Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 549,00 € (19.09.2026)
DYU C2 E-Bike
16-Zoll-Falter mit Magnesium-Gussrahmen, 360-Wh-Akku und mittiger Federung
- Rahmen aus Magnesium-Druckguss, in einem Stück gegossen
- 360 Wh bei 48 V, viel Kapazität für ein 16-Zoll-Rad
- Mittig sitzende Federung plus gepolsterter Sattel
- Faltmaß 82 × 44 × 57 cm, in zwei Handgriffen zusammengelegt
- Doppelscheibenbremsen vorn und hinten
* Affiliate-Link: Für Käufe über diesen Link erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Technische Daten
- Typ
- E-Klapprad / Pedelec (bis 25 km/h)
- Modellname
- C2
- Motor
- Nabenmotor, 250 W Nennleistung, 500 W Spitzenleistung
- Akku
- 48 V, 7,5 Ah, 360 Wh, im Rahmen integriert
- Reichweite
- bis 40 km laut DYU
- Gewicht
- 23,6 kg
- Bremsen
- Doppelscheibenbremsen vorn und hinten
- Federung
- mittig sitzendes Federungssystem, gepolsterter Sattel
- Rahmen
- Magnesiumlegierung, Druckguss
- Laufräder
- 16 Zoll
- Bereifung
- 16 × 2,5 Zoll, All-Terrain-Profil
- Beleuchtung
- LED-Scheinwerfer
- Anbauteile
- Gepäckträger, Schutzbleche
- Display
- LED-Anzeige für Akkustand, Tempo und Unterstützungsstufe
- Sensorik
- Geschwindigkeitssensor
- Ladezeit
- 4 bis 5 Stunden
- Ladezyklen
- rund 300 laut DYU
- Steigfähigkeit
- 15 Grad laut DYU
- Zuladung
- 120 kg
- Körpergröße
- 157 bis 193 cm empfohlen
- Maße
- 142 × 52,5 × 108 cm
- Faltmaß
- 81,5 × 43,5 × 56,5 cm
- Schutzart
- IP54
- Farbe
- Blau
- Garantie
- 12 bis 24 Monate laut DYU
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das DYU C2 ist ein 16-Zoll-Klapprad, dessen Rahmen aus Magnesium im Druckgussverfahren entsteht und dadurch ohne sichtbare Schweißnähte auskommt. Ungewöhnlich für diese Größe sind der 360-Wh-Akku und eine mittig sitzende Federung. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von DYU, die Produktabbildungen und der Vergleich mit Falträdern derselben Preisklasse.
Spricht dafür
- 360 Wh sind für ein 16-Zoll-Faltrad eine ungewöhnlich große Kapazität
- Reichweitenangabe von 40 km ist rechnerisch plausibel statt geschönt
- Rahmen aus Magnesium-Druckguss, in einem Stück und ohne Schweißnähte
- Mittige Federung und 2,5 Zoll breite Reifen dämpfen für diese Radgröße gut
- Doppelscheibenbremsen an beiden Rädern
- Faltmaß von 82 × 44 × 57 cm passt in Kofferraum und Abstellkammer
Spricht dagegen
- Akku im Rahmen integriert, zum Laden muss das ganze Rad an die Steckdose
- Keine Schaltung, an Steigungen fehlt der leichte Gang zum Mittreten
- Hersteller nennt zwei verschiedene Gewichte (23,6 und 29,6 kg)
- Rücklicht im Datenblatt nicht ausgewiesen, für die Straße nachzurüsten
- Gasknopf-Betrieb ohne Treten ist in Deutschland nicht zulassungsfrei
Das DYU C2 im Detail
Der Gussrahmen: das eigentliche Merkmal
Fahrradrahmen bestehen üblicherweise aus Rohren, die zusammengeschweißt werden. Das C2 entsteht anders: Der Rahmen wird als ein Stück aus einer Magnesiumlegierung gegossen. Sichtbar ist das an der geschlossenen, glatten Form, die DYU als Doppelfisch-Design bezeichnet.
Praktisch bringt das drei Dinge. Es gibt keine Schweißnähte als Schwachstellen, der Akku verschwindet vollständig im Rahmenkörper, und die Optik unterscheidet sich deutlich von den üblichen Rohrkonstruktionen. Der Preis dafür ist Reparierbarkeit: Ein Riss im Guss lässt sich nicht wie eine Schweißnaht nacharbeiten. Bei einem Rad dieser Preisklasse spielt das selten eine Rolle, gehört aber zur ehrlichen Einordnung.
