SachsenRAD

SachsenRAD F12 MagPanther E-Bike

Kompaktes 16-Zoll-Faltrad mit Rahmen aus Magnesiumguss, Heckfederung und 19 kg Gewicht

3,4 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Rahmen aus Magnesiumguss, schweißfrei gefertigt und laut SachsenRAD 30 Prozent leichter als die Alu-Bauweise
  • 19 kg Gesamtgewicht: eines der leichtesten E-Falträder mit Federung
  • Hilfsschieberad und Magnethalterung halten das gefaltete Rad zusammen und lassen es rollen statt tragen
  • Heckfederung trotz Faltrahmen, dazu Magnesium-Laufräder mit Allroad-Bereifung
  • 4,5-Zoll-Display mit drei Unterstützungsstufen, ausgezeichnet mit dem iF Design Award
ca. 1.199,00 € Amazon-Preis, Stand: 05.10.2026, 15:00 Uhr MESZ
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Technische Daten

Typ
E-Faltrad (Pedelec bis 25 km/h)
Modellname
F12 MagPanther, Artikelnummer BB12190
Motor
Hinterradmotor in der Nabe, 250 W bei 36 V, 40 Nm, bürstenlos
Sensorik
Drei Unterstützungsstufen über das Display
Akku
36 V, 190 Wh / 5,2 Ah, Lithium-Ionen, vollintegriert, 3,5 kg
Ladezeit
ca. 7 Stunden
Reichweite
bis 50 km laut SachsenRAD bei optimalen Bedingungen
Gewicht
19 kg
Zul. Gesamtgewicht
120 kg
Schaltung
Kein Schaltwerk: ein Kettenblatt, ein Ritzel, Abstufung allein über die drei Unterstützungsstufen
Bremsen
Vorn mechanische Scheibenbremse mit 160 mm; die Produktabbildung zeigt auch hinten eine Scheibenbremse, das Datenblatt führt sie nicht auf
Federung
Heckfederung; vorn Teleskopgabel ohne Federweg (Starrgabel)
Laufräder
16 Zoll, Magnesium-Leichtmetallräder
Reifen
16 x 1,95 Zoll Schlauchreifen, 41 mm stark, Autoventil, empfohlener Druck 2,5 bis 4,5 bar
Rahmen
Magnesiumguss, schweißfrei, Faltrahmen mit patentiertem Klappmechanismus, Rahmenhöhe 43 cm
Display
4,5 Zoll, zeigt Batteriestand, Geschwindigkeit, Unterstützungsstufe, Gesamt- und Tageskilometer, Menü in Deutsch und Englisch
Beleuchtung
Speichen- und Pedalreflektoren; eine Lichtanlage führt das Datenblatt nicht
Körpergröße
160 bis 185 cm, empfohlene Schrittlänge 80 bis 94 cm
Sattel
City-Sattel, Sitzhöhe 82 bis 103 cm, Patentsattelstütze mit 31,6 mm Durchmesser, Schnellspanner
Lenker
Klappradlenker, 590 mm breit, klappbar, mit Schnellspanner
Ausstattung
Hilfsschieberad, Magnethalterung, Schutzbleche, Klingel, Fahrradständer, klappbare Plattformpedale; kein Kettenschutz
Lieferumfang
Rad, Ladegerät; nahezu vollständig vormontiert, allein der Lenker ist auszurichten

Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das SachsenRAD F12 MagPanther geht einen eigenen Weg unter den E-Falträdern: Der Rahmen besteht aus Magnesiumguss und kommt ohne Schweißnähte aus, das Rad wiegt 19 kg und hat trotz Faltmechanismus eine Heckfederung. Dafür trägt es mit 190 Wh einen der kleinsten Akkus, die ein aktuelles Pedelec ausweist.

Grundlage dieser Einordnung sind die technische Tabelle im SachsenRAD-Shop, die Amazon-Listung und der Vergleich mit den übrigen E-Falträdern in unserer Datenbank.

