Preisentwicklung

OTTO
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Tiefstpreis im Zeitraum: 999,00 € (13.09.2026) · Höchstpreis: 1.079,00 €

Maxtron

Maxtron Polaris E-Bike

Faltbares 20-Zoll-Fatbike mit Bafang-Heckmotor und 60 Nm, 624-Wh-Akku, 4,0 Zoll breiten Reifen und IPX5-Schutz

3,8 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Bafang-Heckmotor mit 60 Nm, der Hersteller ist hier ausdrücklich benannt
  • 624 Wh im entnehmbaren 48-V-Akku, in 4 bis 6 Stunden geladen
  • 20 x 4,0 Zoll Fat-Reifen, dazu Federgabel mit 60 mm Federweg
  • IPX5 gegen Strahlwasser, damit sind Regenfahrten unkritisch
  • Faltrahmen mit 160 bis 200 cm Körpergrößen-Spanne
Preisvergleich 739,00 €
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Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Motor
Bafang Heckmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W Nenndauerleistung
Drehmoment
60 Nm
Akku
48 V / 13 Ah, 624 Wh, entnehmbar
Ladezeit
4 bis 6 Stunden
Reichweite
70 bis 80 km je nach Quelle
Höchstgeschwindigkeit
25 km/h
Schaltung
Shimano, 7 Gänge
Bremsen
Scheibenbremsen mit Motorabschaltung
Federung
Federgabel vorn, 60 mm Federweg
Laufräder
20 Zoll
Reifen
20 x 4,0 Zoll Fat-Reifen
Rahmen
Aluminium, faltbar
Schutzart
IPX5
Gewicht
36 kg
Zuladung
120 kg
Körpergröße
160 bis 200 cm
Sitzhöhe
750 bis 780 mm
Lieferumfang
Akku, Ladegerät, Gepäckträger, Werkzeugsatz, Bedienungsanleitung
Garantie
2 Jahre
EU-Ersatzteilversorgung
2 Jahre laut Amazon-Listung

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das Maxtron Polaris ist ein faltbares 20-Zoll-Fatbike mit einem Detail, das in dieser Preisklasse ungewöhnlich ist: Der Heckmotor stammt laut OTTO-Beschreibung von Bafang, einem benannten Zulieferer statt eines namenlosen Antriebs. Dazu kommen 624 Wh, 60 Nm und 4,0 Zoll breite Reifen.

Für ca. 739,00 € entsteht daraus ein robustes Kurzstreckenrad. Grundlage der Einordnung sind das Maxtron-Datenblatt, die Händler-Listungen bei Amazon und OTTO sowie der Vergleich innerhalb der Preisklasse. Bei der Federung und der Reichweite widersprechen sich die Quellen, das steht weiter unten offen im Text.

Spricht dafür

  • Bafang-Heckmotor mit 60 Nm, der Hersteller ist benannt statt anonym
  • 624 Wh für unter 800 €, dazu eine kurze Ladezeit von 4 bis 6 Stunden
  • 20 x 4,0 Zoll Fat-Reifen, das dämpft auf Schotter, Sand und Kopfsteinpflaster deutlich
  • IPX5 gegen Strahlwasser, Regenfahrten sind damit unkritisch
  • 2 Jahre Garantie und 2 Jahre EU-Ersatzteilversorgung laut Amazon-Listung
  • Bremsen mit Motorabschaltung, der Antrieb stoppt beim Bremsen automatisch

Spricht dagegen

  • 36 kg Gesamtgewicht, damit ist das Falten für Kofferraum oder Treppe kaum praktikabel
  • Amazon führt eine Vollfederung, die weder Datenblatt noch OTTO-Beschreibung bestätigen
  • Ob die Scheibenbremsen hydraulisch oder mechanisch arbeiten, weist Maxtron nicht aus
  • Faltmaß, Display-Typ, Beleuchtung und Sensortyp fehlen in allen Quellen
  • Sitzhöhe nur von 750 bis 780 mm verstellbar, das ist für 40 cm Körpergrößen-Spanne wenig
Preis-Leistung 4,3
Ausstattung 3,2
Akku und Reichweite 4,3
Falten und Transport 3,2

Das Maxtron Polaris im Detail

Ein Bafang-Motor mit 60 Nm und was das bedeutet

Im Hinterrad sitzt ein bürstenloser Heckmotor mit 250 W Nenndauerleistung und 60 Nm. Die OTTO-Beschreibung nennt ausdrücklich Bafang als Hersteller, das Maxtron-Datenblatt führt nur die Leistungsdaten.

