SachsenRAD F3G Centro E-Bike
E-Faltrad auf 20 Zoll mit stufenloser Automatiknabe, Carbon-Riemen, 85-Nm-Mittelmotor und Magura-Hydraulik
- Stufenlose Automatiknabe: Du stellst Deine Wunsch-Trittfrequenz ein, das Rad schaltet von allein
- XCruise-V8-Mittelmotor mit 85 Nm und Drehmomentsensor, das stärkste Aggregat im SachsenRAD-Programm
- 540 Wh im Unterrohr, abnehmbar zum Laden, laut Datenblatt bis 150 km im Bestfall
- Magura MT A2 Scheibenbremsen, hydraulisch mit 160 mm vorn und hinten
- Carbon-Riemen statt Kette: kein Öl, kein Nachspannen, kein Kettenschutz nötig
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Technische Daten
- Typ
- E-Faltrad (Pedelec bis 25 km/h), StVZO-konform
- Modellname
- F3G Centro
- Motor
- SachsenRAD XCruise V8 Mittelmotor am Tretlager, 250 W, 85 Nm, bürstenlos
- Sensorik
- Drehmomentsensor, 5 Unterstützungsstufen, Schiebehilfe bis 6 km/h
- Akku
- 36 V, 540 Wh / 15,0 Ah, im Unterrohr, abnehmbar und abschließbar, 3,0 kg
- Ladezeit
- ca. 8 Stunden
- Reichweite
- bis 150 km bei optimalen Bedingungen laut Datenblatt
- Gewicht
- 24,2 kg
- Zul. Gesamtgewicht
- 120 kg
- Schaltung
- Automatikschaltung mit Carbon-Riemen, 58 Zähne vorn, ein Ritzel hinten
- Bremsen
- Magura MT A2 Scheibenbremsen, hydraulisch, 160 mm vorn und hinten
- Federung
- Unicrown-Starrgabel, ungefedert
- Laufräder
- 20 Zoll
- Reifen
- Kenda, 1,95 Zoll breit, mit Reflektorstreifen
- Rahmen
- Aluminium-Legierung, klappbar, Tiefeinstieg, Rahmenhöhe 46 cm, Oberrohr 62,5 cm
- Körpergröße
- ab 160 cm
- Sattel
- City-Sattel, gepolstert, Sitzhöhe 88 bis 103 cm, Schnellspanner
- Lenker
- Riser Bar, 600 mm breit, klappbar, Höhe 118 bis 133 cm
- Display
- TFT-Farb-LCD, 2,4 Zoll, mit Motorleistung, Strecken und Fehlercodes, Menüsprache Englisch
- Beleuchtung
- LED-Frontlicht und LED-Rücklicht mit Standlicht, Pedal-, Speichen- und Reifenreflektoren
- Ausstattung
- Gepäckträger, Schutzbleche, Fahrradständer, Alarmanlage im Lieferumfang
- Maße
- 168 x 62 x 133 cm, geklappt 87 x 43 x 76 cm
- Lieferumfang
- Rad, Ladegerät, Alarmanlage, Bedienungsanleitung
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das SachsenRAD F3G Centro ist ein E-Faltrad, das zwei Dinge zusammenbringt, die man in dieser Gattung selten nebeneinander findet: eine stufenlose Automatiknabe und einen Mittelmotor mit 85 Nm. Dazu kommen ein Carbon-Riemen, Magura-Bremsen und ein 540-Wh-Akku im Unterrohr. Für ca. 2.454,95 € liegt es damit deutlich über dem, was ein 20-Zoll-Klapprad üblicherweise kostet. Diese Rezension ordnet ein, wofür der Aufpreis steht und wo die 24,2 kg ihre Grenze ziehen.
