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Tiefstpreis im Zeitraum: 1.289,00 € (18.08.2026)

DUOTTS

DUOTTS F26 Lite E-Bike

Fat-Tire-Pendler mit 864-Wh-Akku, Hydraulikbremsen und kompletter Straßenausstattung

4,0 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 864-Wh-Akku im Unterrohr, rund doppelt so groß wie bei klassischen Einstiegsrädern
  • ZOOM-Zweikolben-Hydraulikbremsen mit 160 mm an beiden Rädern
  • Kenda-Fat-Reifen in 26 x 4,0 Zoll plus Federgabel mit 80 mm Federweg
  • Gepäckträger, Schutzbleche und 70-Lux-Scheinwerfer gehören zum Lieferumfang
  • Zuladung bis 150 kg Systemgewicht
ca. 1.249,00 € Amazon-Preis, Stand: 05.10.2026, 15:00 Uhr MESZ
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Technische Daten

Typ
E-Fatbike / Pedelec (bis 25 km/h)
Modellname
F26 Lite
Motor
Nabenmotor im Hinterrad, 250 W, 65 Nm
Akku
48 V, 18 Ah, 864 Wh, Zellen im Format 21700
Reichweite
bis 90 km laut DUOTTS
Gewicht
34,81 kg
Schaltung
Shimano Tourney 1x7-Kettenschaltung
Bremsen
ZOOM Zweikolben-Hydraulikbremsen, 160 mm vorn und hinten
Federung
Federgabel mit Aluminium-Krone und Stahl-Standrohren, 80 mm Federweg, mit Lockout
Laufräder
26 Zoll
Bereifung
Kenda 26 x 4,0 Zoll Fat-Reifen, 30 TPI
Rahmen
Aluminiumlegierung, Sitzrohr 43 cm
Display
TW35, 3,2 Zoll LCD, Bluetooth für die DUOTTS-App
Beleuchtung
Scheinwerfer mit 70 Lux, Rücklicht mit Bremslichtfunktion
Ladezeit
8 bis 9 Stunden (Ladegerät 54,6 V, 2 A)
Sensorik
Geschwindigkeitssensor
Unterstützungsstufen
5
max. Steigung
bis 30 Grad laut Hersteller
Zuladung
150 kg Systemgewicht
Körpergröße
170 bis 200 cm laut DUOTTS
Lenkerbreite
72 cm
Kurbellänge
170 mm
Gepäckträger
Stahl, bis 25 kg Zuladung
Schutzart
IPX4
Maße
1.930 x 720 x 1.180 mm, Radstand 122 cm
Ausstattung
Gepäckträger, Schutzbleche, Beleuchtung vorn und hinten, Alu-Pedale
Lieferumfang
Ladegerät, Werkzeugset, Luftpumpe, Pedale, Schnellspannachse, Motorachs-Schutz, Handytasche

Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das F26 Lite ist der Fat-Tire-Pendler im DUOTTS-Programm und tritt bei ca. 1.249,00 € gegen Räder an, die in dieser Klasse üblicherweise mit 500 bis 700 Wh fahren. Mit 864 Wh, Hydraulikbremsen und einer kompletten Straßenausstattung ab Werk bringt es ein Datenblatt mit, das eine Preisklasse höher beginnt. Bezahlt wird das über das Gewicht: 34,81 kg sind selbst für ein Fatbike viel. Grundlage der Einordnung sind das DUOTTS-Datenblatt, die Ausstattung und der Preis.

Spricht dafür

  • 864 Wh liegen deutlich über dem Klassenschnitt und ergeben echte Tagestouren-Reserve
  • Hydraulische Zweikolbenbremsen statt der in dieser Klasse üblichen mechanischen Scheiben
  • Vollständig straßenfertig ab Werk: Gepäckträger, Schutzbleche, 70-Lux-Scheinwerfer, Bremslicht
  • 26 x 4,0 Zoll Kenda-Reifen plus 80 mm Federgabel schlucken schlechten Untergrund ohne Zusatzkosten
  • 150 kg Systemgewicht und ein Gepäckträger für 25 kg geben Transportreserve

