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Tiefstpreis im Zeitraum: 937,15 € (02.08.2026) · Höchstpreis: 1.033,72 €

FISCHER

FISCHER MONTIS Move 01 E-Bike

E-Mountainbike-Hardtail mit 29-Zoll-Laufrädern, 474-Wh-Akku und Heckmotor

3,6 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 474-Wh-Akku, abschließbar und nach unten entnehmbar
  • FISCHER Drive Heckmotor mit 50 Nm und 250 W
  • Hydraulische Shimano BR-MT200 mit 180 mm vorn und 160 mm hinten
  • 29-Zoll-Laufräder mit Kenda-Stollenreifen
  • Zoom-526-Federgabel mit 120 mm Federweg
Preisvergleich
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Technische Daten

Typ
E-Mountainbike / Hardtail (Pedelec bis 25 km/h)
Modellname
Montis Move 01
Modellnummer
799150_FISCHER
Motor
FISCHER Drive Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm
Akku
474 Wh (36 V) Lithium-Ionen, nach unten entnehmbar und abschließbar
Reichweite
bis zu 125 km
Ladezeit
ca. 6,5 Stunden
Schaltung
Shimano Acera RD-M3020, 8-Gang-Kettenschaltung (1x8)
Bremsen
Shimano BR-MT200 Scheibenbremse hydraulisch, 180 mm vorn / 160 mm hinten
Federgabel
Zoom 526 HLO mit 120 mm Federweg
Display
FISCHER D19
Laufräder
29 Zoll
Reifen
Kenda 61-622 (29 Zoll) Stollenbereifung
Rahmen
Aluminium, Diamant, Rahmenhöhe 48 cm
Sattel
FISCHER MTB
Beleuchtung
ohne, das Rad ist nicht nach StVZO ausgerüstet
Gewicht
25,5 kg
Zulässiges Gesamtgewicht
120 kg
Körpergröße
ca. 155 bis 190 cm
Farbe
Thyme green
Garantie
24 Monate
Modelljahr
2026

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das FISCHER MONTIS Move 01 ist ein E-Mountainbike-Hardtail, das mit 474 Wh und hydraulischen Scheibenbremsen unter 1.100 € bleibt. Der Antrieb sitzt dabei im Hinterrad statt am Tretlager. Diese Rezension ordnet ein, was diese Bauart im Gelände bedeutet und für welchen Einsatz das Rad passt.

Spricht dafür

  • 474 Wh sind für die Preisklasse überdurchschnittlich, entnehmbar und abschließbar
  • Hydraulische Shimano-Bremsen mit 180 mm vorn, also der größeren Scheibe für mehr Bremskraft
  • 29-Zoll-Laufräder rollen leichter über Wurzeln und Steine als kleinere Größen
  • 120 mm Federweg an der Gabel, mehr als bei vielen Hardtails dieser Klasse
  • Preislich unter 1.100 €, während vergleichbare E-MTBs meist über 1.500 € beginnen

Spricht dagegen

  • Kein StVZO-Aufbau: Licht, Schutzbleche und Reflektoren fehlen, für den Straßenverkehr musst Du nachrüsten
  • Heckmotor statt Mittelmotor, das verschiebt Gewicht nach hinten und nutzt die Schaltung nicht mit
  • Zoom 526 ist eine einfache Stahlfeder-Gabel ohne Dämpfungseinstellung
  • 25,5 kg bei einem Hardtail ohne Anbauteile, das ist viel
  • Ladezeit von rund 6,5 Stunden
Preis-Leistung 3,9
Ausstattung 3,8
Akku & Reichweite 3,5
Geländetauglichkeit 3,2

Das FISCHER MONTIS Move 01 im Detail

Heckmotor am Mountainbike: was das ändert

Der FISCHER Drive sitzt als Nabenmotor im Hinterrad und liefert 250 W bei 50 Nm. Das ist die entscheidende konstruktive Entscheidung an diesem Rad, und sie erklärt sowohl den Preis als auch die Grenzen.

