ENGWE Engine Pro 3.0 Boost E-Bike
Vollgefedertes 20-Zoll-Klapp-Fatbike mit Drehmomentsensor, Hydraulikbremsen & 720-Wh-Samsung-Akku
- Drehmomentsensor statt Trittfrequenz, Unterstützung reagiert auf die tatsächliche Tretkraft
- 48-V-Samsung-Akku (15 Ah / 720 Wh), abnehmbar, bis zu 130 km Reichweite (Herstellerangabe)
- Vollgefedert + hydraulische Scheibenbremsen + 20×4,0-Fat-Tires, Komfort und Grip im Gelände
- Faltbarer Rahmen, TFT-Display mit App & GPS, viel Technik fürs Geld
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details
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Technische Daten
- Typ
- E-Fatbike / Pedelec (faltbar, vollgefedert)
- Laufräder
- 20 Zoll (20″ × 4,0″ Fat Tire)
- Motor
- 250 W Heck-Nabenmotor, 90 Nm
- Sensorik
- Drehmomentsensor
- Akku
- 48 V, 15 Ah (720 Wh), Samsung-Zellen, abnehmbar
- Ladezeit
- ca. 2 Stunden (8-A-Schnellladegerät)
- Reichweite
- bis zu 130 km (je nach Modus)
- Unterstützung bis
- 25 km/h (Pedelec, EU-konform)
- Schaltung
- 7-Gang-Kettenschaltung
- Bremsen
- Hydraulische Zweikolben-Scheibenbremsen, 180 mm vorne und hinten
- Federung
- Vollfederung: 50 mm vorne (Lockout), 62 mm hinten
- Reifen
- 20 × 4,0 Zoll Fat Tires
- Display
- TFT-Display mit App-Anbindung, GPS-Tracker
- Rahmen
- Aluminium, faltbar
- Gewicht
- 34,7 kg
- Max. Zuladung
- 150 kg
- Maße
- 169 × 61 × 134 cm
- Farbe
- Schwarz
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das ENGWE Engine Pro 3.0 Boost ist ein vollgefedertes Klapp-Fatbike, das mit Technik auftrumpft, die man in dieser Preisklasse selten zusammen findet: ein Drehmomentsensor, ein Nabenmotor mit 90 Nm, hydraulische Scheibenbremsen, ein Samsung-Akku mit 720 Wh und ein faltbarer, vollgefederter Rahmen. Gedacht ist es für alle, die ein robustes, komfortables E-Bike für gemischtes Gelände suchen, und es bei Bedarf platzsparend verstauen wollen.
Spricht dafür
- Drehmomentsensor, deutlich natürlichere Unterstützung als trittfrequenz-gesteuerte Konkurrenten
- 90 Nm Drehmoment, der stärkste Nabenmotor in diesem Preisbereich
- Samsung-Akku mit 720 Wh, abnehmbar und per 8-A-Ladegerät in rund 2 Stunden voll
- Echte Vollfederung mit Lockout an der Gabel plus hydraulische 180-mm-Bremsen
- Faltbarer Rahmen, TFT-Display mit App und GPS-Tracker gegen Diebstahl
Spricht dagegen
- Mit 34,7 kg schwer, Falten hilft beim Verstauen, Tragen über Treppen bleibt mühsam
- Federwege von 50 und 62 mm sind kurz, sie dämpfen eher als dass sie schlucken
- Die 130 km sind ein Eco-Bestwert, im Alltag liegst Du deutlich darunter
- Nur 7 Gänge, bei 34,7 kg an steilen Anstiegen knapp
Das Engine Pro 3.0 Boost im Detail
Drehmomentsensor: der Unterschied zum Rest der Klasse
Günstige Fatbikes arbeiten fast alle mit einem Trittfrequenzsensor. Der merkt nur, dass sich die Kurbel dreht, und schaltet dann eine feste Unterstützungsstufe zu, meist mit spürbarer Verzögerung und immer gleich stark. Das Engine Pro 3.0 Boost nutzt stattdessen einen Drehmomentsensor, der die tatsächliche Kraft auf dem Pedal misst und die Unterstützung proportional dosiert.
Im Alltag merkst Du das an drei Stellen: beim Anfahren an der Ampel, wo der Schub Deiner Kraft folgt statt unvermittelt einzusetzen; in engen Kurven und beim Rangieren, wo der Motor sich zurückhält; und am Berg, wo er nachlegt, sobald Du kräftiger drückst. Bei einem Rad mit 34,7 kg ist das ein echter Sicherheitsgewinn, weil die Masse kontrollierbar bleibt.
90 Nm aus der Hinterradnabe
Der Heckmotor liefert 90 Nm Drehmoment bei 250 W Nenndauerleistung. Das ist ein Wert, den sonst Oberklasse-Mittelmotoren erreichen, und er passt zum Konzept: Ein Fatbike mit 20-Zoll-Rädern und breiten Stollenreifen hat spürbar mehr Rollwiderstand als ein Trekkingrad, dazu kommt das hohe Eigengewicht. Für Sand, Schotter, Waldboden und steile Rampen braucht es also Kraft.