Spricht dagegen

  • 34,81 kg sind auch für ein Fatbike hoch, Treppen und viele Heckträger scheiden damit aus
  • Geschwindigkeitssensor statt Drehmomentsensor: die Unterstützung setzt schaltend ein statt dosiert
  • Shimano Tourney 1x7 ist die unterste Schaltungsstufe und bietet bei diesem Gewicht wenig Bandbreite
  • Der beiliegende Gasgriff ist in Deutschland nur als Anfahrhilfe bis 6 km/h zulässig
  • Hersteller und Händler nennen unterschiedliche Reichweiten (90 km gegen 100 km) und Laufradgrößen
Preis-Leistung 4,5
Ausstattung 3,8
Akku & Reichweite 4,5
Alltagstauglichkeit 3,2

Das DUOTTS F26 Lite im Detail

864 Wh: was der große Akku praktisch ändert

Der Akku ist das teuerste Einzelteil an einem E-Bike, und er entscheidet, wie oft Du an die Steckdose musst. Fatbikes um 1.300 Euro fahren üblicherweise mit 500 bis 700 Wh. Das F26 Lite bringt 48 V bei 18 Ah, also 864 Wh mit und liegt damit rund 25 bis 70 Prozent darüber. DUOTTS gibt für die Zellen das Format 21700 an, das größere und heute übliche Rundzellenformat gegenüber den älteren 18650er-Zellen.

Für die Praxis rechnest Du besser über den Verbrauch als über die Herstellerangabe. Ein Fatbike mit 4,0 Zoll breiten Reifen und knapp 35 kg Eigengewicht liegt bei 13 bis 18 Wh pro Kilometer, weil die breite Aufstandsfläche und die Masse Energie kosten. Aus 864 Wh werden damit realistisch 48 bis 66 km, auf Asphalt mit niedriger Unterstützungsstufe eher 70 bis 80 km. Für einen Arbeitsweg von 15 km pro Richtung reicht eine Ladung damit über zwei Tage. Deine eigenen Werte rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach, wie stark die Kapazität bei Kälte einbricht, steht im Ratgeber E-Bike im Winter.

26 oder 20 Zoll: die Angaben widersprechen sich

Hier lohnt ein genauer Blick vor dem Kauf. Die OTTO-Listung führt das Rad im Titel mit 20 x 4,0 Zoll, das DUOTTS-Datenblatt nennt dagegen 26 x 4,0 Zoll. Wir führen den Herstellerwert, und die übrigen Maße stützen ihn: Bei einer Gesamtlänge von 195 cm und einem Radstand von 122 cm passt kein 20-Zoll-Laufrad in den Rahmen. Zum Vergleich misst das 20-Zoll-Schwestermodell F20 nur 174 cm.

Der Unterschied ist kaufentscheidend. 26 Zoll rollen ruhiger über Kanten und Wurzeln, halten die Geschwindigkeit besser und ergeben eine normale Sitzposition. 20 Zoll wirken wendiger und kompakter, sind aber empfindlicher gegen Schlaglöcher. Wer gezielt ein kompaktes Rad sucht, ist beim DUOTTS F20 richtig, das tatsächlich auf 20 Zoll steht.

65 Nm im Hinterrad: wo die Grenze liegt

Der Nabenmotor sitzt im Hinterrad und liefert 250 W Nenndauerleistung bei 65 Nm. Das ist für einen Nabenmotor ein ordentlicher Wert, Einstiegs-Pedelecs kommen auf 40 bis 50 Nm, kräftige Mittelmotoren auf 85 bis 95 Nm.

Die 65 Nm sind bei diesem Rad auch nötig. Fahrer, Rad und Gepäck ergeben schnell 120 kg, dazu kommt der höhere Rollwiderstand der Fat-Reifen. Auf ebener Strecke und an kurzen Rampen zieht der Motor damit sauber durch. An langen Steigungen ab etwa 8 Prozent musst Du spürbar mittreten, weil ein Nabenmotor seine Kraft direkt am Rad abgibt und dabei von der Schaltung nicht übersetzt wird. Die Bauart im Alltag ordnet der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor ein.

Geschwindigkeitssensor: der spürbarste Sparposten

DUOTTS steuert die Unterstützung über einen Geschwindigkeitssensor. Der misst, ob und wie schnell sich die Kurbel dreht, und schaltet die eingestellte Motorleistung dann pauschal zu. Ein Drehmomentsensor misst dagegen, wie kräftig Du trittst, und dosiert proportional dazu.