Ein Heckmotor überträgt seine Kraft direkt auf das Laufrad, ohne über Kette und Ritzel zu laufen. Das schont den Antriebsstrang und macht ihn wartungsärmer. Im Gelände fehlt ihm dafür eine Eigenschaft, die den Mittelmotor auszeichnet: Er kann die Schaltung nicht mitnutzen. Ein Mittelmotor arbeitet über dieselbe Übersetzung wie Deine Beine, an einem steilen Anstieg schaltest Du herunter und der Motor dreht in einem günstigeren Bereich. Der Nabenmotor dreht immer im Verhältnis zum Laufrad, an einer steilen Rampe kommt er in einen Bereich, in dem er weniger Kraft und mehr Wärme produziert. Dazu liegt sein Gewicht hinten oben, was das Vorderrad an Steilstücken leichter werden lässt. Die Unterschiede beider Bauformen vergleicht der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor.

Wofür das Rad damit taugt

Aus dieser Bauart folgt ein klares Einsatzprofil. Für Waldautobahnen, Feldwege, Schotterpisten und welliges Gelände ist der Antrieb passend: Dort zählt gleichmäßiger Vortrieb, und den liefert der Heckmotor sauber. Für steile, technische Trails mit Wurzelstufen ist er die falsche Wahl, dort brauchst Du das Drehmoment eines Mittelmotors und ein Rad, das vorn Druck aufbaut.

Damit ist das MONTIS Move 01 eher ein geländetaugliches Tourenrad als ein Sportgerät. Wer damit die Hausrunde über Forstwege fährt, im Urlaub Schotterstrecken erkundet oder einen unbefestigten Arbeitsweg hat, bekommt genau das passende Werkzeug. Weitere Kandidaten stehen in der Liste der besten E-Mountainbikes.

474 Wh in Alltagsgrößen gerechnet

Der Akku fasst 474 Wh, sitzt im Unterrohr und lässt sich nach unten entnehmen und abschließen. FISCHER nennt bis zu 125 km Reichweite, ein Bestwert unter günstigsten Bedingungen.

Im Gelände liegt der Verbrauch höher als auf Asphalt, weil Rollwiderstand und Steigungen dazukommen. Rechne auf Waldwegen mit 12 bis 16 Wh pro Kilometer, das ergibt 30 bis 40 km. Auf befestigten Strecken in mittlerer Unterstützung sind 10 bis 12 Wh/km realistisch, also 40 bis 47 km. Bei viel Steigung und hoher Unterstützung steigt der Verbrauch auf 18 bis 22 Wh/km, dann bleiben 21 bis 26 km. Für die Preisklasse ist der Akku damit überdurchschnittlich, viele Räder unter 1.100 € kommen mit 360 bis 400 Wh. Die Ladezeit von rund 6,5 Stunden ist dafür lang, plane über Nacht. Deine Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner durch.

Bremsen: hier hat FISCHER richtig gewählt

Verzögert wird über Shimano BR-MT200, hydraulisch, mit 180 mm vorn und 160 mm hinten. Die größere Scheibe vorn ist die richtige Entscheidung, denn beim Bremsen verlagert sich das Gewicht nach vorn und dort entsteht der größte Teil der Verzögerung. Eine größere Scheibe hat mehr Hebel und führt die Wärme besser ab.

Bei einem Rad mit 25,5 kg Eigengewicht und 120 kg Systemfreigabe, das bergab auf losem Untergrund unterwegs ist, gehört eine hydraulische Bremse zur sicherheitsrelevanten Grundausstattung. Die MT200 ist Shimanos Einstiegsmodell und dosiert weniger fein als teurere Serien, für den vorgesehenen Einsatz reicht sie aber deutlich aus.

