SAMEBIKE

SAMEBIKE RS-A01 Pro E-Bike

26-Zoll-Pendlerrad mit Tiefeinstieg, 540-Wh-Akku, 55 Nm Heckmotor, hydraulischer Federgabel und 150 kg Zuladung

3,9 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 150 kg zulässige Zuladung, einer der höchsten Werte unter 700 €
  • 540 Wh im entnehmbaren Akku, zum Laden mit in die Wohnung
  • Tiefeinstieg ohne Oberrohr, Aufsteigen mit einem Schritt durch
  • Hydraulische Federgabel statt einer einfachen Stahlfeder-Gabel
  • 55 Nm Drehmoment am Heckmotor, über dem Klassenschnitt
  1. Amazon
    699,00 €
    Zum Shop*

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Motor
Heckmotor, 36 V, 250 W Nenndauerleistung
Drehmoment
55 Nm
Akku
36 V / 15 Ah, 540 Wh, entnehmbar
Reichweite
55 bis 110 km
Höchstgeschwindigkeit
25 km/h
Unterstützungsstufen
5 Stufen
Schaltung
Shimano, 7 Gänge
Bremsen
mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten
Federung
hydraulische Federgabel vorn
Laufräder
26 Zoll
Reifen
26 x 2,1 Zoll
Rahmen
Kohlenstoffstahl, Tiefeinstieg
Lenker
höhenverstellbar
Display
LCD-Display
Gewicht
28 kg
Zuladung
150 kg
Körpergröße
ab 165 cm laut Amazon-Listung
Farbe
Blau
Lieferumfang
Akku, Ladegerät, Klingel, Reflektoren, Bedienungsanleitung
Garantie
1 Jahr

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das SAMEBIKE RS-A01 Pro ist ein 26-Zoll-Pendlerrad mit Tiefeinstieg, das eine Zahl in den Vordergrund stellt: 150 kg zulässige Zuladung. Unter 700 € ist das einer der höchsten Werte am Markt. Dazu kommen 540 Wh, 55 Nm und eine hydraulische Federgabel.

Für ca. 699,00 € entsteht daraus ein Einstiegsrad mit klarem Schwerpunkt. Grundlage der Einordnung sind das SAMEBIKE-Datenblatt, die Amazon-Listung und der Vergleich innerhalb der Preisklasse. Bei der Federung widersprechen sich die Quellen, und einige Angaben fehlen ganz. Beides steht weiter unten offen im Text.

Spricht dafür

  • 150 kg zulässige Zuladung, deutlich über dem Klassenschnitt von 100 bis 120 kg
  • 55 Nm Drehmoment, mehr als die meisten Räder unter 700 € mitbringen
  • 540 Wh im entnehmbaren Akku, für die Preisklasse ein guter Wert
  • Hydraulische Federgabel statt einer einfachen Stahlfeder-Gabel
  • Tiefeinstieg und höhenverstellbarer Lenker, beides erleichtert den Alltag spürbar

Spricht dagegen

  • Rahmen aus Kohlenstoffstahl statt Aluminium, das erklärt einen Teil der 28 kg und verlangt Rostvorsorge
  • Mechanische Scheibenbremsen, bei 150 kg zulässiger Zuladung ein knapp bemessener Punkt
  • Amazon bewirbt eine Doppel-Federung, die weder Datenblatt noch Amazon-Detailtabelle bestätigen
  • Zum Sensortyp, zur Ladezeit und zur Beleuchtung macht SAMEBIKE keine Angaben
  • Nur 1 Jahr Herstellergarantie
Preis-Leistung 4,1
Ausstattung 3,5
Akku und Reichweite 3,8
Alltagstauglichkeit 4,0

Das SAMEBIKE RS-A01 Pro im Detail

150 Kilogramm Zuladung: die Zahl, um die es geht

SAMEBIKE gibt die zulässige Zuladung mit 150 kg an, die Amazon-Detailtabelle bestätigt den Wert unter Empfohlenes Maximalgewicht. Räder dieser Preisklasse liegen üblicherweise bei 100 bis 120 kg.