Spricht dafür

  • 19 kg machen das Rad zu einem der leichtesten E-Falträder mit Federung, viele Wettbewerber liegen bei 22 bis 28 kg
  • Der Magnesiumguss-Rahmen kommt ohne Schweißnähte aus, an denen ein Faltrahmen üblicherweise am stärksten arbeitet
  • Hilfsschieberad und Magnethalterung: das gefaltete Rad hält von selbst zusammen und lässt sich rollen statt tragen
  • Heckfederung an einem 16-Zoll-Faltrad gleicht einen Teil dessen aus, was die kleinen Laufräder an Komfort kosten
  • Das 4,5-Zoll-Display ist für ein Faltrad ungewöhnlich groß und im Fahren gut ablesbar
  • Nahezu vollständig vormontiert geliefert, nur der Lenker ist auszurichten

Spricht dagegen

  • 190 Wh sind sehr wenig: die vom Hersteller genannten 50 km entsprechen 3,8 Wh je Kilometer, realistisch sind eher 16 bis 24 km
  • Kein Schaltwerk: ein Kettenblatt und ein Ritzel, an Steigungen bleibt allein das Drehmoment des Motors
  • Das Datenblatt weist allein die vordere Scheibenbremse aus; die hintere ist nur auf der Produktabbildung zu erkennen
  • Ohne Lichtanlage ab Werk, das Datenblatt führt allein Speichen- und Pedalreflektoren
  • Vorn arbeitet eine Starrgabel, die Federung sitzt allein im Hinterbau
  • ca. 1.199,00 € sind für 190 Wh und einen Gang ein hoher Preis, bezahlt wird vor allem der Rahmen
  • Kein Kettenschutz: die Kette liegt frei, Hosenbein und Waden sind ungeschützt
Preis-Leistung 3,0
Ausstattung 3,4
Akku & Reichweite 2,6
Transport & Faltmaß 4,4

Das SachsenRAD F12 MagPanther im Detail

Magnesiumguss: warum der Rahmen das Besondere ist

Fast alle Falträder haben einen geschweißten Aluminiumrahmen. Das F12 besteht dagegen aus Magnesiumguss und wird laut SachsenRAD schweißfrei gefertigt. Der Unterschied ist konstruktiv relevant: Ein Faltrahmen trägt seine Last über ein Scharnier, und die Schweißnähte rund um dieses Scharnier sind die Stellen, an denen das Material über Jahre am stärksten arbeitet. Ein gegossener Rahmen hat diese Nähte nicht.

Magnesium ist zudem leichter als Aluminium bei vergleichbarer Steifigkeit, der Hersteller nennt einen Gewichtsvorteil von 30 Prozent. Dasselbe Material sitzt in den Laufrädern, die als Magnesium-Leichtmetallräder ausgeführt sind. Zusammen ergibt das die 19 kg, und dafür gab es einen iF Design Award. Der Preis von ca. 1.199,00 € erklärt sich zum größten Teil aus dieser Rahmenkonstruktion.

190 Wh: die Reichweite ehrlich gerechnet

Der Akku fasst 190 Wh bei 5,2 Ah und 36 V. Das ist deutlich weniger als bei üblichen E-Falträdern, die meist zwischen 360 und 500 Wh tragen. SachsenRAD nennt bis zu 50 km und stellt diesen Wert ausdrücklich unter den Vorbehalt optimaler Bedingungen. Rechnerisch entspricht er einem Verbrauch von 3,8 Wh je Kilometer.

