EVERCROSS EK20 Fatbike E-Bike 20 Zoll
Faltbares 20-Zoll-Fatbike mit besonders großem 748,8-Wh-Akku, 250-W-Heckmotor und App/NFC-Entriegelung
- Sehr großer 748,8-Wh-Akku, viel Reichweite für die Preisklasse
- Dicke 20×4,0-Fatreifen für Komfort und Grip auf losem Untergrund
- Faltbarer Rahmen, einfacher zu transportieren und zu verstauen
- Abnehmbarer Akku plus App-Anbindung mit NFC-Entriegelung
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Technische Daten
- Typ
- Faltbares Fatbike (20 Zoll)
- Laufräder
- 20 Zoll (Reifen 20 × 4,0", Fat)
- Motor
- 250 W Heckmotor (Nabenmotor)
- Akku
- 48 V, 15,6 Ah (748,8 Wh), abnehmbar
- Reichweite
- 55–100 km (Herstellerangabe)
- Schaltung
- 7-Gang-Kettenschaltung
- Bremsen
- Mechanische Scheibenbremsen (vorn & hinten)
- Federung
- Federgabel (vorne)
- Rahmen
- Aluminium, faltbar
- Extras
- LED-Display, App & NFC-Entriegelung
- Zul. Zuladung
- max. 150 kg
- Farbe
- Schwarz
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das EVERCROSS EK20 ist ein faltbares 20-Zoll-Fatbike für alle, die einen vielseitigen Allrounder für Stadt, leichtes Gelände und Transport suchen. Auffälligstes Merkmal ist der große 748,8-Wh-Akku, einer der größten in dieser Preisklasse. Angetrieben wird es von einem 250-W-Heckmotor, dazu kommen dicke 20×4,0-Zoll-Fatreifen, eine 7-Gang-Schaltung, ein faltbarer Rahmen sowie App-Anbindung mit NFC-Entriegelung.
Spricht dafür
- Sehr großer 748,8-Wh-Akku, viel Reichweite für die Preisklasse
- Dicke 20×4,0-Fatreifen, Komfort und Grip auf losem Untergrund
- Faltbarer Rahmen, leichter zu transportieren und zu verstauen
- Abnehmbarer Akku plus App/NFC-Entriegelung
- Günstiger Preis fürs gebotene Akku-Paket
Spricht dagegen
- Nur mechanische Scheibenbremsen, die regelmäßiges Nachstellen brauchen
- Heck-Nabenmotor statt Mittelmotor
- Breite Fatreifen bedeuten hohen Rollwiderstand auf Asphalt
- Keine Herstellerangabe zum Gewicht, Fatbikes dieser Bauart sind meist schwer
Das EK20 im Detail
748,8 Wh: der größte Akku seiner Preisklasse
Der abnehmbare Akku speichert 748,8 Wh (15,6 Ah bei 48 V) und ist damit das stärkste Argument dieses Rades. Zum Vergleich: Räder um ca. 1.099,99 € bringen üblicherweise 360 bis 500 Wh mit, selbst deutlich teurere Marken-E-Bikes liegen oft bei 500 bis 700 Wh.
Die Kapazität ist bei einem Fatbike auch nötig. Breite Stollenreifen, 20-Zoll-Laufräder und ein hohes Gewicht sorgen für Verbrauchswerte von grob 12 bis 18 Wh pro Kilometer auf Asphalt und 18 bis 25 Wh auf losem Untergrund. Realistisch sind daraus 40 bis 65 km, die Herstellerangabe von bis zu 100 km setzt sparsame Fahrweise voraus. Deine Werte kannst Du im Reichweiten-Rechner durchspielen.
Fat Tires: Komfort gegen Rollwiderstand
Die 20 × 4,0 Zoll breiten Reifen sind das prägende Merkmal. Bei niedrigem Luftdruck wirken sie selbst wie eine Federung und schlucken Kopfsteinpflaster, Wurzeln und Bordsteinkanten. Auf Sand, Schnee und weichem Waldboden verteilt die große Aufstandsfläche das Gewicht, das Rad gräbt sich weniger ein.
Der Preis dafür ist Rollwiderstand: Auf Asphalt fährt sich ein Fatbike deutlich schwerfälliger als ein Rad mit schmalen Reifen. Solange der Motor unterstützt, fällt das kaum auf; ist der Akku leer, merkst Du jeden Meter. Für reine Straßenstrecken ist das Konzept die falsche Wahl, für gemischte Nutzung mit Feldwegen, Strand oder Winterbetrieb passt es.
Bremsen: der Schwachpunkt
Verbaut sind mechanische Scheibenbremsen an beiden Rädern. Sie funktionieren, verlangen aber mehr Handkraft als hydraulische, lassen sich weniger fein dosieren und brauchen regelmäßiges Nachstellen, weil sich Züge längen und Beläge abnutzen.
An einem Fatbike mit hohem Eigengewicht und bis zu 150 kg zulässiger Zuladung ist das der Punkt, an dem Du aufmerksam sein solltest: Prüfe die Einstellung nach der Montage und dann regelmäßig, und plane bergab größere Sicherheitsabstände ein als auf einem Rad mit Hydraulikbremsen. Wer bereit ist, hier selbst Hand anzulegen oder nachzurüsten, bekommt für den Preis ansonsten viel Rad.
Falten, Transport und Ausstattung
Der Aluminiumrahmen lässt sich falten, das Rad passt damit in Kofferraum, Wohnmobil oder Abstellkammer. Wie bei allen Fatbikes gilt: kompakter ja, leichter nein. EVERCROSS macht zum Gewicht keine Angabe, vergleichbare Räder dieser Bauart liegen zwischen 28 und 34 kg. Rechne mit einer Zwei-Personen-Aufgabe beim Verladen.
