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Tiefstpreis im Zeitraum: 1.006,05 € (27.08.2026) · Höchstpreis: 1.047,25 €

FISCHER

FISCHER Viator Move 01 T E-Bike

Trekking-Pedelec mit Trapezrahmen, 474-Wh-Akku, Gepäckträger und integriertem Rahmenschloss

3,8 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Integriertes Rahmenschloss ab Werk, sonst ein Zubehörposten von 30 bis 60 €
  • 474-Wh-Akku im Unterrohr, nach unten entnehmbar und abschließbar
  • Hydraulische Shimano BR-MT200 mit 180 mm vorn und 160 mm hinten
  • Gepäckträger und 90-Lux-Scheinwerfer gehören zum Serienaufbau
  • Trapezrahmen in 50 cm, ausgelegt auf 155 bis 190 cm Körpergröße
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Technische Daten

Typ
E-Trekkingrad (Pedelec bis 25 km/h)
Modellname
Viator Move 01 T
Modellnummer
799174_FISCHER
Motor
FISCHER Drive Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm
Akku
474 Wh (36 V) Lithium-Ionen, vollintegriert, nach unten entnehmbar und abschließbar
Akkugewicht
3,2 kg
Reichweite
bis zu 125 km
Ladezeit
395 Minuten (rund 6,5 Stunden)
Ladegerät
2 A / 36 V mit 7-Pin-Stecker
Schaltung
Shimano Acera RD-M3020-8, 8-Gang-Kettenschaltung (1x8)
Bremsen
Shimano BR-MT200 Scheibenbremse hydraulisch, 180 mm vorn / 160 mm hinten
Federgabel
Zoom 188 NS mit 65 mm Federweg
Laufräder
28 Zoll
Reifen
Kenda 50-622 (28 Zoll)
Rahmen
Aluminium, Trapez, Rahmenhöhe 50 cm
Rahmenschloss
ab Werk integriert
Gepäckträger
ja
Display
FISCHER D19
Beleuchtung
LED-Frontscheinwerfer mit 90 Lux und Rücklicht, StVZO-konform
Gewicht
27,5 kg
Zulässiges Gesamtgewicht
120 kg
Körpergröße
ca. 155 bis 190 cm
Farbe
Sky blue glossy
Rahmenhöhe
50 cm und 52 cm
Garantie
24 Monate
Modelljahr
2026

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das FISCHER Viator Move 01 T ist das Trekkingrad der MOVE-Einstiegsserie: derselbe Antrieb wie im City- und im MTB-Modell, dazu Gepäckträger, Rahmenschloss und ein Trapezrahmen. Damit zielt es auf Pendler und Wochenendfahrer, die ein fahrfertiges Rad für Asphalt und leichte Wege suchen. Diese Rezension prüft, was der Aufbau taugt und wo die Preisklasse sichtbar wird.

Spricht dafür

  • Rahmenschloss ab Werk, damit ist das Rad für den kurzen Stopp sofort gesichert
  • Hydraulische Scheibenbremsen mit 180er-Scheibe vorn, in dieser Klasse ungewöhnlich
  • 474 Wh liegen über dem Klassenschnitt, entnehmbar und abschließbar
  • Gepäckträger, 90-Lux-Licht und Schutzbleche gehören zum Serienstand
  • Zwei Rahmenhöhen (50 und 52 cm) statt nur einer Einheitsgröße

Spricht dagegen

  • 27,5 kg sind auch für ein Trekkingrad viel, beim Verladen deutlich spürbar
  • Heckmotor nutzt die Schaltung nicht mit, an längeren Anstiegen fehlt Drehmoment
  • Nur 120 kg zulässiges Gesamtgewicht, für Touren mit Gepäck knapp bemessen
  • 65 mm Federweg an einer Stahlfedergabel ohne Einstellmöglichkeit
  • Ladezeit von rund 6,5 Stunden
Preis-Leistung 3,9
Ausstattung 3,8
Akku & Reichweite 3,5
Alltag & Tourentauglichkeit 4,0

