Preisentwicklung

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1.249 €1.282 €1.316 €1.349 €15.09.2621.09.2628.09.2605.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 1.299,00 € (15.09.2026)

ENGWE

ENGWE EP-2 3.0 Boost E-Bike

Faltbares 20-Zoll-Fatbike mit Drehmomentsensor, 648-Wh-Akku im Magnesiumrahmen und hydraulischen Doppelkolbenbremsen

3,9 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Drehmomentsensor statt Trittfrequenzsensor, in dieser Preisklasse noch die Ausnahme
  • 648 Wh im 48-V-System mit 21700-Zellen und BMS-Schutz
  • hydraulische Doppelkolbenbremsen mit 180-mm-Scheiben vorn und hinten
  • Rahmen aus Magnesiumlegierung mit Tiefeinstieg, faltbar auf 97 x 53 x 81 cm
  • 3,5-Zoll-Farbdisplay mit Bluetooth und App-Anbindung, Frontlicht mit 30 Lux und Hupe
  • eigene BOOST-Taste am Lenker und Schnellladung in rund 3,5 Stunden

* Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Kaufst Du über einen solchen Link, erhalten wir ggf. eine Provision. Für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Als Amazon-Partner verdienen wir zudem an qualifizierten Verkäufen.

Technische Daten

Typ
faltbares E-Fatbike, Pedelec bis 25 km/h
Motor
Nabenmotor im Hinterrad, 48 V, 250 W Nenndauerleistung
Drehmoment
75 Nm
Sensorik
Drehmomentsensor, 5 Unterstützungsstufen
Akku
48 V / 13,5 Ah, 648 Wh, 21700-Zellen mit BMS, im Rahmen integriert
Ladegerät
54,6 V, 4 A Ladestrom
Ladezeit
ca. 3,5 Stunden laut Amazon-Listung
Reichweite
120 km in Stufe 1, 100 km in Stufe 3, 80 km in Stufe 5 laut Datenblatt
Schaltung
Shimano Tourney RD-TY300, 7 Gänge, Schalthebel SL-M315-7R, Kassette 14 bis 28 Zähne
Kettenblatt
48 Zähne, Kurbellänge 170 mm
Bremsen
hydraulische Doppelkolben-Scheibenbremsen, 180 mm vorn und hinten
Federung
hydraulische Federgabel mit verstellbarer Sperre, 50 mm Federweg
Laufräder
20 Zoll, Doppelwandfelgen aus Aluminium, 36 Loch, 12-Gauge-Speichen
Reifen
20 x 4,0 Zoll Urban-Hybrid mit 3 mm Pannenschutzeinlage
Rahmen
Magnesiumlegierung, Tiefeinstieg, faltbar
Display
3,5-Zoll-Farb-LCD mittig montiert, Bluetooth, ENGWE-App
Beleuchtung
Frontlicht mit 30 Lux und integrierter Hupe, Rücklicht mit automatischem Bremslicht
Schutzart
IPX7 Verkabelung, IPX6 Display und Leuchten, IPX5 Motor, Controller und Akkufach
Gewicht
32,3 kg
Zuladung
150 kg
Körpergröße
165 bis 190 cm
Faltmaß
97 x 53 x 81 cm
Sattel
ENGWE Komfortsattel, Sattelstütze 10-fach höhenverstellbar
Lenker
680 mm breit, Vorbau faltbar
Zertifizierung
CE nach EN 15194, geprüft durch den TÜV
Garantie
1 Jahr auf Motor, Akku und Steuerung
Lieferzustand
zu 85 % vormontiert laut Herstellerangabe

Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das ENGWE EP-2 3.0 Boost ist die dritte Generation der EP-2-Reihe und für ca. 1.299,00 € zu haben. Das eigentliche Argument ist dabei der Drehmomentsensor, den ENGWE hier einbaut: Räder dieser Preisklasse arbeiten meist mit einem Trittfrequenzsensor, der die Unterstützung schlicht nach dem Drehen der Kurbel zuschaltet. Dazu kommen hydraulische Doppelkolbenbremsen mit 180-mm-Scheiben, ein Rahmen aus Magnesiumlegierung mit Tiefeinstieg und ein Frontlicht mit 30 Lux. Grundlage dieser Einordnung sind das Datenblatt von ENGWE, die Angaben im deutschen Herstellershop, die Amazon-Listung des Modells und der Abgleich mit den übrigen Modellen der Marke in unserem Bestand.

