Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 1.199,00 € (10.09.2026) · Höchstpreis: 1.399,00 €
Maxtron Smart30 E-Bike
20-Zoll-Stadtrad mit Riemenantrieb, Mivice-Drehmomentsensor, Akku in der Sattelstütze und einteiligem Alu-Druckgussrahmen
- Riemenantrieb ohne Gangschaltung, kein Ölen und kein Kettenrasseln
- Mivice-S200-Drehmomentsensor, die Unterstützung folgt Deinem Pedaldruck
- Akku in der Sattelstütze versteckt, laut Maxtron mit Samsung-21700-Zellen
- 21 kg Gesamtgewicht, das leichteste Rad im Maxtron-Sortiment
- Alu-Druckgussrahmen aus einem Stück, ohne Schweißnähte
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Technische Daten
- Motor
- Mivice Heckmotor, 250 W Nenndauerleistung
- Drehmoment
- 35 Nm
- Sensorik
- Mivice S200 Drehmomentsensor
- Akku
- 36 V / 9,6 Ah, 345,6 Wh, in der Sattelstütze integriert
- Akkuzellen
- Samsung 21700
- Ladezeit
- 4 bis 6 Stunden
- Reichweite
- 50 bis 60 km
- Höchstgeschwindigkeit
- 25 km/h
- Antrieb
- Riemenantrieb
- Schaltung
- Single Speed, ohne Gangschaltung
- Bremsen
- Mechanische Scheibenbremsen
- Federung
- keine
- Laufräder
- 20 Zoll
- Bereifung
- 20 x 2,125 Zoll
- Rahmen
- Aluminium-Druckguss, einteilig
- Schutzart
- IPX5
- Gewicht
- 21 kg
- Zuladung
- 120 kg
- Körpergröße
- 160 bis 200 cm
- Sattelstützen-Auszug
- 170 mm
- Lieferumfang
- Akku, Ladegerät, Werkzeugsatz, Anleitung
- Ersatzteilversorgung
- 2 Jahre laut EU-Angabe
- Garantie
- 2 Jahre
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das Maxtron Smart30 geht einen anderen Weg als der Rest seiner Preisklasse. Es verzichtet auf Kette und Gangschaltung, treibt über einen Riemen an, versteckt den Akku in der Sattelstütze und steuert die Unterstützung über einen Drehmomentsensor von Mivice.
Herausgekommen ist ein 21 kg leichtes Stadtrad mit sehr wenig Wartungsbedarf und einem kleinen Akku. Grundlage der Einordnung sind das Maxtron-Datenblatt, die Amazon-Listung und die ausführliche Produktbeschreibung bei OTTO.
Spricht dafür
- Riemenantrieb: kein Ölen, kein Kettenfett an der Hose, nahezu geräuschlos
- Mivice-S200-Drehmomentsensor, in dieser Preisklasse eine Seltenheit
- 21 kg machen es zum leichtesten Rad im Maxtron-Sortiment
- Samsung-21700-Zellen sind namentlich benannt, das ist bei günstigen Rädern unüblich
- Akku in der Sattelstütze, das Rad sieht dadurch aus wie ein normales Fahrrad
Spricht dagegen
- 345,6 Wh sind wenig, in der Klasse sind 500 bis 700 Wh üblich
- Single Speed ohne Gangschaltung, an Steigungen bleibt nur die Motorunterstützung
- Keine Federung, den Komfort tragen allein die 2,125 Zoll breiten Reifen
- Amazon und OTTO führen das Rad als Klapprad, im Datenblatt taucht kein Faltmechanismus auf
- Mit 969 € kostet es mehr als Räder mit doppelter Akkukapazität
Das Maxtron Smart30 im Detail
Riemenantrieb und Single Speed: die Rechnung dahinter
Das Smart30 überträgt die Kraft über einen Riemen und kommt ohne Gangschaltung aus. Beides zusammen ist die eigentliche Idee dieses Rads.
Ein Zahnriemen hält deutlich länger als eine Kette, üblich sind 20.000 bis 30.000 km gegenüber 3.000 bis 5.000 km bei einer Kette am E-Bike. Er braucht kein Öl, rostet nicht und läuft nahezu geräuschlos. Damit fallen die drei häufigsten Wartungspunkte am Antrieb weg: Kettenpflege, Kettenwechsel und Schaltwerkseinstellung. Für Pendler, die das Rad das ganze Jahr draußen bewegen, ist das ein echter Vorteil. Der Preis: Ein Riemen braucht einen teilbaren Rahmen zum Wechseln, und wenn er nach Jahren doch fällig wird, ist der Ersatz teurer als eine Kette. Warum sich Gangschaltungen an E-Bikes trotzdem lohnen, streift der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor.
