SAMEBIKE

SAMEBIKE RS-A08-II E-Bike

Vollgefedertes Fatbike auf 26 x 4,0 Zoll mit 816-Wh-Akku, Aluminiumrahmen und hydraulischen 180-mm-Bremsen

4,5 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 816 Wh im 48-V-System, der größte Akku unter den SAMEBIKE-Modellen mit Aluminiumrahmen in unserem Bestand
  • echte Vollfederung mit Federgabel und gefedertem Hinterbau
  • hydraulische Scheibenbremsen mit 180-mm-Scheiben vorn und hinten
  • Rahmen aus Aluminium 6061 statt des sonst bei der Marke üblichen Stahls
  • 26 x 4,0 Zoll Kenda-Bereifung und 150 kg Zuladung
ca. 1.459,00 € Amazon-Preis, Stand: 06.10.2026, 15:00 Uhr MESZ
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Technische Daten

Typ
vollgefedertes E-Fatbike, Pedelec bis 25 km/h
Modellname
RS-A08-II
Motor
250 W Nenndauerleistung; die Produktbilder zeigen den Motor am Tretlager, eine Angabe zur Bauform macht der Hersteller nicht
Drehmoment
Die Quellen widersprechen sich: Der Beschreibungstext nennt 65 Nm, die Kachel daneben 80 Nm und mehr
Spitzenleistung
1.200 W laut Herstellerbeschreibung
Sensorik
Tretunterstützung mit 5 Stufen
Akku
48 V / 17 Ah, 816 Wh, Lithium-Ionen
Ladezeit
6 bis 8 Stunden
Reichweite
65 bis 130 km laut Datenblatt
Höchstgeschwindigkeit
25 km/h
Schaltung
Shimano, 7 Gänge, Trigger-Schalthebel
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen, 180 mm vorn und hinten
Federung
Federgabel mit Sperre und gefederter Hinterbau; Amazon-Detailtabelle und Produktbild bestätigen die Vollfederung
Laufräder
26 Zoll, Reifenbreite 4,0 Zoll, Kenda
Rahmen
Aluminium 6061
Display
Farb-LCD mit USB-Ladeanschluss
Beleuchtung
LED-Frontlicht, Rücklicht und Reflexstreifen laut Hersteller; eine StVZO-Zulassung weist SAMEBIKE nicht aus
Schutzbleche
PVC-Schutzbleche vorn und hinten im Lieferumfang
Gewicht
36 kg
Zuladung
150 kg
Maße
205 x 67 x 116 cm
Farbe
Schwarz

Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das SAMEBIKE RS-A08-II ist ein vollgefedertes Fatbike mit 26 x 4,0 Zoll breiten Reifen, das für ca. 1.459,00 € zwei Dinge mitbringt, die in dieser Preisklasse selten zusammenkommen: einen 816-Wh-Akku und eine echte Hinterbaufederung. Dazu kommen ein Rahmen aus Aluminium 6061 und hydraulische Scheibenbremsen mit 180-mm-Scheiben an beiden Rädern. Grundlage der Einordnung sind das Datenblatt von SAMEBIKE, die Amazon-Detailtabelle samt Produktmerkmalen und die Auswertung der Produktbilder.

Spricht dafür

  • 816 Wh Akkukapazität, damit sind auch lange Touren mit breiten Reifen realistisch
  • echte Vollfederung: Federgabel mit Sperre plus gefederter Hinterbau, auf den Produktbildern deutlich als Schwinge mit Dämpfer erkennbar
  • hydraulische Scheibenbremsen mit 180 mm an beiden Rädern, bei 36 kg Rad plus Zuladung die richtige Dimensionierung
  • Aluminium 6061 statt des bei SAMEBIKE sonst üblichen Stahls, das spart Gewicht und die Rostvorsorge
  • Der Motor sitzt laut Produktbildern am Tretlager und kann seine Kraft damit über die Schaltung übersetzen
  • 150 kg Zuladung und ein Farb-LCD mit USB-Anschluss fürs Handy

