Preisentwicklung

DYU
849 €882 €916 €949 €19.09.2626.09.2604.10.2611.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 899,00 € (19.09.2026)

DYU

DYU M20 All-Terrain E-Bike

Fatbike im Moped-Stil mit 874-Wh-Akku und 20 × 4,0 Zoll breiten Reifen

3,7 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 873,6-Wh-Akku (48 V, 18,2 Ah), abnehmbar
  • 20 × 4,0 Zoll breite Fat-Reifen für Sand, Schotter und Waldwege
  • Federgabel und gefederter Sattel
  • Shimano 7-Gang-Schaltung
  • Rahmen im Moped-Stil mit durchgehender Sitzbank
  1. DYU
    899,00 €
    Zum Shop*

Stand: 11.10.2026, 20:35 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

100 € Rabatt mit Gutscheincode

Gilt im DYU-Shop ab 700 € Bestellwert bis 31.10.2026, der Betrag wird an der Kasse abgezogen.

* Affiliate-Link: Für Käufe über diesen Link erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts. Das gilt auch, wenn Du den genannten Rabattcode einsetzt.

Technische Daten

Typ
E-Fatbike / Pedelec (bis 25 km/h)
Modellname
M20 All-Terrain
Motor
Nabenmotor, 250 W Nennleistung, 1.000 W Spitzenleistung
Akku
48 V, 18,2 Ah, 873,6 Wh, abnehmbar
Reichweite
bis 160 km laut DYU
Gewicht
39 kg
Bremsen
mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten
Federung
Federgabel vorn, gefederter Sattel
Schaltung
Shimano 7-Gang-Kettenschaltung
Laufräder
20 Zoll
Bereifung
20 × 4,0 Zoll Fat-Reifen
Rahmen
Aluminium, nicht faltbar
Maße
rund 180 × 69 × 114 cm
Zuladung
120 kg
Beleuchtung
Front- und Rücklicht
Schutzbleche
vorn und hinten
Garantie
12 bis 24 Monate laut DYU

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das DYU M20 All-Terrain ist ein 20-Zoll-Fatbike, das optisch einem Moped nachempfunden ist: durchgehende Sitzbank, geschwungener Rahmen, 4 Zoll breite Reifen. Technisch fällt vor allem der 873,6-Wh-Akku auf, der in dieser Preisklasse ungewöhnlich groß ist. Bezahlt wird das mit 39 kg Gewicht. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von DYU, der Awin-Produktfeed und der Vergleich mit Fatbikes derselben Preisklasse.

Spricht dafür

  • 873,6 Wh sind für ein Fatbike unter 1.000 Euro eine sehr große Kapazität
  • Akku abnehmbar, Laden ohne das schwere Rad zu bewegen
  • 20 × 4,0 Zoll breite Reifen geben Grip auf Sand, Schnee und Waldboden
  • Federgabel und gefederter Sattel dämpfen die kleinen Laufräder ab
  • Schutzbleche, Beleuchtung und Shimano 7-Gang-Schaltung ab Werk

Spricht dagegen

  • 39 kg schließen Treppen, übliche Heck-Fahrradträger und Schieben bei leerem Akku praktisch aus
  • Mechanische statt hydraulischer Scheibenbremsen bei hohem Systemgewicht
  • Herstellerangabe von 160 km Reichweite liegt weit über dem realistischen Wert
  • Sitzbank ohne Höhenverstellung, Anpassung an die Beinlänge entfällt
  • Breite Stollenreifen kosten auf Asphalt spürbar Energie
Preis-Leistung 4,4
Ausstattung 3,3
Akku & Reichweite 4,5
Alltagstauglichkeit 2,4

Das DYU M20 im Detail

873,6 Wh für unter 1.000 Euro

Der Akku ist das stärkste Argument des M20. 48 V bei 18,2 Ah ergeben 873,6 Wh. Zur Einordnung: Ein durchschnittliches Trekking-Pedelec fährt mit 500 bis 625 Wh, das DYU C9 mit 748,8 Wh. In der Klasse unter 1.000 Euro liegen 400 bis 600 Wh im Normalfall.

Die höhere Spannung von 48 V statt der oft üblichen 36 V hat einen technischen Nebeneffekt: Bei gleicher Leistung fließt weniger Strom, was Kabel, Stecker und Controller entlastet und die Verluste senkt. Der Akku lässt sich abnehmen, Du kannst ihn also in der Wohnung laden und musst das 39-kg-Rad nicht an die Steckdose schieben.