Diese Angabe ist mehr als eine Marketing-Zahl, sie ist eine Sicherheitsgrenze. Sie umfasst Fahrer, Kleidung und Gepäck, das Rad selbst zählt nicht hinein. Wer sie überschreitet, belastet Rahmen, Speichen und Bremsen über die Auslegung hinaus, und im Schadensfall greift die Gewährleistung nicht mehr. Bei einem Fahrer von 110 kg bleiben hier 40 kg für Rucksack, Einkauf und Kindersitz, bei einem Rad mit 120-kg-Grenze wären es 10 kg. Genau darin liegt der praktische Wert. Dass der Rahmen aus Stahl besteht, passt zu dieser Auslegung: Stahl verzeiht Belastungsspitzen besser als eine dünnwandige Aluminium-Konstruktion. Wer nach Rädern mit hoher Tragfähigkeit sucht, findet Einordnung im Ratgeber E-Bike für Übergewichtige.

Der Stahlrahmen und was er kostet

SAMEBIKE nennt als Rahmenmaterial High Carbon Steel, die Amazon-Detailtabelle übersetzt das mit Kohlenstoffstahl. Beide Quellen decken sich, und das ist bemerkenswert, weil nahezu alle Wettbewerber in dieser Klasse Aluminium verbauen.

Stahl hat zwei echte Vorteile: Er dämpft Vibrationen spürbar besser als Aluminium, weil das Material elastischer arbeitet, und er trägt höhere Lasten bei gleicher Wandstärke. Das erklärt die 150 kg. Der Preis dafür steht auf der Waage und im Wartungsplan. Stahl wiegt bei gleicher Steifigkeit rund 30 Prozent mehr, was einen guten Teil der 28 kg erklärt. Und er rostet, sobald der Lack verletzt ist. Für Dich heißt das konkret: Steinschläge und Kratzer zügig ausbessern, das Rad nach Winterfahrten mit Streusalz abspülen und einen trockenen Abstellplatz wählen. Wie ein E-Bike Nässe verträgt, steht im Ratgeber E-Bike im Regen. Eine Schutzart weist SAMEBIKE für dieses Modell nicht aus.

540 Wh und die Spanne von 55 bis 110 Kilometern

Der Akku fasst 36 V und 15 Ah, also 540 Wh, und lässt sich zum Laden entnehmen. SAMEBIKE nennt die Reichweite mit 55 bis 110 km und weist dazu ausdrücklich aus, dass gemessen wurde: mit einem 75 kg schweren Fahrer auf flacher Strecke.

Diese Offenheit ist selten und hilft beim Rechnen. Ein 28-kg-Rad mit 26 x 2,1 Zoll Reifen braucht im gemischten Alltag rund 9 bis 13 Wh pro Kilometer, daraus werden 41 bis 60 km. Das untere Ende der Herstellerangabe ist damit realistisch erreichbar, das obere Ende gilt für sparsames Fahren auf Asphalt. Mit voller Unterstützung, Gegenwind und Gepäck bleiben 30 bis 40 km. Für einen Arbeitsweg von 10 km je Richtung reicht eine Ladung zwei Tage. Die Ladezeit weist SAMEBIKE nicht aus, bei 540 Wh und üblichen 2-A-Ladegeräten sind 6 bis 8 Stunden anzunehmen, belegt ist der Wert allerdings nicht. Deine eigene Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch.

55 Nm am Heckmotor, aber welcher Sensor?

Im Hinterrad arbeitet ein Heckmotor mit 250 W Nenndauerleistung, SAMEBIKE gibt das Drehmoment mit 55 Nm und mehr an. Die Amazon-Listung spricht von einem EU-Motor, was auf die auf 250 W und 25 km/h begrenzte Europa-Version hinweist.

55 Nm sind für ein Rad unter 700 € ein guter Wert, der Klassenschnitt liegt bei 40 bis 45 Nm. Sie reichen für Brückenrampen, Unterführungen und mäßige Steigungen mit Gepäck. Ein Heckmotor dreht unabhängig von der Kette, sodass ein Kettenriss die Unterstützung nicht mitnimmt, und schiebt beim Anfahren spürbar von hinten an. Die Bauarten stehen im Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor gegenüber. Offen bleibt die Sensorik: Weder das Datenblatt noch die Amazon-Listung nennen, ob ein Drehmoment- oder ein Geschwindigkeitssensor verbaut ist. In dieser Preisklasse ist der einfachere Geschwindigkeitssensor der Normalfall, sicher belegt ist das hier jedoch nicht. Was die beiden Bauarten unterscheidet, erklärt der Ratgeber Drehmomentsensor am E-Bike.

