Preisentwicklung

OTTO
1.079 €1.172 €1.266 €1.359 €21.08.2605.09.2620.09.2605.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 1.119,00 € (04.09.2026) · Höchstpreis: 1.319,00 €

SAXONETTE

SAXONETTE X-Road 5.2 E-Bike

ATB-Pedelec mit Ananda-Heckmotor, 468-Wh-Intube-Akku und Stollenreifen auf 28 Zoll

3,6 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 468-Wh-Intube-Akku, vollständig im Unterrohr verschwunden
  • Ananda M131 Heckmotor mit 45 Nm, ein Zulieferer mit europäischer Ersatzteilversorgung
  • Hydraulische Tektro-Scheibenbremsen, kein mechanischer Kompromiss
  • CST-Stollenreifen mit Pannenschutz und Reflexstreifen für Asphalt und lose Wege
  • Komplette StVZO-Ausstattung mit Licht, Gepäckträger, Schutzblechen und Seitenständer
ca. 1.279,00 €
Bei OTTO ansehen*

* Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Kaufst Du über einen solchen Link, erhalten wir ggf. eine Provision. Für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht.

Technische Daten

Typ
ATB / All Terrain Bike (Pedelec bis 25 km/h)
Modellname
X-Road 5.2
Motor
Ananda M131 Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 45 Nm
Sensorik
3 Unterstützungsstufen
Akku
36 V, 468 Wh, vollintegriert im Unterrohr (Intube)
Ladezeit
ca. 8 Stunden
Reichweite
bis 80 km laut Datenblatt; die OTTO-Listung nennt bis 100 km
Gewicht
weist SAXONETTE nicht aus (die Handelsangabe von 35 kg entspricht dem Versandgewicht)
Zul. Gesamtgewicht
130 kg
Schaltung
Shimano Altus, 7-Gang, Kettenschaltung
Bremsen
Tektro hydraulische Scheibenbremsen
Federung
CASTOS Teleskop-Federgabel
Laufräder
28 Zoll
Reifen
CST-Stollenreifen mit Pannenschutz und Reflexstreifen
Rahmen
Aluminium, Diamantrahmen (Hardtail), Rahmenhöhe 48 cm
Beleuchtung
LED-Frontscheinwerfer mit 40 Lux, LED-Rücklicht
Gepäckträger
serienmäßig, mit Seitenständer
Farbe
Grau/Schwarz, Silber matt

Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das SAXONETTE X-Road 5.2 ist ein ATB, also ein All Terrain Bike: ein Rad mit Straßenzulassung, das mit Stollenreifen und Federgabel auch neben dem Asphalt zurechtkommt. Der Antrieb sitzt mit 45 Nm im Hinterrad, der 468-Wh-Akku verschwindet vollständig im Unterrohr. Für ca. 1.279,00 € bekommst Du damit hydraulische Bremsen und eine vollständige StVZO-Ausstattung. Diese Rezension zeigt, wofür der Zuschnitt trägt und wo die 45 Nm ihre Grenze finden.

Spricht dafür

  • 468 Wh in dieser Preisklasse, verbreitet sind 360 bis 420 Wh
  • Vollintegrierter Akku, das schützt vor Spritzwasser und sieht aufgeräumt aus
  • Hydraulische Scheibenbremsen von Tektro, feiner dosierbar als mechanische Systeme
  • Stollenreifen mit Pannenschutz, damit sind Feld- und Schotterwege problemlos befahrbar
  • Vollständige Alltagsausstattung: Licht, Gepäckträger, Schutzbleche, Ständer und Reflexstreifen

Spricht dagegen

  • 45 Nm aus der Nabe sind an längeren Steigungen deutlich zu spüren
  • Nur 7 Gänge und 3 Unterstützungsstufen, die Abstufung ist grob
  • SAXONETTE weist kein Eigengewicht aus, die kursierenden 35 kg sind ein Versandgewicht
  • Ladezeit von rund 8 Stunden, das ist mehr als bei vergleichbaren 400- bis 500-Wh-Akkus
  • Nur eine Rahmenhöhe (48 cm) und nur als Diamantrahmen, kein tiefer Einstieg
  • Federgabel von CASTOS, zu der es kaum belastbare technische Daten gibt
Preis-Leistung 3,7
Ausstattung 3,6
Akku & Reichweite 3,5
Vielseitigkeit 3,7

Das SAXONETTE X-Road 5.2 im Detail

Heckmotor mit 45 Nm: die ehrliche Einordnung

Der Ananda M131 sitzt in der Hinterradnabe und liefert 45 Nm. Nabenmotoren haben zwei Vorteile: Sie sind wartungsarm, weil sie die Kette nicht belasten, und sie schieben auf ebener Strecke gleichmäßig an. Der Verschleiß an Kette und Ritzeln bleibt auf dem Niveau eines Fahrrads ohne Motor, was die Unterhaltskosten senkt.

Der Nachteil zeigt sich am Berg. Ein Nabenmotor dreht mit dem Rad und kann nicht über die Schaltung ins günstige Drehzahlfenster gebracht werden. An einer Rampe über 8 % fällt seine Drehzahl, das Drehmoment sinkt und Du musst kräftiger treten. Mit 45 Nm ist die Reserve dafür knapp bemessen. Für Städte im Flachland, für Radwege entlang von Flüssen und für welliges Gelände genügt das. Wohnst Du am Hang, ist ein Mittelmotor die bessere Wahl, etwa im SAXONETTE Deluxe Sport mit 70 Nm. Die Unterschiede erklärt unser Ratgeber E-Bike mit Mittelmotor.

468 Wh im Unterrohr: Reichweite und Alltag

Der Akku ist mit 468 Wh für diese Preisklasse gut dimensioniert, verbreitet sind 360 bis 420 Wh. Bei den Reichweitenangaben gehen die Quellen auseinander: Das Datenblatt nennt bis 80 km, die OTTO-Listung bis 100 km. Beide Werte gelten für die niedrigste Unterstützungsstufe auf ebener Strecke.

Realistisch rechnest Du mit 8 bis 12 Wh pro Kilometer, Nabenmotoren sind auf flacher Strecke sparsam. Aus 468 Wh werden damit 39 bis 58 km. Auf Schotter mit voller Unterstützung steigt der Verbrauch auf 15 bis 18 Wh/km, dann bleiben 26 bis 31 km. Dein Profil kannst Du im Reichweiten-Rechner nachrechnen. Der vollintegrierte Einbau hat einen Preis: Der Akku lädt in rund 8 Stunden, das ist länger als bei vielen Rädern mit 500 Wh. Wer abends heimkommt und morgens losfährt, merkt das nicht, für zwei Touren an einem Tag reicht die Zeit allerdings nicht.

Was ATB im Alltag heißt

All Terrain Bike beschreibt die Mischung: 28-Zoll-Laufräder wie am Trekkingrad, dazu CST-Stollenreifen mit Pannenschutz und Reflexstreifen. Auf Asphalt rollen die etwas lauter und träger als Slicks, dafür greifen sie auf Schotter, Waldboden und nassem Gras.

Der Zuschnitt lohnt, wenn Deine Strecke wechselt: asphaltierter Radweg zur Arbeit, Feldweg am Wochenende, Schotterpassage am Flussufer. Für reine Stadtnutzung fährst Du mit einem City-E-Bike auf schmalen Reifen sparsamer, für echtes Gelände braucht es mehr Federweg und größere Bremsscheiben.

Sieben Gänge und drei Stufen: wo es eng wird

Die Shimano Altus mit 7 Gängen ist robust und billig im Unterhalt, ihre Bandbreite bleibt allerdings begrenzt. In Kombination mit nur drei Unterstützungsstufen ergibt das eine grobe Abstufung: Zwischen zwei Stufen liegt ein deutlicher Sprung, eine feine Anpassung an die Steigung gelingt kaum.

Im Alltag ist das verschmerzbar, weil die meisten Fahrer ohnehin in einer Lieblingsstufe bleiben. Wer allerdings gern spart und ständig zwischen ECO und Mittelstufe wechselt, um Reichweite zu strecken, hat hier weniger Spielraum als bei den verbreiteten fünf Stufen.

Wo die Angaben Lücken lassen

Zwei Punkte bleiben offen. Erstens das Eigengewicht: Die im Handel genannten 35 kg stammen aus dem Versandgewichtsfeld der Händlerdatenbank. Eine Herstellerangabe zum Radgewicht existiert nicht. Zur Einordnung: Vergleichbare ATB-Pedelecs mit Nabenmotor und 468 Wh liegen bei 25 bis 28 kg. Verlass Dich auf eine Zusage des Händlers, wenn Du das Rad regelmäßig tragen musst.

Zweitens die Federgabel: Verbaut ist eine Teleskopgabel der Marke CASTOS, zu der es kaum technische Daten gibt, weder Federweg noch Bauart sind ausgewiesen. Bei den etablierten Anbietern SR Suntour oder RST wäre beides bekannt. Für die Bremsanlage gilt das nicht, dort steht mit Tektro ein bekannter Hersteller im Datenblatt.

Einordnung gegen die Preisklasse

Für ca. 1.279,00 € bekommst Du üblicherweise ein Trekking-Pedelec mit Nabenmotor, 400 bis 470 Wh, mechanischen oder hydraulischen Scheibenbremsen und 7 bis 8 Gängen. Das X-Road 5.2 liegt damit im Mittelfeld und punktet mit dem integrierten Akku, den hydraulischen Bremsen und der Stollenbereifung.

Wer 200 bis 400 € mehr ausgibt, bekommt einen Mittelmotor mit deutlich mehr Drehmoment, was am Berg den größten Unterschied macht. Wer weniger ausgibt, verzichtet auf hydraulische Bremsen oder auf den integrierten Akku. Vergleichbare Räder findest Du in der Bestenliste E-Bikes von 1.000 bis 2.000 €.

Für wen das X-Road 5.2 passt

Es passt zu Pendlern und Freizeitfahrern im flachen bis welligen Gelände, deren Strecke zwischen Asphalt und losem Untergrund wechselt und die ein fertig ausgestattetes Rad ohne Nachrüstbedarf wollen. Der integrierte Akku und die hydraulischen Bremsen sind in dieser Preisklasse ein gutes Argument.

Weniger passend ist es für hügelige Regionen mit täglichen Anstiegen, dort fehlt dem Nabenmotor die Kraft. Ebenso wenig für kleine oder sehr große Fahrer, weil es nur eine Rahmenhöhe und nur den Diamantrahmen gibt. Wer einen tiefen Einstieg braucht, findet ihn beim Deluxe SUV easy.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Preisca. 1.279,00 €ca. 1.299,00 €ca. 1.299,00 €ca. 1.299,00 €
MotorAnanda M131 Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 45 NmBafang M210 Mittelmotor, 36 V, 250 W NenndauerleistungSFM Mittelmotor, 250 W, max. 90 NmBafang Hinterrad-Nabenmotor, 36 V, 250 W, bürstenlos und wartungsfrei
Akku36 V, 468 Wh, vollintegriert im Unterrohr (Intube)36 V / 18 Ah, 648 Wh, entnehmbar36 V, 14,5 Ah, 522 Wh, im Rahmen integriert, entnehmbar und abschließbar36 V / 14,5 Ah, 520 Wh, im Unterrohr, abnehmbar und abschließbar
Reichweitebis 80 km laut Datenblatt; die OTTO-Listung nennt bis 100 kmbis 140 kmbis 60 km laut SAXONETTEbis 150 km im ECO-Modus bei optimaler Fahrweise laut Datenblatt
Gewichtweist SAXONETTE nicht aus (die Handelsangabe von 35 kg entspricht dem Versandgewicht)26,5 kg29 kg24,0 kg
Bewertung3,6 / 54,4 / 54,3 / 53,8 / 5

Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.

Fazit: Für wen lohnt sich das SAXONETTE X-Road 5.2?

Das X-Road 5.2 ist ein solide ausgestattetes ATB für ca. 1.279,00 €: 468 Wh im Unterrohr, hydraulische Tektro-Bremsen, Stollenreifen mit Pannenschutz und eine komplette StVZO-Ausstattung. Für den täglichen Weg zur Arbeit und für Wochenendrunden über Feld- und Schotterwege im Flachland ist das ein stimmiges Angebot, bei dem Du nichts nachrüsten musst.

Die Grenzen sind klar benannt: 45 Nm aus der Nabe reichen an Steigungen über 8 % nur begrenzt, die Kombination aus 7 Gängen und 3 Unterstützungsstufen ist grob abgestuft, und die 8 Stunden Ladezeit sind lang. Wer im Hügelland wohnt, sollte 200 bis 400 € mehr für einen Mittelmotor einplanen. Wer im Flachland unterwegs ist und ein wartungsarmes Rad mit gutem Akku sucht, bekommt hier viel fertige Ausstattung fürs Geld.

SAXONETTE X-Road 5.2 E-Bike ca. 1.279,00 €
Bei OTTO ansehen*

Häufige Fragen

Einen Ananda M131 Hinterrad-Nabenmotor mit 250 W Nenndauerleistung und 45 Nm Drehmoment, der bis 25 km/h unterstützt. Ananda beliefert mehrere europäische Marken, die Ersatzteilversorgung ist dadurch besser als bei anonymen Antrieben. Nabenmotoren belasten die Kette nicht, was den Verschleiß gering hält.

Die Angaben schwanken: Das Datenblatt nennt bis 80 km, die OTTO-Listung bis 100 km. Für die Praxis rechne mit 8 bis 12 Wh pro Kilometer, aus 468 Wh werden damit 39 bis 58 km. Auf Schotter mit voller Unterstützung steigt der Verbrauch auf 15 bis 18 Wh/km, dann bleiben 26 bis 31 km.

Bis etwa 8 % Steigung kommt der Nabenmotor gut zurecht. Darüber sinkt seine Drehzahl und damit das nutzbare Drehmoment, weil ein Nabenmotor im Gegensatz zum Mittelmotor nicht über die Schaltung ins günstige Drehzahlfenster gebracht werden kann. Bei längeren Anstiegen im Mittelgebirge ist ein Mittelmotor mit 70 Nm oder mehr deutlich im Vorteil.

ATB steht für All Terrain Bike und beschreibt ein Rad zwischen Trekkingrad und Mountainbike: 28-Zoll-Laufräder mit Stollenreifen, eine Federgabel und eine vollständige StVZO-Ausstattung mit Licht, Schutzblechen und Gepäckträger. Damit ist es für Asphalt zugelassen und kommt auf Feld- und Schotterwegen ebenfalls zurecht.

SAXONETTE weist für dieses Modell kein Eigengewicht aus. Die im Handel genannten 35 kg stammen aus dem Versandgewichtsfeld und schließen die Verpackung ein. Vergleichbare ATB-Pedelecs mit Nabenmotor und 468 Wh wiegen 25 bis 28 kg. Das zulässige Gesamtgewicht aus Rad, Fahrer und Gepäck liegt bei 130 kg.

Der Akku ist als Intube-Variante vollständig im Unterrohr verbaut und lässt sich zum Laden entnehmen. Die Ladezeit beträgt rund 8 Stunden, das ist länger als bei vielen vergleichbaren Akkus. Für zwei längere Touren an einem Tag reicht die Ladepause dazwischen also nicht.

Nur eine: 48 cm als Diamantrahmen. Damit deckt SAXONETTE etwa 170 bis 190 cm Körpergröße ab. Einen Tiefeinsteiger oder Wave-Rahmen gibt es für das X-Road 5.2 nicht. Wer einen tiefen Durchstieg braucht, findet ihn im Deluxe SUV easy oder im Deluxe Sport in der Wave-Ausführung.

Zu etwa 95 % vormontiert, mit Akku, Ladegerät, Beleuchtung und Gepäckträger sowie einer deutschsprachigen Bedienungsanleitung. Zu montieren sind die Pedale, außerdem musst Du den Lenker ausrichten und Bremsen, Schaltung und Schraubverbindungen prüfen. Eine Endkontrolle in der Werkstatt ist empfehlenswert.