Spricht dafür

  • Drehmomentsensor: Die Unterstützung folgt der Tretkraft und setzt beim Aufhören sofort aus, das bringt am Berg und beim Anfahren spürbar mehr Kontrolle
  • hydraulische Doppelkolbenbremsen mit 180-mm-Scheiben an beiden Rädern, bei 32 kg Eigengewicht die passende Dimensionierung
  • 648 Wh mit 21700-Zellen im Rahmen integriert, damit sind Tagestouren ohne Nachladen realistisch
  • Magnesium-Rahmen mit tiefem Durchstieg und Faltfunktion, gut für Kofferraum, Keller und Bahnfahrten
  • Frontlicht mit 30 Lux plus Hupe und ein Rücklicht, das beim Bremsen automatisch heller wird
  • 3 mm Pannenschutzeinlage in den Reifen und Doppelwandfelgen mit 12-Gauge-Speichen

Spricht dagegen

  • 32,3 kg Eigengewicht: Gefaltet lässt sich das Rad zwar verstauen, tragen kann es kaum jemand allein über eine Treppe
  • Shimano Tourney RD-TY300 mit 7 Gängen ist die Einstiegsklasse und passt nicht zum sonstigen Ausstattungsniveau
  • 50 mm Federweg an der Gabel sind wenig, den Hauptteil der Dämpfung übernehmen die 4 Zoll breiten Reifen
  • Schutzbleche und Gepäckträger führt ENGWE als eigene Artikel zu 0,00 €, die musst Du beim Bestellen aktiv in den Warenkorb legen
  • Zur StVZO-Zulassung der Beleuchtung macht der Hersteller keine Angabe, die CE-Kennzeichnung nach EN 15194 deckt das nicht ab
  • Die Amazon-Detailtabelle führt das Rad unter Pedal- und Gasgriff-Unterstützung, Datenblatt und Produktbeschreibung nennen keinen Gasgriff; die Angabe bleibt ungeklärt
  • Die Amazon-Werbetexte sprechen von einem Vollfederungssystem, während Datenblatt und Detailtabelle übereinstimmend allein die Federgabel führen
Preis-Leistung 4,2
Ausstattung 3,9
Akku und Reichweite 4,0
Komfort und Gelände 3,6

Das ENGWE EP-2 3.0 Boost im Detail

Der Drehmomentsensor ist das eigentliche Argument

Günstige Pedelecs messen fast immer nur, ob die Kurbel sich dreht. Der Motor schaltet dann pauschal die gewählte Stufe zu, mit spürbarer Verzögerung beim Anfahren und einem Nachlauf, wenn Du aufhörst zu treten. Ein Drehmomentsensor misst dagegen die Kraft, die tatsächlich am Pedal ankommt, und dosiert die Unterstützung proportional dazu. Das Ergebnis merkst Du an drei Stellen: beim Anfahren an der Ampel, beim Rangieren im Stand und in Kurven, wo ein pauschal zuschaltender Motor gern schiebt, obwohl Du gerade bremsen willst.

Bei 32 kg Eigengewicht ist das mehr als Komfort. Ein Rad dieser Masse verzeiht keinen Motor, der eine halbe Sekunde zu spät reagiert oder zu lange nachläuft. ENGWE kombiniert den Sensor mit 75 Nm Drehmoment, das ist für einen Nabenmotor ein hoher Wert. Den Namenszusatz Boost trägt das Rad wegen einer eigenen Taste am Lenker, die kurzzeitig zusätzliche Unterstützung freigibt, gedacht für Anfahrten am Berg und kurze Rampen.

