SachsenRAD

SachsenRAD T3A Trio II E-Dreirad

Faltbares E-Dreirad auf 24 Zoll mit Lastenkorb, Feststellbremse, Alarmanlage und 460-Wh-Akku

3,4 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Dreirad mit zwei Hinterrädern: kein Balancieren beim Anfahren und Anhalten
  • Faltbar auf 104 x 77 x 112 cm, passend für Kofferraum oder Abstellkammer
  • 460-Wh-Akku mit LG-Zellen, abnehmbar und abschließbar hinter dem Sattel
  • Lastenkorb hinten plus Lenkerkorb vorn, dazu Feststellbremse und Rückspiegel
  • Alarmanlage und Rücklicht mit Bremslichtfunktion ab Werk
Preisvergleich ab 2.368,00 €
  1. Amazon Günstigster Preis
    2.368,00 €
    Zum Shop*
  2. SachsenRAD
    2.399,00 €
    Zum Shop*

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

* Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Technische Daten

Typ
E-Dreirad, faltbar (Pedelec bis 25 km/h), StVZO-konform
Modellname
T3A Trio II
Modellnummer
BB12606
Motor
Vorderrad-Nabenmotor, bürstenlos, 40 Nm, 36 V / 360 W laut Datenblatt
Akku
36 V, 12,8 Ah / 460 Wh, Lithium-Ionen mit LG-Zellen, abnehmbar und abschließbar, hinter dem Sattel
Akkugewicht
2,4 kg
Reichweite
bis zu 100 km im ECO-Modus laut Herstellerangabe
Gewicht
39 kg
Zul. Gesamtgewicht
160 kg
Schaltung
Shimano Kettenschaltung, 7 Gänge, Kettenblatt mit 38 Zähnen, Daumenschalthebel
Antrieb
Kettenantrieb mit halber Kettenabdeckung
Bremsen
Scheibenbremsen vorn und hinten, mechanisch-hydraulisch, 160 mm, dazu Feststellbremse
Federung
keine, Unicrown-Starrgabel
Laufräder
24 Zoll vorn und hinten
Reifen
Kenda, 2,125 Zoll / 54 mm, Schlauchreifen mit Reflektorstreifen, Autoventil
Rahmen
Aluminiumlegierung, Trike-Rahmen, Rahmenhöhe 40 cm
Lenker
City-Lenker, 620 mm breit, winkelverstellbar, ergonomisch
Körpergröße
160 bis 190 cm, Schrittlänge 70 bis 95 cm laut Hersteller
Beleuchtung
LED-Frontlicht mit 40 Lux, LED-Rücklicht mit Bremslicht und Standlicht
Ausstattung
Lastenkorb, Lenkerkorb, Klingel, klappbarer Rückspiegel, Feststellbremse, Ständer, Alarmanlage
Maße
180 x 77 x 115 cm, geklappt 104 x 77 x 112 cm

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das SachsenRAD T3A Trio II ist ein E-Dreirad mit zwei Hinterrädern, das sich zusammenklappen lässt. Die Bauform nimmt dem Fahren die Balance-Anforderung: Das Rad steht von allein, auch im Stand und beim Auf- und Absteigen. Dazu kommen ein 460-Wh-Akku mit LG-Zellen, eine Shimano-Schaltung mit sieben Gängen und eine Ausstattung, die von der Feststellbremse bis zur Alarmanlage reicht. Für ca. 2.368,00 € richtet sich das Trio II an alle, denen das Gleichgewicht auf zwei Rädern Mühe macht. Diese Rezension ordnet ein, was die Dreirad-Bauform leistet und wo sie ihren Preis fordert.

Spricht dafür

  • Zwei Hinterräder nehmen die Balance-Anforderung komplett heraus, das Rad kippt im Stand nicht
  • Feststellbremse hält das Trike beim Beladen und beim Aufsteigen sicher an Ort und Stelle
  • Faltbar auf 104 cm Länge: passt in viele Kofferräume und in eine Abstellkammer
  • Lastenkorb hinten und Lenkerkorb vorn gehören zum Lieferumfang, kein Zubehörkauf nötig
  • Akku mit 2,4 kg ist abnehmbar und lässt sich zum Laden mit in die Wohnung nehmen
  • Rücklicht mit Bremslichtfunktion und 40-Lux-Frontlicht sind mehr als der StVZO-Mindeststandard