Das FISCHER Viator Move 01 T im Detail

Was den Trekking-Aufbau vom City-Modell trennt

Motor, Akku, Bremsen, Schaltung und Federgabel sind im Viator Move 01 T dieselben wie im City-Schwestermodell FISCHER Cita Move 01 W. Unterschiedlich sind Rahmen und Anbauteile: ein Trapezrahmen statt des tiefen Wave-Durchstiegs, ein Gepäckträger und ein integriertes Rahmenschloss.

Der Trapezrahmen sitzt zwischen Diamant und Tiefeinsteiger. Das Oberrohr fällt zum Sattel hin ab, Du kommst leichter drüber als bei einem Herrenrad, der Rahmen bleibt dabei steifer als ein Wave. Für Touren mit Gepäck ist das die passende Bauform, weil sich das Rad unter Last weniger verwindet.

Das Rahmenschloss ist mehr wert, als es klingt

FISCHER verbaut ein Rahmenschloss ab Werk, also einen Bügel, der den Hinterreifen blockiert. Einzeln kostet so ein Schloss 30 bis 60 €, und nachrüsten heißt: passende Halterung finden, bohren oder mit Schellen arbeiten.

Für den kurzen Stopp beim Bäcker oder an der Packstation ist das die praktischste Sicherung, weil Du weder absteigen noch etwas anschließen musst. Als alleiniger Diebstahlschutz reicht es nicht, ein Rahmenschloss verhindert nur das Wegfahren, nicht das Wegtragen. Für längere Standzeiten brauchst Du zusätzlich ein Bügel- oder Faltschloss, die Auswahl dazu steht in der Bestenliste Fahrradschloss fürs E-Bike.

474 Wh in Tourengrößen gerechnet

Der Akku sitzt vollintegriert im Unterrohr und wiegt 3,2 kg. FISCHER nennt bis zu 125 km, was die niedrigste Stufe und ideale Bedingungen voraussetzt.

Auf Tour rechnest Du anders. Ein Trekkingrad mit Gepäck verbraucht in mittlerer Unterstützung 10 bis 14 Wh pro Kilometer, aus 474 Wh werden damit 34 bis 47 km. Auf flachem Asphalt in niedriger Stufe sind 8 bis 10 Wh/km und damit 47 bis 59 km realistisch. Für eine Tagestour über 60 km und mehr planst Du also eine Ladepause ein oder fährst die letzten Kilometer ohne Unterstützung. Die Ladezeit von 395 Minuten macht Zwischenladen unterwegs unpraktisch, rechne mit einer Ladung pro Nacht. Den Bedarf für Deine Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner durch.

Heckmotor auf der Tour: wo die Grenze liegt

Der FISCHER Drive im Hinterrad liefert 50 Nm. Auf Asphalt, Radwegen und festen Schotterwegen ist das genug, der Motor schiebt gleichmäßig und leise. Anders als ein Mittelmotor kann er die Schaltung nicht mitnutzen, an einer langen Steigung dreht er deshalb in einem ungünstigen Bereich.

Praktisch heißt das: Ein Anstieg von 5 bis 7 % über wenige hundert Meter geht problemlos, ein Alpenpass mit Gepäck ist die falsche Aufgabe. Wer regelmäßig im Mittelgebirge unterwegs ist, sollte den Aufpreis zu einem Mittelmotor einplanen, wie ihn das FISCHER Viator 2.1 Active mitbringt. Der Unterschied beider Bauformen steht im Ratgeber E-Bike mit Mittelmotor.

Bremsen und Federgabel

Die Shimano BR-MT200 ist hydraulisch und bremst mit 180 mm vorn, 160 mm hinten. Für ein Trekkingrad mit 27,5 kg Eigengewicht und Gepäck ist das die richtige Wahl, gerade auf langen Abfahrten, wo Felgenbremsen warm werden und nachlassen. Die größere Scheibe vorn nimmt den Hauptteil der Verzögerung auf.

