Prophete

Prophete Graveler 1.0 E-Bike

Leichtes 28-Zoll-E-Gravelbike mit Drehmomentsensor, Shimano GRX & 10 Jahren Rahmengarantie

3,8 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Drehmomentsensor im Tretlager, natürliche, spritzige Unterstützung (in der Klasse selten)
  • Shimano GRX 10-Gang & hydraulische Scheibenbremsen, hochwertige Gravel-Gruppe
  • Mit 17,6 kg sehr leicht; vollintegrierter 360-Wh-Akku & TFT-Farbdisplay
  • Bis zu 110 km Reichweite (Herstellerangabe) · etablierte Marke, 10 Jahre Rahmengarantie
Preisvergleich 1.699,95 €
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Stand: 11.10.2026, 20:34 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Typ
E-Gravelbike / Pedelec (Diamantrahmen)
Laufräder
28 Zoll (Kenda, 45 mm Breite)
Motor
250 W Heck-Nabenmotor (40 Nm) mit Freilauf
Sensorik
Drehmomentsensor im Tretlager
Akku
36 V, 10 Ah (360 Wh), vollintegriert im Unterrohr
Reichweite
bis zu 110 km (Herstellerangabe, je nach Modus)
Unterstützung bis
25 km/h (Pedelec, EU-konform)
Schaltung
Shimano GRX, 10-Gang-Kettenschaltung
Bremsen
Hydraulische Scheibenbremsen (Shimano GRX)
Display
TFT-Multifunktions-Farbdisplay
Rahmen
Aluminium, Diamantrahmen, Rahmenhöhe 53 cm
Gewicht
17,6 kg (Herstellerangabe)
Garantie
10 Jahre auf den Rahmen (Herstellerangabe)
Farbe
Metallic Green glänzend
Unterstützung
EU-konform (Herstellerangabe)

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das Prophete Graveler 1.0 ist ein E-Gravelbike der bekannten deutschen Marke Prophete, also ein sportliches Tourenrad mit Drop-Bar-Lenker, das auf Asphalt genauso zu Hause ist wie auf Schotter, Feld- und Waldwegen. Auffällig für die Preisklasse: ein Drehmomentsensor im Tretlager, eine Shimano-GRX-Gravel-Schaltung und ein mit 17,6 kg erfreulich niedriges Gewicht. Angetrieben wird es von einem 250-W-Heckmotor mit 40 Nm und einem vollintegrierten 360-Wh-Akku.

Spricht dafür

  • Drehmomentsensor im Tretlager, in dieser Preisklasse selten und der größte Komfortgewinn
  • Shimano GRX: die Gravel-Gruppe des Marktführers mit 10 Gängen und hydraulischen Bremsen
  • Mit 17,6 kg sehr leicht, angenehm beim Treten ohne Motor und beim Verladen
  • Vollintegrierter Akku und TFT-Farbdisplay für ein cleanes Gravel-Design
  • 10 Jahre Garantie auf den Rahmen

Spricht dagegen

  • 360-Wh-Akku ist kompakt, realistisch 45 bis 75 km statt der genannten 110 km
  • Heck-Nabenmotor mit 40 Nm, am steilen Anstieg fehlt Drehmoment
  • Nur eine Rahmenhöhe (53 cm), passt nicht für jede Körpergröße
  • Ohne StVZO-Beleuchtung ab Werk, für den Straßenverkehr musst Du nachrüsten
Preis-Leistung 3,8
Ausstattung 3,9
Akku & Reichweite 3,3
Gelände & Touren 4,1

Das Graveler 1.0 im Detail

Was ein E-Gravelbike ausmacht

Gravelbikes sehen aus wie Rennräder, sind aber für unbefestigte Wege gebaut. Der Drop-Bar-Lenker gibt Dir mehrere Griffpositionen für lange Strecken, die Geometrie ist entspannter als am Rennrad, und die Reifen sind mit 45 mm Breite deutlich voluminöser. Auf Asphalt rollst Du damit fast so schnell wie mit einem Tourenrad, auf Schotter, Feldwegen und Waldautobahnen bleibt genug Grip und Dämpfung.

Die E-Variante ergänzt diese Idee um Unterstützung, ohne das Konzept zu zerstören: Der Motor ist klein, der Akku kompakt, das Gesamtgewicht bleibt mit 17,6 kg in einem Bereich, in dem sich das Rad auch ohne Unterstützung normal fahren lässt. Zum Vergleich: Übliche Trekking-E-Bikes wiegen 26 bis 29 kg.

