ELEKGO EG08S E-Bike
26-Zoll-City-E-Bike mit 302-Wh-Akku, Single-Speed-Antrieb und Gepäckträger
- Gepäckträger, LED-Scheinwerfer und Hupe gehören zur Serienausstattung
- Mit 24,8 kg vergleichsweise leicht für ein E-Bike dieser Klasse
- 302-Wh-Akku, abnehmbar und in 4 bis 5 Stunden wieder voll
- Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad
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Technische Daten
- Typ
- City-E-Bike / Pedelec
- Laufräder
- 26 Zoll
- Motor
- 250 W Nabenmotor
- Akku
- 36 V, 8,4 Ah (302,4 Wh), abnehmbar
- Reichweite
- 35–70 km (Herstellerangabe, je nach Modus)
- Ladezeit
- 4–5 Stunden
- Unterstützung bis
- 25 km/h (Pedelec)
- Schaltung
- 1 Gang (Single-Speed)
- Bremsen
- Scheibenbremsen vorn und hinten
- Federung
- keine
- Gewicht
- 24,8 kg
- Zuladung
- bis 120 kg
- Rahmen
- Hartstahl
- Felgen
- Stahllegierung
- Beleuchtung
- LED-Scheinwerfer, Hupe
- Display
- LCD (Tempo, Akkustand, Kilometerstand)
- Ausstattung
- Gepäckträger, höhenverstellbarer Sattel
- Akku-Sicherung
- Mechanisches Schloss mit Akkuschlüssel
- Montagegrad
- 85 % vormontiert
- Farbe
- Schwarz
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das ELEKGO EG08S ist der einfachste Weg der Marke in die Stadt: ein 26-Zoll-Pedelec mit 250-W-Nabenmotor, 302-Wh-Akku, Gepäckträger und einem einzigen Gang. Der Verzicht auf die Schaltung ist die prägende Entscheidung dieses Rades, und sie bestimmt, für wen es taugt und für wen nicht. Grundlage der Einordnung sind Händler-Listung und Herstellerangaben.
Spricht dafür
- Sehr wartungsarm, ohne Schaltung entfallen Schaltzüge, Schaltwerk und Ritzelpaket
- Mit 24,8 kg leichter als die meisten E-Bikes dieser Preisklasse
- Gepäckträger, LED-Scheinwerfer und Hupe gehören zur Serienausstattung
- Kurze Ladezeit von 4 bis 5 Stunden dank kleinem Akku
- Scheibenbremsen an beiden Rädern statt Felgenbremsen
Spricht dagegen
- Nur ein Gang, an Steigungen arbeitet allein der Motor
- 302 Wh sind knapp, real sind 25 bis 38 km zu erwarten
- Keine Federung, auf Kopfsteinpflaster kommt jeder Schlag durch
- Rücklicht und Schutzbleche fehlen in der Ausstattungsliste
- Stahlfelgen bremsen die Beschleunigung, Aluminium wäre leichter
Das ELEKGO EG08S im Detail
Ein Gang: der Kern dieses Rades
Das EG08S fährt mit einer einzigen Übersetzung. Auf ebener Strecke funktioniert das gut, weil der Motor die Arbeit übernimmt und Du in einer festen Trittfrequenz bleibst. Es gibt keine Schaltzüge, kein Schaltwerk und kein Ritzelpaket, das verschleißt. Die Wartung reduziert sich damit auf Kette, Bremsen und Reifen.
Am Berg kehrt sich das um. Du kannst nicht herunterschalten, und weil die Übersetzung auf die Ebene ausgelegt ist, kannst Du auch mit eigener Kraft wenig ausrichten. Der Motor arbeitet dann bei niedriger Drehzahl gegen das Systemgewicht. In einer flachen Stadt ist das kein Thema, in hügeligem Gelände ist dieses Rad die falsche Wahl.
Der Nabenmotor und die fehlende Übersetzung
Der Motor sitzt laut Datenblatt in der Nabe und liefert 250 W Nenndauerleistung. Ein Nabenmotor schiebt direkt am Rad und kann eine Schaltung ohnehin nicht mitnutzen. Bei einem Single-Speed fällt dieser bauartbedingte Nachteil also gar nicht ins Gewicht, die Kombination ist in sich stimmig.
Was bleibt, ist das typische Verhalten: kräftiger Antritt aus dem Stand, gleichmäßiger Schub bis 25 km/h, und am längeren Anstieg wird es zäh. Für Wege durch die Stadt mit vielen Ampelstarts passt dieses Profil gut.
