SachsenRAD C3V Roma II E-Bike
Urban-Pedelec mit Wave-Rahmen auf 28 Zoll, Carbon-Riemen ohne Schaltung und vollintegriertem 360-Wh-Akku
- 17,0 kg laut Datenblatt: sehr leicht für ein 28-Zoll-Pedelec mit Licht, Gepäckträger und Schutzblechen
- Wave-Rahmen mit tiefem Durchstieg, Aufsteigen ohne Bein über den Sattel
- Carbon-Riemen mit einem Gang, kein Kettenöl und kein Nachspannen
- Drehmomentsensor mit lernender Smart-Stufe, die das eigene Fahrverhalten auswertet
- Vollintegrierter 360-Wh-Akku, Züge und Leitungen ab dem Lenker im Rahmen verlegt
* Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Kaufst Du über einen solchen Link, erhalten wir ggf. eine Provision. Für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Als Amazon-Partner verdienen wir zudem an qualifizierten Verkäufen.
Technische Daten
- Typ
- Urban-E-Bike (Pedelec bis 25 km/h), StVZO-konform
- Modellname
- C3V Roma II
- Motor
- SachsenRAD Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 45 Nm, bürstenlos
- Sensorik
- Drehmomentsensor, 5 Unterstützungsstufen mit lernender Smart-Stufe, Schiebehilfe
- Akku
- 36 V, 360 Wh / 10,0 Ah, vollintegriert im Unterrohr, 1,55 kg, nur für Wartung entnehmbar
- Ladezeit
- ca. 6 Stunden
- Reichweite
- bis 100 km im Eco-Modus bei optimalen Bedingungen laut Datenblatt
- Gewicht
- 17,0 kg
- Zul. Gesamtgewicht
- 137 kg
- Schaltung
- Riemenantrieb als Singlespeed mit einem Gang, 58 Zähne vorn, ein Ritzel hinten
- Bremsen
- Rush Scheibenbremsen, hydraulisch, 160 mm vorn und hinten
- Federung
- Unicrown-Starrgabel, ungefedert
- Laufräder
- 28 Zoll
- Reifen
- Schlauchreifen, 1,6 Zoll breit (41 mm)
- Rahmen
- Aluminium, Wave-Rahmen mit tiefem Durchstieg (Hardtail), Rahmenhöhe 49 cm, interne Kabelführung
- Körpergröße
- 165 bis 185 cm, Schrittlänge 73 bis 91 cm
- Sattel
- Trekkingsattel, 27,5 cm lang, Patentsattelstütze mit Schnellspanner
- Lenker
- Rise Bar, 680 mm breit, interne Kabelführung
- Display
- 2,0-Zoll-LCD im Lenkerkopf, Menüsprachen Deutsch und Englisch, mit Fehlercode-Anzeige
- Beleuchtung
- LED-Frontlicht mit Nachtfahrlicht, LED-Rücklicht mit Standlicht im Schutzblech, Pedal- und Speichenreflektoren
- Ausstattung
- Alarmanlage, Gepäckträger, Schutzbleche, Klingel, Seitenständer
- Maße
- 177 x 104 x 62 cm
- Lieferumfang
- Rad, Ladegerät, Montagewerkzeug, Bedienungsanleitung
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das SachsenRAD C3V Roma II ist die Wave-Variante der Roma-Baureihe: ein Urban-Pedelec auf 28 Zoll mit tiefem Durchstieg, Carbon-Riemen ohne Schaltung und einem vollintegrierten 360-Wh-Akku, angeboten für ca. 1.499,00 €. Mit 17,0 kg gehört es zu den leichtesten Rädern seiner Klasse. Grundlage dieser Einordnung sind das Datenblatt der Leipziger Leicke GmbH, die Amazon-Listung und der Vergleich mit dem Schwestermodell C3M.
