Preisentwicklung

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Tiefstpreis im Zeitraum: 1.599,00 € (01.09.2026)

ENGWE

ENGWE N1 Pro E-Bike

Leichtes City-Pedelec mit Carbonrahmen, 19 kg Gesamtgewicht, Ananda-Mittelmotor mit 80 Nm und GPS-Diebstahlschutz

4,1 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Carbonrahmen, das komplette Rad wiegt fahrfertig 19 kg
  • Ananda-Mittelmotor mit 250 W und 80 Nm, gesteuert per Drehmomentsensor
  • Herausnehmbarer 360-Wh-Akku, laut Hersteller in 1,5 bis 2 Stunden geladen
  • Hydraulische Scheibenbremsen mit 160 mm, Solar-Rücklicht und Diebstahlmodul
  • Mittelmotor in einem Rad unter 20 kg, in dieser Preisklasse eine Seltenheit

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Technische Daten

Typ
E-Citybike / Pedelec (Carbonrahmen)
Laufräder
28 Zoll (700 × 42C Speichenreifen)
Motor
250 W Ananda Mittelmotor, 80 Nm
Sensorik
Drehmomentsensor
Akku
36 V, 10 Ah (360 Wh), herausnehmbar
Reichweite
bis zu 100 km (Stufe 1)
Unterstützung bis
25 km/h (Pedelec, EU-konform)
Ladezeit
ca. 1,5–2 Stunden (Herstellerangabe)
Schaltung
Shimano 7-Gang
Bremsen
Hydraulische Scheibenbremsen, 160 mm vorn und hinten
Rahmen
Carbonfaser
Display
LED-Display
Beleuchtung
Frontlicht und solarbetriebenes Rücklicht
Sicherheit
Diebstahlmodul mit Ortung über die ENGWE-App
max. Steigung
10 Grad
Gewicht
19 kg
Max. Zuladung
120 kg
Empf. Körpergröße
ca. 165–200 cm
Sattelhöhe
87,6–93,5 cm
Lenkerhöhe
99,5 cm
Gesamtlänge
189,5 cm
Radstand
116,8 cm
Lieferumfang
Akku, Ladegerät, Pedale, Schutzbleche vorn und hinten, Fahrradständer, Werkzeug, Handbuch

Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das ENGWE N1 Pro beantwortet die Frage, die das leichtere N1 Air offenlässt: Was, wenn ein Carbon-Stadtrad statt eines kleinen Nabenmotors einen richtigen Mittelmotor bekommt? Heraus kommt ein Rad mit 80 Nm bei 19 kg Gesamtgewicht, dessen Akku mit 360 Wh allerdings unverändert klein bleibt. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von ENGWE, die Ausstattungsliste und der Preis von ca. 1.599,00 €.

Spricht dafür

  • Mittelmotor mit 80 Nm in einem Rad, das fahrfertig nur 19 kg wiegt
  • Carbonrahmen statt Aluminium, in dieser Preisklasse selten
  • Drehmomentsensor, die Unterstützung folgt Deiner Tretkraft statt einer festen Stufe
  • Ladezeit von 1,5 bis 2 Stunden, deutlich schneller als die üblichen 4 bis 6 Stunden
  • Hydraulische Scheibenbremsen, Schutzbleche und Ständer gehören zum Lieferumfang
  • Diebstahlmodul mit Ortung ab Werk, im ersten Jahr ohne Zusatzkosten

Spricht dagegen

  • 360 Wh sind für einen 80-Nm-Mittelmotor knapp bemessen, die 100 km bleiben Theorie
  • Die Ortungsfunktion kostet nach dem ersten Jahr 39 € pro Jahr
  • Die angegebene Steigfähigkeit von 10 Grad entspricht der des schwächeren N1 Air und passt nicht zu 80 Nm
  • Der Lieferumfang nennt ein Ladegerät mit 48 V und 8 Ah, was zu einem 36-V-Akku nicht passt
  • Nur ein LED-Display statt eines Farbdisplays wie bei günstigeren Modellen der Marke
  • Bei Amazon nicht gelistet, der Kauf läuft ausschließlich über den Herstellershop
Preis-Leistung 3,9
Ausstattung 4,3
Akku & Reichweite 3,3
Gewicht & Handling 4,7

Das ENGWE N1 Pro im Detail

Mittelmotor bei 19 kg: die eigentliche Besonderheit

Diese Kombination ist der Grund, aus dem das N1 Pro existiert. Ein Mittelmotor sitzt im Tretlager und gibt seine Kraft über die Kette ab, wodurch die Schaltung sein Drehmoment mit übersetzt. Das ist die aufwendigere und schwerere Bauform, weshalb Räder mit Mittelmotor üblicherweise bei 22 bis 28 kg landen. Das N1 Pro kommt auf 19 kg fahrfertig.