302 Wh: der knappste Akku im Elekgo-Programm
Mit 302,4 Wh (36 V bei 8,4 Ah) trägt das EG08S den kleinsten Akku der Baureihe, die Schwestermodelle kommen auf 432 Wh. ELEKGO nennt eine Reichweite von 35 bis 70 km.
Gerechnet sieht es so aus: Bei 8 bis 12 Wh pro Kilometer auf ebener Strecke ergeben sich 25 bis 38 km. Im Winter, mit Gegenwind oder voll beladen sinkt das auf etwa 19 bis 22 km. Für den Weg zur Arbeit von 8 bis 12 km je Richtung reicht das an einem Tag. Wer weiter pendelt, lädt am Arbeitsplatz nach oder greift zu einem Rad mit größerem Akku. Der Vorteil des kleinen Akkus ist die kurze Ladezeit von 4 bis 5 Stunden. Was eine Ladung kostet, rechnet der Akku-Rechner aus.
24,8 kg: leicht für diese Klasse
Mit 24,8 kg gehört das EG08S zu den leichteren E-Bikes seiner Preisklasse, viele Konkurrenten wiegen 27 bis 30 kg. Das liegt am kleinen Akku und an der eingesparten Schaltung.
Im Alltag zahlt sich das aus: beim Anheben über eine Bordsteinkante, beim Schieben in den Fahrradkeller und beim Fahren ohne Motorunterstützung. Der Rahmen besteht aus Hartstahl, die Felgen aus einer Stahllegierung, was robust ist und wenig kostet. Stahlfelgen haben allerdings einen Nachteil, den man kennen sollte: Sie sind schwerer als Aluminiumfelgen und dieses Gewicht sitzt außen am Rad, wo es beim Beschleunigen am stärksten bremst.
Straßenausstattung: was dran ist
Serienmäßig dabei sind ein Gepäckträger, ein LED-Scheinwerfer, eine Hupe und ein LCD-Display mit Tempo, Akkustand und Kilometerzähler. Der Gepäckträger macht das Rad direkt alltagstauglich, Einkaufstaschen oder ein Korb lassen sich ohne Nachrüsten anbringen.
Ein Rücklicht führt die Listung nicht auf, ebenso wenig Schutzbleche. Für den Weg zur Arbeit bei Dunkelheit und Nässe gehören beide Teile dazu. Rechne diese Nachrüstung von Anfang an mit ein, ein StVZO-konformes Rücklicht kostet wenig und ist schnell montiert.
Ohne Federung: was das für den Komfort heißt
Das EG08S hat keine Federgabel und keine gefederte Sattelstütze. Auf glattem Asphalt ist das unkritisch, die 26-Zoll-Laufräder schlucken kleinere Unebenheiten. Auf Kopfsteinpflaster, Waldwegen und ausgefahrenen Radwegen kommt jeder Schlag ungefiltert an.
Zwei Dinge helfen: etwas weniger Luftdruck in den Reifen und ein Sattel mit ordentlicher Polsterung. Der montierte Sattel ist mit Vinyl bezogen und höhenverstellbar, ein Komfortsattel ist der naheliegende erste Nachrüstkauf, wenn Deine Strecke rau ist.
Wartung: das einfachste Rad im Programm
Ein Single-Speed ohne Federung hat sehr wenige Verschleißteile. Es gibt keine Schaltzüge, die sich längen, kein Schaltwerk, das sich verstellt, und keine Federgabel, die einen Service braucht. Bleiben Kette, Bremsbeläge, Reifen und der Akku.
Damit ist dieses Rad für alle interessant, die möglichst wenig Werkstattbesuche wollen. Die Kette solltest Du trotzdem regelmäßig ölen, gerade bei einem Rad ohne Kettenschutz ist sie Wind und Wetter ausgesetzt.
Für wen das EG08S passt
Das Rad passt in die flache Stadt, für kurze Wege, zum Einkaufen und für Pendelstrecken bis rund 12 km je Richtung. Wer ein unkompliziertes, leichtes E-Bike ohne Technik zum Einstellen sucht, bekommt hier genau das.