648 Wh in echte Reichweite umgerechnet

Das Datenblatt nennt 120 km in Stufe 1, 100 km in Stufe 3 und 80 km in Stufe 5. Rechne das gegen: 648 Wh geteilt durch 80 km ergibt 8,1 Wh pro Kilometer. Diesen Wert erreicht ein leichtes City-Pedelec auf ebener Strecke, ein 32-kg-Fatbike mit 4 Zoll breiten Reifen liegt im Alltag eher bei 12 bis 18 Wh pro Kilometer. Daraus werden 36 bis 54 km in normaler Fahrweise und rund 65 km, wenn Du sparsam in Stufe 1 unterwegs bist und die Strecke flach bleibt.

Der Unterschied liegt in der Messbedingung: Herstellerreichweiten entstehen bei leichtem Fahrer, niedriger Stufe, warmem Wetter und windstiller Ebene. Für Deine eigene Strecke rechnest Du besser mit unserem Reichweiten-Rechner. Für den täglichen Arbeitsweg von 15 km je Richtung reicht der Akku bequem eine ganze Woche.

Magnesiumrahmen und 32,3 Kilogramm

ENGWE gibt für den Rahmen eine Magnesiumlegierung an, in die der Akku integriert ist. Magnesium ist leichter als Stahl und formstabiler als viele Aluminium-Gussteile, es kommt bei Falträdern deshalb häufiger vor. Trotzdem stehen am Ende 32,3 kg auf der Waage, brutto sind es laut Datenblatt rund 40,3 kg im Versandkarton.

Der Grund liegt in den Fat-Reifen, den 180-mm-Bremsscheiben, dem 648-Wh-Akku und der Faltmechanik, die zusätzliches Material an Rahmen und Vorbau verlangt. Praktisch bedeutet das: Das Faltmaß von 97 x 53 x 81 cm passt in viele Kofferräume, aber Treppen bleiben eine Zweipersonen-Aufgabe. Wer das Rad regelmäßig transportieren will, prüft vorher die Tragfähigkeit seines Fahrradträgers, viele Modelle enden bei 30 kg pro Schiene. Mehr dazu, wie sich Gewicht im Alltag auswirkt, steht in unserem Ratgeber zum E-Bike-Gewicht.

Bremsen: hier hat ENGWE richtig dimensioniert

Hydraulische Doppelkolben-Scheibenbremsen mit 180 mm Durchmesser an beiden Rädern sind für diese Preisklasse gute Hardware. Bei 32,3 kg Rad plus bis zu 150 kg Zuladung kommen im Ernstfall über 180 kg zum Stehen, und genau dafür braucht es die größere Scheibe und den zweiten Kolben je Sattel: mehr Bremskraft bei gleichem Handkraftaufwand und deutlich stabilere Dosierung bei langen Abfahrten.

Der Unterschied zu mechanischen Scheibenbremsen, wie sie im Vorgänger EP-2 Pro mit 160-mm-Scheiben verbaut sind, zeigt sich vor allem bei Nässe und im nachlassenden Handdruck auf langen Strecken. Bei einem Rad, das über 30 kg wiegt, ist das der Punkt, an dem man nicht sparen sollte.

Wo ENGWE spart

Die Schaltung ist der schwächste Punkt der Ausstattung. Shimano Tourney RD-TY300 mit 7 Gängen und einer Kassette von 14 bis 28 Zähnen ist Einstiegsklasse. Mit einem 48er-Kettenblatt ergibt das eine Übersetzungsbandbreite von rund 1,7 zu 1, ausreichend für flaches bis welliges Gelände und für kurze Rampen, an denen der Motor die Arbeit übernimmt. An langen Steigungen wirst Du früh im leichtesten Gang sitzen.

Auch die Pedale aus Borstahl sind nicht faltbar, was den Nutzen der Faltfunktion etwas schmälert, und die Gabel bietet mit 50 mm wenig Federweg. Für den Einsatzzweck des Rades ist das vertretbar: Die 4 Zoll breiten Reifen mit niedrigem Luftdruck schlucken Kopfsteinpflaster und Feldwege ohnehin besser als eine kurzhubige Gabel.

