Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 499,00 € (19.09.2026)
DYU D3F E-Bike
14-Zoll-Mini-Falter mit 360-Wh-Akku und 19 kg für die letzte Meile
- 360-Wh-Akku, für ein 14-Zoll-Mini-Faltrad viel Kapazität
- 19 kg, das leichteste Mini-Faltrad der Marke
- Gefederte Sattelstütze trotz kompakter Bauform
- Cruise-Modus für gleichmäßiges Tempo ohne Treten
- Günstigster Einstieg in die Marke
* Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Kaufst Du über einen solchen Link, erhalten wir ggf. eine Provision. Für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht.
Technische Daten
- Typ
- E-Klapprad / Pedelec (bis 25 km/h)
- Modellname
- D3F
- Motor
- Nabenmotor, 250 W Nennleistung, 500 W Spitzenleistung
- Akku
- 36 V, 10 Ah, 360 Wh, im Rahmen integriert
- Reichweite
- bis 50 km laut DYU
- Gewicht
- 19 kg
- Bremsen
- Scheibenbremse
- Federung
- gefederte Sattelstütze
- Laufräder
- 14 Zoll
- Bereifung
- verstärkte Reifen
- Zuladung
- 120 kg
- Maße
- 117 × 50 × 99 cm
- Faltmaß
- 117 × 20 × 72 cm
- Fahrmodi
- Cruise-Modus
- Garantie
- 12 bis 24 Monate laut DYU
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das DYU D3F ist ein 14-Zoll-Mini-Faltrad für die letzte Meile und der günstigste Einstieg in die Marke. Bemerkenswert ist die Kombination aus 360 Wh Akkukapazität und 19 kg Gewicht, denn Räder dieser Bauform fahren meist mit deutlich kleineren Akkus. Es ist das Schwestermodell des D3S und unterscheidet sich davon in mehreren Punkten. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von DYU, der Awin-Produktfeed und der Vergleich mit Mini-Falträdern derselben Preisklasse.
Spricht dafür
- 360 Wh sind für ein 14-Zoll-Mini-Faltrad eine ungewöhnlich große Kapazität
- Gefederte Sattelstütze fängt die Schläge kleiner Laufräder ab
- Faltmaß von nur 20 cm Breite, passt in enge Stellplätze und Kofferräume
- 19 kg lassen sich noch einhändig über eine Stufe heben
- Günstigster Einstieg in die Marke
Spricht dagegen
- Akku im Rahmen integriert, zum Laden muss das ganze Rad an die Steckdose
- Keine Schaltung ausgewiesen, an Steigungen fehlt der leichte Gang
- Reichweite realistisch 26 bis 40 km statt der genannten 50 km
- Keine Federgabel, Kanten kommen an den Händen ungedämpft an
- Datenblatt lässt Rahmenmaterial und Bremsen-Bauart offen
Das DYU D3F im Detail
Wofür ein 14-Zoll-Rad gebaut ist
Das D3F ist für eine bestimmte Strecke konstruiert: den Weg zwischen Haustür, Bahnhof und Büro. Mit 14-Zoll-Laufrädern und einem Faltmaß von 117 × 20 × 72 cm ist es eines der kompaktesten Fahrzeuge, die es mit Motor gibt.
Diese Auslegung erklärt zugleich alle Kompromisse. Ein Rad, das in den Kofferraum, unter den Schreibtisch und in die enge Abstellkammer passen soll, kann keine großen Laufräder und keine aufwendige Federung tragen. Wer das D3F am Maßstab eines Trekkingrads misst, bewertet es am falschen Zweck. Was Falträder grundsätzlich auszeichnet, steht im Ratgeber E-Bike-Klapprad.
360 Wh: die eigentliche Überraschung
Mini-Falträder dieser Größe fahren üblicherweise mit 180 bis 280 Wh, weil im kleinen Rahmen wenig Platz ist. Das D3F trägt 36 V bei 10 Ah, also 360 Wh, und liegt damit auf dem Niveau deutlich größerer Räder. Das DYU T1 mit 20 Zoll hat denselben Akku.
DYU nennt bis zu 50 km. Rechnerisch wären das 7,2 Wh pro Kilometer. Ein 19 kg schweres Rad mit kleinen Laufrädern liegt realistisch bei 9 bis 14 Wh je Kilometer, kleine Laufräder brauchen dabei etwas mehr Energie als große, weil sie häufiger über Kanten müssen. Daraus werden 26 bis 40 km im Alltag. Für die typische Nutzung, zweimal 3 bis 6 km täglich zwischen Wohnung und Bahnhof, bedeutet das eine Ladung pro Woche. Deine Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach. Zu beachten: Der Akku ist im Rahmen integriert, DYU weist ihn nicht als abnehmbar aus. Zum Laden muss also das ganze Rad an die Steckdose, was in einer Wohnung ohne ebenerdigen Stellplatz Arbeit bedeutet.
