RFN SX-E350 Kinder-Elektromotorrad
Elektro-Dirt-Bike für Kinder von 4 bis 8 Jahren mit 36-V-Akku, drei Tempostufen und nur 150 Minuten Ladezeit
- Speziell für Kinder von 4 bis 8 Jahren ausgelegt (Körpergröße ca. 96,5–122 cm, Sitzhöhe 49 cm)
- Drei per Elternschalter wählbare Tempostufen (ca. 15 / 22 / 30 km/h)
- 36-V-Akku (5 Ah, 180 Wh) in nur rund 150 Minuten wieder aufgeladen
- Doppelfederung, 14-Zoll-Noppenreifen und Rahmen aus Magnesiumlegierung
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Technische Daten
- Typ
- Kinder-Elektromotorrad / Elektro-Dirt-Bike (Spielfahrzeug)
- Modell
- SX-E350 (Marke RFN, gehört zum Offroad-Hersteller Apollo)
- Reifen
- 14-Zoll-Noppenreifen (ca. 35,6 cm)
- Motor
- 350 W Nennleistung, bürstenlos (500 W Spitze)
- Akku
- 36 V, 5 Ah (180 Wh)
- Reichweite
- ca. 18 km / 11,2 Meilen (Herstellerangabe)
- Geschwindigkeit
- 3 Modi: ca. 15 / 22 / 30 km/h
- Ladezeit
- ca. 150 Minuten (2,5 Stunden)
- Federung
- Doppelfederung (vorn & hinten)
- Rahmen
- Magnesiumlegierung
- Display
- Wasserdichtes LED-Cockpit mit Tempo- und Akkuanzeige
- Sitzhöhe
- 49 cm
- Gewicht
- ca. 19 kg (Herstellerangabe)
- Empf. Alter
- 4–8 Jahre
- Empf. Körpergröße
- ca. 96,5–121,9 cm
- Straßenzulassung
- keine (nur Privatgelände)
- Lieferumfang
- Dirt Bike, Akku, Ladegerät, Werkzeugset
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das RFN SX-E350 ist ein Elektro-Dirt-Bike für Kinder von 4 bis 8 Jahren aus dem Haus Apollo, einem etablierten Offroad-Hersteller. Es setzt auf eine kindgerechte Auslegung mit 49 cm Sitzhöhe, drei von den Eltern wählbaren Tempostufen und einem 36-V-Akku, der in nur rund 150 Minuten wieder voll ist. Wie alle Fahrzeuge dieser Klasse ist es ein Spielfahrzeug ohne Straßenzulassung: Gefahren wird ausschließlich auf Privatgelände.
Spricht dafür
- Konsequent kindgerechte Auslegung: 49 cm Sitzhöhe, Passform für 96,5–122 cm Körpergröße (4–8 Jahre)
- Drei Tempostufen (ca. 15/22/30 km/h), von den Eltern passend zum Können wählbar
- Kurze Ladezeit: der Akku ist in rund 150 Minuten wieder voll
- Mit rund 19 kg (Herstellerangabe) vergleichsweise leicht, Rahmen aus Magnesiumlegierung
- Doppelfederung, 14-Zoll-Noppenreifen und wasserdichtes LED-Cockpit, Werkzeugset liegt bei
Spricht dagegen
- Keine Straßenzulassung: Fahren ist nur auf Privatgelände erlaubt
- Kleiner 180-Wh-Akku: rund 18 km Reichweite, bei vollem Tempo entsprechend weniger
- Bis zu 30 km/h im höchsten Modus: für 4- bis 8-Jährige nur mit Schutzausrüstung und lückenloser Aufsicht
- Mit ca. 599 € teurer als viele Einsteiger-Kindermotorräder mit ähnlichen Eckdaten
Das RFN SX-E350 im Detail
Wo Du fahren darfst: der rechtliche Rahmen
Der wichtigste Punkt zuerst, weil er über die Nutzung entscheidet: Das SX-E350 hat keine Straßenzulassung. Es ist ein Spielfahrzeug und darf ausschließlich auf privatem, nicht öffentlich zugänglichem Gelände gefahren werden.
Das ist enger, als viele erwarten. Als öffentlicher Verkehrsraum gelten nicht nur Straßen und Radwege, sondern auch öffentliche Parks, Feldwege, Waldwege, Spielplätze und Parkplätze, die jedem zugänglich sind. Erlaubt sind der eigene Hof, das eingezäunte Grundstück, ein privates Feld mit Erlaubnis des Eigentümers oder eine Motocross-Anlage. Wer auf öffentlichem Grund erwischt wird, riskiert ein Verfahren wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz, und das trifft als Aufsichtsperson die Eltern. Kläre also vor dem Kauf, wo Dein Kind das Fahrzeug regelmäßig nutzen kann.