Spricht dagegen

  • 36 kg Eigengewicht: Treppen, Fahrradträger und Rangieren ohne Motorunterstützung bleiben anstrengend
  • Die Drehmoment-Angaben widersprechen sich auf derselben Produktseite: 65 Nm im Text gegen mehr als 80 Nm in der Kachel daneben
  • Die angegebene Steigfähigkeit von 40 Grad ist technisch nicht plausibel, das entspräche 84 Prozent Steigung
  • Nur 7 Gänge an einem vollgefederten Rad mit 36 kg, für lange Anstiege ist die Bandbreite knapp
  • Zur StVZO-Zulassung von Scheinwerfer und Rücklicht macht SAMEBIKE keine Angabe
  • Die Amazon-Produktmerkmale nennen eine Belastbarkeit von 750 Pfund, das Datenblatt 150 kg; die höhere Zahl ist ein Übersetzungsfehler
Preis-Leistung 4,8
Ausstattung 4,4
Akku und Reichweite 4,5
Komfort und Gelände 4,2

Das SAMEBIKE RS-A08-II im Detail

Der Motor sitzt am Tretlager

Weder das Datenblatt noch die Amazon-Listung nennen die Bauform des Motors, beide führen allein die 250 W Nenndauerleistung. Die Produktbilder sind an dieser Stelle eindeutig: Am Tretlager sitzt ein voluminöses Gehäuse, aus dem die Kurbelarme kommen, und das Hinterrad trägt eine schlanke Nabe mit Kassette und Schaltwerk. Das ist der Aufbau eines Mittelmotors, und er unterscheidet dieses Rad von den übrigen SAMEBIKE-Modellen in unserem Bestand, die durchweg mit Nabenmotoren fahren.

Für Dich hat das drei praktische Folgen. Der Motor wirkt auf das Kettenblatt und übersetzt seine Kraft damit über die Gänge, am Berg ist das der entscheidende Vorteil gegenüber einem Nabenmotor. Das Gewicht sitzt tief und mittig, was ein 36-kg-Rad spürbar handlicher macht. Und ein Platten am Hinterrad lässt sich ohne Motorkabel reparieren. Da die Bauform in keiner Textquelle steht, gehört sie mit dieser Einschränkung gelesen: Die Bilder belegen sie, eine Herstellerangabe dazu fehlt.

816 Wh in echte Kilometer umgerechnet

Das Datenblatt nennt 65 bis 130 km, gemessen laut SAMEBIKE unter definierten Bedingungen. Rechne die Spanne gegen: 816 Wh geteilt durch 130 km ergäbe 6,3 Wh pro Kilometer, ein Wert für ein leichtes Rad mit schmalen Reifen in der Ebene. Ein 36-kg-Fatbike mit 4 Zoll breiten Reifen liegt bei 12 bis 18 Wh pro Kilometer. Daraus werden 45 bis 68 km in normaler Fahrweise, und der untere Wert der Herstellerangabe ist damit gut getroffen.

Der Vorteil des großen Akkus zeigt sich gerade bei diesem Radtyp. Fat-Reifen kosten Energie, Vollfederung kostet Energie, Gewicht kostet Energie. Ein 500-Wh-Akku wäre hier nach 30 km leer. Mit 816 Wh bleibt genug Reserve für eine Tagestour im Gelände, und die Ladezeit von 6 bis 8 Stunden passt ins Nachtfenster. Deine eigene Strecke rechnest Du am besten mit dem Reichweiten-Rechner durch.

Was die Vollfederung wirklich bringt

Bei SAMEBIKE ist die Federung eine Angabe, die man gegenprüfen muss: Beim RS-A01 Pro bewirbt die Marke eine Doppel-Federung, die im Datenblatt nicht auftaucht, beim RS-A07 eine Dreifach-Federung, die sich als Federgabel plus gefederter Sattel entpuppt. Beim RS-A08-II stimmen dagegen alle drei Quellen überein: Das Datenblatt nennt eine verstellbare Federgabel und eine Hinterbaufederung, die Amazon-Detailtabelle führt Vollfederung, und auf den Produktbildern sind Schwinge, Drehpunkt und Dämpfer klar zu erkennen.

Im Gelände macht der gefederte Hinterbau zwei Dinge. Er hält das Hinterrad bei Wurzeln und Steinen am Boden, was Traktion und Bremsweg verbessert. Und er nimmt die Stöße aus dem Sattel, die sonst direkt in die Wirbelsäule gehen. In Kombination mit 4 Zoll breiten Reifen bei niedrigem Luftdruck ergibt das ein sehr komfortables Fahrwerk. Der Preis ist ein Wartungspunkt mehr: Lagerspiel an der Schwinge gehört einmal im Jahr geprüft.

