Preisentwicklung

GRUNDIG
709 €742 €776 €809 €15.08.2603.09.2622.09.2611.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 759,00 € (15.08.2026)

GRUNDIG

GRUNDIG E20 E-Bike

20-Zoll-Falter mit 20 kg Gewicht, Shimano 7-Gang und herausnehmbarem 252-Wh-Akku

3,6 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 20 kg, sehr leicht für ein E-Faltrad mit 20 Zoll
  • Akku im Rahmen integriert, abschließbar und herausnehmbar
  • Shimano 7-Gang-Freilauf mit Drehgriffschaltung
  • Aluminiumrahmen, 130 kg Zuladung
  • Passend für 1,45 bis 1,95 m Körpergröße
  1. GRUNDIG
    759,00 €
    Zum Shop*

Stand: 11.10.2026, 20:34 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

* Affiliate-Link: Für Käufe über diesen Link erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Technische Daten

Typ
E-Klapprad / Pedelec (bis 25 km/h)
Modellname
E20
Motor
Vinka RH30 Heckmotor, 250 W, bürstenlos
Akku
36 V, 7 Ah, 252 Wh, im Rahmen integriert, abschließbar und herausnehmbar
Reichweite
30 bis 50 km laut GRUNDIG
Gewicht
20 kg
Bremsen
Tektro Scheibenbremsen
Federung
keine, Stahlgabel starr
Schaltung
Shimano 7-Gang-Freilauf (14 bis 28 Zähne), Drehgriffschaltung
Laufräder
20 Zoll
Bereifung
CST 20 x 1,75 mit Reflexstreifen
Rahmen
Aluminium, klappbar
Gabel
Stahl
Kurbel
Aluminium, 170 mm
Entfaltung
2,96 m im leichtesten, 5,90 m im schwersten Gang
Unterstützungsstufen
6 Stufen plus Schiebehilfe
Sitzhöhe
89,3 bis 104,6 cm
Gesamtlänge
152,3 cm
Radstand
101,9 cm
Zuladung
130 kg
Körpergröße
145 bis 195 cm
Garantie
2 Jahre (ohne Scharniere und Verschleißteile)

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das E20 ist das Faltrad im GRUNDIG-Programm und mit 20 kg das leichteste Rad der Marke. Der Aluminiumrahmen nimmt einen 252-Wh-Akku auf, der abschließbar im Rahmen sitzt und sich zum Laden herausnehmen lässt. Dazu kommen eine Shimano 7-Gang-Schaltung mit Drehgriff und Scheibenbremsen von Tektro. Die angegebene Körpergröße von 1,45 bis 1,95 m fällt ungewöhnlich weit aus. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von GRUNDIG, der Awin-Produktfeed und der Vergleich mit E-Falträdern derselben Preisklasse.

Spricht dafür

  • 20 kg sind für ein 20-Zoll-E-Faltrad ein sehr guter Wert
  • Akku herausnehmbar und abschließbar, Laden ohne Steckdose im Keller möglich
  • Shimano 7-Gang mit 14 bis 28 Zähnen, an einem Falter dieser Klasse nicht selbstverständlich
  • Scheibenbremsen statt Felgenbremsen
  • Körpergrößenspanne von 1,45 bis 1,95 m, ungewöhnlich weit für ein Faltrad
  • 20 Zoll rollen deutlich ruhiger als die 14 oder 16 Zoll vieler Wettbewerber

Spricht dagegen

  • 252 Wh sind wenig, die Reichweite bleibt auf Kurzstrecken begrenzt
  • Keine Federung, die starre Stahlgabel gibt Stöße direkt weiter
  • Der Hersteller führt das E20 nicht mehr in der Hauptnavigation seines Shops
  • Die Garantie schließt die Scharniere ausdrücklich aus, gerade sie sind beim Faltrad die Belastungsstelle
Preis-Leistung 3,5
Ausstattung 3,6
Akku & Reichweite 2,8
Falten & Transport 4,4

Das GRUNDIG E20 im Detail

20 kg bei 20 Zoll: die interessanteste Zahl des Datenblatts

Falträder mit Motor wiegen üblicherweise 22 bis 28 kg. Das E20 nennt 20 kg einschließlich Akku und Motor und unterbietet damit die meisten Wettbewerber mit gleicher Laufradgröße.

