SAXONETTE Comfort Plus 5.0 E-Bike
Komfort-Citybike mit Frontmotor, 468-Wh-Intube-Akku, Nexus-7-Nabenschaltung und Rücktrittbremse
- 468-Wh-Intube-Akku, vollständig im Rahmen versenkt und entnehmbar
- Shimano Nexus 7: gekapselte Nabenschaltung, auch im Stand schaltbar
- Rücktrittbremse zusätzlich zu den Handbremsen
- Zoom-Federgabel, winkelverstellbarer Vorbau und City-Sattel
- Tiefer Einstieg, laut Amazon-Listung ab 150 cm Körpergröße nutzbar
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details
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Technische Daten
- Typ
- E-Citybike / Pedelec (bis 25 km/h)
- Modellname
- Comfort Plus 5.0 (Modelljahr 2025)
- Motor
- Ananda M131 Vorderrad-Nabenmotor, 250 W, max. 45 Nm
- Akku
- 36 V, 468 Wh, im Rahmen versenkt (Intube), entnehmbar
- Ladezeit
- ca. 8 Stunden
- Reichweite
- bis 80 km laut SAXONETTE
- Gewicht
- 26 kg
- Schaltung
- Shimano Nexus, 7-Gang-Nabenschaltung
- Bremsen
- V-Brakes vorn und hinten, zusätzlich Rücktrittbremse
- Federung
- Zoom Teleskop-Federgabel
- Laufräder
- 28 Zoll
- Reifen
- CST mit Pannenschutz und Reflexstreifen
- Display
- LCD mit Geschwindigkeit, Unterstützungsstufe und Akkustand
- Unterstützungsstufen
- 3, dazu Schiebehilfe
- Beleuchtung
- LED-Frontlicht mit 40 Lux, StVZO-konform
- Rahmen
- Aluminium, Tiefeinsteiger, Rahmenhöhe 45 cm
- Vorbau
- winkelverstellbar
- Empf. Körpergröße
- ab 150 cm
- Zul. Gesamtgewicht
- 130 kg laut SAXONETTE, 120 kg laut Amazon-Listung
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das SAXONETTE Comfort Plus 5.0 ist die Komfort-Auslegung eines Stadtrads: Frontmotor, Nabenschaltung, Rücktrittbremse und ein tiefer Einstieg, der sich laut Amazon-Listung schon ab 150 cm Körpergröße nutzen lässt. Für das Modelljahr 2025 wuchs der Akku von 418 auf 468 Wh. Diese Rezension ordnet ein, warum diese Bauteile zusammengehören und wo die Kombination an ihre Grenze kommt.
Spricht dafür
- 468 Wh im Rahmen versenkt, entnehmbar und damit in der Wohnung ladbar
- Shimano Nexus 7 ist gekapselt, wartungsarm und auch im Stand schaltbar
- Rücktrittbremse, für Umsteiger vom klassischen Hollandrad die gewohnte Bedienung
- Zoom-Federgabel, winkelverstellbarer Vorbau und City-Sattel ergeben eine aufrechte Sitzposition
- Sehr tiefer Einstieg, laut Amazon-Listung ab 150 cm Körpergröße nutzbar
Spricht dagegen
- V-Brakes statt Scheibenbremsen, bei Nässe und 26 kg Systemgewicht der schwächste Punkt
- Ladezeit von rund 8 Stunden, ein Zwischenladen in der Mittagspause fällt aus
- Frontmotor verliert auf nassem Kopfsteinpflaster eher Traktion als ein Heckmotor
- Nur drei Unterstützungsstufen und eine Rahmenhöhe mit 45 cm
Das SAXONETTE Comfort Plus 5.0 im Detail
Frontmotor: warum diese Bauform hier Sinn ergibt
Im Vorderrad arbeitet ein Ananda M131 mit 250 W und 45 Nm. Der Frontmotor hat in der Fachdiskussion keinen guten Ruf, an diesem Rad ist er trotzdem die logische Wahl. Der Grund liegt im Zusammenspiel der Bauteile: Ein Heckmotor belegt die Hinterradnabe, dort sitzt bei diesem Rad die Shimano Nexus 7. Und ein Mittelmotor treibt über die Kette an, was eine Rücktrittbremse ausschließt.