Spricht dafür
- 17,0 kg an einem voll ausgestatteten 28-Zoll-Rad: ein Wert, den sonst fast nur deutlich teurere Urban-Bikes erreichen
- Wave-Rahmen mit tiefem Durchstieg, dabei ohne den Gewichtsaufschlag, den Tiefeinsteiger sonst mitbringen
- Carbon-Riemen läuft ohne Öl, verlangt kein Nachspannen und hält deutlich länger als eine Kette
- Drehmomentsensor statt Trittfrequenzsensor, dazu eine Smart-Stufe, die das Fahrverhalten auswertet
- Vollhydraulische Scheibenbremsen mit 160 mm an beiden Rädern und Alarmanlage ab Werk
Spricht dagegen
- Singlespeed ohne jede Gangwahl: An Steigungen und bei Gegenwind gibt es nichts zu schalten
- 360 Wh sind knapp bemessen, das ist die kleinste Akkugröße unter allen SachsenRAD-Modellen dieser Preisklasse
- Der Akku ist fest verbaut und nur für die Wartung zu entnehmen, geladen wird also immer am Rad
- Starrgabel und schmale 1,6-Zoll-Reifen federn nichts ab, auf Kopfsteinpflaster wird es unruhig
- Gewichtsangaben widersprechen sich: Die technische Tabelle nennt 17,0 kg, die Produktbeschreibung 16 kg
SachsenRAD C3V Roma II E-Bike im Detail
Ein Riemen ohne Gänge: die Grundentscheidung dieses Rades
Der Antrieb ist ein Carbon-Riemen als Singlespeed: 58 Zähne am Kettenblatt, ein einzelnes Ritzel hinten, kein Schaltwerk, kein Schalthebel. Der Riemen läuft trocken, verlangt kein Öl und kein Nachspannen, und er hält laut Hersteller bis 30.000 km. Was eine Kette dagegen an Pflege und Ersatz kostet, rechnet unser Ratgeber E-Bike-Kette ölen vor.
Der Preis dieser Bauart ist die fehlende Gangwahl. In der Ebene und am Berg trittst Du immer dieselbe Übersetzung; anpassen kannst Du nur die Unterstützungsstufe. Für die flache Stadt ist das eine elegante Lösung, weil das Rad dadurch leicht, leise und wartungsarm bleibt. In hügeligem Gelände wird es zur Belastung, weil Du keinen leichteren Gang zum Ausweichen hast und die 45 Nm des Motors alles allein tragen müssen.
Der Wave-Rahmen ist der eigentliche Unterschied zum C3M
Technisch teilen sich C3V und C3M Roma II fast alles: denselben Motor mit 45 Nm, denselben 360-Wh-Akku, denselben Riemen, dieselben Rush-Bremsen und dieselben schmalen Reifen. Der Unterschied liegt im Rahmen. Das C3M fährt ein Diamantrahmen mit durchgehendem Oberrohr, das C3V hier einen Wave-Rahmen, dessen Oberrohr tief nach unten geschwungen ist.
Das ändert mehr als die Optik. Du steigst durch statt über, was mit Mantel, Rock, steifer Hüfte oder beladenem Gepäckträger den Unterschied macht. Der Preis dafür ist eine etwas geringere Rahmensteifigkeit, was bei einem Rad ohne Federung und mit 137 kg zulässigem Gesamtgewicht in der Praxis kaum ins Gewicht fällt. Warum der tiefe Einstieg für viele das entscheidende Kaufkriterium ist, ordnet der Ratgeber Damen-E-Bike ein.
17 Kilogramm: warum diese Zahl das Rad trägt
Ein Pedelec mit 28-Zoll-Laufrädern, Licht, Schutzblechen, Gepäckträger und Alarmanlage wiegt üblicherweise 22 bis 26 kg. Das C3V kommt laut technischer Tabelle mit 17,0 kg aus. Der Riemen spart gegenüber Kette und Schaltwerk, der kleine 360-Wh-Akku wiegt nur 1,55 kg, und die schmalen Reifen tun ihr Übriges.
