Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 1.099,00 € (15.08.2026)
GRUNDIG ETB2800 E-Bike
28-Zoll-Trekkingrad mit Vinka-Heckmotor, 529-Wh-Samsung-Akku und Shimano 7-Gang
- 529-Wh-Akku mit Samsung-Zellen, viel Kapazität für die Preisklasse
- 140 kg Zuladung, einer der höchsten Werte im Einstiegssegment
- Federgabel mit Blockierung und Vorspannungs-Einstellung
- Tektro Scheibenbremsen vorn und hinten
- Rahmengarantie über 5 Jahre, 2 Jahre auf Motor und Akku
* Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Kaufst Du über einen solchen Link, erhalten wir ggf. eine Provision. Für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht.
Technische Daten
- Typ
- E-Trekkingrad / Pedelec (bis 25 km/h)
- Modellname
- ETB2800
- Motor
- Vinka RH30 Heckmotor, 250 W, 36 V
- Akku
- 36 V, 14,7 Ah, 529,2 Wh, Samsung Lithium-Ionen
- Reichweite
- bis 110 km laut GRUNDIG
- Gewicht
- 25 kg
- Bremsen
- Tektro mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten
- Federung
- Federgabel mit Blockierung und Einstellung
- Schaltung
- Shimano Tourney 7-Gang (ARDTY300D)
- Schalthebel
- Shimano ASLTX50R7CT
- Laufräder
- 28 Zoll
- Bereifung
- CST C1446, 700 x 38C
- Rahmen
- Legierungsrahmen, 700C x 19 Zoll
- Display
- Vinka DR24 LCD-Anzeige
- Controller
- Vinka
- Beleuchtung
- Vinka LED vorn und hinten
- Sattel
- VADER VD851E-02, Sattelstütze höhenverstellbar
- Ladegerät
- 36 V, 2 A
- Ladezeit
- ca. 9 Stunden
- Ladezyklen
- ca. 800
- Motorgewicht
- 2,8 kg
- Zuladung
- 140 kg
- Körpergröße
- 165 bis 185 cm
- Rahmengarantie
- 5 Jahre
- Garantie Motor und Akku
- 2 Jahre
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das ETB2800 ist das Trekkingrad im GRUNDIG-Programm und deckt den Bereich zwischen Stadtrad und Tourenrad ab. Angetrieben wird es von einem Vinka-Heckmotor mit 250 W, der Akku kommt mit Samsung-Zellen auf 529 Wh. Auffällig sind die 140 kg zulässige Zuladung und eine Rahmengarantie über fünf Jahre. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von GRUNDIG, der Awin-Produktfeed und der Vergleich mit Trekking-Pedelecs derselben Preisklasse.
Spricht dafür
- 529 Wh mit Samsung-Zellen liegen über dem Klassenschnitt von 400 bis 500 Wh
- 140 kg Zuladung, damit auch für schwerere Fahrer und viel Gepäck geeignet
- Federgabel mit Blockierung, auf Asphalt lässt sich das Wippen abschalten
- Scheibenbremsen an beiden Rädern statt Felgenbremsen
- 5 Jahre Garantie auf den Rahmen, 2 Jahre auf Motor und Akku
- 25 kg sind für ein voll ausgestattetes Trekkingrad ein guter Wert
Spricht dagegen
- Shimano Tourney ist die Einstiegsgruppe, 7 Gänge sind für längere Anstiege knapp
- Mechanische statt hydraulischer Scheibenbremsen, mehr Handkraft nötig
- Der Heckmotor kann die Schaltung nicht nutzen, am steilen Berg fehlt Drehmoment
- Ladezeit von rund 9 Stunden, eine Zwischenladung tagsüber ist nicht praktikabel
- Körpergröße laut Hersteller nur 165 bis 185 cm
Das GRUNDIG ETB2800 im Detail
529 Wh: mehr Akku als in dieser Klasse üblich
Der Akku ist das stärkste Argument des ETB2800. 36 V bei 14,7 Ah ergeben 529,2 Wh in Samsung-Zellen. In der Klasse um 1.100 Euro liegt der Normalfall bei 400 bis 500 Wh, häufig mit unbenannten Zellen.