Spricht dafür
- Automatikschaltung nimmt Dir das Schalten vollständig ab, inklusive Zurückschalten vor dem Halt
- Mittelmotor mit 85 Nm zieht auch an Steigungen, an denen Nabenmotoren dieser Klasse aussteigen
- Carbon-Riemen läuft ohne Öl, verlangt kein Nachspannen und hält ein Vielfaches einer Kette
- Magura MT A2 ist eine deutsche Markenbremse mit dichtem Werkstattnetz und dauerbefülltem Mineralöl
- 540 Wh sind für ein 20-Zoll-Faltrad großzügig, der Akku lässt sich zum Laden abnehmen
- Tiefer Durchstieg bei 46 cm Rahmenhöhe, Auf- und Absteigen gelingt ohne Beinschwung über den Sattel
Spricht dagegen
- 24,2 kg: allein in den Kofferraum heben gelingt kaum, Falten ist hier eine Platzspar- und keine Tragefunktion
- Starrgabel ohne Federung, auf Kopfsteinpflaster kommt bei 20-Zoll-Rädern einiges am Lenker an
- Das Datenblatt nennt die Schaltung als 3-Gang, Beschreibung und Amazon-Listung als stufenlose Automatik
- Zulässiges Gesamtgewicht 120 kg, für Fahrer und Gepäck zusammen bleiben knapp 96 kg
- Displaymenü ausschließlich auf Englisch
Das SachsenRAD F3G Centro im Detail
Die Automatiknabe ist das eigentliche Argument
Der wichtigste Unterschied dieses Rads zu anderen E-Falträdern steckt im Hinterrad. Statt eines Schaltwerks mit festen Gängen sitzt dort eine stufenlose Nabe mit Automatik. Du legst einmal fest, mit welcher Trittfrequenz Du fahren willst, und die Nabe verstellt die Übersetzung anschließend selbst so, dass diese Kadenz bei jedem Tempo und an jeder Steigung erhalten bleibt. Ein Schalthebel am Lenker entfällt.
Dazu kommt eine Funktion, die SachsenRAD als Ampelfunktion beschreibt: Hältst Du an, schaltet das System selbstständig in eine leichte Übersetzung zurück. Genau das vergisst man beim manuellen Schalten am häufigsten, und genau dort wird das Anfahren mühsam. Wie eine stufenlose Nabe technisch arbeitet, erklärt unser Ratgeber zur Enviolo-Nabenschaltung.
Ein Datenwiderspruch, den Du kennen solltest
Die Angaben zur Schaltung passen nicht zusammen. Die Beschreibung im Herstellershop spricht ausdrücklich von stufenloser Technologie mit frei wählbarer Kadenz, die Amazon-Listung nennt eine Enviolo-Automatik. Die technische Tabelle desselben Herstellershops führt dagegen eine Automatikschaltung mit 3 Gängen auf. Beides zugleich kann nicht stimmen, weil eine stufenlose Nabe gerade keine abzählbaren Gänge hat.
Ein zweiter Widerspruch betrifft den Motor: Das Datenblatt nennt 85 Nm, der Amazon-Titel 80 Nm. Wir übernehmen in beiden Fällen die Werte aus der technischen Tabelle des Herstellers, weisen die Abweichung aber aus, statt sie zu glätten. Wenn Dir die genaue Nabenbauart wichtig ist, lohnt vor dem Kauf eine kurze Rückfrage beim Händler.
85 Nm am Tretlager: warum die Bauform hier passt
Der XCruise V8 sitzt am Tretlager und wirkt damit auf dieselbe Übersetzung wie Deine Beine. An einem 20-Zoll-Rad ist das ein spürbarer Vorteil gegenüber einem Nabenmotor, weil die Kraft über die Schaltnabe ins Rad geleitet wird und die Automatik im Anstieg mitarbeiten kann. Ein Heckmotor müsste dieselbe Steigung immer in derselben festen Untersetzung bewältigen.
Die 85 Nm sind zudem nötig. Ein Rad mit 24,2 kg Eigengewicht plus Fahrer und Gepäck bringt schnell 110 kg auf die Straße, und kleine Laufräder müssen häufiger beschleunigt werden. Ein Drehmomentsensor misst dabei Deine Tretkraft und dosiert die Unterstützung proportional dazu, was deutlich harmonischer wirkt als die einfachen Trittfrequenzsensoren dieser Preisklasse. Den Unterschied erklärt der Ratgeber zum Drehmomentsensor am E-Bike, die Bauformen vergleicht E-Bike mit Mittelmotor.
