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Tiefstpreis im Zeitraum: 999,00 € (01.09.2026)

ENGWE

ENGWE P20 E-Bike

Leichtes 20-Zoll-E-Klapprad mit wartungsfreiem Carbon-Zahnriemen, Drehmomentsensor, Samsung-Akku und hydraulischen Bremsen

3,8 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Carbon-Zahnriemen statt Kette, laut ENGWE 33.000 km wartungsfrei
  • 250-W-Motor mit 42 Nm, gesteuert über einen Drehmomentsensor
  • 18,5 kg Gesamtgewicht, gefaltet unter 0,3 Kubikmeter
  • Akku mit Samsung-Zellen (36 V, 9,6 Ah) und Schlüsselschloss gegen Diebstahl
  • Hydraulische Scheibenbremsen, Gepäckträger und Schutzbleche ab Werk
Preisvergleich 999,00 €
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Stand: 11.10.2026, 20:34 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Typ
E-Klapprad / Pedelec
Laufräder
20 Zoll (20 × 1,95 Zoll)
Motor
250 W Nabenmotor, 42 Nm
Sensorik
Drehmomentsensor
Akku
36 V, 9,6 Ah (346 Wh), Samsung-Zellen, herausnehmbar
Reichweite
bis zu 100 km
Unterstützung bis
25 km/h (Pedelec)
Ladezeit
ca. 5 Stunden (Herstellerangabe)
Antrieb
Carbon-Zahnriemen ohne Schaltung, laut Hersteller 33.000 km wartungsfrei
Bremsen
Hydraulische Scheibenbremsen
Rahmen
6061-Aluminium, faltbar
Display
SW102/2
Beleuchtung
Front- und Rücklicht integriert
Diebstahlschutz
Akku über Schlüsselschloss gesichert
Gewicht
18,5 kg
Max. Zuladung
120 kg
Empf. Körpergröße
155–190 cm
Sattelhöhe
76–102 cm
Lenkerhöhe
104–120 cm
Gesamtlänge
158 cm
Radstand
103 cm
Faltmaß
90 × 42 × 62 cm (unter 0,3 m³)
Lieferumfang
Akku, Ladegerät, Gepäckträger, Schutzbleche, Daumen-Gasgriff, Pedale, Werkzeug, Handbuch

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das ENGWE P20 bringt ein Bauteil in die 1.000-Euro-Klasse, das dort praktisch nie vorkommt: einen Carbon-Zahnriemen. Statt einer Kette, die geölt, gespannt und irgendwann getauscht werden will, läuft hier ein Riemen, den ENGWE mit 33.000 km wartungsfreier Laufleistung angibt. Dazu kommen ein Drehmomentsensor, hydraulische Bremsen und Samsung-Zellen bei 18,5 kg Gesamtgewicht. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von ENGWE, die Amazon-Listung und der Preis von ca. 999,00 €.

Spricht dafür

  • Carbon-Zahnriemen statt Kette, laut Hersteller 33.000 km ohne Wartung, kein Ölen und keine schmutzige Hose
  • Drehmomentsensor, die Unterstützung folgt Deiner Tretkraft statt einer festen Stufe
  • 18,5 kg Gesamtgewicht, damit lässt sich das Rad tragen und heben
  • Akku mit Samsung-Zellen, der Hersteller benennt die Zellquelle
  • Hydraulische Scheibenbremsen in einer Klasse, in der oft mechanische verbaut werden
  • Gepäckträger und Schutzbleche gehören zum Lieferumfang, kein Zubehörkauf nötig

Spricht dagegen

  • Ohne Schaltung: Der Riemen läuft auf einer festen Übersetzung, am Berg gibt es keinen leichteren Gang
  • 346 Wh sind knapp, die beworbenen 100 km setzen sehr sparsame Fahrweise voraus
  • Der beiliegende Daumen-Gasgriff braucht rechtliche Klärung, bevor Du damit im Straßenverkehr fährst
  • Ladezeit von 5 Stunden, ENGWE bietet bei anderen Modellen deutlich schnellere Ladegeräte
  • Bei der Beleuchtung fehlt jede Angabe zu StVZO-Zulassung oder K-Mark
  • Die Schutzart wird als IP6 angegeben, was keiner gültigen Bezeichnung entspricht
  • Von vier Farbvarianten ist derzeit nur Schwarz lieferbar
Preis-Leistung 3,8
Ausstattung 3,9
Akku & Reichweite 3,2
Faltmaß & Transport 4,3