Möglich macht das der Carbonrahmen. Kohlefaser hat ein besseres Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht als Aluminium und lässt sich gezielt dort verstärken, wo Kräfte anliegen. Was ENGWE einspart, geht direkt in das Mehrgewicht des Antriebs. Der praktische Nutzen: Ein 19-kg-Rad trägst Du eine Treppe hoch, hebst es allein auf einen Fahrradträger und bewegst es mit leerem Akku, ohne zu schwitzen. Bei 28 kg fällt jeder dieser Punkte weg. Warum das Gewicht so viel entscheidet, ordnet unser Ratgeber E-Bike-Gewicht ein.

Der Ananda-Antrieb: was 80 Nm im Stadtverkehr leisten

ENGWE benennt den Antrieb ausdrücklich als Ananda-Mittelmotor mit 250 W und 80 Nm. Diese Offenlegung ist mehr wert, als sie klingt: Bei vielen Direktimporten steht im Datenblatt nur eine Wattzahl, und wer später Ersatzteile oder ein Firmware-Update sucht, steht ohne Typbezeichnung da. Ananda ist ein etablierter chinesischer Antriebshersteller, dessen Mittelmotoren auch bei europäischen Marken im Stadt- und Trekkingsegment verbaut werden.

80 Nm sind für ein Stadtrad reichlich dimensioniert. Zum Vergleich: Das N1 Air mit demselben Rahmenkonzept liefert 40 Nm aus einem Nabenmotor. Weil ein Mittelmotor sein Drehmoment zusätzlich über die Schaltung übersetzt, ist der reale Unterschied am Berg größer als die Verdopplung der Zahl. Für Anfahrten an Ampeln, Brückenrampen und kurze Steigungen mit Gepäck bekommst Du hier deutlich mehr Reserve. Die Unterschiede der Bauformen erklärt unser Ratgeber E-Bike mit Mittelmotor.

Der Widerspruch bei der Steigfähigkeit

Eine Angabe im Datenblatt passt nicht ins Bild. ENGWE nennt die maximale Steigfähigkeit mit 10 Grad, also rund 18 Prozent. Das ist exakt derselbe Wert, den der Hersteller für das N1 Air angibt, obwohl dieses mit 40 Nm aus einem Nabenmotor die halbe Kraft und die ungünstigere Bauform hat.

Zwei Erklärungen sind denkbar. Entweder wurde der Wert aus dem Datenblatt des Schwestermodells übernommen, was bei ENGWE schon an anderer Stelle vorkam. Oder die Grenze liegt an der Shimano-7-Gang-Schaltung: Mit nur sieben Gängen und einer für die Stadt ausgelegten Übersetzung fehlt am steilen Berg schlicht der leichte Gang, in dem der Mittelmotor seine Stärke ausspielen könnte. Welche der beiden Erklärungen zutrifft, löst der Hersteller nicht auf. Für flaches bis hügeliges Gelände ist das ohne Belang, für ernsthafte Anstiege gehört der Punkt vor dem Kauf geklärt.

360 Wh: der Flaschenhals dieses Rades

Der Akku fasst 36 V bei 10 Ah, also 360 Wh, und ist herausnehmbar. Das ist derselbe Speicher wie im N1 Air, obwohl das N1 Pro den doppelt so kräftigen Antrieb hat. ENGWE nennt bis zu 100 km in Stufe 1, was 3,6 Wh pro Kilometer entspräche und selbst für ein leichtes Rad sehr sparsam gerechnet ist.

Realistisch liegt ein 19-kg-Pedelec mit Mittelmotor auf 42 mm breiten Reifen bei 7 bis 12 Wh pro Kilometer, mit hoher Unterstützung und Gegenwind eher bei 14 Wh. Daraus folgen etwa 30 bis 50 km im Alltag und 60 bis 70 km, wenn Du sparsam fährst und kräftig mittrittst. Hier zeigt sich die Kehrseite des starken Antriebs: Wer die 80 Nm regelmäßig abruft, leert den kleinen Akku entsprechend schnell. Für den Arbeitsweg von 10 bis 15 km je Richtung reicht eine Ladung gut zwei Tage, für Wochenendtouren solltest Du eine Lademöglichkeit einplanen. Deine eigene Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch.