Spricht dagegen

  • 39 kg Eigengewicht: das Trike lässt sich ohne Motorunterstützung kaum schieben
  • Das Datenblatt nennt 360 W und weist keine getrennte Nenndauerleistung aus
  • 40 Nm am Vorderrad sind für 39 kg knapp bemessen, an Steigungen kann das Vorderrad durchdrehen
  • Keine Federung, die Starrgabel gibt Stöße direkt an den Lenker weiter
  • Amazon-Listung und Hersteller-Datenblatt widersprechen sich bei Gangzahl und Bremsenart
  • Zulässiges Gesamtgewicht von 160 kg ist für ein Rad mit Lastenkorb zurückhaltend
Preis-Leistung 3,1
Ausstattung 3,2
Akku & Reichweite 3,2
Stabilität & Alltag 4,1

Das SachsenRAD T3A Trio II im Detail

Warum ein Dreirad: die Bauform als Argument

Das entscheidende Merkmal steht vor allen technischen Werten: Das T3A Trio II hat zwei Hinterräder und steht damit ohne Zutun aufrecht. Wer beim Anfahren, an der Ampel oder beim Absteigen unsicher wird, verliert auf einem Zweirad genau in diesen Momenten die Kontrolle. Beim Trike entfällt das Problem, weil das Rad nie umkippt.

Der Nutzen greift bei nachlassendem Gleichgewichtssinn, nach Verletzungen an Hüfte oder Knie und bei Gleichgewichtsstörungen durch Medikamente. Ergänzt wird das durch die Feststellbremse: Sie hält das Trike fest, während Du aufsteigst oder den Lastenkorb belädst. Die Bauform hat ihren Preis in der Kurvenfahrt, denn ein Dreirad lässt sich nicht in die Kurve legen. Du fährst Kurven langsamer und führst das Rad allein über den Lenker, was anfangs ungewohnt ist. Weitere Räder mit Transportfähigkeit stehen in unserer Bestenliste E-Lastenräder.

Der Vorderradmotor und die Frage nach den 360 W

Angetrieben wird das Trio II über einen bürstenlosen Nabenmotor im Vorderrad mit 40 Nm Drehmoment. Das Datenblatt nennt dazu 36 V / 360 W und weist keine getrennte Nenndauerleistung aus. Für ein Pedelec sind 250 W Nenndauerleistung der gesetzliche Rahmen, weshalb der Wert von 360 W nach der Spitzenleistung aussieht. SachsenRAD trennt beide Angaben im Datenblatt nicht auf, und diese Lücke bleibt offen; die Abregelung bei 25 km/h und der reine Tretantrieb entsprechen der Pedelec-Definition.

Wichtiger für den Alltag ist die Position des Motors. Ein Vorderradantrieb zieht das Rad, statt es zu schieben, was bei einem Trike den Vorteil hat, dass die beiden angetriebenen Hinterräder kein Differential brauchen. Der Nachteil zeigt sich am Berg und auf losem Untergrund: Beim Anfahren verlagert sich das Gewicht nach hinten, das Vorderrad wird leichter und kann durchdrehen. Bei 39 kg Radgewicht plus Fahrer und Ladung sind 40 Nm dafür knapp bemessen. Wie sich die Motorbauformen unterscheiden, ordnet unser Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor ein.

460 Wh: die Reichweite realistisch gerechnet

Der Akku fasst 460 Wh (36 V, 12,8 Ah) und arbeitet mit LG-Zellen. SachsenRAD nennt bis zu 100 km im ECO-Modus. Rechnerisch entspräche das 4,6 Wh pro Kilometer, also ein Wert, der niedrige Unterstützung, ebene Strecke und kräftiges Mittreten voraussetzt.

Für die Planung rechnest Du anders. Ein Dreirad rollt auf drei Reifen statt zwei, wiegt 39 kg und schiebt eine breitere Front durch den Wind. Der Verbrauch liegt damit bei 10 bis 16 Wh pro Kilometer, aus 460 Wh werden 29 bis 46 km. Für Einkaufsfahrten, den Weg zum Arzt und die Runde um den Ort ist das ausreichend, für Tagestouren wird es eng. Dein eigenes Profil rechnest Du im Reichweiten-Rechner durch. Der Akku sitzt hinter dem Sattel, wiegt 2,4 kg und lässt sich abnehmen und abschließen. Damit kannst Du ihn in der Wohnung laden, was gerade im Winter zählt; wie Du ihn richtig lagerst, steht im Ratgeber E-Bike-Akku lagern.

