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Tiefstpreis im Zeitraum: 1.099,00 € (01.09.2026)

ENGWE

ENGWE Zip E-Bike

Kompaktes E-Klapprad mit 16-Zoll-Laufrädern, dreifach faltbarem Stahlrahmen, Drehmomentsensor und StVZO-konformer Beleuchtung

3,8 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Faltmaß von 62,5 × 37,4 × 67,3 cm, das kompakteste Klapprad im ENGWE-Programm
  • Beleuchtung StVZO-konform mit K-Mark, Rad nach EN15194 mit TÜV-Zertifizierung
  • 250-W-Nabenmotor mit 40 Nm, gesteuert über einen Drehmomentsensor
  • 360-Wh-Akku mit LG-Zellen, Laden über USB-C mit 100-W-GaN-Netzteil
  • Hydraulische Scheibenbremsen und Shimano-7-Gang-Schaltung serienmäßig
Preisvergleich ab 1.099,00 €
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Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

* Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Technische Daten

Typ
E-Klapprad / Pedelec (dreifach faltbar)
Laufräder
16 Zoll (16 × 1,95 Zoll Urban-Hybridreifen)
Motor
250 W Hinterrad-Nabenmotor, 36 V, 40 Nm
Sensorik
Drehmomentsensor
Akku
36 V, 10 Ah (360 Wh), LG-Zellen mit BMS
Reichweite
bis zu 120 km (Stufe 1), 85 km (Stufe 2), 60 km (Stufe 3)
Unterstützung bis
25 km/h (Pedelec, 3 Unterstützungsstufen)
Ladegerät
100-W-GaN-Schnellladegerät mit PD 3.0 über USB-C
Schaltung
Shimano Tourney RD-TY300, 7-Gang (11–28T), Schalthebel SL-M315-7R
Bremsen
Hydraulische Scheibenbremsen, 160 mm vorn und hinten
Rahmen
Stahl, dreifach klappbares Design, klappbarer Vorbau
Gabel
Einseitige Vorderradgabel (ungefedert)
Sattelstütze
Federsattelstütze, 10-fach verstellbar
Display
3,2 Zoll Farb-LCD mit Bluetooth, App-Steuerung
Beleuchtung
LED-Scheinwerfer mit 30 lm und Dauer-LED-Rücklicht, StVZO-konform mit K-Mark
Schutzart
IPX7 Verkabelung, IPX6 Display und Beleuchtung, IPX5 Motor, Controller und Akku
Zertifizierung
CE nach EN15194, TÜV-zertifiziert
Gewicht
19,4 kg (16,9 kg ohne Akku)
Max. Zuladung
120 kg
Empf. Körpergröße
155–190 cm
Sattelhöhe
95–105 cm
Gesamtlänge
128,7 cm
Radstand
88,3 cm
Faltmaß
62,5 × 37,4 × 67,3 cm
Lenkerbreite
560 mm
Lieferumfang
Akku, Ladegerät, Fahrradständer, Pedale, Montagewerkzeug, Handbuch

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das ENGWE Zip ist der Versuch, ein vollwertiges Pedelec auf Handgepäckgröße zu schrumpfen. Zusammengeklappt misst es 62,5 × 37,4 × 67,3 cm, fahrfertig wiegt es 19,4 kg. Dazu kommen ein Drehmomentsensor, hydraulische Bremsen, LG-Zellen im Akku und eine Beleuchtung mit K-Mark, was für ca. 1.099,00 € eine ungewöhnlich vollständige Ausstattung ergibt. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von ENGWE, die Amazon-Listung und der Preis.

Spricht dafür

  • Faltmaß von 62,5 × 37,4 × 67,3 cm, damit passt es in einen Kofferraum, unter einen Schreibtisch und in die Bahn
  • Drehmomentsensor statt Trittfrequenzsensor, die Unterstützung folgt Deiner Tretkraft
  • Beleuchtung mit K-Mark und Rad nach EN15194 mit TÜV-Prüfung, das ist bei Direktimporten selten
  • Hydraulische Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben serienmäßig
  • Akku mit LG-Zellen, Laden per USB-C über ein 100-W-GaN-Netzteil

