Maxtron Smart20 E-Bike
17 kg leichtes 20-Zoll-Klapprad mit Cr-Mo-Stahlrahmen, Drehmomentsensor, 187-Wh-Akku und Faltmaß von 80 x 46 x 76 cm
- 17 kg Gesamtgewicht, rund 10 kg weniger als übliche E-Klappräder
- Drehmomentsensor statt des in dieser Preisklasse üblichen Trittfrequenz-Sensors
- Rahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl, faltbar auf 80 x 46 x 76 cm
- Akku in 2 bis 3 Stunden geladen, entnehmbar
- StVZO-Beleuchtung und Schutzbleche aus Aluminium ab Werk, Gepäckträger im Lieferumfang
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Technische Daten
- Motor
- Heckmotor, 36 V, 250 W Nenndauerleistung
- Drehmoment
- 40 Nm
- Sensorik
- Drehmomentsensor
- Akku
- 36 V / 5,2 Ah, 187,2 Wh, am Sitzrohr montiert, entnehmbar
- Ladezeit
- 2 bis 3 Stunden
- Reichweite
- 30 bis 40 km laut Amazon-Listung, 60 bis 70 km laut Maxtron
- Höchstgeschwindigkeit
- 25 km/h
- Schaltung
- Shimano 7-Gang Kettenschaltung
- Bremsen
- mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten
- Federung
- keine
- Laufräder
- 20 Zoll
- Bereifung
- 20 x 1,35 Zoll
- Rahmen
- Chrom-Molybdän-Stahl, faltbar
- Faltmaß
- 80 x 46 x 76 cm
- Sattel
- Kunstleder
- Schutzbleche
- Aluminium
- Gepäckträger
- im Lieferumfang laut Amazon-Listung
- Beleuchtung
- LED-Scheinwerfer und integriertes Rücklicht, StVZO-konform
- Schutzart
- IPX5
- Gewicht
- 17 kg
- Zuladung
- 100 kg
- Körpergröße
- 150 bis 180 cm
- Modelljahr
- 2026
- Garantie
- 2 Jahre laut Amazon-Listung
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das Maxtron Smart20 ist ein Klapprad im Vintage-Look, das eine Zahl nach vorn stellt: 17 kg. Übliche E-Klappräder wiegen 25 bis 33 kg, und dieser Abstand entscheidet darüber, ob ein Rad in der Bahn, im Kofferraum und im dritten Stock ohne Aufzug überhaupt praktikabel ist.
Bezahlt wird das Gewicht mit dem kleinsten Akku in unserer Sammlung: 187,2 Wh. Für ca. 669,00 € bekommst Du damit ein Rad mit klarem Profil und klaren Grenzen. Grundlage der Einordnung sind das Maxtron-Datenblatt, die Amazon-Listung und der Vergleich innerhalb der Klasse. Bei der Reichweite widersprechen sich die Quellen deutlich, das steht weiter unten offen im Text.
Spricht dafür
- 17 kg: das leichteste E-Klapprad in unserer Sammlung, rund 10 kg unter dem Klassenschnitt
- Drehmomentsensor dosiert nach Pedaldruck und holt aus dem kleinen Akku mehr heraus
- Faltmaß von 80 x 46 x 76 cm passt in jeden Kofferraum und in die Bahn
- Akku in 2 bis 3 Stunden voll, ein kompletter Ladevorgang passt in eine Mittagspause
- StVZO-Beleuchtung, Alu-Schutzbleche und IPX5 ab Werk, Gepäckträger laut Amazon im Lieferumfang
Spricht dagegen
- 187,2 Wh ergeben realistisch 23 bis 37 km, für Touren reicht das nicht
- Maxtron und Amazon nennen bei der Reichweite Werte, die um den Faktor zwei auseinanderliegen
- Mechanische Scheibenbremsen statt hydraulischer Anlage, Züge müssen nachgestellt werden
- Keine Federung, und 1,35 Zoll schmale Reifen geben auf Pflaster wenig nach
- 100 kg Zuladung und 150 bis 180 cm Körpergröße grenzen den Nutzerkreis ein
Das Maxtron Smart20 im Detail
17 kg: die Zahl, um die dieses Rad gebaut ist
Die Amazon-Tabelle nennt 17 kg, die Produktmerkmale sprechen von 17,18 kg Nettogewicht. Beide Werte liegen so dicht beieinander, dass die übliche Unsicherheit bei Herstellerangaben hier keine Rolle spielt.