Was fehlt: der Straßenverkehr

Das MONTIS Move 01 kommt ohne Beleuchtung, ohne Schutzbleche und ohne Gepäckträger. Das ist bei einem Mountainbike üblich, hat aber eine praktische Folge, die Du vor dem Kauf einplanen solltest: Für den öffentlichen Straßenverkehr brauchst Du nach StVZO Beleuchtung, Reflektoren und eine Klingel.

Nachrüsten lässt sich das mit einem Akku-Lichtset für etwa 30 bis 60 €, Steckschutzblechen für 20 bis 40 € und einer Klingel für wenige Euro. Rechne also mit 50 bis 100 € Zusatzkosten, wenn Du das Rad auch auf der Straße bewegen willst. Wer ausschließlich im Wald und auf Privatwegen fährt, kann sich das sparen.

Wo sonst gespart wurde

Die Zoom 526 HLO ist eine Federgabel mit Stahlfeder und Lockout, also einer Sperre für Anstiege auf Asphalt. Ihre 120 mm Federweg sind für ein Hardtail dieser Klasse großzügig, die Feinabstimmung fehlt jedoch: Eine Luftgabel lässt sich auf Fahrergewicht und Fahrstil einstellen, die Stahlfeder arbeitet für alle gleich. Auf groben Wurzelpassagen wirst Du das merken.

Die Shimano Acera mit acht Gängen in 1x8-Ausführung ist eine Einstiegsgruppe. Der Verzicht auf ein zweites Kettenblatt vorn ist am Mountainbike heute Standard und macht die Bedienung einfacher, acht Ritzel decken dabei weniger Spanne ab als die 10 bis 12 moderner Gruppen. An sehr steilen Anstiegen fehlt Dir der ganz kleine Gang, an den der Nabenmotor ohnehin nicht heranreicht.

Einordnung

In dieser Preisklasse ist die Zusammenstellung aus 474 Wh, hydraulischen Bremsen mit 180er-Scheibe und 29-Zoll-Laufrädern gut. E-Mountainbikes mit Mittelmotor beginnen bei etwa 1.500 €, ein direkter Vergleich ist deshalb nicht fair. Wer den Mittelmotor braucht, findet ihn bei Modellen wie dem FISCHER Montis 2.2 Active. Alle Modelle der Marke stehen auf der FISCHER-Herstellerseite, weitere günstige Räder in der Liste der E-Bikes zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,6 von 53,5 von 53,6 von 54,0 von 5
Preis–959,00 €ab 1.119,00 €–
MotorFISCHER Drive Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm250 W Heck-Nabenmotor, Drehmoment nicht ausgewiesenAnanda Hinterrad-Nabenmotor, 36 V, 250 W, max. 40 NmFISCHER Heckmotor, 50 Nm
Akku474 Wh (36 V) Lithium-Ionen, nach unten entnehmbar und abschließbarPhylion, 36 V, 13 Ah (468 Wh), im Unterrohr, abnehmbar540 Wh, im Unterrohr integriert48 V, 14,3 Ah (688 Wh), entnehmbar
Reichweitebis zu 125 kmbis zu 100 kmbis 135 km je nach Zuladung und Fahrweisebis zu 160 km (je nach Modus)
Gewicht25,5 kg24 bis 26 kg (Händlerangaben abweichend)23,5 kg23 kg

Stand: 11.10.2026, 20:34 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das FISCHER MONTIS Move 01?

Das MONTIS Move 01 ist ein Einstiegs-E-MTB für Forstwege, Schotter und welliges Gelände. Der 474-Wh-Akku liegt über dem Klassenschnitt, die hydraulischen Bremsen mit 180er-Scheibe vorn passen zum Gewicht des Rades, und die 29-Zoll-Laufräder rollen ruhig über groben Untergrund. Für unter 1.100 € ist das eine schlüssige Zusammenstellung.