Drehmomentsensor: der entscheidende Unterschied

Der Drehmomentsensor sitzt im Tretlager und misst die Kraft, die tatsächlich aufs Pedal geht. Die Unterstützung folgt dieser Kraft proportional: Trittst Du kräftig an, legt der Motor nach; rollst Du locker, hält er sich zurück. Der Unterschied zu einem einfachen Trittfrequenzsensor, der nur die Kurbeldrehung erkennt und dann pauschal zuschaltet, ist bei einem sportlichen Rad besonders deutlich. Antritte aus der Kurve, Wechsel zwischen Sitzen und Wiegetritt und feine Tempoanpassungen funktionieren damit, wie Du es von einem unmotorisierten Rad kennst.

Der Motor selbst ist ein Heck-Nabenmotor mit 40 Nm und Freilauf. Der Freilauf ist wichtig: Oberhalb von 25 km/h koppelt der Motor ab und bremst nicht mit, was bei einem Rad, das oft schneller als 25 km/h gefahren wird, den Unterschied macht. Die 40 Nm sind bewusst niedrig gewählt, sie reichen für Rückenwindgefühl in der Ebene und moderate Steigungen. An sehr steilen Rampen trittst Du deutlich mit.

360 Wh Akku: die Reichweite realistisch gerechnet

Der Akku ist mit 360 Wh vollintegriert im Unterrohr verbaut, was dem Rad seine schlanke Silhouette gibt. Kapazität und Gewicht gehen hier bewusst Hand in Hand: Ein 700-Wh-Akku würde rund 2 kg mehr wiegen und das Leichtbau-Konzept aufheben.

Gerechnet über den Verbrauch: Auf Asphalt mit niedriger Unterstützung zieht der Antrieb grob 5 bis 8 Wh pro Kilometer, auf Schotter mit Höhenmetern und hoher Unterstützung eher 10 bis 15 Wh. Realistisch sind damit 45 bis 75 km, die Herstellerangabe von 110 km setzt sparsame Fahrweise auf flacher Strecke voraus. Weil das Rad leicht ist, kommst Du nach leerem Akku ohne Qual nach Hause, anders als bei einem 30-kg-Rad. Deine Strecke kannst Du im Reichweiten-Rechner durchspielen.

Shimano GRX: die Gravel-Gruppe des Marktführers

Die Shimano GRX ist keine umgelabelte Rennrad-Gruppe, sondern speziell fürs Gravel entwickelt. Die Bremshebel sind für die Drop-Bar-Position geformt und griffiger gestaltet, das Schaltwerk hat eine Kettenstabilisierung, die auf ruppigem Untergrund das Abspringen der Kette verhindert. Verbaut sind 10 Gänge und hydraulische Scheibenbremsen derselben Serie.

Gerade der Bremsentyp ist an einem Gravelbike wichtig: Auf losem Untergrund und bei Nässe brauchst Du feine Dosierbarkeit statt roher Kraft, und genau die liefert eine hydraulische Scheibenbremse. In dieser Preisklasse findet man häufiger einfache mechanische Systeme.

Was fehlt: Licht und Größenauswahl

Zwei Punkte solltest Du vor dem Kauf einplanen. Erstens gibt es das Graveler 1.0 nur in einer Rahmenhöhe von 53 cm. Das passt grob für Körpergrößen zwischen etwa 170 und 185 cm; wer deutlich darüber oder darunter liegt, findet keine Alternative im selben Modell. Bei einem Rad mit Drop-Bar ist die Passform wichtiger als bei einem aufrechten Stadtrad, weil Du dauerhaft eine gestreckte Position einnimmst.

Zweitens fehlt eine StVZO-konforme Beleuchtung ab Werk, wie bei Gravelbikes üblich. Für Fahrten in der Dämmerung oder im Dunkeln brauchst Du eine zugelassene Steck-Lichtanlage. Auch Schutzbleche und Gepäckträger sind nicht montiert; passende Anschraubpunkte für Bikepacking-Taschen bringt der Rahmen aber mit.