Zur Einordnung: Das Maxtron Mule wiegt 28 kg, das TTGO F6 Boost 33,5 kg, und selbst leichte E-Klappräder landen selten unter 22 kg. Elf Kilo Unterschied sind der Punkt, an dem ein Rad vom Transportproblem zum Transportmittel wird. 17 kg trägt ein durchschnittlich kräftiger Erwachsener einarmig eine Treppe hoch, hebt sie über einen Bordstein und hievt sie in einen Kofferraum, ohne den Akku vorher auszubauen. Bei 30 kg ist jeder dieser Vorgänge eine Zweihandaktion mit Pause. Erreicht wird das Gewicht über drei Entscheidungen: einen sehr kleinen Akku, schmale 1,35-Zoll-Reifen und den Verzicht auf jede Federung. Wie die Bauformen sich unterscheiden, steht im Ratgeber E-Bike-Klapprad.
187,2 Wh: die ehrliche Reichweitenrechnung
Der Akku fasst 36 V und 5,2 Ah, also 187,2 Wh. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches E-Bike trägt 500 bis 700 Wh, dieses Rad also rund ein Drittel davon.
Hier gehen die Quellen weit auseinander. Der Maxtron-Shop nennt 60 bis 70 km, die Amazon-Listung 30 bis 40 km. Rechnen wir nach: Für 70 km aus 187,2 Wh dürfte der Verbrauch 2,7 Wh pro Kilometer nicht überschreiten. Ein solcher Wert ist selbst für ein 17-kg-Rad in der niedrigsten Stufe auf ebener Strecke kaum erreichbar. Realistisch liegt ein leichtes Rad mit schmalen Reifen und Drehmomentsensor bei 5 bis 8 Wh pro Kilometer, daraus werden 23 bis 37 km. Sehr sparsam gefahren sind 45 km denkbar, mit voller Unterstützung und Steigungen bleiben 20 bis 24 km. Die Amazon-Angabe trifft die Realität also, die Herstellerangabe ist ein Bestwert ohne Alltagsbezug. Deine eigene Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch.
Warum der Drehmomentsensor hier besonders zählt
Gesteuert wird die Unterstützung über einen Drehmomentsensor. Er misst den Pedaldruck und gibt die Motorkraft proportional dazu ab. In dieser Preisklasse ist der einfachere Geschwindigkeitssensor der Normalfall, der allein die Kurbelumdrehung zählt.
Bei einem Rad mit 187 Wh ist das mehr als eine Komfortfrage. Ein Geschwindigkeitssensor gibt die volle Leistung der gewählten Stufe ab, sobald sich die Kurbel dreht, auch bergab und auch dann, wenn Du ohnehin genug Schwung hast. Ein Drehmomentsensor nimmt in diesen Momenten zurück. Bei einem 700-Wh-Akku fällt dieser Unterschied kaum auf, bei 187 Wh entscheidet er über mehrere Kilometer Reichweite. Dazu kommt das Fahrgefühl: Die Unterstützung wächst mit Deinem Krafteinsatz, was an Ampeln und kurzen Rampen natürlich wirkt. Wie die Sensorik arbeitet, erklärt der Ratgeber Drehmomentsensor am E-Bike.
Cr-Mo-Stahl statt Aluminium
Der Rahmen besteht aus Chrom-Molybdän-Stahl, die Amazon-Tabelle führt ihn als Chromoly. Das ist eine bewusste Entscheidung gegen das in dieser Klasse übliche Aluminium.
Cr-Mo-Stahl ist eine legierte Stahlsorte mit hoher Zugfestigkeit, aus der klassische Rennrad- und Reiseradrahmen gebaut wurden. Gegenüber Aluminium bringt er zwei Vorzüge: Er nimmt Schwingungen besser auf, was an einem ungefederten Rad mit schmalen Reifen spürbar wird, und er hält Dauerlasten am Faltgelenk besser stand. Der Preis dafür ist ein etwas höheres Gewicht bei gleicher Steifigkeit und die Rostanfälligkeit an Lackschäden. An einem Klapprad, das oft angestoßen und gegen Wände gelehnt wird, gehört das eingeplant: Kratzer zügig ausbessern, das Rad trocken abstellen. Die Schutzart gibt Maxtron mit IPX5 an, damit ist die Elektrik gegen Strahlwasser geschützt und Regenfahrten sind unproblematisch.
