Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 898,00 € (14.08.2026)
isinwheel M60 E-Fatbike
Fatbike-Cruiser mit 624-Wh-Akku, 26 Zoll breiten Ballonreifen und Shimano-7-Gang-Schaltung
- 624-Wh-Akku (48 V, 13 Ah), zum Laden herausnehmbar
- Ballonreifen in 26 x 4,0 Zoll schlucken Kopfsteinpflaster und Schotter
- Shimano-7-Gang-Schaltung statt Singlespeed
- Tiefeinsteiger-Rahmen, Zuladung bis 150 kg
- Gepäckträger, Schutzbleche und Beleuchtung gehören zum Lieferumfang
* Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Kaufst Du über einen solchen Link, erhalten wir ggf. eine Provision. Für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht.
Technische Daten
- Typ
- E-Fatbike / Pedelec (bis 25 km/h)
- Modellname
- M60
- Motor
- Nabenmotor im Hinterrad, 250 W Nenndauerleistung, 750 W Spitzenleistung
- Akku
- 48 V, 13 Ah, 624 Wh, Lithium-Ionen, herausnehmbar
- Reichweite
- bis 105 km laut isinwheel
- Gewicht
- 34,45 kg
- Schaltung
- Shimano 7-Gang-Kettenschaltung
- Bremsen
- mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten, Bremshebel mit Motorabschaltung
- Federung
- Federgabel vorn
- Laufräder
- 26 Zoll
- Bereifung
- 26 x 4,0 Zoll Luftreifen
- Rahmen
- Stahl, Tiefeinsteiger
- Display
- LCD-Display G51
- Beleuchtung
- Front- und Rücklicht
- Ladezeit
- 7 bis 8 Stunden
- Ladegerät
- 54,6 V, 2 A
- Unterstützungsstufen
- 5 Stufen (6/10/15/20/25 km/h)
- Fahrmodi
- Tretunterstützung, reiner Elektroantrieb, Schiebehilfe, Fahrradbetrieb ohne Motor
- Zuladung
- 150 kg
- Körpergröße
- 160 bis 190 cm
- max. Steigung
- 15 Grad bei 100 kg Fahrergewicht
- Maße
- 188 x 118 x 64 cm
- Schutzart
- IPX4
- Garantie
- 2 Jahre
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das M60 ist das Fatbike im isinwheel-Programm: 26 Zoll große Laufräder mit 4,0 Zoll breiten Ballonreifen, ein Tiefeinsteiger-Rahmen aus Stahl und ein 624-Wh-Akku, für den der Hersteller bis zu 105 km Reichweite angibt. Dazu kommt eine Shimano-7-Gang-Schaltung, die in dieser Preisklasse keineswegs selbstverständlich ist. Der Preis dafür steht ebenfalls im Datenblatt, und zwar in Kilogramm: 34,45 kg. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von isinwheel, der Awin-Produktfeed und der Vergleich mit anderen Fatbikes dieser Preisklasse.
Spricht dafür
- 624 Wh Akkukapazität liegen für ein Fatbike unter 1.000 Euro im oberen Bereich
- Shimano-7-Gang-Schaltung, viele Räder dieser Klasse fahren mit einem einzigen Gang
- Ballonreifen in 4,0 Zoll Breite gleichen fehlende Federelemente teilweise aus
- 150 kg Zuladung geben Spielraum für Fahrer plus Gepäck
- Gepäckträger, Schutzbleche und Beleuchtung sind ab Werk montiert
- Akku lässt sich herausnehmen und in der Wohnung laden
Spricht dagegen
- Mechanische Scheibenbremsen sind bei 34,45 kg Radgewicht knapp dimensioniert, hydraulische Bremsen wären hier die bessere Wahl
- 34,45 kg machen Treppen, Kellerabgänge und den Transport auf dem Heckträger zum Problem
- Nur eine Federgabel vorn, hinten arbeitet allein der Reifen
- isinwheel gibt die Motorleistung im Datenblatt uneinheitlich an (250 W in der Modellübersicht, 500 W in der Detailtabelle)
- Der Gasgriff-Modus führt aus dem rechtlichen Rahmen eines Pedelecs heraus
Das isinwheel M60 im Detail
624 Wh im Fatbike: die Reichweiten-Rechnung
Der Akku sitzt im Unterrohr und bringt 48 V bei 13 Ah, also 624 Wh. Für ein Fatbike unter 1.000 Euro ist das ein guter Wert, vergleichbare Räder dieser Preisklasse starten oft bei 360 bis 500 Wh. Herausnehmen lässt er sich ebenfalls, was im Winter und in Wohnungen ohne Steckdose im Keller den Unterschied macht.
