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RCB

RCB G19 E-Bike

E-Fatbike im Moped-Stil mit 20 × 4,0 Zoll Reifen, 1.080-Wh-Akku, Drehmomentsensor, Blinkern und App-Steuerung mit NFC

3,7 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 1.080-Wh-Akku (48 V, 22,5 Ah), laut RCB bis 160 km Reichweite
  • Heckmotor mit 75 Nm und Drehmomentsensor, zusätzlich ein Geschwindigkeitsmodus
  • 20 × 4,0 Zoll Fat-Reifen, Sitzbank und Front-Gepäckträger im Moped-Stil
  • Blinker, Bremslicht und umschaltbarer Scheinwerfer ab Werk
  • Entsperren per App, NFC-Karte oder vierstelligem Code am Display
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Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Typ
E-Fatbike im Moped-Stil (Pedelec bis 25 km/h)
Modellname
G19, Ausführung mit 48 V / 22,5 Ah
Motor
Heckmotor (Hinterrad-Nabe), bürstenloser Getriebemotor, 250 W Nenndauerleistung, bis 1.365 W Spitzenleistung
Drehmoment
75 Nm
Unterstützung
5 Stufen, bis 25 km/h; Drehmomentsensor, laut OTTO umschaltbar auf einen Geschwindigkeitsmodus; Schiebehilfe bis 6 km/h
Akku
48 V / 22,5 Ah (1.080 Wh), Lithium-Ionen, im Rahmen, herausnehmbar
Ladezeit
ca. 7,5 Stunden (Ladegerät 54,6 V / 3 A)
Reichweite
bis 160 km laut RCB (20 °C, 75 kg Zuladung); OTTO: 120–150 km, Amazon: 120–130 km
Gewicht
47,35 kg (Nettogewicht laut RCB)
Zul. Gesamtgewicht
120 kg
Schaltung
Shimano, 7-Gang-Kettenschaltung
Bremsen
Hydraulische Scheibenbremsen vorn und hinten mit Motorabschaltung; ein zweiter Datenblock auf der RCB-Seite nennt mechanische Scheibenbremsen
Federung
Federgabel vorn plus zentral montierter Dämpfer laut RCB; die Amazon-Tabelle führt nur eine Gabelfederung, Federwege nennt keine Quelle
Reifen
20 × 4,0 Zoll Fat-Reifen, maximal 3,5 bar
Display
Farb-LED-Display (IP67) mit App-Anbindung für Android und iOS
Beleuchtung
LED-Scheinwerfer mit Abblend- und Fernlicht, Bremslicht, Blinker vorn und hinten; ein StVZO-Prüfzeichen weist RCB nicht aus
Rahmen
Stahl laut Amazon-Listung, RCB nennt kein Material; Sitzbank mit Dämpfung
Empf. Körpergröße
160–210 cm (laut RCB-Shop)
Sattelhöhe
85 cm (Sitzhöhe laut Geometrie)
Maße
168 × 66,5 × 111 cm, Kettenstrebe 50 cm, Tretlagerhöhe 27 cm
Schutzart
IPX4, Display IP67
Diebstahlschutz
App-Sperre, 2 NFC-Karten, vierstelliger Code am Display, Zahlenschloss im Lieferumfang
Lieferumfang
Ladegerät, Front-Gepäckträger, Zahlenschloss, Luftpumpe, Multitool, 2 NFC-Karten, 2 Schlüssel, Bedienungsanleitung
Normen
CE, EN 15194 laut RCB
Garantie
bis zu 24 Monate laut RCB

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das RCB G19 ist ein E-Fatbike im Moped-Stil: lange Sitzbank, Front-Gepäckträger, 20 × 4,0 Zoll breite Reifen und ein 1.080-Wh-Akku, dazu Blinker, App-Steuerung und NFC-Entsperrung. Rechtlich bleibt es ein Pedelec mit 250 W und 25 km/h. Grundlage der Einordnung sind die Datenblätter im RCB-Shop, die Listungen von OTTO und Amazon, das Produktbild und der Vergleich mit anderen schweren Fatbikes. Die wichtigste Zahl vorweg: Das Rad wiegt 47,35 kg.