Passform: die durchdachteste Auslegung im Feld
Bei einem Kinderfahrzeug ist die Ergonomie wichtiger als jede Leistungsangabe. Das SX-E350 hat eine Sitzhöhe von 49 cm und ist für Körpergrößen von etwa 96,5 bis 122 cm ausgelegt, also für Kinder von etwa 4 bis 8 Jahren.
Entscheidend ist, dass das Kind im Sitzen mit beiden Fußballen sicher den Boden erreicht. Nur dann kann es das Fahrzeug beim Anhalten abstützen und im Zweifel abspringen. Bei 49 cm Sitzhöhe passt das für Kinder ab etwa 100 cm; bei kleineren Kindern solltest Du warten, statt auf Zehenspitzen zu vertrauen.
Drei Tempostufen: die Elternfunktion
Das Fahrzeug bietet drei Geschwindigkeitsmodi mit etwa 15, 22 und 30 km/h. Diese Staffelung ist das wichtigste Sicherheitsmerkmal, weil sie mitwächst: Ein Fahranfänger startet in der niedrigsten Stufe, und Du gibst die nächste erst frei, wenn Bremsen, Kurvenfahren und Blickführung sitzen.
Ordne die Werte richtig ein: 30 km/h sind für ein 6-jähriges Kind schnell, das entspricht dem Tempo eines sportlich fahrenden Erwachsenen auf dem Rad. Auf losem Untergrund und bei ungeübtem Kurvenverhalten verlängert sich der Bremsweg deutlich. Helm ist Pflicht, dazu gehören Handschuhe, Knie- und Ellenbogenschutz und festes Schuhwerk. Und es gilt: Aufsicht, solange das Kind fährt.
Akku und Laufzeit im Spielbetrieb
Der Akku speichert 180 Wh (5 Ah bei 36 V), RFN nennt rund 18 km Reichweite. Bei voller Tempostufe und häufigem Beschleunigen liegt der reale Wert darunter, rechne mit etwa 30 bis 50 Minuten aktiver Fahrzeit.
Der praktische Ausgleich ist die Ladezeit von rund 150 Minuten, also etwa 2,5 Stunden. Viele Wettbewerber brauchen fünf bis acht Stunden. Für den Nachmittag heißt das: Eine Runde vor dem Mittagessen, laden, eine zweite am späten Nachmittag. Wer mehr Fahrzeit will, kauft einen Zweitakku und wechselt.
Fahrwerk und Verarbeitung
Für ein Kinderfahrzeug ist die Ausstattung ungewöhnlich vollständig: Doppelfederung an beiden Enden, 14-Zoll-Noppenreifen für Grip auf Erde und Gras und ein Rahmen aus Magnesiumlegierung, der zum niedrigen Gewicht von rund 19 kg beiträgt.
Das Gewicht ist ein echtes Argument: Ein 6-jähriges Kind kann ein 19-kg-Fahrzeug mit etwas Hilfe aufrichten, bei 30 kg ist das ausgeschlossen. Auch das Verladen ins Auto und das Tragen über eine Schwelle bleiben so machbar. Das wasserdichte LED-Cockpit zeigt Tempo und Akkustand, ein Werkzeugset liegt bei.
Einordnung: Markenqualität mit Aufpreis
RFN gehört zu Apollo, einem etablierten Offroad-Hersteller, und das merkt man an den Details: Sitzhöhe, Gewicht, Federung und Ladezeit sind konsequent auf die Zielgruppe abgestimmt. Der Preis von ca. 599,00 € liegt über dem vieler Einsteigermodelle wie dem EVERCROSS EV12M, die für die Hälfte einsteigen.
Die Frage ist also, wie intensiv das Fahrzeug genutzt wird. Für gelegentliche Runden im Garten reicht ein günstigeres Modell. Für ein Kind, das regelmäßig auf einem Gelände fährt, rechtfertigen Federung, Gewicht und Verarbeitung den Aufpreis.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | RFN SX-E350 Kinder-Elektromotorrad*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 599,00 € | ca. 599,99 € | ca. 649,99 € | ca. 284,99 € |
| Motor | 350 W Nennleistung, bürstenlos (500 W Spitze) | 250 W bürstenloser Nabenmotor | 500 W, bürstenlos | 300 W |
| Akku | 36 V, 5 Ah (180 Wh) | 24 V, 5,2 Ah (≈ 125 Wh), abnehmbar | 48 V, 7,8 Ah (≈ 374 Wh) | 36 V, 4 Ah (≈ 144 Wh; Spannung laut Hersteller) |
| Reichweite | ca. 18 km / 11,2 Meilen (Herstellerangabe) | bis zu 20 km (Herstellerangabe) | bis zu 20 km (Herstellerangabe) | bis zu 15 km (Herstellerangabe) |
| Gewicht | ca. 19 kg (Herstellerangabe) | 22,3 kg (Herstellerangabe) | 30,94 kg | 18,49 kg |
| Bewertung | 3,6 / 5 | 3,1 / 5 | 3,5 / 5 | 3,6 / 5 |
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Fazit: Für wen lohnt sich das RFN SX-E350?