isinwheel nennt bis zu 105 km. Dieser Wert entsteht in der niedrigsten Unterstützungsstufe bei 6 km/h, auf ebener Strecke und mit leichtem Fahrer. Für die Alltagsplanung rechnest Du besser mit dem realen Verbrauch: Breite Ballonreifen und 34,45 kg Eigengewicht kosten 12 bis 18 Wh pro Kilometer, ein schmal bereiftes Citybike liegt bei 8 bis 12 Wh. Aus 624 Wh werden damit realistisch 35 bis 52 km bei zügiger Unterstützung und 60 bis 75 km, wenn Du sparsam fährst. Deine eigenen Werte rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach.
Was 4,0 Zoll breite Reifen im Alltag bringen
Die Bereifung ist das prägende Bauteil dieses Rades. 26 x 4,0 Zoll bedeutet gut zehn Zentimeter Reifenbreite, ungefähr das Doppelte eines Trekkingreifens. Weil sich das Luftvolumen entsprechend vergrößert, kannst Du mit niedrigem Druck fahren, und der Reifen übernimmt einen Teil der Federungsarbeit.
Im Alltag heißt das: Kopfsteinpflaster, Waldwege, Schotter und abgesenkte Bordsteine verlieren ihren Schrecken, und auf weichem Untergrund wie Sand oder Schnee gräbt sich das Rad weniger ein. Der Gegenwert steht auf der Verbrauchsseite. Breite Reifen rollen schwerer, was sich in der Reichweite niederschlägt, und bei Tempo 25 auf Asphalt sind sie deutlich hörbar.
Shimano-7-Gang: der wichtigste Ausstattungspunkt
Viele E-Bikes in dieser Preisklasse fahren mit einem einzigen Gang, weil der Motor die Arbeit ohnehin übernimmt. Das M60 bekommt eine Shimano-7-Gang-Kettenschaltung, und das ist an einem Rad mit diesem Gewicht mehr als Kosmetik.
Zwei Situationen machen den Unterschied deutlich. Am Berg brauchst Du einen kleinen Gang, weil der Nabenmotor im Hinterrad seine Kraft ohne Übersetzungsvorteil abgibt und bei niedrigem Tempo an Wirkung verliert. Oberhalb von 25 km/h schaltet der Motor ab, und ohne größeren Gang tritt Deine Kurbel dann ins Leere. Sieben Gänge decken beide Enden ab.
Der Bremsen-Punkt: mechanisch bei 34 Kilogramm
Verzögert wird über mechanische Scheibenbremsen an beiden Rädern, dazu kommen Bremshebel, die den Motor beim Zupacken abschalten. Scheibenbremsen sind gegenüber Felgenbremsen ein Fortschritt, weil sie bei Nässe zuverlässiger greifen und die Felge schonen.
Die Dimensionierung ist trotzdem der schwächste Punkt am Rad. Mechanische Bremsen übertragen die Handkraft über einen Seilzug, hydraulische über Bremsflüssigkeit. Der Unterschied wächst mit der Masse, die zum Stehen kommen muss, und hier sind es 34,45 kg Rad plus Fahrer plus Gepäck, also schnell 120 kg und mehr. Dazu kommt der Wartungsbedarf: Seilzüge längen sich, der Nachstellbedarf ist regelmäßig. Plane das ein und prüfe die Beläge häufiger, als Du es von einem leichten Rad gewohnt bist.
34,45 kg: was das Gewicht im Alltag bedeutet
Beim Fahren merkst Du vom Gewicht wenig, der Motor gleicht es aus und die Masse liegt tief im Rahmen. Abseits des Fahrens wird es zum Thema.
Treppen scheiden praktisch aus, ein Kellerabgang wird zur Tagesaufgabe. Beim Autotransport lohnt der Blick ins Kleingedruckte des Trägers: Viele Heckträger sind auf 30 kg pro Rad begrenzt, das M60 liegt darüber. Dazu kommen die 4,0 Zoll breiten Reifen, für die viele Radschalen zu schmal sind. Wie sich Gewicht generell auswirkt, steht im Ratgeber E-Bike-Gewicht. Der Stahlrahmen ist dabei der Hauptgrund für die Zahl, er bringt im Gegenzug die hohe Zuladung von 150 kg mit, die das Rad auch für schwerere Fahrer interessant macht (mehr dazu im Ratgeber E-Bike für Übergewichtige).