Vorn federt eine Zoom 188 NS mit 65 mm. Sie nimmt Schläge von Wurzeln und Querrinnen, arbeitet dabei mit einer Stahlfeder ohne Einstellmöglichkeit. Auf ruppigen Waldwegen stößt sie an ihre Grenze, für den vorgesehenen Einsatz auf Asphalt und festen Wegen reicht sie.

Acht Gänge mit Kette: mehr Bandbreite, mehr Pflege

Geschaltet wird über eine Shimano Acera RD-M3020-8, also eine Kettenschaltung mit acht Ritzeln. Gegenüber einer Nabenschaltung deckt sie eine größere Spanne ab und läuft mit weniger Reibung, das merkst Du auf längeren Strecken bei gleichmäßigem Tempo.

Im Gegenzug verlangt sie Aufmerksamkeit. Die Kette liegt offen und will regelmäßig gereinigt und geölt werden, im Winter häufiger. Geschaltet wird nur im Tritt, an der Ampel im schweren Gang bleibt Dir das Anfahren mit Kraft. Und das Schaltwerk steht seitlich hervor, beim Umkippen trifft es als Erstes. Für ein Trekkingrad ist die Kettenschaltung trotzdem die passende Wahl, weil auf Tour die Bandbreite zählt.

27,5 kg und 120 kg Gesamtgewicht: die engste Stelle

Das Rad wiegt 27,5 kg, das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg. Nach Abzug des Rades bleiben 92,5 kg für Fahrer, Kleidung und Gepäck. Wer 85 kg wiegt, hat damit noch 7,5 kg für Packtaschen, Werkzeug und Getränke, das ist für eine Tagestour machbar und für eine Radreise mit Gepäck zu wenig.

Diese Kombination aus hohem Eigengewicht und moderater Freigabe ist typisch für die Preisklasse. Beim Verladen auf einen Fahrradträger zählt zusätzlich, dass viele Heckträger pro Rad bei 25 bis 30 kg begrenzt sind, prüfe das vor dem Kauf. Warum E-Bikes so viel wiegen, erklärt der Ratgeber E-Bike-Gewicht.

Einordnung

Das Rad gibt es in 50 cm und 52 cm Rahmenhöhe. Hydraulische Scheibenbremsen, 474 Wh und ein Rahmenschloss sind für ein Trekking-E-Bike mit Heckmotor eine runde Ausstattung. Wer einen Mittelmotor will, landet in einer anderen Klasse, die bei etwa 1.500 € beginnt.

Weitere Kandidaten stehen in der Liste der besten E-Trekkingbikes, die Grundlagen zur Gattung im Ratgeber Trekking-E-Bike. Alle Modelle der Marke findest Du auf der FISCHER-Herstellerseite.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,8 von 54,2 von 54,3 von 54,1 von 5
Preis–1.059,00 €ab 1.079,00 €1.099,00 €
MotorFISCHER Drive Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 NmHeckmotor, bürstenlos, 250 W Nenndauerleistung, 48 VFISCHER Heckmotor, 50 NmNabenmotor im Hinterrad, 250 W (EU-Version), 65 Nm
Akku474 Wh (36 V) Lithium-Ionen, vollintegriert, nach unten entnehmbar und abschließbar48 V / 15 Ah, 720 Wh, abnehmbar48 V, 14,7 Ah (688 Wh), entnehmbar48 V, 15 Ah, 720 Wh, entnehmbar, ca. 3,95 kg
Reichweitebis zu 125 kmbis 120 kmbis zu 160 km (je nach Modus)bis 90 km laut DUOTTS, 50 bis 60 km ohne Mittreten
Gewicht27,5 kg29 kg26,3 kg (inkl. Akku)26,5 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das FISCHER Viator Move 01 T?