Ein benannter Motorhersteller ist in dieser Preisklasse ein echtes Argument. Bafang ist einer der größten Antriebslieferanten weltweit, seine Naben-Antriebe laufen in Rädern vieler Marken. Praktisch heißt das: Ersatzteile und Controller sind am Markt verfügbar, und ein Werkstattbesuch endet seltener mit der Aussage, dass es für diesen Antrieb nichts gibt. Die 60 Nm liegen dabei über dem Klassenschnitt von 40 bis 55 Nm. An einem 20-Zoll-Rad wirken sie zusätzlich stärker als an einem 28er: Das kleinere Laufrad verkürzt den Hebelarm, sodass dasselbe Drehmoment am Reifen mehr Vortrieb erzeugt. Für Anfahrten an der Ampel und kurze steile Rampen ist das die richtige Auslegung. Die Bauarten stehen im Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor gegenüber.

624 Wh und die Frage nach 70 oder 80 Kilometern

Der Akku fasst 48 V und 13 Ah, also 624 Wh, und lässt sich zum Laden entnehmen. Bei der Reichweite gehen die Quellen auseinander: Das Maxtron-Datenblatt nennt bis 70 km, die OTTO-Beschreibung bis 80 km, der Amazon-Titel ebenfalls bis 70 km.

Zwei Quellen gegen eine sprechen für die 70 km, und die Physik stützt das. Ein Fatbike mit 36 kg und 4,0 Zoll breiten Reifen hat einen hohen Rollwiderstand, die breite Auflagefläche kostet spürbar Energie. Realistisch liegt der Verbrauch bei 12 bis 17 Wh pro Kilometer, daraus werden 37 bis 52 km. Sparsam auf Asphalt mit gut gefüllten Reifen sind 60 bis 70 km erreichbar, im Sand oder bei voller Unterstützung bleiben 25 bis 35 km. Für ein Rad, das als Kurzstrecken- und Freizeitgerät gedacht ist, reicht das gut aus. Geladen wird in 4 bis 6 Stunden, das ist für 624 Wh zügig. Deine eigene Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch.

Die Federung: ein Widerspruch, den das Datenblatt auflöst

Beim Fahrwerk widersprechen sich die Quellen deutlich. Die Amazon-Detailtabelle führt eine Vollfederung und nennt unter den Merkmalen ausdrücklich vollgefedert. Die ausführliche OTTO-Beschreibung nennt allein die gefederte Vordergabel mit 60 mm Federweg, und das Maxtron-Datenblatt führt für dieses Modell gar keinen Federungstyp.

Wir folgen der OTTO-Beschreibung, weil sie das Fahrwerk als einzige Quelle ausformuliert und dabei nur ein Element benennt. Dasselbe Muster ist bei dieser Marke schon einmal aufgetreten: Beim Maxtron Camel führen Datenblatt und Amazon eine Vollfederung, während die Produktbilder einen starren Hinterbau zeigen und die Feed-Beschreibung nur die Gabel nennt. Für Dich heißt das: Rechne mit einer Federgabel vorn und einem starren Hinterbau. Den größten Komfortanteil tragen bei diesem Rad ohnehin die Reifen, dazu gleich mehr.

4,0 Zoll Reifenbreite als eigentliches Federelement

Die 20 x 4,0 Zoll breiten Fat-Reifen sind das prägende Bauteil dieses Rades. Sie erklären den Charakter und einen guten Teil des Gewichts.

Bei niedrigem Druck von rund 1,0 bis 1,5 bar arbeitet ein Reifen dieser Breite wie ein Federelement mit mehreren Zentimetern Weg. Er schluckt Kopfsteinpflaster, Wurzeln und abgesenkte Bordsteine, und auf losem Untergrund wie Sand, Schotter oder Schnee trägt er das Rad an der Oberfläche. Genau dafür ist die Bauform gedacht. Der Preis dafür steht im Abschnitt darüber: Rollwiderstand und damit Reichweite. Wer den Druck höher wählt, gewinnt Reichweite zurück und verliert Dämpfung. Diese Abwägung triffst Du mit der Luftpumpe, und sie ist bei einem Fatbike wirkungsvoller als an jedem anderen Rad. Weitere Räder dieser Bauform stehen in der Übersicht E-Fatbikes.

