SachsenRAD

SachsenRAD T6S Comfort Air E-Dreirad

Faltbares E-Lasten-Dreirad auf 16 Zoll mit 27 cm Überstandshöhe, Rückenlehne, Feststellbremse und 468-Wh-Akku

3,5 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Trike-Bauweise mit zwei Hinterrädern, das Rad steht auch im Stand von allein
  • Nur 27 cm Überstandshöhe, dazu Sitzhöhe von 77 bis 90 cm einstellbar
  • Feststellbremse und Schiebehilfe bis 6 km/h, beides beim Beladen am Hang nützlich
  • 468-Wh-Akku mit LG-Zellen, abnehmbar und abschließbar, 70 km im ECO-Modus
  • Lastenkorb zwischen den Hinterrädern plus Frontkorb, Rückspiegel und Alarmanlage serienmäßig
Preisvergleich ab 2.299,00 €
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Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Typ
E-Lasten-Dreirad (Trike), faltbar, Pedelec bis 25 km/h
Modellname
T6S Comfort Air
Motor
Vorderrad-Nabenmotor, 250 W, 45 Nm
Sensorik
Drehmomentsensor, 5 Unterstützungsstufen, Schiebehilfe bis 6 km/h
Akku
36 V, 468 Wh / 13,0 Ah, Zellen von LG, abnehmbar und abschließbar
Akkugewicht
3,1 kg
Reichweite
bis 70 km im ECO-Modus laut Datenblatt
Gewicht
39,0 kg
Zul. Gesamtgewicht
160 kg
Schaltung
Shimano RD-TY200, 7-Gang-Kettenschaltung, Daumenschalthebel Shimano M310
Bremsen
Zoom Scheibenbremsen vorn und hinten, 160 mm, mechanisch-hydraulisch, dazu Feststellbremse
Federung
Federgabel mit Luftfederung, gefederte Sattelstütze
Laufräder
16 Zoll vorn und hinten
Reifen
Kenda, 2,25 Zoll breit, mit Reflektorstreifen
Rahmen
Trike aus Aluminiumlegierung, Rahmenhöhe 42 cm, Überstandshöhe ca. 27 cm
Sattel
City-Sattel mit Rückenlehne, Sitzhöhe 77 bis 90 cm
Lenker
BMX-Lenker, 620 mm breit, winkel- und höhenverstellbar, verstellbarer Vorbau
Beleuchtung
LED-Frontlicht mit 40 Lux, LED-Rücklicht mit Bremslicht, Standlicht vorn und hinten
Lastenkorb
zwischen den Hinterrädern, 40 x 20 x 28 cm, dazu Frontkorb
Ausstattung
Rückspiegel, Alarmanlage, Klingel, Ständer, Schutzbleche
Maße
155 x 77 x 118 cm, gefaltet 100 x 77 x 63 cm
Display
LCD mit Batteriestand, Geschwindigkeit, Motorleistung, Strecke und Fehlercodes, Menüsprache Englisch

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das SachsenRAD T6S Comfort Air ist ein E-Lasten-Dreirad, das sich zusammenklappen lässt: zwei Hinterräder mit Lastenkorb dazwischen, ein Vorderradmotor mit 45 Nm und ein 468-Wh-Akku hinter der Sattelstange. Der Einstieg liegt bei rund 27 cm, der Sattel trägt eine kleine Rückenlehne. Für ca. 2.299,00 € richtet sich das Rad an alle, denen ein zweirädriges Pedelec zu wackelig geworden ist. Diese Rezension ordnet ein, wofür die Bauweise trägt und wo die 39 kg Eigengewicht spürbar werden.