Licht, Hupe und Bremslicht: was das wirklich abdeckt

Das Frontlicht leistet 30 Lux und trägt eine elektrische Hupe, das Rücklicht schaltet bei Bremsung oder Erschütterung automatisch heller. In dieser Preisklasse ist das ungewöhnlich viel Lichttechnik ab Werk. Ein StVZO-Nachweis ist es trotzdem nicht: Die deutsche Vorschrift verlangt für Scheinwerfer und Rücklicht eine eigene Bauartgenehmigung mit Wellenzeichen und K-Nummer. Die CE-Kennzeichnung nach EN 15194, die ENGWE über den TÜV führt, bescheinigt die elektrische Sicherheit des Pedelecs und sagt zur Beleuchtung nichts.

Praktisch heißt das: Fahre das Rad, wie es geliefert wird, und prüfe bei einer Kontrolle das Kleingedruckte. Wer sichergehen will, rüstet einen geprüften Scheinwerfer nach, das kostet unter 40 €. Zur elektrischen Hupe gilt ergänzend, dass die StVZO für Fahrräder eine helltönende Glocke vorschreibt, eine Hupe ersetzt sie nicht.

Die Bestellfalle mit Schutzblechen und Gepäckträger

ENGWE führt Schutzbleche und Gepäckträger für mehrere Modelle als eigene Artikel mit einem Preis von 0,00 €, die im selben Karton mitgeliefert werden. Sie landen aber nur dann im Paket, wenn Du sie beim Bestellen aktiv in den Warenkorb legst. Wer das übersieht, bekommt ein Rad ohne Schutzbleche geliefert und darf nachbestellen. Dasselbe Muster gilt beim L20 3.0 und beim P275 SE, es ist also kein Versehen einer einzelnen Produktseite.

Einordnung gegen EP-2 Pro und Engine Pro 3.0 Boost

Innerhalb des ENGWE-Sortiments sitzt das EP-2 3.0 Boost zwischen zwei Nachbarn. Nach unten steht das EP-2 Pro: 624 Wh, 55 Nm, mechanische Scheibenbremsen mit 160 mm, LCD ohne Farbe und Trittfrequenzsensor. Der Aufpreis zum 3.0 Boost kauft also den Drehmomentsensor, 20 Nm mehr Drehmoment, die hydraulische Bremsanlage, das Farbdisplay mit App und den Magnesiumrahmen. Das ist ein klarer Ausstattungssprung.

Nach oben folgt das Engine Pro 3.0 Boost mit 15 Ah und Vollfederung, dort liegt der Preis deutlich höher. Wer die gefederte Hinterhand nicht braucht, findet im EP-2 3.0 Boost das günstigere Paket mit derselben Sensorik. Weitere Modelle der Marke stehen auf der ENGWE-Herstellerseite, vergleichbare Räder anderer Marken in unserer Fatbike-Bestenliste.

Zwei Kaufwege und was in der Amazon-Listung abweicht

Neben dem deutschen Herstellershop führt ENGWE das Rad auch bei Amazon, dort allerdings mit wechselnder Verfügbarkeit: Zum Zeitpunkt dieser Einordnung meldet die Listung „derzeit nicht verfügbar“. Der Kauf-Button auf dieser Seite führt deshalb in den Herstellershop, der Amazon-Weg steht als zweite Möglichkeit darunter, sobald dort wieder geliefert wird. Die Listung bestätigt die Kernwerte des Datenblatts, darunter 648 Wh, 250 W Nenndauerleistung, 75 Nm, 20 Zoll Laufradgröße und 150 kg Zuladung, und ergänzt zwei Angaben, die der Shop offenlässt: eine Ladezeit von 3,5 Stunden mit dem beiliegenden 4-A-Gerät und ein Jahr Garantie auf Motor, Akku und Steuerung.