Die Federung: ein Widerspruch zwischen Titel und Datenblatt

Beim Fahrwerk gehen die Quellen auseinander. Der Amazon-Titel bewirbt eine Doppel-Federung, und unter den besonderen Merkmalen steht ebenfalls Doppelte Federung. Das SAMEBIKE-Datenblatt nennt allein eine hydraulische Federgabel vorn, und die Amazon-Detailtabelle führt unter Federungstyp schlicht Gabelfederung.

Damit stehen zwei belastbare Quellen gegen die Marketing-Zeile, und wir folgen ihnen: vorn eine Federgabel, hinten starr. Die Gabel selbst ist dabei besser als üblich. Hydraulisch gedämpft heißt, dass die Feder nicht nur einfedert, sondern kontrolliert zurückkommt, statt wie eine reine Stahlfeder nachzuschwingen. Auf Kopfsteinpflaster und an abgesenkten Bordsteinen ist dieser Unterschied deutlich spürbar. Den Federweg nennt SAMEBIKE nicht. Die dritte Dämpfungsebene sind die 2,1 Zoll breiten Reifen, die bei moderatem Druck einige Millimeter Weg beisteuern.

Mechanische Bremsen an einem Rad für 150 Kilogramm

Gebremst wird über mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten, die über einen Bowdenzug ziehen. Datenblatt und Amazon-Listung stimmen hier überein.

Das ist der Punkt, an dem die Auslegung des Rades und seine Ausstattung auseinanderlaufen. Ein Rad, das mit Fahrer und Gepäck bis zu 178 kg bewegen darf, bringt mehr Masse zum Stehen als ein normales Cityrad, und genau dann zeigt eine mechanische Anlage ihre Grenzen: höhere Handkraft, gröbere Dosierung und ein Zug, der sich längt und nachgestellt werden muss. Für Stadtverkehr mit 25 km/h reicht sie aus, bei langen Gefällen mit voller Beladung würde eine hydraulische Anlage mehr Reserve bieten. Wer das Rad schwer belädt, sollte die Beläge im Blick behalten und den Zug regelmäßig nachstellen. Was ein Belagwechsel kostet, steht im Ratgeber E-Bike-Bremsbeläge wechseln.

Was in den Datenblättern fehlt

Bei diesem Rad sind die Lücken so bemerkenswert wie die Werte. Weder SAMEBIKE noch die Amazon-Listung machen Angaben zur Beleuchtung, zur Ladezeit, zum Sensortyp, zum Federweg der Gabel oder zum Bremsscheiben-Durchmesser.

Die Beleuchtung ist dabei die relevanteste Lücke. Im Lieferumfang führt Amazon Reflektoren und eine Klingel, ein Scheinwerfer taucht nicht auf. In Deutschland braucht ein Pedelec eine StVZO-konforme Beleuchtung, um im öffentlichen Straßenverkehr zulässig zu sein. Falls keine verbaut ist, gehört ein zugelassener Satz zum Kaufpreis dazu, das sind rund 30 bis 60 €. Vor der Bestellung lohnt daher der Blick auf die aktuellen Produktbilder und die Rückfrage beim Händler. Was an ein verkehrssicheres Rad gehört, steht im Ratgeber E-Bike-Kennzeichen und Rechtslage.

Einordnung: was 699 € hier kaufen

Unter 700 € ist der Markt eng. Typische Räder dieser Klasse bringen 360 bis 468 Wh, 40 bis 45 Nm und 100 bis 120 kg Zuladung mit. Das RS-A01 Pro legt bei allen drei Werten zu: 540 Wh, 55 Nm, 150 kg.

Bezahlt wird das mit dem Stahlrahmen, der 28 kg auf die Waage bringt und Rostvorsorge verlangt, und mit den offenen Fragen im Datenblatt. Wer ein leichteres Rad sucht, findet es in dieser Preisklasse, allerdings mit kleinerem Akku und niedrigerer Zuladung. Wer die Tragfähigkeit braucht, bekommt sie hier zum Einstiegspreis. Was der Betrieb im Jahr kostet, rechnet der Kosten-Rechner aus. Wo das Rad in seiner Klasse steht, zeigen die Listen beste E-City-Bikes und E-Bikes unter 1.000 €.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung3,9 von 53,7 von 53,6 von 53,6 von 5
Preis699,00 €ab 699,00 €ab 699,00 €669,00 €
MotorHeckmotor, 36 V, 250 W Nenndauerleistungbürstenloser Heckmotor, 250 W Nenndauerleistung, 36 VNabenmotor im Hinterrad, 250 W, 43 Nm250 W Nabenmotor, 45 Nm
Akku36 V / 15 Ah, 540 Wh, entnehmbar36 V / 13 Ah, 468 Wh, im Unterrohr, entnehmbar36 V, 13 Ah, 468 Wh, entnehmbar, 2,97 kg36 V, 468 Wh, abnehmbar
Reichweite55 bis 110 kmbis 80 kmbis 65 km laut DUOTTSbis zu 100 km im Hybrid-Modus (Herstellerangabe)
Gewicht28 kg26 kg27,8 kgca. 24,6 kg (Herstellerangabe)

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das SAMEBIKE RS-A01 Pro?

