JOYSTAR

JOYSTAR Kinder-E-Bike 20 Zoll

Günstiges 20-Zoll-Kinder-/Jugend-E-Bike mit 250-W-Motor und abnehmbarem 24-V-Akku

3,1 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Günstiger Einstieg ins E-Biken für Kinder & Jugendliche ab 7 Jahren
  • 250-W-Motor, auf kindgerechte 20 km/h begrenzt
  • Abnehmbarer 24-V-Akku (≈125 Wh), einfach an der Steckdose laden
  • Mechanische Scheibenbremsen vorn & hinten, robuster Stahlrahmen
  1. Amazon
    599,99 €
    Zum Shop*

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Typ
Kinder-/Jugend-E-Bike (20 Zoll, MTB-Optik)
Laufräder
20 Zoll (6-Speichen-Felgen, Reifen 20″ × 2,25″)
Motor
250 W bürstenloser Nabenmotor
Akku
24 V, 5,2 Ah (≈ 125 Wh), abnehmbar
Reichweite
bis zu 20 km (Herstellerangabe)
Höchstgeschwindigkeit
bis 20 km/h (gedrosselt, kindgerecht)
Schaltung
Single-Speed (keine Gangschaltung)
Bremsen
Mechanische Scheibenbremsen (vorn & hinten)
Federung
keine
Rahmen
Hochfester Stahl
Gewicht
22,3 kg (Herstellerangabe)
Empf. Alter
ab 7 Jahren (Herstellerangabe)
Empf. Körpergröße
ca. 117–140 cm
Farbe
Blau

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das JOYSTAR Kinder-E-Bike ist ein günstiges 20-Zoll-E-Bike für Kinder und Jugendliche ab etwa 7 Jahren im sportlichen Mountainbike-Look. Es hat einen 250-W-Nabenmotor, der auf kindgerechte 20 km/h begrenzt ist, einen abnehmbaren 24-V-Akku und mechanische Scheibenbremsen. Gedacht ist es als preiswerter Einstieg ins E-Biken für den Nachwuchs, für entspannte Touren mit der Familie auf Wegen und in der Stadt.

Spricht dafür

  • Günstiger Einstieg ins E-Biken für Kinder & Jugendliche
  • Auf kindgerechte 20 km/h begrenzt, kein überzogenes Tempo
  • Abnehmbarer Akku, einfaches Laden an der Steckdose
  • Mechanische Scheibenbremsen vorn & hinten, robuster Stahlrahmen & griffige 20″×2,25-Reifen

Spricht dagegen

  • Mit rund 22 kg schwer für ein Kind, Handling, Schieben und Tragen fallen schwer
  • Kleiner 125-Wh-Akku, nur etwa 20 km Reichweite, im Alltag oft weniger
  • Single-Speed ohne Gangschaltung, an Steigungen und bei Tempo wenig Reserven
Preis-Leistung 3,3
Ausstattung 3,3
Akku & Reichweite 2,6
Eignung für Kinder 3,2

Das JOYSTAR Kinder-E-Bike im Detail

Passform: die wichtigste Frage vor dem Kauf

Bei einem Kinderrad entscheidet nichts so sehr über Sicherheit und Fahrspaß wie die Größe. JOYSTAR gibt das Rad für Körpergrößen von etwa 117 bis 140 cm frei, das entspricht grob dem Alter von 7 bis 10 Jahren. Diese Spanne ist eng, ein Kind wächst in zwei bis drei Jahren hindurch.

Prüfe vor dem Kauf zwei Dinge: Kann Dein Kind im Sitzen mit den Fußballen den Boden berühren? Und kann es im Stand über dem Oberrohr stehen, ohne dass es klemmt? Beides muss stimmen, sonst kann das Kind beim Anhalten nicht sicher abstützen. Ein zu großes Rad, in das ein Kind hineinwachsen soll, ist bei einem motorisierten Fahrzeug die falsche Sparidee.

22 kg: das größte Thema an diesem Rad

Mit 22,3 kg wiegt das JOYSTAR fast so viel wie ein erwachsenes E-Bike, dabei soll es ein Kind bewegen, das selbst vielleicht 25 bis 35 kg wiegt. Ein normales 20-Zoll-Kinderrad ohne Motor kommt auf 9 bis 12 kg.