Frontmotor, Nabenschaltung und Rücktritt bilden also ein Paket, das genau die Bedienung liefert, die viele Umsteiger vom klassischen Hollandrad gewohnt sind. Der Antrieb verteilt außerdem das Gewicht: Motor vorn, Akku im Unterrohr, Schaltung hinten. Was die Bauformen unterscheidet, steht im Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor.
Die Grenze zeigt sich bei Nässe. Weil beim Anfahren Last auf das Hinterrad wandert, kann das Vorderrad auf nassem Kopfsteinpflaster oder auf Laub kurz durchdrehen. In der Praxis hilft es, in solchen Situationen eine Stufe niedriger anzufahren.
468 Wh in Alltagsgrößen gerechnet
Der Akku ist vollständig im Unterrohr versenkt, fasst 468 Wh und lässt sich zum Laden entnehmen oder am Rad laden. Gegenüber der Vorgängerausführung mit 418 Wh sind das 50 Wh mehr, im Alltag entspricht das grob fünf zusätzlichen Kilometern.
SAXONETTE nennt bis 80 km. Realistisch rechnest Du in der Stadt mit 8 bis 12 Wh pro Kilometer, daraus werden 39 bis 58 km. In der höchsten der drei Stufen, bei Gegenwind oder mit vollen Packtaschen steigt der Verbrauch auf 14 bis 18 Wh/km, dann bleiben 26 bis 33 km. Für einen Arbeitsweg von 12 km je Richtung reicht eine Ladung damit gut zwei Tage. Deine Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach.
Acht Stunden Ladezeit: der Preis der einfachen Ladetechnik
Für eine volle Ladung braucht das Comfort Plus 5.0 laut Hersteller rund 8 Stunden. Daraus lässt sich auf ein Ladegerät mit etwa 2 A schließen, wie es in dieser Preisklasse üblich ist. Räder ab etwa 2.000 € laden häufig mit 4 A und sind in der halben Zeit voll.
Im Alltag heißt das: Du lädst über Nacht. Ein Zwischenladen in der Mittagspause bringt bei diesem Tempo nur wenige Kilometer zurück. Weil der Akku entnehmbar ist, kannst Du ihn mit ins Büro nehmen und dort über den Tag laden. Wie sich die Ladegewohnheiten auf die Lebensdauer auswirken, steht im Ratgeber E-Bike richtig aufladen.
Shimano Nexus 7: wartungsarm durch den Stadtverkehr
Die Shimano Nexus mit sieben Gängen ist eine gekapselte Nabenschaltung. Alle beweglichen Teile sitzen geschützt in der Hinterradnabe, wo weder Regen noch Streusalz herankommen. Für ein Rad, das im Winter draußen steht, ist das ein echter Vorteil gegenüber einer offen laufenden Kettenschaltung.
Zwei Eigenschaften machen sie im Stadtverkehr angenehm. Du kannst im Stand schalten, also an der roten Ampel in einen leichteren Gang wechseln, statt in zu schwerer Übersetzung anzufahren. Und die Kette läuft gerade, was Verschleiß und Pflegeaufwand senkt. Die Bandbreite der Nexus 7 liegt bei rund 244 %, das deckt Stadtprofile und leichte Hügel ab. An steilen Rampen fehlt der ganz kleine Gang, den eine Kettenschaltung mit 10 oder 11 Ritzeln bietet.
V-Brakes und Rücktritt: hier liegt die eigentliche Schwäche
Gebremst wird über V-Brakes an beiden Rädern plus Rücktrittbremse. Die Rücktrittbremse ist ein Komfortmerkmal: Sie ist unabhängig von der Handkraft bedienbar, was bei Arthrose in den Händen oder im Winter mit dicken Handschuhen zählt.
Die V-Brakes sind der schwächste Punkt am Rad. Sie greifen auf die Felgenflanke, und genau dort sammelt sich bei Regen Wasser und Schmutz. Die Folge sind ein längerer Bremsweg in den ersten Metern und ein Belagverschleiß, der die Felge mit abträgt. Bei 26 kg Radgewicht plus Fahrer und Einkauf ist das spürbar. Eine Scheibenbremse wäre hier die sichere Wahl, sie findet sich im Schwestermodell SAXONETTE Urbana. Wer beim Comfort Plus bleibt, sollte den Bremsbelagzustand regelmäßig prüfen, die Kosten dafür ordnet der Ratgeber zu den Bremsbelag-Kosten ein.