Mechanische Bremsen und kein Federelement
Gebremst wird über mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten. Sie ziehen über einen Bowdenzug statt über Bremsflüssigkeit.
Für ein Rad mit 17 kg Eigengewicht und 100 kg Zuladung ist das eine vertretbare Wahl, die Verzögerung reicht im Stadtverkehr aus. Zwei Unterschiede zur Hydraulik bleiben: Die Dosierbarkeit ist gröber, und der Zug muss nachgestellt werden, sobald sich der Belag abnutzt. Das lässt sich am Stellrad selbst erledigen und kostet wenige Minuten. Gefedert ist am Smart20 nichts, und die 1,35 Zoll schmalen Reifen geben wenig nach. Auf Asphalt und glattem Radweg ist das unauffällig, auf Kopfsteinpflaster kommt jeder Stoß im Sattel an. Wer überwiegend auf schlechten Wegen fährt, ist mit einem breiter bereiften Faltrad wie dem TTGO F7 besser bedient, das dafür aber 30,7 kg wiegt.
Falten und mitnehmen: 80 x 46 x 76 cm
Zusammengelegt misst das Smart20 80 x 46 x 76 cm. Das sind rund 0,28 Kubikmeter und damit ein Paket, das in jeden Kofferraum passt, unter den meisten Schreibtischen Platz findet und im Zug als Gepäckstück durchgeht.
In Kombination mit den 17 kg ergibt das den eigentlichen Anwendungsfall dieses Rads: die letzte Meile. Mit dem Auto oder der Bahn zum Umsteigepunkt, dort ausklappen, die letzten Kilometer fahren. In diesem Muster spielt die knappe Reichweite kaum eine Rolle, weil selten mehr als 10 bis 15 km am Stück anfallen, und geladen wird in 2 bis 3 Stunden nebenbei am Arbeitsplatz. Für zusammengeklappte Falträder gelten in der Deutschen Bahn eigene Regeln, die der Ratgeber Fahrrad in der Deutschen Bahn erklärt.
Ausstattung ab Werk und die Grenzen für den Nutzerkreis
Maxtron liefert das Rad mit StVZO-konformer Beleuchtung, Schutzblechen aus Aluminium und einer Shimano 7-Gang-Kettenschaltung aus, die Amazon-Listung führt zusätzlich einen Gepäckträger im Lieferumfang. Damit ist es ohne Nachrüstung straßentauglich, was bei Falträdern dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.
Zwei Werte grenzen den Nutzerkreis ein. Die zulässige Zuladung liegt bei 100 kg, und die empfohlene Körpergröße bei 150 bis 180 cm. Beide Zahlen folgen aus der Leichtbauweise: Ein 17-kg-Rahmen mit Faltgelenk kann keine 150 kg tragen, und eine kompakte Geometrie mit 20-Zoll-Rädern wird für Fahrer über 180 cm eng. Wer schwerer ist oder größer, findet im TTGO F7 mit 150 kg Zuladung die passendere Auslegung. Wo das Smart20 in seiner Klasse steht, zeigen die Listen beste E-Klappräder und E-Bikes unter 1.000 €. Weitere Modelle stehen auf der Maxtron-Herstellerseite.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | Maxtron Smart20 E-Bike*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 669,00 € | ca. 649,00 € | ca. 699,00 € | ca. 699,00 € |
| Motor | Heckmotor, 36 V, 250 W Nenndauerleistung | bürstenloser Getriebe-Heckmotor, 250 W Nenndauerleistung, 48 V | Nabenmotor, 250 W | Ananda Heckmotor, 36 V, 250 W, 40 Nm |
| Akku | 36 V / 5,2 Ah, 187,2 Wh, am Sitzrohr montiert, entnehmbar | 48 V / 13 Ah, 624 Wh, hinter dem Sitzrohr, entnehmbar | 36 V, 10 Ah, 360 Wh, abnehmbar | 374,4 Wh (36 V, 10,4 Ah) Lithium-Ionen im Gepäckträger, entnehmbar |
| Reichweite | 30 bis 40 km laut Amazon-Listung, 60 bis 70 km laut Maxtron | bis 100 km (Amazon-Listung: 80 bis 110 km) | bis 55 km laut DYU | 37 bis 74 km |
| Gewicht | 17 kg | 31 kg | 22,5 kg | 21,2 kg |
| Bewertung | 3,6 / 5 | 3,8 / 5 | 3,7 / 5 | 3,5 / 5 |
Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.