Praktisch heißt das: Fällt das Rad um, kann ein jüngeres Kind es kaum allein aufrichten. Schieben durch eine Unterführung, Heben über eine Bordsteinkante oder das Verladen ins Auto sind Aufgaben für Erwachsene. Auch das Fahrverhalten ändert sich: Die Masse macht das Rad in Kurven träger, und beim Anhalten braucht das Kind mehr Kraft, um es abzustützen. Rechne das in Deine Entscheidung ein, gerade bei Kindern am unteren Ende der Größenspanne.

Tempo, Motor und Bremsen

Der 250-W-Nabenmotor ist auf 20 km/h begrenzt statt der bei Erwachsenenrädern üblichen 25 km/h. Das ist eine sinnvolle Entscheidung: Bremsweg und Reaktionszeiten eines Kindes unterscheiden sich deutlich von denen eines Erwachsenen, und die niedrigere Grenze gibt beiden mehr Reserve.

Gebremst wird mit mechanischen Scheibenbremsen an beiden Rädern. Wichtig bei einem Kinderrad: Prüfe, ob die Bremshebel für kleine Hände erreichbar sind und wie viel Kraft nötig ist. Viele Bremshebel lassen sich per Schraube näher an den Lenker stellen. Mechanische Bremsen brauchen zudem regelmäßiges Nachstellen, das solltest Du als Elternteil übernehmen und nicht dem Kind überlassen.

Single-Speed: eine bewusste Vereinfachung

Das Rad hat keine Gangschaltung. Für ein Kinderrad ist das nachvollziehbar: weniger Bedienung, weniger Ablenkung, weniger Wartung und keine Kette, die durch falsches Schalten abspringt. Der Preis dafür sind fehlende Reserven: An Steigungen kann das Kind nicht in einen leichteren Gang wechseln, dort trägt allein der Motor, und der ist mit 250 W bei 24 V eher schwach ausgelegt. In hügeligem Gelände stößt das Rad damit schnell an Grenzen.

125 Wh Akku: kurze Ausfahrten

Der abnehmbare Akku speichert nur rund 125 Wh (5,2 Ah bei 24 V), ein Bruchteil dessen, was Erwachsenenräder mitbringen. JOYSTAR nennt bis zu 20 km Reichweite; realistisch sind bei ständigem Anfahren und Spielbetrieb eher 10 bis 18 km.

Für Kinder passt das besser, als die nackte Zahl vermuten lässt: Kinder fahren selten stundenlang durch, sondern in Etappen mit Pausen. Eine Familienrunde von 10 km oder der Weg zum Sportplatz und zurück sind damit machbar. Für eine Tagestour mit der Familie plane das Rad besser nicht ein.

Rechtlicher Rahmen für Kinder

Das JOYSTAR ist mit 250 W und 20 km/h ein Pedelec und gilt damit rechtlich als Fahrrad, es braucht also weder Versicherungskennzeichen noch Betriebserlaubnis. Ein gesetzliches Mindestalter fürs Pedelec-Fahren gibt es in Deutschland nicht.

Trotzdem gelten die Fahrrad-Regeln: Kinder bis zum 8. Geburtstag müssen auf dem Gehweg fahren, bis zum 10. Geburtstag dürfen sie es. Danach gehören sie auf Radweg oder Fahrbahn. Ein Helm ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, bei einem motorisierten Rad mit 22 kg aber dringend zu empfehlen. Fahre die ersten Runden mit, damit Dein Kind das Zusammenspiel aus Motorunterstützung und Bremsweg kennenlernt.