Zwei Felder dort widersprechen den Herstellerdaten. Die Werbetexte sprechen von einem Vollfederungssystem, während die Detailtabelle derselben Seite „Gabelfederung“ führt und das Datenblatt allein die Gabel mit 50 mm Federweg nennt. Und unter „Art der elektrischen Unterstützung“ steht neben der Tretunterstützung ein Gasgriff, den weder das Datenblatt noch die Produktbeschreibung erwähnen. Der zweite Punkt hat rechtliche Folgen: In Deutschland darf eine Anfahrhilfe ohne Treten höchstens 6 km/h leisten, alles darüber macht aus dem Pedelec ein versicherungs- und fahrerlaubnispflichtiges Fahrzeug. Solange ENGWE dazu nichts ausweist, gilt die Herstellerangabe, und die kennt keinen Gasgriff. Bei ENGWE sind solche Abweichungen zwischen Werbetext und Tabelle ein wiederkehrendes Muster, belegt unter anderem beim N1 Air und beim L20 Boost.

Für wen das Rad passt

Das EP-2 3.0 Boost zielt auf Pendler mit gemischten Strecken, die ein Rad gelegentlich im Auto oder im Keller verstauen und dabei nicht auf Fat-Reifen verzichten wollen. Der Tiefeinstieg macht es für kurze Beine und steife Hüften zugänglich, die Zuladung von 150 kg deckt auch schwerere Fahrer plus Gepäck ab. Für sportliches Gelände ist es zu schwer und zu kurzhubig gefedert, für lange Bergetappen fehlt der Schaltung die Bandbreite.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Preisca. 1.299,00 €ca. 1.299,00 €ca. 1.299,00 €ca. 1.299,99 €
MotorNabenmotor im Hinterrad, 48 V, 250 W NenndauerleistungNabenmotor im Hinterrad, 250 W (EU-Version), 70 NmHeckmotor (Hinterrad-Nabe), bürstenloser Getriebemotor, 250 W Nenndauerleistung, bis 1.365 W Spitzenleistung250 W Heck-Nabenmotor, 70 Nm
Akku48 V / 13,5 Ah, 648 Wh, 21700-Zellen mit BMS, im Rahmen integriert52 V, 27 Ah, 1.404 Wh48 V / 22,5 Ah (1.080 Wh), Lithium-Ionen, im Rahmen, herausnehmbar48 V, 15 Ah (720 Wh), Samsung-Zellen, abnehmbar
Reichweite120 km in Stufe 1, 100 km in Stufe 3, 80 km in Stufe 5 laut Datenblattbis 140 km laut DUOTTS, 50 bis 70 km ohne Mittretenbis 160 km laut RCB (20 °C, 75 kg Zuladung); OTTO: 120–150 km, Amazon: 120–130 km70–120 km (je nach Modus)
Gewicht32,3 kg38,03 kg47,35 kg (Nettogewicht laut RCB)35 kg
Bewertung3,9 / 54,1 / 53,7 / 54,3 / 5

Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.

Fazit: Für wen lohnt sich das ENGWE EP-2 3.0 Boost?

Für ca. 1.299,00 € bekommst Du hier ein Ausstattungspaket, das in dieser Preisklasse selten zusammenkommt: Drehmomentsensor, hydraulische Doppelkolbenbremsen mit 180-mm-Scheiben, 648 Wh und ein Farbdisplay mit App-Anbindung. Vor allem der Sensor hebt das Fahrgefühl über das, was Räder dieser Preisklasse üblicherweise bieten, und bei 32 kg Eigengewicht zahlt sich die feinfühlige Dosierung doppelt aus.

Die Schwächen liegen erwartbar dort, wo sie wenig kosten: 7-Gang-Schaltung der Einstiegsklasse, 50 mm Federweg, nicht faltbare Pedale. Empfehlenswert ist das Rad für Pendler und Alltagsfahrer mit gemischten Wegen, die den tiefen Einstieg und die Faltfunktion schätzen. Wer regelmäßig lange Steigungen fährt oder das Rad oft Treppen hochtragen muss, schaut besser bei leichteren Modellen. Denk beim Bestellen daran, Schutzbleche und Gepäckträger als 0-€-Artikel mit in den Warenkorb zu legen.

