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Tiefstpreis im Zeitraum: 2.436,05 € (14.08.2026) · Höchstpreis: 2.626,05 €

FISCHER

FISCHER Montis 10.0i Ultimate E-Bike

Vollgefedertes Premium-E-Mountainbike mit Brose-Mittelmotor (90 Nm) & 711-Wh-Akku

4,7 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 160 mm Federweg vorn plus vollgefederter Hinterbau, beides mit RockShox-Fahrwerk
  • Brose Drive S Mag Mittelmotor mit 90 Nm und 711-Wh-Akku (bis 170 km)
  • Absenkbare Sattelstütze und Maxxis-Gravity-Bereifung ab Werk
  • Shimano-4-Kolben-Bremsen mit 220-mm-Scheibe vorne
  • Agiles Mullet-Setup: 29 Zoll vorne, 27,5 Zoll hinten
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Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

* Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Technische Daten

Typ
E-Mountainbike (Fully / vollgefedert)
Modelljahr
2023
Laufräder
29″ vorne / 27,5″ hinten (Mullet)
Motor
Brose Drive S Mag Mittelmotor, 90 Nm
Nenndauerleistung
250 W bei 36 V Systemspannung
Akku
711 Wh, vollintegriert, seitlich entnehmbar
Ladezeit
ca. 390 Minuten (Ladegerät 3 A / 36 V)
Reichweite
bis zu 170 km (je nach Modus)
Unterstützung bis
25 km/h (Pedelec, EU-konform)
Federgabel
RockShox 35 Silver TK, 160 mm Federweg
Hinterbau
Vollfederung mit RockShox-Dämpfer
Schaltung
SRAM SX Eagle, 1×12, Kassette 11–50
Kettenblatt / Kurbel
34 Zähne / 160 mm
Bremsen
Shimano BR-M6120, hydraulisch, 4 Kolben
Bremsscheiben
220 mm vorne / 203 mm hinten
Reifen
Maxxis Assegai 29×2,5 / Minion DHR II 27,5×2,6
Sattelstütze
absenkbar (Dropper), 31,6 mm
Cockpit
Race Face Lenker 780 mm, Vorbau 40 mm
Sattel & Griffe
Ergon SM10 / Ergon GA20
Display
Allround CAN Bus mit App-Anbindung
Rahmen
Aluminium, Rahmenhöhe 43 cm
Gewicht
29,1 kg
Zulässiges Gesamtgewicht
135 kg (Rad, Fahrer und Gepäck)
Ausstattung
Spiralschloss, Glocke, Pedale, Werkzeugsatz
Farbe
Pyritschiefergrün matt (Oliv)
Garantie
2 Jahre

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das FISCHER Montis 10.0i Ultimate ist ein vollgefedertes E-Mountainbike mit Brose-Mittelmotor, 711-Wh-Akku und einem Fahrwerk, das mit 160 mm Federweg an der Gabel über dem liegt, was Tourenfullys üblicherweise mitbringen. Dazu kommen Details, die in dieser Preisklasse selten ab Werk verbaut sind: eine absenkbare Sattelstütze, Maxxis-Reifen aus dem Gravity-Programm und Bremsscheiben mit 220 mm Durchmesser vorne. Diese Rezension ordnet das Rad anhand von Datenblatt, Ausstattung und Preis ein.

Spricht dafür

  • 160 mm Federweg vorne und vollgefederter Hinterbau, beides mit RockShox-Fahrwerk
  • Brose Drive S Mag mit 90 Nm: leiser Riemenantrieb und feinfühlige Unterstützung
  • 711-Wh-Akku, vollintegriert und zum Laden seitlich entnehmbar
  • Absenkbare Sattelstütze ab Werk, im Gelände einer der größten Komfortgewinne
  • Maxxis Assegai und Minion DHR II aus dem Gravity-Programm serienmäßig
  • Vierkolbenbremsen mit 220-mm-Scheibe vorne, passend zum hohen Systemgewicht

