Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 598,99 € (14.08.2026)
isinwheel EB3S E-Mountainbike
26-Zoll-Geländerad mit 540-Wh-Akku, Shimano-7-Gang und App-Anbindung
- 540-Wh-Akku (36 V, 15 Ah) mit 18650-Zellen, herausnehmbar
- Shimano-7-Gang-Schaltung und Federgabel mit 100 mm Federweg
- Volix-App koppelt sich per Bluetooth mit dem Display
- Zuladung bis 150 kg bei 24,8 kg Eigengewicht
- Scheibenbremsen mit Motorabschaltung am Bremshebel
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Technische Daten
- Typ
- E-Mountainbike / Pedelec (bis 25 km/h)
- Modellname
- EB3S
- Motor
- Nabenmotor im Hinterrad, 250 W Nenndauerleistung, 500 W Spitzenleistung
- Akku
- 36 V, 15 Ah, 540 Wh, Lithium-Ionen mit 18650-Zellen, herausnehmbar
- Reichweite
- bis 100 km laut isinwheel
- Gewicht
- 24,8 kg
- Schaltung
- Shimano 7-Gang-Kettenschaltung
- Bremsen
- Scheibenbremsen vorn und hinten, Bremshebel mit Motorabschaltung
- Federung
- Federgabel vorn mit 100 mm Federweg
- Laufräder
- 26 Zoll
- Bereifung
- 26 x 1,95 Zoll Profilreifen
- Rahmen
- Stahl
- Display
- LCD-Display mit Volix-App
- Beleuchtung
- LED-Scheinwerfer und Rücklicht
- Ladezeit
- 5 bis 6 Stunden
- Ladegerät
- 42 V, 2 A
- Unterstützungsstufen
- 5 Stufen (6/10/15/20/25 km/h)
- Fahrmodi
- Tretunterstützung, reiner Elektroantrieb, Fahrradbetrieb ohne Motor
- Zuladung
- 150 kg
- Körpergröße
- 160 bis 190 cm
- max. Steigung
- 15 Grad bei 100 kg Fahrergewicht
- Maße
- 169 x 68 x 100 cm
- Schutzart
- IPX4
- Garantie
- 2 Jahre
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das EB3S ist das 26-Zoll-Geländerad im isinwheel-Programm und das Modell mit dem größten Akku unter den leichten Rädern der Marke: 540 Wh, dazu eine Shimano-7-Gang-Schaltung, eine Federgabel mit 100 mm Federweg und eine App-Anbindung übers Display. Mit 24,8 kg bleibt es dabei deutlich handlicher als das schwere Fatbike-Schwestermodell. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von isinwheel, der Awin-Produktfeed und der Vergleich mit anderen Rädern dieser Preisklasse.
Spricht dafür
- 540 Wh sind für ein E-Bike unter 600 Euro ein sehr großer Akku
- Shimano-7-Gang-Schaltung deckt Steigungen und schnelles Rollen ab
- 24,8 kg lassen sich noch tragen und auf einen Fahrradträger heben
- 150 kg Zuladung bei vergleichsweise niedrigem Eigengewicht
- Akku ist herausnehmbar und lädt in 5 bis 6 Stunden
- App-Anbindung über Bluetooth ist in dieser Preisklasse selten
Spricht dagegen
- Die Bezeichnung E-Mountainbike führt in die Irre: 1,95 Zoll schmale Reifen und eine einfache Federgabel taugen für Waldwege, nicht für Trails
- Nur Federgabel vorn, hinten arbeitet der Rahmen ungefedert
- isinwheel nennt weder Bremsentyp noch Federgabel-Hersteller im Detail
- Der Gasgriff-Modus führt aus dem rechtlichen Rahmen eines Pedelecs heraus
Das isinwheel EB3S im Detail
540 Wh: der größte Akku im leichten isinwheel-Programm
Der Akku bringt 36 V bei 15 Ah, also 540 Wh, und ist damit das stärkste Argument dieses Rades. Zum Vergleich: Räder um 600 Euro fahren üblicherweise mit 250 bis 400 Wh. Verbaut sind 18650-Zellen, das industrielle Standardformat, für das Ersatzzellen und Ladetechnik breit verfügbar sind. Herausnehmen lässt sich der Akku ebenfalls.