Einordnung: viel Rad für den Preis

Für ca. 1.699,95 € bekommst Du ein leichtes E-Gravel mit Drehmomentsensor, Marken-Schaltgruppe, hydraulischen Bremsen und 10 Jahren Rahmengarantie. Diese Kombination ist der Grund, warum das Modell regelmäßig als Preis-Leistungs-Tipp auftaucht. Der Kompromiss steckt in der Reichweite und im Drehmoment: Beides ist bewusst klein gehalten, um Gewicht und Preis zu drücken. Für Touren auf gemischtem Untergrund, für den sportlichen Arbeitsweg und für alle, die ein E-Bike suchen, das sich noch wie ein Fahrrad anfühlt, geht diese Rechnung auf. Wer im Bergland wohnt oder täglich weite Strecken mit voller Unterstützung fährt, ist mit einem Mittelmotor und größerem Akku besser bedient.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,8 von 53,6 von 54,4 von 54,2 von 5
Preis1.699,95 €3.499,00 €ab 1.699,00 €ab 1.699,00 €
Motor250 W Heck-Nabenmotor (40 Nm) mit FreilaufMAHLE X20 Heckmotor, 250 W, 55 NmMivice X700 Mittelmotor, 250 W, 48 V, 100 NmNabenmotor im Hinterrad, 48 V, 250 W Nenndauerleistung (650 W Spitze laut Gleecycle), 65 Nm
Akku36 V, 10 Ah (360 Wh), vollintegriert im Unterrohr236 Wh (36 V), fest im Unterrohr integriert48 V, 15 Ah (720 Wh), 21700-Zellen (LG oder Samsung), integriert48 V, 20 Ah, 960 Wh, Samsung-21700-Zellen, herausnehmbar
Reichweitebis zu 110 km (Herstellerangabe, je nach Modus)bis 100 km140 km (Stufe 1), 110 km (Stufe 3), 96 km (Stufe 5); Labortest 160 kmbis 150 km mit Tretunterstützung laut Gleecycle
Gewicht17,6 kg (Herstellerangabe)15,5–15,9 kg je nach Größe (Bio-Version ohne Motor: 12,3–12,7 kg)32,8 kg30,5 kg mit Akku

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das Graveler 1.0?

Das Graveler 1.0 bietet ein stimmiges Gesamtpaket. Der Drehmomentsensor macht den entscheidenden Unterschied zu vielen günstigen E-Bikes: Die Unterstützung folgt Deiner tatsächlichen Tretkraft und fühlt sich dadurch natürlich und spritzig an. Dazu kommen mit der Shimano GRX und hydraulischen Scheibenbremsen Komponenten, die in dieser Klasse selten so sauber zusammenkommen, und mit 17,6 kg ein Gewicht, das sich auch ohne Motor gut fährt.

Wissen solltest Du: Der 360-Wh-Akku liefert realistisch 45 bis 75 km, der Heck-Nabenmotor mit 40 Nm braucht an steilen Anstiegen Deine Mithilfe, und es gibt nur eine Rahmenhöhe. Als leichtes, hochwertig ausgestattetes Einstiegs-E-Gravel für Touren und Pendeln auf gemischtem Untergrund ist es für ca. 1.699,95 € eine sehr nachvollziehbare Wahl.

Häufige Fragen

Für die Preisklasse bekommst du eine ungewöhnlich gute Ausstattung: Drehmomentsensor, Shimano-GRX-Schaltung, hydraulische Bremsen und ein niedriges Gewicht. Wer ein leichtes, vielseitiges Einsteiger-E-Gravel für Touren und Alltag sucht, ist hier sehr gut bedient. Wer maximale Bergkraft oder große Reichweite braucht, sollte zu einem Mittelmotor mit größerem Akku greifen.

Die Angabe „bis zu 110 km" gilt für die niedrigste Unterstützungsstufe bei idealen Bedingungen. Mit mehr Schub, Gegenwind, Zuladung oder im Gelände sind eher 50 bis 80 km realistisch, der 360-Wh-Akku ist eher kompakt.

Er misst, wie kräftig du tatsächlich in die Pedale trittst, und dosiert die Motorunterstützung passend dazu. Das fühlt sich natürlich und direkt an, anders als bei einfachen Trittfrequenzsensoren, die den Motor nur stur nach Pedalumdrehung zuschalten.

Es hat einen Heck-Nabenmotor mit 40 Nm. Der läuft leise und ist wartungsarm, schiebt am sehr steilen Berg aber weniger kraftvoll an als ein Mittelmotor. Für Touren auf gemischtem Gelände reicht er gut aus.

Ja, genau dafür ist ein Gravelbike gemacht. Mit den 28-Zoll-Kenda-Reifen (45 mm), der GRX-Schaltung und der sportlichen Sitzposition kommst du auf Asphalt zügig voran und auf Schotter, Feld- und Waldwegen sicher durch. Für ruppige Trails ist die Geometrie aber nicht ausgelegt.

Als Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h gilt es rechtlich als Fahrrad: kein Führerschein, keine Versicherungs- und keine Helmpflicht. Ein Helm ist trotzdem dringend zu empfehlen.

Die Rahmenhöhe 53 cm (Diamantrahmen) passt grob für Fahrerinnen und Fahrer ab etwa 1,75 m bis rund 1,90 m. Bist du deutlich kleiner oder größer, prüfe vor dem Kauf die Sitzposition, es gibt nur diese eine Größe.

Das Rad kommt weitgehend vormontiert; meist musst du Lenker, Pedale, Vorderrad und Zubehör selbst anbringen und Bremsen sowie Schaltung prüfen. Plane etwas Werkzeug und rund eine Stunde ein, im Zweifel in der Werkstatt durchsehen lassen.