Preisentwicklung

SachsenRAD
1.249 €1.282 €1.316 €1.349 €15.09.2623.09.2602.10.2611.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 1.299,00 € (15.09.2026)

SachsenRAD

SachsenRAD R8T Flex III E-Bike

E-Trekkingbike auf 27,5 Zoll mit StVZO-Ausstattung ab Werk, 520-Wh-Akku, Shimano Altus 9-Gang und MT200-Hydraulikbremsen

3,8 /5 · datenbasierte Einordnung
  • komplette StVZO-Ausstattung ab Werk: Gepäckträger, Schutzbleche, Beleuchtung mit Standlicht, Klingel und Ständer
  • Shimano MT200 Hydraulikbremsen vorn und hinten mit 160-mm-Scheiben
  • Shimano Altus 9-Gang mit Rapid-Fire-Schalthebel und nur einem Kettenblatt
  • 520-Wh-Akku im Unterrohr, abnehmbar und abschließbar
  • 24 kg Radgewicht bei 143 kg zulässigem Gesamtgewicht
Preisvergleich ab 1.254,95 €
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Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

* Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Technische Daten

Typ
E-Trekkingbike (Pedelec bis 25 km/h), StVZO-Ausstattung
Modellname
R8T Flex III
Motor
Bafang Hinterrad-Nabenmotor, 36 V, 250 W, bürstenlos und wartungsfrei
Drehmoment
45 Nm
Sensorik
5 Unterstützungsstufen und Schiebehilfe; die Sensorbauart weist der Hersteller nicht aus
Akku
36 V / 14,5 Ah, 520 Wh, im Unterrohr, abnehmbar und abschließbar
Ladezeit
ca. 8 Stunden
Reichweite
bis 150 km im ECO-Modus bei optimaler Fahrweise laut Datenblatt
Höchstgeschwindigkeit
25 km/h
Schaltung
Shimano Altus, 9 Gänge, ein Kettenblatt mit 42 Zähnen, Rapid-Fire-Schalthebel
Bremsen
Shimano MT200 Scheibenbremsen, hydraulisch vorn und hinten, 160 mm
Federung
Teleskop-Federgabel, 80 mm Federweg, mechanisch gedämpft und einstellbar
Laufräder
27,5 Zoll
Reifen
Kenda, 2,1 Zoll breit (50,8 mm), On- und Offroad-Profil, Autoventil
Rahmen
Aluminium, Sloping-Geometrie (Hardtail), Rahmenhöhe 50 cm, Oberrohr 55 cm
Körpergröße
160 bis 190 cm, Schrittlänge 73 bis 91 cm
Display
LCD mit Batteriestand, Unterstützungsstufe, Geschwindigkeit, Motorleistung, Fahrzeit, Strecke und Fehlercodes; Menüsprache Englisch
Beleuchtung
LED-Frontlicht und LED-Rücklicht mit Standlicht, Pedalreflektoren
Anbauteile
Gepäckträger, Schutzbleche, Klingel, Seitenständer
Lenker
Riser Bar, 650 mm breit, ergonomisch geformt
Sattel
MTB-Sattel 27 x 17 cm, Patentsattelstütze mit Schnellspanner, Durchmesser 30,4 mm
Gewicht
24,0 kg
Zul. Gesamtgewicht
143 kg
Tretlager
124,5 mm
Lieferumfang
Rad, Ladegerät, Montagewerkzeug; Pedale, Vorderrad, Leuchten und Sattel werden selbst montiert

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das SachsenRAD R8T Flex III ist die Trekking-Ausführung der R8-Plattform des Leipziger Anbieters und kostet ca. 1.254,95 €. Gegenüber dem sportlichen R8 Flex III bekommst Du hier die vollständige Alltagsausstattung ab Werk: Gepäckträger, Schutzbleche, Beleuchtung mit Standlicht, Klingel und Ständer. Angetrieben wird es von einem Bafang-Heckmotor mit 45 Nm, gebremst von Shimano-MT200-Hydraulikbremsen an beiden Rädern. Grundlage der Einordnung sind die Datenblatt-Tabelle von SachsenRAD, die Amazon-Listung und der Vergleich mit den übrigen R8-Varianten in unserem Bestand.