GRUNDIG nennt bis zu 110 km Reichweite. Solche Werte entstehen in der sparsamsten Stufe auf ebener Strecke. Für die Alltagsplanung rechnest Du mit 10 bis 15 Wh pro Kilometer, was bei einem 25 kg schweren Trekkingrad mit aufrechter Sitzposition realistisch ist. Aus 529 Wh werden damit 35 bis 53 km bei zügiger Unterstützung und 70 bis 90 km, wenn Du sparsam fährst. Für Pendelstrecken bis 25 km je Richtung reicht eine Ladung, für Tagestouren solltest Du die Unterstützungsstufe im Blick behalten. Deine Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach. Der Hersteller gibt die Lebensdauer mit rund 800 Ladezyklen an, das entspricht bei zweimal wöchentlichem Laden gut sieben Jahren.
Zwei Akku-Versionen: worauf Du beim Kauf achten musst
GRUNDIG führt das ETB2800 in mehreren Ausführungen, die sich nur im Akku unterscheiden. Die Standardversion trägt den Samsung-Akku mit 14,7 Ah und 529,2 Wh. Daneben gibt es die Variante ETB2800-1 mit LG-Zellen, 14 Ah und 508,9 Wh, außerdem eine aufgearbeitete Ausführung.
Der Unterschied beträgt gut 20 Wh, also rund vier Prozent, und fällt im Alltag kaum ins Gewicht. Wichtig ist die Zuordnung trotzdem, weil sich die Versionen im Preis unterscheiden und die Bezeichnungen leicht zu verwechseln sind. Diese Seite beschreibt die Standardversion mit dem Samsung-Akku. Prüfe vor dem Kauf im Warenkorb, welche Variante ausgewählt ist.
Der Vinka-Heckmotor und was er leistet
Angetrieben wird das ETB2800 vom Vinka RH30, einem bürstenlosen Heckmotor mit 250 W Nenndauerleistung bei 36 V und 2,8 kg Eigengewicht.
Ein Heckmotor schiebt aus dem Hinterrad und wirkt direkt auf die Achse. Der Vorteil ist ein ruhiger, gleichmäßiger Vortrieb auf flacher Strecke und ein einfacher, wartungsarmer Aufbau ohne Belastung von Kette und Ritzeln. Der Nachteil zeigt sich am Berg: Die Schaltung hilft dem Motor nicht, weil er hinter ihr sitzt. An längeren Steigungen musst Du also kräftiger mittreten als bei einem Mittelmotor wie im GRUNDIG GCB-1. Für Trekkingtouren im Flachland und im welligen Mittelgebirge trägt das Konzept, für alpine Steigungen ist ein Mittelmotor die passendere Wahl. Der Unterschied ist im Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor ausführlich erklärt.
140 kg Zuladung: der unterschätzte Wert im Datenblatt
Mit 140 kg zulässiger Zuladung für Fahrer und Gepäck gehört das ETB2800 zu den tragfähigsten Rädern seiner Preisklasse, viele Wettbewerber nennen 120 bis 125 kg. Bei 25 kg Eigengewicht ergibt das ein zulässiges Gesamtgewicht von 165 kg.
Das ist aus zwei Gründen relevant. Erstens öffnet es das Rad für schwerere Fahrer, für die viele Pedelecs formal ausscheiden, mehr dazu im Ratgeber E-Bike für Übergewichtige. Zweitens bleibt bei einem 85 kg schweren Fahrer noch Spielraum für zwei Packtaschen mit Reisegepäck, ohne die Grenze zu berühren. Bei einem Trekkingrad, das für Touren gedacht ist, zählt genau das.
Wo GRUNDIG spart: Schaltung und Bremsen
Zwei Bauteile zeigen, wo der Preis von ca. 1.099,00 € zustande kommt. Die Schaltung ist eine Shimano Tourney mit 7 Gängen, Shimanos Einstiegsgruppe. Sie funktioniert zuverlässig und ist überall zu warten, bietet aber weniger Bandbreite als eine 8- oder 9-fach-Kassette. In Verbindung mit dem Heckmotor heißt das: An steilen Anstiegen fehlt der ganz leichte Gang.