160 km Reichweite: die Angabe nachgerechnet

DYU nennt bis zu 160 km. Diese Zahl beschreibt den Bestfall und lohnt eine Gegenrechnung, weil beim M20 mehrere Faktoren gegen sie arbeiten.

Aus 873,6 Wh würden 160 km einen Verbrauch von 5,5 Wh pro Kilometer bedeuten. Ein Rad mit 39 kg Eigengewicht und 4 Zoll breiten Stollenreifen liegt realistisch bei 15 bis 22 Wh pro Kilometer, denn breite Reifen mit niedrigem Druck haben einen hohen Rollwiderstand und die Masse muss bei jedem Anfahren beschleunigt werden. Daraus ergeben sich 40 bis 58 km bei zügiger Unterstützung und etwa 70 bis 90 km, wenn Du sparsam fährst und viel selbst trittst. Das ist für die Preisklasse weiterhin ein guter Wert, liegt aber deutlich unter der Herstellerangabe. Deine Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach.

39 kg: der Punkt, an dem sich die Kaufentscheidung entscheidet

Das Gewicht ist die Kehrseite. 39 kg sind selbst für ein Fatbike viel, das Datenblatt nennt an anderer Stelle sogar 40 kg. Zum Vergleich wiegt ein normales City-Pedelec 22 bis 26 kg.

Beim Fahren merkst Du davon wenig, der tiefe Schwerpunkt macht das Rad sogar ruhig und spurtreu. Entscheidend ist alles, was ohne Motor passiert. Ein Heck-Fahrradträger fürs Auto ist mit üblichen 30 kg Grenze je Rad überfordert, hier brauchst Du einen Träger mit ausgewiesen höherer Traglast. Treppen und Kellerabgänge sind zu zweit machbar und allein eine Zumutung. Und geht der Akku unterwegs leer, schiebst oder trittst Du 39 kg auf breiten Stollenreifen nach Hause. Vor dem Kauf gehört deshalb die Frage geklärt, wo das Rad steht und wie es dorthin kommt. Mehr dazu im Ratgeber E-Bike-Gewicht.

250 W Nennleistung, 1.000 W Spitze: was die Zahlen bedeuten

Das Datenblatt nennt zwei Leistungswerte, und beide sind richtig. Die Nennleistung von 250 W beschreibt, was der Motor dauerhaft abgeben kann, ohne zu überhitzen. Sie ist der rechtlich maßgebliche Wert: Bis 250 W Nenndauerleistung und 25 km/h Abriegelung gilt ein Pedelec als Fahrrad.

Die Spitzenleistung von 1.000 W beschreibt, was der Motor kurzzeitig leistet, etwa beim Anfahren oder an einer steilen Rampe. Das ist zulässig und bei vielen Nabenmotoren so ausgelegt. Für Dich heißt es: Das Rad zieht aus dem Stand kräftig an, was bei 39 kg auch nötig ist. Beachte den internationalen Auftritt der Marke: Auf der englischsprachigen Produktseite steht dasselbe Rad mit 750 W und 45 km/h. Das ist die Ausführung für Märkte außerhalb der EU. Über den deutschen Shop erhältst Du die EU-Version mit 250 W und 25 km/h, die hier ohne Führerschein und Versicherungskennzeichen fahrbar ist.

Fat-Reifen: wofür 4 Zoll Breite gut sind

Die 20 × 4,0 Zoll Reifen sind das zweite prägende Merkmal. Bei niedrigem Luftdruck vergrößern sie die Aufstandsfläche und verteilen das Gewicht, wodurch das Rad auf Sand, Schnee, Waldboden und Schotter Grip findet, wo schmale Reifen einsinken.

Der Preis dafür sind Rollwiderstand und Trägheit. Auf Asphalt brauchst Du spürbar mehr Energie als mit einem City-Reifen, was direkt auf die Reichweite durchschlägt. Die breiten Reifen übernehmen zugleich einen Teil der Federungsarbeit, was zur einfachen Federgabel passt. Wenn Deine Wege überwiegend befestigt sind, kostet die Bereifung mehr, als sie bringt. Führt Deine Strecke über Feld- und Waldwege, ist sie der eigentliche Grund für dieses Rad.