Fazit: Für wen lohnt sich das Maxtron Smart20?
Das Maxtron Smart20 passt zu Dir, wenn Dein Weg aus mehreren Etappen besteht. 17 kg, ein Faltmaß von 80 x 46 x 76 cm und ein Drehmomentsensor für ca. 669,00 € ergeben ein Rad für die letzte Meile: vom Parkplatz oder Bahnhof die restlichen Kilometer ins Büro, abends zurück, zwischendurch am Schreibtisch geladen. In diesem Muster ist der kleine Akku nebensächlich und das Gewicht der entscheidende Vorteil.
Weniger passend ist es als einziges Rad im Haushalt. 187,2 Wh ergeben realistisch 23 bis 37 km, damit endet der Radius früh, und Federung fehlt komplett. Wer 100 kg Zuladung überschreitet oder größer als 180 cm ist, sollte ebenfalls weiterschauen. Und wer mit den 60 bis 70 km aus der Herstellerangabe plant, wird enttäuscht: Die Amazon-Listung nennt mit 30 bis 40 km den realistischen Wert.
Häufige Fragen
Die Amazon-Tabelle nennt 17 kg, die Produktmerkmale 17,18 kg. Damit ist es das leichteste E-Klapprad in unserer Sammlung. Übliche E-Klappräder wiegen 25 bis 33 kg, das Maxtron Mule zum Vergleich 28 kg.
Realistisch 23 bis 37 km. Der Akku fasst 187,2 Wh, und ein leichtes Rad mit schmalen Reifen und Drehmomentsensor braucht 5 bis 8 Wh pro Kilometer. Maxtron nennt 60 bis 70 km, dafür dürfte der Verbrauch 2,7 Wh pro Kilometer nicht übersteigen. Die Amazon-Angabe von 30 bis 40 km trifft die Praxis.
Weil er das Gewicht bestimmt. Ein 500-Wh-Akku wiegt rund vier Kilo, ein 187-Wh-Akku gut eineinhalb. Zusammen mit den schmalen Reifen und dem Verzicht auf Federung entstehen daraus die 17 kg, die dieses Rad ausmachen. Der Akku ist entnehmbar und in 2 bis 3 Stunden voll.
Einen Heckmotor mit 36 V, 250 W Nenndauerleistung und 40 Nm Drehmoment. Einen Motorhersteller nennt Maxtron nicht. Gesteuert wird die Unterstützung über einen Drehmomentsensor, sie endet bei 25 km/h.
Auf 80 x 46 x 76 cm, also rund 0,28 Kubikmeter. Das passt in jeden Kofferraum, unter die meisten Schreibtische und in der Bahn als Gepäckstück. Zusammen mit den 17 kg ist es damit für Kombinationsfahrten mit Auto oder Zug ausgelegt.
Nein. Weder Gabel noch Hinterbau sind gefedert, und die Reifen sind mit 1,35 Zoll schmal. Auf Asphalt und glattem Radweg fällt das kaum auf, auf Kopfsteinpflaster kommt jeder Stoß im Sattel an. Der Cr-Mo-Stahlrahmen nimmt zumindest Schwingungen besser auf als Aluminium.
Mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten, sie ziehen über einen Bowdenzug. Für 17 kg Eigengewicht und 100 kg Zuladung reicht die Verzögerung im Stadtverkehr aus. Der Zug muss nachgestellt werden, sobald sich der Belag abnutzt, das geht am Stellrad in wenigen Minuten.
Maxtron gibt 150 bis 180 cm an, die Amazon-Listung nennt 155 cm als Mindestgröße. Angepasst wird über Sattel und Lenker, beide sind höhenverstellbar. Für Fahrer über 180 cm wird die kompakte Geometrie mit 20-Zoll-Rädern eng.
Ja. Der Motor leistet 250 W Nenndauerleistung und die Unterstützung endet bei 25 km/h. Damit gilt das Rad als Pedelec und braucht weder Versicherungskennzeichen noch Führerschein. Die Beleuchtung ist laut Maxtron StVZO-konform.
Ja. Maxtron gibt die Schutzart mit IPX5 an, damit ist die Elektrik gegen Strahlwasser geschützt. Beim Cr-Mo-Stahlrahmen lohnt trotzdem ein trockener Abstellplatz, und Lackschäden gehören zügig ausgebessert, damit sich kein Rost ansetzt.


