Eleglide Mopride 2 E-Bike
Günstiges 27,5-Zoll-E-Mountainbike mit abnehmbarem Akku, Hydraulikbremsen & App
- Hydraulische Scheibenbremsen, kräftig und gut dosierbar
- Abnehmbarer 36-V-Akku (18 Ah / 648 Wh), bis zu 150 km Reichweite (Herstellerangabe)
- 21-Gang-Kettenschaltung & 27,5-Zoll-Laufräder
- App-Anbindung & LCD-Display zur Steuerung der Unterstützung
-
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Technische Daten
- Typ
- E-Mountainbike (Hardtail)
- Laufräder
- 27,5 Zoll (CST-Reifen, 2,35 Zoll breit)
- Motor
- 250 W Nabenmotor, 55 Nm
- Akku
- 36 V, 18 Ah (648 Wh), abnehmbar
- Reichweite
- bis zu 150 km (je nach Modus)
- Unterstützung bis
- 25 km/h (Pedelec, EU-konform)
- Schaltung
- Shimano, 21-Gang-Kettenschaltung (Trigger)
- Bremsen
- Hydraulische Scheibenbremsen
- Federgabel
- 100 mm Federweg mit Sperrfunktion
- Beleuchtung
- StVZO-zertifiziertes Lichtsystem
- Display
- LCD-Display + App-Anbindung
- Rahmen
- Aluminium
- Gewicht
- 24,5 kg
- Max. Zuladung
- 120 kg
- Empf. Körpergröße
- ab 160 cm
- Modelljahr
- 2023
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das Eleglide Mopride 2 ist ein günstiges 27,5-Zoll-E-Mountainbike für Einsteiger, das mit einer für die Preisklasse ungewöhnlich kompletten Ausstattung punktet: hydraulische Scheibenbremsen, ein abnehmbarer Akku, 21 Gänge und sogar eine App-Anbindung. Gedacht ist es für Touren, Feldwege und leichtes Gelände, nicht für den ruppigen Bikepark.
Spricht dafür
- Hydraulische Scheibenbremsen statt der klassenüblichen mechanischen
- Federgabel mit 100 mm Federweg und Sperrfunktion für Asphaltpassagen
- Großer 648-Wh-Akku, abnehmbar zum Laden in der Wohnung
- 55 Nm Drehmoment, für die Preisklasse ein guter Wert
- StVZO-zertifiziertes Lichtsystem ab Werk, sofort straßentauglich
- App-Anbindung und LCD-Display, Ausstattung über dem Einstiegsniveau
Spricht dagegen
- Hardtail ohne Dämpfer, für ruppige Trails fehlt die Reserve
- Die 150 km sind ein Eco-Bestwert, im Alltag liegst Du deutlich darunter
- Trittfrequenzsteuerung statt Drehmomentsensor, die Unterstützung wirkt weniger natürlich
- 21-Gang-Schaltung mit Umwerfer, bedienungsintensiver als moderne 1-fach-Antriebe
Das Mopride 2 im Detail
Hydraulische Bremsen: das stärkste Argument
In der Klasse um ca. 759,00 € bremsen die meisten E-Bikes mechanisch, also über Bowdenzüge. Das Mopride 2 hat hydraulische Scheibenbremsen, und das ist der wichtigste Unterschied zum Wettbewerb. Der Druckpunkt bleibt konstant, Du brauchst weniger Handkraft, die Dosierung ist feiner, und das regelmäßige Nachstellen der Züge entfällt.
Gerade an einem Rad, das auf Waldwegen und Schotter unterwegs ist, zählt das: Bergab mit losem Untergrund brauchst Du fein dosierbare Bremskraft statt roher Gewalt, und bei Nässe verlieren Hydraulikbremsen weniger Biss.
Motor und Reichweite
Der Nabenmotor liefert 250 W bei 55 Nm. Für ein Rad dieser Preisklasse ist das ein guter Wert, viele Konkurrenten liegen bei 35 bis 45 Nm. In der Ebene und an moderaten Steigungen schiebt der Motor spürbar an, an sehr steilen Rampen trittst Du kräftig mit.