Im Fahren merkst Du das an drei Stellen. Der Motor setzt mit einer kurzen Verzögerung ein, weil er erst ein paar Kurbelgrad Bewegung sehen muss. Beim Rangieren und in engen Kurven schiebt er weiter, obwohl Du nur locker mittrittst. Und am Berg hilft kräftigeres Treten nicht automatisch, dort steuerst Du über die Unterstützungsstufe am Display. Bei knapp 35 kg Radgewicht ist das ein echter Komfortunterschied, wie groß er ausfällt, erklärt der Ratgeber Drehmomentsensor am E-Bike.

Hydraulikbremsen mit 160 mm: richtig gewählt, knapp dimensioniert

Verzögert wird über ZOOM-Zweikolben-Hydraulikbremsen mit 160-mm-Scheiben an beiden Rädern. Dass in dieser Preisklasse überhaupt Hydraulik verbaut ist, zählt zu den Stärken des Rades: Sie braucht weniger Handkraft, hält den Druckpunkt stabil und stellt den Belagverschleiß selbst nach.

Bei der Scheibengröße wird es dann knapp. 160 mm sind der Standard an leichten Citybikes, hier bremsen sie ein Rad von 34,81 kg plus Fahrer, also gut 120 kg Systemgewicht. Für den Stadtverkehr reicht das. Bei längeren Abfahrten mit Dauerbremsung führt die kleinere Scheibe die Wärme schlechter ab als 180 mm, das kann den Druckpunkt wandern lassen. Wann ein Belagwechsel ansteht und was er kostet, steht im Ratgeber E-Bike-Bremsbeläge wechseln.

Zwei Federungsebenen und was sie leisten

Vorn arbeitet eine Federgabel mit Aluminium-Krone, Stahl-Standrohren und 80 mm Federweg, laut DUOTTS mit Lockout und ohne weitere Verstellmöglichkeit. Der Lockout ist praktisch: Auf glattem Asphalt sperrst Du die Gabel und verlierst kein Wippen an die Federung.

Die zweite Ebene bringen die Kenda-Reifen in 26 x 4,0 Zoll mit. Ein Fat-Reifen mit niedrigem Luftdruck federt aus sich heraus, weil das große Luftvolumen als Dämpfer wirkt. Zusammen decken beide Ebenen Kopfsteinpflaster, Feldwege und Schotter gut ab. Über den Luftdruck steuerst Du das Verhalten: 0,7 bis 0,9 bar geben viel Komfort und Grip auf losem Untergrund, 1,2 bis 1,4 bar lassen das Rad auf Asphalt leichter rollen.

34,81 kg: die Kehrseite im Alltag

Das Gewicht ist der Punkt, an dem sich entscheidet, ob dieses Rad zu Dir passt. 34,81 kg liegen selbst für ein Fatbike hoch, viele Wettbewerber wiegen 28 bis 33 kg. Der große Akku, der Stahl-Gepäckträger und die breiten Laufräder erklären den Wert.

Beim Fahren merkst Du davon wenig, der Motor gleicht das aus und die Masse liegt tief. Abseits des Fahrens wird es unbequem: Eine Kellertreppe scheidet praktisch aus, und beim Autotransport lohnt der genaue Blick, weil viele Heckträger pro Rad auf 30 kg begrenzt sind. Passende Systeme und ihre Grenzen stehen im Ratgeber E-Bike-Fahrradträger, die Folgen des Gewichts allgemein im Ratgeber E-Bike-Gewicht.

Der beiliegende Gasgriff und die deutsche Rechtslage

Im Lieferumfang liegt laut DUOTTS ein Gasgriff. Damit lässt sich das Rad ohne Pedalieren fahren, und genau das ist rechtlich der springende Punkt.

Ein Pedelec gilt in Deutschland nur dann als Fahrrad, wenn der Motor ausschließlich beim Mittreten unterstützt und bei 25 km/h abregelt. Eine reine Anfahr- oder Schiebehilfe darf bis 6 km/h auch ohne Treten arbeiten. Schiebt der Motor per Gasgriff darüber hinaus, wird aus dem Fahrrad ein Kleinkraftrad mit Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und Führerscheinpflicht. Vor der Montage klärst Du deshalb beim Händler, auf welchen Wert der Gasgriff in der EU-Ausführung begrenzt ist. Die Einordnung dazu steht in den Ratgebern E-Bike-Anfahrhilfe und E-Bike-Kennzeichen.