Spricht dafür

  • 1.080 Wh Akkukapazität, damit gehört das G19 zu den Rädern mit den größten Akkus im Vergleich
  • Drehmomentsensor mit 75 Nm, dazu ein wählbarer Geschwindigkeitsmodus
  • Umfangreiche Ausstattung: Blinker, Bremslicht, Fernlicht, Front-Gepäckträger und Zahlenschloss
  • Mehrstufiger Diebstahlschutz über App, NFC-Karte und Code am Display
  • Fat-Reifen im 20-Zoll-Format bieten Grip auf Schotter, Sand und Schnee und bleiben wendig

Spricht dagegen

  • Mit 47,35 kg sehr schwer: Treppen, Keller und viele Fahrradträger fallen praktisch weg
  • Zulässiges Gesamtgewicht von 120 kg: nach Abzug des Rades bleiben nur rund 72 kg für Fahrer und Gepäck
  • Widersprüchliche Angaben zu Bremsen, Federung und Steigfähigkeit, selbst auf der RCB-Seite
  • Für Blinker und Beleuchtung weist RCB kein StVZO-Prüfzeichen aus
Preis-Leistung 4,2
Ausstattung 3,2
Akku & Reichweite 4,7
Handling & Gewicht 2,5

Das RCB G19 im Detail

Moped-Optik mit Pedelec-Technik

Das G19 gehört zu einer Gattung, die sich optisch an kleinen Motorrädern orientiert: lange Sitzbank, runder Scheinwerfer, ein Front-Gepäckträger über dem Vorderrad und ein Rahmen, in dem der Akku gut sichtbar steckt. Dazu kommen dicke 20-Zoll-Reifen und Schutzbleche. Das Konzept zielt auf Stadtfahrer, die ein auffälliges Rad mit großer Reichweite suchen und Wert auf Komfort legen.

Die Sitzbank ist laut Geometrie in einen vorderen Teil mit 58 cm und einen hinteren Teil mit 26 cm gegliedert, im RCB-Shop berichten Kunden sogar davon, eine zweite Person mitzunehmen. Ob eine solche Sitzbank als Einrichtung zur Personenbeförderung im Sinne der StVO gilt, weist RCB nicht aus. Unabhängig davon setzt das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg die Grenze, dazu unten mehr.

Rechtlich ein Pedelec: 250 W trotz 1.365 W Spitze

OTTO wirbt im Titel mit 1.365 W Spitzenleistung. Für die rechtliche Einordnung zählt diese Zahl nicht. Entscheidend sind die Nenndauerleistung von 250 W und das Ende der Unterstützung bei 25 km/h, beides nennt RCB ausdrücklich, dazu die Konformität mit der Pedelec-Norm EN 15194. Einen Gasgriff führt keine Quelle, die Schiebehilfe unterstützt bis 6 km/h. Damit brauchst Du weder Kennzeichen noch Versicherung oder Führerschein.

Die hohe Spitzenleistung wirkt sich beim Anfahren und am Berg aus, wo der Motor kurzzeitig deutlich mehr als 250 W abgibt. Das ist bei Pedelecs üblich und zulässig. Was ein Pedelec rechtlich ausmacht, erklärt der Ratgeber Was ist ein Pedelec?.

1.080 Wh: Reichweite bei 47 kg Radgewicht

Der 48-V-Akku mit 22,5 Ah speichert 1.080 Wh, mehr als die meisten Räder im Vergleich. Für die Reichweite gibt es drei Angaben: RCB nennt bis 160 km bei 20 °C und 75 kg, OTTO 120 bis 150 km, Amazon 120 bis 130 km. Ein schweres Fatbike braucht im gemischten Stadtbetrieb etwa 14 bis 22 Wh je Kilometer, daraus ergeben sich 49 bis 77 km. Auf flachem Asphalt in niedriger Stufe sind 90 bis 100 km realistisch, die 160 km verlangen 6,75 Wh/km und sind mit diesem Gewicht kaum zu erreichen.

