Preisentwicklung

DYU
449 €482 €516 €549 €19.09.2626.09.2604.10.2611.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 499,00 € (19.09.2026)

DYU

DYU A1F Pro E-Bike

16-Zoll-Falter mit 21 kg, Korb und Gepäckträger für die letzte Meile

3,7 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 21 kg, eines der leichtesten Falträder mit Korb und Gepäckträger
  • Faltmaß 77 × 40 × 66 cm, passt in kleine Kofferräume
  • Herausnehmbarer Akku, laden ohne das Rad zu tragen
  • Vorderkorb und Gepäckträger ab Werk montiert
  • Scheibenbremsen an beiden Rädern
  1. DYU
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Technische Daten

Typ
E-Klapprad / Pedelec (bis 25 km/h)
Modellname
A1F Pro
Motor
Nabenmotor, 250 W Nennleistung, 500 W Spitzenleistung
Akku
36 V, 7,5 Ah, 270 Wh, herausnehmbar
Reichweite
bis 60 km mit Tretunterstützung laut DYU
Gewicht
21 kg
Bremsen
Scheibenbremsen vorn und hinten
Rahmen
Metall, Klapprahmen mit verstärktem Mittelgelenk
Laufräder
16 Zoll
Beleuchtung
LED-Scheinwerfer, Rückstrahler
Anbauteile
Vorderkorb aus Stoff, Gepäckträger
Display
LED-Anzeige für Akkustand und Fahrstatus
Ladezeit
3 bis 4 Stunden
Steigfähigkeit
15 Grad laut DYU
Zuladung
120 kg
Körpergröße
160 bis 195 cm empfohlen
Maße
117 × 50 × 99 cm
Faltmaß
76,5 × 40 × 66 cm
Schutzart
IP54
Betriebstemperatur
-10 bis 40 Grad
Farbe
Schwarz
Garantie
12 bis 24 Monate laut DYU

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das DYU A1F Pro ist der günstigste 16-Zoll-Falter der Marke und mit 21 kg zugleich einer der leichtesten, die Korb und Gepäckträger ab Werk mitbringen. Gefaltet misst es 77 × 40 × 66 cm und passt damit in kleine Kofferräume. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von DYU, die Produktabbildungen und der Vergleich mit Falträdern derselben Preisklasse.

Spricht dafür

  • 21 kg mit montiertem Korb und Gepäckträger, noch gut zu tragen
  • Faltmaß von 77 × 40 × 66 cm passt in kleine Kofferräume und unter Schreibtische
  • Herausnehmbarer Akku, zum Laden muss das Rad nicht bewegt werden
  • Scheibenbremsen an beiden Rädern, in dieser Preisklasse keineswegs üblich
  • Korb und Gepäckträger ab Werk, kein Rucksack nötig
  • Kurze Ladezeit von 3 bis 4 Stunden, Zwischenladung im Büro möglich

Spricht dagegen

  • 270 Wh ergeben realistisch 19 bis 27 km statt der genannten 60 km
  • Keine Schaltung, an Steigungen fehlt der leichte Gang
  • Keine Federung, 16-Zoll-Laufräder geben Kanten hart weiter
  • Hinten nur ein Rückstrahler, ein Rücklicht muss nachgerüstet werden
  • Sensortyp im Datenblatt nicht ausgewiesen
Preis-Leistung 3,8
Ausstattung 3,6
Akku & Reichweite 2,9
Falten & Transport 4,4

Das DYU A1F Pro im Detail

Wofür dieses Rad gebaut ist

Das A1F Pro ist ein Rad für die letzte Meile: den Weg zwischen Haustür, Bahnhof und Büro. Alles an der Konstruktion folgt diesem Zweck. 16 Zoll Laufraddurchmesser, ein Faltmaß von 76,5 × 40 × 66 cm und 21 kg Gewicht ergeben ein Fahrzeug, das man noch hebt, in die Bahn stellt und unter den Schreibtisch schiebt.

Diese Auslegung erklärt zugleich die Kompromisse. Ein Rad, das getragen und verstaut werden soll, kann keinen großen Akku und keine aufwendige Federung mitbringen. Wer es am Maßstab eines Trekkingrads misst, bewertet es am falschen Zweck. Was Falträder generell auszeichnet, steht im Ratgeber E-Bike-Klapprad.

270 Wh: hier liegt die eigentliche Grenze

Der Akku misst 36 V bei 7,5 Ah, also 270 Wh. DYU nennt dazu bis zu 60 km mit Tretunterstützung. Rechnerisch wären das 4,5 Wh pro Kilometer, ein Wert, den kein E-Bike im normalen Betrieb erreicht.

Realistisch zieht ein 21 kg schweres Rad mit 16-Zoll-Laufrädern 10 bis 14 Wh je Kilometer. Daraus werden 19 bis 27 km pro Ladung. Für den typischen Einsatz, zweimal 3 bis 6 km täglich zwischen Wohnung und Bahnhof, genügt das für eine gute Woche. Für einen 15-km-Arbeitsweg wird es knapp, und für Wochenendtouren reicht es nicht. Wer mehr Radius braucht, findet ihn im DYU C2 mit 360 Wh oder im DYU D3F, das bei ähnlichem Gewicht ebenfalls 360 Wh trägt. Deine Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach.