isinwheel nennt bis zu 100 km. Dieser Wert entsteht in der sparsamsten Stufe bei 6 km/h. Für die Planung rechnest Du mit dem realen Verbrauch: Ein Rad dieser Bauart mit 24,8 kg zieht 9 bis 14 Wh pro Kilometer. Aus 540 Wh werden damit realistisch 39 bis 60 km, bei sparsamer Fahrweise auf ebener Strecke auch mehr. Das reicht für den Arbeitsweg einer ganzen Woche, ohne zwischendurch zu laden. Deine Werte rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach.
E-Mountainbike? Was das Rad wirklich ist
isinwheel verkauft das EB3S als E-Mountainbike. Ein Blick auf zwei Werte im Datenblatt rückt das gerade: Die Reifen messen 26 x 1,95 Zoll, und gefedert wird ausschließlich vorn mit 100 mm Federweg.
Echte E-Mountainbikes fahren mit 2,4 bis 2,6 Zoll breiten Reifen, oft mit Vollfederung und immer mit hydraulischen Bremsen. Das EB3S liegt mit 1,95 Zoll näher an einem Cross- oder ATB-Rad. Für Feld- und Waldwege, Schotter und Uferpfade ist das genau richtig, die Profilreifen greifen dort besser als glatte Stadtreifen und die Federgabel nimmt Schläge aus dem Lenker. Für Wurzeltrails und ruppige Abfahrten fehlen Reifenbreite, Fahrwerk und Bremsleistung. Wie sich echte Geländeräder unterscheiden, steht im Ratgeber E-Mountainbike.
Shimano-7-Gang und der Nabenmotor
Der Motor sitzt in der Hinterradnabe und leistet 250 W Nenndauerleistung bei 500 W Spitzenleistung. Nabenmotoren geben ihre Kraft direkt aufs Rad ab, ohne über die Kette zu gehen. Das macht sie wartungsarm und leise, kostet aber am Berg Wirkung, weil sie nicht von der Übersetzung profitieren.
Genau deshalb ist die Shimano-7-Gang-Schaltung hier wichtiger als an einem Mittelmotor-Rad. Am Anstieg schaltest Du klein und trittst mit hoher Frequenz, damit Deine Beine übernehmen, wo der Motor nachlässt. Oberhalb von 25 km/h regelt der Motor ab, und dann brauchst Du den großen Gang, um weiter Vortrieb zu erzeugen. Wie sich Naben- und Mittelmotoren generell unterscheiden, ordnet der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor ein.
Die App: mehr als Spielerei
Das Display koppelt sich per Bluetooth mit der Volix-App. In dieser Preisklasse ist das ungewöhnlich, die meisten Räder unter 700 Euro haben ein reines Anzeige-Display ohne Verbindung nach außen.
Praktisch wird die App an zwei Stellen. Sie zeigt Fahrdaten und Akkustand feiner aufgelöst als das Display, und sie macht Fehlercodes lesbar. Gerade bei Direktversendern ohne Werkstattnetz vor Ort ist das hilfreich: Wenn der Support eine Fehlermeldung bekommt, lässt sich ein Problem eingrenzen, ohne das Rad einzuschicken.
24,8 kg: der praktische Vorteil gegenüber der Konkurrenz
Mit 24,8 kg liegt das EB3S im Mittelfeld der E-Bikes und deutlich unter dem, was Fatbikes und schwere Cityräder auf die Waage bringen. Das klingt unspektakulär, entscheidet aber im Alltag mehr als viele Datenblattwerte.