Spricht dafür

  • Dreirädrige Bauweise nimmt das Balancieren aus dem Losfahren, Anhalten und Rangieren heraus
  • Überstandshöhe von nur rund 27 cm, dazu ein weit einstellbarer Sattel mit Rückenlehne
  • Feststellbremse hält das Rad beim Auf- und Absteigen und beim Beladen sicher an Ort und Stelle
  • 468 Wh mit LG-Zellen, abnehmbar und mit 3,1 kg auch für den Weg in die Wohnung tragbar
  • Sehr komplette Ausstattung ab Werk: zwei Körbe, Rückspiegel, Alarmanlage, Bremslicht, 40-Lux-Scheinwerfer
  • Im Karton weitgehend aufgebaut, es bleibt das Aufklappen und das Einsetzen des Akkus

Spricht dagegen

  • 39 kg Eigengewicht: das Rad lässt sich falten, heben oder in einen Kofferraum wuchten aber nicht
  • 45 Nm am Vorderrad sind für ein Systemgewicht von bis zu 160 kg knapp bemessen
  • Zoom-Bremsen sind mechanisch-hydraulische Mischsysteme, keine durchgehende Hydraulik
  • Der Lastenkorb fasst mit 40 x 20 x 28 cm rund 22 Liter, das reicht für einen Einkauf
  • Menüsprache des Displays ist Englisch
  • SachsenRAD weist keine zulässige Korblast aus
Preis-Leistung 3,2
Ausstattung 3,3
Akku & Reichweite 3,3
Komfort & Standsicherheit 4,3

Das SachsenRAD T6S Comfort Air im Detail

Drei Räder ändern die Rechnung

Ein Pedelec verlangt beim Anfahren, beim Anhalten und beim langsamen Rangieren ständig kleine Ausgleichsbewegungen. Genau dort steigen viele Menschen aus dem Radfahren aus: an der Ampel, beim Absteigen mit vollem Einkauf, beim Rangieren in der Garage. Das T6S löst das über die Bauweise. Zwei Hinterräder tragen den Rahmen, das Rad steht im Stand von allein und kippt auch beim Beladen nicht weg.

Der Preis dafür ist Breite. Mit 77 cm Außenmaß passt das T6S zwar noch durch normale Türen und über Radwege, es fährt sich aber anders als ein Zweirad: In Kurven verlagert sich das Gewicht auf das kurvenäußere Hinterrad, deshalb fährt man Kurven langsamer und runder an. Wer bisher Zweirad gefahren ist, braucht dafür ein paar Runden auf ruhigem Untergrund.

Vorderradmotor mit 45 Nm: was das Konzept trägt

Der Motor sitzt in der Vorderradnabe und liefert 45 Nm bei 250 W Nenndauerleistung, gesteuert über einen Drehmomentsensor. Der misst Deine Tretkraft und dosiert die Unterstützung danach, was deutlich harmonischer wirkt als die einfachen Trittfrequenzsensoren, die in dieser Gattung häufig verbaut sind.

Die Bauform hat beim Trike einen praktischen Grund: Der Antriebsstrang hinten ist durch die Doppelachse und den Korb belegt, vorn ist Platz. Der Nachteil ist die Traktion. Auf nassem Kopfsteinpflaster oder losem Schotter kann das angetriebene Vorderrad durchdrehen, vor allem, wenn hinten Gewicht liegt. Hinzu kommt: 45 Nm bewegen ein Rad, das leer schon 39 kg wiegt. Mit Fahrer und Einkauf sind schnell 130 kg in Bewegung. In der Ebene und an kurzen Rampen genügt das, längere Anstiege über 8 % gehen ins Treten. Wie sich Nabenmotoren generell schlagen, steht im Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor.

468 Wh auf 39 kg: die Reichweite ehrlich gerechnet

SachsenRAD nennt bis 70 km im ECO-Modus bei optimalen Bedingungen. Diese Zahl gilt für flache Strecke, wenig Zuladung und durchgehend niedrige Unterstützung. Ein schweres Dreirad verbraucht mehr als ein 25-kg-Citybike, weil Rollwiderstand und Masse höher liegen und die kleinen 16-Zoll-Räder häufiger beschleunigt werden müssen.

Realistisch rechnest Du mit 10 bis 15 Wh pro Kilometer. Aus 468 Wh werden damit 31 bis 47 km, bei voller Unterstützung und Zuladung eher 25 bis 30 km. Für den typischen Einsatz reicht das gut: Einkauf, Arztbesuch, Runde um den See, alles im Bereich von 10 bis 20 km am Tag. Dein eigenes Profil kannst Du im Reichweiten-Rechner durchspielen. Der Akku wiegt 3,1 kg und lässt sich abnehmen, das Laden in der Wohnung ist damit möglich, ohne das Rad bewegen zu müssen.

