Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 699,00 € (19.09.2026)
DYU T1 E-Bike
20-Zoll-Falter mit Magnesium-Rahmen, Drehmomentsensor und 360-Wh-Akku
- Drehmomentsensor mit 35 Nm für ein natürliches Fahrgefühl
- Rahmen aus Magnesium-Druckguss statt geschweißtem Aluminium
- 360-Wh-Akku, abnehmbar und mit Schlüssel gesichert
- Shimano 7-Gang-Schaltung und Scheibenbremsen vorn und hinten
- In drei Schritten faltbar, Gepäckträger ab Werk
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details
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Technische Daten
- Typ
- E-Klapprad / Pedelec (bis 25 km/h)
- Modellname
- T1
- Motor
- Nabenmotor, 250 W
- Sensorik
- Drehmomentsensor, bis 35 Nm
- Akku
- 36 V, 10 Ah, 360 Wh, abnehmbar
- Reichweite
- bis 55 km laut DYU
- Gewicht
- 22,5 kg
- Bremsen
- Scheibenbremsen vorn und hinten
- Schaltung
- Shimano 7-Gang-Kettenschaltung
- Laufräder
- 20 Zoll
- Rahmen
- Magnesiumlegierung, Druckguss, faltbar
- Zuladung
- 120 kg
- Beleuchtung
- Frontlicht und Rücklicht
- Schutzbleche
- vorn und hinten
- Federung
- gefederte Sattelstütze
- Gepäckträger
- ja
- Maße
- 152 × 54,1 × 108,7 cm
- Faltmaß
- 88,5 × 44,5 × 87,5 cm
- Garantie
- 12 bis 24 Monate laut DYU
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das DYU T1 ist ein 20-Zoll-Faltrad mit zwei Merkmalen, die in dieser Preisklasse selten zusammenkommen: einem Rahmen aus Magnesium-Druckguss und einem Drehmomentsensor. Dazu kommen ein abnehmbarer 360-Wh-Akku, eine Shimano 7-Gang-Schaltung und Scheibenbremsen an beiden Rädern. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von DYU, der Awin-Produktfeed und der Vergleich mit Falträdern derselben Preisklasse.
Spricht dafür
- Drehmomentsensor mit 35 Nm, in dieser Preisklasse selten
- Magnesium-Druckgussrahmen aus einem Stück, ohne Schweißnähte
- Shimano 7-Gang-Schaltung und Scheibenbremsen an beiden Rädern
- Akku abnehmbar und mit Schlüssel gegen Diebstahl gesichert
- Gepäckträger und Frontlicht ab Werk, Faltung in drei Schritten
Spricht dagegen
- 22,5 kg sind für tägliches Tragen über Treppen und Bahnsteige zu viel
- 360 Wh ergeben realistisch 26 bis 40 km statt der genannten 55 km
- Datenblatt nennt zur Reichweite zwei verschiedene Werte (55 und 60 km)
- Bremsen-Bauart nicht ausgewiesen, in dieser Preisklasse meist mechanisch
- Magnesium braucht mehr Sorgfalt bei Lackschäden als Aluminium
Das DYU T1 im Detail
Der Drehmomentsensor: das wichtigste Merkmal des Rades
E-Falträder unter 800 Euro arbeiten fast immer mit einem Trittfrequenzsensor. Der registriert allein, dass sich die Kurbel dreht, und schaltet dann eine feste Unterstützungsstufe zu. Die Folge kennst Du, wenn Du solche Räder gefahren bist: Nach kurzer Verzögerung setzt der Schub ein und bleibt gleich stark, unabhängig davon, wie kräftig Du trittst.
Das T1 misst stattdessen die tatsächliche Pedalkraft und gibt bis zu 35 Nm proportional dazu ab. Für Dich ändert das drei Dinge im Alltag: Das Anfahren an der Ampel läuft gleichmäßig statt ruckartig, das Rangieren auf engem Raum bleibt kontrollierbar, und der Akku hält länger, weil nur so viel Strom fließt, wie Du gerade abrufst. Warum dieser Unterschied im Fahren so deutlich auffällt, steht im Ratgeber Drehmomentsensor beim E-Bike.