Möglich macht das die Kombination aus Aluminiumrahmen und einem bewusst klein gehaltenen Akku. Zum Vergleich: Das DYU C9 bringt bei ebenfalls 20 Zoll 30 kg auf die Waage, weil es einen dreimal so großen Akku trägt. Beim Faltrad zählt jedes Kilo doppelt, weil es getragen und verladen wird. 20 kg lassen sich einhändig über einen Treppenabsatz heben und ohne Umstände in einen Kofferraum wuchten. Wie sich Radgewichte einordnen lassen, steht im Ratgeber E-Bike-Gewicht.

252 Wh: der begrenzende Faktor

Der Akku ist die Kehrseite. 36 V bei 7 Ah ergeben 252 Wh und damit eine der kleineren Kapazitäten am Markt. GRUNDIG nennt selbst eine Spanne von 30 bis 50 km und bleibt damit bei den Herstellerangaben ungewöhnlich ehrlich.

Gerechnet sieht das so aus: Bei 8 bis 12 Wh pro Kilometer, was für ein 20 kg leichtes Rad mit kleinen Laufrädern realistisch ist, ergeben 252 Wh 21 bis 31 km. Die Herstellerangabe von 50 km setzt sparsames Fahren in der niedrigsten Stufe voraus. Für die Strecke zum Bahnhof, den Weg vom Park-and-Ride ins Büro oder Touren über den Campingplatz reicht das gut. Für einen Arbeitsweg von 15 km je Richtung wird es knapp, dort lädst Du im Büro nach. Deine Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner durch.

Erfreulich ist die Bauart: Der Akku sitzt im Rahmen integriert, ist abschließbar und lässt sich herausnehmen. Damit fällt der größte Nachteil vieler günstiger Falter weg, bei denen das ganze Rad zum Laden an die Steckdose muss.

20 Zoll statt 14: was die größeren Laufräder bringen

Viele günstige E-Falter fahren auf 14 oder 16 Zoll. Das E20 nutzt 20 Zoll mit 1,75 Zoll breiten CST-Reifen, und dieser Unterschied prägt das Fahrgefühl stärker als die meisten Datenblattwerte.

Größere Laufräder rollen über Kanten hinweg statt hineinzufallen, laufen bei Tempo 25 ruhiger und reagieren weniger nervös auf Spurrillen. Der Preis dafür ist ein größeres Faltmaß. Bei 152,3 cm Gesamtlänge und 101,9 cm Radstand ist das E20 gefaltet größer als ein 14-Zoll-Falter, passt aber weiterhin in einen normalen Kofferraum. Die Reifen tragen Reflexstreifen an den Flanken, was im Dunkeln die seitliche Sichtbarkeit erhöht. Was Falträder grundsätzlich auszeichnet, steht im Ratgeber E-Bike-Klapprad.

Keine Federung: der spürbarste Kompromiss

Das E20 fährt mit starrer Stahlgabel ohne jede Federung. Stöße von Kopfsteinpflaster, Bordsteinkanten und Flickstellen kommen ungedämpft an Händen und Sattel an.

GRUNDIG begründet die Stahlgabel mit Stabilität, und für ein Faltrad mit vielen Gelenken ist eine steife Front tatsächlich sinnvoll. Trotzdem bleibt es der spürbarste Verzicht im Vergleich mit Rädern wie dem DYU C9, das Federgabel und gefederte Sattelstütze mitbringt. Abhelfen kannst Du mit zwei einfachen Mitteln: etwas weniger Luftdruck im Reifen und eine gefederte Sattelstütze zum Nachrüsten, die bei 20-Zoll-Faltern viel bewirkt.

Shimano 7-Gang: mehr Schaltung als üblich

Anders als viele Falter dieser Klasse hat das E20 eine echte Schaltung: einen Shimano 7-Gang-Freilauf mit 14 bis 28 Zähnen, bedient über einen Drehgriff am Lenker.