Was der Gasgriff rechtlich bedeutet
isinwheel listet für das M60 vier Fahrmodi, darunter einen reinen Elektroantrieb ohne Treten. Genau hier lohnt ein genauer Blick, weil dieser Modus die rechtliche Einordnung des Rades verändert.
Als Pedelec und damit als Fahrrad gilt ein E-Bike in Deutschland, solange der Motor höchstens 250 W Nenndauerleistung hat, nur beim Treten unterstützt und bei 25 km/h abregelt. Eine Anfahr- oder Schiebehilfe ohne Treten ist bis 6 km/h zulässig. Ein Gasgriff, der darüber hinaus beschleunigt, macht aus dem Rad ein zulassungspflichtiges Kraftfahrzeug, für das Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und Mindestalter gelten. Auf öffentlichen Straßen bleibt das M60 also im Pedelec-Betrieb, mit der Schiebehilfe als einziger Ausnahme. Was beim Verändern der Abregelung passiert, ordnet der Ratgeber E-Bike-Tuning ein.
Wo isinwheel spart
Neben den Bremsen ist die Federung der zweite Punkt. Vorn arbeitet eine einfache Federgabel, hinten übernimmt allein der Reifen. Für Stadtstraßen und feste Waldwege reicht das, für längere Strecken auf grobem Untergrund fehlt die zweite Dämpfungsebene.
Auffällig ist außerdem, dass isinwheel die Motorleistung uneinheitlich angibt: Die Modellübersicht des Herstellers nennt 250 W Nenndauerleistung bei 750 W Spitzenleistung, die Detailtabelle derselben Produktseite spricht von 500 W. Für den Betrieb auf öffentlichen Straßen ist die Nenndauerleistung maßgeblich, und die weist isinwheel in der Übersicht mit 250 W aus. Vor dem Kauf lohnt eine Rückfrage beim Händler, welcher Wert auf dem Typenschild des ausgelieferten Rades steht.
Einordnung: was ca. 898,00 € in dieser Klasse bedeuten
Unter 1.000 Euro bekommst Du bei Fatbikes üblicherweise eines von zwei Paketen. Entweder einen großen Akku und einfache Anbauteile, oder solide Bremsen und einen kleineren Akku. Das M60 entscheidet sich klar für die erste Variante und legt die Shimano-Schaltung obendrauf.
Damit ist es ein Komfort-Cruiser für Stadt und Feldweg. Wer ein Rad für ruppiges Gelände, längere Abfahrten oder häufigen Transport sucht, sollte in eine Klasse mit hydraulischen Bremsen und Vollfederung schauen. Weitere Räder dieser Bauart stehen in der Liste der besten E-Fatbikes, günstige Alternativen in der Übersicht der besten E-Bikes unter 1.000 Euro. Passende Schlösser für ein Rad dieser Größe findest Du im Vergleich der besten Fahrradschlösser fürs E-Bike.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 898,00 € | ca. 899,00 € | ca. 899,00 € | ca. 899,00 € |
| Motor | Nabenmotor im Hinterrad, 250 W Nenndauerleistung, 750 W Spitzenleistung | Heckmotor, 250 W Nenndauerleistung, 48 V | Bürstenloser Nabenmotor, 250 W, 55 Nm laut Datenblatt | Nabenmotor, 250 W Nennleistung, 1.000 W Spitzenleistung |
| Akku | 48 V, 13 Ah, 624 Wh, Lithium-Ionen, herausnehmbar | 48 V / 15 Ah, 720 Wh, im Rahmen, entnehmbar | 48 V, 624 Wh / 13 Ah, abnehmbar | 48 V, 18,2 Ah, 873,6 Wh, abnehmbar |
| Reichweite | bis 105 km laut isinwheel | 55 bis 110 km | 70 bis 120 km laut Datenblatt | bis 160 km laut DYU |
| Gewicht | 34,45 kg | 33 kg | 29,0 kg | 39 kg |
| Bewertung | 3,8 / 5 | 4,2 / 5 | 3,8 / 5 | 3,7 / 5 |
Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.
Fazit: Für wen lohnt sich das isinwheel M60?