ENGWE EP-2 3.0 Boost E-Bike ca. 1.299,00 €
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Häufige Fragen

Ja. ENGWE gibt für dieses Modell ausdrücklich einen Drehmomentsensor an, der die Unterstützung nach der tatsächlich getretenen Kraft dosiert. Das unterscheidet es vom Vorgänger EP-2 Pro, der mit einem Trittfrequenzsensor arbeitet. Im Alltag merkst Du den Unterschied beim Anfahren, beim Rangieren und in Kurven.

Realistisch sind 36 bis 54 km. Der Akku fasst 648 Wh, ein 32 kg schweres Fatbike mit 4 Zoll breiten Reifen verbraucht im Alltag 12 bis 18 Wh pro Kilometer. Die Herstellerangaben von 80 bis 120 km entsprechen 5,4 bis 8,1 Wh pro Kilometer und setzen sparsame Fahrweise auf ebener Strecke voraus.

32,3 kg fahrfertig, im Versandkarton rund 40,3 kg. Der Akku ist im Rahmen integriert und damit im Radgewicht enthalten. Gefaltet misst das Rad 97 x 53 x 81 cm, es passt also in viele Kofferräume, lässt sich aber kaum allein tragen.

Nach Herstellerangabe ja: 250 W Nenndauerleistung, Unterstützung bis 25 km/h und eine CE-Kennzeichnung nach EN 15194, die ENGWE über eine TÜV-Prüfung führt. Ein Punkt bleibt offen, weil die Amazon-Detailtabelle zusätzlich Gasgriff-Unterstützung nennt, die im Datenblatt fehlt. Ein Gasgriff, der ohne Treten über 6 km/h hinaus beschleunigt, würde die Pedelec-Eigenschaft aufheben. Frage das vor dem Kauf beim Händler ab.

Das weist der Hersteller nicht aus. Verbaut sind ein Frontlicht mit 30 Lux samt Hupe und ein Rücklicht, das beim Bremsen heller wird. Für die StVZO braucht es eine Bauartgenehmigung mit Wellenzeichen und K-Nummer, dazu macht ENGWE keine Angabe. Eine Klingel schreibt die StVZO zusätzlich vor, die Hupe ersetzt sie nicht.

Hydraulische Doppelkolben-Scheibenbremsen mit 180 mm Scheibendurchmesser vorn und hinten. Das ist für ein Rad dieser Preisklasse gut dimensioniert und passt zum Gesamtgewicht von bis zu 182 kg inklusive Zuladung.

Nur wenn Du sie mitbestellst. ENGWE führt beide als eigene Artikel zu 0,00 €, die im selben Karton mitgeliefert werden. Sie müssen beim Kauf aktiv in den Warenkorb, sonst kommt das Rad ohne sie an.

Rund 3,5 Stunden. Das beiliegende Ladegerät liefert 54,6 V bei 4 A, also etwa 218 W Ladeleistung, und ENGWE nennt in der Amazon-Listung ausdrücklich 3,5 Stunden für eine volle Ladung. Für einen Akku dieser Größe ist das ein schneller Wert, viele Räder dieser Klasse brauchen 6 bis 8 Stunden.

ENGWE nennt 165 bis 190 cm. Der Rahmen hat einen tiefen Durchstieg, die Sattelstütze ist zehnfach höhenverstellbar. Wer deutlich kleiner ist, sollte vor dem Kauf die minimale Sitzhöhe beim Händler erfragen.

Der Aufpreis kauft vier Dinge: den Drehmomentsensor statt des Trittfrequenzsensors, 75 statt 55 Nm Drehmoment, hydraulische 180-mm-Bremsen statt mechanischer 160-mm-Bremsen und ein 3,5-Zoll-Farbdisplay mit App statt eines einfachen LCD. Dazu kommt der Magnesiumrahmen mit integriertem Akku.