540 Wh: die Reichweite realistisch gerechnet
SachsenRAD nennt bis 150 km unter optimalen Bedingungen. Das entspräche einem Verbrauch von 3,6 Wh pro Kilometer, ein Wert, der flache Strecke, niedrigste Stufe, leichten Fahrer und kräftiges Mittreten voraussetzt. Als Planungsgröße für den Alltag taugt er wenig.
Rechne mit 9 bis 14 Wh pro Kilometer. Ein schweres 20-Zoll-Rad liegt eher am oberen Rand dieser Spanne, weil Rollwiderstand und Masse höher ausfallen. Aus 540 Wh werden damit 39 bis 60 km. Fährst Du durchgehend in der höchsten Stufe, mit Gegenwind oder im Hügelland, bleiben 30 bis 35 km. Für Pendelstrecken bis 20 km je Richtung genügt das an einem Tag ohne Nachladen. Dein eigenes Profil kannst Du im Reichweiten-Rechner durchspielen. Der Akku wiegt 3,0 kg, lässt sich abnehmen und in rund 8 Stunden laden, also über Nacht.
Magura MT A2: eine ungewöhnliche Bremse in dieser Klasse
An einem Rad dieser Gattung findet man meist hydraulische Bremsen namenloser Zulieferer oder mechanisch-hydraulische Hybridsysteme. Hier sitzen Magura MT A2 mit 160-mm-Scheiben an beiden Rädern, ein Modell des schwäbischen Herstellers mit Carbotecture-Hebeln und ab Werk befülltem Mineralöl.
Praktisch bedeutet das zweierlei. Erstens die Dosierbarkeit: Volle Hydraulik braucht wenig Handkraft und bleibt bei Nässe stabil, was bei einem Rad mit über 110 kg Systemgewicht zählt. Zweitens die Versorgung: Magura unterhält ein dichtes Werkstattnetz in Deutschland, Beläge und Ersatzteile bekommst Du im Fachhandel statt nur beim Direktimporteur. Für ein Rad, das Du über Jahre fahren willst, ist das ein reales Argument.
Falten bei 24,2 kg: was das praktisch heißt
Gefaltet misst das F3G 87 x 43 x 76 cm statt 168 x 62 x 133 cm. Das Rad passt danach in eine Ecke der Garage, hinter die Sitzbank im Wohnmobil oder in den Kofferraum eines Kombis. Der Lenker klappt mit, die Sattelstütze lässt sich per Schnellspanner versenken.
Die Grenze setzt das Gewicht. Bei 24,2 kg ist das Anheben über eine Ladekante eine Sache für zwei Personen oder eine Rampe. Zum Vergleich: Das F11 Pro MagPuma derselben Marke wiegt 20,2 kg, viele einfache 20-Zoll-Falträder liegen bei 22 bis 27 kg. Das F3G ist damit kein Ausreißer nach oben, doch Mittelmotor, großer Akku und Automatiknabe wiegen eben mit. Warum das Gewicht am E-Bike so viel entscheidet, ordnet unser Ratgeber E-Bike-Gewicht ein.
Wo SachsenRAD gespart hat
Zwei Punkte fallen auf. Der erste ist die Gabel: Verbaut ist eine Unicrown-Starrgabel ohne jede Dämpfung. Gefedert wird allein über das Reifenvolumen von 1,95 Zoll und den gepolsterten Sattel. Bei 20-Zoll-Laufrädern ist das spürbar, weil kleine Räder in Fugen und Absätze tiefer einsinken als große. Auf Asphalt und geschotterten Radwegen bleibt das erträglich, auf Kopfsteinpflaster wird es unruhig. Eine gefederte Sattelstütze zum Nachrüsten kostet wenig und entschärft die Hälfte des Problems.
Der zweite Punkt ist das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg. Nach Abzug der 24,2 kg Eigengewicht bleiben rund 96 kg für Fahrer, Kleidung und Gepäck. Bei einem Rad mit Gepäckträger und Urlaubsanspruch ist das knapp bemessen. Zum Vergleich: Das R8R Flex III derselben Marke erlaubt 143 kg. Wenn Du regelmäßig mit Einkauf oder Reisegepäck unterwegs bist, rechne das vorher durch.