Was mitkommt und was fehlt

Der Lieferumfang ist für die Preisklasse großzügig: Gepäckträger für 25 kg, Schutzbleche mit voller Abdeckung, Scheinwerfer mit 70 Lux, Rücklicht mit Bremslichtfunktion, Alu-Pedale, Luftpumpe, Werkzeugset und Handytasche. Damit rollt das Rad ab Werk straßenfertig, und Du sparst die 100 bis 180 Euro, die diese Teile einzeln kosten.

Zwei Punkte bleiben offen. Die 70 Lux des Scheinwerfers sind ein Alltagswert für beleuchtete Straßen, auf unbeleuchteten Radwegen sind 100 Lux und mehr angenehmer. Und ein Schloss gehört nicht dazu, das kalkulierst Du bei einem Rad dieser Klasse mit ein. Passende Modelle stehen im Vergleich der besten Fahrradschlösser fürs E-Bike.

Einordnung: was ca. 1.249,00 € in dieser Klasse bedeuten

Bei rund 1.300 Euro triffst Du auf zwei Lager. Die eine Seite bilden Marken mit Händlernetz, die für dieses Geld ein solides City- oder Trekkingrad mit 400 bis 500 Wh und Markenschaltung anbieten. Die andere Seite besetzen Direktanbieter, die über die Hardware argumentieren.

Das F26 Lite gehört klar zur zweiten Gruppe: 864 Wh, Hydraulikbremsen, Fat-Reifen und eine komplette Straßenausstattung ergeben ein Paket, das in dieser Kombination selten ist. Bezahlt wird das über Gewicht, Schaltgruppe und Sensorik. Wer ein leichtes Rad für die Wohnung im dritten Stock sucht, ist woanders besser aufgehoben. Der Vergleich in dieser Kategorie steht in der Liste der besten E-Fatbikes, weitere Räder der Marke auf der DUOTTS-Herstellerseite.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Preisca. 1.249,00 €ca. 1.249,00 €ca. 1.199,00 €ca. 1.299,00 €
MotorNabenmotor im Hinterrad, 250 W, 65 NmNabenmotor im Hinterrad, 250 W Nenndauerleistung, 1.000 W Spitzenleistung laut FinbikeBürstenloser Nabenmotor, 250 W, 85 NmNabenmotor im Hinterrad, 250 W (EU-Version), 70 Nm
Akku48 V, 18 Ah, 864 Wh, Zellen im Format 2170048 V, 15 Ah, 720 Wh, herausnehmbar und abschließbar48 V, 864 Wh / 18 Ah, abnehmbar52 V, 27 Ah, 1.404 Wh
Reichweitebis 90 km laut DUOTTSbis 144 km laut Finbike (Laborwert)70 bis 150 km laut Datenblattbis 140 km laut DUOTTS, 50 bis 70 km ohne Mittreten
Gewicht34,81 kg32,3 kg35,0 kg38,03 kg
Bewertung4,0 / 54,2 / 54,3 / 54,1 / 5

Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.

Fazit: Für wen lohnt sich das DUOTTS F26 Lite?

Das F26 Lite passt zu Pendlern und Tourenfahrern, die Reichweite und Komfort über Gewicht stellen und ein Rad suchen, das ohne Nachrüstung straßenfertig ist. Auf gemischten Strecken aus Asphalt, Feldweg und Schotter spielt die Kombination aus 864 Wh, Fat-Reifen und Federgabel ihre Stärken aus, und die Hydraulikbremsen sind in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. Für Wege bis 25 km pro Richtung reicht eine Ladung mit Reserve.

Wer sein Rad regelmäßig tragen, in den Keller bringen oder auf einen Heckträger heben muss, sollte die 34,81 kg ernst nehmen und zu einem leichteren Modell greifen. Auch wer Wert auf eine fein dosierte Unterstützung legt, ist mit einem Rad mit Drehmomentsensor besser bedient. Wer dagegen die kompakte Bauform mit noch mehr Akku sucht, findet sie im DUOTTS F20, das 1.404 Wh und eine Vollfederung mitbringt.