Praktisch bedeutet das: Das Rad lässt sich eine Treppe hochtragen, in einen Kombi heben und ohne Motorunterstützung fahren, wenn der Akku leer ist. Genau dieser letzte Punkt wird oft unterschätzt, weil ein 25-kg-Rad ohne Strom zur Qual wird. Wie stark das Gewicht den Alltag prägt, zeigt unser Ratgeber E-Bike-Gewicht.
Zwei Zahlen, die sich widersprechen
Beim Gewicht nennt die technische Tabelle 17,0 kg, die Produktbeschreibung desselben Shops und der Amazon-Titel dagegen 16 kg. Wir übernehmen den Wert aus der technischen Tabelle, weil sie die genauere Quelle ist, und weisen die Abweichung aus.
Ein zweiter Widerspruch betrifft die Laufradgröße: Der Amazon-Titel spricht von 27 Zoll, die Tabelle des Herstellers führt vorn und hinten 28,0 Zoll. Auch hier gilt die Tabelle. Beide Punkte ändern nichts am Charakter des Rades, sie zeigen aber, dass die Marketingtexte dieser Marke nicht als Datenquelle taugen.
360 Wh: die Reichweite realistisch gerechnet
SachsenRAD nennt bis 100 km im Eco-Modus bei optimalen Bedingungen. Das entspräche 3,6 Wh je Kilometer und setzt flache Strecke, niedrigste Stufe und kräftiges Mittreten voraus.
Rechne mit 7 bis 11 Wh je Kilometer, denn das leichte Rad mit schmalen Reifen ist sparsamer als ein schweres SUV-Pedelec. Aus 360 Wh werden damit 33 bis 51 km. In der höchsten Stufe und bei Gegenwind bleiben 25 bis 30 km. Für den Weg zur Arbeit und zurück reicht das bei bis zu 15 km je Richtung, für Tagestouren wird es knapp. Dein Profil kannst Du im Reichweiten-Rechner durchrechnen.
Der Akku sitzt fest im Rahmen
Der 360-Wh-Akku ist vollintegriert und laut Datenblatt nur für Reparatur und Wartung zu entnehmen. Optisch ist das der Grund, warum das Rad kaum als E-Bike zu erkennen ist: Es gibt keine aufgesetzte Box am Unterrohr und keine sichtbaren Züge.
Im Alltag hat das zwei Folgen. Erstens lädst Du immer am Rad, brauchst also eine Steckdose dort, wo es steht. Wer in der dritten Etage ohne Aufzug wohnt und das Rad im Hof abstellt, sollte das vorher durchdenken. Zweitens kannst Du den Akku im Winter nicht mitnehmen, um ihn frostfrei zu lagern. Der Vorteil: Ein fest verbauter Akku lässt sich auch nicht einzeln stehlen.
Wo SachsenRAD gespart hat
Der erste Punkt ist der Komfort. Eine Unicrown-Starrgabel ohne Dämpfung trifft hier auf Reifen mit nur 1,6 Zoll Breite. Gefedert wird damit ausschließlich über Luftdruck und Sattel. Auf glattem Asphalt ist das effizient und leichtläufig, auf Kopfsteinpflaster und aufgeworfenen Radwegen kommt jede Kante durch. Eine gefederte Sattelstütze für 40 bis 70 € entschärft die Hälfte des Problems.
Der zweite Punkt ist die Bremse: Rush ist eine funktionierende Vollhydraulik mit 160 mm Scheiben, aber kein Name, für den jeder Fachhändler Beläge auf Lager hat. Bei einem Rad mit 17 kg und moderatem Tempo ist die Bremsleistung unkritisch, die Ersatzteilfrage stellt sich erst nach ein paar tausend Kilometern.
Die Smart-Stufe: was hinter dem KI-Versprechen steckt
SachsenRAD bewirbt den Controller mit künstlicher Intelligenz. Konkret gemeint ist eine zusätzliche Unterstützungsstufe, die neben dem Signal des Drehmomentsensors auch das bisherige Fahrverhalten auswertet und die Zuschaltung darauf abstimmt. Der Effekt ist eine gleichmäßigere Unterstützung ohne merkliche Schaltpunkte zwischen den Stufen.