Immerhin ist der Akku herausnehmbar. Das ist bei einem Faltrad wichtiger als bei einem Stadtrad: Du trägst nur den Akku in die Wohnung statt 21 kg Rad, und die Ladezeit von 3 bis 4 Stunden ist kurz genug für eine Zwischenladung im Büro.

21 kg: warum das der stärkste Wert ist

Bei Falträdern entscheidet das Gewicht darüber, ob das Faltkonzept im Alltag funktioniert. Ein Rad mit 28 kg faltet zwar, aber niemand hebt es freiwillig in einen Zug. Mit 21 kg liegt das A1F Pro an der Grenze, an der Tragen noch praktikabel bleibt: über eine Treppe, in den Kofferraum oder in den Regionalzug.

Bemerkenswert ist, dass DYU dieses Gewicht mit montiertem Vorderkorb und Gepäckträger erreicht. Viele leichte Falträder kommen nackt und wiegen mit nachgerüsteten Anbauteilen am Ende ähnlich viel. Das Faltgelenk sitzt mittig im Rahmen und ist laut Hersteller verstärkt, was bei einem Klapprahmen die kritischste Stelle ist.

Ausstattung: durchdacht, mit einer Lücke

Ab Werk dabei sind Scheibenbremsen an beiden Rädern, ein LED-Scheinwerfer, eine LED-Anzeige am Lenker, ein Stoffkorb vorn und ein Gepäckträger hinten. Für 500 Euro ist das eine ordentliche Liste, denn Scheibenbremsen an beiden Rädern sind in dieser Klasse keineswegs selbstverständlich.

Die Lücke betrifft das Licht hinten: DYU nennt einen Rückstrahler, kein Rücklicht. Für den Straßenbetrieb in Deutschland brauchst Du ein zugelassenes Rücklicht, das für wenige Euro nachrüstbar ist und an den vorhandenen Gepäckträger passt. Ebenfalls offen bleibt der Sensortyp: Ob die Unterstützung über einen Geschwindigkeits- oder einen Drehmomentsensor gesteuert wird, weist der Hersteller nicht aus. Bei Rädern dieser Preisklasse ist ein Geschwindigkeitssensor der Normalfall, sicher ist das ohne Angabe aber nicht.

Keine Schaltung, keine Federung

Zwei Dinge fehlen konstruktiv. Es gibt keine ausgewiesene Schaltung, das Rad fährt mit fester Übersetzung. In der Ebene übernimmt der Motor die Arbeit, an Steigungen fehlt der leichte Gang, und über 25 km/h trittst Du ins Leere. Die Steigfähigkeit gibt DYU mit 15 Grad an, das reicht für Brücken und kurze Rampen.

Und es gibt keine Federung. Bei 16-Zoll-Laufrädern kommen Kanten und Kopfsteinpflaster damit deutlich spürbar an Händen und Rücken an. Hier ist das DYU C2 mit seiner mittigen Federung und den 2,5 Zoll breiten Reifen im Vorteil, wiegt dafür aber mehr und hat einen fest verbauten Akku. Etwas Luft aus den Reifen zu lassen hilft, ersetzt aber keine Federung.

Rechtliches: hier unauffällig

Mit 250 W Nenndauerleistung und Abriegelung bei 25 km/h ist das A1F Pro ein normales Pedelec und gilt in Deutschland als Fahrrad: kein Führerschein, kein Versicherungskennzeichen, keine Helmpflicht. Einen Gasgriff oder einen rein elektrischen Modus führt DYU für dieses Modell nicht auf, anders als beim C2 und beim C6. Damit entfällt die rechtliche Grauzone, die solche Modi mit sich bringen. Die Einordnung erklärt der Ratgeber Was ist ein Pedelec?.

Einordnung: was ca. 499,00 € für ein Faltrad bedeuten

Unter 550 Euro besteht das Feld überwiegend aus Rädern mit 180 bis 280 Wh, einfachen Bremsen und ohne Anbauteile. Das A1F Pro liegt beim Akku in diesem Rahmen, hebt sich aber durch Scheibenbremsen an beiden Rädern, Korb und Gepäckträger ab Werk sowie 21 kg Gewicht ab.

Damit ist es ein sinnvoller Einstieg für alle, die ein Zweitrad für kurze Wege suchen und den Preis niedrig halten wollen. Innerhalb seines Radius von etwa 20 km funktioniert es gut, darüber hinaus stößt der kleine Akku an seine Grenze. Weitere Räder stehen in den Bestenlisten E-Klappräder und E-Bikes unter 1.000 Euro.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,7 von 53,8 von 53,7 von 53,6 von 5
Preis–ab 499,00 €499,00 €528,99 €
MotorNabenmotor, 250 W Nennleistung, 500 W Spitzenleistung250 WNabenmotor, 250 W Nennleistung, 500 W SpitzenleistungNabenmotor, 250 W Nenndauerleistung, 500 W Spitzenleistung
Akku36 V, 7,5 Ah, 270 Wh, herausnehmbar36 V, 10 Ah (360 Wh)36 V, 10 Ah, 360 Wh, im Rahmen integriert36 V, 10,4 Ah, 374,4 Wh, 18650-Zellen, herausnehmbar
Reichweitebis 60 km mit Tretunterstützung laut DYUbis zu 40 km (Herstellerangabe, je nach Modus)bis 50 km laut DYUbis 88 km laut isinwheel
Gewicht21 kg19,7 kg19 kg26,5 kg

Stand: 11.10.2026, 20:34 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das DYU A1F Pro?