Wo Amazon und Hersteller sich widersprechen

Bei diesem Modell weichen die Angaben von Amazon und SachsenRAD an drei Stellen voneinander ab. Die Technische-Details-Tabelle bei Amazon nennt 5 Gänge, 468,8 Wattstunden und als Bremsenart Linear Pull, also Felgenbremsen. Das Datenblatt von SachsenRAD weist dagegen eine Shimano-Schaltung mit 7 Gängen aus, 460 Wh und Scheibenbremsen mit 160 mm Durchmesser an beiden Achsen.

Maßgeblich ist die Herstellerangabe, und die Spec-Tabelle von SachsenRAD ist an dieser Stelle deutlich detaillierter: Sie nennt das Kettenblatt mit 38 Zähnen, sieben Ritzel und einen Daumenschalthebel von Shimano. Die Werte in dieser Rezension folgen darum durchgehend dem Datenblatt. Wer bei Amazon bestellt, sollte die Angaben dort mit Vorsicht lesen.

Bremsen: warum die Feststellbremse hier zählt

Verzögert wird über Scheibenbremsen mit 160 mm Durchmesser an Vorder- und Hinterachse, vom Hersteller als mechanisch-hydraulisch bezeichnet. Bei einem Rad, das mit Fahrer und Ladung bis zu 160 kg wiegen darf, sind Scheiben die richtige Wahl: Sie arbeiten bei Nässe zuverlässiger als Felgenbremsen und lassen sich feiner dosieren.

Die eigentliche Besonderheit ist die Feststellbremse. Sie hat mit dem Fahren nichts zu tun und alles mit dem Rest: Wer den Lastenkorb belädt, wer aufsteigt, wer an einer leichten Steigung anhält, hält das Trike damit an Ort und Stelle. Bei 39 kg ist ein wegrollendes Rad ein echtes Risiko, und an einem Zweirad mit Ständer stellt sich diese Frage kaum, weil man es festhält. Beim Trike stehen beide Hände frei.

Falten: was 104 cm in der Praxis bedeuten

Aufgebaut misst das Trio II 180 x 77 x 115 cm, gefaltet 104 x 77 x 112 cm. Die Länge halbiert sich also nahezu, während Breite und Höhe fast gleich bleiben. Das ist typisch für Trikes: Gefaltet wird der Rahmen in der Mitte, die Spur der Hinterräder bleibt erhalten.

Praktisch heißt das: Das Rad passt in viele Kombi-Kofferräume und in eine Abstellkammer, aber es wird nicht flach. Die 77 cm Breite bleiben in jedem Zustand die begrenzende Größe, ebenso die 39 kg, die sich nicht wegfalten lassen. Zu zweit lässt sich das Trike in einen Kofferraum heben, allein wird das für viele der Zielgruppe schwierig. Wer das Rad regelmäßig mitnehmen will, sollte eine Auffahrrampe oder einen Fahrradträger mit hoher Traglast einplanen.

Ausstattung: was ab Werk dabei ist

SachsenRAD liefert das Trio II vollständig aus. Zum Lieferumfang gehören Lastenkorb hinten und Lenkerkorb vorn, ein klappbarer Rückspiegel, Klingel, Ständer und eine Alarmanlage. Die Beleuchtung liegt über dem Pflichtprogramm: Das Frontlicht leuchtet mit 40 Lux, das Rücklicht hat eine Bremslichtfunktion und Standlicht.

Der Rückspiegel ist am Dreirad mehr als eine Zugabe. Weil sich das Trike beim Schulterblick nicht mitneigt und die Sitzposition aufrecht bleibt, ist der Blick nach hinten unbequemer als am Zweirad. Ein Bremslicht wiederum macht ein 77 cm breites Fahrzeug im Verkehr besser lesbar. Der Lenker ist mit 620 mm Breite und Winkelverstellung darauf ausgelegt, die Sitzposition an die Beweglichkeit des Fahrers anzupassen.