Das Viator Move 01 T ist ein fahrfertiges Trekkingrad für Pendelstrecken und Wochenendtouren auf Asphalt und festen Wegen. Hydraulische Scheibenbremsen, 474 Wh, Gepäckträger, 90-Lux-Licht und ein Rahmenschloss ab Werk ergeben für ca. 1.047,25 € ein Paket, bei dem Du nichts nachkaufen musst.

Zwei Grenzen solltest Du kennen. Mit 27,5 kg Eigengewicht bei 120 kg Freigabe bleiben 92,5 kg für Fahrer und Gepäck, für eine Radreise mit Packtaschen wird das eng. Und der Heckmotor arbeitet an langen Steigungen ungünstig, weil er die Gänge nicht mitnutzt. Für flache bis wellige Strecken passt das Rad genau, im Mittelgebirge lohnt der Griff zum Mittelmotor.

Häufige Fragen

FISCHER nennt bis zu 125 km als Bestwert. Mit Gepäck und in mittlerer Unterstützung verbraucht ein Trekkingrad 10 bis 14 Wh pro Kilometer, aus 474 Wh werden so 34 bis 47 km. Auf flachem Asphalt in niedriger Stufe sind 47 bis 59 km realistisch.

Ja, es ist ab Werk integriert und blockiert den Hinterreifen. Für kurze Stopps ist das die schnellste Sicherung. Als alleiniger Diebstahlschutz reicht es nicht, weil es das Wegtragen nicht verhindert, für längere Standzeiten brauchst Du zusätzlich ein Bügel- oder Faltschloss.

Der Handel führt das Viator Move 01 T in 50 cm und 52 cm, jeweils als Trapezrahmen. FISCHER gibt für beide eine Körpergrößen-Spanne von etwa 155 bis 190 cm an. Für die Feinabstimmung zählen Schrittlänge und gewünschte Sitzposition mehr als die reine Körpergröße.

Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg, das Rad selbst wiegt 27,5 kg. Damit bleiben 92,5 kg für Fahrer, Kleidung und Gepäck. Für Tagestouren reicht das, für eine mehrtägige Radreise mit vollen Packtaschen ist es knapp bemessen.

Beide teilen Antrieb, 474-Wh-Akku, Schaltung und Bremsen. Das Viator Move ist das Trekkingrad mit Trapezrahmen, Gepäckträger und Rahmenschloss, das Cita Move das City-Modell mit tiefem Wave-Einstieg. Das Viator wiegt 27,5 kg, das Cita 26 kg.

Für kurze Anstiege bis etwa 7 % ja. Ein Nabenmotor kann die Schaltung nicht mitnutzen und dreht an langen Steigungen in einem ungünstigen Bereich, dabei entsteht Wärme statt Vortrieb. Wer regelmäßig im Mittelgebirge fährt, ist mit einem Mittelmotor besser bedient.

Ja. LED-Scheinwerfer mit 90 Lux, Rücklicht, Reflektoren und Reflexbereifung sind ab Werk montiert, dazu Schutzbleche und Klingel. Als Pedelec mit 250 W und Unterstützung bis 25 km/h ist es zulassungs- und versicherungsfrei.

Eine volle Ladung dauert 395 Minuten, also rund 6,5 Stunden, mit dem beiliegenden 2-A-Ladegerät. Der Akku lässt sich nach unten entnehmen und abschließen, Du kannst ihn also in der Wohnung laden. Zwischenladen auf einer Tour ist bei dieser Ladezeit wenig praktikabel.

Mit 27,5 kg liegt es an der Grenze vieler Heckträger, die pro Rad 25 bis 30 kg zulassen. Der Akku lässt sich mit 3,2 kg abnehmen, das entlastet den Träger spürbar. Prüfe vor dem Kauf die zulässige Radlast und die Stützlast Deiner Anhängerkupplung.