360 Wh in einem 16-Zoll-Rad
Falträder dieser Größe fahren häufig mit 180 bis 280 Wh, weil im kleinen Rahmen wenig Platz ist. Das C2 trägt 48 V bei 7,5 Ah, also 360 Wh, und liegt damit auf dem Niveau des deutlich größeren DYU T1 mit 20 Zoll.
Bemerkenswert ist, dass DYU die Reichweite mit bis zu 40 km angibt. Das entspricht 9 Wh pro Kilometer und damit einem Wert, der im Alltag tatsächlich erreichbar ist. Die meisten Hersteller rechnen an dieser Stelle deutlich schöner. Realistisch liegt ein 16-Zoll-Rad bei 10 bis 14 Wh je Kilometer, weil kleine Laufräder häufiger über Kanten müssen; daraus werden 26 bis 36 km. Deine Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach. Eine Einschränkung nennt der Hersteller an anderer Stelle: In den FAQ steht statt der 40 km eine Angabe von 60 km. Wir halten uns an den niedrigeren Wert, weil er sowohl im Produkttitel als auch in der Datenblatt-Übersicht steht und rechnerisch plausibel ist.
Der Akku sitzt fest im Rahmen
Der Akku ist im Rahmen integriert und wird von DYU nicht als abnehmbar ausgewiesen. Zum Laden muss also das ganze Rad an die Steckdose. In einer Wohnung ohne ebenerdigen Stellplatz mit Strom bedeutet das, dass Du regelmäßig gut 23 kg bewegst.
Der Vorteil dieser Bauweise ist der Diebstahlschutz: Ein fest verbauter Akku lässt sich nicht einfach abziehen. Ein weiterer Vorteil liegt im Winter, denn ein integrierter Akku steht wärmer als ein außen liegender. Wie Du die Kapazität über die Jahre erhältst, steht im Ratgeber E-Bike-Akku richtig lagern. DYU gibt die Lebensdauer mit rund 300 Ladezyklen bis auf 80 Prozent Restkapazität an, was bei zwei Ladungen pro Woche etwa drei Jahre bedeutet.
Falten: zwei Handgriffe, aber kein Leichtgewicht
Gefaltet misst das C2 81,5 × 43,5 × 56,5 cm. Das passt in den Kofferraum, in den Fahrstuhl und in eine Abstellkammer. DYU beschreibt den Vorgang als zwei Schritte, was auf ein Faltgelenk im Rahmen und einen klappbaren Lenker hindeutet.
Beim Gewicht macht der Hersteller allerdings zwei verschiedene Angaben: In der Datenblatt-Übersicht und in der Geometrie-Grafik stehen 29,6 kg, in der ausführlichen technischen Spezifikation dagegen 23,6 kg (52 lb). Beide Sprachfassungen der Produktseite zeigen denselben Widerspruch. Wir führen den niedrigeren Wert, weil er zusätzlich in Pfund angegeben ist und beide Einheiten exakt zueinander passen. Für Dich heißt das trotzdem: Bevor Du das Rad regelmäßig Treppen hochtragen willst, kläre das Gewicht beim Händler. Über eine einzelne Stufe oder in den Kofferraum bekommst Du es in jedem Fall, für drei Etagen ohne Aufzug ist es zu schwer.
16 Zoll: wendig, aber hart
Kleine Laufräder haben zwei Eigenschaften. Sie sind sehr wendig und reagieren direkt, was zwischen parkenden Autos und in Fußgängerzonen praktisch ist. Und sie geben Unebenheiten härter weiter, weil ein 16-Zoll-Rad tiefer in eine Fuge fällt als ein großes.
DYU begegnet dem mit zwei Maßnahmen: einem mittig im Rahmen sitzenden Federungselement und einem gepolsterten Sattel. Dazu kommen mit 16 × 2,5 Zoll ungewöhnlich breite Reifen, die mit niedrigem Luftdruck einen Teil der Stöße schlucken. Zusammen ergibt das für ein Rad dieser Größe eine brauchbare Dämpfung, ein großes Laufrad ersetzt es nicht. Auf Kopfsteinpflaster fährst Du entsprechend defensiv.