36 Kilogramm: das Gegengewicht zum Komfort

Ein durchschnittliches E-Bike wiegt 22 bis 28 kg, ein Fatbike 32 bis 36 kg. Mit 36 kg liegt das RS-A08-II am oberen Ende, obwohl der Rahmen aus Aluminium 6061 besteht. Die Masse kommt aus dem 816-Wh-Akku, der Federung, den Fat-Reifen und den großen Bremsscheiben.

Solange der Motor läuft, spielt das kaum eine Rolle. Merkbar wird es überall sonst: beim Schieben durch weichen Untergrund, im Treppenhaus, auf dem Fahrradträger (viele Heckträger enden bei 30 kg pro Schiene) und bei leerem Akku. Wer im dritten Stock ohne Aufzug wohnt, sollte das vor dem Kauf einmal durchdenken. Die Einordnung dazu steht in unserem Ratgeber zum E-Bike-Gewicht.

Die widersprüchlichen Leistungsangaben

Auf der Produktseite stehen zwei Drehmoment-Werte nebeneinander: Der Beschreibungsabsatz nennt 65 Nm Maximalmoment bei 1.200 W Spitzenleistung, die Kachel direkt daneben wirbt mit mehr als 80 Nm. Beide Angaben stammen vom Hersteller, gelten für dasselbe Rad und lassen sich nicht auflösen. Praktisch bewegt sich das Rad damit im Bereich zwischen solide und kräftig, für eine genauere Aussage fehlt die Grundlage.

Die zweite Angabe, die auffällt, ist die Steigfähigkeit von bis zu 40 Grad. 40 Grad entsprechen 84 Prozent Steigung, solche Rampen sind mit einem 250-W-Pedelec nicht fahrbar. Derselbe Wert steht im Datenblatt des SAMEBIKE STORM, es handelt sich also um ein wiederkehrendes Muster. Realistisch sind bei diesem Radtyp 15 bis 20 Prozent Steigung mit kräftigem Mittreten. Auch die Amazon-Merkmale tragen einen Fehler: Dort steht eine Belastbarkeit von 750 Pfund, während das Datenblatt 150 kg nennt.

Bremsen: hier stimmt die Dimensionierung

Hydraulische Scheibenbremsen mit 180 mm Durchmesser an beiden Rädern sind die passende Wahl für dieses Rad. Bei 36 kg Eigengewicht plus 150 kg Zuladung kommen im Extremfall 186 kg zum Stehen, dazu die breiten Reifen mit hohem Rollwiderstand und die Abfahrten, für die ein vollgefedertes Fatbike gebaut ist.

Die größere Scheibe bringt zwei Vorteile gegenüber den sonst üblichen 160 mm: mehr Bremsmoment bei gleicher Handkraft und eine größere Fläche, über die sich die Wärme verteilt. Gerade bei langen Abfahrten mit schwerem Rad ist Letzteres der wichtigere Punkt, weil überhitzte Bremsen an Druckpunkt verlieren.

Wo SAMEBIKE spart

Die Schaltung ist der schwächste Teil der Ausstattung. Sieben Gänge sind an einem Rad mit diesem Gewicht wenig, besonders wenn es ins Gelände gehen soll. An steilen Anstiegen sitzt Du früh im leichtesten Gang und bist auf den Motor angewiesen, an der schnellen Seite fehlt oben die Übersetzung, sobald die Unterstützung bei 25 km/h aussetzt.

Der zweite Punkt ist die Beleuchtung. SAMEBIKE nennt Frontlicht, Rücklicht und Reflexstreifen, macht aber keine Angabe zur StVZO-Zulassung. Für den deutschen Straßenverkehr braucht es Leuchten mit Bauartgenehmigung, erkennbar an Wellenzeichen und K-Nummer. Bei einem Rad, das ohnehin als Geländerad ausgelegt ist, fällt das weniger ins Gewicht, wer damit pendeln will, prüft es vor der ersten Nachtfahrt. Die mitgelieferten Schutzbleche bestehen aus PVC und sind eher Spritzschutz als vollwertige Abdeckung.