Der Nabenmotor schiebt von hinten, unabhängig von der Schaltung. Der Vorteil gegenüber einem Mittelmotor: Die Kette wird nicht zusätzlich belastet, was bei einer einfachen 7-Gang-Schaltung von Vorteil ist. Der Nachteil zeigt sich an sehr langen Anstiegen, wo ein Mittelmotor über die Gänge effizienter arbeiten würde. Die Unterschiede erklärt der Ratgeber zum E-Bike mit Nabenmotor.
720 Wh Samsung-Akku und Schnellladung
Der abnehmbare Akku speichert 720 Wh (15 Ah bei 48 V) und ist mit Samsung-Zellen bestückt. Markenzellen sind bei günstigen E-Bikes keine Selbstverständlichkeit und wirken sich vor allem auf die Zyklenfestigkeit aus, also darauf, wie viel Kapazität nach mehreren hundert Ladungen übrig bleibt.
Bemerkenswert ist das mitgelieferte 8-A-Schnellladegerät: Es füllt den Akku laut ENGWE in rund 2 Stunden. Die meisten E-Bikes dieser Klasse laden mit 2 A und brauchen sieben bis acht Stunden. Wer zwischen zwei Touren nachlädt oder das Rad im Alltag mehrfach am Tag nutzt, hat davon konkret etwas.
Zur Reichweite: Fatbikes verbrauchen mehr als schlanke Räder, grob 10 bis 15 Wh pro Kilometer auf Asphalt und 16 bis 25 Wh im Gelände oder auf Sand. Aus 720 Wh werden damit realistisch 45 bis 70 km, mit sehr sparsamer Fahrweise auch mehr. Die Herstellerangabe von 130 km setzt die niedrigste Stufe und ebene Strecke voraus. Deine Werte kannst Du im Reichweiten-Rechner nachrechnen.
Vollfederung: was 50 und 62 mm leisten
Das Rad ist vorne und hinten gefedert, laut Hersteller mit 50 mm Federweg an der Gabel und 62 mm am Hinterbau. Die Gabel hat einen hydraulischen Lockout, mit dem Du die Federung für Asphaltpassagen sperrst.
Diese Federwege ordnest Du am besten richtig ein: Ein Mountainbike-Fully arbeitet mit 120 bis 160 mm. Die 50 und 62 mm hier dämpfen Stöße, sie schlucken sie nicht. Zusammen mit den 20 × 4,0 Zoll Fat Tires, die bei niedrigem Luftdruck selbst wie eine Federung wirken, ergibt das trotzdem ein komfortables Paket für Feldwege, Kopfsteinpflaster und Waldboden. Für echte Trails ist das Rad nicht gebaut.
Bremsen: passend dimensioniert
Verbaut sind hydraulische Zweikolben-Scheibenbremsen mit 180 mm vorne und hinten. Bei 34,7 kg Eigengewicht plus Fahrer ist das die richtige Entscheidung: Mechanische Scheibenbremsen, wie sie viele Wettbewerber in dieser Klasse verbauen, brauchen deutlich mehr Handkraft und müssen regelmäßig nachgestellt werden. Gerade auf Gefällstrecken mit hohem Systemgewicht zählt gut dosierbare Bremskraft.
Falten, Transport und Diebstahlschutz
Der Rahmen lässt sich falten, das Rad passt damit in viele Kofferräume und ins Wohnmobil. Zur Ehrlichkeit gehört: Gefaltet wird das Rad kompakter, aber nicht leichter. 34,7 kg hebst Du nicht eben so über eine Bordsteinkante ins Auto, dafür braucht es zwei Personen oder eine Rampe. Als Klapprad für die Bahn ist es ungeeignet, als transportables Zweitrad fürs Wohnmobil dagegen passend.
Das TFT-Display bindet die App an und das Rad bringt einen GPS-Tracker mit. Bei einem E-Bike dieser Preisklasse, das oft draußen steht, ist eine Ortungsmöglichkeit ein sinnvoller Zusatz zum mechanischen Schloss.