Das ENGWE P20 im Detail

Der Carbon-Zahnriemen: das ungewöhnlichste Bauteil dieser Preisklasse

Riemenantriebe sind normalerweise Rädern ab 2.000 Euro vorbehalten. Das P20 bringt einen Carbon-Zahnriemen für ca. 999,00 € mit, und ENGWE gibt seine Laufleistung mit 33.000 km wartungsfrei an. Zum Einordnen: Eine Fahrradkette hält je nach Pflege 3.000 bis 8.000 km und will alle paar hundert Kilometer nachgeölt werden.

Der praktische Unterschied zeigt sich im Alltag. Ein Riemen läuft trocken, er braucht kein Öl, zieht also keinen Staub an und macht keine Flecken an Hose oder Wade. Er längt sich kaum, springt bei richtiger Spannung nicht ab und arbeitet nahezu geräuschlos. Bei einem Faltrad kommt ein weiterer Punkt dazu: Beim Zusammenklappen greift man dem Antrieb schnell zu nahe, und ein trockener Riemen verzeiht das, wo eine geölte Kette abfärbt. Für ein Rad, das in den Kofferraum, unter den Schreibtisch oder in die Bahn kommt, passt diese Technik besonders gut.

Die Kehrseite: eine feste Übersetzung

Der Riemen kommt hier ohne Schaltung, das P20 fährt also mit einer festen Übersetzung. Das ist die technisch schlüssige Lösung, weil ein Zahnriemen sich mit einer Kettenschaltung nicht kombinieren lässt: Er kann seitlich nicht über Ritzel springen. Möglich wäre eine Nabenschaltung, die kostet allerdings Geld und Gewicht.

Für Dich heißt das: Es gibt genau eine Übersetzung für alle Situationen. In der Ebene und bei Stadttempo funktioniert das gut, weil der Motor über den Drehmomentsensor mitarbeitet. An Steigungen fehlt der leichte Gang, und Du stützt Dich vollständig auf die 42 Nm des Motors. Bei längeren Anstiegen wird die Trittfrequenz dann unangenehm niedrig. Wer in flachem Gelände wohnt, merkt davon nichts. Wer regelmäßig Steigungen fährt, sollte ein Modell mit Schaltung wählen, etwa das ENGWE O20 Boost mit acht Gängen und 75 Nm.

42 Nm mit Drehmomentsensor: was der Antrieb leistet

Der Nabenmotor liefert 250 W Nenndauerleistung und 42 Nm, gesteuert über einen Drehmomentsensor. Diese Sensorik ist der eigentliche Gewinn: Sie misst Deine Tretkraft und dosiert die Unterstützung proportional dazu. Der in dieser Preisklasse übliche Trittfrequenzsensor erkennt dagegen nur, ob die Kurbel sich dreht, und schaltet dann eine feste Leistungsstufe zu, was ein ruckartiges An-Aus-Gefühl erzeugt.

Bei einem Rad ohne Gangschaltung ist das besonders wichtig. Weil Du die Übersetzung nicht anpassen kannst, muss der Motor Deine Kraftschwankungen ausgleichen, und genau das leistet ein Drehmomentsensor. In Kombination mit 18,5 kg Gesamtgewicht ergeben die 42 Nm im Stadtverkehr ausreichend Vortrieb. Die Technik dahinter erklärt unser Ratgeber zum Drehmomentsensor, die Bauform ordnet E-Bike mit Nabenmotor ein.

346 Wh: die Reichweite in Alltagsgrößen

Der Akku fasst 36 V bei 9,6 Ah, also rund 346 Wh, und trägt Samsung-Zellen. ENGWE nennt bis zu 100 km, was einem Verbrauch von 3,5 Wh pro Kilometer entspräche. Dieser Wert setzt die niedrigste Unterstützungsstufe, flaches Gelände und kräftiges Mittreten voraus.