Die Bremsen sind Tektro Scheibenbremsen mit mechanischer Betätigung. Scheibenbremsen an beiden Rädern sind in dieser Klasse gut, denn viele Räder um 1.000 Euro haben noch Felgenbremsen. Mechanisch bedeutet allerdings Betätigung über Bowdenzüge: mehr Handkraft, gröbere Dosierung und eine Nachstellung, wenn sich die Züge längen. Bei 165 kg möglichem Gesamtgewicht ist das ein Punkt, den Du kennen solltest. Wie viel eine Bremsenwartung kostet, steht im Ratgeber Bremsbeläge wechseln.
Ausstattung fürs Fahren im Alltag
Die übrige Ausstattung ist auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Die Federgabel lässt sich blockieren und in der Vorspannung einstellen. Blockierbar heißt: Auf glattem Asphalt schaltest Du die Federung ab, damit Deine Tretkraft nicht ins Einfedern läuft, auf Waldwegen gibst Du sie wieder frei. Das ist bei einem Trekkingrad die sinnvollere Lösung als eine starre Gabel.
Dazu kommen fest verbaute Vinka-LED-Beleuchtung vorn und hinten, ein Vinka DR24 LCD-Display und eine höhenverstellbare Sattelstütze mit VADER-Sattel. Die Bereifung stammt von CST im Maß 700 x 38C, breit genug für Schotterwege und schmal genug für zügiges Rollen auf Asphalt. GRUNDIG liefert das Rad nach eigenen Angaben zu 95 Prozent montiert aus, es fehlen also im Wesentlichen Lenker, Pedale und Vorderrad.
Einordnung: was ca. 1.099,00 € für ein Trekking-Pedelec bedeuten
Um 1.100 Euro bewegt sich das ETB2800 im Einstiegssegment der Trekking-Pedelecs. Zwei Werte heben es dort heraus: 529 Wh mit Samsung-Zellen und 140 kg Zuladung. Dazu kommen Scheibenbremsen an beiden Rädern und fünf Jahre Rahmengarantie.
Der Kompromiss liegt beim Antriebsstrang. Heckmotor plus Shimano Tourney mit 7 Gängen bedeutet solide Leistung in der Ebene und Zurückhaltung am steilen Berg. Wer flach bis wellig unterwegs ist, viel Gepäck mitnimmt oder mehr Zuladung braucht, bekommt hier ein stimmiges Paket. Wer regelmäßig Steigungen fährt, sollte den Aufpreis zum GRUNDIG GCB-1 mit Mittelmotor und 80 Nm einplanen. Vergleichbare Räder stehen in der Liste der besten E-Trekkingbikes.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 1.099,00 € | ca. 1.099,00 € | ca. 1.099,00 € | ca. 1.099,99 € |
| Motor | Vinka RH30 Heckmotor, 250 W, 36 V | Nabenmotor im Hinterrad, 250 W (EU-Version), 65 Nm | Ananda M131 Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 45 Nm | 250 W Ananda-Heckmotor, Drehmoment nicht ausgewiesen |
| Akku | 36 V, 14,7 Ah, 529,2 Wh, Samsung Lithium-Ionen | 48 V, 15 Ah, 720 Wh, entnehmbar, ca. 3,95 kg | 36 V, 468 Wh, vollintegriert im Unterrohr (Intube) | Greenway Lithium-Ionen, 36 V, 11,6 Ah (417,6 Wh), vollintegriert im Unterrohr, abnehmbar |
| Reichweite | bis 110 km laut GRUNDIG | bis 90 km laut DUOTTS, 50 bis 60 km ohne Mittreten | bis 80 km laut Datenblatt; die OTTO-Listung nennt bis 100 km | bis zu 100 km |
| Gewicht | 25 kg | 26,5 kg | weist SAXONETTE nicht aus (die Handelsangabe von 35 kg entspricht dem Versandgewicht) | 24 bis 25 kg (Händlerangaben abweichend) |
| Bewertung | 3,7 / 5 | 4,1 / 5 | 3,6 / 5 | 3,5 / 5 |
Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.
Fazit: Für wen lohnt sich das GRUNDIG ETB2800?
Das ETB2800 lohnt sich für Pendler und Tourenfahrer im flachen bis welligen Gelände, die viel Akku und hohe Zuladung für wenig Geld suchen. 529 Wh mit Samsung-Zellen liegen über dem, was um ca. 1.099,00 € üblich ist, und die 140 kg Zuladung öffnen das Rad für schwerere Fahrer und für Touren mit vollen Packtaschen. Scheibenbremsen an beiden Rädern, eine blockierbare Federgabel und fünf Jahre Rahmengarantie runden das Paket ab.