Spricht dagegen

  • Mit 29,1 kg schwer, Tragen über Treppen und Verladen bleiben mühsam
  • Nur zwei Rahmenhöhen (43 und 46 cm), sehr große und sehr kleine Fahrer gehen leer aus
  • SRAM SX Eagle ist die Einstiegsstufe der 12-fach-Familie, schwerer als NX oder GX
  • Ohne Licht, Schutzbleche und Gepäckträger für Alltagsfahrten nicht vorbereitet
Preis-Leistung 4,8
Ausstattung 4,8
Akku & Reichweite 4,4
Gelände & Fahrwerk 4,7

Das Montis 10.0i Ultimate im Detail

Das Fahrwerk: 160 mm vorne und ein vollgefederter Hinterbau

An der Front arbeitet eine RockShox 35 Silver TK mit 160 mm Federweg laut FISCHER-Datenblatt. Die 35 steht für den Standrohrdurchmesser in Millimetern, gefedert wird über eine Luftkammer, die Du mit einer Dämpferpumpe auf Dein Gewicht abstimmst. Das Kürzel TK bezeichnet die Turn-Key-Einheit auf der Gabelkrone, mit der sich die Gabel für Asphaltpassagen und lange Anstiege straffen lässt. Die 160 mm sind eine Ansage: Klassische Tourenfullys liegen bei 120 bis 140 mm, dieser Federweg gehört sonst in die Enduro-Klasse.

Für den Hinterbau nennt FISCHER im Datenblatt den Dämpfer-Hersteller RockShox, den Federweg aber nicht; das Fachmagazin radfahren.de gibt in seiner Einordnung 150 mm an. Für Dich bedeutet die Kombination viel Reserve auf Wurzelteppichen und Stufen, dazu mehr Traktion bergauf, weil das Hinterrad auf unruhigem Untergrund am Boden bleibt statt zu springen.

Brose Drive S Mag: 90 Nm aus dem Magnesiumgehäuse

Der Brose Drive S Mag gehört zur Oberklasse der Mittelmotoren. Sein Gehäuse besteht aus Magnesium, was ihn gegenüber der Aluminium-Variante leichter macht. Die technische Besonderheit steckt im Inneren: Die Kraft läuft über einen Zahnriemen statt über ein Zahnradgetriebe. Das macht den Motor auffällig leise und sorgt für eine weiche, gleichmäßige Kraftentfaltung ohne spürbare Stufen. Mit 90 Nm Drehmoment bei 250 W Nenndauerleistung liegt er am oberen Ende dessen, was Serien-Mittelmotoren an E-Mountainbikes liefern.

Für Dich heißt das: Steile Rampen und technische Anstiege fährst Du mit deutlich weniger eigener Kraft, und die Unterstützung folgt Deiner Tretkraft, statt eine feste Stufe zuzuschalten. Wie sich Mittelmotoren grundsätzlich von Nabenmotoren unterscheiden, erklärt der Ratgeber zum E-Bike mit Mittelmotor.

711 Wh Akku: die Reichweite realistisch gerechnet

Der Akku sitzt vollintegriert im Unterrohr und lässt sich seitlich entnehmen, geladen wird also wahlweise am Rad oder an der Steckdose in der Wohnung. 711 Wh sind ein großer Vorrat, die Herstellerangabe von bis zu 170 km gilt allerdings für die sparsamste Unterstützungsstufe auf flacher Strecke.

Rechnen kannst Du über den Verbrauch. Ein Mittelmotor zieht auf Asphalt und leichtem Terrain grob 6 bis 10 Wh pro Kilometer, im welligen Gelände mit hoher Unterstützung eher 12 bis 20 Wh. Aus 711 Wh werden damit rund 70 bis 120 km auf Tourenprofilen und 35 bis 60 km im ruppigen Trail-Einsatz mit vielen Höhenmetern. radfahren.de nennt in seiner Einordnung über 100 km. Nachladen dauert laut Datenblatt rund 390 Minuten, also gut sechseinhalb Stunden mit dem beiliegenden 3-A-Ladegerät. Deine eigenen Werte kannst Du im Reichweiten-Rechner durchspielen.