Der Gasknopf und was er rechtlich bedeutet
DYU weist für das C2 einen rein elektrischen Modus aus, ausgelöst über einen Gasknopf am Lenker statt eines Drehgriffs. Das Rad fährt damit auf Wunsch ohne Treten.
Genau hier lohnt Aufmerksamkeit. In Deutschland gilt ein Pedelec nur dann als Fahrrad, wenn der Motor ausschließlich beim Treten unterstützt; zusätzlich erlaubt ist eine Anfahrhilfe bis 6 km/h. Ein Modus, der ohne Treten dauerhaft bis 25 km/h schiebt, macht das Fahrzeug rechtlich zum Kleinkraftrad, mit Versicherungskennzeichen und Führerscheinpflicht. Prüfe deshalb in der Bedienungsanleitung, bis zu welchem Tempo der Gasknopf arbeitet, und nutze ihn nur im zulässigen Rahmen. Die Abgrenzung erklärt der Ratgeber Was ist ein Pedelec?.
Wo gespart wird
Bei einem Rad für rund 550 Euro gehört die Frage dazu, was fehlt. Eine Schaltung ist nicht ausgewiesen, das C2 fährt also mit fester Übersetzung. In der Stadt genügt das, weil der Motor die Arbeit übernimmt; an Steigungen fehlt der leichte Gang zum Mittreten, und oberhalb von 25 km/h trittst Du ins Leere.
Ebenfalls knapp ist die Beleuchtung: DYU nennt einen Scheinwerfer, ein Rücklicht taucht im Datenblatt nicht auf. Für den Straßenbetrieb in Deutschland brauchst Du beides, ein Rücklicht mit Zulassung kostet allerdings nur wenige Euro. Und der Geschwindigkeitssensor schaltet die Unterstützung stufenweise zu, statt sie an Deine Tretkraft anzupassen: Der Schub setzt mit kurzer Verzögerung ein und bleibt dann gleich stark.
Einordnung: was ca. 549,00 € für ein Faltrad bedeuten
Unter 600 Euro besteht das Feld überwiegend aus Rädern mit 180 bis 280 Wh, ohne Federung und ohne Scheibenbremsen. Das C2 bietet dafür 360 Wh, Doppelscheibenbremsen, eine mittige Federung und einen Gussrahmen aus Magnesium. Für den Preis ist das viel Substanz.
Sinnvoll ist es als Zweitrad für Stadtstrecken bis etwa 15 km, für Bahn-Pendler und für Wohnungen ohne Abstellraum. Wer ein leichteres Faltrad mit herausnehmbarem Akku sucht, sieht sich das DYU A1F Pro an; wer eine Schaltung braucht, das DYU D3S. Weitere Räder stehen in den Bestenlisten E-Klappräder und E-Bikes unter 1.000 Euro, Grundlagen im Ratgeber E-Bike-Klapprad.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | 549,00 € | 528,99 € | ab 499,00 € | 499,00 € |
| Motor | Nabenmotor, 250 W Nennleistung, 500 W Spitzenleistung | Nabenmotor, 250 W Nenndauerleistung, 500 W Spitzenleistung | 250 W | Nabenmotor, 250 W Nennleistung, 500 W Spitzenleistung |
| Akku | 48 V, 7,5 Ah, 360 Wh, im Rahmen integriert | 36 V, 10,4 Ah, 374,4 Wh, 18650-Zellen, herausnehmbar | 36 V, 10 Ah (360 Wh) | 36 V, 10 Ah, 360 Wh, im Rahmen integriert |
| Reichweite | bis 40 km laut DYU | bis 88 km laut isinwheel | bis zu 40 km (Herstellerangabe, je nach Modus) | bis 50 km laut DYU |
| Gewicht | 23,6 kg | 26,5 kg | 19,7 kg | 19 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:34 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das DYU C2?
Das C2 lohnt sich als kompaktes Stadtrad mit ungewöhnlich viel Akku. Für ca. 549,00 € bekommst Du 360 Wh in einem 16-Zoll-Format, dazu einen in einem Stück gegossenen Magnesiumrahmen, Doppelscheibenbremsen und eine mittig sitzende Federung. Angenehm ehrlich ist die Reichweitenangabe: Mit 40 km nennt DYU einen Wert, der im Alltag erreichbar bleibt, statt einen Bestwert zu behaupten.
