ELEKGO EG01 E-Bike
Kompaktes 14-Zoll-Falt-E-Bike mit 280-Wh-Akku und 22 kg Gewicht
- Mit 22,15 kg und 14-Zoll-Laufrädern das kompakteste Modell der Marke
- Faltmaß von 1.260 mm Länge, passt in Kofferraum und Abstellkammer
- 280-Wh-Akku (36 V/7,8 Ah), abnehmbar zum Laden in der Wohnung
- Scheibenbremsen vorn und hinten, Scheinwerfer und Rücklicht ab Werk
-
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Technische Daten
- Typ
- Falt-E-Bike / Pedelec
- Laufräder
- 14 Zoll
- Motor
- 250 W
- Akku
- 36 V, 7,8 Ah (280,8 Wh), abnehmbar
- Reichweite
- 25–40 km (Herstellerangabe, je nach Modus)
- Unterstützung bis
- 25 km/h (Pedelec)
- Steigfähigkeit
- bis 10 Grad (Herstellerangabe)
- Schaltung
- ohne Gangschaltung, 3 Unterstützungsstufen
- Bremsen
- Scheibenbremsen vorn und hinten
- Federung
- keine
- Gewicht
- 22,15 kg
- Rahmen
- Kohlenstoffstahl, faltbar
- Maße
- 1.260 × 575 × 1.100 mm
- Beleuchtung
- Scheinwerfer und Rücklicht
- Display
- LCD (Tempo, Akkustand, Unterstützungsstufe, Strecke, Fehlercode)
- Sattel
- höhenverstellbar
- Farbe
- Schwarz
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das ELEKGO EG01 ist das kleinste Rad der Marke: ein 14-Zoll-Falt-E-Bike mit 250-W-Motor, 280-Wh-Akku und 22,15 kg Gewicht. Es zielt auf kurze Wege, auf die letzte Meile zwischen Bahnhof und Büro und auf alle, die ein E-Bike im Kofferraum oder in der Abstellkammer unterbringen müssen. Grundlage der Einordnung sind die Angaben aus der Händler-Listung und die Produktbeschreibung des Herstellers.
Spricht dafür
- Mit 22,15 kg und 1.260 mm Länge sehr kompakt für ein E-Bike
- Passt in Kofferraum, Wohnmobil und Abstellkammer
- Scheibenbremsen an beiden Rädern sowie Scheinwerfer und Rücklicht ab Werk
- Ohne Gangschaltung sehr wartungsarm, keine Schaltzüge und kein Schaltwerk
- Display zeigt Fehlercodes an, das erleichtert die Fehlersuche
Spricht dagegen
- 280 Wh reichen real für 23 bis 35 km, für Touren zu wenig
- 14-Zoll-Laufräder laufen auf schlechtem Untergrund unruhig
- Keine Federung, in Kombination mit kleinen Laufrädern hart abgestimmt
- Ohne Gangschaltung bleiben längere Steigungen mühsam
- Gepäckträger, Schutzbleche und Ständer sind nicht ausgewiesen
Das ELEKGO EG01 im Detail
14 Zoll: klein, wendig und mit klaren Grenzen
Mit 14-Zoll-Laufrädern ist das EG01 kleiner als die meisten Falträder, die üblicherweise auf 16 oder 20 Zoll rollen. Der Gewinn liegt beim Packmaß und beim Gewicht: 1.260 mm Länge und 22,15 kg sind Werte, die dieses Rad von den meisten E-Klapprädern abheben.
Kleine Laufräder haben aber physikalische Grenzen. Sie fallen tiefer in jedes Schlagloch, reagieren empfindlicher auf Spurrillen und Gullyroste und laufen bei Tempo 25 unruhiger. Wer damit fährt, sollte die Strecke kennen und vorausschauend fahren. Auf gutem Asphalt ist das unkritisch, auf Kopfsteinpflaster wird es anstrengend.
Der Akku und ein Fehler in der Produktangabe
ELEKGO nennt einen Akku mit 36 V und 7,8 Ah, das ergibt rechnerisch 280,8 Wh. Im Merkmalsfeld derselben Listung steht allerdings der Wert 28,08 Wattstunden. Diese Angabe ist um den Faktor zehn falsch, ein Akku mit 28 Wh würde nicht einmal einen Kilometer weit tragen. Wir rechnen deshalb durchgehend mit 280,8 Wh, dem Wert, der sich aus Spannung und Kapazität ergibt.