Bremsen: der schwächste Punkt am Datenblatt

Verbaut sind mechanische Scheibenbremsen mit Seilzug an beiden Rädern, laut DYU beidseitig betätigt, es werden also beide Beläge zugestellt statt nur einer.

Das ist besser als eine einfache mechanische Bremse und bleibt hinter einer hydraulischen zurück. Mechanische Bremsen verlangen mehr Handkraft, lassen sich weniger fein dosieren und brauchen regelmäßiges Nachstellen, weil sich der Zug längt. Bei einem Rad, das mit Fahrer und Gepäck rund 160 kg bewegen kann, ist die Bremsanlage der Posten, an dem Du am ehesten nacharbeitest. Plane die Kontrolle der Einstellung und den Belagwechsel als feste Wartungsaufgabe ein. Das DYU C9 bietet in ähnlicher Preislage hydraulische Bremsen.

Sitzbank und Rahmen: Optik mit praktischen Folgen

Der Rahmen zitiert bewusst ein Moped: eine durchgehende gepolsterte Sitzbank statt eines Sattels, ein tief gezogenes Oberrohr, der Akku sichtbar im Rahmendreieck.

Zwei Dinge folgen daraus. Die Sitzbank lässt sich nicht in der Höhe verstellen wie eine Sattelstütze, die Anpassung an Deine Beinlänge fällt damit weg. Prüfe die Sitzhöhe vor dem Kauf gegen Deine Körpergröße. Und obwohl die Bank Platz für zwei zu bieten scheint, ist das Rad als Einsitzer zugelassen; die Zuladung von 120 kg gilt für Fahrer und Gepäck zusammen. Eine zweite Person mitzunehmen ist weder von der Zulassung noch von der Bremsanlage gedeckt.

Einordnung: was ca. 899,00 € in dieser Klasse bedeuten

Unter 1.000 Euro bekommst Du üblicherweise ein Fatbike mit 400 bis 600 Wh, mechanischen Bremsen und Federgabel. Das M20 liefert in derselben Preislage 873,6 Wh und damit deutlich mehr Kapazität, dazu Schutzbleche, Licht und eine 7-Gang-Schaltung ab Werk.

Bis zum 31. Oktober 2026 zieht der Gutscheincode BACKTOSCHOOL100 im DYU-Shop 100 € vom Preis ab, gültig ab 700 € Bestellwert.

Bezahlt wird das mit 39 kg und mit einer Bremsanlage, die dem Gewicht nur knapp gewachsen ist. Damit taugt das Rad für einen bestimmten Zuschnitt: ein fester, ebenerdiger Stellplatz, Wege über Schotter und Waldboden, kein regelmäßiges Tragen. Wer ein leichtes Rad für die Stadt sucht, findet im DYU T1 mit 22,5 kg das passendere Werkzeug. Weitere Modelle stehen unter E-Bikes unter 1.000 Euro.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,7 von 54,2 von 53,8 von 53,8 von 5
Preis899,00 €899,00 €899,00 €898,00 €
MotorNabenmotor, 250 W Nennleistung, 1.000 W SpitzenleistungHeckmotor, 250 W Nenndauerleistung, 48 VBürstenloser Nabenmotor, 250 W, 55 Nm laut DatenblattNabenmotor im Hinterrad, 250 W Nenndauerleistung, 750 W Spitzenleistung
Akku48 V, 18,2 Ah, 873,6 Wh, abnehmbar48 V / 15 Ah, 720 Wh, im Rahmen, entnehmbar48 V, 624 Wh / 13 Ah, abnehmbar48 V, 13 Ah, 624 Wh, Lithium-Ionen, herausnehmbar
Reichweitebis 160 km laut DYU55 bis 110 km70 bis 120 km laut Datenblattbis 105 km laut isinwheel
Gewicht39 kg33 kg29,0 kg34,45 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das DYU M20?

Das M20 lohnt sich für Fahrer, die abseits von Asphalt unterwegs sind und einen ebenerdigen Stellplatz haben. Für unter 1.000 Euro bekommst Du 873,6 Wh Akkukapazität, 4 Zoll breite Reifen, Federgabel, Schutzbleche, Licht und eine 7-Gang-Schaltung. Auf Sand, Schotter und Waldwegen spielt das Rad seine Stärke aus, und der abnehmbare Akku erspart Dir, das Rad zum Laden zu bewegen.