Geladen wird in rund 7,5 Stunden mit einem 3-A-Ladegerät, eine volle Ladung kostet bei 35 Cent je Kilowattstunde gut 40 Cent. Der Akku lässt sich zum Laden herausnehmen. Deine eigene Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch.

47,35 kg: das Gewicht als größte Hürde

RCB nennt ein Nettogewicht von 47,35 kg, das Paket wiegt 50,3 kg. Damit gehört das G19 zu den schwersten Rädern im Vergleich, nur das HITWAY BK30 mit 54,5 kg und das VARUN X-Plorer Raptor mit 50,4 kg liegen darüber. Das SAMEBIKE STORM kommt auf 45 kg. Treppen, enge Keller und das Heben in einen Kofferraum werden mit diesem Gewicht zur Herausforderung, viele Fahrradträger erlauben zudem nur rund 30 kg je Rad.

Besonders ins Gewicht fällt das beim zulässigen Gesamtgewicht von 120 kg: Nach Abzug des Rades bleiben nur rund 72 kg für Fahrer, Kleidung und Gepäck. Für viele Erwachsene ist das bereits ohne Einkaufstasche knapp, eine zweite Person auf der Sitzbank ist damit ausgeschlossen. Mehr zum Thema steht im Ratgeber E-Bike-Gewicht, zum Transport im Ratgeber E-Bike-Fahrradträger.

Drehmomentsensor und 75 Nm

Der bürstenlose Getriebe-Nabenmotor im Hinterrad liefert laut RCB und Amazon 75 Nm. Gesteuert wird er über einen Drehmomentsensor, der die Unterstützung an Deine Tretkraft anpasst. Laut OTTO lässt sich zusätzlich ein Geschwindigkeitsmodus wählen, der gleichmäßig unterstützt, unabhängig davon, wie fest Du trittst. Diese Wahlmöglichkeit ist in dieser Klasse selten. Die Unterschiede der Sensoren erklärt der Ratgeber Drehmomentsensor am E-Bike.

Bei der Steigfähigkeit gehen die Angaben weit auseinander: RCB schreibt „47,6 %/25°“, OTTO „bis 21,26 %“. Eine Steigung von 47,6 Prozent ist mit einem 47-kg-Rad und 250 W Nenndauerleistung unrealistisch. Die OTTO-Angabe ist plausibler, im Alltag solltest Du bei längeren Anstiegen über 10 Prozent kräftig mittreten.

Bremsen und Federung: widersprüchliche Angaben

Bei den Bremsen widerspricht sich RCB selbst: Die ausführliche Spec-Tabelle nennt hydraulische Scheibenbremsen mit elektronischer Motorabschaltung, ein zweiter Datenblock auf derselben Seite „Front & Rear Mechanical Disc Brakes“. Amazon und OTTO sprechen von hydraulischen Bremsen, OTTO im Titel sogar von „ABS-Ölbremsen“. Ein Antiblockiersystem beschreibt aber keine Quelle, „Öl“ steht hier für die Hydraulikflüssigkeit. Scheibendurchmesser nennt niemand. Für ein Rad mit bis zu 120 kg Systemgewicht sind hydraulische Bremsen die richtige Wahl, frag im Zweifel beim Händler nach.

Ähnlich unklar ist die Federung. RCB nennt eine Federgabel plus zentral montierten Dämpfer, OTTO eine Vorder- und Hinterradfederung, Amazon eine „doppelte Vorderradfederung“ und in der Tabelle nur „Gabelfederung“. Auf dem Produktbild ist die Teleskopgabel gut zu sehen, ein Hinterbaudämpfer nicht eindeutig. Federwege nennt keine Quelle. Die gedämpfte Sitzbank und die voluminösen Reifen sorgen in jedem Fall für viel Komfort.

Fat-Reifen im 20-Zoll-Format

Die Reifen messen 20 × 4,0 Zoll und vertragen maximal 3,5 bar. Mit niedrigem Luftdruck federn sie Unebenheiten weich ab und bieten viel Grip auf Schotter, Sand, Waldwegen und Schnee. Die kleinen Laufräder halten das Rad trotz der Länge von 168 cm vergleichsweise wendig. Der Preis ist ein höherer Rollwiderstand und ein hörbares Abrollgeräusch auf Asphalt, was die Reichweite senkt.