Magnesium statt Aluminium: was der Rahmen bringt
DYU fertigt den Rahmen aus einer Magnesiumlegierung im Druckgussverfahren, während fast alle Wettbewerber geschweißtes Aluminium verwenden. Magnesium ist rund ein Drittel leichter als Aluminium bei vergleichbarer Steifigkeit.
Beim Druckguss entsteht der Rahmen zudem in einem Stück, ohne die Schweißnähte an den Knotenpunkten, an denen sich sonst Spannungen sammeln. Bei einem Faltrad, das ohnehin ein Gelenk in der Rahmenmitte trägt, ist jede Stelle weniger ein Gewinn. Die Kehrseite: Magnesium korrodiert schneller als Aluminium, wenn die Beschichtung beschädigt wird. Lackschäden solltest Du deshalb zügig ausbessern und das Rad im Winter nach Fahrten auf gesalzenen Straßen abspülen.
22,5 kg: das Gewicht richtig einordnen
Trotz Magnesiumrahmen wiegt das T1 22,5 kg. Das ist für ein 20-Zoll-Faltrad ein durchschnittlicher Wert und liegt über dem DYU D3S mit 19,7 kg und deutlich über dem DYU SP1 mit 14 kg.
Der Grund ist der Akku: 360 Wh wiegen mehr als die 120 Wh des SP1, dazu kommen Schaltung, Gepäckträger und Scheibenbremsen. DYU wirbt damit, das Rad lasse sich einhändig anheben, was bei 22,5 kg für kurze Momente gilt, etwa über einen Bordstein oder eine einzelne Stufe. Für Treppen in den dritten Stock oder das tägliche Tragen in die Bahn ist das zu viel. In den Kofferraum, ins Wohnmobil oder in einen ebenerdigen Abstellraum passt es dagegen gut. Wie sich Radgewichte einordnen lassen, steht im Ratgeber E-Bike-Gewicht.
360 Wh: die Reichweite nachgerechnet
Der Akku speichert 36 V bei 10 Ah, also 360 Wh, sitzt hoch integriert im Rahmen und lässt sich abnehmen. Gegen Diebstahl ist er mit einem Schloss gesichert, das zum Entnehmen einen Schlüssel verlangt.
Die Angaben zur Reichweite sind im Datenblatt uneinheitlich: Die technische Tabelle nennt 55 km, ein Werbetext auf derselben Seite spricht von 60 km. Beide Werte beschreiben den Bestfall. Rechnerisch entsprächen 55 km einem Verbrauch von 6,5 Wh pro Kilometer, während ein 22,5 kg schweres Rad mit 20-Zoll-Laufrädern realistisch 9 bis 14 Wh je Kilometer zieht. Daraus werden 26 bis 40 km bei zügiger Unterstützung, mit dem Drehmomentsensor und sparsamer Fahrweise auch mehr. Für den Weg zur Arbeit und zurück reicht das bei bis zu 15 km je Richtung. Deine Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach.
Schaltung und Bremsen
Verbaut ist eine Shimano 7-Gang-Kettenschaltung. Bei einem Rad mit Nabenmotor im Hinterrad ist eine Schaltung wichtiger, als viele annehmen, denn der Motor sitzt hinter ihr und kann sie selbst nicht nutzen. Für Dich bleibt sie trotzdem entscheidend: Du passt damit Deine eigene Trittfrequenz an die Steigung an und trittst oberhalb der Abriegelung bei 25 km/h nicht ins Leere. Wie sich die Motorbauarten unterscheiden, steht im Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor.
Gebremst wird mit Scheibenbremsen an beiden Rädern. Ob mechanisch oder hydraulisch, weist DYU nicht aus, in dieser Preisklasse sind mechanische Scheibenbremsen der Normalfall. Sie funktionieren bei Nässe zuverlässig und nutzen die Felge nicht ab, verlangen aber regelmäßiges Nachstellen, weil sich der Zug längt.
Falten in drei Schritten
Das T1 faltet in drei Schritten und misst danach 88,5 × 44,5 × 87,5 cm. Ausgeklappt ist es 152 cm lang.