Spricht dagegen

  • 360 Wh sind knapp bemessen, die beworbenen 120 km setzen die niedrigste Unterstützungsstufe voraus
  • Beworben werden 16,9 kg, das gilt ohne Akku; fahrfertig sind es 19,4 kg
  • 16-Zoll-Laufräder laufen über Kopfsteinpflaster und Wurzeln merklich unruhiger als 20-Zoll-Räder
  • Stahlrahmen statt Aluminium, das kostet Gewicht und verlangt bei Lackschäden Aufmerksamkeit
  • 40 Nm und eine ungefederte Gabel setzen dem Rad am Berg und auf schlechten Wegen Grenzen
  • Eine Ladezeit weist ENGWE im Datenblatt nicht aus
Preis-Leistung 3,7
Ausstattung 3,8
Akku & Reichweite 3,2
Faltmaß & Transport 4,6

Das ENGWE Zip im Detail

62,5 × 37,4 × 67,3 cm: was das Faltmaß im Alltag bedeutet

Der Kern dieses Rades ist eine Zahl. Zusammengeklappt belegt das Zip ein Volumen von rund 0,16 Kubikmetern, das ist etwa die Größe eines großen Reisekoffers. Möglich macht das ein dreifach klappbares Rahmendesign, das ENGWE als eigenes Patent führt: Der Rahmen knickt in der Mitte, der Vorbau klappt nach unten, dazu kommen die kleinen 16-Zoll-Laufräder.

Der praktische Unterschied zu einem 20-Zoll-Falter ist größer, als die 4 Zoll vermuten lassen. Ein gefaltetes 20-Zoll-Rad misst typischerweise 88 × 52 × 85 cm, wie das ENGWE O20 Boost aus demselben Programm. Das Zip braucht davon knapp die Hälfte. In der Praxis heißt das: Es passt in den Kofferraum eines Kleinwagens, ohne die Rückbank umzulegen, es steht unter einem Schreibtisch, und in der Bahn belegst Du damit keinen Fahrradstellplatz. Wie Falträder generell einzuordnen sind, erklärt unser Ratgeber E-Bike-Klapprad.

16,9 oder 19,4 kg: welche Zahl für Dich zählt

ENGWE bewirbt das Zip mit 16,9 kg, auch der Amazon-Titel führt diesen Wert. Das Datenblatt löst auf, worauf er sich bezieht: 16,9 kg gelten ohne Akku. Fahrfertig, also mit eingesetztem Akku, nennt der Hersteller 19,4 kg. Die Differenz von 2,5 kg entspricht dem Gewicht des 360-Wh-Speichers.

Für die Kaufentscheidung ist die größere Zahl die richtige, weil Du das Rad im Alltag mit Akku trägst. 19,4 kg sind für ein Klapprad trotzdem ein guter Wert und liegen deutlich unter den 26,5 kg des O20 Boost. Eine Treppe hoch trägst Du das Zip einhändig eher schlecht, mit beiden Händen und über wenige Stufen geht es gut. Der Akku lässt sich herausnehmen, wodurch Du für den Transport auf 16,9 kg kommst. Warum das Gewicht bei E-Bikes so viel entscheidet, ordnet unser Ratgeber E-Bike-Gewicht ein.

16 Zoll: der Preis für die Kompaktheit

Die kleinen Laufräder sind die Voraussetzung für das Faltmaß, und sie haben Folgen für das Fahrverhalten. Ein 16-Zoll-Rad hat einen kleineren Abrollradius, es fällt also tiefer in Fugen, Schlaglöcher und Bordsteinabsätze und reagiert nervöser auf Lenkbewegungen. Auf glattem Asphalt fällt das kaum auf, auf Kopfsteinpflaster und Wurzelwegen merklich.

ENGWE mildert das an zwei Stellen ab. Die Reifen sind mit 1,95 Zoll Breite vergleichsweise voluminös für diese Laufradgröße und lassen sich mit weniger Druck fahren, was Stöße schluckt. Dazu kommt eine Federsattelstütze mit zehn Verstellstufen, die den Hauptteil der Schläge vom Sattel fernhält. Eine gefederte Gabel gibt es nicht, die Vorderhand bleibt also ungefiltert. Als geeignetes Gelände nennt der Hersteller folgerichtig Asphalt, Radwege, Kies und befestigte Trails.