Ungeeignet ist es bei Steigungen, für lange Touren und für alle, die Wert auf Federung und viel Ausstattung legen. Wer regelmäßig weiter fährt, sollte ein Modell mit mindestens 400 Wh und einer Gangschaltung wählen. Die Alternativen findest Du in unserer Bestenliste der City-E-Bikes.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ELEKGO EG08S E-Bike*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | Derzeit nicht verfügbar. | ca. 1.199,99 € | ca. 2.179,00 € | ca. 1.899,00 € |
| Motor | 250 W Nabenmotor | Ananda M81 Mittelmotor, 36 V, 250 W, 80 Nm | AEG Sport Drive II Mittelmotor, 48 V, 250 W, 100 Nm | Brose Drive C Mag Mittelmotor, 250 W, 50 Nm |
| Akku | 36 V, 8,4 Ah (302,4 Wh), abnehmbar | 36 V, 19,6 Ah (705,6 Wh), entnehmbar und abschließbar | 48 V, 16,7 Ah (779,9 Wh), vollintegriert im Wave-Rahmen | 36 V, 19,7 Ah (711 Wh), im Rahmen integriert, entnehmbar, 3,9 kg |
| Reichweite | 35–70 km (Herstellerangabe, je nach Modus) | bis zu 140 km | bis zu 220 km | bis zu 170 km |
| Gewicht | 24,8 kg | 26 kg | ca. 30,4 kg | 28 kg |
| Bewertung | 2,7 / 5 | 4,5 / 5 | 4,5 / 5 | 4,5 / 5 |
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Fazit zum ELEKGO EG08S
Das ELEKGO EG08S ist ein bewusst einfaches Stadtrad: ein Gang, 302 Wh Akkukapazität, 24,8 kg und dazu Gepäckträger, Scheinwerfer und Hupe ab Werk. Diese Reduktion hat echte Vorteile: wenig Verschleißteile, kurze Ladezeit von 4 bis 5 Stunden und ein Gewicht, das im Alltag angenehm bleibt.
Die Grenzen liegen genauso klar: Ohne Schaltung wird jede längere Steigung mühsam, der kleine Akku bringt Dich real 25 bis 38 km weit, und ohne Federung ist raues Pflaster unbequem. Wohnst Du flach und fährst kurze Strecken, ist das EG08S ein unkompliziertes Alltagsrad. Bei Hügeln oder Strecken über 15 km je Richtung greifst Du besser zu einem Modell mit Gangschaltung und größerem Akku.
Häufige Fragen
ELEKGO nennt 35 bis 70 km. Mit 302 Wh und einem Verbrauch von 8 bis 12 Wh pro Kilometer sind real 25 bis 38 km zu erwarten. Bei Kälte, Gegenwind oder voller Zuladung sinkt der Wert auf 19 bis 22 km. Dafür ist der Akku in 4 bis 5 Stunden wieder voll.
Nur bedingt. Die Übersetzung ist auf ebene Strecken ausgelegt, herunterschalten geht nicht, und mit eigener Kraft kannst Du wenig ausgleichen. An längeren Steigungen arbeitet der 250-W-Motor bei niedriger Drehzahl gegen das Systemgewicht. In flacher Umgebung ist das unproblematisch, in hügeligem Gelände ist ein Rad mit Schaltung die bessere Wahl.
Es wiegt 24,8 kg und ist damit leichter als die meisten E-Bikes seiner Klasse, die bei 27 bis 30 kg liegen. Verantwortlich dafür sind der kleine 302-Wh-Akku und die fehlende Schaltung.
Ein Gepäckträger, ein LED-Scheinwerfer und eine Hupe gehören laut Hersteller zur Serienausstattung. Ein Rücklicht und Schutzbleche führt die Listung nicht auf. Beides solltest Du nachrüsten, wenn Du im Dunkeln oder bei Nässe unterwegs bist.
ELEKGO gibt 120 kg an. Der Wert umfasst Fahrer und Gepäck zusammen. Bei voller Zuladung solltest Du einen höheren Verbrauch und damit eine kürzere Reichweite einplanen.
Ja. Mit 250 W Nenndauerleistung und Tretunterstützung bis 25 km/h gilt es als Pedelec und rechtlich als Fahrrad. Führerschein, Versicherungskennzeichen und Helm sind nicht vorgeschrieben, ein Helm bleibt trotzdem empfehlenswert.
Auf glattem Asphalt kaum spürbar, die 26-Zoll-Laufräder schlucken kleine Unebenheiten. Auf Kopfsteinpflaster und ausgefahrenen Radwegen kommt dagegen jeder Schlag durch. Etwas weniger Luftdruck und ein gut gepolsterter Sattel helfen spürbar.
Deutlich weniger als ein Rad mit Kettenschaltung. Es gibt keine Schaltzüge, die sich längen, und kein Schaltwerk, das justiert werden muss. Zu pflegen bleiben Kette, Bremsbeläge, Reifen und der Akku. Damit eignet sich das Rad für alle, die möglichst selten in die Werkstatt wollen.