Schnellladen als Gegenmittel und eine unstimmige Angabe

ENGWE begegnet dem kleinen Akku mit Ladegeschwindigkeit. Das Datenblatt nennt 1,5 bis 2 Stunden Ladezeit, während E-Bikes üblicherweise 4 bis 6 Stunden brauchen. Rechnerisch passt das: Für 360 Wh in 1,5 Stunden braucht es rund 240 W Ladeleistung, was mit einem 8-A-Ladegerät an einem 36-V-System erreichbar ist. ENGWE setzt solche Geräte auch bei anderen Modellen ein, beim L20 3.0 Pro etwa wird ausdrücklich mit einem 8-A-Schnellladegerät geworben.

Im Lieferumfang steht allerdings Ladegerät 48V 8Ah, und diese Angabe ist in sich unstimmig: 48 V passt nicht zu einem 36-V-Akku, und Amperestunden sind die Einheit für Speicherkapazität, nicht für ein Ladegerät. Plausibel ist, dass 8 A Ladestrom gemeint sind. Bestätigt ist das nicht, und weil die schnelle Ladung ein zentrales Verkaufsargument dieses Rades ist, gehört der Punkt beim Hersteller nachgefragt. Wie sich Ladeverhalten auf die Lebensdauer auswirkt, steht in Akku richtig laden.

Die Folgekosten: das Ortungsabo

Das N1 Pro bringt ein Diebstahlmodul mit Ortung über die ENGWE-App mit. Bei einem 19-kg-Rad, das sich leicht wegtragen lässt, ist das eine sinnvolle Zugabe. Anders als bei vielen Wettbewerbern ist die Funktion allerdings nicht dauerhaft kostenfrei: ENGWE weist im Datenblatt aus, dass die IoT-Funktion ein Jahr lang kostenlos ist und danach 39 € pro Jahr kostet, verlängerbar direkt in der App.

Das ist eine faire Offenlegung, gehört aber in die Kaufrechnung. Über fünf Jahre summiert sich das Abo auf 156 €, was rund 10 Prozent des Kaufpreises entspricht. Die Ortung selbst ersetzt zudem kein Schloss: Sie verhindert keinen Diebstahl, sie hilft danach. Für ein Carbonrad in dieser Preisklasse gehört ein solides Bügel- oder Faltschloss dazu, die Kandidaten stehen in unserem Vergleich Fahrradschloss fürs E-Bike.

Carbon im Stadtalltag: Vorteil und Vorbehalt

Der Rahmen ist das teuerste Bauteil dieses Rades und der Grund für sein Gewicht. Kohlefaser bringt aber eine Eigenschaft mit, die im Stadtalltag Beachtung verdient: Sie ist empfindlicher gegen punktuelle Schläge als Aluminium. Ein Sturz auf eine Bordsteinkante, ein umgefallenes Rad im Fahrradständer oder ein zu fest angezogener Klemmbolzen können Schäden verursachen, die von außen kaum sichtbar sind.

Für ein Rad, das täglich zwischen anderen Rädern am Bahnhof parkt, ist das ein Punkt zum Mitdenken. Wer das Rad in der Wohnung oder im Keller abstellt, hat das Thema kaum. Positiv wirkt sich Carbon auf den Fahrkomfort aus, weil das Material Vibrationen stärker dämpft als Aluminium, was auf 42 mm breiten Reifen ohne Federung spürbar ist.

Ausstattung: solide, aber ohne Extras

Gebremst wird mit hydraulischen Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben an beiden Rädern, für ein 19-kg-Rad passend dimensioniert. Die Schaltung ist eine Shimano-7-Gang, deren Gruppenbezeichnung ENGWE nicht nennt. Sieben Gänge sind für Stadtverkehr ausreichend, für längere Touren mit wechselndem Profil wünscht man sich mehr Bandbreite, zumal der kräftige Mittelmotor damit nicht optimal ausgereizt wird.

Beim Display spart ENGWE hier auffällig: Verbaut ist ein einfaches LED-Display, während günstigere Modelle der Marke wie das O20 Boost ein 3,5-Zoll-Farbdisplay bekommen. Das solarbetriebene Rücklicht ist dagegen ein cleveres Detail, weil es unabhängig vom Hauptakku arbeitet. Schutzbleche und Ständer liegen bei. Eine Angabe zur StVZO-Zulassung oder zur K-Mark der Beleuchtung macht das Datenblatt nicht, anders als beim ENGWE Zip.