Der Drehmomentsensor macht die 40 Nm alltagstauglich

Im Hinterrad sitzt ein 250-W-Nabenmotor mit 40 Nm. Diese Zahl klingt gegen die 75 Nm des O20 Boost oder die 100 Nm des E26 3.0 Pro bescheiden. Entscheidend ist hier aber das Zusammenspiel aus Drehmoment, Gewicht und Steuerung: 19,4 kg brauchen deutlich weniger Kraft als ein 34-kg-Fully, und kleine Laufräder wirken selbst wie eine kürzere Übersetzung, weil der Motor pro Radumdrehung weniger Strecke zurücklegen muss.

Den größeren Unterschied macht die Sensorik. Das Zip misst mit einem Drehmomentsensor Deine Tretkraft und dosiert die Unterstützung proportional dazu. Viele Klappräder dieser Preisklasse arbeiten mit einem Trittfrequenzsensor, der nur erkennt, ob die Kurbel sich dreht, und dann eine feste Leistungsstufe zuschaltet. Das Ergebnis ist ein An-Aus-Gefühl mit spürbarer Verzögerung. Der Drehmomentsensor erzeugt dagegen den Eindruck kräftigerer Beine und spart Strom, weil er nur so viel abruft, wie Du selbst beisteuerst. Genau das braucht ein Rad mit 360 Wh. Die Technik dahinter erklärt unser Ratgeber zum Drehmomentsensor.

360 Wh: die Reichweite in Alltagsgrößen gerechnet

Der Akku fasst 36 V bei 10 Ah, also 360 Wh, und trägt LG-Zellen, der Hersteller benennt die Zellquelle also. ENGWE gibt drei Reichweiten an, gestaffelt nach Unterstützungsstufe: 120 km in Stufe 1, 85 km in Stufe 2 und 60 km in Stufe 3. Der Spitzenwert entspricht einem Verbrauch von 3 Wh pro Kilometer, was sehr sparsam gerechnet ist und einen leichten Fahrer, flaches Gelände und kräftiges Mittreten voraussetzt.

Realistisch liegt ein 19,4-kg-Pedelec mit Drehmomentsensor auf 16-Zoll-Reifen bei 7 bis 12 Wh pro Kilometer. Daraus folgen etwa 30 bis 50 km im Alltag, bei sparsamer Fahrweise und viel Eigenleistung auch 60 km. Für den typischen Pendelweg von 8 bis 15 km je Richtung reicht eine Ladung damit zwei bis drei Tage. Wer täglich über 25 km je Richtung fährt, kommt an einer Lademöglichkeit am Ziel nicht vorbei. Deine eigene Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch, und was Kälte kostet, steht in E-Bike im Winter.

Laden über USB-C: eine Besonderheit in dieser Klasse

Das Zip lädt über einen USB-C-Anschluss mit Power Delivery 3.0, im Lieferumfang liegt ein 100-W-GaN-Netzteil. Das ist bei E-Bikes ungewöhnlich, weil fast alle Hersteller proprietäre Rundstecker verwenden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ein GaN-Netzteil dieser Leistungsklasse ist kaum größer als ein Laptop-Ladegerät und passt in eine Jackentasche, während klassische E-Bike-Ladegeräte Ziegelsteinformat haben. Verlierst Du es, bekommst Du Ersatz im Elektronikhandel statt beim Hersteller.

Eine Ladezeit nennt ENGWE nicht. Überschlagen lässt sie sich aus den bekannten Werten: 360 Wh bei 100 W Ladeleistung ergeben rechnerisch 3,6 Stunden, mit Ladeverlusten und der abschließenden Konstantspannungsphase realistisch etwa 4 bis 4,5 Stunden. Das ist eine Überschlagsrechnung, keine Herstellerangabe. Wer auf schnelles Zwischenladen angewiesen ist, sollte diesen Punkt vor dem Kauf beim Hersteller abfragen.

K-Mark und EN15194: warum das mehr ist als eine Formalie

ENGWE führt die Beleuchtung des Zip als StVZO-konform mit K-Mark und das Rad als nach EN15194 zertifiziert mit TÜV-Prüfung. Beides verdient Beachtung, weil es bei Direktimporten häufig fehlt. Die K-Mark ist das Prüfzeichen des Kraftfahrt-Bundesamts für Fahrzeugbeleuchtung: Ohne sie ist eine Leuchte in Deutschland im öffentlichen Straßenverkehr nicht zulässig, auch wenn sie technisch hell genug wäre. Viele günstige Pedelecs kommen mit Leuchten ohne dieses Zeichen, sodass streng genommen nachgerüstet werden muss.