Damit passt es in einen normalen Kofferraum, in eine Fahrradgarage oder in die Ecke eines Abstellraums. Für den Zug ist es grenzwertig: Zusammengefaltete Räder fahren zwar als Handgepäck mit, 88,5 cm Kantenlänge und 22,5 kg machen das Tragen über Bahnsteige und Treppen jedoch anstrengend. Wer täglich zwischen Rad und Bahn wechselt, ist mit dem DYU SP1 und seinen 14 kg deutlich besser bedient.
Ausstattung: als Alltagsrad fertig aufgebaut
Das T1 kommt vollständiger, als das knappe Datenblatt vermuten lässt. Ausgewiesen sind ein Gepäckträger, ein Frontlicht und ein Dämpfungssystem, dessen Bauart die Tabelle offen lässt. Die Produktabbildungen des Herstellers zeigen darüber hinaus Schutzbleche vorn und hinten, ein Rücklicht und eine gefederte Sattelstütze, die das genannte Dämpfungssystem sein dürfte.
Damit ist das Rad für den Alltag fertig ausgerüstet, ohne dass Du Licht, Schutzbleche oder Gepäckträger nachkaufen musst. Bei einem Rad um 750 Euro ist das ein spürbarer Posten, weil diese Teile zusammen schnell 100 Euro und einen Werkstattbesuch kosten. Die zulässige Zuladung liegt bei 120 kg für Fahrer und Gepäck zusammen, was bei 22,5 kg Eigengewicht rund 142 kg zulässiges Gesamtgewicht ergibt.
Einordnung: was ca. 699,00 € in dieser Klasse bedeuten
Um 750 Euro besteht das Feld der E-Falträder überwiegend aus Rädern mit Trittfrequenzsensor, geschweißtem Aluminiumrahmen und einfacher Ausstattung. Das T1 bringt in derselben Preislage einen Drehmomentsensor, einen Magnesium-Druckgussrahmen, eine Shimano-Schaltung und Scheibenbremsen an beiden Rädern mit.
Das ist ein stimmiges Paket für Fahrer, die ein faltbares Alltagsrad mit gutem Fahrgefühl suchen und keinen täglichen Tragebedarf haben. Wer maximale Reichweite braucht, findet sie im DYU C9 mit 748,8 Wh. Wer das Rad täglich trägt, greift zum DYU SP1. Weitere Räder stehen in der Liste der besten E-Klappräder und unter E-Bikes unter 1.000 Euro.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | ab 699,00 € | – | 719,00 € | 669,00 € |
| Motor | Nabenmotor, 250 W | Ananda Heckmotor, 36 V, 250 W, 40 Nm | Bürstenloser Nabenmotor, 250 W, 53 Nm laut Datenblatt | Heckmotor, 36 V, 250 W Nenndauerleistung |
| Akku | 36 V, 10 Ah, 360 Wh, abnehmbar | 374,4 Wh (36 V, 10,4 Ah) Lithium-Ionen im Gepäckträger, entnehmbar | 48 V, 624 Wh / 13 Ah, abnehmbar | 36 V / 5,2 Ah, 187,2 Wh, am Sitzrohr montiert, entnehmbar |
| Reichweite | bis 55 km laut DYU | 37 bis 74 km | 60 bis 100 km laut Datenblatt | 30 bis 40 km laut Amazon-Listung, 60 bis 70 km laut Maxtron |
| Gewicht | 22,5 kg | 21,2 kg | 25,5 kg | 17 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das DYU T1?
Das T1 lohnt sich für Pendler und Alltagsfahrer, die ein faltbares Rad mit gutem Fahrgefühl suchen. Der Drehmomentsensor mit 35 Nm ist in dieser Preisklasse das entscheidende Merkmal, weil er den ruckartigen Schub billiger Systeme vermeidet und den Akku schont. Dazu kommen ein Magnesium-Druckgussrahmen ohne Schweißnähte, eine Shimano 7-Gang-Schaltung, Scheibenbremsen an beiden Rädern und ein abnehmbarer Akku. Für rund 750 Euro ist das eine ungewöhnlich vollständige Ausstattung.