Realistisch liegt ein 18,5-kg-Pedelec mit Drehmomentsensor bei 7 bis 11 Wh pro Kilometer. Daraus folgen etwa 31 bis 49 km im Alltag, bei sparsamer Fahrweise auch 55 km. Für den typischen Pendelweg von 8 bis 15 km je Richtung reicht eine Ladung damit zwei bis drei Tage. Der Akku lässt sich herausnehmen und im Büro laden, was den kleinen Speicher praktisch entschärft. Deine eigene Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch. Die Ladezeit gibt ENGWE mit 5 Stunden an, das entspricht einem einfachen Ladegerät mit rund 70 W. Bei anderen Modellen der Marke, etwa dem N1 Pro, sind Schnellladegeräte verbaut, hier bleibt es beim Standardtempo.

Der beiliegende Gasgriff: der Punkt, den Du klären solltest

Im Lieferumfang liegt laut Datenblatt ein Daumen-Gasgriff. Damit lässt sich der Motor ohne Tretbewegung ansteuern, und an dieser Stelle wird die Rechtslage in Deutschland genau: Ein Pedelec darf eine Anfahr- oder Schiebehilfe bis 6 km/h haben, die ohne Treten funktioniert. Beschleunigt der Motor per Gasgriff dagegen ohne Tretbewegung bis 25 km/h, gilt das Fahrzeug rechtlich als Kleinkraftrad und braucht Betriebserlaubnis, Versicherungskennzeichen und je nach Ausführung eine Fahrerlaubnis.

Wie ENGWE den Gasgriff des P20 begrenzt hat, geht aus den vorliegenden Unterlagen nicht hervor. Beide Varianten sind technisch üblich, und mehrere ENGWE-Modelle werden mit abnehmbaren Gasgriffen ausgeliefert, gerade weil die Anforderungen je nach Markt unterschiedlich sind. Vor der ersten Fahrt im öffentlichen Straßenverkehr solltest Du diesen Punkt beim Hersteller klären, und im Zweifel lässt sich das Bauteil abnehmen. Der rechtliche Rahmen steht ausführlich in unserem Ratgeber E-Bike-Tuning und Legalität.

18,5 kg und 0,3 Kubikmeter: das Faltformat

Mit 18,5 kg gehört das P20 zu den leichteren Falträdern mit 20-Zoll-Laufrädern. Zum Vergleich: Das O20 Boost aus demselben Programm wiegt 26,5 kg, bringt dafür den doppelten Akku mit. Gefaltet misst das P20 90 × 42 × 62 cm und bleibt damit unter 0,3 Kubikmetern.

Diese Kombination macht es tragbar im Wortsinn: Ein paar Stufen, der Weg zum Bahnsteig oder das Heben in einen Kofferraum sind mit 18,5 kg machbar. Die Länge von 90 cm im gefalteten Zustand ist allerdings deutlich mehr als beim ENGWE Zip mit 62,5 cm, weil dessen 16-Zoll-Räder und der dreifach klappbare Rahmen kompakter bauen. Praktisch gelöst ist die magnetische Reifenhalterung, die beide Räder im gefalteten Zustand aneinander fixiert, damit das Paket beim Tragen zusammenbleibt. Den Faltvorgang gibt ENGWE mit rund zehn Sekunden an. Wie die Bauformen sich unterscheiden, erklärt der Ratgeber E-Bike-Klapprad.

Ausstattung: mehr, als der Preis erwarten lässt

Gebremst wird mit hydraulischen Scheibenbremsen. In der 1.000-Euro-Klasse sind mechanische Scheibenbremsen der Normalfall, die regelmäßig nachgestellt werden müssen und sich schlechter dosieren lassen. Der Akku mit Samsung-Zellen ist ein weiterer Punkt, an dem ENGWE die Quelle offenlegt, und er ist über ein Schlüsselschloss gegen Herausnehmen gesichert.