Spricht dafür

  • vollständige StVZO-Ausstattung ab Werk, inklusive Standlicht vorn und hinten sowie Gepäckträger
  • Shimano MT200 Hydraulikbremsen an beiden Rädern, in dieser Preisklasse häufig noch mechanisch ausgeführt
  • Shimano Altus mit 9 Gängen und nur einem Kettenblatt vorn, das macht die Bedienung einfach und die Abstufung gleichmäßig
  • 520-Wh-Akku abnehmbar und abschließbar, Laden also auch in der Wohnung möglich
  • 24 kg sind für ein voll ausgestattetes Trekking-Pedelec ein moderater Wert
  • Aluminiumrahmen mit 27,5-Zoll-Laufrädern und 2,1 Zoll breiten Kenda-Reifen, damit sind auch Schotterwege fahrbar

Spricht dagegen

  • 45 Nm Drehmoment sind für ein Trekkingrad mit Gepäck knapp bemessen, an langen Steigungen musst Du deutlich mittreten
  • Die Federgabel arbeitet mit Stahlfeder und mechanischer Dämpfung, die Luftgabel des sportlichen R8 Flex III spricht feiner an
  • Das Datenblatt widerspricht sich bei der Sitzhöhe: minimal 105 cm gegen maximal 85 cm, die Werte sind offensichtlich vertauscht
  • Die Menüsprache des Displays ist Englisch, eine deutsche Oberfläche gibt der Hersteller nicht an
  • Der Hersteller weist keinen Kettenschutz aus, bei einem Rad mit Alltagsanspruch ein spürbarer Punkt
  • Pedale, Vorderrad, beide Leuchten und der Sattel müssen selbst montiert werden
Preis-Leistung 4,0
Ausstattung 3,9
Akku und Reichweite 3,7
Antrieb und Alltag 3,4

Das SachsenRAD R8T Flex III im Detail

Was das T im Namen bedeutet

SachsenRAD baut auf der R8-Plattform drei Räder, die sich technisch nahe stehen und im Alltag trotzdem unterschiedliche Aufgaben haben. Das R8 Flex III ist als E-Racing-Mountainbike ausgelegt, mit Luftfedergabel und ohne Gepäckträger. Das R8R Flex III fährt einen wartungsfreien Carbon-Riemen. Das R8T steht dazwischen: derselbe Rahmen in Sloping-Geometrie, dieselben 27,5-Zoll-Laufräder, dazu Kettenschaltung und die komplette Trekking-Ausstattung.

Für Dich als Käufer ist das eine klare Entscheidung entlang des Einsatzzwecks. Wer ein Rad fürs Gelände sucht und Gepäck selten mitnimmt, greift zur sportlichen Variante mit der feineren Gabel. Wer pendelt, einkauft und bei jedem Wetter fährt, bekommt beim R8T Gepäckträger, Schutzbleche, Licht und Ständer ohne Aufpreis und ohne Nachrüstarbeit.

45 Nm Bafang-Heckmotor: was der leistet

Der Motor sitzt in der Hinterradnabe und liefert 45 Nm bei 250 W Nenndauerleistung. Das ist die untere Hälfte dessen, was heute verbaut wird: Mittelmotoren in Trekkingrädern liegen meist bei 65 bis 85 Nm, günstige Nabenmotoren bei 40 bis 55 Nm. In der Ebene und bei leichtem Wellenprofil merkst Du davon wenig, der Motor schiebt gleichmäßig bis zur Abregelgrenze.

Spürbar wird die Grenze an zwei Stellen. Erstens am Berg mit Gepäck: Ein Nabenmotor arbeitet unabhängig von der Schaltung, er kann seine Kraft am Anstieg also nicht über einen leichteren Gang übersetzen wie ein Mittelmotor. Zweitens beim Anfahren am Hang, wo die Kraft direkt am Rad ansetzt und 45 Nm schnell erschöpft sind. Ausgeglichen wird das durch die 9-Gang-Schaltung: Du trittst am Berg selbst mehr, hast dafür aber die passende Übersetzung. Wie stark sich Motorbauart und Steigung auf den Verbrauch auswirken, zeigt unser Ratgeber zum Mittelmotor im Vergleich.