EN15194 ist die europäische Norm für Pedelecs und regelt unter anderem elektrische Sicherheit, Abschaltverhalten und mechanische Festigkeit. Zusammen mit den Schutzarten von IPX5 für Motor, Controller und Akku bis IPX7 für die Verkabelung ergibt das ein Rad, das für den ganzjährigen Straßeneinsatz ausgelegt ist. Was rechtlich sonst noch am Pedelec hängt, steht im Ratgeber E-Bike-Tuning und Legalität.

Die Ausstattung im Detail

Gebremst wird mit hydraulischen Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben an beiden Rädern. Bei kleinen Laufrädern ist Hydraulik besonders sinnvoll, weil sich der Bremsdruck feiner dosieren lässt und ein 16-Zoll-Rad bei zu heftigem Zupacken schneller blockiert als ein großes. Mechanische Scheibenbremsen, wie sie in dieser Preisklasse verbreitet sind, verlangen zudem regelmäßiges Nachstellen.

Die Schaltung kommt von Shimano: Tourney RD-TY300 mit 7 Gängen und einer Kassette von 11 bis 28 Zähnen, bedient über einen SL-M315-7R Rapidfire-Schalthebel. Die Tourney-Gruppe ist Shimanos Einstiegsklasse, funktioniert aber zuverlässig und lässt sich überall warten. Bemerkenswert ist der Schalthebel, der eine Stufe über dem üblichen Drehgriff dieser Klasse liegt. Dazu kommen ein 3,2-Zoll-Farbdisplay mit Bluetooth und App-Anbindung sowie ein Fahrradständer im Lieferumfang.

Farben und Versand

Das Zip gibt es in Grau und Olivgrün. Versendet wird aus einem europäischen Lager, ENGWE nennt für den Direktversand ab Polen 7 bis 10 Werktage.

Für wen sich das Zip lohnt

Das Zip zielt auf eine klar umrissene Gruppe: Pendler, die einen Teil der Strecke mit Bahn oder Auto zurücklegen und das Rad dabei mitnehmen, Bewohner kleiner Wohnungen ohne Fahrradkeller, Camper und Bootsbesitzer. Für diese Anwendungen ist das kompakte Faltmaß der entscheidende Vorteil, und die Ausstattung mit Drehmomentsensor, Hydraulik und zugelassener Beleuchtung hebt es über die üblichen Klappräder dieser Preisklasse.

Weniger passend ist es für alles, was mit langen Strecken, Steigungen oder rauem Untergrund zu tun hat. Dort limitieren 360 Wh, 40 Nm und die 16-Zoll-Laufräder. Wer das Faltmaß nicht braucht und stattdessen Reichweite sucht, findet im O20 Boost für 100 Euro mehr den doppelten Akku. Weitere Kandidaten stehen in unserer Bestenliste der E-Klappräder.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,8 von 54,4 von 54,4 von 54,2 von 5
Preisab 1.099,00 €ab 1.099,00 €1.099,00 €1.099,00 €
Motor250 W Hinterrad-Nabenmotor, 36 V, 40 NmHinterrad-Nabenmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W NenndauerleistungHeckmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W NenndauerleistungNabenmotor im Hinterrad, 48 V, 250 W Nenndauerleistung (650 W Spitze laut Dukawey), 65 Nm
Akku36 V, 10 Ah (360 Wh), LG-Zellen mit BMS48 V / 15 Ah, 720 Wh, entnehmbar48 V / 18 Ah, 864 Wh, entnehmbar48 V, 20 Ah, 960 Wh, 18650-Zellen, herausnehmbar
Reichweitebis zu 120 km (Stufe 1), 85 km (Stufe 2), 60 km (Stufe 3)100 bis 120 km120 bis 140 kmbis 160 km mit Tretunterstützung laut Dukawey
Gewicht19,4 kg (16,9 kg ohne Akku)30,7 kg27 kg28 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das ENGWE Zip?

Das Zip löst eine einzige Aufgabe besonders gut: Es wird auf 62,5 × 37,4 × 67,3 cm klein und wiegt dabei fahrfertig 19,4 kg. Dass ENGWE dieses Format nicht mit billiger Technik erkauft, ist der eigentliche Punkt. Drehmomentsensor, hydraulische Bremsen, LG-Zellen, K-Mark-Beleuchtung und eine EN15194-Zertifizierung bekommst Du für ca. 1.099,00 € selten zusammen, und das Laden per USB-C ist ein praktischer Zusatz.