Einordnung gegen die anderen SAMEBIKE-Fatbikes

Innerhalb der Marke steht das RS-A08-II zwischen zwei Modellen mit anderer Auslegung. Das STORM fährt dieselbe Reifengröße, hat mit 960 Wh mehr Akku und bringt Blinker und Bremslicht mit, wiegt mit 45 kg aber neun Kilogramm mehr und fährt einen Stahlrahmen mit starrem Hinterbau. Das LO26-II ist das faltbare Gegenstück mit 672 Wh und 25 kg, dafür ohne Fat-Reifen in dieser Breite.

Die Entscheidung läuft damit auf die Frage hinaus, was Dir wichtiger ist: maximale Akkukapazität und Lichtausstattung beim STORM oder Gewicht, Alurahmen und gefederter Hinterbau beim RS-A08-II. Für den Geländeeinsatz spricht mehr für dieses Modell, für Alltagsfahrten im Dunkeln mehr für das STORM. Weitere Räder dieser Bauart stehen in unserer Fatbike-Bestenliste, das Markensortiment auf der SAMEBIKE-Herstellerseite.

Zwei Kaufwege und ihr Preisunterschied

SAMEBIKE verkauft das RS-A08-II über den eigenen Shop und über Amazon. Der Herstellerpreis liegt dabei spürbar über dem Amazon-Angebot, das aktuell bei ca. 1.459,00 € steht. Ein Partnerprogramm für den Direktshop gibt es nicht, der Kauf-Button auf dieser Seite führt deshalb zu Amazon. Vor der Bestellung lohnt trotzdem ein kurzer Blick auf beide Seiten: Der Amazon-Bestand ist bei diesem Modell knapp, und die Preise beider Kanäle bewegen sich unabhängig voneinander.

Für wen sich das RS-A08-II lohnt

Das Rad passt zu Fahrern, die abseits befestigter Wege unterwegs sind und dort Komfort wollen: Waldwege, Schotter, weicher Untergrund, dazu gern lange Strecken am Stück. Vollfederung, Fat-Reifen und 816 Wh ergeben dafür ein stimmiges Paket, und der Mittelmotor macht auch Steigungen fahrbar. Wer überwiegend auf Asphalt pendelt, kauft mit Gewicht, Rollwiderstand und Federung drei Eigenschaften, die dort nur bremsen.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Preisca. 1.459,00 €ca. 1.499,00 €ca. 1.499,99 €ca. 1.399,00 €
Motor250 W Nenndauerleistung; die Produktbilder zeigen den Motor am Tretlager, eine Angabe zur Bauform macht der Hersteller nicht250 W Nabenmotor, 70 Nm250 W Nabenmotor, 70 NmHeckmotor, 48 V, 250 W Nenndauerleistung
Akku48 V / 17 Ah, 816 Wh, Lithium-Ionen48 V, 16 Ah (768 Wh), Lithium-Ionen, herausnehmbar48 V, 15 Ah (720 Wh), Samsung-21700-Zellen, abnehmbar48 V / 20 Ah, 960 Wh, Lithium-Ionen
Reichweite65 bis 130 km laut Datenblattbis zu 140 km (im PAS-Modus)90–120 km (je nach Modus)70 bis 140 km laut Datenblatt; Amazon nennt 140 bis 160 km mit Tretunterstützung und 70 bis 75 km rein elektrisch
Gewicht36 kg34,5 kg (High-Step), 33,5 kg (Step-Thru)33,4 kg45 kg
Bewertung4,5 / 54,2 / 54,2 / 53,8 / 5

Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.

Fazit: Für wen lohnt sich das SAMEBIKE RS-A08-II?

Das RS-A08-II ist das technisch interessanteste Rad, das SAMEBIKE derzeit in Deutschland anbietet. Für ca. 1.459,00 € bekommst Du einen Motor am Tretlager, echte Vollfederung, 816 Wh und hydraulische 180-mm-Bremsen an einem Aluminiumrahmen. Diese Kombination findet sich in dieser Preisklasse selten, und sie passt zum Einsatzzweck: langes Fahren auf grobem Untergrund.