Federgabel, Vorbau, Sattel: der Komfort-Teil des Namens
Drei Bauteile machen die Sitzposition aus. Die Zoom-Teleskopgabel nimmt Bordsteinkanten und Pflasterfugen die Spitze, der winkelverstellbare Vorbau lässt Dich die Lenkerhöhe ohne Werkstattbesuch anpassen, und der breite City-Sattel passt zur aufrechten Haltung.
Dazu kommen CST-Reifen mit Pannenschutz und Reflexstreifen. Der Pannenschutz ist im Stadtbetrieb mit Glasscherben und Splitt bares Geld wert, die Reflexstreifen an der Flanke machen Dich im Querverkehr von der Seite sichtbar. Zusammen ergibt das ein Rad, auf dem Du entspannt und mit Übersicht sitzt, wie es der Ratgeber zum City-E-Bike für diese Gattung beschreibt.
Drei Unterstützungsstufen: schlicht, aber ausreichend
Die Unterstützung lässt sich in drei Stufen wählen, dazu kommt eine Schiebehilfe bis 6 km/h, die beim Rangieren in der Tiefgarage und an Rampen hilft. Räder der oberen Klassen bieten fünf Stufen und eine feinere Abstufung.
Für ein Stadtrad reichen drei Stufen gut aus: eine sparsame für den flachen Alltagsweg, eine mittlere als Standard und eine kräftige für Anstiege und Gegenwind. Zur Sensorik macht SAXONETTE keine Angabe. In dieser Preisklasse und Bauform ist ein Trittfrequenzsensor der Regelfall, bestätigt ist das für dieses Modell nicht.
Tiefeinsteiger ab 150 cm: eine Rahmenhöhe für viele
Der Rahmen ist ein Aluminium-Tiefeinsteiger mit 45 cm, die Amazon-Listung nennt eine Mindestkörpergröße von 150 cm. Das ist niedriger als bei den meisten 28-Zoll-Rädern und macht das Comfort Plus 5.0 für kleinere Fahrerinnen und Fahrer interessant, die sonst auf 26-Zoll-Räder ausweichen müssen.
Nach oben liegt die sinnvolle Grenze bei etwa 185 cm. Beim zulässigen Gesamtgewicht widersprechen sich die Quellen: SAXONETTE nennt 130 kg, die Amazon-Listung 120 kg. Bei 26 kg Eigengewicht bleiben damit entweder rund 104 kg oder rund 94 kg für Fahrer und Gepäck. Plane sicherheitshalber mit dem niedrigeren Wert, Alternativen mit höherem Systemgewicht stehen im Ratgeber E-Bike für Übergewichtige.
Einordnung: was das Paket für den Preis wert ist
Für ca. 1.199,00 € bekommst Du ein Komfort-Stadtrad, das bei Akku, Schaltung und Sitzposition solide ausgestattet ist und dessen Bedienung bewusst einfach bleibt. Wer aus dem klassischen Hollandrad kommt und Rücktritt sowie Nabenschaltung erwartet, findet hier genau das. Gespart wird an den Bremsen und an der Ladetechnik. Wie sich das Rad gegen andere Kandidaten schlägt, zeigen die Liste der besten City-E-Bikes und die Übersicht E-Bikes zwischen 1.000 und 2.000 €.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | ab 1.199,00 € | ab 1.199,00 € | ab 1.199,99 € | 1.149,95 € |
| Motor | Ananda M131 Vorderrad-Nabenmotor, 250 W, max. 45 Nm | Ananda Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, max. 45 Nm | 250 W Nabenmotor, 60 Nm | Ananda Heckmotor, 36 V, 250 W, 40 Nm |
| Akku | 36 V, 468 Wh, im Rahmen versenkt (Intube), entnehmbar | 36 V, 11,6 Ah, 417 Wh, im Rahmen integriert und entnehmbar | 48 V, 18 Ah (864 Wh), abnehmbar mit Schloss | 36 V, 15,4 Ah (559 Wh), Li-Ion, vollintegriert im Unterrohr |
| Reichweite | bis 80 km laut SAXONETTE | bis 90 km laut SAXONETTE | 70–120 km (Hersteller), 55–80 km (Händlerangabe) | bis zu 170 km |
| Gewicht | 26 kg | 25,3 kg | 29,7 kg | ca. 25,8 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das SAXONETTE Comfort Plus 5.0?