Ein Rad dieses Gewichts lässt sich noch über eine Treppe tragen, in den Keller heben und auf einen normalen Fahrradträger stellen, dessen Grenze meist bei 30 kg pro Rad liegt. Zusammen mit der Zuladung von 150 kg ergibt das ein günstiges Verhältnis: Das Rad selbst bleibt leicht, trägt aber viel. Mehr zum Thema steht im Ratgeber E-Bike-Gewicht, für schwerere Fahrer lohnt der Blick in den Ratgeber E-Bike für Übergewichtige.
Was der Gasgriff rechtlich bedeutet
Das Datenblatt listet neben der Tretunterstützung einen reinen Elektromodus. Dieser Modus verändert die rechtliche Einordnung des Rades, und das ist vor dem Kauf wichtig zu wissen.
Als Pedelec und damit als Fahrrad gilt ein E-Bike in Deutschland, wenn der Motor höchstens 250 W Nenndauerleistung hat, nur beim Treten unterstützt und bei 25 km/h abregelt. Ohne Treten sind bis 6 km/h als Anfahr- und Schiebehilfe zulässig. Wer per Gasgriff darüber hinaus beschleunigt, bewegt ein zulassungspflichtiges Fahrzeug und braucht Versicherungskennzeichen und Betriebserlaubnis. Auf öffentlichen Straßen bleibt das EB3S also im Pedelec-Betrieb. Die Folgen von Eingriffen in die Abregelung stehen im Ratgeber E-Bike-Tuning.
Wo die Angaben dünn bleiben
Bei den Anbauteilen wird isinwheel ungenau. Das Datenblatt nennt Scheibenbremsen vorn und hinten, verrät aber nicht, ob sie mechanisch oder hydraulisch arbeiten. Bei der Federgabel fehlt der Hersteller, angegeben ist allein der Federweg von 100 mm.
Für die Einordnung heißt das: Rechne in dieser Preisklasse mit mechanischen Bremsen und einer einfachen Stahlfeder-Gabel ohne Einstellmöglichkeit. Beides funktioniert im vorgesehenen Einsatzbereich, beides braucht aber Aufmerksamkeit. Seilzugbremsen längen sich und wollen nachgestellt werden, eine ungefederte Stahlfeder-Gabel spricht bei leichten Fahrern schlechter an. Vor dem Kauf lohnt die Rückfrage beim Händler, welche Komponenten konkret verbaut sind.
Einordnung: was ca. 598,99 € in dieser Klasse bedeuten
Unter 600 Euro ist der Akku fast immer der Engpass. Räder dieser Preisklasse fahren mit 250 bis 400 Wh, viele ohne Gangschaltung und mit reinem Anzeige-Display. Das EB3S setzt seinen Schwerpunkt genau dort: 540 Wh, sieben Gänge, App-Anbindung.
Bezahlt wird das über die Anbauteile, die einfach bleiben, und über den Stahlrahmen. Wer ein Rad für Arbeitsweg, Feldwege und Wochenendtouren sucht und viel Reichweite fürs Geld will, bekommt hier ein stimmiges Paket. Vergleichbare Räder stehen in der Liste der besten E-Bikes unter 1.000 Euro und in der Übersicht der besten E-Mountainbikes. Ein passendes Schloss findest Du im Vergleich der besten Fahrradschlösser fürs E-Bike.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | 598,99 € | 599,00 € | 699,99 € | – |
| Motor | Nabenmotor im Hinterrad, 250 W Nenndauerleistung, 500 W Spitzenleistung | 250 W Nabenmotor, 45 Nm | 250 W Heck-Nabenmotor | 250 W Nabenmotor, 55 Nm |
| Akku | 36 V, 15 Ah, 540 Wh, Lithium-Ionen mit 18650-Zellen, herausnehmbar | 36 V, 13 Ah (468 Wh), abnehmbar | 36 V, 13 Ah (468 Wh), abnehmbar | 36 V, 18 Ah (648 Wh), abnehmbar |
| Reichweite | bis 100 km laut isinwheel | bis zu 65 km (Herstellerangabe) | 60–100 km (je nach Modus) | bis zu 150 km (je nach Modus) |
| Gewicht | 24,8 kg | 21,7 kg (Herstellerangabe) | 25,4 kg | 24,5 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das isinwheel EB3S?