Das A1F Pro lohnt sich als leichtes Zweitrad für die letzte Meile. Für ca. 499,00 € bekommst Du ein Faltrad mit 21 kg, einem Faltmaß von 77 × 40 × 66 cm, Scheibenbremsen an beiden Rädern sowie Korb und Gepäckträger ab Werk. Für Bahn-Pendler, kleine Wohnungen ohne Abstellraum und Wege zwischen 3 und 8 km ist das ein stimmiges Paket zum niedrigsten Preis der Marke.

Der begrenzende Faktor ist der Akku. Mit 270 Wh sind realistisch 19 bis 27 km drin statt der genannten 60 km, für längere Arbeitswege reicht das nicht. Dazu fehlen Schaltung und Federung, und hinten sitzt nur ein Rückstrahler statt eines Rücklichts. Wer mehr Reichweite und etwas Dämpfung will, sieht sich das DYU C2 an, das dafür schwerer ist und den Akku fest im Rahmen trägt.

Häufige Fragen

DYU nennt bis zu 60 km. Aus 270 Wh entspräche das 4,5 Wh pro Kilometer, ein Wert, den kein E-Bike im normalen Betrieb erreicht. Ein 21 kg schweres Rad mit 16-Zoll-Laufrädern zieht realistisch 10 bis 14 Wh je Kilometer, woraus 19 bis 27 km werden. Für zweimal 3 bis 6 km täglich reicht eine Ladung damit knapp eine Woche.

Ja. Der 270-Wh-Akku lässt sich herausnehmen und getrennt vom Rad laden. Bei einem Faltrad ist das besonders praktisch, weil Du nur den Akku in die Wohnung tragen musst statt 21 kg Rad. Die Ladezeit liegt bei 3 bis 4 Stunden, eine Zwischenladung im Büro ist damit realistisch.

Es wiegt 21 kg, die ausführliche technische Spezifikation nennt 21,2 kg. Bemerkenswert ist, dass dieser Wert bereits den montierten Vorderkorb und den Gepäckträger einschließt. Über eine Treppe, in den Kofferraum oder in den Regionalzug lässt es sich damit noch heben.

Gefaltet misst es 76,5 × 40 × 66 cm, ausgeklappt 117 × 50 × 99 cm. DYU beschreibt den Faltvorgang als drei Schritte. Das Faltgelenk sitzt mittig im Rahmen und ist laut Hersteller verstärkt.

Nein, das Datenblatt weist keine aus. Das Rad fährt mit fester Übersetzung. In der Ebene übernimmt der Motor die Arbeit, an längeren Steigungen fehlt der leichte Gang, und oberhalb der Abriegelung bei 25 km/h trittst Du ins Leere. Die Steigfähigkeit gibt DYU mit 15 Grad an.

Ja. Mit 250 W Nenndauerleistung und Abriegelung bei 25 km/h gilt es rechtlich als Fahrrad: kein Führerschein, kein Versicherungskennzeichen, keine Helmpflicht. Einen Gasgriff oder rein elektrischen Modus führt DYU für dieses Modell nicht auf, die rechtliche Grauzone solcher Modi entfällt hier also.

DYU nennt einen LED-Scheinwerfer und einen Rückstrahler. Ein Rücklicht taucht im Datenblatt nicht auf. Für den Straßenbetrieb in Deutschland brauchst Du eines, es kostet wenige Euro und lässt sich am vorhandenen Gepäckträger montieren.

Nein, weder Federgabel noch gefederte Sattelstütze sind ausgewiesen. Bei 16-Zoll-Laufrädern kommen Kanten und Kopfsteinpflaster damit spürbar an Händen und Rücken an. Etwas weniger Luftdruck in den Reifen mildert das ab, auf schlechtem Pflaster solltest Du defensiv fahren.

Beide sind 16-Zoll-Falter. Das A1F Pro wiegt 21 kg, hat einen herausnehmbaren 270-Wh-Akku sowie Korb und Gepäckträger. Das C2 trägt 360 Wh, eine mittige Federung und einen Magnesium-Gussrahmen, wiegt dafür mehr und hat den Akku fest im Rahmen. Für Tragen und Verstauen spricht das A1F Pro, für Reichweite und Komfort das C2.

Für Bahn-Pendler, die das Rad mit dem Zug kombinieren, für kleine Wohnungen ohne Abstellraum und für Wege zwischen 3 und 8 km. Als einziges Rad für längere Arbeitswege, hügeliges Gelände oder Touren ist es wegen des kleinen Akkus nicht geeignet.