Einstieg, Sitzposition und was daran wichtig ist

Die Überstandshöhe von rund 27 cm ist der eigentliche Kern des Rads. Zum Vergleich: Ein Tiefeinsteiger-Citybike liegt bei 40 bis 45 cm. Du steigst also durch den Rahmen hindurch statt über ihn hinweg. In Verbindung mit der Sitzhöhe von 77 bis 90 cm lässt sich das Rad so einstellen, dass beide Füße im Stand flach auf dem Boden stehen.

Der Sattel hat eine kleine Rückenlehne, der Lenker ist ein BMX-Bügel mit 620 mm Breite, winkelverstellbar und über einen verstellbaren Vorbau in der Höhe anpassbar. Daraus ergibt sich eine aufrechte Haltung mit gutem Überblick über den Verkehr. Gefederte Sattelstütze und Federgabel mit Luftdämpfung fangen dabei ab, was 16-Zoll-Räder sonst hart weitergeben würden: Kopfsteinpflaster, Bordsteinkanten, Wurzelaufbrüche.

Faltbar bei 39 kg: was das praktisch heißt

Der Rahmen hat einen gesicherten Faltverschluss, gefaltet misst das T6S 100 x 77 x 63 cm statt 155 x 77 x 118 cm. Das spart in der Garage oder im Carport eine sinnvolle Menge Platz, weil das Rad danach an die Wand geschoben werden kann.

Zugleich ist die Grenze klar: Bei 39 kg ist Falten eine Platzsparfunktion für zu Hause. Das Rad in einen Kombi zu heben, gelingt allein kaum, dafür braucht es zwei Personen oder eine Rampe. Wer ein Rad für den Autotransport sucht, ist mit einem leichten E-Faltrad besser bedient. Warum Gewicht am E-Bike so viel entscheidet, ordnet der Ratgeber E-Bike-Gewicht ein.

Bremsen, Feststellbremse und Sicherheit im Stand

Verbaut sind Scheibenbremsen von Zoom mit 160 mm Scheibendurchmesser an allen Rädern. SachsenRAD beschreibt sie als mechanisch-hydraulisch, das sind Hybridsysteme mit Seilzug am Hebel und hydraulischer Übersetzung am Bremssattel. Sie ziehen kräftiger als reine Seilzugbremsen, kommen an die Dosierbarkeit einer durchgehenden Hydraulik jedoch nicht ganz heran. Für ein Rad mit 25 km/h Höchstunterstützung und Bremslicht am Heck ist die Anlage angemessen.

Wichtiger im Alltag ist die Feststellbremse. Sie hält das Trike beim Auf- und Absteigen sowie beim Beladen fest, auch an leicht abschüssigen Stellen. Zusammen mit der Anfahrhilfe bis 6 km/h ergibt das genau die Kombination, die einen Halt am Hang entspannt macht: feststellen, beladen, lösen, anschieben lassen, lostreten.

Was wirklich in den Lastenkorb passt

Der Korb zwischen den Hinterrädern misst 40 x 20 x 28 cm, das entspricht rund 22 Litern. Realistisch sind das zwei gefüllte Einkaufstaschen oder eine Getränkekiste. Vorn lässt sich zusätzlich ein Korb am Lenkerrohr montieren, laut Ausstattungsliste gehört er zum Lieferumfang.

Die Position ist gut gewählt: Das Gewicht liegt tief und zwischen den Achsen, das Fahrverhalten ändert sich dadurch kaum. Eine zulässige Korblast weist SachsenRAD nicht aus, angegeben ist allein das zulässige Gesamtgewicht von 160 kg. Zieht man 39 kg Eigengewicht ab, bleiben 121 kg für Fahrer und Ladung zusammen. Wer echte Transportvolumen braucht, etwa für Kindertransport oder Wocheneinkauf, schaut besser auf ein klassisches Lastenrad aus unserer Bestenliste E-Lastenräder.