Abstriche machst Du bei der 7-Gang-Schaltung, beim Gewicht von 36 kg und bei der Datenlage, die sich beim Drehmoment selbst widerspricht und mit 40 Grad Steigfähigkeit einen technisch unmöglichen Wert nennt. Empfehlenswert ist das Rad für Touren- und Geländefahrer mit Platz in der Garage. Wer maximale Akkukapazität und eine komplette Lichtanlage sucht, schaut sich das STORM an, wer ein leichtes Rad zum Verstauen braucht, das faltbare LO26-II.

SAMEBIKE RS-A08-II E-Bike ca. 1.459,00 € · Amazon-Preis, Stand: 06.10.2026, 15:00 Uhr MESZ
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Häufige Fragen

Die Produktbilder zeigen ein Motorgehäuse am Tretlager und ein Hinterrad mit normaler Nabe, Kassette und Schaltwerk. Das entspricht dem Aufbau eines Mittelmotors. Eine ausdrückliche Angabe zur Bauform macht SAMEBIKE weder im Datenblatt noch in der Amazon-Listung, dort steht allein die Nenndauerleistung von 250 W.

Realistisch sind 45 bis 68 km. Der Akku fasst 816 Wh, ein 36 kg schweres Fatbike mit 4 Zoll breiten Reifen verbraucht 12 bis 18 Wh pro Kilometer. Die Herstellerangabe von 65 bis 130 km trifft mit ihrem unteren Wert ungefähr die Realität, der obere Wert setzt sehr sparsame Fahrweise voraus.

Ja, und das ist bei dieser Marke keine Selbstverständlichkeit. Datenblatt, Amazon-Detailtabelle und Produktbilder stimmen hier überein: Verbaut sind eine Federgabel mit Sperre und ein gefederter Hinterbau mit sichtbarer Schwinge und Dämpfer. Bei anderen SAMEBIKE-Modellen weichen die Angaben zur Federung voneinander ab.

Das lässt sich aus den Quellen nicht eindeutig beantworten. Der Beschreibungstext auf der Herstellerseite nennt 65 Nm bei 1.200 W Spitzenleistung, die Info-Kachel unmittelbar daneben mehr als 80 Nm. Beide Angaben stammen von SAMEBIKE und gelten für dasselbe Rad.

Nein. 40 Grad entsprechen 84 Prozent Steigung, das ist mit einem Pedelec dieser Leistungsklasse nicht fahrbar. Derselbe Wert steht auch im Datenblatt des SAMEBIKE STORM. Realistisch sind 15 bis 20 Prozent Steigung, wenn Du kräftig mittrittst.

36 kg. Das liegt am oberen Ende dessen, was Fatbikes wiegen, obwohl der Rahmen aus Aluminium 6061 besteht. Die Masse verteilt sich auf den 816-Wh-Akku, die Vollfederung, die breiten Reifen und die großen Bremsscheiben. Prüfe vor dem Kauf die Tragfähigkeit Deines Fahrradträgers, viele enden bei 30 kg pro Rad.

Das weist SAMEBIKE nicht aus. Genannt werden ein LED-Frontlicht, ein Rücklicht und Reflexstreifen. Für den deutschen Straßenverkehr braucht es Leuchten mit Bauartgenehmigung, erkennbar an Wellenzeichen und K-Nummer. Wer das Rad im Dunkeln auf öffentlichen Straßen fährt, sollte das prüfen und im Zweifel nachrüsten.

Aluminium 6061, im Datenblatt als Aviation Aluminum bezeichnet. Das ist eine Abkehr vom Stahl, den SAMEBIKE bei Modellen wie dem STORM und dem RS-A01 Pro verbaut. Für Dich bedeutet das weniger Gewicht und weniger Sorge um Rost an Lackschäden.

6 bis 8 Stunden laut Datenblatt. Das entspricht einem üblichen Ladegerät für diese Kapazität und bedeutet praktisch: über Nacht laden. Eine schnelle Zwischenladung in der Mittagspause ist damit nicht vorgesehen.

Für ebenes bis welliges Gelände ja, für lange Anstiege ist die Bandbreite knapp. An steilen Rampen sitzt Du früh im leichtesten Gang und bist auf den Motor angewiesen. Oberhalb von 25 km/h, wenn die Unterstützung aussetzt, fehlt umgekehrt die schwere Übersetzung.