Dieser Verbrauch ist an einem 19-kg-Rad mit Nabenmotor selbst in der niedrigsten Stufe kaum zu halten. Realistisch liegt ein solches Rad bei 8 bis 12 Wh je Kilometer, woraus 16 bis 24 km je Ladung werden. Für die Strecke vom Bahnhof ins Büro und zurück reicht das. Für einen Arbeitsweg von 15 km je Richtung reicht es nicht, ohne im Büro nachzuladen. Der positive Nebeneffekt: Eine volle Ladung kostet bei 0,35 € je Kilowattstunde nur rund 7 Cent, und der 3,5-kg-Akku ist leicht genug, um ihn im Rucksack mitzunehmen. Deine eigenen Werte kannst Du im Reichweiten-Rechner durchspielen.

Ein Gang: was das an Steigungen bedeutet

Das Datenblatt weist ein Kettenblatt und ein Ritzel aus, es gibt also kein Schaltwerk. Abgestuft wird allein über die drei Unterstützungsstufen des Motors. Für ein kompaktes Stadtrad ist das eine bewusste Vereinfachung: weniger Teile, die sich verstellen können, kein Schaltzug, der im Faltmechanismus stört.

Im Alltag heißt das, dass der 40-Nm-Nabenmotor Steigungen allein bewältigen muss. Auf innerstädtischen Brücken und leichten Anstiegen funktioniert das. An einer längeren Steigung kannst Du weder in einen leichteren Gang schalten noch dem Motor über die Übersetzung helfen, weil er starr am Hinterrad sitzt. Wie sich die Bauarten unterscheiden, steht im Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor. Bei leerem Akku wird der eine Gang zur eigentlichen Grenze des Rades.

19 kg und der Transport: das eigentliche Argument

Hier spielt das F12 seine Stärke aus. 19 kg sind für ein gefedertes E-Faltrad wenig, viele Wettbewerber liegen zwischen 22 und 28 kg. Dazu kommen zwei durchdachte Details: Eine Magnethalterung hält die beiden Rahmenhälften im gefalteten Zustand zusammen, sodass das Paket nicht auseinanderklappt. Und ein Hilfsschieberad erlaubt es, das gefaltete Rad zu rollen statt zu tragen.

Das ist genau die Kombination, auf die es im Bahnverkehr ankommt: Ein gefaltetes Rad gilt als Gepäckstück und braucht keine Fahrradkarte, wenn es sich verstauen lässt. Die Details dazu stehen im Ratgeber zum Fahrradtransport in der Bahn. Auch für die Mitnahme im Kofferraum oder im Wohnmobil ist das der entscheidende Unterschied. Beim Transport ist zudem der Umgang mit dem Akku zu beachten.

Federung an einem Faltrad

16-Zoll-Laufräder haben einen bauartbedingten Nachteil: Sie fallen tiefer in jedes Schlagloch und übertragen Stöße härter als große Laufräder. SachsenRAD antwortet darauf mit einer Heckfederung, was an einem Faltrahmen konstruktiv aufwendig ist, weil die Federung mit dem Klappmechanismus zusammenspielen muss.

Vorn bleibt es allerdings bei einer Teleskopgabel ohne Federweg, das Datenblatt führt sie als Starrgabel. Stöße vom Vorderrad kommen also ungefiltert am Lenker an. In Verbindung mit den 1,95 Zoll breiten Allroad-Reifen, die man mit 2,5 bar am unteren Ende des zulässigen Drucks fahren kann, bleibt der Komfort auf Kopfsteinpflaster überschaubar. Auf Asphalt und glattem Radweg passt die Auslegung.

Was vor der ersten Fahrt zu klären ist

Zwei Punkte gehören in die Kaufentscheidung. Erstens die Beleuchtung: Das Datenblatt führt allein Speichen- und Pedalreflektoren, eine Lichtanlage ist nicht ausgewiesen. Für Fahrten bei Dunkelheit brauchst Du in Deutschland eine zugelassene Anlage vorn und hinten, die es als Steck-Lösung ab etwa 30 € gibt. Gerade bei einem Pendlerrad, das im Winter morgens und abends im Dunkeln bewegt wird, ist das keine Nebensache.