Die Bandbreite lässt sich in Metern ausdrücken, und GRUNDIG nennt diese Werte selbst: Eine Pedalumdrehung bringt Dich im leichtesten Gang 2,96 m und im schwersten 5,90 m voran. Das ergibt einen Übersetzungsbereich von rund 1 zu 2. Praktisch heißt das: Am Berg findest Du eine Übersetzung, in der Du sinnvoll mittreten kannst, statt allein auf den Motor angewiesen zu sein, und oberhalb der Abregelung bei 25 km/h trittst Du nicht ins Leere. Bei einem Rad mit Heckmotor, der die Schaltung selbst nicht nutzen kann, ist das für Dich als Fahrer der entscheidende Unterschied. Dazu kommt ein doppeltes Kettenblattgehäuse, das die Kette vor Schmutz schützt und ein Abspringen verhindert.

Wer auf das E20 passt

Die angegebene Körpergrößenspanne von 1,45 bis 1,95 m ist für ein Faltrad ungewöhnlich weit. Möglich macht sie die Sattelhöhe, die sich zwischen 89,3 und 104,6 cm verstellen lässt, zusammen mit einem höhenverstellbaren Aluminium-Vorbau, über den sich auch die Neigung des Oberkörpers anpassen lässt.

Für Haushalte, in denen sich zwei unterschiedlich große Personen ein Rad teilen, ist das ein echter Vorteil. Die zulässige Zuladung liegt bei 130 kg für Fahrer und Gepäck, bei 20 kg Eigengewicht also 150 kg Gesamtgewicht. Eine Anmerkung zur Garantie: GRUNDIG gibt zwei Jahre, nimmt dabei aber Scharniere und Verschleißteile ausdrücklich aus. Bei einem Faltrad sind die Scharniere die am stärksten belastete Stelle, deshalb gehört ihre regelmäßige Kontrolle zur Pflege dazu.

Einordnung: was ca. 759,00 € für einen E-Falter bedeuten

Um 800 Euro konkurriert das E20 mit einer großen Zahl an E-Falträdern, die meist mit 14 oder 16 Zoll, ohne Schaltung und mit fest verbautem Akku antreten. Das E20 setzt dagegen 20 Zoll, eine 7-Gang-Schaltung, einen herausnehmbaren Akku und 20 kg Gewicht.

Bezahlt wird das mit dem kleinen 252-Wh-Akku und der fehlenden Federung. Wer kurze Strecken fährt und Wert auf geringes Gewicht und ruhigen Lauf legt, findet hier ein stimmiges Rad. Wer Reichweite braucht, sollte sich das DYU C9 ansehen: dreifache Kapazität bei ebenfalls 20 Zoll, dafür 10 kg mehr Gewicht. Ein Hinweis noch zur Verfügbarkeit: GRUNDIG führt das E20 derzeit nicht mehr in der Hauptnavigation des Shops, bestellbar ist es weiterhin. Weitere Modelle stehen in der Liste der besten E-Klappräder und unter E-Bikes unter 1.000 Euro.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,6 von 53,8 von 54,2 von 54,0 von 5
Preis759,00 €739,00 €799,00 €719,00 €
MotorVinka RH30 Heckmotor, 250 W, bürstenlosBafang Heckmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W NenndauerleistungHeckmotor, 250 W NenndauerleistungBürstenloser Nabenmotor, 250 W, 53 Nm laut Datenblatt
Akku36 V, 7 Ah, 252 Wh, im Rahmen integriert, abschließbar und herausnehmbar48 V / 13 Ah, 624 Wh, entnehmbar48 V / 20 Ah, 960 Wh48 V, 624 Wh / 13 Ah, abnehmbar
Reichweite30 bis 50 km laut GRUNDIG70 bis 80 km je nach Quellebis 110 km60 bis 100 km laut Datenblatt
Gewicht20 kg36 kg28 kg25,5 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das GRUNDIG E20?

Das E20 lohnt sich als leichtes Zweitrad für kurze Strecken. 20 kg bei 20 Zoll Laufradgröße sind eine seltene Kombination, denn die meisten leichten Falter erkaufen sich das mit 14 oder 16 Zoll und dem entsprechend unruhigen Lauf. Dazu kommen eine echte Shimano 7-Gang-Schaltung, Scheibenbremsen und ein herausnehmbarer Akku. Für ca. 759,00 € ist das ein stimmiges Paket für den Weg zum Bahnhof, das Wohnmobil oder den Campingplatz.