Das EB3S lohnt sich für alle, die viel Reichweite für wenig Geld suchen und ihr Rad auf Asphalt, Feldwegen und Schotter bewegen. 540 Wh, eine Shimano-7-Gang-Schaltung und eine App-Anbindung für ca. 598,99 € ergeben ein Paket, das in dieser Preisklasse selten so vollständig ist. Mit 24,8 kg bleibt es dabei handlich genug für Treppe, Keller und Fahrradträger.
Wer den Namen wörtlich nimmt und ein Rad für echtes Gelände sucht, sollte weiterschauen: Mit 1,95 Zoll schmalen Reifen, ungefedertem Heck und einfachen Bremsen ist das EB3S für Trails nicht gemacht. Für den täglichen Weg zur Arbeit mit Abstecher über den Feldweg passt es dagegen sehr gut. Wer mehr Komfort auf grobem Untergrund braucht, findet ihn beim Schwestermodell isinwheel M60 mit Ballonreifen.
Häufige Fragen
isinwheel nennt bis zu 100 km, gemessen in der sparsamsten Unterstützungsstufe. Realistisch verbraucht das Rad 9 bis 14 Wh pro Kilometer. Aus 540 Wh werden damit rund 39 bis 60 km bei normaler Nutzung, bei sparsamer Fahrweise auf ebener Strecke auch deutlich mehr.
Für Waldwege und Schotter ja, für Trails nicht. Die Reifen messen 26 x 1,95 Zoll, gefedert wird nur vorn mit 100 mm Federweg. Echte E-Mountainbikes fahren mit 2,4 bis 2,6 Zoll breiten Reifen und hydraulischen Bremsen. Das EB3S liegt näher an einem Cross- oder ATB-Rad.
Im Pedelec-Betrieb ja. Der Motor leistet 250 W Nenndauerleistung und regelt bei 25 km/h ab, damit gilt das Rad als Fahrrad: kein Führerschein, kein Versicherungskennzeichen, keine Helmpflicht. Das Datenblatt nennt zusätzlich einen reinen Elektromodus. Wer damit über 6 km/h ohne Treten fährt, bewegt rechtlich ein zulassungspflichtiges Fahrzeug.
36 V bei 15 Ah, also 540 Wh, aufgebaut aus 18650-Zellen. Der Akku ist herausnehmbar und lädt in 5 bis 6 Stunden am mitgelieferten 42-V-Ladegerät. Das ist praktisch, wenn im Fahrradkeller keine Steckdose vorhanden ist.
Das Rad wiegt 24,8 kg. Damit liegt es im Mittelfeld der E-Bikes und unter der 30-Kilo-Grenze, an der viele Fahrradträger enden. Über eine Treppe tragen lässt es sich mit etwas Kraftaufwand.
isinwheel nennt Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad mit Motorabschaltung am Bremshebel, macht aber keine Angabe, ob sie mechanisch oder hydraulisch arbeiten. In dieser Preisklasse sind mechanische Scheibenbremsen üblich. Vor dem Kauf lohnt die Rückfrage beim Händler.
Sie koppelt sich per Bluetooth mit dem Display und zeigt Fahrdaten, Akkustand und Fehlercodes feiner aufgelöst als das Display selbst. Gerade bei einem Direktversender ohne Werkstatt vor Ort hilft die Fehlercode-Anzeige, ein Problem gemeinsam mit dem Support einzugrenzen.
isinwheel nennt 160 bis 190 cm bei einem Rahmen in einer Größe. Angepasst wird über Sattel und Lenker. Bei 190 cm und darüber wird die Sitzposition auf längeren Strecken eng.
Sieben, als Shimano-Kettenschaltung. Davon getrennt sind die fünf Unterstützungsstufen mit 6, 10, 15, 20 und 25 km/h: Die Stufe legt fest, bis zu welchem Tempo der Motor mithilft, der Gang bestimmt die Übersetzung Deiner Pedale.