Zweitens die Bremsen: Die Tabelle weist allein eine mechanische Scheibenbremse vorn mit 160 mm aus. Auf der Produktabbildung ist auch am Hinterrad eine Scheibenbremse zu sehen, die Angabe fehlt im Datenblatt also schlicht. Bauart und Scheibengröße hinten bleiben damit offen, hier lohnt die Rückfrage beim Händler. Dazu fehlt ein Kettenschutz, die Kette liegt frei.

Einordnung: wofür der Preis steht

Rein nach Kernwerten ist der Preis hoch: 190 Wh, 40 Nm und ein Gang bekommt man in dieser Klasse auch für deutlich weniger. Was Du beim F12 bezahlst, ist der Rahmen: Magnesiumguss ohne Schweißnähte, Magnesium-Laufräder, 19 kg und ein preisgekröntes Faltkonzept mit Schieberad und Magnethalter.

Damit ist das Rad ein Spezialist. Wer täglich pendelt und dabei Bahn oder Auto mit dem Rad kombiniert, zahlt für genau die Eigenschaft, auf die es dabei ankommt. Wer sein Rad ohnehin selten faltet, bekommt für dasselbe Geld anderswo mehr Akku und mehr Gänge. Die Alternativen zeigt die Bestenliste der E-Falträder, die weiteren Modelle der Marke stehen auf der SachsenRAD-Herstellerseite.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Preisca. 1.199,00 €ca. 1.199,00 €ca. 1.099,99 €ca. 1.099,00 €
MotorHinterradmotor in der Nabe, 250 W bei 36 V, 40 Nm, bürstenlos250 W Nabenmotor, 48 V, 75 Nm, mit Boost-FunktionHinterrad-Nabenmotor, bürstenlos, 250 WHeckmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W Nenndauerleistung
Akku36 V, 190 Wh / 5,2 Ah, Lithium-Ionen, vollintegriert, 3,5 kg48 V, 15 Ah (720 Wh), 21700er LG-Zellen mit BMS, integriert48 V / 10,4 Ah, 499,2 Wh, im Rahmen, abnehmbar und abschließbar48 V / 18 Ah, 864 Wh, entnehmbar
Reichweitebis 50 km laut SachsenRAD bei optimalen Bedingungenbis zu 141 km (Stufe 1), 108 km (Stufe 3), 80 km (Stufe 5)60 bis 100 km120 bis 140 km
Gewicht19 kg26,5 kg31 kg27 kg
Bewertung3,4 / 54,1 / 53,5 / 54,4 / 5

Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.

Fazit: Für wen lohnt sich das SachsenRAD F12 MagPanther?

Das F12 MagPanther ist ein Transportspezialist. Der schweißfreie Magnesiumguss-Rahmen, die 19 kg, das Hilfsschieberad und die Magnethalterung lösen genau das Problem, an dem die meisten E-Falträder scheitern: Ein gefaltetes Rad, das 25 kg wiegt und auseinanderklappt, trägt niemand freiwillig durch einen Bahnhof.

Der Preis dafür steht ebenso deutlich im Datenblatt. Mit 190 Wh sind realistisch 16 bis 24 km je Ladung drin, es gibt nur einen Gang, und eine Lichtanlage fehlt ab Werk. Für Pendler auf der letzten Meile zwischen Bahnhof und Büro, für Wohnmobil- und Bootsbesitzer und für alle, die ihr Rad regelmäßig tragen oder verstauen, ist das eine stimmige Auslegung. Wer längere Strecken am Stück fahren oder Steigungen bewältigen will, ist mit einem größeren Akku und einer Schaltung besser bedient.