36 Kilogramm: das Faltrad, das man nicht trägt

Mit 36 kg ist das Polaris das schwerste Klapprad in unserer Sammlung, und Datenblatt wie Amazon-Angabe decken sich hier ausnahmsweise. Das Gewicht kommt aus dem Faltscharnier, dem 624-Wh-Akku, den Fat-Reifen mit ihren schweren Felgen und der Federgabel.

Das ist die größte Einschränkung dieses Rades, und sie trifft genau die Funktion, für die man ein Faltrad kauft. 36 kg hebt niemand mehr routiniert in einen Kofferraum oder über eine Treppe. Selbst zusammengeklappt bleibt es ein Gerät, das man rollt oder schiebt statt trägt. Sinnvoll bleibt der Faltmechanismus trotzdem: für die Unterbringung im Keller, im Wohnmobil-Stauraum oder im Kombi, wenn zwei Personen zugreifen. Wer ein Faltrad zum Mitnehmen in Bus und Bahn sucht, ist bei einem Modell um 17 bis 25 kg besser aufgehoben, etwa beim Maxtron Smart20. Das Faltmaß nennt Maxtron in keiner Quelle, was die Planung erschwert. Zur Einordnung dient der Ratgeber E-Bike-Gewicht.

IPX5 und Bremsen mit Motorabschaltung

Zwei Ausstattungsdetails verdienen Erwähnung. Das Rad ist laut OTTO-Beschreibung nach IPX5 gegen Strahlwasser geschützt, und die Bremsen schalten beim Ziehen den Motor automatisch ab.

IPX5 bedeutet konkret: Ein Wasserstrahl aus einer Düse aus beliebiger Richtung schadet der Elektrik nicht. Regenfahrten sind damit unkritisch, ein Hochdruckreiniger bleibt trotzdem tabu. Wie ein E-Bike Nässe verträgt, steht im Ratgeber E-Bike im Regen. Die Motorabschaltung an den Bremshebeln ist ein Sicherheitsdetail, das gerade bei einem Rad mit 60 Nm zählt: Der Antrieb schiebt nicht weiter, während Du verzögerst. Offen bleibt die entscheidende Frage zur Bremsanlage selbst: Maxtron schreibt nur Scheibenbremse, ohne anzugeben, ob sie hydraulisch oder mechanisch arbeitet. Bei 36 kg Eigengewicht plus Zuladung ist das ein relevanter Unterschied, und die Lücke gehört benannt statt geraten.

Einordnung: Polaris oder Mule?

Innerhalb des Maxtron-Sortiments steht das Polaris dicht am Mule, beide sind 20-Zoll-Falträder in derselben Preisregion. Die Auslegung unterscheidet sie deutlich.

Das Mule setzt auf Akku und Einstieg: 960 Wh, Tiefeinstieg, 3,0 Zoll breite Reifen, 40 Nm und 28 kg. Das Polaris setzt auf Kraft und Untergrund: 60 Nm vom benannten Bafang-Motor, 4,0 Zoll breite Reifen, dafür 624 Wh und 36 kg. Wer möglichst weit kommen und das Rad noch heben will, nimmt das Mule. Wer über Sand, Schotter und Waldwege fährt und den kräftigeren Antrieb sucht, nimmt das Polaris. Gegen die Preisklasse gerechnet steht es solide da: Ein benannter Motorhersteller, 624 Wh und IPX5 für unter 800 € sind ein gutes Paket, die 36 kg und die offenen Fragen zur Bremsanlage sind der Preis dafür. Wo das Rad in seiner Klasse steht, zeigen die Listen beste E-Klappräder und E-Bikes unter 1.000 €. Weitere Modelle stehen auf der Maxtron-Herstellerseite.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,8 von 54,0 von 53,6 von 53,7 von 5
Preis739,00 €719,00 €759,00 €ab 699,00 €
MotorBafang Heckmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W NenndauerleistungBürstenloser Nabenmotor, 250 W, 53 Nm laut DatenblattVinka RH30 Heckmotor, 250 W, bürstenlosNabenmotor, 250 W
Akku48 V / 13 Ah, 624 Wh, entnehmbar48 V, 624 Wh / 13 Ah, abnehmbar36 V, 7 Ah, 252 Wh, im Rahmen integriert, abschließbar und herausnehmbar36 V, 10 Ah, 360 Wh, abnehmbar
Reichweite70 bis 80 km je nach Quelle60 bis 100 km laut Datenblatt30 bis 50 km laut GRUNDIGbis 55 km laut DYU
Gewicht36 kg25,5 kg20 kg22,5 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das Maxtron Polaris?