520 Wh in echte Kilometer umgerechnet

SachsenRAD nennt bis zu 150 km im ECO-Modus bei optimaler Fahrweise. Gegengerechnet bedeutet das 3,5 Wh pro Kilometer, ein Wert, den kein Pedelec im Alltag erreicht. Realistisch verbraucht ein 24-kg-Trekkingrad mit schmalen 2,1-Zoll-Reifen auf Asphalt 7 bis 12 Wh pro Kilometer, je nach Unterstützungsstufe, Gegenwind, Zuladung und Temperatur. Aus 520 Wh werden damit 43 bis 74 km.

Für den typischen Arbeitsweg reicht das gut: Bei 12 km je Richtung kommst Du zwei bis drei Tage ohne Nachladen aus. Tagestouren über 60 km planst Du besser mit Ladepause oder in niedriger Unterstützungsstufe. Deinen eigenen Wert kannst Du mit dem Reichweiten-Rechner abschätzen. Die Ladezeit gibt der Hersteller mit rund 8 Stunden an, das passt zu einem Standardladegerät mit 2 A und bedeutet praktisch: über Nacht laden.

Neun Gänge an einem Kettenblatt

Die Shimano Altus mit 9 Ritzeln arbeitet an einem einzelnen Kettenblatt mit 42 Zähnen. Ein Umwerfer vorn entfällt damit, und das hat im Alltag drei Folgen: Es gibt nur einen Schalthebel, die Kette kann nicht mehr schräg über zwei Ebenen laufen, und die Gangsprünge werden gleichmäßiger als bei den früher üblichen 3x7-Schaltungen.

Der Preis dafür ist die Bandbreite. Mit einem festen 42er-Blatt hängt alles an der Kassette, und die Altus-Gruppe deckt hier einen mittleren Bereich ab. Für Alltag, Radweg und leichtes Gelände genügt das. Wer regelmäßig steile Anstiege mit vollen Gepäcktaschen fährt, stößt an die Grenze, zumal der Motor dort wenig beisteuert. Der Rapid-Fire-Schalthebel wird mit Daumen und Zeigefinger bedient und lässt mehrere Gänge auf einmal wechseln.

Bremsen und Federung: einmal Ja, einmal Kompromiss

Bei den Bremsen hat SachsenRAD nicht gespart. Shimano MT200 sind hydraulische Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben an beiden Rädern, eine im Fachhandel verbreitete Gruppe mit guter Ersatzteillage. Gegenüber mechanischen Scheibenbremsen, die in dieser Preisklasse noch häufig verbaut werden, brauchst Du weniger Handkraft, die Dosierung bleibt bei Nässe stabil, und nachstellen musst Du sie kaum.

Die Gabel ist der Kompromiss. 80 mm Federweg mit Stahlfeder und mechanischer Dämpfung schlucken Bordsteine und grobe Schlaglöcher, sprechen aber träger an als die Luftgabel im sportlichen R8 Flex III. Für Waldwege und Kopfsteinpflaster genügt das, feines Ansprechverhalten auf Wurzelteppichen erwartest Du davon besser nicht. Immerhin ist sie einstellbar, Du kannst die Vorspannung also an Dein Gewicht anpassen.

Alltagsausstattung: das eigentliche Kaufargument

Gepäckträger, Schutzbleche vorn und hinten, Klingel, Seitenständer und eine LED-Beleuchtung mit Standlicht an beiden Enden sind ab Werk montiert. Rechne kurz nach, was das einzeln kosten würde: Ein passender Gepäckträger liegt bei 30 bis 50 €, ein Schutzblechsatz bei 25 bis 45 €, eine Beleuchtungsanlage mit Standlicht bei 40 bis 80 €, dazu Montagezeit. Der Amazon-Titel des Rades nennt ausdrücklich StVZO.