Das Comfort Plus 5.0 ist ein Rad für Alltagsfahrer im Stadtgebiet, die eine gewohnte, einfache Bedienung schätzen: Rücktritt, Nabenschaltung, drei Stufen, tiefer Einstieg. Die 468 Wh decken einen Pendelweg über mehrere Tage ab, die Federgabel und der verstellbare Vorbau machen die Sitzposition rückenfreundlich, und mit 150 cm Mindestkörpergröße passt es auch dort, wo viele 28-Zoll-Räder zu groß bauen.
Wer bei Nässe viel bergab fährt, häufig schwer beladen unterwegs ist oder das Rad zwischendurch schnell nachladen will, sollte weitersuchen. Dort setzen die V-Brakes und die achtstündige Ladezeit die Grenzen. Wer Scheibenbremsen bevorzugt, findet sie im SAXONETTE Urbana, und wer regelmäßig Steigungen fährt, ist mit dem Mittelmotor des SAXONETTE Premium Sport besser bedient.
Häufige Fragen
Einen Ananda M131 Vorderrad-Nabenmotor mit 250 W Nenndauerleistung und maximal 45 Nm Drehmoment, der bis 25 km/h unterstützt. Der Frontmotor macht die Kombination aus Nabenschaltung und Rücktrittbremse am Hinterrad überhaupt erst möglich.
SAXONETTE gibt bis 80 km an. Realistisch liegt der Verbrauch in der Stadt bei 8 bis 12 Wh pro Kilometer, aus 468 Wh werden damit 39 bis 58 km. In der höchsten Stufe, bei Gegenwind oder mit Gepäck steigt er auf 14 bis 18 Wh/km, dann bleiben 26 bis 33 km.
Laut Hersteller rund 8 Stunden für eine volle Ladung. Das entspricht einem Ladegerät mit etwa 2 A. Der Akku lässt sich entnehmen und getrennt vom Rad laden, was praktisch ist, wenn am Stellplatz keine Steckdose vorhanden ist.
Nein. Verbaut sind V-Brakes an beiden Rädern, dazu kommt eine Rücktrittbremse. Bei Nässe verlängert sich der Bremsweg in den ersten Metern, weil die Beläge auf die feuchte Felgenflanke greifen. Scheibenbremsen bietet in derselben Preisklasse das SAXONETTE Urbana.
Der Akku wuchs von 418 auf 468 Wh, das sind rechnerisch grob fünf zusätzliche Kilometer Reichweite. Die übrige Ausstattung mit Ananda-M131-Frontmotor, Nexus-7-Nabenschaltung, Zoom-Federgabel und V-Brakes blieb erhalten.
Die Amazon-Listung nennt eine Mindestkörpergröße von 150 cm, das ist für ein 28-Zoll-Rad ungewöhnlich niedrig. Es gibt nur eine Rahmenhöhe mit 45 cm, nach oben liegt die sinnvolle Grenze bei etwa 185 cm.
Hier widersprechen sich die Quellen: SAXONETTE gibt 130 kg zulässiges Gesamtgewicht an, die Amazon-Listung nennt 120 kg. Bei 26 kg Eigengewicht bleiben damit rund 104 kg oder rund 94 kg für Fahrer und Gepäck. Plane sicherheitshalber mit dem niedrigeren Wert.
Ja. Das ist der praktische Vorteil einer Nabenschaltung gegenüber einer Kettenschaltung: An der roten Ampel wechselst Du in einen leichteren Gang, ohne treten zu müssen, und fährst dann ohne Kraftaufwand wieder an.
Die gekapselte Nabenschaltung ist unempfindlich gegen Streusalz und Nässe, das spricht dafür. Die V-Brakes verlieren bei Nässe allerdings an Wirkung, und der Frontmotor findet auf Schnee weniger Traktion. Den Akku solltest Du im Winter drinnen lagern und erst kurz vor der Fahrt einsetzen.



