.800 Wh und wiegt 32,5 kg. Beim C29-K belegt der zweite Akku den Gepäckträger, das C29-L lässt ihn frei.

DUOTTS nennt 170 bis 200 cm bei einer Sattelhöhe von 85 bis 103 cm und 42 cm Sitzrohr. Mit 29-Zoll-Laufrädern ist das ein hohes Rad, angepasst wird über Sattel und Lenker. Bei einer Körpergröße unter 170 cm solltest Du vorher Probe sitzen.

Die EU-Ausführung mit 250 W Nenndauerleistung und Abregelung bei 25 km/h gilt rechtlich als Fahrrad, Führerschein und Versicherungskennzeichen entfallen. Die international angebotene 750-W-Variante ist auf öffentlichen Wegen ohne Zulassung nicht fahrbar. Im Lieferumfang liegt zudem ein Gasgriff, der ohne Treten nur bis 6 km/h schieben darf.

Kurze und mittlere Anstiege ja, an langen und steilen Rampen musst Du mitarbeiten. Die 65 Nm sind für einen Nabenmotor ordentlich, die großen 29-Zoll-Laufräder verlängern allerdings den Hebel und schlucken einen Teil der Wirkung. Genau dafür sind die 21 Gänge da: Im kleinen Gang trittst Du mit höherer Frequenz und entlastest den Motor.

Damit sperrst Du die Federung. Auf glattem Asphalt verhindert das, dass die Gabel bei jedem Tritt einfedert und Energie schluckt, das Rad rollt leichter. Auf Schotter, Feldwegen und Kopfsteinpflaster gibst Du die 100 mm Federweg wieder frei. Die Umstellung erfolgt über einen Hebel an der Gabelkrone.