Wichtiger als das Label ist die Grundlage: das Rad hat einen Drehmomentsensor. Er misst Deine Tretkraft und dosiert die Unterstützung proportional dazu, während einfachere Räder nur die Pedalumdrehung zählen. Am Singlespeed ist das besonders wertvoll, weil das Anfahren ohne leichten Gang sonst zäh wäre. Den Unterschied erklärt der Ratgeber zum Drehmomentsensor am E-Bike.
Zwei Kaufwege, und warum hier der Shop gewinnt
Das C3V Roma II steht im Herstellershop und bei Amazon. Der Shop liefert Neuware, darauf bezieht sich der große Preis auf dieser Seite. Bei Amazon verkauft Leicke, der Hersteller selbst, dasselbe Modell zeitweise als geprüfte Gebrauchtware.
Anders als bei den Schwestermodellen lohnt sich der Umweg hier selten: Das Gebraucht-Angebot lag bei unserer Prüfung über dem Neupreis im Shop. Ein Blick kostet nichts, weil sich Angebote und Preise ändern, aber die Voreinstellung sollte der Direktkauf sein. Marmorweiß und Grau werden im Shop zudem als getrennte Artikel geführt, die Graufassung kostet mehr.
Für wen das C3V Roma II passt
Es passt zu Stadtfahrern in flachem bis leicht welligem Gelände, die ein leichtes, leises Rad mit wenig Wartung wollen und den bequemen Durchstieg brauchen. Kurze Wege, Einkauf, Pendelstrecke, Bahnhof: Dort spielt die Kombination aus 17 kg, Riemen und Alarmanlage ihre Stärke aus. Weitere Räder dieser Gattung stehen in der Bestenliste Urban-E-Bikes.
An seine Grenze kommt es im Hügelland, mit schwerem Gepäck und auf schlechten Wegen. Wer Steigungen fährt, braucht Gänge und mehr Akku, dafür ist das C5 Centro II derselben Marke die passendere Wahl. Wer den Diamantrahmen bevorzugt, findet im C3M Roma II dasselbe Rad mit durchgehendem Oberrohr.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | SachsenRAD C3V Roma II E-Bike*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 1.499,00 € | ca. 1.498,99 € | ca. 1.499,99 € | ca. 1.527,39 € |
| Motor | SachsenRAD Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 45 Nm, bürstenlos | AEG Comfort Drive Mittelmotor, 36 V, 250 W, 70 Nm | Bafang H700 Heckmotor, 36 V, 250 W, 40 Nm | SachsenRAD Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 45 Nm, bürstenlos |
| Akku | 36 V, 360 Wh / 10,0 Ah, vollintegriert im Unterrohr, 1,55 kg, nur für Wartung entnehmbar | 36 V, 10 Ah (360 Wh), im Unterrohr integriert | 36 V, 11,6 Ah (417,6 Wh), im Unterrohr integriert, entnehmbar | 36 V, 360 Wh / 10,0 Ah, vollintegriert im Unterrohr, 1,55 kg, nur für Wartung entnehmbar |
| Reichweite | bis 100 km im Eco-Modus bei optimalen Bedingungen laut Datenblatt | bis zu 110 km (Herstellerangabe) | bis zu 100 km | bis 100 km im Eco-Modus bei optimalen Bedingungen laut Datenblatt |
| Gewicht | 17,0 kg | ca. 28,6 kg | ca. 20 kg | 17,0 kg |
| Bewertung | 3,7 / 5 | 4,0 / 5 | 3,9 / 5 | 3,7 / 5 |
Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.
Fazit zum SachsenRAD C3V Roma II E-Bike
Für ca. 1.499,00 € bekommst Du ein 17 kg leichtes 28-Zoll-Pedelec mit Wave-Rahmen, Carbon-Riemen, Drehmomentsensor und vollständiger StVZO-Ausstattung. Das ist ein schlüssiges Konzept für die Stadt, und der niedrige Wert auf der Waage ist in dieser Preisklasse das eigentliche Argument.
