Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 1.299,00 € (18.08.2026)
DUOTTS F20 E-Bike
Vollgefedertes 20-Zoll-Fatbike mit 1.404-Wh-Akku, GPS-App und Blinker-Rücklicht
- 1.404-Wh-Akku (52 V, 27 Ah), die größte Kapazität im DUOTTS-Programm
- Vollfederung aus Doppelbrücken-Gabel und Federbein am Hinterbau
- ZOOM-Hydraulikbremsen mit 180 mm an beiden Rädern
- Rücklicht mit Brems- und Blinkfunktion, Scheinwerfer mit 160 Lux
- App mit GPS-Ortung, Alarm und Fernentriegelung
* Affiliate-Link: Für Käufe über diesen Link erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Technische Daten
- Typ
- E-Fatbike / Pedelec (bis 25 km/h)
- Modellname
- F20
- Motor
- Nabenmotor im Hinterrad, 250 W (EU-Version), 70 Nm
- Akku
- 52 V, 27 Ah, 1.404 Wh
- Reichweite
- bis 140 km laut DUOTTS, 50 bis 70 km ohne Mittreten
- Gewicht
- 38,03 kg
- Schaltung
- Shimano Tourney 1x7-Kettenschaltung
- Bremsen
- ZOOM Hydraulikbremsen, 180 mm vorn und hinten
- Federung
- Vollfederung: Doppelbrücken-Federgabel mit 80 mm Federweg, Federbein am Hinterbau
- Laufräder
- 20 Zoll
- Bereifung
- Kenda 20 x 4,0 Zoll Fat-Reifen, 30 TPI
- Rahmen
- Aluminiumlegierung
- Display
- XF009, 4,5 Zoll LCD, Bluetooth, USB-C-Ladeanschluss
- Beleuchtung
- Scheinwerfer mit 160 Lux, Rücklicht mit Brems- und Blinkfunktion
- App-Funktionen
- GPS-Ortung, Alarm, Fernentriegelung, Fahrdatenaufzeichnung
- Ladezeit
- 8 bis 9 Stunden (Ladegerät 58,8 V, 2,8 A)
- Sensorik
- Geschwindigkeitssensor
- max. Steigung
- bis 30 Grad laut Hersteller
- Zuladung
- 150 kg Systemgewicht
- Körpergröße
- 170 bis 200 cm laut DUOTTS
- Lenkerbreite
- 76 cm
- Kurbellänge
- 152 mm
- Gepäckträger
- Stahl, bis 25 kg Zuladung
- Schutzart
- IPX4
- Einsatztemperatur
- -10 bis 40 Grad Celsius
- Maße
- Gesamtlänge 174 cm, Höhe 122,5 cm
- Ausstattung
- Gepäckträger, Schutzbleche, Beleuchtung vorn und hinten, Rückspiegel, Alu-Pedale
- Lieferumfang
- Ladegerät, Werkzeugsatz, Gasgriff, Pedale, Luftpumpe, Handytasche, Rückspiegel
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das F20 ist das kompakte Fatbike im DUOTTS-Programm und fällt vor allem über eine Zahl auf: 1.404 Wh Akkukapazität für ca. 1.299,00 €. Das ist ungefähr das Dreifache dessen, was Einstiegs-Pedelecs mitbringen, und mehr als jedes andere Rad der Marke. Dazu kommen eine echte Vollfederung, 180-mm-Hydraulikbremsen und ein Rücklicht mit Blinkfunktion. Der Preis dafür steht ebenfalls im Datenblatt: 38,03 kg. Grundlage der Einordnung sind das DUOTTS-Datenblatt, die Ausstattung und der Preis.