Was fehlt: Federung und Reserve nach oben

Zwei Punkte bleiben offen. Erstens hat das Trio II keine Federung, verbaut ist eine Unicrown-Starrgabel. Die 2,125 Zoll breiten Kenda-Reifen federn etwas mit, ersetzen aber keine Gabel. Auf Kopfsteinpflaster und Feldwegen kommen Stöße direkt am Lenker an, und weil ein Trike Unebenheiten nicht durch Ausweichen umfahren kann, trifft es beide Hinterräder nacheinander.

Zweitens ist das zulässige Gesamtgewicht von 160 kg zurückhaltend. Bei 39 kg Radgewicht bleiben 121 kg für Fahrer und Ladung zusammen. Wer 95 kg wiegt, hat noch 26 kg für den Einkauf im Lastenkorb. Für ein Rad, das mit zwei Körben ausgeliefert wird, ist das eine Grenze, die man kennen sollte. Ein Rad dieser Preisklasse braucht außerdem ein passendes Schloss; die Kandidaten stehen in unserem Vergleich Fahrradschloss fürs E-Bike.

T3A Trio II oder T6S Comfort Air: die Wahl im Sortiment

SachsenRAD führt mehrere faltbare Dreiräder, und die Unterschiede liegen im Detail. Das T6S Comfort Air setzt auf einen anderen Ausstattungsschwerpunkt, das Trio II bringt dafür die Alarmanlage, den Rückspiegel und die Doppelkorb-Lösung ab Werk mit. Ein Blick lohnt auch auf das Telefunken TC550 als Vergleichsmaßstab in derselben Bauform.

Bei der Auswahl innerhalb der Klasse zählen drei Größen: das zulässige Gesamtgewicht, die Akkukapazität und die Frage, ob eine Federung dabei ist. Der Preis allein sagt bei Trikes wenig, weil die Bauform selbst schon einen Aufschlag gegenüber dem Zweirad kostet.

Für wen sich das T3A Trio II lohnt

Es lohnt sich für alle, denen das Gleichgewicht auf zwei Rädern Mühe bereitet und die trotzdem selbstständig unterwegs sein wollen. Die Kombination aus Standfestigkeit, Feststellbremse, aufrechter Sitzposition und zwei Körben ist genau auf diesen Zweck zugeschnitten. Auf ebenen Strecken bis rund 30 km, für Einkäufe und Wege im Ort, passt die Auslegung gut, und die Faltbarkeit hilft, wenn das Rad im Winter drinnen stehen soll.

Weniger passend ist das Trio II, wenn Deine Strecke Steigungen enthält, weil 40 Nm am Vorderrad bei 39 kg schnell an die Grenze kommen. Auch wer regelmäßig schwer einkauft, sollte die 160 kg Gesamtgewicht nachrechnen. Und wer das Rad häufig allein in ein Auto heben will, unterschätzt leicht, dass sich zwar die Länge falten lässt, das Gewicht dagegen bleibt.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,4 von 53,5 von 53,6 von 53,5 von 5
Preisab 2.368,00 €ab 2.299,00 €2.504,00 €2.799,00 €
MotorVorderrad-Nabenmotor, bürstenlos, 40 Nm, 36 V / 360 W laut DatenblattVorderrad-Nabenmotor, 250 W, 45 Nm250 W Front-Nabenmotor, 36 VAKM 85SX Vorderradnabenmotor, 36 V, 250 W, 50 Nm, bürstenlos, IP65
Akku36 V, 12,8 Ah / 460 Wh, Lithium-Ionen mit LG-Zellen, abnehmbar und abschließbar, hinter dem Sattel36 V, 468 Wh / 13,0 Ah, Zellen von LG, abnehmbar und abschließbarGreenway, 36 V, 15 Ah (540 Wh), auf dem Gepäckträger, abnehmbar468 Wh (36 V, 13 Ah) Lithium-Ionen mit BMS und LED-Statusanzeige
Reichweitebis zu 100 km im ECO-Modus laut Herstellerangabebis 70 km im ECO-Modus laut Datenblattbis zu 100 kmbis zu 60 km
Gewicht39 kg39,0 kg41,6 kg42 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das SachsenRAD T3A Trio II?

Das T3A Trio II löst eine klar umrissene Aufgabe: Es macht Radfahren möglich, wenn das Gleichgewicht nicht mehr mitspielt. Die zwei Hinterräder, die Feststellbremse, der Rückspiegel und die beiden Körbe sind auf genau diesen Zweck abgestimmt, und mit 460 Wh, einer Shimano-Schaltung mit sieben Gängen und Scheibenbremsen an beiden Achsen ist die Technik solide dimensioniert.