Der abnehmbare Akku speichert 648 Wh (18 Ah bei 36 V). Die Herstellerangabe von 150 km gilt für die sparsamste Stufe auf flacher Strecke. Gerechnet über den Verbrauch von grob 8 bis 13 Wh pro Kilometer auf Asphalt und 15 bis 22 Wh im Gelände ergeben sich realistisch 50 bis 80 km. Für Feierabendrunden und Tagesausflüge reicht das komfortabel. Deine Strecke kannst Du im Reichweiten-Rechner durchspielen.
Die Steuerung: hier wird gespart
Das Mopride 2 arbeitet mit einem Trittfrequenzsensor. Der erkennt nur, ob sich die Kurbel dreht, und schaltet dann eine feste Unterstützungsstufe zu. Im Vergleich zu einem Drehmomentsensor, der die tatsächliche Tretkraft misst, wirkt die Unterstützung dadurch schaltender: Sie setzt mit kurzer Verzögerung ein und bleibt gleich stark, egal wie kräftig Du trittst.
Im Gelände ist das der spürbarste Kompromiss dieses Rades. Beim Anfahren an einer Steigung oder in einer engen Kurve musst Du die Unterstützung über die Stufen selbst dosieren, statt sie über die Pedalkraft zu steuern. Räder mit Drehmomentsensor beginnen in dieser Kategorie erst deutlich oberhalb dieser Preisklasse.
Fahrwerk: 100 mm mit Lockout
Vorne arbeitet eine Federgabel mit 100 mm Federweg und Sperrfunktion. Der Lockout ist praktisch, wenn Du längere Asphaltstrecken fährst: Gesperrt geht die Tretkraft in Vortrieb statt ins Einfedern der Gabel. Hinten bleibt der Rahmen ungefedert, das Mopride 2 ist ein Hardtail. Für Waldautobahnen, Feldwege und leichte Trails passt das, für Wurzelteppiche und Stufen fehlt die Reserve.
Die 27,5-Zoll-Laufräder mit 2,35 Zoll breiten CST-Reifen sind eine gute Wahl für gemischtes Terrain: kleiner und wendiger als 29 Zoll, mit genug Volumen für Komfort. Es gibt das Modell auch als 29-Zoll-Variante, achte beim Kauf auf die richtige Version.
21 Gänge: viel Auswahl, mehr Bedienung
Die 21-Gang-Schaltung arbeitet mit drei Kettenblättern vorne und sieben Ritzeln hinten. Das gibt eine große Bandbreite für steile Anstiege und schnelle Abfahrten, verlangt aber mehr Aufmerksamkeit: Du bedienst zwei Schalthebel und musst ungünstige Kettenlinien vermeiden, bei denen die Kette schräg läuft. Moderne Mountainbikes setzen deshalb auf 1-fach-Antriebe mit einem Kettenblatt und großer Kassette. Für Einsteiger ist die 3-fach-Lösung gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber zuverlässig und ist günstig im Unterhalt.
Straßentauglich ab Werk
Das Rad kommt mit einem StVZO-zertifizierten Lichtsystem. Bei einem E-Mountainbike ist das keine Selbstverständlichkeit, viele Modelle dieser Bauart musst Du für den Straßenverkehr erst nachrüsten. Zusammen mit dem LCD-Display samt App-Anbindung, dem abnehmbaren Akku und einem Gewicht von 24,5 kg ergibt sich ein Rad, das Du sowohl für den Arbeitsweg als auch für die Waldrunde nutzen kannst.