Zwei Punkte begrenzen den Einsatz. Der Akku liefert 252 Wh und damit real 21 bis 31 km, für längere Pendelstrecken ist das zu wenig. Und es gibt keinerlei Federung, auf Kopfsteinpflaster wird das spürbar. Wer bei gleicher Laufradgröße deutlich mehr Reichweite und zusätzlich Federung will, findet beides im DYU C9, muss dafür aber 10 kg mehr tragen.

Häufige Fragen

GRUNDIG nennt selbst 30 bis 50 km und bleibt damit realistischer als viele Wettbewerber. Bei 8 bis 12 Wh pro Kilometer ergeben 252 Wh rund 21 bis 31 km im normalen Betrieb. Die 50 km erreichst Du nur in der niedrigsten Unterstützungsstufe auf ebener Strecke. Für kurze Wege reicht das, für einen längeren Arbeitsweg solltest Du unterwegs nachladen.

Ja. Der 252-Wh-Akku sitzt im Rahmen integriert, ist mit einem Schlüssel abschließbar und lässt sich zum Laden entnehmen. Damit kannst Du ihn in der Wohnung laden, auch wenn im Fahrradkeller keine Steckdose liegt, und ihn im Winter frostfrei lagern.

Das Rad wiegt 20 kg einschließlich Akku und Motor. Für ein E-Faltrad mit 20 Zoll Laufrädern ist das ein sehr guter Wert, viele Wettbewerber liegen bei 22 bis 28 kg. Möglich macht das der Aluminiumrahmen in Verbindung mit dem bewusst klein gehaltenen Akku.

Nein. Die Gabel besteht aus Stahl und ist starr, eine Federung gibt es weder vorn noch am Sattel. Auf Kopfsteinpflaster und an Bordsteinkanten kommen Stöße ungedämpft an. Etwas weniger Luftdruck im Reifen hilft, eine gefederte Sattelstütze lässt sich nachrüsten und bringt bei 20 Zoll spürbar Komfort.

Einen Shimano 7-Gang-Freilauf mit 14 bis 28 Zähnen, geschaltet über einen Drehgriff am Lenker. Eine Pedalumdrehung bringt Dich im leichtesten Gang 2,96 m und im schwersten 5,90 m voran. Weil der Heckmotor die Schaltung nicht nutzen kann, ist diese Bandbreite vor allem für Dein eigenes Mittreten am Berg wichtig.

GRUNDIG nennt 1,45 bis 1,95 m, eine für Falträder ungewöhnlich weite Spanne. Möglich macht sie die zwischen 89,3 und 104,6 cm verstellbare Sattelhöhe zusammen mit einem höhenverstellbaren Vorbau. Damit eignet sich das Rad auch für Haushalte, in denen zwei unterschiedlich große Personen es sich teilen.

GRUNDIG nennt die Kartonmaße mit 92 x 49 x 70 cm, das gefaltete Rad liegt in dieser Größenordnung. Damit passt es in einen normalen Kofferraum und in den Stauraum eines Wohnmobils. Gegenüber einem 14-Zoll-Falter ist das Paket größer, dafür rollen die 20-Zoll-Räder deutlich ruhiger.

Zwei Jahre, wobei Scharniere und Verschleißteile ausdrücklich ausgenommen sind. Bei einem Faltrad sind die Scharniere die am stärksten beanspruchte Stelle, deshalb solltest Du Verschlüsse und Klemmungen regelmäßig auf festen Sitz prüfen und bei Spiel sofort nachziehen.

Ja, bestellbar ist es weiterhin über den Hersteller-Shop. GRUNDIG führt es allerdings nicht mehr in der Hauptnavigation, wo nur noch die G-Serie mit dem GCB-1 und die E-Serie mit dem ETB2800 auftauchen. Bei ausgelaufenen Modellen lohnt vor dem Kauf eine kurze Nachfrage zur Ersatzteilversorgung, insbesondere zum Akku.