Das Maxtron Polaris passt zu Dir, wenn Du ein robustes Kurzstreckenrad für wechselnden Untergrund suchst und den Faltmechanismus vor allem zum Verstauen brauchst. Ein benannter Bafang-Motor mit 60 Nm, 624 Wh und 4,0 Zoll breite Reifen für ca. 739,00 € ergeben ein Rad, das Sand, Schotter und schlechte Wege gelassen nimmt. IPX5 und zwei Jahre Garantie runden das ab.

Weniger passend ist es, wenn Du das Rad regelmäßig tragen oder in Bus und Bahn mitnehmen willst. 36 kg machen den Faltmechanismus zur Stauraum-Lösung. Wer mehr Reichweite und weniger Gewicht braucht, findet im Schwestermodell Mule 960 Wh bei 28 kg.

Häufige Fragen

Einen bürstenlosen Heckmotor mit 250 W Nenndauerleistung und 60 Nm Drehmoment, betrieben mit 48 V. Die OTTO-Beschreibung nennt Bafang als Hersteller, das Maxtron-Datenblatt führt nur die Leistungsdaten. An einem 20-Zoll-Laufrad wirken die 60 Nm stärker als an einem 28er, weil der kürzere Hebelarm mehr Vortrieb am Reifen erzeugt.

Maxtron nennt bis 70 km, die OTTO-Beschreibung bis 80 km. Realistisch sind 37 bis 52 km, weil ein 36-kg-Fatbike mit 4,0 Zoll breiten Reifen rund 12 bis 17 Wh pro Kilometer braucht. Sparsam auf Asphalt sind 60 bis 70 km möglich, im Sand oder bei voller Unterstützung bleiben 25 bis 35 km.

Nein. Die Amazon-Detailtabelle führt zwar eine Vollfederung, die ausführliche OTTO-Beschreibung nennt jedoch allein die gefederte Vordergabel mit 60 mm Federweg, und das Maxtron-Datenblatt führt für dieses Modell gar keinen Federungstyp. Den größten Komfortanteil tragen ohnehin die 4,0 Zoll breiten Reifen.

Datenblatt und Amazon-Listung nennen übereinstimmend 36 kg. Das Gewicht kommt aus dem Faltscharnier, dem 624-Wh-Akku, den schweren Fat-Felgen und der Federgabel. Damit ist es das schwerste Klapprad in unserer Sammlung.

Zusammenklappen ja, tragen kaum. Bei 36 kg ist der Faltmechanismus vor allem eine Stauraum-Lösung für Keller, Wohnmobil oder Kombi, sinnvollerweise zu zweit. Das genaue Faltmaß weist Maxtron in keiner Quelle aus. Für Bus und Bahn eignen sich Falträder um 17 bis 25 kg besser.

Scheibenbremsen mit Motorabschaltung, das heißt: Der Antrieb stoppt automatisch, sobald Du den Bremshebel ziehst. Ob die Anlage hydraulisch oder mechanisch arbeitet, weist Maxtron in keiner Quelle aus. Bei 36 kg Eigengewicht plus Zuladung wäre das eine relevante Angabe.

Ja. Die OTTO-Beschreibung gibt die Schutzart mit IPX5 an, damit ist die Elektrik gegen Strahlwasser aus beliebiger Richtung geschützt. Ein Hochdruckreiniger bleibt trotzdem tabu, weil er den Druck deutlich übersteigt.

Maxtron und Amazon geben 160 bis 200 cm an. Angepasst wird über den Sattel, der sich zwischen 750 und 780 mm verstellen lässt. Diese Spanne von 3 cm ist für 40 cm Körpergrößen-Unterschied knapp bemessen, bei 20-Zoll-Falträdern aber üblich.

Ja. Der Motor leistet 250 W Nenndauerleistung und die Unterstützung endet bei 25 km/h. Damit gilt das Rad als Pedelec und braucht weder Versicherungskennzeichen noch Führerschein. Angaben zur StVZO-Konformität der Beleuchtung macht Maxtron allerdings nicht.

Beide sind 20-Zoll-Falträder in derselben Preisregion, die Auslegung trennt sie. Das Mule bringt 960 Wh, Tiefeinstieg, 3,0 Zoll breite Reifen, 40 Nm und 28 kg. Das Polaris hat 60 Nm vom benannten Bafang-Motor und 4,0 Zoll breite Reifen, dafür nur 624 Wh und 36 kg.