Damit nennt der Hersteller eine Reichweite von 25 bis 40 km. Diese Angabe ist vergleichsweise ehrlich: Bei 8 bis 12 Wh pro Kilometer ergeben sich rechnerisch 23 bis 35 km, die Realität liegt also nah an der Herstellerangabe. Für die letzte Meile und Wege im Ort reicht das gut, für Tagestouren ist das Rad nicht gebaut. Prüfe Deine Strecke mit dem Reichweiten-Rechner.
Ohne Gangschaltung, dafür mit drei Stufen
Eine Kettenschaltung hat das EG01 nicht. Gesteuert wird über drei Unterstützungsstufen am Display. Auf kurzen, flachen Wegen ist das unkompliziert und wartungsarm, denn es gibt keine Schaltzüge und kein Schaltwerk.
Die Steigfähigkeit gibt ELEKGO mit 10 Grad an, das entspricht etwa 18 Prozent Steigung. Diese Angabe gilt für kurze Rampen unter günstigen Bedingungen. Im Alltag heißt das: Eine Brückenauffahrt oder eine kurze Steigung schafft das Rad, eine lange Steigung mit Zuladung wird zäh, weil Du ohne kleinen Gang nicht mitarbeiten kannst.
22 kg: warum das für ein Faltrad noch viel ist
Für ein E-Bike sind 22,15 kg wenig, für ein Faltrad, das Du tragen sollst, sind sie weiterhin viel. Ein normales Klapprad ohne Motor wiegt 11 bis 14 kg. Die Treppe zum Bahnsteig oder der Weg durch einen vollen Zug bleiben also anstrengend.
Realistisch ist dieses Rad damit für Situationen, in denen Du es rollst und verstaust statt es zu tragen: Kofferraum, Wohnmobil, Büro, Abstellkammer. Der Rahmen besteht aus Kohlenstoffstahl, ein Aluminiumrahmen würde 2 bis 3 kg sparen, kostet in dieser Klasse aber mehr. Wie sich Gewicht im E-Bike-Alltag auswirkt, erklärt unser Ratgeber zum E-Bike-Gewicht.
Bremsen und Beleuchtung: solide Grundausstattung
Scheibenbremsen an beiden Rädern sind an einem so kleinen Rad ein sinnvoller Ausstattungspunkt, weil kleine Laufräder bei Nässe wenig Bremsfläche für Felgenbremsen böten. Scheinwerfer und Rücklicht gehören ebenfalls zur Serienausstattung, damit ist das Rad für die Fahrt im Dunkeln vorbereitet.
Das LCD-Display zeigt neben Tempo, Akkustand, Unterstützungsstufe und Strecke auch Fehlercodes an. Das klingt nach einem Detail, hilft aber im Ernstfall: Ein Code sagt der Werkstatt oder dem Support genauer, wo das Problem sitzt, als die Beschreibung "es fährt nicht mehr".
Wo die Alltagsgrenzen liegen
Gepäckträger, Schutzbleche und Ständer weist die Listung nicht aus. Für ein Rad, das zwischen Bahnhof und Büro pendelt, ist vor allem der fehlende Gepäckträger spürbar, weil der Rucksack dann immer auf dem Rücken bleibt.
Dazu kommt die fehlende Federung. In Kombination mit 14-Zoll-Laufrädern ergibt das die härteste Abstimmung im gesamten Elekgo-Programm. Fahre bewusst mit etwas weniger Luftdruck, das ist die einzige Stellschraube, die Du hier hast.
Für wen sich das EG01 lohnt
Das Rad passt zu Pendlern, die den letzten Kilometer vom Bahnhof zum Büro überbrücken, zu Wohnmobil- und Bootsbesitzern und zu allen, die in einer kleinen Wohnung keinen Platz für ein großes E-Bike haben. Für diese Zwecke sind Packmaß und Gewicht die entscheidenden Werte, und in beiden Disziplinen liegt das EG01 vorn.