Zwei Punkte begrenzen den Einsatz. Mit 22,5 kg ist das Rad zu schwer für tägliches Tragen über Treppen und Bahnsteige, dafür ist das DYU SP1 mit 14 kg gebaut. Und die 360 Wh ergeben realistisch 26 bis 40 km statt der genannten 55 km. Für Strecken bis 15 km je Richtung genügt das, für Tagestouren planst Du eine Lademöglichkeit ein.
Häufige Fragen
DYU nennt in der technischen Tabelle 55 km, in einem Werbetext derselben Seite 60 km. Beide beschreiben den Bestfall. Aus 360 Wh entsprächen 55 km einem Verbrauch von 6,5 Wh pro Kilometer, während ein 22,5 kg schweres 20-Zoll-Rad realistisch 9 bis 14 Wh je Kilometer zieht. Daraus werden 26 bis 40 km, mit sparsamer Fahrweise und dem Drehmomentsensor auch etwas mehr.
Er misst die tatsächliche Pedalkraft und gibt bis zu 35 Nm proportional dazu ab, statt wie ein Trittfrequenzsensor nur eine feste Stufe zuzuschalten. Im Alltag heißt das: gleichmäßiges Anfahren an der Ampel, kontrolliertes Rangieren auf engem Raum und ein Akku, der länger hält, weil nur so viel Strom fließt, wie Du abrufst.
Magnesium ist rund ein Drittel leichter als Aluminium bei vergleichbarer Steifigkeit. Im Druckgussverfahren entsteht der Rahmen zudem in einem Stück, ohne Schweißnähte an den Knotenpunkten, an denen sich Spannungen sammeln. Bei einem Faltrad mit ohnehin einem Gelenk in der Rahmenmitte ist jede kritische Stelle weniger ein Gewinn.
Es wiegt 22,5 kg, ein durchschnittlicher Wert für ein 20-Zoll-Faltrad. Für kurze Momente wie einen Bordstein oder eine einzelne Stufe lässt es sich anheben. Für Treppen in den dritten Stock oder das tägliche Tragen in die Bahn ist es zu schwer, dafür ist das DYU SP1 mit 14 kg ausgelegt.
Ja. Der Motor leistet 250 W, unterstützt beim Treten und regelt bei 25 km/h ab. Damit gilt das Rad rechtlich als Fahrrad: kein Führerschein, kein Versicherungskennzeichen, keine Helmpflicht. Ein Helm bleibt trotzdem empfehlenswert.
Es faltet in drei Schritten auf 88,5 × 44,5 × 87,5 cm, ausgeklappt misst es 152 cm in der Länge. Damit passt es in einen normalen Kofferraum, ins Wohnmobil oder in die Ecke eines Abstellraums. Für tägliche Bahnfahrten sind 88,5 cm Kantenlänge zusammen mit 22,5 kg allerdings unhandlich.
Ja. Der Nabenmotor sitzt im Hinterrad und kann die Schaltung selbst nicht nutzen, für Dich als Fahrer bleibt sie aber wichtig. Mit den sieben Gängen passt Du Deine eigene Trittfrequenz an die Steigung an und trittst oberhalb der Abriegelung bei 25 km/h nicht ins Leere.
Ja. Der 36-V-Akku mit 10 Ah sitzt hoch integriert im Rahmen und lässt sich entnehmen, um ihn in der Wohnung zu laden. Gegen Diebstahl ist er mit einem Schloss gesichert, das zum Entnehmen einen Schlüssel verlangt.
Ausgewiesen sind ein Gepäckträger, ein Frontlicht und ein Dämpfungssystem. Die Produktabbildungen zeigen zusätzlich Schutzbleche vorn und hinten, ein Rücklicht und eine gefederte Sattelstütze. Das Rad ist damit für den Alltag fertig ausgerüstet. Offen lässt das Datenblatt die Bauart der Bremsen, in dieser Preisklasse sind mechanische Scheibenbremsen der Normalfall.
Die zulässige Zuladung beträgt 120 kg für Fahrer und Gepäck zusammen. Bei 22,5 kg Eigengewicht ergibt das rund 142 kg zulässiges Gesamtgewicht. Ein Gepäckträger ist ab Werk montiert.