Drei Punkte solltest Du einplanen. Der Akku sitzt fest im Rahmen, zum Laden muss das ganze Rad an die Steckdose. Eine Schaltung gibt es nicht, an Steigungen fehlt der leichte Gang. Und beim Gewicht widerspricht sich der Hersteller selbst mit 23,6 und 29,6 kg, was Du vor dem Kauf klären solltest, wenn das Rad regelmäßig getragen werden muss. Wer ein leichteres Faltrad mit abnehmbarem Akku will, findet es im DYU A1F Pro.
Häufige Fragen
DYU nennt bis zu 40 km, was aus 360 Wh gerechnet 9 Wh pro Kilometer entspricht und damit realistisch bleibt. Im Alltag zieht ein 16-Zoll-Rad eher 10 bis 14 Wh je Kilometer, woraus 26 bis 36 km werden. In den FAQ des Herstellers steht abweichend eine Angabe von 60 km, die rechnerisch nicht zum Akku passt.
Nein. DYU weist ihn als im Rahmen integriert aus und nennt keine Entnahmemöglichkeit. Zum Laden muss damit das ganze Rad an die Steckdose. Das erschwert das Laden in einer Wohnung ohne ebenerdigen Stellplatz, schützt umgekehrt aber vor Akkudiebstahl.
Hier widerspricht sich der Hersteller: Die Datenblatt-Übersicht nennt 29,6 kg, die ausführliche technische Spezifikation 23,6 kg beziehungsweise 52 lb. Wir führen den niedrigeren Wert, weil er in zwei Einheiten angegeben ist, die exakt zueinander passen. Für Treppen und Fahrradträger solltest Du das Gewicht vor dem Kauf beim Händler klären.
Nein, das Datenblatt weist keine aus. Das Rad fährt mit fester Übersetzung. Auf ebenen Stadtstrecken genügt das, weil der Motor die Arbeit übernimmt. An längeren Steigungen fehlt der leichte Gang, und oberhalb der Abriegelung bei 25 km/h trittst Du ins Leere. Wer eine Schaltung braucht, findet im DYU D3S eine 3-Gang-Nabenschaltung.
Gefaltet misst es 81,5 × 43,5 × 56,5 cm, ausgeklappt 142 × 52,5 × 108 cm. DYU beschreibt den Faltvorgang als zwei Handgriffe. Damit passt das Rad in einen normalen Kofferraum, in den Aufzug und in eine Abstellkammer.
Als Pedelec mit 250 W Nenndauerleistung und Abriegelung bei 25 km/h gilt es rechtlich als Fahrrad. Wichtig ist dabei der rein elektrische Modus über den Gasknopf: Ein Motor darf nur beim Treten unterstützen, zusätzlich erlaubt ist eine Anfahrhilfe bis 6 km/h. Prüfe in der Anleitung, bis zu welchem Tempo der Gasknopf arbeitet, und nutze ihn nur in diesem Rahmen.
Er wird in einem Stück gegossen statt aus Rohren geschweißt. Dadurch entfallen Schweißnähte als Schwachstellen, der Akku verschwindet vollständig im Rahmenkörper und die Form wirkt geschlossen. Der Nachteil liegt in der Reparierbarkeit: Ein Riss im Guss lässt sich nicht wie eine Schweißnaht nacharbeiten.
DYU nennt einen LED-Scheinwerfer. Ein Rücklicht taucht im Datenblatt nicht auf. Für den Straßenbetrieb in Deutschland brauchst Du beides, ein zugelassenes Rücklicht kostet allerdings nur wenige Euro und ist schnell montiert.
DYU gibt 4 bis 5 Stunden für eine volle Ladung an. Die Lebensdauer nennt der Hersteller mit rund 300 Ladezyklen, bis die Kapazität auf 80 Prozent gefallen ist. Bei zwei Ladungen pro Woche entspricht das etwa drei Jahren.
Für Stadtstrecken bis etwa 15 km, für Bahn-Pendler und für Wohnungen ohne Abstellraum. Wer regelmäßig Treppen steigt oder das Rad oft tragen muss, sollte das leichtere DYU A1F Pro prüfen. Für hügeliges Gelände und lange Touren ist das C2 nicht gebaut.