Kaufen würden wir es für flaches bis leicht welliges Terrain, kurze bis mittlere Distanzen und alle, denen der tiefe Durchstieg wichtig ist. Zurückstellen würden wir es bei regelmäßigen Steigungen, langen Tagestouren oder schlechten Wegen, denn dort fehlen dem Rad Gänge, Akkukapazität und Federung.
Häufige Fragen
Im Rahmen. Das C3V hat einen Wave-Rahmen mit tiefem Durchstieg, das C3M einen Diamantrahmen mit durchgehendem Oberrohr. Motor mit 45 Nm, 360-Wh-Akku, Carbon-Riemen, Rush-Bremsen und Ausstattung sind bei beiden gleich. Das C3V wird zudem etwas günstiger angeboten.
Kurze Anstiege ja, dort trägt der Drehmomentsensor die Unterstützung zügig nach. Bei längeren Steigungen über 6 bis 8 Prozent wird es anstrengend, weil Du nicht in einen leichteren Gang ausweichen kannst und die 45 Nm des Nabenmotors allein tragen müssen. Für hügeliges Gelände ist ein Rad mit Schaltung die bessere Wahl.
Der Hersteller nennt bis 100 km im Eco-Modus. Realistisch sind bei 7 bis 11 Wh je Kilometer rund 33 bis 51 km aus den 360 Wh. In der höchsten Stufe oder bei Gegenwind bleiben 25 bis 30 km. Das leichte Rad mit schmalen Reifen ist dabei sparsamer als schwere Pedelecs derselben Akkugröße.
Nein, nicht im Alltag. Das Datenblatt führt ihn als vollintegriert und nur für Reparatur oder Wartung entnehmbar. Geladen wird also immer am Rad, Du brauchst eine Steckdose am Abstellplatz. Der Vorteil dieser Bauweise: Der Akku lässt sich nicht einzeln stehlen und das Rad sieht nicht nach E-Bike aus.
Die technische Tabelle des Herstellers nennt 17,0 kg, Produktbeschreibung und Amazon-Titel sprechen von 16 kg. Wir halten uns an die Tabelle, weil sie die genauere Quelle ist. Beide Werte liegen weit unter dem Klassenschnitt von 22 bis 26 kg für ein voll ausgestattetes 28-Zoll-Pedelec.
SachsenRAD nennt bis zu 30.000 km. Das ist etwa das Vier- bis Sechsfache einer Kette, die je nach Pflege bei 3.000 bis 8.000 km fällig wird. Der Riemen braucht kein Öl, verzieht sich nicht und macht keine schmutzigen Hosenbeine. Reißt er, ist ein Wechsel unterwegs allerdings kaum möglich.
SachsenRAD gibt eine Rahmenhöhe von 49 cm an und empfiehlt das Rad für 165 bis 185 cm Körpergröße bei 73 bis 91 cm Schrittlänge. Es gibt nur diese eine Größe. Wer darunter oder darüber liegt, sollte die Sattelhöhe vorher gegenrechnen.
Nur bedingt. Eine ungefederte Unicrown-Gabel trifft hier auf 1,6 Zoll schmale Reifen, gefedert wird also allein über Luftdruck und Sattel. Auf Asphalt und festen Radwegen ist das effizient, auf Kopfsteinpflaster und Schotter wird es unruhig. Eine gefederte Sattelstütze für 40 bis 70 € entschärft einen guten Teil davon.
Sie schlägt an, sobald das abgestellte Rad bewegt wird, und schreckt damit Gelegenheitsdiebe ab. Ein Schloss ersetzt sie nicht, weil sie niemanden aufhält, der das Rad mit Werkzeug angeht oder wegträgt. Ein stabiles Bügel- oder Faltschloss bleibt Pflicht.