Mullet-Laufräder mit Gravity-Bereifung

Vorne läuft ein 29-Zoll-Laufrad, hinten eines mit 27,5 Zoll. Diese Mischung heißt Mullet-Setup und verbindet zwei Eigenschaften: Das große Vorderrad rollt ruhiger über Wurzeln und Steine, das kleinere Hinterrad macht das Rad in engen Kurven wendiger und schafft Freiraum zwischen Sattel und Reifen für steiles Gelände.

Die Reifenwahl passt dazu: Maxxis Assegai in 29×2,5 vorne und Minion DHR II in 27,5×2,6 hinten stammen beide aus dem Gravity-Programm von Maxxis und sind für Enduro- und Downhill-Einsatz gezeichnet. Das kostet etwas Rollwiderstand auf Asphalt und bringt viel Grip auf losem Untergrund. Die Felgen gibt FISCHER mit 30 mm Breite an, die Naben kommen von Shimano.

Bremsen: 220 mm vorne und vier Kolben

Verbaut ist eine Shimano BR-M6120, eine hydraulische Vierkolben-Scheibenbremse, mit 220 mm Scheibendurchmesser vorne und 203 mm hinten. Diese Dimension ergibt an diesem Rad Sinn: Mit 29,1 kg Eigengewicht und einem zulässigen Gesamtgewicht von 135 kg bewegt sich hier deutlich mehr Masse als an einem unmotorisierten Mountainbike. Große Scheiben nehmen mehr Wärme auf und geben sie schneller ab, die Bremskraft bleibt auf langen Abfahrten dadurch länger konstant. Vier Kolben pro Bremssattel verteilen den Druck zusätzlich gleichmäßiger auf den Belag.

Absenkbare Sattelstütze und Race-Face-Cockpit

Die absenkbare Sattelstütze mit 31,6 mm Durchmesser fährt auf Knopfdruck nach unten und gibt Dir vor der Abfahrt Bewegungsfreiheit über dem Sattel. An einem E-MTB dieser Preisklasse ist sie ab Werk keine Selbstverständlichkeit, im Gelände gehört sie zu den Teilen mit dem größten Einfluss aufs Fahrgefühl. Dazu kommt ein Cockpit von Race Face mit 780 mm breitem Lenker und kurzem 40-mm-Vorbau, eine Kombination für direkte Lenkimpulse und Kontrolle bei steilen Abfahrten. Sattel und Griffe stammen von Ergon.

Wo FISCHER spart: Schaltung, Größen, Gewicht

Die Schaltung ist eine SRAM SX Eagle mit 1×12 und einer Kassette von 11 bis 50 Zähnen. SX ist die Einstiegsstufe der Eagle-Familie: Die Bandbreite reicht zusammen mit dem 34er-Kettenblatt für steile Anstiege, gegenüber den höheren Stufen NX, GX und X01 sind die Teile schwerer und die Schaltvorgänge unter Last weniger präzise. Ersatzteile sind dafür günstig zu bekommen.

Zweiter Punkt: Das Rad gibt es in zwei Rahmenhöhen, 43 und 46 cm. Wer sehr groß oder sehr klein ist, findet hier keine passende Größe. Und drittens das Gewicht: 29,1 kg sind für ein Fully-E-MTB normal, beim Tragen über Treppen oder beim Verladen aufs Autoheck bleibt es trotzdem eine Ansage. Wie sich E-Bike-Gewichte über die Bauarten verteilen, zeigt der Ratgeber zum E-Bike-Gewicht.

Wartung und Folgekosten

Ein Mittelmotor leitet seine Kraft durch Kette und Kassette, und 90 Nm belasten diese Teile deutlich stärker als am unmotorisierten Mountainbike. Rechne mit kürzeren Wechselintervallen und prüfe die Kette regelmäßig auf Längung, weil eine ausgelutschte Kette sonst die teurere Kassette mitnimmt. Der Vorteil der Einsteigergruppe zeigt sich genau hier: Ersatzketten und Kassetten der SX-Eagle-Stufe kosten wenig. Auch die Bremsbeläge sind bei diesem Systemgewicht ein regelmäßiger Posten.