Zwei Dinge musst Du einplanen: Der Heckmotor kommt an steilen, technischen Anstiegen an seine Grenze, weil er die Schaltung nicht mitnutzen kann. Und für den Straßenverkehr fehlt die StVZO-Ausrüstung, rechne mit 50 bis 100 € für Licht, Schutzbleche und Klingel. Wer damit leben kann und ein robustes Tourenrad fürs Gelände sucht, bekommt hier viel Rad fürs Geld. Wer steile Trails fahren will, sollte den Aufpreis für einen Mittelmotor einplanen.

Häufige Fragen

Nur mit Nachrüstung. Das Rad kommt ohne Beleuchtung, Reflektoren und Klingel, die nach StVZO vorgeschrieben sind. Ein Akku-Lichtset kostet etwa 30 bis 60 €, dazu Steckschutzbleche und eine Klingel. Rechne mit 50 bis 100 € Zusatzkosten, wenn Du auch auf der Straße fahren willst.

FISCHER nennt bis zu 125 km, das ist ein Bestwert. Auf Waldwegen rechnest Du mit 12 bis 16 Wh pro Kilometer, das ergibt 30 bis 40 km. Auf befestigten Strecken sind 40 bis 47 km realistisch, bei viel Steigung und hoher Unterstützung bleiben 21 bis 26 km.

Für Forstwege, Schotter und welliges Gelände ja, dort liefert er gleichmäßigen Vortrieb. An steilen, technischen Anstiegen fehlt ihm der Vorteil des Mittelmotors, der über die Schaltung arbeitet und deshalb in einem günstigeren Drehzahlbereich bleibt. Zusätzlich sitzt sein Gewicht hinten oben, wodurch das Vorderrad an Steilstücken leichter wird.

Das Rad wiegt 25,5 kg. Für ein Hardtail ohne Anbauteile ist das viel, es liegt am Akku und am Nabenmotor im Hinterrad. Zum Verladen kannst Du den Akku nach unten entnehmen, das spart etwa 3 kg.

FISCHER gibt für dieses Modell etwa 155 bis 190 cm an. Das ist eine große Spanne, entscheidend sind neben der Körpergröße die Schrittlänge und die gewünschte Sitzposition. Bei einem Mountainbike wird traditionell etwas kleiner gewählt als beim Trekkingrad, weil mehr Bewegungsfreiheit über dem Rahmen gewünscht ist.

Für Forstwege und Schotter ja. Die Zoom 526 HLO bietet 120 mm Federweg und einen Lockout für Anstiege auf Asphalt. Sie arbeitet mit einer Stahlfeder ohne Einstellmöglichkeit, lässt sich also nicht auf Dein Gewicht abstimmen. Auf groben Wurzelpassagen arbeitet sie weniger fein als eine Luftgabel.

Beim Bremsen verlagert sich das Gewicht nach vorn, dort entsteht der größte Teil der Verzögerung. Die 180-mm-Scheibe vorn hat mehr Hebel und führt die Wärme besser ab als die 160er hinten. Bei einem 25,5 kg schweren Rad mit 120 kg Systemfreigabe ist das die richtige Auslegung.

Ja, der 474-Wh-Akku ist nach unten entnehmbar und abschließbar. Du kannst ihn also in der Wohnung laden statt am Rad. Eine volle Ladung dauert rund 6,5 Stunden, plane sie am besten über Nacht.

Die Move-Reihe ist die Einstiegslinie mit Heckmotor. Modelle wie das Montis 2.2 Active fahren mit Mittelmotor und größerem Akku, das Montis 10.0i Ultimate ist ein vollgefedertes Fully mit 711 Wh. Mit steigender Ausstattung wächst der Preis von rund 1.000 € auf über 2.500 €.

Für den vorgesehenen Einsatz ja. Die 1x8-Ausführung ohne zweites Kettenblatt vereinfacht die Bedienung, deckt mit acht Ritzeln aber weniger Spanne ab als moderne 11- oder 12-fach-Gruppen. An sehr steilen Anstiegen fehlt der ganz kleine Gang, dort stößt allerdings auch der Heckmotor an seine Grenze.