Zwei Punkte fehlen trotzdem. Einen Kettenschutz weist das Datenblatt nicht aus, bei einem Rad, mit dem Du in Alltagskleidung fahren sollst, merkst Du das an der Hose. Und die Menüsprache des Displays ist Englisch. Die angezeigten Größen sind selbsterklärend, bei Fehlercodes hilft Dir unsere Übersicht zu E-Bike-Displays weiter.

Widersprüche im Datenblatt und was bei Lieferung zu tun ist

Die Spec-Tabelle nennt eine Sitzhöhe von minimal 105 cm und maximal 85 cm. Diese Werte können so nicht stimmen, offensichtlich sind Minimum und Maximum vertauscht. Derselbe Fehler steckt im Datenblatt des F11 Pro, es handelt sich also um ein wiederkehrendes Muster in der Datenpflege des Anbieters. Für die Rahmenwahl verlässt Du Dich besser auf die zweite Angabe: 160 bis 190 cm Körpergröße bei 73 bis 91 cm Schrittlänge, bei 50 cm Rahmenhöhe und 55 cm Oberrohr. Ob das zu Dir passt, prüfst Du mit dem Rahmengrößen-Rechner.

Geliefert wird das Rad teilmontiert. Pedale, Vorderrad, Front- und Rücklicht sowie der Sattel müssen selbst angebaut werden, Werkzeug liegt bei. Rechne mit 45 bis 60 Minuten. Wichtig dabei: Der Vorderradeinbau samt Bremsscheibe im Sattel gehört sorgfältig gemacht, im Zweifel lässt Du die Erstmontage in einer Werkstatt kontrollieren.

Für wen sich das R8T lohnt

Das R8T Flex III passt zu Pendlern und Alltagsfahrern, die ein fertig ausgestattetes Trekkingrad mit Hydraulikbremsen in dieser Preisklasse suchen und auf überwiegend flachen bis welligen Strecken unterwegs sind. Der tiefer gezogene Sloping-Rahmen erleichtert das Auf- und Absteigen, der abnehmbare Akku das Laden in der Wohnung. Wer regelmäßig schwer beladen im Mittelgebirge fährt, ist mit einem Mittelmotor-Rad besser bedient, auch wenn das mindestens eine Preisklasse höher liegt. Weitere Räder dieser Kategorie stehen in unserer Trekking-Bestenliste, das übrige Sortiment auf der SachsenRAD-Herstellerseite.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,8 von 53,9 von 54,4 von 53,9 von 5
Preisab 1.254,95 €ab 1.247,00 €ab 1.299,00 €–
MotorBafang Hinterrad-Nabenmotor, 36 V, 250 W, bürstenlos und wartungsfrei250 W Mittelmotor, 80 Nm laut HändlerangabenBafang M210 Mittelmotor, 36 V, 250 W NenndauerleistungAnanda M145CD Radnabenmotor hinten, 250 W, 50 Nm
Akku36 V / 14,5 Ah, 520 Wh, im Unterrohr, abnehmbar und abschließbarPhylion, 36 V, 13 Ah (468 Wh), vollintegriert im Unterrohr, herausnehmbar36 V / 18 Ah, 648 Wh, entnehmbar36 V, 14,91 Ah (550 Wh), Greenway, abnehmbar
Reichweitebis 150 km im ECO-Modus bei optimaler Fahrweise laut Datenblattbis zu 100 kmbis 140 km15–130 km (je nach Zuladung und Fahrweise)
Gewicht24,0 kg27 bis 30 kg (Händlerangaben abweichend)26,5 kg28,2 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das SachsenRAD R8T Flex III?

Das R8T Flex III ist ein schlüssiges Alltagspaket. Für ca. 1.254,95 € bekommst Du hydraulische Shimano-Bremsen, eine 9-Gang-Schaltung mit gleichmäßiger Abstufung, einen abnehmbaren 520-Wh-Akku und eine komplette StVZO-Ausstattung, die Du sonst einzeln nachrüsten und montieren müsstest. Mit 24 kg bleibt das Rad handlich genug für Kellerabgänge und Fahrradträger.