Zulassung: kein Kennzeichen, keine Versicherungspflicht

Das T6S ist ein Pedelec: Der Motor unterstützt bis 25 km/h und nur beim Treten, die Schiebehilfe wirkt bis 6 km/h. Damit gilt es rechtlich als Fahrrad. Es braucht kein Versicherungskennzeichen, keine Zulassung und keinen Führerschein, und Du darfst damit auf Radwege. Für ein Dreirad ist das ein Punkt, der oft gefragt wird, weil es in derselben Bauform auch Elektromobile mit 6 oder 15 km/h Fahrstufe gibt, die anders eingestuft werden. Die Details stehen im Ratgeber E-Bike-Kennzeichen.

Zwei Kaufwege im Vergleich

Das T6S gibt es bei Amazon und direkt bei SachsenRAD. Der Amazon-Weg ist aktuell der günstigere und deshalb hier der Haupt-Button, im Herstellershop liegt derselbe Artikel spürbar höher. Technisch handelt es sich um dasselbe Rad in der Ausführung Comfort Air, also mit luftgefederter Gabel.

Beim Direktkauf steht dafür der Hersteller-Support ohne Zwischenstation, was bei einem Rad mit Alarmanlage und Displayelektronik ein Argument sein kann. Beide Wege liefern das Rad im Karton weitgehend aufgebaut: Aufklappen, Akku einsetzen, Schrauben und Bremsen kontrollieren.

Für wen das T6S Comfort Air passt

Es passt zu Menschen, die sich auf zwei Rädern unsicher fühlen und trotzdem selbstständig mobil bleiben wollen: kurze Alltagsstrecken, Einkauf, Ausflüge auf befestigten Wegen. Der tiefe Einstieg, die Rückenlehne, die Feststellbremse und die Standsicherheit im Halt sind dafür genau die richtigen Bausteine. Auch als Zweitrad für einen begrenzten Aktionsradius ergibt es Sinn, etwa im Ferienhaus oder auf dem Campingplatz.

Seine Grenzen zeigt es in hügeligen Regionen mit täglichen längeren Anstiegen, dafür fehlt dem 45-Nm-Frontmotor die Reserve. Für ein Transportrad im eigentlichen Sinn ist der Korb zu klein. Und wer das Rad regelmäßig ins Auto laden will, sollte die 39 kg vorher ehrlich prüfen. Eine Alternative mit größerer Ladefläche und 20-Zoll-Rädern ist das TELEFUNKEN TC550.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,5 von 53,4 von 53,6 von 53,6 von 5
Preisab 2.299,00 €ab 2.368,00 €2.504,00 €1.899,00 €
MotorVorderrad-Nabenmotor, 250 W, 45 NmVorderrad-Nabenmotor, bürstenlos, 40 Nm, 36 V / 360 W laut Datenblatt250 W Front-Nabenmotor, 36 VBafang Heckmotor mit integriertem Automatikgetriebe, 250 W Nenn- und Spitzenleistung, 40 Nm
Akku36 V, 468 Wh / 13,0 Ah, Zellen von LG, abnehmbar und abschließbar36 V, 12,8 Ah / 460 Wh, Lithium-Ionen mit LG-Zellen, abnehmbar und abschließbar, hinter dem SattelGreenway, 36 V, 15 Ah (540 Wh), auf dem Gepäckträger, abnehmbar37 V, 370 Wh / 10 Ah; ein zweiter Akku lässt sich ergänzen
Reichweitebis 70 km im ECO-Modus laut Datenblattbis zu 100 km im ECO-Modus laut Herstellerangabebis zu 100 kmbis 100 km laut ADO, mit zweitem Akku bis 140 km
Gewicht39,0 kg39 kg41,6 kg25 kg ohne Anbauteile, 31 kg fahrfertig mit dem gesamten Zubehör laut ADO

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das SachsenRAD T6S Comfort Air?

Das T6S Comfort Air ist für ca. 2.299,00 € ein durchdachtes Alltags-Trike. Die Kombination aus 27 cm Überstandshöhe, Rückenlehne, Feststellbremse, Federgabel und 468-Wh-Akku deckt genau das ab, was den Wiedereinstieg ins Radfahren erleichtert. Dazu kommt eine Ausstattung, bei der Du nichts nachkaufen musst: zwei Körbe, Rückspiegel, Alarmanlage, Bremslicht und ein 40-Lux-Scheinwerfer sind ab Werk montiert.