Wer das Rad im Winter nutzt, profitiert von den breiten Reifen besonders, Tipps dazu gibt der Ratgeber E-Bike im Winter. Geschaltet wird mit einer Shimano-Siebengangschaltung, die Schaltgruppe nennt RCB nicht.

Licht, Blinker und Diebstahlschutz

Ab Werk verbaut sind ein LED-Scheinwerfer mit Abblend- und Fernlicht, ein Bremslicht und Blinker vorn und hinten. Seit Juni 2024 sind Blinker an Fahrrädern grundsätzlich erlaubt, allerdings nur mit amtlichem K-Prüfzeichen. Ein solches Prüfzeichen weist RCB weder für die Blinker noch für die Beleuchtung aus, das solltest Du vor dem Kauf erfragen. Worauf es ankommt, erklärt der Ratgeber E-Bike-Blinker. Ein Fernlicht darf den Gegenverkehr nicht blenden, im Stadtverkehr bleibt das Abblendlicht die richtige Wahl.

Beim Diebstahlschutz ist das G19 gut aufgestellt: Entsperren lässt es sich per App, NFC-Karte oder vierstelligem Code am Display, ein Zahlenschloss liegt bei. Die elektronische Sperre verhindert das Fahren mit Motor, das Wegtragen verhindert sie nicht, das hohe Gewicht erschwert es aber spürbar. Für längeres Abstellen gehört ein stabiles Bügel- oder Kettenschloss dazu, siehe Fahrradschloss fürs E-Bike.

Einordnung und Varianten

Im Bestand liegt das G19 zwischen den ganz schweren Fatbikes mit mehr als 50 kg und leichteren Modellen wie dem Fafrees FF20 Polar mit 34 kg. Gegenüber dem SAMEBIKE STORM bietet es mehr Akku, einen Drehmomentsensor und eine umfangreichere Smart-Ausstattung, gegenüber dem HITWAY BK30 etwas weniger Kapazität bei geringerem Gewicht. Seine Stärken sind Akku, Ausstattung und Diebstahlschutz, die Schwächen Gewicht und Zuladung.

Achte beim Kauf auf die Variante. Unter dem Namen G19 gibt es auch Ausführungen mit 20,8 Ah (960 Wh), ein G19 Pro und ein G19 mini mit 16-Zoll-Rädern. Diese Rezension bezieht sich auf die Version mit 22,5 Ah. Weitere Kandidaten zeigt die Bestenliste E-Fatbikes.

Für wen das G19 passt

Das G19 passt zu leichteren Fahrern bis etwa 65 kg, die ein auffälliges, komfortables Fatbike mit sehr großer Reichweite suchen und es ebenerdig abstellen können. Für Stadtfahrten, Schotterwege und Ausflüge ohne Ladepause ist der Akku ein echter Vorteil.

Wer mehr wiegt, das Rad tragen muss oder regelmäßig Gepäck mitnimmt, stößt schnell an die Grenzen von Gewicht und Zuladung. In diesem Fall ist ein leichteres Fatbike mit höherem zulässigem Gesamtgewicht die bessere Wahl.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
RCB G19 E-Bikediese Seite
Bewertung3,7 von 54,1 von 53,9 von 54,3 von 5
Preisab 1.299,00 €1.299,00 €ab 1.299,00 €ab 1.299,99 €
MotorHeckmotor (Hinterrad-Nabe), bürstenloser Getriebemotor, 250 W Nenndauerleistung, bis 1.365 W SpitzenleistungNabenmotor im Hinterrad, 250 W (EU-Version), 70 NmNabenmotor im Hinterrad, 48 V, 250 W Nenndauerleistung250 W Heck-Nabenmotor, 70 Nm
Akku48 V / 22,5 Ah (1.080 Wh), Lithium-Ionen, im Rahmen, herausnehmbar52 V, 27 Ah, 1.404 Wh48 V / 13,5 Ah, 648 Wh, 21700-Zellen mit BMS, im Rahmen integriert48 V, 15 Ah (720 Wh), Samsung-Zellen, abnehmbar
Reichweitebis 160 km laut RCB (20 °C, 75 kg Zuladung); OTTO: 120–150 km, Amazon: 120–130 kmbis 140 km laut DUOTTS, 50 bis 70 km ohne Mittreten120 km in Stufe 1, 100 km in Stufe 3, 80 km in Stufe 5 laut Datenblatt70–120 km (je nach Modus)
Gewicht47,35 kg (Nettogewicht laut RCB)38,03 kg32,3 kg35 kg

Stand: 10.10.2026, 15:01 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das RCB G19?