14 Zoll: was kleine Laufräder im Fahren bedeuten
Kleine Laufräder haben zwei Eigenschaften, die Du kennen solltest. Sie sind sehr wendig und reagieren direkt auf Lenkbewegungen, was zwischen parkenden Autos und in Fußgängerbereichen praktisch ist. Und sie geben Unebenheiten härter weiter, weil ein 14-Zoll-Rad tiefer in ein Schlagloch fällt und von Kanten stärker abgelenkt wird als ein 28-Zoll-Rad.
DYU begegnet dem mit einer gefederten Sattelstütze. Bei einem Rad dieser Größe ist das mehr wert als bei großen Laufrädern, weil sie genau die Schläge auffängt, die sonst ungedämpft im Rücken ankommen. Eine Federgabel gibt es nicht, an den Händen kommen Kanten also weiterhin an. Fahre auf Kopfsteinpflaster entsprechend defensiv.
D3F gegen D3S: die Unterschiede der Schwestermodelle
Beide Räder tragen 14-Zoll-Laufräder, wiegen fast gleich viel und sehen sich ähnlich. Die Unterschiede liegen im Detail und entscheiden, welches zu Dir passt.
Das D3S hat eine 3-Gang-Nabenschaltung, Scheibenbremsen an beiden Rädern und wird vormontiert geliefert. Das D3F kommt ohne ausgewiesene Schaltung, dafür mit gefederter Sattelstütze, dem größeren Wirkungsbereich durch 500 W Spitzenleistung und einem Cruise-Modus. Beim Akku sind beide gleich groß, das D3F nennt allerdings 50 km Reichweite gegenüber 40 km beim D3S. Praktisch heißt das: Für hügeliges Gelände und für Fahrer, die selbst mittreten wollen, ist die Schaltung des D3S der wichtigere Posten. Für ebene Stadtstrecken und für Komfort auf schlechtem Pflaster spricht die gefederte Sattelstütze des D3F.
Der Cruise-Modus und was er rechtlich bedeutet
DYU nennt einen Cruise-Modus, in dem das Rad ein gleichmäßiges Tempo hält. Wie er ausgelöst wird, lässt das Datenblatt offen.
Hier lohnt Aufmerksamkeit beim Kauf. Ein Pedelec gilt in Deutschland nur dann als Fahrrad, wenn der Motor ausschließlich beim Treten unterstützt. Eine reine Anfahrhilfe bis 6 km/h ist zusätzlich erlaubt. Ein Modus, der ohne Treten dauerhaft Schub gibt, würde das Rad rechtlich zum Kleinkraftrad machen, mit Versicherungskennzeichen und Führerscheinpflicht. Prüfe deshalb in der Bedienungsanleitung, wie der Cruise-Modus arbeitet, und nutze ihn nur im zulässigen Rahmen.
Wo gespart wird
Bei einem Rad für rund 500 Euro gehört die Frage dazu, was fehlt. Drei Punkte fallen im Datenblatt auf. Eine Schaltung ist nicht ausgewiesen, das Rad fährt also vermutlich mit fester Übersetzung, was auf ebenen Strecken genügt und an Steigungen den leichten Gang vermissen lässt. Die Bremse ist nur als Scheibenbremse benannt, ohne Angabe, ob beide Räder gebremst werden. Und der Rahmen wird schlicht als Metall geführt, ohne Materialangabe, während das T1 ausdrücklich mit Magnesium und das C9 mit Aluminium wirbt. Fehlende Angaben ergänzen wir nicht durch Schätzungen, diese Punkte gehören vor dem Kauf auf der Produktseite geklärt.
Einordnung: was ca. 499,00 € für ein Mini-Faltrad bedeuten
Unter 500 Euro besteht das Feld überwiegend aus Rädern mit 180 bis 280 Wh, ohne Federung und mit einfachen Felgenbremsen. Das D3F bietet dafür 360 Wh, eine gefederte Sattelstütze und eine Scheibenbremse, dazu ein Faltmaß von 20 cm Breite.
Damit ist es ein sinnvoller Einstieg für alle, die ein Zweitrad für kurze Wege suchen und den Preis niedrig halten wollen. Innerhalb seines Radius, also Stadtstrecken bis etwa 10 km, funktioniert es gut. Außerhalb davon, auf Touren und schlechten Wegen, stößt es schnell an Grenzen. Wer eine Schaltung braucht, sieht sich das DYU D3S an. Weitere Räder stehen in der Liste der besten E-Klappräder und unter E-Bikes unter 1.000 Euro.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 499,00 € | ca. 499,00 € | ca. 528,99 € | ca. 549,00 € |
| Motor | Nabenmotor, 250 W Nennleistung, 500 W Spitzenleistung | Nabenmotor, 250 W Nennleistung, 500 W Spitzenleistung | Nabenmotor, 250 W Nenndauerleistung, 500 W Spitzenleistung | 250 W |
| Akku | 36 V, 10 Ah, 360 Wh, im Rahmen integriert | 36 V, 7,5 Ah, 270 Wh, herausnehmbar | 36 V, 10,4 Ah, 374,4 Wh, 18650-Zellen, herausnehmbar | 36 V, 10 Ah (360 Wh) |
| Reichweite | bis 50 km laut DYU | bis 60 km mit Tretunterstützung laut DYU | bis 88 km laut isinwheel | bis zu 40 km (Herstellerangabe, je nach Modus) |
| Gewicht | 19 kg | 21 kg | 26,5 kg | 19,7 kg |
| Bewertung | 3,7 / 5 | 3,7 / 5 | 3,6 / 5 | 3,8 / 5 |
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Fazit: Für wen lohnt sich das DYU D3F?