Der Mivice-S200-Sensor: das Bauteil, das den Single Speed trägt
Die Unterstützung steuert ein Mivice S200 Drehmomentsensor, den Maxtron und die OTTO-Beschreibung übereinstimmend nennen. Der Motor stammt ebenfalls von Mivice.
Ohne diesen Sensor würde das Konzept nicht funktionieren. Ein Single-Speed-Rad hat eine feste Übersetzung, Du kannst also am Berg nicht herunterschalten. Ein Trittfrequenzsensor würde dort in eine unangenehme Lücke laufen: Du trittst schwer, der Sensor sieht nur die langsame Kurbeldrehung und liefert wenig. Der Drehmomentsensor misst stattdessen Deinen Pedaldruck. Je kräftiger Du trittst, desto mehr schiebt der Motor. Genau das ersetzt am Anstieg den fehlenden Gang. Mivice ist ein Zulieferer, der auch an europäische Marken liefert, die Nennung im Datenblatt ist damit belastbarer als ein anonymes "Drehmomentsensor". Wie die Technik arbeitet, erklärt der Ratgeber Drehmomentsensor am E-Bike.
345,6 Wh in der Sattelstütze: was das kostet und was es bringt
Der Akku misst 36 V und 9,6 Ah, das ergibt 345,6 Wh. Er steckt in der Sattelstütze und lässt sich entnehmen oder am Rad laden. Maxtron nennt Samsung-21700-Zellen.
Die Kapazität ist der schwächste Punkt des Rads. In dieser Preisklasse sind 500 bis 700 Wh der Normalfall, das Smart30 liegt bei rund der Hälfte. Maxtron gibt 50 bis 60 km an, das entspricht 5,8 bis 6,9 Wh pro Kilometer. Realistisch verbraucht ein 21-kg-Rad mit 35 Nm im Stadtbetrieb 8 bis 12 Wh pro Kilometer, daraus werden 29 bis 43 km pro Ladung. Für einen 10-km-Arbeitsweg heißt das: Du lädst alle zwei Tage. Für 20 km je Richtung reicht es nicht mehr zuverlässig. Dafür lädt der kleine Akku in 4 bis 6 Stunden voll, und die Sattelstützen-Bauweise nimmt dem Rad die typische E-Bike-Optik. Deine eigene Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch.
Der Druckgussrahmen: ein Stück Aluminium
Der Rahmen entsteht einteilig im Aluminium-Druckguss und kommt ohne Schweißnähte aus. Maxtron gibt eine Zuladung von 120 kg an.
Bei geschweißten Alurahmen sind die Nähte die Stellen, an denen Material ermüdet und Risse beginnen. Ein Rahmen aus einem Guss hat diese Schwachstellen nicht, dafür lässt er sich im Schadensfall kaum reparieren. Optisch ergibt das die glatte, fugenlose Form, für die das Rad gebaut wurde. Dieselbe Fertigungsart nutzt SachsenRAD beim Faltrad F11 MagPuma, dort allerdings im Magnesium-Druckguss. Wichtiger für den Alltag: Die Bauweise erklärt, warum das Smart30 mit 21 kg deutlich leichter ist als das 28 kg schwere Maxtron Mule aus demselben Haus.
21 kg: das leichteste Rad im Sortiment
Mit 21 kg unterbietet das Smart30 alle anderen Maxtron-Modelle. Zum Vergleich: Das Lira wiegt 30 kg, das Camel und das Mule je 28 kg.
Sieben bis neun Kilo Unterschied merkst Du an genau den Stellen, an denen der Motor nicht hilft. Das Rad in den Keller tragen, über eine Bordsteinkante heben, in den vierten Stock schleppen oder auf einen Heckträger wuchten. Für Wohnungen ohne ebenerdigen Stellplatz ist das oft das entscheidende Kriterium. Möglich wird das Gewicht durch den kleinen Akku, den fehlenden Umwerfer, die fehlende Federgabel und den Druckgussrahmen. Die Rechnung ist ehrlich: Du tauschst Reichweite gegen Tragbarkeit. Wo das Rad im Marktvergleich steht, ordnet der Ratgeber E-Bike-Gewicht ein.