N1 Pro oder N1 Air: wofür der Aufpreis steht

Beide Räder teilen sich das Konzept aus Carbonrahmen, 360-Wh-Akku und Drehmomentsensor. Der Unterschied liegt im Antrieb und im Gewicht: Das N1 Air fährt mit einem 40-Nm-Nabenmotor bei 15,6 kg, das N1 Pro mit einem 80-Nm-Mittelmotor bei 19 kg. Der Aufpreis von rund 300 Euro kauft also doppeltes Drehmoment und die bessere Antriebsbauform, kostet aber 3,4 kg.

Die Entscheidung hängt an Deinem Streckenprofil. In flacher Umgebung mit kurzen Wegen reicht das N1 Air, und das niedrigere Gewicht ist im Treppenhaus der größere Vorteil. Sobald regelmäßig Steigungen, Gepäck oder Gegenwind dazukommen, ist das N1 Pro die passendere Wahl, weil der Mittelmotor dort spürbar souveräner arbeitet.

Der Streichpreis von 2.899 Euro

ENGWE führt das N1 Pro im Shop mit einem durchgestrichenen Vergleichspreis von 2.899 € neben den ca. 1.599,00 €, die tatsächlich verlangt werden. Solche Streichpreise laufen bei Direktvertreibern häufig dauerhaft mit und taugen nicht als Maßstab für die Einordnung. Maßgeblich ist der Betrag, den Du beim Klick zahlst, und daran gemessen ist das Rad für das Gebotene fair kalkuliert. Eine Ersparnis von 1.300 Euro solltest Du daraus nicht ableiten.

Für wen sich das N1 Pro lohnt

Das N1 Pro passt zu Pendlern, die ein leichtes Rad brauchen, weil es getragen, gehoben oder mitgenommen wird, und die dabei auf einen kräftigen Antrieb nicht verzichten wollen. Wer im dritten Stock ohne Aufzug wohnt, das Rad in eine Kellergarage bugsiert oder in Bahn und Auto mitnimmt und trotzdem Steigungen und Gegenwind vor sich hat, findet diese Kombination selten.

Weniger passend ist es bei langen Tagesstrecken: 360 Wh sind für einen 80-Nm-Antrieb der begrenzende Faktor, und wer über 50 km am Stück fährt, bekommt für dasselbe Geld anderswo deutlich mehr Kapazität. Auch für ernsthafte Anstiege sollte die Angabe zur Steigfähigkeit vorab geklärt werden. Weitere leichte Stadträder stehen in unserer Bestenliste der E-Urban-Bikes.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Preisca. 1.599,00 €ca. 1.527,39 €ca. 1.499,99 €ca. 1.499,00 €
Motor250 W Ananda Mittelmotor, 80 NmSachsenRAD Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 45 Nm, bürstenlosBafang H700 Heckmotor, 36 V, 250 W, 40 NmSachsenRAD Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 45 Nm, bürstenlos
Akku36 V, 10 Ah (360 Wh), herausnehmbar36 V, 360 Wh / 10,0 Ah, vollintegriert im Unterrohr, 1,55 kg, nur für Wartung entnehmbar36 V, 11,6 Ah (417,6 Wh), im Unterrohr integriert, entnehmbar36 V, 360 Wh / 10,0 Ah, vollintegriert im Unterrohr, 1,55 kg, nur für Wartung entnehmbar
Reichweitebis zu 100 km (Stufe 1)bis 100 km im Eco-Modus bei optimalen Bedingungen laut Datenblattbis zu 100 kmbis 100 km im Eco-Modus bei optimalen Bedingungen laut Datenblatt
Gewicht19 kg17,0 kgca. 20 kg17,0 kg
Bewertung4,1 / 53,7 / 53,9 / 53,7 / 5

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Fazit: Für wen lohnt sich das ENGWE N1 Pro?

Das N1 Pro besetzt eine schmale Nische und tut das gut. Ein Ananda-Mittelmotor mit 80 Nm in einem Carbonrad, das fahrfertig 19 kg wiegt, dazu ein Drehmomentsensor, hydraulische Bremsen und eine Ladezeit von 1,5 bis 2 Stunden: Diese Zusammenstellung bekommst Du für ca. 1.599,00 € kaum ein zweites Mal. Dass ENGWE den Motorhersteller benennt, spricht zusätzlich für das Rad.