Zur Ausstattung gehören ein LED-Display, eine App-Anbindung und eine NFC-Entriegelung, mit der Du das Rad per Chip statt per Schlüssel startest. Die 7-Gang-Kettenschaltung deckt Stadt und leichtes Gelände ab.
Der Antrieb
Der 250-W-Heckmotor sitzt in der Hinterradnabe und schiebt dort, wo das meiste Gewicht lastet. Das ist bei einem schweren Rad der bessere Kompromiss als ein Frontmotor, dessen Rad bei Nässe oder am Berg leicht durchdreht. Gegenüber einem Mittelmotor fehlt ihm die Fähigkeit, über die Gänge zu übersetzen: An langen steilen Anstiegen arbeitet er bei niedriger Drehzahl und Du trittst deutlich mit.
Einordnung: Akku und Komfort für wenig Geld
Für ca. 1.099,99 € bekommst Du den größten Akku seiner Klasse, echten Fat-Tire-Komfort, einen Faltrahmen und moderne Extras wie NFC. Gespart wird bei den Bremsen und beim Antriebskonzept. Als Zweitrad fürs Wohnmobil, als Winter- und Schlechtwetterrad oder als Spaßgerät für gemischte Untergründe ist das Angebot interessant. Als tägliches Pendlerrad auf Asphalt gibt es für dasselbe Geld effizientere Konzepte.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | EVERCROSS EK20 Fatbike E-Bike 20 Zoll*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 1.099,99 € | ca. 1.149,00 € | ca. 1.049,00 € | ca. 1.169,00 € |
| Motor | 250 W Heckmotor (Nabenmotor) | 250 W bürstenloser Motor, 75 Nm über Boost-Taste | 250 W Nabenmotor, 55 Nm (Herstellerangabe) | Bürstenloser Nabenmotor, 250 W Nenndauerleistung, 1.000 W Spitze, 85 Nm |
| Akku | 48 V, 15,6 Ah (748,8 Wh), abnehmbar | 48 V, 13 Ah (624 Wh), Lithium-Ionen | 48 V, 13 Ah (624 Wh), abnehmbar | 48 V, 998,4 Wh / 20,8 Ah, abnehmbar, 6,61 kg |
| Reichweite | 55–100 km (Herstellerangabe) | bis zu 126 km (je nach Modus) | bis 40 km (Herstellerangabe, höchste Unterstützung) | 130 km laut technischer Tabelle, 160 km laut Händler-Listung |
| Gewicht | – | 34 kg | 30 kg (Herstellerangabe) | 50,4 kg |
| Bewertung | 3,9 / 5 | 3,8 / 5 | 3,7 / 5 | 3,8 / 5 |
Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.
Fazit: Für wen lohnt sich das EK20?
Das EK20 sticht mit seinem 748,8-Wh-Akku heraus, deutlich mehr als die meisten günstigen E-Bikes bieten. Dazu kommen echter Fat-Tire-Komfort, ein faltbarer Rahmen und moderne Extras wie App-Anbindung und NFC-Entriegelung.
Einordnen solltest Du drei Punkte: Die mechanischen Scheibenbremsen brauchen regelmäßiges Nachstellen und sind bei diesem Gewicht der schwächste Teil der Ausstattung. Die breiten Reifen kosten auf Asphalt spürbar Rollwiderstand. Und EVERCROSS macht keine Gewichtsangabe, vergleichbare Räder liegen zwischen 28 und 34 kg. Als reichweitenstarkes Spaß- und Transportrad für gemischte Untergründe ist es für ca. 1.099,99 € trotzdem ein interessantes Angebot.
Häufige Fragen
Für alle, die ein vielseitiges, reichweitenstarkes Spaßrad für Stadt, leichtes Gelände und Transport suchen und den Komfort dicker Fatreifen sowie einen faltbaren Rahmen schätzen. Für sportliches, schnelles Fahren auf Asphalt ist es weniger gedacht.
Der Akku ist mit 748,8 Wh (48 V / 15,6 Ah) außergewöhnlich groß für die Preisklasse. Der Hersteller nennt 55–100 km Reichweite, je nach Unterstützung, Gelände, Reifendruck und Zuladung.
Ja. Der 748,8-Wh-Akku lässt sich entnehmen und getrennt vom Rad laden, praktisch, weil sich ein faltbares Fatbike so leichter verstauen und der Akku drinnen laden lässt.
Mechanische Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad. Prüfe die Einstellung direkt nach der Montage und dann regelmäßig, mechanische Bremsen brauchen generell etwas mehr Wartung als hydraulische.
Nein. Es fährt mit einem 250-W-Heckmotor (Nabenmotor). Der schiebt ordentlich an, ist aber kein Mittelmotor und wirkt an sehr steilen Anstiegen weniger natürlich.
Ja. Der Rahmen lässt sich zusammenklappen, was Transport im Kofferraum und die Aufbewahrung auf kleinem Raum erleichtert.
Weder der Hersteller noch die uns vorliegenden Tests machen eine konkrete Gewichtsangabe. Faltbare 20-Zoll-Fatbikes mit so großem Akku wiegen erfahrungsgemäß meist rund 28–32 kg, das genaue Gewicht prüfst du am besten in der aktuellen Amazon-Produktbeschreibung.
Als Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h ist es grundsätzlich zulassungs- und führerscheinfrei. Ob eine StVZO-konforme Beleuchtung ab Werk montiert ist, solltest du vor der Nutzung im öffentlichen Verkehr in der aktuellen Produktbeschreibung prüfen und gegebenenfalls nachrüsten.