Was der Komfort trägt, wenn nichts federt
Das Smart30 hat keine Federung, weder Gabel noch Sattelstütze. Gerollt wird auf 20 x 2,125 Zoll, also rund 54 mm Reifenbreite.
Damit liegt die gesamte Dämpfung bei den Reifen. 54 mm sind für ein 20-Zoll-Rad ordentlich, ein klassisches Faltrad fährt 1,75 Zoll. Mit niedrigem Luftdruck schluckt diese Breite Kopfsteinpflaster und Fugen im Asphalt spürbar. Was sie nicht wegsteckt, sind abgesenkte Bordsteine und Schlaglöcher, weil kleine Laufräder ungünstiger über Kanten laufen als große. Für glatten Stadtasphalt und kurze Strecken ist die Auslegung stimmig, für lange Fahrten auf schlechtem Belag gibt es komfortablere Räder. Die Schutzart IPX5 bedeutet Schutz gegen Strahlwasser aus einer Düse, Regenfahrten sind damit abgedeckt.
Klapprad oder kein Klapprad?
Hier lohnt Transparenz. Amazon führt das Smart30 unter "Klappbar" und "Klappbar City", der OTTO-Titel nennt es "E-Klapprad kompakt und flexibel". Das Maxtron-Datenblatt und alle ausführlichen Produktbeschreibungen erwähnen dagegen keinen Faltmechanismus.
Technisch spricht der einteilige Druckgussrahmen ohne Schweißnähte gegen ein Scharnier im Hauptrahmen. Möglich wäre ein klappbarer Lenkervorbau, der in Händlerkategorien häufig als "faltbar" auftaucht. Wir führen das Rad deshalb in der Kategorie Stadtrad. Falls Du es gezielt zum Verstauen im Kofferraum suchst, kläre den Punkt vor dem Kauf beim Händler oder greif zu einem Modell mit belegtem Faltmaß, etwa dem Maxtron Mule. Weitere Falträder stehen in der Liste beste E-Klappräder.
Zwei Kaufwege und die Einordnung in der Klasse
Das Smart30 steht bei Amazon und bei OTTO. Bei OTTO kostet es ca. 1.399,00 €, bei Amazon liegt es aktuell bei ca. 969,00 €.
Preislich ist das Smart30 eine bewusste Entscheidung gegen die Kapazitätslogik der Klasse. Für dasselbe Geld bekommst Du beim Maxtron Lira 720 Wh, hydraulische Bremsen und einen 60-Lux-Scheinwerfer, dafür wiegt es 30 kg und fährt mit Kette. Das Smart30 verkauft Wartungsfreiheit, Gewicht und Optik. Wer täglich 8 bis 15 km durch die Stadt fährt, das Rad in die Wohnung trägt und nie an Kettenpflege denken will, bekommt genau dafür das passende Werkzeug. Wo es in der Klasse rangiert, zeigen die Listen beste E-City-Bikes und E-Bikes unter 1.000 €. Weitere Modelle stehen auf der Maxtron-Herstellerseite.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | Maxtron Smart30 E-Bike*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 969,00 € | ca. 938,99 € | ca. 1.199,00 € | ca. 1.199,99 € |
| Motor | Mivice Heckmotor, 250 W Nenndauerleistung | Enovation Heckmotor, 36 V, 250 W, 40 Nm | Mivice M070 Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 40 Nm | 250 W Heck-Nabenmotor, 36 V, Drehmoment nicht ausgewiesen |
| Akku | 36 V / 9,6 Ah, 345,6 Wh, in der Sattelstütze integriert | 36 V, 10 Ah (360 Wh), vollintegriert im Unterrohr | 36 V, 7 Ah / 252 Wh, Lithium-Ionen mit Samsung-, LG- oder Panasonic-Zellen, herausnehmbar | Phylion, 36 V, 13,2 Ah (475,2 Wh), im Unterrohr integriert, entnehmbar |
| Reichweite | 50 bis 60 km | bis zu 110 km | bis zu 70 km laut Herstellerangabe, abhängig von Straßenzustand und Fahrergewicht | bis zu 100 km |
| Gewicht | 21 kg | ca. 18,5 kg | 16 kg (Nettogewicht ohne Anbauteile 15 kg) | 26 bis 30 kg (Händlerangaben abweichend) |
| Bewertung | 3,7 / 5 | 4,0 / 5 | 3,6 / 5 | 3,7 / 5 |
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Fazit: Für wen lohnt sich das Maxtron Smart30?