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Häufige Fragen

DUOTTS nennt bis zu 90 km, die OTTO-Listung wirbt mit 100 km. Realistisch rechnest Du bei einem Fatbike mit 13 bis 18 Wh pro Kilometer, aus 864 Wh werden damit 48 bis 66 km im gemischten Betrieb. Auf Asphalt in niedriger Unterstützungsstufe sind 70 bis 80 km möglich, bei Kälte und Gegenwind sinkt der Wert auf 40 bis 45 km.

Das DUOTTS-Datenblatt nennt 26 x 4,0 Zoll, die OTTO-Listung führt im Titel 20 x 4,0 Zoll. Wir führen den Herstellerwert von 26 Zoll, weil die übrigen Maße ihn stützen: 195 cm Gesamtlänge und 122 cm Radstand passen zu keinem 20-Zoll-Laufrad. Das echte 20-Zoll-Modell der Marke heißt F20.

Ja, verbaut sind ZOOM-Zweikolben-Hydraulikbremsen mit 160-mm-Scheiben an beiden Rädern. Sie brauchen weniger Handkraft als mechanische Scheibenbremsen und stellen den Belagverschleiß selbst nach. Für ein Rad mit knapp 35 kg sind 160 mm allerdings knapp bemessen, bei langen Abfahrten führen größere Scheiben die Wärme besser ab.

Das Rad wiegt 34,81 kg. Der 864-Wh-Akku, der Stahl-Gepäckträger und die breiten Fat-Laufräder erklären den Wert. Beim Fahren gleicht der Motor das aus, beim Tragen über eine Treppe oder beim Verladen auf einen Heckträger wird es dagegen deutlich, viele Träger sind pro Rad auf 30 kg begrenzt.

Der Sensor misst, ob und wie schnell sich die Kurbel dreht, und schaltet die eingestellte Motorleistung dann pauschal zu. Ein Drehmomentsensor würde stattdessen Deinen Pedaldruck messen und die Unterstützung proportional dosieren. Praktisch heißt das: Der Motor setzt mit kurzer Verzögerung ein und schiebt beim Rangieren weiter, gesteuert wird über die Unterstützungsstufe am Display.

Als Pedelec mit 250 W Nenndauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h gilt es rechtlich als Fahrrad, Führerschein und Versicherungskennzeichen entfallen. Im Lieferumfang liegt allerdings ein Gasgriff. Ohne Treten darf ein Fahrrad nur bis 6 km/h fahren, sonst wird daraus ein Kleinkraftrad. Kläre deshalb vor der Montage, auf welchen Wert der Gasgriff in der EU-Ausführung begrenzt ist.

DUOTTS gibt 8 bis 9 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät (54,6 V, 2 A) an. Das ist eine Nachtladung. Wer schneller laden will, braucht ein stärkeres Ladegerät, das der Hersteller freigegeben hat. Für die Lebensdauer der Zellen ist das langsame Laden mit 2 A eher von Vorteil, weil dabei weniger Wärme entsteht.

Die Kenda-Reifen in 26 x 4,0 Zoll decken einen weiten Bereich ab. Mit 0,7 bis 0,9 bar bekommst Du viel Komfort und Grip auf Sand, Schnee und Schotter, weil der Reifen selbst federt. Mit 1,2 bis 1,4 bar rollt das Rad auf Asphalt spürbar leichter und die Reichweite steigt. Den genauen zulässigen Bereich findest Du auf der Reifenflanke.

DUOTTS nennt 170 bis 200 cm. Es gibt nur eine Rahmengröße mit 43 cm Sitzrohr, angepasst wird über Sattel und Lenker. Bei einer Körpergröße unter 170 cm solltest Du vorher Probe sitzen, weil die Fat-Reifen die Überstandshöhe zusätzlich erhöhen.

Ja, es wird teilmontiert geliefert. Üblicherweise sind Lenker, Vorderrad, Pedale und Schutzbleche zu befestigen, das nötige Werkzeug liegt als 16-in-1-Set bei. Kontrolliere danach Bremsen, Schaltung und den Sitz der Schnellspannachse, und prüfe den Luftdruck der Reifen vor der ersten Fahrt.