Einordnung: preiswerter Einstieg mit klaren Grenzen

Für ca. 599,99 € bekommst Du ein motorisiertes Kinderrad mit Scheibenbremsen, abnehmbarem Akku und sinnvoll begrenztem Tempo. Die Kompromisse sind deutlich: hohes Gewicht, kleiner Akku, keine Gangschaltung, keine Federung. Für ebene Strecken, Familienrunden und ein Kind im oberen Bereich der Größenspanne funktioniert das Rad. Ein leichtes, gut ausgestattetes Kinderrad ohne Motor bleibt für die meisten Kinder die bessere Wahl, weil sie damit mehr Kontrolle und mehr Bewegung haben.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,1 von 53,5 von 53,6 von 53,6 von 5
Preis599,99 €469,99 €468,98 €299,99 €
Motor250 W bürstenloser Nabenmotor500 W, bürstenlos350 W Nennleistung, bürstenlos (500 W Spitze)300 W
Akku24 V, 5,2 Ah (≈ 125 Wh), abnehmbar48 V, 7,8 Ah (≈ 374 Wh)36 V, 5 Ah (180 Wh)36 V, 4 Ah (≈ 144 Wh; Spannung laut Hersteller)
Reichweitebis zu 20 km (Herstellerangabe)bis zu 20 km (Herstellerangabe)ca. 18 km / 11,2 Meilen (Herstellerangabe)bis zu 15 km (Herstellerangabe)
Gewicht22,3 kg (Herstellerangabe)30,94 kgca. 19 kg (Herstellerangabe)18,49 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das JOYSTAR Kinder-E-Bike?

Als günstiger Einstieg ins E-Biken für Kinder bietet das JOYSTAR ein nachvollziehbares Paket: Das Tempo ist sinnvoll auf 20 km/h begrenzt, die Scheibenbremsen packen ordentlich, und der abnehmbare Akku macht das Laden einfach. Als Pedelec gilt es rechtlich als Fahrrad, es braucht also keine Zulassung.

Drei Punkte gehören zur ehrlichen Einordnung: Mit 22,3 kg ist das Rad für ein Kind sehr schwer, Aufrichten und Schieben werden zur Elternaufgabe. Der 125-Wh-Akku reicht für 10 bis 18 km. Und ohne Gangschaltung fehlen an Steigungen die Reserven. Prüfe vor dem Kauf unbedingt die Passform: Das Kind muss im Sitzen den Boden erreichen. Für ebene Familienrunden mit einem Kind im oberen Bereich der Größenspanne ist es brauchbar, ein leichtes Kinderrad ohne Motor ersetzt es nicht.

Häufige Fragen

Der Hersteller nennt ein Alter ab 7 Jahren und eine Körpergröße von etwa 117 bis 140 cm. Entscheidend ist aber, dass das Kind sicher Rad fahren kann und mit dem Gewicht und der Motorunterstützung zurechtkommt, das sollten Eltern individuell einschätzen.

Als Pedelec mit Unterstützung nur beim Treten und einer Begrenzung auf 20–25 km/h gilt es rechtlich als Fahrrad, dafür gibt es kein gesetzliches Mindestalter und keine Helmpflicht (ein Helm ist für Kinder aber Pflichtprogramm aus Sicherheitssicht). Hätte ein Modell zusätzlich einen reinen Gasgriff, könnte die Einstufung anders ausfallen; im Zweifel vor dem Kauf prüfen.

Der Hersteller gibt bis zu 20 km an. Mit voller Unterstützung, Steigungen oder kälteren Temperaturen sind es eher weniger. Der 24-V-Akku (5,2 Ah) ist abnehmbar und lässt sich an einer normalen Steckdose laden.

Das Gewicht ist der größte Kompromiss: Rund 22 kg sind für ein Kind viel, das Rad aufzuheben, zu schieben oder zu tragen ist mühsam, und auch das Handling braucht Übung. Auf ebenen, sicheren Strecken ist das weniger kritisch als in unwegsamem Gelände.

Nein, es ist ein Single-Speed mit nur einer Übersetzung. Auf ebenen Strecken ist das unkompliziert; an Steigungen oder bei höherem Tempo fehlen die Reserven einer Gangschaltung.

Es hat mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten. Die packen für ein Kinderrad ordentlich zu und sind bei Nässe zuverlässiger als einfache Felgenbremsen.

Ja, der 24-V-Akku ist abnehmbar. Du kannst ihn zum Laden mit ins Haus nehmen, praktisch, wenn das Rad draußen oder im Keller steht.

Das Rad kommt zum Großteil vormontiert; meist sind Lenker, Pedale, Vorderrad und Sattel anzubringen und Bremsen zu prüfen. Plane etwas Werkzeug und rund eine halbe bis ganze Stunde ein, Bremsen und Schaltung am besten von einem Erwachsenen oder in der Werkstatt kontrollieren lassen.