Das M60 lohnt sich für alle, die einen bequemen Cruiser für Stadt, Feldweg und Uferpromenade suchen und dabei Wert auf Reichweite legen. Die Kombination aus 624 Wh, Ballonreifen, Shimano-7-Gang und komplettem Alltagszubehör ist für ca. 898,00 € ungewöhnlich vollständig. Der Tiefeinsteiger-Rahmen und die Zuladung von 150 kg machen es zusätzlich für Fahrer interessant, die bei anderen Rädern an Grenzen stoßen.
Wer sein Rad regelmäßig tragen, in den Keller bringen oder auf einem Heckträger transportieren will, sollte die 34,45 kg vorher ernst nehmen. Auch wer viel im Hügeligen unterwegs ist und lange Abfahrten fährt, ist mit hydraulischen Bremsen besser bedient. Für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen und für Ausflüge auf gemischtem Untergrund passt das Paket. Leichtere Alternativen stehen in der Liste der besten E-Citybikes.
Häufige Fragen
isinwheel nennt bis zu 105 km, dieser Wert gilt für die niedrigste Unterstützungsstufe auf ebener Strecke. Realistisch verbrauchen die 4,0 Zoll breiten Reifen und 34,45 kg Eigengewicht 12 bis 18 Wh pro Kilometer. Aus 624 Wh werden damit rund 35 bis 52 km bei zügiger Unterstützung und 60 bis 75 km bei sparsamer Fahrweise.
Im Pedelec-Betrieb ja. Der Motor leistet laut Modellübersicht 250 W Nenndauerleistung und regelt bei 25 km/h ab, damit gilt das Rad als Fahrrad: kein Führerschein, kein Versicherungskennzeichen, keine Helmpflicht. Das Rad bietet zusätzlich einen Modus mit reinem Elektroantrieb. Wer damit über 6 km/h ohne Treten fährt, bewegt rechtlich ein zulassungspflichtiges Fahrzeug.
Das Rad wiegt 34,45 kg. Beim Fahren gleicht der Motor das weitgehend aus, weil die Masse tief im Rahmen liegt. Zum Thema wird es beim Tragen über Treppen, im Kellerabgang und auf dem Fahrradträger, wo viele Modelle pro Rad bei 30 kg enden.
Für Stadttempo und moderate Strecken funktionieren sie, sie sind aber der schwächste Punkt am Rad. Mechanische Bremsen übertragen die Handkraft über einen Seilzug und brauchen dadurch mehr Handkraft als hydraulische Systeme. Bei 34,45 kg plus Fahrer solltest Du längere Abfahrten vorsichtig angehen und die Beläge häufiger kontrollieren.
Ja, der 624-Wh-Akku ist herausnehmbar. Das ist praktisch, wenn im Keller oder Fahrradschuppen keine Steckdose vorhanden ist, und es hilft im Winter, weil ein Lithium-Akku bei Zimmertemperatur besser lädt als bei Frost. Eine volle Ladung dauert 7 bis 8 Stunden.
isinwheel nennt 160 bis 190 cm. Der Tiefeinsteiger-Rahmen erleichtert das Aufsteigen, angepasst wird über die Sattelhöhe. Welche Rahmenhöhe grundsätzlich zu Dir passt, zeigt der Rahmengrößen-Rechner.
Sieben, als Shimano-Kettenschaltung. Die Angabe „5 Gänge" im Datenblatt bezieht sich auf etwas anderes, nämlich die fünf Unterstützungsstufen mit 6, 10, 15, 20 und 25 km/h. Beides sind getrennte Systeme: Die Stufe bestimmt, bis zu welchem Tempo der Motor hilft, der Gang die Übersetzung Deiner Pedale.
Dafür sind die 26 x 4,0 Zoll breiten Reifen gemacht. Mit abgesenktem Luftdruck vergrößert sich die Aufstandsfläche, das Rad sinkt auf weichem Untergrund weniger ein. Für tiefen Sand und lange Steigungen im Gelände fehlt allerdings die Kraftreserve eines Mittelmotors.
Gepäckträger, Schutzbleche, Front- und Rücklicht sowie das Ladegerät mit 54,6 V und 2 A sind ab Werk dabei. Damit ist das Rad ohne Nachrüstung alltagstauglich. Ein Schloss gehört nicht dazu und sollte bei einem Rad dieser Größe eingeplant werden.