Zugreifen solltest Du, wenn Standfestigkeit für Dich das entscheidende Kriterium ist, Deine Strecken überwiegend eben verlaufen und unter 30 km bleiben. Zurückhalten solltest Du Dich, wenn Steigungen zu Deinem Alltag gehören: 40 Nm am Vorderrad sind bei 39 kg Radgewicht die schwächste Stelle des Konzepts. Wer das Rad zudem regelmäßig allein verladen möchte, sollte die 39 kg vorher heben.

Häufige Fragen

Das Datenblatt nennt 39,0 kg. Damit gehört das Trio II zu den schwereren E-Dreirädern, was zum Teil an der Bauform mit drei Laufrädern und dem Trike-Rahmen liegt. Ohne Motorunterstützung lässt sich das Rad kaum schieben, und zum Verladen in ein Auto sind zwei Personen die realistische Annahme.

SachsenRAD gibt bis zu 100 km im ECO-Modus an. Für die Alltagsplanung rechnest Du bei einem Dreirad mit 10 bis 16 Wh pro Kilometer, weil drei Reifen rollen und 39 kg bewegt werden wollen. Aus 460 Wh werden damit 29 bis 46 km. Für Einkaufsfahrten und Wege im Ort genügt das, für Tagestouren wird es eng.

Aufgebaut misst es 180 x 77 x 115 cm, gefaltet 104 x 77 x 112 cm. Die Länge halbiert sich also nahezu, Breite und Höhe bleiben fast gleich. Das ist typisch für Trikes, weil die Spur der beiden Hinterräder erhalten bleibt. Die 77 cm Breite sind in jedem Zustand die begrenzende Größe.

Laut Hersteller-Datenblatt sind es sieben, geschaltet über eine Shimano-Kettenschaltung mit einem Kettenblatt mit 38 Zähnen und einem Daumenschalthebel. Die Technische-Details-Tabelle bei Amazon nennt abweichend fünf Gänge. Maßgeblich ist die Herstellerangabe, die an dieser Stelle deutlich detaillierter ausfällt.

Nein. Verbaut ist eine Unicrown-Starrgabel. Die 2,125 Zoll breiten Kenda-Reifen dämpfen etwas mit, ersetzen aber keine Federgabel. Auf Kopfsteinpflaster und unbefestigten Wegen kommen Stöße direkt am Lenker an, und beim Dreirad trifft eine Unebenheit nacheinander beide Hinterräder.

Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 160 kg und schließt Rad, Fahrer und Ladung ein. Bei 39 kg Radgewicht bleiben 121 kg für Fahrer und Gepäck zusammen. Wer 95 kg wiegt, kann also noch rund 26 kg im Lastenkorb transportieren.

SachsenRAD nennt 160 bis 190 cm Körpergröße bei einer Schrittlänge von 70 bis 95 cm, die Rahmenhöhe beträgt 40 cm. Amazon gibt als Mindestbenutzerhöhe 150 cm an. Der City-Lenker ist 620 mm breit und winkelverstellbar, die Sitzposition lässt sich also an die eigene Beweglichkeit anpassen.

Ja, SachsenRAD liefert eine Alarmanlage ab Werk mit. Der Akku ist zusätzlich abschließbar. Ein Rahmen- oder Bügelschloss ersetzt das nicht: Eine Alarmanlage schreckt ab, hält aber niemanden mechanisch auf. Bei 39 kg ist ein Wegtragen zwar unwahrscheinlich, ein Abtransport auf Rädern dagegen nicht.

Nur eingeschränkt. Der Vorderrad-Nabenmotor liefert 40 Nm, die bei 39 kg Radgewicht plus Fahrer und Ladung knapp bemessen sind. Dazu kommt ein bauartbedingter Punkt: Beim Anfahren am Berg verlagert sich das Gewicht nach hinten, das angetriebene Vorderrad wird leichter und kann die Kraft schlechter auf die Straße bringen.

Nein. Der Motor unterstützt nur beim Treten und regelt bei 25 km/h ab, damit gilt das Trike rechtlich als Fahrrad. Zu beachten ist, dass SachsenRAD im Datenblatt 360 W nennt und keine getrennte Nenndauerleistung ausweist, während der gesetzliche Rahmen für Pedelecs bei 250 W Nenndauerleistung liegt.