Beim Akku entscheidet die Behandlung über die Lebensdauer. FISCHER gibt für die Lagerung einen Bereich von -10 bis 35 °C an, ideal ist ein trockener Innenraum bei Zimmertemperatur und ein Ladestand um die Hälfte, wenn das Rad länger steht. Was Dich eine Ladung kostet und wie sich die Zyklenzahl auf die Lebensdauer auswirkt, rechnet Dir der Akku-Rechner aus. Der Zahnriemen im Brose-Motor gilt als Verschleißteil und wird im Servicefall vom Fachhändler getauscht.

Was für den Alltag fehlt

Das Montis 10.0i Ultimate kommt als reines Sportgerät: Beleuchtung nach StVZO, Schutzbleche, Gepäckträger und Ständer fehlen. Für den Weg zur Arbeit müsstest Du diese Teile nachrüsten, wobei ein vollgefederter Rahmen die Auswahl an passenden Gepäckträgern einschränkt. Mitgeliefert werden ein Spiralschloss, eine Glocke, Pedale und ein Werkzeugsatz. Das Rad kommt teilmontiert und braucht vor der ersten Fahrt noch etwas Aufbauarbeit.

Einordnung: viel Fahrwerk fürs Geld

Der Straßenpreis liegt bei ca. 2.449,00 € und damit deutlich unter der UVP, die FISCHER für das Modelljahr 2023 aufgerufen hat. Dafür bekommst Du ein Fully mit Marken-Fahrwerk, einem Oberklasse-Mittelmotor, großem Akku und Gravity-Ausstattung. Das Magazin radfahren.de vergab in seiner Einordnung die Note 1,7 und nannte das Rad ein komplettes Offroad-Paket zu fairem Preis; kritisiert wurden dort das Gewicht und die knappe Größenauswahl.

Wer weniger Federweg braucht und mehr Alltagstauglichkeit sucht, findet mit dem FISCHER Terra 8.0i ein Hardtail mit demselben Motor und Akku. Wie sich das Montis gegen andere E-Mountainbikes einordnet, zeigt die Bestenliste der E-Mountainbikes.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung4,7 von 54,4 von 54,5 von 54,4 von 5
Preisab 2.449,00 €ab 2.448,98 €2.499,00 €ab 2.399,00 €
MotorBrose Drive S Mag Mittelmotor, 90 NmAEG Sport Drive II Mittelmotor, 48 V, 250 W, 100 NmBafang XCruise V11 Mittelmotor, 250 W, 110 Nm, bürstenlosDERUIZ ZentriDrive Mittelmotor, 48 V, 250 W Nenndauerleistung, max. 900 W, 110 Nm
Akku711 Wh, vollintegriert, seitlich entnehmbar48 V, 15 Ah (720 Wh), im Unterrohr integriert36 V, 720 Wh / 20,0 Ah, im Unterrohr, abnehmbar und abschließbar, 4,0 kg48 V, 720 Wh mit Samsung-Zellen, in den Rahmen integriert und zum Laden entnehmbar
Reichweitebis zu 170 km (je nach Modus)bis zu 220 kmbis 200 km im ECO-Modus laut Datenblatt; die Produktbeschreibung nennt 60 bis 180 kmbis 180 km laut DERUIZ, mindestens 100 km im Testverfahren von radfahren.de
Gewicht29,1 kg30,3 kg28,4 kg25,7 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das Montis 10.0i Ultimate?

Die Stärke des Montis 10.0i Ultimate liegt in der Summe seiner Komponenten: 160 mm Federweg vorne mit RockShox-Fahrwerk, der leise Brose Drive S Mag mit 90 Nm, ein 711-Wh-Akku, große Vierkolbenbremsen und eine absenkbare Sattelstütze ab Werk. Diese Zusammenstellung findest Du sonst überwiegend an deutlich teureren E-MTBs.

Bezahlt wird das mit einer Einsteiger-Schaltgruppe, zwei verfügbaren Rahmengrößen und 29,1 kg Gewicht. Suchst Du ein Rad für Trails, Forstwege und Anstiege und musst es nicht regelmäßig über Treppen tragen, bekommst Du hier sehr viel Gelände-Technik fürs Geld. Fürs reine Pendeln auf Asphalt ist es überdimensioniert, dafür fehlen ihm außerdem Licht und Gepäckträger.