Die Grenze liegt beim Antrieb: 45 Nm aus der Hinterradnabe reichen für Ebene und leichte Hügel, an langen Steigungen mit Gepäck arbeitest Du selbst mit. Empfehlenswert ist das Rad für Pendler, Einkaufsfahrten und Tagestouren bis etwa 60 km in flacherem Gelände. Wer die sportlichere Auslegung mit Luftgabel bevorzugt und auf Gepäckträger und Schutzbleche verzichten kann, schaut sich das R8 Flex III an, wer Kettenwartung ganz vermeiden will, das R8R mit Riemenantrieb.

Häufige Fragen

Die Ausstattung und die Gabel. Das R8T ist das Trekkingrad mit Gepäckträger, Schutzblechen, Beleuchtung, Klingel und Ständer ab Werk und fährt eine Stahlfedergabel mit 80 mm Federweg. Das R8 Flex III ist sportlicher ausgelegt, hat eine Luftfedergabel und kommt ohne diese Anbauteile. Rahmen, Motor, Akku und Schaltung teilen sich beide.

Mit 520 Wh sind 43 bis 74 km realistisch. Ein Trekkingrad dieses Gewichts verbraucht auf Asphalt 7 bis 12 Wh pro Kilometer. Die Herstellerangabe von 150 km entspricht 3,5 Wh pro Kilometer und gilt für den ECO-Modus bei optimaler Fahrweise, im Alltag wird dieser Wert nicht erreicht.

Der Amazon-Titel des Rades nennt ausdrücklich StVZO, und die nötigen Teile sind ab Werk montiert: Beleuchtung mit Standlicht vorn und hinten, Klingel, Reflektoren und Schutzbleche. Als Pedelec mit 250 W und Abregelung bei 25 km/h braucht es weder Versicherungskennzeichen noch Führerschein.

45 Nm bei 250 W Nenndauerleistung, verbaut als Bafang-Nabenmotor im Hinterrad. Das reicht in der Ebene und bei leichten Steigungen. An langen Anstiegen mit Gepäck trittst Du deutlich mit, weil ein Nabenmotor seine Kraft nicht über die Schaltung übersetzen kann.

Ja. Der 520-Wh-Akku sitzt im Unterrohr, ist abschließbar und abnehmbar. Du kannst ihn also mit in die Wohnung nehmen, was im Winter sinnvoll ist: Unter 10 Grad verliert jeder Lithium-Ionen-Akku spürbar an nutzbarer Kapazität.

Shimano MT200 Scheibenbremsen, hydraulisch an beiden Rädern, mit 160 mm Scheibendurchmesser. Sie brauchen weniger Handkraft als mechanische Scheibenbremsen, bleiben bei Nässe besser dosierbar und sind im Fachhandel gut mit Ersatzteilen versorgt.

SachsenRAD nennt 160 bis 190 cm bei einer Schrittlänge von 73 bis 91 cm, die Rahmenhöhe beträgt 50 cm. Die zusätzlich angegebenen Sitzhöhen von minimal 105 und maximal 85 cm widersprechen sich, dort sind die Werte offensichtlich vertauscht.

Teilweise. Pedale, Vorderrad, Front- und Rücklicht sowie der Sattel werden selbst montiert, Montagewerkzeug und Ladegerät liegen bei. Plane 45 bis 60 Minuten ein und lasse die Erstmontage im Zweifel in einer Werkstatt prüfen, besonders den Vorderradeinbau mit Bremsscheibe.

Das Datenblatt weist keinen aus. Bei einem Rad mit Alltagsanspruch ist das ein Nachteil, weil die Kette an der Hose reiben kann. Ein einfacher Kettenschutz oder Hosenklammern lösen das Problem für wenige Euro.

Rund 8 Stunden laut Hersteller. Das entspricht einem Standardladegerät mit etwa 2 A Ladestrom bei 520 Wh Kapazität. Praktisch lädst Du also über Nacht, für eine Zwischenladung in der Mittagspause ist das Rad nicht ausgelegt.