Zum Lieferumfang gehören außerdem Gepäckträger und Schutzbleche. Das ist erwähnenswert, weil ENGWE bei mehreren anderen Modellen genau diese Teile als 0,00-Euro-Artikel führt, die beim Bestellen aktiv in den Warenkorb gelegt werden müssen. Hier stehen sie im Lieferumfang. Als Display verbaut ENGWE ein SW102/2, ein kompaktes Modell, das die Grundwerte anzeigt und in dieser Klasse verbreitet ist.

Was das Datenblatt offenlässt

Drei Angaben fehlen oder bleiben unklar. Bei der Beleuchtung nennt ENGWE nur ein integriertes Front- und Rücklicht, ohne Aussage zu einer StVZO-Zulassung oder zur K-Mark. Beim Zip und beim O20 Boost wirbt der Hersteller ausdrücklich damit, hier fehlt der Hinweis. Ohne K-Mark wäre die Beleuchtung im deutschen Straßenverkehr nicht zulässig und müsste für etwa 40 bis 80 Euro ersetzt werden.

Zweitens wird die Schutzart als IP6 angegeben, was keiner gültigen Bezeichnung entspricht: Gemeint sein kann IP6X (staubdicht) oder IPX6 (Schutz gegen starkes Strahlwasser), und das sind zwei völlig verschiedene Aussagen. Drittens nennt ENGWE weder den Bremsenhersteller noch die genaue Übersetzung des Riemenantriebs, was für die Einschätzung der Bergtauglichkeit hilfreich wäre. Diese Lücken sind kein Beleg für schlechte Bauteile, sie erschweren aber den Vergleich.

Für wen sich das P20 lohnt

Das P20 passt zu Pendlern in flacher Umgebung, die ein sauberes und wartungsarmes Rad wollen und Wert darauf legen, dass der Antrieb keine Pflege verlangt. Wer sein Rad in der Wohnung abstellt, in die Bahn mitnimmt oder in Bürokleidung fährt, profitiert vom trockenen Riemen doppelt. Für ca. 999,00 € bekommst Du dabei einen Drehmomentsensor, Hydraulikbremsen und Samsung-Zellen, was in dieser Klasse eine gute Ausstattung ist.

Weniger passend ist es überall dort, wo Steigungen vorkommen: Eine feste Übersetzung und 42 Nm sind dafür die falsche Kombination. Auch längere Touren begrenzt der 346-Wh-Akku. Wer mehr Reichweite und Gänge braucht, findet im O20 Boost für 200 Euro mehr den doppelten Akku und eine 8-Gang-Schaltung. Weitere günstige Modelle stehen in unserer Bestenliste der E-Bikes unter 1.000 € und in der Bestenliste der E-Klappräder.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,8 von 53,8 von 53,5 von 53,5 von 5
Preis999,00 €999,00 €999,00 €999,99 €
Motor250 W Nabenmotor, 42 NmBürstenloser Nabenmotor, 250 W, 55 NmAKM 100SX Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlos, IP65Hinterrad-Nabenmotor, bürstenlos, 250 W
Akku36 V, 9,6 Ah (346 Wh), Samsung-Zellen, herausnehmbar48 V, 624 Wh / 13 Ah, abnehmbar, 3,95 kg280 Wh (36 V, 7,8 Ah) Lithium-Ionen mit BMS und LED-Statusanzeige48 V / 10,4 Ah, 499,2 Wh, im Rahmen, abnehmbar und abschließbar
Reichweitebis zu 100 km70 bis 120 km laut Datenblattbis zu 60 km60 bis 100 km
Gewicht18,5 kg31,0 kg22 kg31 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das ENGWE P20?

Das P20 verkauft sich über ein Bauteil, das es in dieser Preisklasse sonst nicht gibt. Ein Carbon-Zahnriemen mit 33.000 km angegebener Laufleistung, dazu ein Drehmomentsensor, hydraulische Bremsen und ein Akku mit Samsung-Zellen bei 18,5 kg: Für ca. 999,00 € ist das eine schlüssige Zusammenstellung, und Gepäckträger sowie Schutzbleche liegen bei.