Das RCB G19 bietet für ca. 1.299,00 € einen 1.080-Wh-Akku, einen Drehmomentsensor mit 75 Nm, Fat-Reifen und eine Ausstattung mit Blinkern, Fernlicht, App und NFC, die in dieser Preisklasse selten ist. Als komfortables Stadt- und Ausflugsrad mit großer Reichweite hat es klare Stärken.

Zwei Zahlen entscheiden aber über die Eignung: 47,35 kg Radgewicht und ein zulässiges Gesamtgewicht von 120 kg. Damit bleiben nur rund 72 kg für Fahrer und Gepäck. Kläre außerdem vor dem Kauf, ob Blinker und Licht ein K-Prüfzeichen tragen und welche Bremsen tatsächlich verbaut sind.

Häufige Fragen

Nach den Herstellerangaben ja. RCB nennt 250 W Nenndauerleistung, eine Unterstützung bis 25 km/h und die Pedelec-Norm EN 15194. Die beworbenen 1.365 W sind Spitzenleistung und für die Einordnung nicht entscheidend. Einen Gasgriff nennt keine Quelle.

RCB gibt ein Nettogewicht von 47,35 kg an, mit Verpackung sind es 50,3 kg. Damit gehört es zu den schwersten Rädern im Vergleich. Treppen und das Heben auf einen Fahrradträger sind mit diesem Gewicht kaum praktikabel.

Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg. Nach Abzug der 47,35 kg Radgewicht bleiben rund 72 kg für Fahrer, Kleidung und Gepäck. Für viele Erwachsene ist das bereits knapp.

RCB nennt bis 160 km, OTTO 120 bis 150 km, Amazon 120 bis 130 km. Realistisch sind mit 1.080 Wh im gemischten Stadtbetrieb etwa 49 bis 77 km, auf flachem Asphalt in niedriger Stufe 90 bis 100 km. Das hohe Gewicht und die breiten Reifen erhöhen den Verbrauch.

Davon ist abzuraten. RCB weist nicht aus, ob die Sitzbank als Einrichtung zur Personenbeförderung im Sinne der StVO gilt. Unabhängig davon lässt das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg nach Abzug des Rades nur rund 72 kg zu, eine zweite Person passt damit nicht.

Blinker an Fahrrädern sind seit Juni 2024 grundsätzlich erlaubt, sie brauchen aber ein amtliches K-Prüfzeichen. Ob die Blinker des G19 ein solches tragen, weist RCB nicht aus. Frag vor dem Kauf nach oder prüfe die Bauteile auf das Prüfzeichen.

Die meisten Quellen sagen ja: Die Spec-Tabelle von RCB, Amazon und OTTO nennen hydraulische Scheibenbremsen mit Motorabschaltung. Ein zweiter Datenblock auf der RCB-Seite spricht allerdings von mechanischen Scheibenbremsen. Ein Antiblockiersystem, wie es der OTTO-Titel mit „ABS“ andeutet, beschreibt keine Quelle.

Neben der hier beschriebenen Version mit 48 V und 22,5 Ah (1.080 Wh) sind Ausführungen mit 20,8 Ah (960 Wh), ein G19 Pro und ein G19 mini mit 16-Zoll-Rädern im Handel. Prüfe vor dem Kauf die Amperestunden in der Artikelbeschreibung.

RCB nennt rund 7,5 Stunden mit dem mitgelieferten Ladegerät (54,6 V, 3 A). Der Akku lässt sich herausnehmen und in der Wohnung laden. Eine volle Ladung kostet bei 35 Cent je Kilowattstunde gut 40 Cent.