Zwei Kaufwege im Vergleich
Das F3G Centro steht bei Amazon und im Herstellershop. Der Amazon-Weg ist derzeit der günstigere und deshalb hier der Haupt-Button, im Shop von SachsenRAD liegt derselbe Artikel spürbar darüber. Technisch handelt es sich um dasselbe Rad, im Shop unter der Artikelnummer BB12262 geführt.
Für den Direktkauf spricht der Herstellersupport ohne Zwischenstation, was bei einem Rad mit Alarmanlage, Automatiknabe und Displayelektronik ein Argument sein kann. Beide Wege liefern das Rad weitgehend vormontiert, laut Montagehinweis sind nur Sattel und Lenkerausrichtung selbst zu erledigen. Weitere Modelle dieser Klasse stehen in unserer Bestenliste E-Klappräder, die Preisklasse insgesamt deckt die Liste E-Bikes zwischen 2.000 und 3.000 Euro ab.
Für wen das F3G Centro passt
Es passt zu Menschen, die ein Faltrad als vollwertiges Alltagsrad nutzen wollen und nicht als Notlösung für die letzte Meile. Wohnmobil, Boot, Zweitwohnsitz, Pendelstrecke mit Auto-Anteil: überall dort spielt die Kombination aus tiefem Einstieg, Automatik und starkem Motor ihre Stärke aus. Besonders interessant ist es für alle, denen Schalten schwerfällt oder lästig ist, etwa nach einer Handverletzung oder bei Arthrose.
Weniger passend ist es für Bahnpendler, die das Rad täglich Treppen hochtragen oder in überfüllten Zügen verstauen müssen, dafür sind 24,2 kg zu viel. Auch wer überwiegend auf schlechten Wegen fährt, sollte auf ein Rad mit Federgabel und größeren Laufrädern schauen. Was ein E-Klapprad generell leisten kann, ordnet unser Ratgeber E-Bike Klapprad ein.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | SachsenRAD F3G Centro E-Bike*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 2.454,95 € | ca. 2.499,00 € | ca. 2.599,00 € | ca. 2.199,00 € |
| Motor | SachsenRAD XCruise V8 Mittelmotor am Tretlager, 250 W, 85 Nm, bürstenlos | Bafang H700 Heckmotor, bürstenlos, 250 W Nenndauerleistung | Shengyi Heckmotor, 36 V, 250 W, 55 Nm, bürstenlos, IPX5 | AKM 100SX Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlos, IP65 |
| Akku | 36 V, 540 Wh / 15,0 Ah, im Unterrohr, abnehmbar und abschließbar, 3,0 kg | 37 V / 10 Ah, 370 Wh, in der Sattelstütze, entnehmbar | 468 Wh (36 V, 13 Ah) Lithium-Ionen mit BMS und RGB-LED-Statusanzeige | 580 Wh (36 V, 16 Ah) im Rahmenrohr, entnehmbar und abschließbar, Smart BMS |
| Reichweite | bis 150 km bei optimalen Bedingungen laut Datenblatt | bis 100 km | bis zu 80 km | bis zu 110 km |
| Gewicht | 24,2 kg | 16,2 kg | 32 kg | 27 kg |
| Bewertung | 4,2 / 5 | 3,8 / 5 | 3,4 / 5 | 4,0 / 5 |
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Fazit: Für wen lohnt sich das SachsenRAD F3G Centro?
Das F3G Centro ist ein E-Faltrad, das die Technik eines guten Stadtrads in ein klappbares Format packt. Automatiknabe, Carbon-Riemen, Magura-Hydraulik und ein 85-Nm-Mittelmotor sind eine Zusammenstellung, die in dieser Gattung selten ist und den Preis von ca. 2.454,95 € überwiegend erklärt. Wer das Rad täglich fährt, bekommt dafür eine Wartungsarmut, die eine Kettenschaltung nicht bieten kann: kein Öl, kein Schalthebel, keine Zugeinstellung.