Zugreifen solltest Du, wenn Du in flachem Gelände pendelst, das Rad regelmäßig faltest oder mit in die Wohnung nimmst und ein Antrieb ohne Ölen und Nachspannen für Dich zählt. Zurückhalten solltest Du Dich bei Steigungen und langen Strecken: Ohne Schaltung und mit 346 Wh stößt das Rad dort früh an seine Grenzen. Vor der ersten Fahrt gehören außerdem zwei Punkte geklärt, nämlich ob die Beleuchtung eine deutsche Zulassung trägt und wie der beiliegende Daumen-Gasgriff begrenzt ist.

Häufige Fragen

Er läuft trocken, braucht also kein Öl, zieht keinen Staub an und macht keine Flecken an der Kleidung. ENGWE gibt die Laufleistung mit 33.000 km wartungsfrei an, während eine Fahrradkette je nach Pflege 3.000 bis 8.000 km hält und regelmäßig nachgeölt werden muss. Bei einem Faltrad ist das besonders praktisch, weil man dem Antrieb beim Zusammenklappen nahekommt.

Nein, es fährt mit einer festen Übersetzung. Ein Zahnriemen lässt sich mit einer Kettenschaltung technisch nicht kombinieren, weil er seitlich nicht über Ritzel springen kann. In der Ebene funktioniert das gut, an Steigungen fehlt der leichte Gang, und Du bist auf die 42 Nm des Motors angewiesen.

ENGWE nennt bis zu 100 km, was 3,5 Wh pro Kilometer entspräche und sehr sparsam gerechnet ist. Realistisch liegt der Verbrauch bei 7 bis 11 Wh pro Kilometer, daraus ergeben sich rund 31 bis 49 km im Alltag und bis zu 55 km bei sparsamer Fahrweise. Der Akku ist herausnehmbar und lässt sich im Büro nachladen.

Das hängt davon ab, wie er begrenzt ist. Ein Pedelec darf eine Anfahrhilfe bis 6 km/h ohne Treten haben. Beschleunigt der Motor per Gasgriff ohne Tretbewegung bis 25 km/h, gilt das Fahrzeug als Kleinkraftrad und braucht Versicherungskennzeichen und Betriebserlaubnis. Wie ENGWE das beim P20 gelöst hat, geht aus dem Datenblatt nicht hervor; kläre das vor der ersten Fahrt.

Das Rad wiegt 18,5 kg und misst gefaltet 90 × 42 × 62 cm, also unter 0,3 Kubikmeter. Damit lässt es sich tragen und in einen Kofferraum heben. Eine magnetische Halterung fixiert die beiden Räder im gefalteten Zustand aneinander, den Faltvorgang gibt ENGWE mit rund zehn Sekunden an.

ENGWE nennt etwa 5 Stunden. Das entspricht bei 346 Wh einem Ladegerät mit rund 70 W und damit dem üblichen Standardtempo. Andere Modelle der Marke kommen mit Schnellladegeräten und laden deutlich schneller, beim P20 bleibt es beim einfachen Netzteil.

Nur eingeschränkt. Der Motor liefert 42 Nm, und weil eine Schaltung fehlt, kannst Du am Berg nicht in einen leichteren Gang wechseln. Kurze Rampen schafft das Rad dank des geringen Gewichts von 18,5 kg, bei längeren Anstiegen wird die Trittfrequenz unangenehm niedrig.

Das Datenblatt nennt ein integriertes Front- und Rücklicht, macht aber keine Angabe zu einer StVZO-Zulassung oder zur K-Mark. Bei anderen ENGWE-Modellen wie dem Zip wird die K-Mark ausdrücklich ausgewiesen. Ohne dieses Prüfzeichen wäre die Beleuchtung in Deutschland nicht zulässig, ein zugelassenes Set kostet 40 bis 80 Euro.

ENGWE gibt Samsung-Zellen an, der Akku hat 36 V und 9,6 Ah, also rund 346 Wh. Er ist herausnehmbar und über ein Schlüsselschloss gegen unbefugtes Entnehmen gesichert. Dass der Hersteller die Zellquelle benennt, ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit.