Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 1.179,00 € (21.08.2026) · Höchstpreis: 1.449,00 €
SAXONETTE Deluxe Sport E-Bike
E-Trekkingrad mit SFM-Mittelmotor, 70 Nm und vollintegriertem 418-Wh-Akku
- Mittelmotor mit 70 Nm für unter 1.200 €, in dieser Preisklasse sitzt der Motor meist in der Nabe
- Shimano Alivio mit 9 Gängen und Rapidfire-Plus-Schalthebel
- Hydraulische Scheibenbremsen und SR-Suntour-Federgabel serienmäßig
- Akku vollständig im Rahmen versenkt und trotzdem zum Laden entnehmbar
- Drei Rahmenformen: Wave mit tiefem Durchstieg, Trapez und Diamant
* Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Technische Daten
- Typ
- E-Trekkingrad (Pedelec bis 25 km/h)
- Modellname
- Deluxe Sport
- Motor
- SFM Mittelmotor, 250 W, 70 Nm
- Sensorik
- 5 Unterstützungsstufen, Schiebehilfe
- Akku
- 36 V, 418 Wh (11,6 Ah), vollintegriert im Unterrohr, zum Laden entnehmbar
- Ladezeit
- ca. 6 Stunden
- Reichweite
- bis 80 km
- Gewicht
- 26,5 kg
- Zul. Gesamtgewicht
- 130 kg
- Schaltung
- Shimano Alivio, 9-Gang, Rapidfire-Plus-Schalthebel
- Bremsen
- Hydraulische Scheibenbremsen (Tektro TR180-52; die Trapez-Listung nennt Shimano MT200)
- Federung
- SR Suntour Federgabel (NEX-E25)
- Laufräder
- 28 Zoll
- Reifen
- Drahtreifen mit Pannenschutz und Reflexstreifen
- Display
- LED-Display mit Anzeige von Stufe, Akkustand und Fahrdaten
- Rahmen
- Aluminium, Rahmenhöhen 45 cm und 50 cm, als Wave, Trapez und Diamant erhältlich
- Beleuchtung
- LED-Frontscheinwerfer mit 40 Lux, LED-Rücklicht
- Gepäckträger
- serienmäßig, belastbar bis 20 kg
- Reifendruck
- 3,5 bis 4,5 bar empfohlen
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das SAXONETTE Deluxe Sport beantwortet eine Frage, die sich unter 1.200 € selten stellt: Mittelmotor oder Nabenmotor? Hier sitzt der Antrieb am Tretlager, liefert 70 Nm und stammt von SFM, dem sächsischen Hersteller hinter der Marke. Dazu kommen eine Shimano Alivio mit 9 Gängen, hydraulische Scheibenbremsen und ein Akku, der komplett im Unterrohr verschwindet. Diese Rezension ordnet ein, was das Paket für ca. 1.379,00 € leistet und wo die 418 Wh die Grenze setzen.
Spricht dafür
- Mittelmotor statt Nabenmotor, das verbessert Gewichtsverteilung und Kraftentfaltung am Berg
- 70 Nm sind für diese Preisklasse ein guter Wert, verbreitet sind 40 bis 55 Nm
- Hydraulische Scheibenbremsen serienmäßig, kein mechanischer Kompromiss
- Neun Gänge mit Rapidfire-Plus-Hebel, damit passt die Übersetzung auf fast jedem Untergrund
- Wave, Trapez und Diamant zur Auswahl, dazu zwei Rahmenhöhen
- Gepäckträger bis 20 kg gehört zum Lieferumfang, ebenso Licht und Schutzbleche
Spricht dagegen
- 418 Wh sind knapp bemessen, damit endet die Tagestour früher als bei 500-Wh-Rädern
- 26,5 kg machen jedes Manöver ohne Motorunterstützung schwer
- Frontlicht mit 40 Lux, auf unbeleuchteten Wegen bleibt der Lichtkegel kurz
- Bei den Bremsen widersprechen sich die Händlerangaben (Tektro TR180-52 gegen Shimano MT200)
- Zulässiges Gesamtgewicht von 130 kg, bei schwerer Zuladung wird es eng
Das SAXONETTE Deluxe Sport im Detail
Mittelmotor unter 1.200 €: was das ändert
Der wichtigste Unterschied dieses Rads zur direkten Konkurrenz steckt in der Position des Motors. Unter 1.200 € sitzt der Antrieb üblicherweise in der Hinterradnabe, weil das billiger zu bauen ist. Beim Deluxe Sport arbeitet ein SFM-Mittelmotor am Tretlager und überträgt seine Kraft auf die Kette.
Daraus folgen drei Dinge im Alltag. Erstens liegt das Gewicht mittig und tief, das Rad kippt beim Rangieren weniger und läuft in Kurven ruhiger. Zweitens wirkt der Motor über die Schaltung: An einer Steigung schaltest Du herunter, der Motor dreht schneller und arbeitet in seinem effizienten Bereich, ein Nabenmotor müsste dieselbe Rampe mit unveränderter Drehzahl bewältigen. Drittens bleibt das Hinterrad frei, was den Reifenwechsel deutlich vereinfacht. Die Unterschiede im Detail stehen in unserem Ratgeber E-Bike mit Mittelmotor.
70 Nm: die Einordnung des Werts
SAXONETTE gibt 70 Nm an. Zum Vergleich: Bosch Active Line Plus liefert 50 Nm, Bosch Performance Line 75 Nm, kräftige Nabenmotoren dieser Preisklasse liegen bei 40 bis 55 Nm. Das Deluxe Sport bewegt sich damit im soliden Mittelfeld und deutlich über dem, was der Preis erwarten lässt.
Praktisch heißt das: Steigungen bis etwa 10 % fährst Du im mittleren Unterstützungsmodus ohne Not, längere Anstiege im Mittelgebirge verlangen den zweiten oder dritten Gang und die höchste Stufe. Mit 26,5 kg Eigengewicht plus Fahrer bewegt der Motor allerdings einiges an Masse, das kostet Reichweite. Wie viel Motorleistung im Alltag wirklich nötig ist, haben wir unter Wie viel Watt sollte ein guter E-Bike-Motor haben aufgeschrieben.
418 Wh: der eigentliche Kompromiss
Der Akku fasst 418 Wh und ist damit der knappste Posten am Rad. SAXONETTE nennt bis zu 80 km Reichweite. Diese Angabe gilt für die niedrigste Unterstützungsstufe, ebene Strecke und moderates Fahrergewicht.
Für die Praxis rechne mit 10 bis 14 Wh pro Kilometer in mittlerer Unterstützung, das Rad ist schwer und der Mittelmotor arbeitet unter Last. Aus 418 Wh werden damit 30 bis 42 km. Ein Arbeitsweg von 15 km je Richtung ist also eine Tagesladung. Für Tagestouren über 50 km brauchst Du eine Ladepause von rund 6 Stunden oder einen Zweitakku. Rechne Dein Streckenprofil im Reichweiten-Rechner durch, bevor Du Dich entscheidest. Wer mehr Kapazität braucht, findet sie beim SAXONETTE Premium Sport mit 522 Wh, das oft ähnlich viel kostet.
Ausstattung: hydraulisch bremsen, gefedert fahren
Zwei Bauteile heben das Rad über den Einstiegsstandard. Die hydraulischen Scheibenbremsen arbeiten mit Öldruck statt Zug, sie brauchen weniger Handkraft, dosieren feiner und funktionieren bei Nässe zuverlässig. Bei einem Rad, das mit Fahrer und Gepäck 130 kg bewegen darf, zählt das. Eine Randnotiz zur Datenlage: Das Datenblatt zur Wave-Ausführung nennt Tektro TR180-52, die Listung des Trapez-Rahmens dagegen Shimano MT200. Beide sind hydraulisch und in dieser Klasse üblich, welche Variante montiert ist, klärst Du am besten beim Händler.
Die SR-Suntour-Federgabel (NEX-E25) ist eine Stahlfedergabel, die für E-Bikes bis 25 km/h freigegeben ist. Sie schluckt Kopfsteinpflaster und Bordsteinkanten. Feinfühlig ist sie nicht, das leisten erst Luftfedergabeln ab etwa 400 € Bauteilpreis, für den Trekkingeinsatz genügt sie.
Wo SAXONETTE spart
Beim Licht: 40 Lux vorn sind der verbreitete Standard und reichen auf beleuchteten Straßen. Auf unbeleuchteten Feld- und Waldwegen ist der Lichtkegel kurz, eine zusätzliche Akkuleuchte kostet 30 bis 60 €. Beim Display: Verbaut ist eine LED-Anzeige mit Stufen- und Akkubalken statt eines Farbdisplays mit Restreichweite und Navigation. Für die Kernfunktionen genügt das, wer Fahrdaten aufzeichnen will, braucht ein Smartphone.
Und beim Gewicht: 26,5 kg sind auch für ein Trekkingrad mit Mittelmotor viel. Solange der Motor läuft, spielt das keine Rolle. Beim Schieben eine Rampe hoch, beim Verladen auf den Fahrradträger oder bei leerem Akku merkst Du jedes Kilo.
Rahmenformen und Größen
Das Deluxe Sport gibt es als Wave mit tiefem Durchstieg, als Trapez mit abgesenktem Oberrohr und als Diamant mit klassischem Herrenrahmen, jeweils in 45 cm und 50 cm Rahmenhöhe. Die Wave-Version ist die richtige Wahl, wenn Du häufig auf- und absteigst, im Stadtverkehr an jeder Ampel oder wenn die Beweglichkeit eingeschränkt ist. Der Diamantrahmen ist der steifste, was bei 130 kg zulässigem Gesamtgewicht spürbar wird. Welche Höhe zu Dir passt, ermittelt der Rahmengrößen-Rechner.
Für wen das Deluxe Sport passt
Es passt zu Pendlern und Alltagsfahrern mit Strecken bis etwa 30 km am Tag, die einen Mittelmotor wollen, ohne über 1.500 € auszugeben. Die Kombination aus 70 Nm, 9 Gängen und hydraulischen Bremsen deckt Stadt, Radweg und leichte Steigungen zuverlässig ab, der Gepäckträger bis 20 kg macht das Rad einkaufstauglich.
Weniger passend ist es für lange Touren, für hügelige Regionen mit täglichen Anstiegen und für Fahrer, die mit Gepäck nah an die 130-kg-Grenze kommen. Dort sind ein größerer Akku und eine höhere Zuladung die bessere Investition. Weitere Räder in dieser Preislage stehen in der Bestenliste E-Bikes von 1.000 bis 2.000 €.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | – | 1.399,00 € | ab 1.399,00 € | 1.349,00 € |
| Motor | SFM Mittelmotor, 250 W, 70 Nm | Mittelmotor, 36 V, 250 W Nenndauerleistung, laut Amazon-Listung Bafang M210 | AEG ComfortDrive Mittelmotor mit Drehmomentsensor, 36 V, 250 W, 70 Nm | Bafang M400 Mittelmotor mit Freilauf, 250 W, 80 Nm |
| Akku | 36 V, 418 Wh (11,6 Ah), vollintegriert im Unterrohr, zum Laden entnehmbar | 36 V / 18 Ah, 648 Wh, entnehmbar | 399,6 Wh (36 V, 11,1 Ah) Lithium-Ionen, vollintegriert im Unterrohr | 540 Wh (36 V) Lithium-Ionen, im Unterrohr integriert und entnehmbar |
| Reichweite | bis 80 km | 110 bis 130 km | bis zu 110 km | bis zu 80 km |
| Gewicht | 26,5 kg | 28 kg | 26,5 kg | 28 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das SAXONETTE Deluxe Sport?
Das Deluxe Sport verkauft ein Argument, und das ist stark: einen Mittelmotor mit 70 Nm für ca. 1.379,00 €, dazu hydraulische Bremsen, neun Gänge und eine Federgabel. Wer in dieser Preisklasse sucht, bekommt sonst meist einen Nabenmotor mit weniger Drehmoment und schlechterer Gewichtsverteilung. Für den täglichen Arbeitsweg, Einkäufe und Feierabendrunden ist das ein rundes Paket, und die Auswahl aus Wave, Trapez und Diamant deckt jede Einstiegsvorliebe ab.
Die Grenze setzen die 418 Wh: Realistisch sind 30 bis 42 km pro Ladung, und mit 26,5 kg ist das Rad kein Leichtgewicht. Wer regelmäßig lange Touren fährt oder im Hügelland wohnt, sollte zu einem Modell mit 500 Wh und mehr greifen. Für Strecken bis 30 km am Tag ist das Deluxe Sport eines der günstigsten Mittelmotor-Angebote im Handel.
Häufige Fragen
Einen Mittelmotor von SFM mit 250 W Nenndauerleistung und 70 Nm Drehmoment, der bis 25 km/h unterstützt. SFM steht für die Sachsenring Bike Manufaktur, den Hersteller hinter der Marke SAXONETTE. Der Motor sitzt am Tretlager und wirkt über die Kette, seine Kraft steht damit in jedem Gang zur Verfügung.
SAXONETTE nennt bis zu 80 km. Für den Alltag rechne mit 10 bis 14 Wh pro Kilometer in mittlerer Unterstützung, aus 418 Wh werden damit 30 bis 42 km. In der niedrigsten Stufe auf ebener Strecke sind die 80 km erreichbar, am Berg oder mit Gepäck sinkt der Wert auf 25 bis 30 km.
Ja. Er ist vollständig im Unterrohr versenkt und lässt sich trotzdem entnehmen, Du kannst ihn also in der Wohnung laden. Die Ladezeit beträgt rund 6 Stunden. Der integrierte Einbau schützt den Akku vor Spritzwasser und macht ihn für Gelegenheitsdiebe schlechter zugänglich.
Drei Rahmenformen: Wave mit tiefem Durchstieg, Trapez mit abgesenktem Oberrohr und Diamant mit klassischem Oberrohr. Jede gibt es in 45 cm und 50 cm Rahmenhöhe. Der Wave-Rahmen eignet sich für Fahrer, die häufig auf- und absteigen oder in der Beweglichkeit eingeschränkt sind.
26,5 kg. Das zulässige Gesamtgewicht aus Rad, Fahrer und Gepäck liegt bei 130 kg, für den Fahrer bleiben damit rund 100 kg abzüglich Zuladung. Der Gepäckträger trägt bis zu 20 kg.
Hydraulische Scheibenbremsen vorn und hinten. Bei der Modellbezeichnung widersprechen sich die Angaben: Das Datenblatt zur Wave-Ausführung nennt Tektro TR180-52, die Listung des Trapez-Rahmens Shimano MT200. Beide Systeme sind hydraulisch und in dieser Klasse verbreitet, die konkrete Ausführung klärst Du am besten vor dem Kauf.
Das Deluxe Sport fährt einen SFM-Mittelmotor mit 70 Nm und 418 Wh, das <a href="/saxonette-premium-sport/">Premium Sport</a> einen SFM-Mittelmotor mit 90 Nm und 522 Wh sowie eine 10-Gang-Schaltung. Der größere Akku bringt rund ein Viertel mehr Reichweite. Preislich liegen beide Modelle je nach Angebot dicht beieinander, ein Vergleich lohnt sich.
Der Gepäckträger ist bis 20 kg belastbar, das genügt rechnerisch für die verbreiteten Sitze mit Kind bis etwa 15 kg. Eine ausdrückliche Kindersitz-Freigabe weist SAXONETTE für dieses Modell nicht aus. Frag vor der Montage beim Händler nach, welche Systeme freigegeben sind, und beachte die Hinweise in unserem Ratgeber <a href="/e-bike-mit-kindersitz/">E-Bike mit Kindersitz</a>.
Zu etwa 95 % vormontiert. Zu erledigen bleiben die Pedalmontage, das Ausrichten des Lenkers sowie eine Kontrolle von Bremsen, Schaltung und Schraubverbindungen. Eine Endkontrolle durch eine fachkundige Person ist empfehlenswert, unser Ratgeber <a href="/e-bike-inspektion/">E-Bike-Inspektion</a> nennt die Punkte, die dabei geprüft gehören.