Der Kompromiss steckt im Antrieb. Der Vinka-Heckmotor kann die Shimano-Tourney-Schaltung mit ihren 7 Gängen nicht nutzen, an längeren Steigungen trittst Du deshalb spürbar mit. Wer regelmäßig Berge fährt, ist mit dem GRUNDIG GCB-1 und seinem Mittelmotor mit 80 Nm besser bedient.
Häufige Fragen
GRUNDIG nennt bis zu 110 km für die sparsamste Unterstützungsstufe auf ebener Strecke. Realistisch verbraucht das Rad 10 bis 15 Wh pro Kilometer. Aus 529 Wh werden damit rund 35 bis 53 km bei zügiger Unterstützung und 70 bis 90 km bei sparsamer Fahrweise. Für einen Arbeitsweg von 20 km je Richtung reicht eine Ladung.
GRUNDIG führt das Rad mit Samsung-Akku (14,7 Ah, 529,2 Wh) als Standardversion sowie als ETB2800-1 mit LG-Zellen (14 Ah, 508,9 Wh) und in einer aufgearbeiteten Ausführung. Der Kapazitätsunterschied beträgt rund vier Prozent und fällt im Alltag kaum auf, die Preise unterscheiden sich jedoch. Prüfe vor dem Kauf, welche Variante im Warenkorb liegt.
Die zulässige Zuladung beträgt 140 kg für Fahrer und Gepäck zusammen. Bei 25 kg Eigengewicht ergibt das ein zulässiges Gesamtgewicht von 165 kg. Das ist einer der höheren Werte in dieser Preisklasse und lässt auch bei schwereren Fahrern noch Spielraum für zwei volle Packtaschen.
Auf welligem Gelände und an kurzen Rampen ja. Der Vinka-Heckmotor wirkt direkt auf die Hinterradachse und kann die Schaltung nicht mitnutzen, an längeren oder steilen Anstiegen musst Du deshalb kräftig mittreten. Die Shimano Tourney mit 7 Gängen bietet zudem weniger Bandbreite als eine 8- oder 9-fach-Schaltung. Für Bergregionen ist ein Mittelmotor die bessere Wahl.
Mechanische Scheibenbremsen von Tektro an beiden Rädern. Scheibenbremsen sind in dieser Preisklasse ein Pluspunkt, weil viele Räder um 1.000 Euro noch mit Felgenbremsen fahren. Mechanisch heißt Betätigung über Bowdenzüge: etwas mehr Handkraft als bei Hydraulik und gelegentliches Nachstellen, wenn sich die Züge längen.
Auf glattem Asphalt schaltest Du die Federung ab, damit Deine Tretkraft nicht ins Einfedern der Gabel läuft. Auf Schotter- und Waldwegen gibst Du sie wieder frei und gewinnst Komfort und Bodenkontakt. Zusätzlich lässt sich die Vorspannung an Dein Gewicht anpassen. Bei einem Trekkingrad, das beide Untergründe fährt, ist das sinnvoller als eine starre Gabel.
GRUNDIG nennt 165 bis 185 cm. Angepasst wird über die höhenverstellbare Sattelstütze. Der Rahmen misst 19 Zoll bei 28-Zoll-Laufrädern. Wer deutlich außerhalb dieser Spanne liegt, sollte vorher probesitzen. Eine erste Orientierung gibt der Rahmengrößen-Rechner.
Rund 9 Stunden für eine volle Ladung mit dem mitgelieferten 2-A-Ladegerät. Damit ist der Akku über Nacht voll, eine Zwischenladung tagsüber ist nicht praktikabel. Der Hersteller gibt die Lebensdauer mit etwa 800 Ladezyklen an, was bei zweimal wöchentlichem Laden gut sieben Jahren entspricht.
Fünf Jahre auf den Rahmen sowie zwei Jahre auf Fahrrad, Motor und Akku. Die zwei Jahre auf den Akku sind dabei die wichtigere Zahl, weil er das teuerste Verschleißteil ist. Schonende Nutzung verlängert seine Lebensdauer: nicht bei Frost laden und bei längeren Standzeiten mit rund 60 Prozent Ladung lagern.