Zugreifen solltest Du, wenn Du ein kompaktes Alltagsrad mit sehr tiefem Einstieg suchst, das auch an Steigungen nicht aussteigt, und wenn Du das Rad überwiegend zu Hause faltest statt es zu tragen. Zurückhalten solltest Du Dich, wenn Gewicht das entscheidende Kriterium ist, wenn Du regelmäßig über Kopfsteinpflaster fährst oder wenn die Zuladungsgrenze von 120 kg für Dich eng wird. In diesen Fällen führt der Weg eher zu einem leichteren Faltrad oder einem gefederten Modell mit größeren Laufrädern.
Häufige Fragen
Du stellst einmal die Trittfrequenz ein, mit der Du fahren möchtest. Die Nabe verstellt die Übersetzung danach selbstständig so, dass diese Kadenz an Steigungen und in der Ebene gleich bleibt. Ein Schalthebel entfällt. Beim Anhalten schaltet das System laut SachsenRAD automatisch in eine leichte Übersetzung zurück, damit das Anfahren leicht bleibt.
Das Datenblatt nennt 24,2 kg, davon entfallen 3,0 kg auf den Akku. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg, für Fahrer und Gepäck zusammen bleiben damit rund 96 kg. Zum Vergleich: Einfache 20-Zoll-Falträder ohne Mittelmotor liegen meist bei 22 bis 27 kg.
SachsenRAD gibt bis 150 km unter optimalen Bedingungen an, das entspräche 3,6 Wh pro Kilometer. Realistisch rechnest Du mit 9 bis 14 Wh pro Kilometer, aus 540 Wh werden damit 39 bis 60 km. In der höchsten Unterstützungsstufe, bei Gegenwind oder im Hügelland bleiben 30 bis 35 km.
Die Amazon-Listung nennt eine Enviolo-Automatik, die Shop-Beschreibung spricht von stufenloser Technologie mit einstellbarer Kadenz. Die technische Tabelle des Herstellers führt dagegen eine Automatikschaltung mit 3 Gängen auf. Diese Angaben widersprechen sich. Wenn Dir die genaue Nabenbauart wichtig ist, frage vor dem Kauf beim Händler nach.
Ja. Der Motor unterstützt nur beim Treten und bis 25 km/h, die Schiebehilfe wirkt bis 6 km/h. Damit gilt das Rad rechtlich als Fahrrad. Es braucht kein Versicherungskennzeichen, keine Zulassung und keinen Führerschein, und Du darfst damit auf Radwegen fahren.
Gefaltet misst es 87 x 43 x 76 cm statt 168 x 62 x 133 cm. Rahmen, Lenker und Sattelstütze klappen beziehungsweise versenken sich dafür. Bei 24,2 kg ist das Falten vor allem eine Platzsparfunktion für Garage, Wohnmobil oder Kofferraum, zum Tragen über Treppen ist das Rad zu schwer.
Ein Carbon-Riemen braucht kein Öl und kein Nachschmieren. Er läuft trocken, rostet nicht und verschmutzt die Kleidung nicht. Die Lebensdauer liegt deutlich über der einer Kette, SachsenRAD nennt für seine Riemenmodelle bis zu 30.000 km. Zu prüfen bleibt gelegentlich die Riemenspannung.
Ja. Der 540-Wh-Akku sitzt im Unterrohr, ist abschließbar und lässt sich entnehmen. Laut SachsenRAD ist die Aufnahme so gestaltet, dass er in bequemer Höhe herausgenommen werden kann. Das Laden dauert rund 8 Stunden und ist damit ein Vorgang über Nacht in der Wohnung.
SachsenRAD gibt eine Körpergröße ab 160 cm an, die Rahmenhöhe liegt bei 46 cm. Der Sattel lässt sich zwischen 88 und 103 cm Sitzhöhe verstellen, der Lenker zwischen 118 und 133 cm. Nach oben nennt der Hersteller keine Grenze, die weite Sattel- und Lenkerverstellung deckt auch größere Fahrer ab.
Der Mittelmotor mit 85 Nm ist das stärkste Aggregat im SachsenRAD-Programm und arbeitet über die Automatiknabe, die im Anstieg selbst in eine leichtere Übersetzung wechselt. Kurze Rampen und mittlere Steigungen bewältigt das Rad damit gut. Bei langen Anstiegen über 10 Prozent wirkt sich das Eigengewicht von 24,2 kg aus, dann trittst Du deutlich mit.