Zugreifen solltest Du, wenn Du das Rad regelmäßig mitnimmst, in Bahn, Auto, Wohnmobil oder Boot, und Deine Strecken bei 10 bis 20 km je Richtung auf Asphalt liegen. Zurückhalten solltest Du Dich, wenn Du täglich lange Distanzen fährst, in hügeligem Gelände wohnst oder viel auf schlechten Wegen unterwegs bist: Dort sind 360 Wh, 40 Nm und 16-Zoll-Laufräder die falsche Kombination, und ein 20-Zoll-Falter mit größerem Akku bringt Dich weiter.

Häufige Fragen

Gefaltet misst das Zip 62,5 × 37,4 × 67,3 cm, das entspricht rund 0,16 Kubikmetern und damit etwa der Größe eines großen Reisekoffers. Der Rahmen knickt in der Mitte, zusätzlich klappt der Vorbau nach unten. Damit passt es in den Kofferraum eines Kleinwagens, unter einen Schreibtisch und in überfüllte Bahnen, ohne einen Fahrradstellplatz zu belegen.

Die 16,9 kg gelten ohne Akku. Fahrfertig nennt ENGWE 19,4 kg, die Differenz von 2,5 kg ist der 360-Wh-Speicher. Für den Alltag ist die größere Zahl maßgeblich. Weil der Akku herausnehmbar ist, kannst Du das Rad zum Tragen aber tatsächlich auf 16,9 kg erleichtern.

ENGWE nennt 120 km in Stufe 1, 85 km in Stufe 2 und 60 km in Stufe 3. Der Spitzenwert entspricht 3 Wh pro Kilometer und ist sehr sparsam gerechnet. Realistisch liegt der Verbrauch bei 7 bis 12 Wh pro Kilometer, daraus ergeben sich rund 30 bis 50 km im Alltag und bis zu 60 km bei sparsamer Fahrweise.

Ja. ENGWE führt die Beleuchtung als StVZO-konform mit K-Mark. Die K-Mark ist das Prüfzeichen des Kraftfahrt-Bundesamts, ohne das eine Fahrradleuchte im öffentlichen Straßenverkehr nicht zulässig ist. Bei günstigen Direktimporten fehlt sie häufig, hier gehört sie zur Serienausstattung.

Eine Ladezeit weist ENGWE im Datenblatt nicht aus. Aus den bekannten Werten lässt sie sich überschlagen: 360 Wh bei 100 W Ladeleistung ergeben rechnerisch 3,6 Stunden, mit Ladeverlusten realistisch etwa 4 bis 4,5 Stunden. Geladen wird über USB-C mit Power Delivery 3.0, im Lieferumfang liegt ein 100-W-GaN-Netzteil.

Kleine Laufräder reagieren direkter auf Lenkbewegungen und fallen tiefer in Fugen und Schlaglöcher als große. Auf glattem Asphalt fällt das kaum auf, auf Kopfsteinpflaster wird es spürbar. Die 1,95 Zoll breiten Reifen und die Federsattelstütze mildern das ab, eine gefederte Gabel gibt es nicht.

Für kurze Rampen ja, für längere Anstiege nur eingeschränkt. Der Nabenmotor liefert 40 Nm, was durch das geringe Gewicht von 19,4 kg und die kleinen Laufräder teilweise ausgeglichen wird. Wer regelmäßig in hügeligem Gelände fährt, ist mit einem Modell mit mehr Drehmoment besser bedient.

Nein. Der Motor leistet 250 W Nenndauerleistung, unterstützt nur beim Treten und regelt bei 25 km/h ab. Damit gilt das Zip rechtlich als Fahrrad. Es braucht kein Versicherungskennzeichen, keinen Führerschein und keine Zulassung, und Du darfst damit Radwege benutzen.

Verbaut ist eine Shimano Tourney RD-TY300 mit 7 Gängen und einer Kassette von 11 bis 28 Zähnen, bedient über einen Rapidfire-Schalthebel SL-M315-7R. Die Tourney-Gruppe ist Shimanos Einstiegsklasse, arbeitet zuverlässig und lässt sich in jeder Werkstatt warten.