Spricht dafür
- 1.404 Wh sind ein Ausnahmewert in dieser Preisklasse und erlauben Tagestouren ohne Ladestopp
- Echte Vollfederung mit Doppelbrücken-Gabel und Federbein statt nur einer Federgabel
- 180-mm-Hydraulikbremsen sind für das hohe Systemgewicht angemessen dimensioniert
- Blinker-Rücklicht, 160-Lux-Scheinwerfer und Rückspiegel gehören zum Lieferumfang
- App mit GPS-Ortung und Alarm gibt bei einem Rad dieser Klasse echten Diebstahlschutz-Mehrwert
Spricht dagegen
- 38,03 kg machen das Rad zum schwersten im DUOTTS-Programm, Tragen und Verladen werden zum Problem
- Geschwindigkeitssensor statt Drehmomentsensor: die Unterstützung setzt schaltend statt dosiert ein
- Shimano Tourney 1x7 ist für 38 kg Radgewicht eine sehr schmale Gangbandbreite
- Der beiliegende Gasgriff ist in Deutschland nur als Anfahrhilfe bis 6 km/h zulässig
- 20-Zoll-Laufräder rollen über Kanten und Schlaglöcher unruhiger als große Laufräder
Das DUOTTS F20 im Detail
1.404 Wh: die Reichweiten-Rechnung
Der Akku ist das bestimmende Merkmal dieses Rades. 52 V bei 27 Ah ergeben 1.404 Wh, und das ist in dieser Preisklasse ein Ausnahmewert. Pedelecs um 1.300 Euro fahren üblicherweise mit 400 bis 700 Wh, selbst gut ausgestattete Fatbikes bleiben meist unter 1.000 Wh. Die höhere Systemspannung von 52 V statt der verbreiteten 48 V bringt zusätzlich einen kleinen Wirkungsgradvorteil, weil bei gleicher Leistung weniger Strom fließt und die Leitungsverluste sinken.
DUOTTS nennt bis zu 140 km im Unterstützungsmodus und 50 bis 70 km ohne Mittreten. Der zweite Wert ist der ehrlichere Anhaltspunkt für den Alltag. Ein Fatbike mit 20 x 4,0 Zoll breiten Reifen und 38 kg Eigengewicht verbraucht auf gemischter Strecke 15 bis 20 Wh pro Kilometer. Aus 1.404 Wh werden damit realistisch 70 bis 94 km, auf Asphalt bei niedriger Unterstützung 100 bis 120 km. Für die allermeisten Pendelstrecken heißt das: einmal pro Woche laden. Deine eigenen Werte rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach.
Was der große Akku beim Laden und Lagern bedeutet
Die Kapazität hat zwei praktische Kehrseiten. Die erste ist die Ladezeit von 8 bis 9 Stunden mit dem beiliegenden 2,8-A-Ladegerät. Das ist eine volle Nachtladung, ein Zwischenladen in der Mittagspause fällt aus.
Die zweite ist das Gewicht des Akkus selbst. Eine Zelle des Formats 21700 wiegt rund 70 Gramm, für 1.404 Wh bei 52 V braucht es entsprechend viele davon. Ein Akku dieser Größe liegt bei 7 bis 8 kg, das merkst Du beim Herausnehmen und Tragen. Für die Lebensdauer gilt bei großen Akkus dieselbe Regel wie bei kleinen: Wer das Rad längere Zeit nicht nutzt, lagert den Akku bei etwa 60 Prozent Ladung und im Warmen. Die Details stehen im Ratgeber E-Bike-Akku richtig lagern.
Vollfederung: mehr als ein Komfort-Extra
Das F20 ist eines der wenigen Räder dieser Preisklasse mit echter Vollfederung. Vorn arbeitet eine Doppelbrücken-Federgabel mit 80 mm Federweg, hinten ein Federbein am Hinterbau. Die Doppelbrücken-Bauweise stammt aus dem Downhill-Bereich: Zwei Klemmungen oberhalb und unterhalb des Steuerrohrs machen die Gabel deutlich verwindungssteifer als eine Standardgabel mit einer Krone.
Bei 20-Zoll-Laufrädern ist die Federung mehr als Luxus. Ein kleines Laufrad taucht in Schlaglöcher und Kanten tiefer ein und schlägt härter durch als ein großes, weil der Anfahrwinkel ungünstiger ist. Die Federung gleicht genau diesen Nachteil aus, dazu kommen die Fat-Reifen als dritte Dämpfungsebene. Auf Kopfsteinpflaster, Waldwegen und Schotter ergibt das ein ruhiges Fahrverhalten.
70 Nm und 250 W: was die EU-Version leistet
Der Nabenmotor im Hinterrad liefert in der europäischen Ausführung 250 W Nenndauerleistung bei 70 Nm und regelt bei 25 km/h ab. DUOTTS bietet dasselbe Rad international mit 1.000 W und 45 km/h an, diese Variante ist in Deutschland auf öffentlichen Wegen ohne Zulassung nicht fahrbar. Beim Kauf über einen deutschen Händler bekommst Du die EU-Version.
Die 70 Nm sind der höchste Drehmomentwert der vier aktuellen DUOTTS-Modelle und passen zum Einsatzzweck. Ein Rad mit 38 kg Eigengewicht plus Fahrer und Gepäck bewegt schnell 130 kg, dazu kommt der Rollwiderstand der breiten Reifen. Die kleinen 20-Zoll-Laufräder helfen dabei zusätzlich: Bei kleinerem Raddurchmesser wirkt dasselbe Drehmoment über einen kürzeren Hebel, das Rad zieht spürbar williger an. Wie sich Nabenmotoren grundsätzlich schlagen, ordnet der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor ein.
Der Geschwindigkeitssensor und seine Folgen
Gesteuert wird die Unterstützung über einen Geschwindigkeitssensor. Er erfasst, ob und wie schnell sich die Kurbel dreht, und gibt dann die am Display eingestellte Leistung frei. Ein Drehmomentsensor misst stattdessen den Pedaldruck und dosiert die Motorleistung proportional dazu.
Im Fahren macht das den größten Unterschied im Datenblatt. Der Motor legt beim Antritt mit kurzer Verzögerung los und schiebt dann mit voller eingestellter Kraft, auch wenn Du nur locker mittrittst. Beim Rangieren auf engem Raum und beim Anfahren an der Ampel verlangt das Aufmerksamkeit, gerade bei 38 kg Radgewicht. Geregelt wird über die Unterstützungsstufe am Display statt über den eigenen Krafteinsatz. Was die beiden Sensorarten unterscheidet, erklärt der Ratgeber Drehmomentsensor am E-Bike.
180-mm-Bremsen: hier stimmt die Dimensionierung
Verzögert wird über ZOOM-Hydraulikbremsen mit 180-mm-Scheiben an beiden Rädern. Das ist die Größe, die dieses Rad braucht, und sie hebt es vom Schwestermodell F26 Lite ab, das mit 160 mm auskommen muss.
Die Rechnung dahinter: Rad, Fahrer und Gepäck ergeben schnell 130 kg, die aus 25 km/h zum Stehen kommen müssen, im Zweifel bergab und mehrfach hintereinander. Eine größere Scheibe wirkt über einen längeren Hebel und führt die Wärme besser ab, das hält den Druckpunkt auch bei Dauerbremsung stabil. Wann ein Belagwechsel ansteht, steht im Ratgeber E-Bike-Bremsbeläge wechseln.
Blinker, GPS und Alarm: die smarte Ausstattung
Beim Zubehör geht DUOTTS über das Übliche hinaus. Das Rücklicht kann blinken und zeigt zusätzlich das Bremsen an, der Scheinwerfer leistet 160 Lux, und am Display sitzt ein USB-C-Anschluss zum Laden des Smartphones. Dazu kommt eine App mit GPS-Ortung, Alarmfunktion und Fernentriegelung.
Zwei Punkte sind dabei einzuordnen. Ein Fahrtrichtungsanzeiger am Fahrrad ist in Deutschland zulässiges Zusatzzubehör, er ersetzt das Handzeichen aber nicht. Wer abbiegt, zeigt weiterhin mit dem Arm an. Wie das rechtlich einzuordnen ist, steht im Ratgeber E-Bike-Blinker nachrüsten. Und die GPS-Ortung funktioniert nur, solange der Akku Strom liefert, sie ersetzt deshalb kein gutes Schloss. Passende Modelle stehen im Vergleich der besten Fahrradschlösser fürs E-Bike, weitere Möglichkeiten im Ratgeber Akku-Diebstahlschutz.
Der beiliegende Gasgriff und die deutsche Rechtslage
Im Lieferumfang liegt laut DUOTTS ein Half-Twist-Gasgriff, mit dem sich das Rad ohne Pedalieren bewegen lässt. Rechtlich ist das der wichtigste Punkt am ganzen Rad.
Ein Pedelec gilt in Deutschland nur dann als Fahrrad, wenn der Motor beim Mittreten unterstützt und bei 25 km/h abregelt. Ohne Treten darf er nur bis 6 km/h schieben, das ist die zulässige Anfahr- und Schiebehilfe. Arbeitet ein Gasgriff darüber hinaus, wird aus dem Fahrrad ein Kleinkraftrad mit Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und Führerscheinpflicht. Kläre deshalb vor der Montage beim Händler, auf welchen Wert der Gasgriff in der EU-Ausführung begrenzt ist. Die Einordnung dazu steht in den Ratgebern E-Bike-Anfahrhilfe und E-Bike-Kennzeichen.
38 kg: die Rechnung geht nur teilweise auf
Das Gewicht ist die Kehrseite des großen Akkus. 38,03 kg machen das F20 zum schwersten Rad im DUOTTS-Programm, ein normales Trekking-E-Bike liegt bei 24 bis 28 kg.
Beim Fahren spielt das kaum eine Rolle, der Motor gleicht die Masse aus und der tiefe Schwerpunkt hilft in Kurven. Überall sonst wird es unbequem: Treppen scheiden aus, und beim Autotransport lohnt der genaue Blick ins Datenblatt des Trägers, weil viele Heckträger pro Rad auf 30 kg und in Summe auf 60 kg begrenzt sind. Passende Systeme stehen im Ratgeber E-Bike-Fahrradträger, die Folgen des Gewichts allgemein im Ratgeber E-Bike-Gewicht. Wer das Rad im Erdgeschoss oder in einer Garage abstellen kann, umgeht das Thema komplett.
Einordnung: was ca. 1.299,00 € in dieser Klasse bedeuten
Für rund 1.300 Euro bekommst Du bei Marken mit Händlernetz ein solides Trekkingrad mit 400 bis 500 Wh, Markenschaltung und mechanischer Federgabel. Das F20 setzt an anderer Stelle an und stapelt Hardware: dreifache Akkukapazität, Vollfederung, 180-mm-Hydraulik, Blinker und GPS-App.
Bezahlt wird das über Gewicht, Schaltgruppe und Sensorik, dazu kommt der Direktvertrieb ohne Werkstattnetz vor Ort. Wer ein wendiges, leichtes Rad für die Stadt sucht, findet es woanders. Wer maximale Reichweite und Federungskomfort für wenig Geld will und einen ebenerdigen Abstellplatz hat, bekommt hier ein ungewöhnlich dickes Paket. Der Vergleich steht in der Liste der besten E-Fatbikes, weitere Räder der Marke auf der DUOTTS-Herstellerseite.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | 1.299,00 € | ab 1.299,00 € | ab 1.299,00 € | ab 1.299,99 € |
| Motor | Nabenmotor im Hinterrad, 250 W (EU-Version), 70 Nm | Nabenmotor im Hinterrad, 48 V, 250 W Nenndauerleistung | Heckmotor (Hinterrad-Nabe), bürstenloser Getriebemotor, 250 W Nenndauerleistung, bis 1.365 W Spitzenleistung | 250 W Heck-Nabenmotor, 70 Nm |
| Akku | 52 V, 27 Ah, 1.404 Wh | 48 V / 13,5 Ah, 648 Wh, 21700-Zellen mit BMS, im Rahmen integriert | 48 V / 22,5 Ah (1.080 Wh), Lithium-Ionen, im Rahmen, herausnehmbar | 48 V, 15 Ah (720 Wh), Samsung-Zellen, abnehmbar |
| Reichweite | bis 140 km laut DUOTTS, 50 bis 70 km ohne Mittreten | 120 km in Stufe 1, 100 km in Stufe 3, 80 km in Stufe 5 laut Datenblatt | bis 160 km laut RCB (20 °C, 75 kg Zuladung); OTTO: 120–150 km, Amazon: 120–130 km | 70–120 km (je nach Modus) |
| Gewicht | 38,03 kg | 32,3 kg | 47,35 kg (Nettogewicht laut RCB) | 35 kg |
Stand: 10.10.2026, 15:01 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das DUOTTS F20?
Das F20 passt zu Fahrern, die Reichweite und Federungskomfort ganz nach oben stellen und ihr Rad ebenerdig abstellen können. 1.404 Wh reichen für Wochenpendeln ohne Zwischenladen und für Tagestouren mit Reserve, die Vollfederung gleicht den Nachteil der kleinen Laufräder aus, und 180-mm-Hydraulikbremsen passen zum Systemgewicht. Blinker-Rücklicht, 160-Lux-Scheinwerfer und GPS-App gehören zur Ausstattung, ohne dass Du nachrüsten musst.
Wer sein Rad regelmäßig tragen, in den Keller bringen oder auf einen Heckträger heben muss, sollte die 38,03 kg als Ausschlusskriterium behandeln. Auch für sportliches Fahren mit fein dosierter Unterstützung ist das Rad die falsche Wahl, dafür fehlt der Drehmomentsensor. Wer die gleiche Bauart mit größeren Laufrädern und weniger Gewicht sucht, findet sie im DUOTTS F26 Lite.
Häufige Fragen
DUOTTS nennt bis zu 140 km im Unterstützungsmodus und 50 bis 70 km ohne Mittreten. Realistisch rechnest Du bei einem Fatbike dieses Gewichts mit 15 bis 20 Wh pro Kilometer, aus 1.404 Wh werden damit 70 bis 94 km im gemischten Betrieb. Auf Asphalt in niedriger Unterstützungsstufe sind 100 bis 120 km möglich.
DUOTTS gibt 8 bis 9 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät (58,8 V, 2,8 A) an. Das ist eine volle Nachtladung, ein schnelles Zwischenladen in der Mittagspause fällt bei dieser Kapazität aus. Dafür musst Du bei normaler Nutzung deutlich seltener laden als bei einem 500-Wh-Akku.
Ja. Vorn arbeitet eine Doppelbrücken-Federgabel mit 80 mm Federweg, hinten ein Federbein am Hinterbau. Die Doppelbrücken-Bauweise klemmt die Gabel oberhalb und unterhalb des Steuerrohrs und ist dadurch verwindungssteifer als eine Standardgabel. Zusammen mit den Fat-Reifen ergibt das drei Dämpfungsebenen.
Das Rad wiegt 38,03 kg und ist damit das schwerste Modell der Marke. Der 1.404-Wh-Akku, die Vollfederung und die breiten Fat-Laufräder erklären den Wert. Beim Fahren gleicht der Motor das aus, beim Tragen oder Verladen wird es dagegen zum Thema: Viele Heckträger sind pro Rad auf 30 kg begrenzt.
Ein Fahrtrichtungsanzeiger ist am Fahrrad zulässiges Zusatzzubehör und darf mitgeführt werden. Er ersetzt das Handzeichen allerdings nicht, beim Abbiegen zeigst Du weiterhin mit dem Arm an. Als zusätzliche Sichtbarkeit im Dunkeln ist der Blinker trotzdem sinnvoll.
Die EU-Ausführung mit 250 W Nenndauerleistung und Abregelung bei 25 km/h gilt rechtlich als Fahrrad, Führerschein und Versicherungskennzeichen entfallen. Die international angebotene Variante mit 1.000 W und 45 km/h ist auf öffentlichen Wegen ohne Zulassung nicht fahrbar. Im Lieferumfang liegt zudem ein Gasgriff, der ohne Treten nur bis 6 km/h schieben darf.
Verbaut ist eine Shimano Tourney 1x7-Kettenschaltung, also Shimanos unterste Stufe mit sieben Ritzeln. Für ein Rad mit 38 kg ist das eine schmale Bandbreite: Am Berg fehlt der ganz kleine Gang, und oberhalb von 25 km/h, wo der Motor abregelt, dreht die Kurbel schnell leer. Im Alltag bis 25 km/h fällt das weniger ins Gewicht, weil der Motor die Arbeit übernimmt.
Sie verbindet sich per Bluetooth mit dem Display und bietet GPS-Ortung, eine Alarmfunktion, Fernentriegelung und die Aufzeichnung von Fahrdaten. Die Ortung funktioniert nur, solange der Akku Strom liefert, ein hochwertiges Schloss bleibt deshalb Pflicht.
DUOTTS nennt 170 bis 200 cm. Es gibt nur eine Rahmengröße, angepasst wird über Sattel und Lenker. Der 76 cm breite Lenker gibt den Schultern Platz, die kompakte Bauform mit 174 cm Gesamtlänge macht das Rad im Stand handlicher als ein 29-Zoll-Modell.
Die Kenda-Reifen in 20 x 4,0 Zoll decken einen weiten Bereich ab. Mit 0,7 bis 0,9 bar bekommst Du maximalen Komfort und Grip auf Sand, Schnee und Schotter. Mit 1,2 bis 1,4 bar rollt das Rad auf Asphalt leichter und die Reichweite steigt. Den zulässigen Bereich findest Du auf der Reifenflanke.