Zwei Punkte solltest Du vorher klären. Mit 39 kg ist das M20 zu schwer für Treppen, für die meisten Heck-Fahrradträger und für den Fall, dass der Akku unterwegs leer wird. Und die mechanischen Scheibenbremsen sind bei diesem Gewicht der Posten mit dem meisten Wartungsaufwand. Wer überwiegend in der Stadt fährt und das Rad tragen muss, ist mit einem leichteren Modell wie dem DYU T1 besser bedient.

Häufige Fragen

DYU nennt bis zu 160 km. Aus 873,6 Wh entspräche das 5,5 Wh pro Kilometer. Ein Rad mit 39 kg und 4 Zoll breiten Stollenreifen verbraucht realistisch 15 bis 22 Wh je Kilometer, woraus 40 bis 58 km bei zügiger Unterstützung werden. Wer sparsam fährt und viel selbst tritt, kommt auf 70 bis 90 km.

Die über den deutschen Shop erhältliche Ausführung ist es. Sie hat 250 W Nenndauerleistung und regelt bei 25 km/h ab, gilt damit rechtlich als Fahrrad. Auf der englischsprachigen Produktseite steht dasselbe Modell mit 750 W und 45 km/h, das ist die Version für Märkte außerhalb der EU und in Deutschland ohne Zulassung nicht fahrbar. Achte beim Kauf darauf, die EU-Ausführung zu bestellen.

Die Nennleistung beschreibt, was der Motor dauerhaft abgeben kann, ohne zu überhitzen, und ist der rechtlich maßgebliche Wert für die Einstufung als Pedelec. Die Spitzenleistung beschreibt, was er kurzzeitig leistet, etwa beim Anfahren oder an einer Rampe. Beide Angaben nebeneinander sind bei Nabenmotoren üblich und kein Widerspruch.

DYU nennt 39 kg, an anderer Stelle im Datenblatt 40 kg. Für ein Fatbike ist das viel, verursacht vor allem vom 873,6-Wh-Akku und den breiten Reifen. Beim Fahren gleicht der Motor das aus, beim Tragen und Verladen wird es zur Zweipersonen-Angelegenheit.

Übliche Heck-Fahrradträger sind auf 30 kg je Rad begrenzt, damit reicht die Traglast nicht. Du brauchst einen Träger, der ausdrücklich für E-Bikes mit höherem Gewicht freigegeben ist, und solltest zusätzlich die zulässige Stützlast Deiner Anhängerkupplung prüfen. Der Akku lässt sich für den Transport abnehmen, was einige Kilo spart.

Mechanische Scheibenbremsen an beiden Rädern, laut DYU beidseitig betätigt, es werden also beide Beläge zugestellt statt nur einer. Gegenüber hydraulischen Bremsen brauchen sie mehr Handkraft, lassen sich weniger fein dosieren und müssen nachgestellt werden, weil sich der Zug längt. Bei diesem Systemgewicht gehört die Bremskontrolle zur regelmäßigen Wartung.

Nein. Die durchgehende Sitzbank legt das optisch nahe, das Rad ist aber als Einsitzer ausgelegt. Die zulässige Zuladung von 120 kg gilt für Fahrer und Gepäck zusammen. Eine zweite Person mitzunehmen ist weder von der Zulassung noch von der Bremsanlage gedeckt.

Bei niedrigem Luftdruck vergrößern sie die Aufstandsfläche und verteilen das Gewicht. Dadurch findet das Rad auf Sand, Schnee, Waldboden und Schotter Grip, wo schmale Reifen einsinken. Zugleich übernehmen sie einen Teil der Federungsarbeit. Auf Asphalt kosten sie Rollwiderstand und damit Reichweite.

Nein, das Rad ist nicht faltbar. Es misst rund 180 × 69 × 114 cm und braucht damit einen festen Stellplatz. Faltbare Alternativen derselben Marke sind das DYU C9 mit 20 Zoll und das DYU T1.

Die durchgehende Sitzbank hat keine höhenverstellbare Sattelstütze, die Anpassung an die Beinlänge entfällt damit. Prüfe die Sitzhöhe vor dem Kauf gegen Deine Körpergröße, gerade wenn Du kleiner oder deutlich größer als der Durchschnitt bist.