Das SAMEBIKE RS-A01 Pro passt zu Dir, wenn Tragfähigkeit ganz oben auf Deiner Liste steht. 150 kg zulässige Zuladung, 540 Wh und 55 Nm für ca. 699,00 € sind ein Paket, das in dieser Preisklasse selten zusammenkommt. Der Stahlrahmen und der Tiefeinstieg machen es zu einem gutmütigen Alltagsrad für kurze und mittlere Pendelstrecken.

Weniger passend ist es, wenn Du das Rad tragen musst oder ein lückenloses Datenblatt erwartest. 28 kg Stahlkonstruktion wollen gerollt statt gehoben werden, und zu Beleuchtung, Ladezeit und Sensorik bleibt SAMEBIKE die Antwort schuldig. Plane deshalb ein, dass ein zugelassener Beleuchtungssatz noch dazukommen könnte, und prüfe die Produktbilder vor der Bestellung.

Häufige Fragen

150 kg, das bestätigen Datenblatt und Amazon-Detailtabelle übereinstimmend. Die Zuladung umfasst Fahrer, Kleidung und Gepäck, das Rad selbst mit seinen 28 kg zählt nicht hinein. Räder dieser Preisklasse liegen üblicherweise bei 100 bis 120 kg.

36 V bei 15 Ah, also 540 Wh. Er lässt sich zum Laden aus dem Rahmen nehmen und in der Wohnung an die Steckdose hängen. Die Ladezeit weist SAMEBIKE nicht aus, bei üblichen 2-A-Ladegeräten sind 6 bis 8 Stunden anzunehmen.

SAMEBIKE nennt 55 bis 110 km, gemessen mit einem 75 kg schweren Fahrer auf flacher Strecke. Realistisch sind 41 bis 60 km bei gemischter Nutzung, weil ein 28-kg-Rad rund 9 bis 13 Wh pro Kilometer braucht. Mit voller Unterstützung und Gegenwind bleiben 30 bis 40 km.

Nein. Der Amazon-Titel bewirbt eine Doppel-Federung, das SAMEBIKE-Datenblatt und die Amazon-Detailtabelle nennen jedoch übereinstimmend nur eine Federgabel vorn. Die Gabel ist dafür hydraulisch gedämpft, sie kommt also kontrolliert zurück statt nachzuschwingen. Der Hinterbau ist starr.

Aus Kohlenstoffstahl, das nennen SAMEBIKE und die Amazon-Detailtabelle übereinstimmend. Stahl dämpft Vibrationen besser als Aluminium und trägt höhere Lasten, was die 150 kg Zuladung erklärt. Dafür wiegt er mehr und rostet, sobald der Lack verletzt ist.

Mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten, sie ziehen über einen Bowdenzug. Für Stadtverkehr mit 25 km/h reicht die Verzögerung. Wer das Rad nahe der 150-kg-Grenze belädt, sollte die Beläge im Blick behalten und den Zug regelmäßig nachstellen.

Das lässt sich aus den Quellen nicht belegen. Der Amazon-Lieferumfang führt Reflektoren und eine Klingel, ein Scheinwerfer taucht nicht auf, und SAMEBIKE macht dazu keine Angabe. Plane vorsichtshalber einen zugelassenen Beleuchtungssatz für rund 30 bis 60 € ein und prüfe die Produktbilder vor der Bestellung.

Die Amazon-Listung nennt 165 cm als Mindestgröße, eine obere Grenze gibt SAMEBIKE nicht an. Angepasst wird über Sattel und den höhenverstellbaren Lenker. Der Tiefeinstieg erleichtert das Auf- und Absteigen unabhängig von der Körpergröße.

Ja. Der Motor leistet 250 W Nenndauerleistung und die Unterstützung endet bei 25 km/h, die Amazon-Listung spricht ausdrücklich von einem EU-Motor. Damit gilt das Rad als Pedelec und braucht weder Versicherungskennzeichen noch Führerschein.