Die Grenzen liegen beim Gewicht und beim Antrieb. 39 kg machen aus dem Faltmechanismus eine Platzsparfunktion für die Garage, und 45 Nm am Vorderrad sind bei einem Systemgewicht von bis zu 160 kg für längere Anstiege knapp. Wer im Flachland oder in leicht welligem Gelände fährt, kurze Strecken zurücklegt und Standsicherheit über Tempo stellt, bekommt hier ein rundes Paket. Wer regelmäßig Steigungen fährt oder größere Lasten bewegt, sollte in Richtung Mittelmotor und echtes Lastenrad schauen.

Häufige Fragen

Nein. Der Motor unterstützt nur beim Treten und bis 25 km/h, die Schiebehilfe wirkt bis 6 km/h. Damit gilt das T6S rechtlich als Fahrrad. Es braucht weder Versicherungskennzeichen noch Führerschein oder Zulassung, und Du darfst damit auf Radwegen fahren.

Das Datenblatt nennt bis 70 km im ECO-Modus bei optimalen Bedingungen. Realistisch liegt der Verbrauch bei einem 39-kg-Dreirad mit Zuladung bei 10 bis 15 Wh pro Kilometer, aus 468 Wh werden damit rund 31 bis 47 km. Bei voller Unterstützung und schwerem Korb sind es eher 25 bis 30 km.

SachsenRAD gibt 39,0 kg an, davon entfallen 3,1 kg auf den Akku. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 160 kg, für Fahrer und Ladung zusammen bleiben also 121 kg. Zum Vergleich: Ein normales City-Pedelec wiegt 22 bis 27 kg.

Ja, der Rahmen hat einen gesicherten Faltverschluss. Gefaltet misst das Rad 100 x 77 x 63 cm statt 155 x 77 x 118 cm. Das schafft Platz in Garage oder Carport. Zum Transport im Auto taugt es wegen der 39 kg nur eingeschränkt, dafür braucht es zwei Personen oder eine Rampe.

Kurze Rampen und leicht welliges Gelände bewältigt der 45-Nm-Frontmotor. Bei längeren Anstiegen über etwa 8 % musst Du deutlich mitarbeiten, weil das Systemgewicht aus Rad, Fahrer und Ladung hoch ist und ein Nabenmotor sich nicht über die Schaltung ins günstige Drehzahlfenster bringen lässt.

Der Korb zwischen den Hinterrädern misst 40 x 20 x 28 cm, also rund 22 Liter. Das entspricht zwei gefüllten Einkaufstaschen oder einer Getränkekiste. Vorn lässt sich zusätzlich ein Korb montieren. Eine zulässige Korblast weist SachsenRAD nicht aus, maßgeblich ist das zulässige Gesamtgewicht von 160 kg.

Ja. Der 468-Wh-Akku sitzt hinter der Sattelstange, ist abschließbar und lässt sich zum Laden entnehmen. Mit 3,1 kg lässt er sich gut in die Wohnung tragen, das Rad selbst muss dafür nicht bewegt werden. Die Zellen stammen laut Hersteller von LG.

Zoom-Scheibenbremsen mit 160 mm Scheibendurchmesser an allen drei Rädern, ausgeführt als mechanisch-hydraulische Hybridsysteme mit Seilzug am Hebel. Dazu kommt eine Feststellbremse, die das Rad beim Auf- und Absteigen sowie beim Beladen sicher hält, auch an leicht abschüssigen Stellen.

Die Sitzhöhe lässt sich von 77 bis 90 cm verstellen, der Lenker ist über einen verstellbaren Vorbau in Höhe und Winkel anpassbar. Damit deckt das Rad einen weiten Bereich ab. Die Überstandshöhe von rund 27 cm macht den Einstieg auch bei eingeschränkter Beweglichkeit leicht.

Die Menüsprache des LCD-Displays ist laut Datenblatt Englisch. Angezeigt werden Batteriestand, Unterstützungsstufe, Geschwindigkeit, Motorleistung, Fahrzeit, Tages- und Gesamtstrecke sowie Fehlercodes. Die Bedienungsanleitung liegt dem Rad bei.