Einordnung: Technik, die sonst mehr kostet
Für ca. 1.699,00 € bekommst Du eine Kombination, die in dieser Klasse selten ist: Drehmomentsensor, 90 Nm, Markenzellen, Schnellladung, Vollfederung, hydraulische Bremsen und GPS. Die Kompromisse liegen beim Gewicht, bei den kurzen Federwegen und bei der 7-Gang-Schaltung. Wenn Du ein robustes Rad für gemischtes Terrain suchst, das gelegentlich ins Auto passen soll, ist das Paket stimmig. Geht es Dir um leichtes Handling oder um lange Tagestouren, sind schlankere Konzepte die bessere Wahl.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ENGWE Engine Pro 3.0 Boost E-Bike*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | ab 1.699,00 € | 1.599,99 € | ab 1.499,00 € | 1.459,00 € |
| Motor | 250 W Heck-Nabenmotor, 90 Nm | 500 W Nabenmotor (860 W Spitze), 65 Nm | 250 W Nabenmotor, 70 Nm | 250 W Nenndauerleistung; die Produktbilder zeigen den Motor am Tretlager, eine Angabe zur Bauform macht der Hersteller nicht |
| Akku | 48 V, 15 Ah (720 Wh), Samsung-Zellen, abnehmbar | 48 V, 2× 10,4 Ah (998 Wh gesamt), abnehmbar | 48 V, 16 Ah (768 Wh), Lithium-Ionen, herausnehmbar | 48 V / 17 Ah, 816 Wh, Lithium-Ionen |
| Reichweite | bis zu 130 km (je nach Modus) | bis zu 150 km (Herstellerangabe, je nach Modus) | bis zu 140 km (im PAS-Modus) | 65 bis 130 km laut Datenblatt |
| Gewicht | 34,7 kg | 34 kg | 34,5 kg (High-Step), 33,5 kg (Step-Thru) | 36 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das Engine Pro 3.0 Boost?
Das Engine Pro 3.0 Boost hebt sich vom Gros der günstigen Fatbikes durch den Drehmomentsensor ab: Die Unterstützung folgt Deiner tatsächlichen Tretkraft und wirkt dadurch feinfühliger, was bei 34,7 kg Gewicht auch der Kontrolle hilft. Dazu kommen 90 Nm, ein Samsung-Akku mit 720 Wh samt Schnellladung in rund zwei Stunden, echte hydraulische Bremsen, Vollfederung und ein GPS-Tracker.
Einkalkulieren solltest Du das Gewicht, die kurzen Federwege von 50 und 62 mm und die realistische Reichweite von 45 bis 70 km statt der genannten 130 km. Als vielseitiges, gut ausgestattetes Fatbike für Gelände, Feldwege und den Transport im Auto ist es für ca. 1.699,00 € ein rundes Paket.
Häufige Fragen
Für ein Fatbike dieser Preisklasse ist die Ausstattung ungewöhnlich komplett: Drehmomentsensor, Samsung-Akku, hydraulische Bremsen, Vollfederung und ein TFT-Display mit App und GPS sind nicht selbstverständlich. Wer ein vielseitiges, gut ausgestattetes E-Bike für Gelände und Touren sucht, bekommt hier viel Gegenwert. Wer ein besonders leichtes Rad will, sollte das Gewicht beachten.
Die Herstellerangabe „bis zu 130 km" gilt für die niedrigste Unterstützungsstufe bei idealen Bedingungen. Im Alltag mit höherer Unterstützung, im Gelände, bei Gegenwind oder Zuladung sind eher 50 bis 90 km realistisch, dank des 720-Wh-Samsung-Akkus für die meisten Touren ausreichend.
Ein Drehmomentsensor misst, wie kräftig du tatsächlich in die Pedale trittst, und dosiert die Motorunterstützung entsprechend. Das fühlt sich natürlicher und direkter an als bei einem Trittfrequenzsensor, der nur erkennt, ob sich die Kurbel dreht. Gerade am Berg und beim Anfahren ist das ein spürbarer Komfortgewinn.
Ja, der 48-V-Akku mit 15 Ah (720 Wh) lässt sich entnehmen und bequem in der Wohnung laden. Verbaut sind laut Hersteller Samsung-Zellen, ein Qualitätsmerkmal, das sich positiv auf Lebensdauer und Sicherheit auswirken kann.
Mit rund 34,7 kg gehört es zu den schwereren Rädern, das ist dem Fatbike-Konzept mit großem Akku und Vollfederung geschuldet. Der faltbare Rahmen hilft, das Rad im Kofferraum oder Abstellraum unterzubringen; zum häufigen Tragen über Treppen ist es aufgrund des Gewichts aber nicht gedacht.
Vollgefedert heißt: gefederte Gabel vorne und ein gefederter Hinterbau. Zusammen mit den dicken 20×4,0-Reifen schluckt das Engine Pro 3.0 Boost Unebenheiten wie Wurzeln, Schotter und Kopfsteinpflaster deutlich besser als ein ungefedertes Rad, mehr Komfort und mehr Kontrolle im Gelände.
Ja. Als Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h gilt es rechtlich als Fahrrad: kein Führerschein, keine Versicherungspflicht, keine Helmpflicht (ein Helm ist im Gelände dringend zu empfehlen).
Das Farb-TFT-Display zeigt Tempo, Akkustand, Strecke und Unterstützungsstufe an. Über die App lassen sich üblicherweise Einstellungen vornehmen und Fahrdaten auslesen; die GPS-Funktion dient der Ortung des Rades. Den genauen Funktionsumfang prüfst du am besten vor dem Kauf auf der Produktseite.
Für alle, die ein komfortables, geländetaugliches Fatbike mit moderner Technik suchen und Wert auf natürliche Unterstützung, gute Bremsen und Federung legen, und die den Platzvorteil eines Faltrahmens schätzen. Wer ein leichtes Stadtrad zum häufigen Tragen will, ist hier falsch.