SachsenRAD F12 MagPanther E-Bike ca. 1.199,00 € · Amazon-Preis, Stand: 05.10.2026, 15:00 Uhr MESZ
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Häufige Fragen

SachsenRAD nennt bis zu 50 km unter optimalen Bedingungen, was einem Verbrauch von 3,8 Wh je Kilometer entspricht. An einem 19-kg-Rad mit Nabenmotor sind eher 8 bis 12 Wh je Kilometer realistisch. Aus 190 Wh werden damit rund 16 bis 24 km je Ladung. Für die Strecke zwischen Bahnhof und Büro reicht das, für einen langen Arbeitsweg ohne Nachladen nicht.

Der 190-Wh-Akku wiegt 3,5 kg und sitzt vollintegriert im Rahmen. Ein größerer Akku würde das Gesamtgewicht von 19 kg deutlich erhöhen und damit das Kernargument des Rades untergraben, nämlich die Transportierbarkeit. Der kleine Akku ist also eine bewusste Entscheidung zugunsten des Gewichts, keine Sparmaßnahme am falschen Ende.

Nein. Das Datenblatt weist ein Kettenblatt und ein Ritzel aus, ein Schaltwerk gibt es nicht. Abgestuft wird allein über die drei Unterstützungsstufen des Motors. An Steigungen muss der 40-Nm-Nabenmotor die Arbeit allein leisten, weil er starr am Hinterrad sitzt und keine Übersetzung nutzen kann.

Das Rad wiegt 19 kg und gehört damit zu den leichtesten gefederten E-Falträdern. Eine Magnethalterung hält die Rahmenhälften im gefalteten Zustand zusammen, ein Hilfsschieberad erlaubt es, das Paket zu rollen statt zu tragen. Zusammen mit dem 3,5 kg leichten, entnehmbaren Akku ist das die Kombination, die Bahnfahrten und Kofferraum-Transporte praktikabel macht.

Nur teilweise. Das Datenblatt führt Speichen- und Pedalreflektoren, eine Lichtanlage ist nicht ausgewiesen. Für Fahrten bei Dunkelheit brauchst Du eine zugelassene Beleuchtung vorne und hinten, die es als Steck-Lösung ab etwa 30 € gibt. Als Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h gilt das Rad ansonsten rechtlich als Fahrrad und braucht weder Führerschein noch Versicherung.

Ausgewiesen ist vorn eine mechanische Scheibenbremse mit 160 mm Scheibendurchmesser. Zur Hinterradbremse macht die technische Tabelle keine Angabe, auf der Produktabbildung ist dort allerdings ebenfalls eine Scheibenbremse zu erkennen. Bauart und Scheibengröße hinten bleiben offen, hier lohnt die Rückfrage beim Händler.

SachsenRAD empfiehlt 160 bis 185 cm bei einer Schrittlänge von 80 bis 94 cm. Die Rahmenhöhe beträgt 43 cm, die Sitzhöhe lässt sich über die Patentsattelstütze zwischen 82 und 103 cm einstellen. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg.

Kleine Laufräder fallen tiefer in Fahrbahnschäden und übertragen Stöße härter als große. Die Heckfederung fängt einen Teil davon ab, was an einem Faltrahmen konstruktiv aufwendig ist. Vorn arbeitet allerdings eine Starrgabel, Stöße vom Vorderrad kommen also ungefiltert am Lenker an.

SachsenRAD gibt rund sieben Stunden für eine volle Ladung an. Bei 0,35 € je Kilowattstunde kostet die Füllung des 190-Wh-Akkus etwa 7 Cent. Auf 20 realistische Kilometer gerechnet sind das rund 0,35 Cent je Kilometer.

Ein Faltrahmen trägt seine Last über ein Scharnier, und bei geschweißten Rahmen sind die Nähte rund um dieses Scharnier die am stärksten beanspruchten Stellen. Der schweißfreie Guss vermeidet diese Nähte konstruktiv. Magnesium ist zudem leichter als Aluminium bei vergleichbarer Steifigkeit, was den Gewichtsvorteil von rund 30 Prozent laut Hersteller erklärt.