Das SX-E350 ist die durchdachteste Kinder-Auslegung in unserem Vergleichsfeld: Die Sitzhöhe von 49 cm und die Freigabe für 96,5 bis 122 cm Körpergröße passen genau zur Zielgruppe von 4 bis 8 Jahren, die drei Tempostufen lassen sich dem Können anpassen und mitwachsen lassen, und die Ladezeit von 150 Minuten ist etwa halb so lang wie bei vielen Wettbewerbern. Dazu kommen Doppelfederung, Noppenreifen und rund 19 kg, ein Gewicht, das ein Kind mit etwas Hilfe noch aufrichten kann.
Die Einschränkungen: Keine Straßenzulassung, gefahren werden darf nur auf privatem, nicht öffentlich zugänglichem Gelände. Der 180-Wh-Akku reicht für etwa 30 bis 50 Minuten aktive Fahrzeit. Und die 30 km/h der höchsten Stufe verlangen bei Kindern dieses Alters vollständige Schutzausrüstung und lückenlose Aufsicht. Wer ein hochwertiges erstes Elektro-Dirt-Bike sucht und ein geeignetes Gelände hat, macht hier wenig falsch.
Häufige Fragen
Der Hersteller nennt 4 bis 8 Jahre und eine Körpergröße von etwa 96,5 bis 122 cm. Die feste Sitzhöhe von 49 cm passt genau in diesen Bereich: Das Kind sollte im Sitzen mit den Füßen sicher den Boden erreichen. Entscheidend ist daneben, dass es Balance halten kann und die Eltern das Tempo passend zum Können begrenzen.
Nein. Es ist ein Spielfahrzeug ohne Straßenzulassung und gehört ausschließlich auf Privatgelände, etwa in den Garten, auf den Hof oder auf eine private Wiese mit Einverständnis des Eigentümers.
Es gibt drei Geschwindigkeitsstufen mit etwa 15, 22 und 30 km/h (laut Listung 9,3/13,7/18,6 mph). Eltern wählen die Stufe passend zum Können: Für den Einstieg ist die niedrigste Stufe gedacht, die vollen 30 km/h bleiben geübten Fahrern mit kompletter Schutzausrüstung vorbehalten.
Der Hersteller gibt rund 18 km (11,2 Meilen) an. Der reale Wert hängt von Tempo, Fahrergewicht und Untergrund ab; im höchsten Modus und auf weichem Boden ist es weniger. Für mehrere Runden auf dem Grundstück reicht eine Ladung in der Regel aus.
Rund 150 Minuten, also etwa zweieinhalb Stunden. Das ist ein echter Vorteil dieser Klasse: Viele vergleichbare Kindermotorräder brauchen 4 bis 6 Stunden. Nach der Mittagspause kann es damit oft schon weitergehen.
Laut Hersteller rund 19 kg. Für ein Elektro-Dirt-Bike mit dieser Ausstattung ist das leicht, der Rahmen aus Magnesiumlegierung hilft dabei. Ein umgekipptes Bike kann ein Kind damit gemeinsam mit einem Erwachsenen wieder aufrichten; Transport und Verladen bleiben Erwachsenensache.
Laut Amazon-Listung das Dirt Bike selbst, der Akku, das Ladegerät und ein Werkzeugset für die Montage. Schutzausrüstung wie Helm, Handschuhe und Protektoren gehört separat auf die Einkaufsliste.
RFN ist die Elektro-Dirt-Bike-Linie des Offroad-Herstellers Apollo, der seit Jahren Motocross- und Pit-Bikes baut. Das SX-E350 läuft dort unter dem Namen „Warrior Kids" und ist das Einstiegsmodell für die Jüngsten im Programm.
Mindestens einen gut sitzenden Helm (ideal ist ein Kinder-Crosshelm), dazu Handschuhe, Knie- und Ellbogenschützer sowie festes Schuhwerk. Gerade bei 4- bis 8-Jährigen gehört außerdem ein Erwachsener in Sicht- und Rufweite zu jeder Fahrt.