Für den täglichen Arbeitsweg über mehrere Kilometer, für schlechte Straßen und für hügeliges Gelände ist ein größeres Rad die bessere Wahl. Ein 20-Zoll-Klapprad wiegt zwar mehr, fährt aber deutlich ruhiger. Die Auswahl steht in unserer Bestenliste der E-Klappräder, die Bauformen erklärt der Ratgeber E-Bike-Klapprad.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ELEKGO EG01 E-Bike*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | – | ab 1.699,00 € | ab 1.099,00 € | 1.099,00 € |
| Motor | 250 W | Mivice X700 Mittelmotor, 250 W, 48 V, 100 Nm | Hinterrad-Nabenmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W Nenndauerleistung | Heckmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W Nenndauerleistung |
| Akku | 36 V, 7,8 Ah (280,8 Wh), abnehmbar | 48 V, 15 Ah (720 Wh), 21700-Zellen (LG oder Samsung), integriert | 48 V / 15 Ah, 720 Wh, entnehmbar | 48 V / 18 Ah, 864 Wh, entnehmbar |
| Reichweite | 25–40 km (Herstellerangabe, je nach Modus) | 140 km (Stufe 1), 110 km (Stufe 3), 96 km (Stufe 5); Labortest 160 km | 100 bis 120 km | 120 bis 140 km |
| Gewicht | 22,15 kg | 32,8 kg | 30,7 kg | 27 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit zum ELEKGO EG01
Das ELEKGO EG01 löst genau eine Aufgabe: ein E-Bike so klein und leicht zu machen, dass es überall hineinpasst. 22,15 kg, 1.260 mm Länge und 14-Zoll-Laufräder sind für ein E-Faltrad gute Werte, und mit Scheibenbremsen an beiden Rädern sowie Licht ab Werk ist die Grundausstattung stimmig.
Der Rest folgt aus dieser Auslegung: 280 Wh reichen für 23 bis 35 km, es gibt keine Gangschaltung, keine Federung und keinen Gepäckträger, und die kleinen Laufräder verlangen auf schlechtem Untergrund Aufmerksamkeit. Als Zweitrad für die letzte Meile, fürs Wohnmobil oder für die kleine Wohnung ist das EG01 sinnvoll. Als einziges Rad für den täglichen Arbeitsweg über mehrere Kilometer greifst Du besser zu einem 20-Zoll-Klapprad.
Häufige Fragen
ELEKGO nennt 36 V und 7,8 Ah, das ergibt 280,8 Wh. Im Merkmalsfeld derselben Listung steht abweichend der Wert 28,08 Wattstunden, der um den Faktor zehn danebenliegt: Mit 28 Wh käme das Rad nicht einmal einen Kilometer weit. Maßgeblich ist die Rechnung aus Spannung und Kapazität, also 280,8 Wh.
Der Hersteller nennt 25 bis 40 km. Mit 280,8 Wh und einem Verbrauch von 8 bis 12 Wh pro Kilometer ergeben sich rechnerisch 23 bis 35 km. Die Herstellerangabe liegt damit ungewöhnlich nah an der Realität. Für Wege im Ort und die letzte Meile reicht das, für Tagestouren nicht.
Es wiegt 22,15 kg. Für ein E-Bike ist das wenig, für ein Faltrad zum Tragen weiterhin viel: Ein Klapprad ohne Motor wiegt 11 bis 14 kg. Treppen und volle Züge bleiben also anstrengend. Das Rad passt zu Situationen, in denen Du es rollst und verstaust statt es zu tragen.
ELEKGO gibt eine Steigfähigkeit von 10 Grad an, das entspricht etwa 18 Prozent. Dieser Wert gilt für kurze Rampen. Eine Brückenauffahrt schafft das Rad, eine lange Steigung wird zäh, weil ohne Gangschaltung kein kleiner Gang zum Mittreten zur Verfügung steht.
Nein. Gesteuert wird ausschließlich über drei Unterstützungsstufen am Display. Das macht das Rad wartungsarm, weil Schaltzüge und Schaltwerk entfallen, begrenzt aber die Möglichkeiten am Berg und bei hohem Tempo ohne Motor.
In der Regel ja. Mit einer Länge von 1.260 mm im ungefalteten Zustand und 14-Zoll-Laufrädern ist es das kompakteste Modell der Marke und deutlich handlicher als ein 20-Zoll-Klapprad mit Fat-Reifen. Für Wohnmobil, Auto und Abstellkammer ist es damit gut geeignet.
Ja. Mit 250 W Nenndauerleistung und Tretunterstützung bis 25 km/h gilt es als Pedelec und rechtlich als Fahrrad: kein Führerschein, kein Versicherungskennzeichen, keine Helmpflicht.
Deutlich unbequemer als größere Laufräder. Kleine Räder fallen tiefer in Schlaglöcher, reagieren empfindlicher auf Spurrillen und laufen bei Tempo 25 unruhiger. Da auch keine Federung verbaut ist, bleibt als einzige Stellschraube etwas weniger Luftdruck in den Reifen.
Tempo, Akkustand, Unterstützungsstufe, gefahrene Strecke und Fehlercodes. Gerade die Fehlercode-Anzeige ist praktisch: Sie hilft der Werkstatt oder dem Support, ein Problem einzugrenzen, statt nur zu wissen, dass das Rad nicht mehr fährt.