Häufige Fragen

Für ca. 2.449,00 € bekommst Du ein vollgefedertes E-MTB mit RockShox-Fahrwerk, Brose-Oberklassemotor, 711-Wh-Akku, Vierkolbenbremsen und absenkbarer Sattelstütze. Diese Zusammenstellung kostet bei vielen Wettbewerbern deutlich mehr. Gespart wird bei der Schaltgruppe (SRAM SX Eagle) und beim Gewicht. Für sportliche Geländefahrer ist das Paket sehr stimmig.

Die Herstellerangabe von bis zu 170 km gilt für die sparsamste Unterstützungsstufe auf flacher Strecke. Rechne über den Verbrauch: Auf Tourenprofilen liegt ein Mittelmotor bei etwa 6 bis 10 Wh pro Kilometer, im ruppigen Gelände mit hoher Unterstützung eher bei 12 bis 20 Wh. Aus 711 Wh werden damit rund 70 bis 120 km auf Touren und etwa 35 bis 60 km im Trail-Einsatz.

Die RockShox 35 Silver TK an der Front bietet laut FISCHER-Datenblatt 160 mm Federweg. Für den Hinterbau nennt FISCHER den Dämpfer-Hersteller RockShox, den Federweg aber nicht; das Magazin radfahren.de gibt dort 150 mm an. Beide Werte liegen über dem, was klassische Tourenfullys mit 120 bis 140 mm mitbringen.

Ein Fully ist vorne und hinten gefedert. Das gleicht grobe Unebenheiten aus, hält das Hinterrad auch auf Wurzeln und Steinen am Boden und gibt dadurch mehr Kontrolle, Traktion und Komfort. Gegenüber einem Hardtail ohne Hinterbaufederung ist das im ruppigen Gelände der entscheidende Unterschied.

Beim Mullet-Setup läuft vorne ein großes 29-Zoll-Laufrad, das ruhiger über Hindernisse rollt, hinten ein kleineres 27,5-Zoll-Rad für mehr Wendigkeit in engen Kurven. Zusätzlich entsteht mehr Freiraum zwischen Sattel und Hinterreifen, was in steilem Gelände hilft.

Der Brose Drive S Mag liefert 90 Nm Drehmoment bei 250 W Nenndauerleistung und liegt damit am oberen Ende der Serien-Mittelmotoren. Weil die Kraft intern über einen Zahnriemen läuft, arbeitet er auffällig leise und setzt die Unterstützung weich und proportional zur Tretkraft ein.

FISCHER gibt rund 390 Minuten für eine volle Ladung an, also gut sechseinhalb Stunden mit dem beiliegenden 3-A-Ladegerät. Der 711-Wh-Akku ist vollintegriert und seitlich entnehmbar, geladen werden kann er im Rad oder separat in der Wohnung.

FISCHER bietet das Modell in zwei Rahmenhöhen an: 43 cm und 46 cm. Diese Seite bezieht sich auf die 43-cm-Variante. Sehr große oder sehr kleine Fahrer sollten die Geometrie vor dem Kauf gegen ihre Körpermaße prüfen, weil weitere Größen fehlen.

Als Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h gilt es rechtlich als Fahrrad, es braucht also weder Führerschein noch Versicherungskennzeichen. Beleuchtung nach StVZO fehlt ab Werk, für Fahrten im öffentlichen Straßenverkehr musst Du eine zugelassene Lichtanlage nachrüsten. Eine Glocke liegt bei, im Gelände ist ein Helm dringend zu empfehlen.

Für sportliche Fahrer, die ein vollgefedertes E-MTB für Trails, Forstwege und lange Anstiege suchen und dabei auf Marken-Fahrwerk, großen Akku und Gravity-Ausstattung Wert legen. Fürs reine Pendeln auf Asphalt ist es überdimensioniert, dafür fehlen ihm zudem Licht, Schutzbleche und Gepäckträger.