Bezahlt wird das mit Reichweite. 360 Wh passen rechnerisch nicht zu einem Antrieb dieser Stärke, im Alltag sind 30 bis 50 km realistisch. Zugreifen solltest Du, wenn Dein Weg 10 bis 20 km je Richtung beträgt, Du das Rad regelmäßig tragen musst und trotzdem Kraft am Berg brauchst. Zurückhalten solltest Du Dich bei langen Touren und bei ernsthaften Steigungen, solange die widersprüchliche Angabe von 10 Grad Steigfähigkeit nicht geklärt ist. Und rechne die 39 € pro Jahr für die Ortung ab dem zweiten Jahr in Deine Kalkulation ein.

ENGWE N1 Pro E-Bike ca. 1.599,00 €
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Häufige Fragen

ENGWE nennt 19 kg. Diese Angabe schließt laut Hersteller den Akku ein, jedoch kein Zubehör, und trägt eine Toleranz von 3 bis 5 Prozent. Für ein Rad mit Mittelmotor ist das ein sehr guter Wert, weil solche Räder üblicherweise bei 22 bis 28 kg liegen. Möglich macht das der Carbonrahmen.

Ein Ananda-Mittelmotor mit 250 W Nenndauerleistung und 80 Nm Drehmoment, gesteuert über einen Drehmomentsensor. Ananda ist ein etablierter Antriebshersteller, dessen Motoren auch bei europäischen Marken verbaut werden. Dass ENGWE den Hersteller benennt, erleichtert später die Suche nach Ersatzteilen und Service.

ENGWE nennt bis zu 100 km in Stufe 1, was 3,6 Wh pro Kilometer entspräche und sehr sparsam gerechnet ist. Realistisch liegt der Verbrauch bei 7 bis 12 Wh pro Kilometer, mit hoher Unterstützung auch bei 14 Wh. Daraus ergeben sich rund 30 bis 50 km im Alltag und 60 bis 70 km bei sparsamer Fahrweise.

Der Hersteller nennt 1,5 bis 2 Stunden, deutlich schneller als die üblichen 4 bis 6 Stunden. Rechnerisch passt das zu einem Ladegerät mit rund 240 W Leistung. Die Angabe im Lieferumfang lautet allerdings 48V 8Ah, was zu einem 36-V-Akku nicht passt; plausibel sind 8 A Ladestrom gemeint. Diesen Punkt solltest Du vor dem Kauf abfragen.

Der 80-Nm-Mittelmotor spricht dafür, die Herstellerangabe dagegen: ENGWE nennt die maximale Steigfähigkeit mit 10 Grad, also etwa 18 Prozent, und damit denselben Wert wie beim deutlich schwächeren N1 Air. Möglich ist, dass die 7-Gang-Schaltung der begrenzende Faktor ist, weil ihr der leichte Berggang fehlt.

Im ersten Jahr ab Aktivierung ist die IoT-Funktion kostenlos. Danach verlangt ENGWE 39 € pro Jahr, verlängerbar direkt in der App. Über fünf Jahre summiert sich das auf 156 €. Das Diebstahlmodul selbst gehört zur Hardware, nur die Ortung hängt am Abo.

Beide teilen sich Carbonrahmen, 360-Wh-Akku und Drehmomentsensor. Das N1 Air hat einen Nabenmotor mit 40 Nm und wiegt 15,6 kg, das N1 Pro einen Mittelmotor mit 80 Nm bei 19 kg. Der Aufpreis kauft also doppeltes Drehmoment und die kräftigere Antriebsbauform, kostet aber 3,4 kg Mehrgewicht.

Er bringt das niedrige Gewicht und dämpft Vibrationen besser als Aluminium, ist aber empfindlicher gegen punktuelle Schläge. Ein Sturz gegen eine Bordsteinkante oder ein zu fest angezogener Klemmbolzen kann Schaden anrichten, der von außen kaum sichtbar ist. Wer das Rad drinnen abstellt, hat das Thema kaum.

Ja. ENGWE weist den 36-V-Akku mit 10 Ah als herausnehmbar aus. Du kannst ihn also mit ins Büro oder in die Wohnung nehmen und dort laden. Das ist bei einem Rad ohne festen Stellplatz mit Steckdose praktisch und schont die Zellen im Winter.

Der Kauf läuft über den ENGWE-Shop, dort ist es in Tintengrün und Kohlegrau verfügbar. Bei Amazon.de ist das Modell derzeit nicht gelistet. Der Versand erfolgt aus einem europäischen Lager, ENGWE nennt dafür 7 bis 10 Werktage.