Einordnung: viel Rad fürs Geld
Für ca. 759,00 € bekommst Du hydraulische Bremsen, 55 Nm, einen 648-Wh-Akku, 100 mm Federweg mit Lockout und Straßenzulassung. Diese Kombination ist in dieser Preisklasse ungewöhnlich vollständig. Gespart wird bei der Antriebssteuerung und beim Fahrwerkskonzept. Für Touren, Schotter und leichtes Gelände ist das ein stimmiges Angebot; wer echte Trails fährt, sollte zu einem Fully greifen, und wer Wert auf natürliche Unterstützung legt, zu einem Rad mit Drehmomentsensor. Weitere Modelle findest Du in der Bestenliste der E-Mountainbikes.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | Eleglide Mopride 2 E-Bike*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | – | 799,00 € | 799,00 € | 699,99 € |
| Motor | 250 W Nabenmotor, 55 Nm | Heckmotor (Hinterrad-Nabe), bürstenlos, 250 W Nenndauerleistung | 250 W Heck-Nabenmotor (55 Nm) | 250 W Heck-Nabenmotor |
| Akku | 36 V, 18 Ah (648 Wh), abnehmbar | 48 V / 15 Ah laut SAMEBIKE-Datenblatt (rechnerisch 720 Wh), die Amazon-Listung nennt 48 V / 14 Ah; im Unterrohr integriert | 48 V, 13 Ah (624 Wh), abnehmbar | 36 V, 13 Ah (468 Wh), abnehmbar |
| Reichweite | bis zu 150 km (je nach Modus) | 55–110 km laut SAMEBIKE (Stufe 1, 75-kg-Fahrer, flache Strecke), bis 100 km laut Amazon | bis zu 120 km (Herstellerangabe, je nach Modus) | 60–100 km (je nach Modus) |
| Gewicht | 24,5 kg | 25,5 kg | 23 kg | 25,4 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das Mopride 2?
Eleglide liefert hier mehr, als der Preis vermuten lässt. Vor allem die hydraulischen Scheibenbremsen sind ein echtes Plus, viele Konkurrenten in dieser Klasse bremsen noch mechanisch. Dazu kommen 55 Nm, ein abnehmbarer 648-Wh-Akku für realistisch 50 bis 80 km, eine Federgabel mit 100 mm und Lockout sowie ein StVZO-Lichtsystem ab Werk.
Zur Einordnung gehören zwei Punkte: Es ist ein Hardtail und damit für ruppige Trails nicht gemacht, und die Trittfrequenzsteuerung lässt die Unterstützung weniger natürlich wirken als ein Drehmomentsensor. Als preiswertes E-MTB für Touren, Schotter und leichtes Gelände ist es für ca. 759,00 € ein stimmiges Angebot.
Häufige Fragen
Für ein E-MTB dieser Preisklasse ist die Ausstattung stark: hydraulische Scheibenbremsen, abnehmbarer Akku, 21 Gänge und App-Anbindung sind nicht selbstverständlich. Wer ein günstiges Touren-/Einsteiger-E-MTB für Asphalt, Schotter und leichtes Gelände sucht, bekommt viel fürs Geld. Für echtes Trail-Gelände ist es nicht ausgelegt.
Die Angabe „bis zu 150 km" gilt für die niedrigste Unterstützungsstufe bei idealen Bedingungen. Im Alltag mit höherer Unterstützung, Steigungen oder Gegenwind sind eher 50 bis 90 km realistisch.
Optisch und von der Laufradgröße ja, technisch nur bedingt. Als Hardtail mit Federgabel kommt es gut über Feldwege, Schotter und leichtes Gelände. Für ruppige Trails, Wurzelpassagen oder Sprünge ist die Konstruktion nicht gemacht.
Hydraulische Scheibenbremsen bremsen kräftiger, lassen sich feiner dosieren und brauchen weniger Handkraft als mechanische Scheiben- oder Felgenbremsen. Gerade an einem schwereren E-Bike und am Berg ist das ein echter Sicherheits- und Komfortgewinn.
Ja, der Akku ist laut Listung abnehmbar. Du kannst ihn mit in die Wohnung nehmen und an einer normalen Steckdose laden, praktisch, wenn am Stellplatz kein Strom liegt.
Die Listung nennt eine App-Anbindung. Üblich sind damit Funktionen wie das Einstellen der Unterstützungsstufen sowie Tempo-, Strecken- und Akku-Anzeigen. Den genauen Funktionsumfang prüfst du am besten auf der Produktseite.
Als Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h gilt es rechtlich als Fahrrad: kein Führerschein, keine Versicherungspflicht, keine Helmpflicht (ein Helm ist im Gelände dringend zu empfehlen).
Für preisbewusste Einsteiger und Tourenfahrer, die ein gut ausgestattetes E-MTB für Asphalt, Schotter und leichtes Gelände suchen. Wer anspruchsvolle Trails fährt oder einen Mittelmotor möchte, sollte mehr investieren.