Das Maxtron Smart30 ist ein Stadtrad für kurze, tägliche Wege. Riemenantrieb, Single Speed und der Mivice-Drehmomentsensor ergeben ein Rad, das Du praktisch nur putzen und laden musst. Mit 21 kg trägst Du es notfalls eine Treppe hoch, und der Akku in der Sattelstütze nimmt ihm die typische E-Bike-Optik. Für ca. 969,00 € ist das ein durchdachtes Paket für Pendelstrecken bis rund 15 km je Richtung.
Der kleine Akku ist die klare Grenze. 345,6 Wh reichen realistisch für 29 bis 43 km, und wer regelmäßig weiter fährt oder hügelig wohnt, bekommt für dasselbe Geld anderswo doppelte Kapazität und eine Gangschaltung. Ob das Rad wirklich faltet, ist zudem ungeklärt. Wenn Deine Wege kurz sind und Dich Kettenpflege stört, ist das Smart30 in seiner Klasse dennoch ohne echte Konkurrenz.
Häufige Fragen
Ja. Maxtron und die OTTO-Produktbeschreibung nennen übereinstimmend einen Riemenantrieb ohne Gangschaltung. Ein Zahnriemen hält üblicherweise 20.000 bis 30.000 km gegenüber 3.000 bis 5.000 km bei einer E-Bike-Kette, braucht kein Öl und läuft nahezu geräuschlos.
Maxtron nennt 50 bis 60 km. Realistisch sind 29 bis 43 km im Stadtbetrieb, weil ein 21-kg-Rad dort eher 8 bis 12 Wh pro Kilometer verbraucht. Für einen 10-km-Arbeitsweg bedeutet das eine Ladung alle zwei Tage, für 20 km je Richtung reicht der Akku nicht zuverlässig.
Er misst 36 V und 9,6 Ah, das ergibt 345,6 Wh, und steckt in der Sattelstütze. Laden kannst Du ihn entnommen oder am Rad, voll ist er nach 4 bis 6 Stunden. Maxtron nennt Samsung-21700-Zellen, was bei günstigen Rädern unüblich ist und die Kapazitätsangabe belastbarer macht.
Beim Smart30 übernimmt das der Drehmomentsensor. Er misst Deinen Pedaldruck und liefert mehr Motorleistung, je kräftiger Du trittst. Das ersetzt am Anstieg den fehlenden Gang. Bei sehr langen oder steilen Steigungen bleibt die feste Übersetzung dennoch eine Einschränkung.
Das lässt sich aus den Quellen nicht klären. Amazon und OTTO führen es unter Klapprad, das Maxtron-Datenblatt und die ausführlichen Produkttexte erwähnen keinen Faltmechanismus. Der einteilige Druckgussrahmen spricht gegen ein Scharnier im Hauptrahmen. Kläre den Punkt vor dem Kauf beim Händler.
Maxtron und die Amazon-Listung nennen übereinstimmend 21 kg. Damit ist es das leichteste Rad im Maxtron-Sortiment, das Lira wiegt 30 kg, Camel und Mule je 28 kg. Möglich wird das durch den kleinen Akku, den fehlenden Umwerfer und die fehlende Federgabel.
Nein. Die gesamte Dämpfung übernehmen die 20 x 2,125 Zoll breiten Reifen, also rund 54 mm Breite. Mit niedrigem Luftdruck schlucken sie Kopfsteinpflaster und Asphaltfugen. Abgesenkte Bordsteine und Schlaglöcher kommen an einem 20-Zoll-Rad ohne Federung dagegen deutlich durch.
Sie steht für Schutz gegen Strahlwasser aus einer Düse aus beliebiger Richtung. Regenfahrten und das Abspritzen mit einem weichen Wasserstrahl sind damit abgedeckt. Untertauchen oder ein Hochdruckreiniger sind es nicht, das gilt für E-Bikes generell.
Maxtron gibt 160 bis 200 cm an, die Amazon-Listung nennt 155 cm als Mindestgröße. Angepasst wird über die Sattelstütze mit 170 mm Auszug. Da der Akku in der Sattelstütze sitzt, ist der Verstellbereich fest vorgegeben.
Ja. Der Mivice-Motor leistet 250 W Nenndauerleistung, die Unterstützung endet bei 25 km/h. Damit gilt es als Pedelec und braucht weder Versicherungskennzeichen noch Führerschein. Maxtron gibt 2 Jahre Garantie und sagt eine Ersatzteilversorgung über 2 Jahre zu.