Das D3F lohnt sich als günstiges Zweitrad für die letzte Meile. Für rund 500 Euro bekommst Du 360 Wh Akkukapazität, also deutlich mehr als bei den meisten Mini-Falträdern dieser Größe, dazu eine gefederte Sattelstütze und ein Faltmaß von nur 20 cm Breite. Für Bahn-Pendler, kleine Wohnungen ohne Abstellraum und Stadtstrecken bis etwa 10 km ist das ein stimmiges Paket zum niedrigsten Preis der Marke.
Drei Punkte solltest Du einplanen. Der Akku ist im Rahmen integriert und laut Datenblatt nicht abnehmbar, zum Laden muss also das ganze Rad an die Steckdose. Eine Schaltung ist nicht ausgewiesen, an Steigungen fehlt damit der leichte Gang. Und die Reichweite liegt realistisch bei 26 bis 40 km statt der genannten 50 km. Wer eine Schaltung und Scheibenbremsen an beiden Rädern will, findet beides im DYU D3S.
Häufige Fragen
DYU nennt bis zu 50 km. Aus 360 Wh entspräche das 7,2 Wh pro Kilometer. Ein 19 kg schweres Rad mit 14-Zoll-Laufrädern zieht realistisch 9 bis 14 Wh je Kilometer, woraus 26 bis 40 km werden. Für zweimal 3 bis 6 km täglich zwischen Wohnung und Bahnhof bedeutet das eine Ladung pro Woche.
Beide fahren auf 14 Zoll und wiegen fast gleich viel. Das D3S hat eine 3-Gang-Nabenschaltung, Scheibenbremsen an beiden Rädern und wird vormontiert geliefert. Das D3F bringt dafür eine gefederte Sattelstütze, 500 W Spitzenleistung und einen Cruise-Modus mit, verzichtet aber auf eine ausgewiesene Schaltung. Für hügeliges Gelände ist das D3S die passendere Wahl, für Komfort auf schlechtem Pflaster das D3F.
Das Datenblatt weist ihn als im Rahmen integriert aus und nennt keine Entnahmemöglichkeit. Zum Laden muss damit das ganze Rad an die Steckdose. In einer Wohnung ohne ebenerdigen Stellplatz mit Strom bedeutet das zusätzliche Arbeit, weil 19 kg regelmäßig bewegt werden müssen.
Als Pedelec mit 250 W Nenndauerleistung und Abriegelung bei 25 km/h gilt es rechtlich als Fahrrad: kein Führerschein, kein Versicherungskennzeichen, keine Helmpflicht. Wichtig ist dabei der Cruise-Modus: Ein Motor darf nur beim Treten unterstützen, zusätzlich ist eine Anfahrhilfe bis 6 km/h erlaubt. Prüfe in der Anleitung, wie der Modus arbeitet, und nutze ihn nur in diesem Rahmen.
Das Datenblatt weist keine aus, das Rad fährt also vermutlich mit fester Übersetzung. Auf ebenen Stadtstrecken genügt das, weil der Motor die Arbeit übernimmt. An längeren Steigungen fehlt der leichte Gang, in dem Du sinnvoll mittreten könntest. Wer eine Schaltung braucht, findet im DYU D3S eine 3-Gang-Nabenschaltung.
Gefaltet misst es 117 × 20 × 72 cm, ausgeklappt 117 × 50 × 99 cm. Vor allem die Breite von 20 cm ist praktisch: So passt das Rad in schmale Lücken, hinter eine Tür, in den Kofferraum oder in eine enge Abstellkammer.
Es wiegt 19 kg. Für ein E-Bike ist das wenig, für ein Rad, das getragen werden soll, bleibt es spürbar. Über eine einzelne Stufe oder in den Kofferraum lässt es sich einhändig heben, für mehrere Treppen wird es anstrengend.
Eine gefederte Sattelstütze ist verbaut, eine Federgabel gibt es nicht. Die Sattelstütze fängt die Schläge auf, die bei 14-Zoll-Laufrädern sonst direkt im Rücken ankommen. An den Händen kommen Kanten weiterhin ungedämpft an, auf Kopfsteinpflaster solltest Du deshalb defensiv fahren.
Für Bahn-Pendler, die das Rad mit dem Zug kombinieren, für kleine Wohnungen ohne Abstellraum und für Stadtstrecken bis etwa 10 km. Als einziges Rad für lange Touren, hügeliges Gelände oder schlechte Wege ist es nicht gedacht.
Die zulässige Zuladung beträgt 120 kg für Fahrer und Gepäck zusammen. Bei 19 kg Eigengewicht ergibt das rund 139 kg zulässiges Gesamtgewicht.



